Beiträge von Grisel

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Inhalt:

    In etwa die erste Lebenshälfte des Lebens von Cecily Neville, Duchess of York, beinahe Königin, dafür Mutter zweier Könige. Wie kam es dazu?


    Meinung:


    "It's only treason if you lose."


    Vorangestellt, was für wunderschönes Buch, rein äußerlich!


    Ich habe nur Gutes über dieses Buch gehört, jedoch ist das hier leider der faszinierende Fall eines Buches, bei dem ich zugestehen kann, dass es ein sehr gutes ist, jedoch hat es mich auf Distanz gehalten und ich denke, das lag am Schreibstil, der mir ein bisschen zu abgehoben war.


    Historisch kann ich dazu nicht allzu viel sagen, aber mir scheint es eine recht übersichtliche Darstellung der Ereignisse, die zu den Rosenkriegen und zum Königshaus York geführt haben. Natürlich ist es sehr York-zentrisch, was nicht überraschen sollte.

    Das Ziel, Cecily als höchst spannende Frau zu präsentieren, stets zwischen Kindbett und Politik, das ist Garthwaite vortrefflich gelungen. Ich habe gelesen, dass sie in einem Interview gesagt hat, dass man als LeserIn Cecily nicht mögen, aber sie bewundern sollte. Absolut! Die Darstellung einer starken, intelligenten und - zwangsläufig? - ruchlosen Frau ihres Standes und ihrer Zeit geht damit fast schon Hand in Hand und das ist als riesengroßes Kompliment an die Autorin zu verstehen.


    So sehen wir an Cecily die Situation adeligen Frau, Ehefrau und Mutter, die ganz und gar in der Familie ihres Mannes aufgeht, weil sie gar keine andere Wahl hat. Das macht sie tatsächlich oft unsympathisch aus unserer Sichtweise, aber die Frage ist, hätte sie anders gekonnt, zum Erhalt der Dynastie? Und genau das ist es eben, was Garthwaite hier sehr schön gemacht hat, ihrerseits gnadenlos auf Kosten von Sympathiepunkten für ihre Heldin, wo andere AutorInnen einen anderen Weg eingeschlagen hätten, sie mehr mit ihrem Gewissen hadern lassen oder gar die Verantwortung anderen zuschieben.


    Ein Kritikpunkt ist allerdings die Darstellung ihres Gatten, Richard of York, der gegen Cecilys "Lady Macbeth" etwas blass wirkt. Da mir nicht bekannt wäre, dass Cecily als treibende Kraft statt kongeniale Partnerin gilt, hätte ich mir das ein wenig anders gewünscht. Aber gut, auch das sei Garthwaite zugestanden.


    Das Buch endet am Höhepunkt von Cecilys Triumph. Mir ist nicht bekannt, ob eine Fortsetzung geplant ist. Die wäre allerdings auch sehr interessant, wie Cecily mit den späteren Rückschlägen umgeht. Wenn es eine solche Fortsetzung gibt, werde ich sie gerne lesen, obwohl ich mit diesem Buch hier nicht grenzenlos glücklich war.


    Von daher vergebe ich, weil es zwar ein gutes Buch ist, aber es hier ja um meinen persönlichen Eindruck geht:

    4ratten

    Oh schön, zwei Kluge, ein Gedanke. ^^

    Ich dachte auch, das wäre eine Autorin, aber Alexis Hall ist offensichtlich ein Mann.

    https://quicunquevult.com/books/about/


    Realistisch, ja, das es trifft trotz der konstruierten Geschichte gut, vor allem ihre Unterhaltungen. Ich fand es zB auch sehr schön, dass es nicht so abläuft, wie man denkt, dass sie einander herzlich unsympathisch sind, aber dann ... Eigentlich verstehen sie sich nach dem ersten katastrophalen Date ("He jumped into a plant!") ja relativ schnell gut, wenn auch "ironisch".


    Ich hätte es auch schön gefunden, wenn wir auch mal in Olivers Kopf gewesen wären. Vielleicht dann ja in Band 2? Wobei das nach dem Klappentext eigentlich doch wieder nach Luc klingt. Und ein bisschen "4 Hochzeiten und ein Todesfall". Das hat ja auch sehr geholfen, ich bin extrem britophil, das was also auch sehr nett.


    Wie gesagt, ich fand das Buch auch nicht makellos, aber es hat mir einfach irrsinnig gut gefallen.

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    Inhalt:

    Luc O'Donnell ist das Ergebnis der Liebe zweier ehemaliger Rockstars, einer liebevollen, etwas exzentrischen Mutters und eines abwesenden Vaters. Da sein Vater gerade als Teilnehmer einer Reality Show wieder in aller Munde ist, interessieren sich leider auch die Tabloids für Luc und als es zu einem kompromittierenden Foto kommt, ist sein Job in Gefahr. Also schmieden er und seine Freunde den komplett hirnverbrannten Plan, ihm einen präsentablen Fake-Boyfriend zu besorgen und werden fündig beim stocksteifen Anwalt Oliver Blackwell, der seine eigenen Gründe hat, warum er mitspielt.


    Meinung:

    Eine höchst gelungene Mischung aus "Bridget Jones", "About the boy" und dazu, wie mir scheint, ein Schuss von "Afterlife". Mit einem Wort, sehr britisch!

    Manches ist ein bisschen überzeichnet (Lucs posher Arbeitskollege), aber das hat das Vergnügen in keinster Weise gestört und teilweise war das Buch buchstäblich zum Schreien komisch. Aber gleichzeitig sind vor allem Luc und Oliver so dreidimensional und menschlich, dass man kaum anders kann, als sie beide sehr schnell ins Herz zu schließen - und damit beginnen ihre Probleme, denn ihnen geht es - natürlich! - genauso. Ab wann ist eine Fake-Beziehung keine Fake-Beziehung mehr, wenn man sich zu gut versteht?

    Was sehr hübsch gemacht ist, anfangs denkt man, es geht hier nur darum, dass der unglückliche Luc nach all den Enttäuschungen wieder lernen muss, zu vertrauen, aber schließlich merkt man, dass auch Oliver seine Päckchen zu tragen hat. Wer muss also wen überzeugen und beschützen und retten?

    Dazu dann noch ein sehr kritischer Blick auf die mörderische Macht, die Tabloids haben, um ein Leben zu ruinieren und wie man umgeht mit beiläufiger Homophobie, "war doch nur ein Witz".



    Da die Fortsetzung bereits angekündigt ist als "Husband Material" ist man praktisch von Anfang an gespoilt. Aber mit all den o.a. Problemen kann man schon ahnen, dass das auch nicht unproblematisch verlaufen wird. Ich werde es herausfinden. Aber für den Moment vergebe ich vielleicht etwas großzügig, aber ich hatte nun mal so viel Spaß und Freude an diesem Buch, von daher


    5ratten

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    Die Bandangabe ist relativ, es ist 21/22 chronologisch betrachtet, da es sich vor dem bislang allerletzten ("Sharpe's Devil") einreiht, wenn man es nach Erscheinungsdatum betrachten will, wäre es Band 22.


    Inhalt:

    Direkt nach der Schlacht von Waterloo ist, wie es scheint, der Krieg für Lieutenant Colonel Richard Sharpe, (endlich!) Kommandant der Prince of Wales Own Volunteers doch noch nicht ganz vorbei, denn der Duke of Wellington beauftragt ihn mit einer gefährlichen Geheimmission, die ihn schließlich bis nach Paris bringt.


    Meinung:

    Das Buch hat sich nett und irgendwann komplett von selbst gelesen, aber leider auch ein bisschen enttäuschend, weil ich keine wirklich durchgehende Handlung feststellen konnte, es waren für mich eher 3 zusammengestoppelte Kurzgeschichten, die Eroberung des Forts in Ham, die Probleme in Paris mit der Wiederbeschaffung der Bilder und zuguterletzt die Verschwörung. Gerade aus dem Mittelteil hätte man so viel mehr machen können, fand ich, die Hauptstadt irgendwas zwischen Erleichterung und Ernüchterung, Konflikte zwischen Bonapartisten und Royalisten, ... Und die Verschwörung, die Haupthandlung sollte man vermuten, verpufft, ehe sie noch begonnen hat.


    Dazu kommen dann noch die Probleme von Sequels, Widersprüche, mit denen ich persönlich mir schwer getan habe, wie zB Cornwells altes Problem der Namen der Kinder seiner Figuren oder gar ihrer Existenz! Dass er sich an den Namen von Sharpes Hund noch erinnern konnte, passt dazu, dass dieses Buch netterweise Cornwells Hund gewidmet ist.


    Ich hasse es, das zu schreiben, denn ich liebe Cornwell und Sharpe & Harper ("God save Ireland!"), aber das Buch liest sich leider ein bisschen hingeschludert, hätte er sich besser ein bisschen mehr Zeit dafür gelassen. Klar werde ich wieder mit von der Partie sein, wenn er Sharpe noch einmal besucht, aber nächstes Mal warte ich dann wohl.



    Es verbliebt mir, liebevolle, aber etwas traurige

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    zu vergeben.

    Ich wollte eigentlich gar nicht mir ihr beginnen, weil ich befürchtet hatte, sie könnte mir gefallen, weil ihre Bücher so dick sind. #luxusproblem

    Das klingt total schräg, aber ich kann es zu 100% nachvollziehen :lachen:

    Wäre ein Eintrag für:

    Du weißt, Du bist LeserIn aus Leidenschaft wenn ... ;)


    Das gesagt habend, da man die anderen Geraldine-Familie-Bände bestellen müsste und ich dazu erstmal zu faul bin, ist mir heute "Der erste König", offenbar ein Einzelbuch, zugelaufen. Aber das muss jetzt warten.

    Grisel: ui, wenn Du die Autorin lobst, muss ich sie mir auch mal endlich auf die Wunschliste packen ;)

    Diese Verantwortung! ^^

    Aber ja, sie hat sich wirklich gut gelesen und kann ohne Bedenken an Fans von zB Gablé oder Chadwick weitergereicht werden. Ich wollte eigentlich gar nicht mir ihr beginnen, weil ich befürchtet hatte, sie könnte mir gefallen, weil ihre Bücher so dick sind. #luxusproblem


    Ach ja, bei diesem schönen Satz würde ich wirklich gern wissen, ob die Autorin den mit Augenzwinkern geschrieben hat oder ob sie und ihr Lektorat den überlesen haben:

    :/:D

    Ich habe das Buch kürzlich gelesen und mir hat es auch sehr gut gefallen. Nesta war eine sympathische Heldin mit spannendem Leben und die Autorin hat das sehr schön gemacht, die - offenbar sehr großen - Lücken in ihrem Leben zu füllen. Es ist immer nett, wenn sich AutorInnen mal jemandem widmen, der/die nicht so romanhaft "ausgelutscht" ist, dazu war auch der Teil am englischen Königshof interessant und das Problem von Wales unter normannischer Herrschaft gut dargestellt, nicht zuletzt am Beispiel von Nesta selber, die irgendwann zwischen den Welten und Kulturen lebt.

    Ein winziger Kritikpunkt, Gerald war mir fast schon zu nett und geduldig, von daher habe ich es - im Gegensatz zu Nesta! - sogar begrüßt, als er dann ein paar Kratzer am Charakter abbekommt.


    Was mich gewundert hat, dass die Normannen Nesta als "Nesta Tudor" bezeichnen. Ich bin da wirklich nicht firm, aber soweit ich weiß, wurde es erst unter Owen Tudor, also mehrere 100 Jahre später zu einem "Familiennamen"?


    Jedenfalls werde ich mir den Namen Sabrina Qunaj sehr gerne merken und zweifellos früher oder später auch ihre anderen Romane lesen.

    Das kann ich so nicht unterschreiben. Ich war mit einem Mitfan und einer, die das Buch nicht kennt und beiden hat es auch gut gefallen. Klar, es ist wohl eher was für Fans, aber das ist noch kein Ausschlussgrund.

    Ja richtig, verdient seinen eigenen Thread als Romanverfilmung! Ich war wie nebenan erwähnt auch hellauf begeistert, vom Cast, von den atemberaubenden Bildern, von der Umsetzung (nicht sklavisch, sondern sinnvoll mit feinen Details wie dem Stierkopf), der Musik, ... Ja, allem!

    Zum Thema Wüste, ich fand das auch wunderbar gemacht, wie die (gefährliche) Schönheit davon eingefangen wurde und ich hatte den Eindruck, das hat sich im Lauf des Films immer mehr gesteigert.


    Ich kannte Rebecca Ferguson bislang nur als Elizabeth Woodville aus "The white queen". Von dort hatte sie schon Erfahrung mit brandgefährlichen Intrigen in Adelshäusern, aber als Jessica kann sie jetzt auch ein paar axxes kicken!


    Ich hatte am Ende nur einen einzigen winzigen Kritikpunkt, wobei ich damit wahrscheinlich sowieso zu früh dran bin.


    Minimalspoiler

    Kirsten : doch, mich hat das Ganze schon ziemlich fasziniert, auch wenn, wie gesagt, das ganze politische Gedöns und die Personenfülle mich teilweise etwas überfordert hat. Aber ich mochte die Art der Darbietung.


    Den 2. Teil habe ich mir auf englisch bestellt, bin mal gespannt, wie ich damit klarkomme.


    Grisel: doch, Claes und Konsorten sind mir echt ans Herz gewachsen, auch wenn mir Claes' Talent manchmal ein bisschen zuuuu perfekt war für einen so jungen Mann.

    Sehr gut, denn bei Gefallen müsstest Du ja, da das Projekt leider gescheitert ist, ab Band 6 auf Englisch umsteigen. Band 2 ist mein Lieblingsband! :)

    Endlich habe ich es geschafft, meinen allerersten Roman der vielgepriesenen Dorothy Dunnett zu lesen. Marmotte und Grisel wird das sicherlich besonders freuen ;)


    ...

    Ein gelungener Auftakt, der mir Lust auf mehr gemacht hat. Ich bin gespannt, wie es mit Claes (später auch gelegentlich Niccolò genannt, daher der Titel) weitergeht.


    4ratten

    :pompom:

    Das mit dem nicht alle Zusammenhänge verstehen ist vollkommen in Ordnung und bei diesen Büchern beim ersten Mal kaum möglich. Also, Mut zur Lücke ist eine gute Sache. Und wenn Du Claes & Co magst und nicht von all dem abgeschreckt bist, ist das doch schon mal vielversprechend. :)

    Aber, Hauptsache auf jeden Fall, dass Du Spaß hattest!

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    Band 2 der Bloodright Trilogy


    Inhalt:

    Nach den schockierenden Enthüllungen zuletzt ist Gal, Erbe des bösen Umber-Imperiums jetzt der Luxusgefangene seines einstigen besten Freundes und Beinahe-Geliebten Ettian - des neuen Imperators des Archon-Imperiums, das im Begriff ist, den tyrannischen Klammergriff abzuwerfen. Gal, gedemütigt und wütend, ist fest entschlossen, diese Rebellion von innen zu zerstören, damit er zu seiner Mutter zurückkehren und sein eigenes Erbe antreten und Rache nehmen kann.


    Meinung:

    Wie beeindruckt ich vom mörderischen Cliffhanger am Ende von Band 1 war, sieht man daran, dass ich nicht auf das Paperback warten konnte und mir das ebook gekauft habe. Hat es sich gelohnt? Naja! Wie schon bei Band 1 sind die Charaktere und Konflikte hinreißend konstruiert und fesselnd, die externen aber ... Bitte, was ist das für ein absonderliches um sein Überleben kämpfendes Sternen-Imperium, das dem Teenager-Kaiser so viele Freiheiten gibt und nicht zuletzt dem politischen Gefangenen, dem Erben der fiesen gegnerischen Kaiserin?!


    Gals Weg, damit beginnend, dass er Ettians Schwächen (nicht zuletzt die Schwäche für ihn) und Wens Zweifel ausnützen und gegen sie verwenden will, bis er dann irgendwann feststellt ... Das war wirklich hinreißend und bewegend gemacht, hier vor allem das Verhältnis zwischen Gal und Wen, aber die Rahmenhandlung sollte zumindest annähernd glaubwürdig sein.


    Jetzt hat Skrutskie das große Glück, dass mir Charaktere & Beziehungen - und auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, das beherrscht sie wirklich sehr schön - in einem Buch am wichtigsten sind, daher kann ich mit einigermaßen gutem Gewissen sehr freundliche

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    vergeben. Und, habe ich Band 3 nun auch wieder als ebook vorbestellt? Na klar!

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    Inhalt:

    Sechs Jahre nachdem College-Professor Jake Fisher zusehen musste, wie die Liebe seines Lebens einen anderen heiratet, sieht er die Todesanzeige ihres Mannes und beschließt, wie man das halt so macht, zum Begräbnis zu gehen. Dort stellt er fest, dass die Witwe eine ganz andere ist. Hat Natalie je existiert und wenn ja, wo ist sie?


    Meinung:

    Cobens merkwürdige Angewohnheit, seine Helden meist rasend verrückt nach DerGöttinIhresLebens sein zu lassen, ist meist irgendwas zwischen kurios und etwas nervig, aber hier übertrifft er sich selbst! Jake mit seinem "ich wusste nach ein paar Wochen, dass sie die Liebe meines Leben ist und ich bin ihre, ein Mann spürt das!" klingt nicht gesund, eher nach einem verrückten Stalker! Wenn er das konsequent durchgezogen hätte und wir am Ende herausfinden, dass Natalie vor IHM geflüchtet ist, ja, OK! Aber natürlich läuft das hier anders ab, ich habe bis zum Ende auf einen Clou gehofft, der der Geschichte eine andere, als die befürchtete Richtung gibt. Wir kriegen einen Clou, aber der ist eher ein Clouchen, ein "ja und?!". Das Geheimnis ist nett ausgedacht, aber er war auch schon mal verrückter (ich mag ihn ja für die verrückten Auflösungen!) und es dauert anfangs auch zu lange, bis sich mal was spannendes tut.

    Ich glaube, das war nun mein bislang schwächster Coben. Aber gut, nächstes Mal läuft es vielleicht wieder besser, denn ich bin zwar nicht blind für seine Schwächen, aber meist macht er mir schon großen Spaß. Es hilft allerdings, wenn man mit dem Helden kann, was mir hier schwer gefallen ist.


    Das gibt also freundschaftliche

    3ratten

    Mungo

    Ich kann "The White Princess" auch nur bedingt empfehlen, ich fand es deutlich schwächer. Vielleicht kann die Serie gar nichts dafür, weil ich gelesen habe, dass für "The White Queen" nicht nur das gleichnamige Buch, sondern noch mindestens zwei andere von Gregory hergenommen wurden (nie was von ihr gelesen). Dadurch hatte WQ bei allen Fragwürdigkeiten auch einen breiteren Fokus, mehr Leute (für jeden was dabei), mehr Handlungsstränge. Bei WP war es dann eigentlich nur noch Lizzie & Familie vs. Lizzies andere Familie. :D

    Fertig mit "White Princess". Deutlich schwächer als "White Queen", was jetzt gar nicht mal so sehr an den neuen DarstellerInnen lag, die haben ihre Sache durchaus gut gemacht. Aber bei mir war wohl schon mit der o.a. Grundprämisse der Wurm drin und es wurde nicht besser durch die verrückte Subhandlung* von Margaret Beaufort und dass Henry VII eher ein Schwächling war. Die Kardinalsünde war aber, dass ich es in den letzten Folgen einfach langweilig fand, dieses ganze Herumgeeiere um The Boy/Perkin/Vielleicht-Richard. Und ich bin ein schlechter Mensch, denn die süße Margaret Pole mit ihrem stets verzweifelten Gesicht und Jammern über "Teddy!" ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven.


    *Spoiler


    Gut, jetzt ist Schluss. "The Spanish Princess" lasse ich lieber bleiben!

    Ich habe wider besseren Wissens nun doch mit "The White Princess" begonnen.

    Im Vorausdenken sind die Damen Elizabeth immer noch nicht besser geworden, Henrys VII Sturz zu planen, während Lizzie ihm Söhne gebiert. :/ Da hätte sich doch eher das Modell "Die Wölfin von Frankreich" angeboten, statt versteckte Brüder, die im Erfolgsfall doch auch unonkelisch geworden wären!

    Und, was mich immer noch schwerstens irritiert: "Ja, Mäuschen, Onkel Richard, das wäre der Traummann für Dich gewesen. So tragisch!"

    Gerechtigkeit für Richard Grey und Anthony Woodville! Rabenmutter, Raben(halb)schwester! :D

    Fertig! Ja, hat auch dieses Mal Spaß gemacht und eben gleich noch mal so viel, da ich die Leute nun ein bisschen besser auseinander halten konnte.



    Ich habe noch überlegt, ob ich "The white princess" anschließen soll, aber da das ein komplett anderer Cast ist und ich mich etwas gespoilt habe, lasse ich davon vorerst lieber die Finger. Vielleicht ein anderes Mal. Hat das jemand von Euch geschaut?

    Jetzt macht Ihr mir ja doch irgendwie Appetit.


    Allein schon wegen Rupert Graves, James Frain und Max Irons.

    James Frain ist auch super, den sehe ich auch immer wahnsinnig gern und der hat mit Warwick auch eine sehr dankbare Rolle! Überhaupt alles in allem ein feiner Cast.

    Was mir auch noch aufgefallen ist, Elizabeth und Jaquetta Woodville sind keine sonderlich guten Hexen, wie mir scheint, wenn da bei Margaret Beaufort nicht alle Alarmglocken schrillen ... Wobei mir das aber auch gut gefallen hat, das so innige Verhältnis zwischen Mutter und Tochter Woodville, wenn man die Zauberei mal ausblendet. Sieht man in der Form auch nicht so oft.


    "Besser als The Tudors" wäre bei mir eine sehr niedrige Schwelle :D, da hüpft die Serie locker drüber! Der Plan wäre, das heute noch zu beenden.