Beiträge von Grisel

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    TheNightingale

    Fertig! Ja, hat mir sehr, sehr gut gefallen! Und ich finde es immer noch total faszinierend, wohin sich diese Geschichte überall hin entwickelt und auch, wie mit all dem umgegangen wird. Wirklich eine Ausnahmeserie!


    Wahrscheinlich kommt es daher, dass ich Staffel 4 gerade erst gesehen habe, aber ich habe nun tatsächlich bei ihnen allen ihre TV-Gesichter im Kopf - trotz abweichender Beschreibungen -, aber ganz besonders ihre Stimmen, mit denen sie bei mir im Kopf sprechen. Manchmal kann das stören, aber hier mag ich das.


    Wenn das beim letzten Buch dann auch wieder so lange dauert, bis ich das handlichere Paperback kriege, wie um alles in der Welt soll ich ein 3/4-Jahr ungespoilt bleiben?! Vielleicht hole ich mir dann doch das e-book ... Mal sehen, ist ja noch Zeit.

    ich bin super auf Dein Fazit gespannt.

    Ich nähere mich dem Ende des ersten Drittels, bislang ist es noch ein bisschen zerfasert, aber jede der einzelnen Geschichten ist spannend und ich schätze, irgendwann verdichtet sich das dann und dann geht es wohl rund.


    OK, habe ich letzten Endes doch "nur" 3 Monate auf das etwas handlichere Paperback von "Tiamat's wrath" warten müssen, aber hat sich länger angefühlt! Ich hoffe inständig, dass es beim letzten Band dann etwas schneller geht.

    Ich bin noch nicht sehr weit, aber schon der Anfang ist wie ein Schlag in die Magengrube! Leider bin ich gespoilt - selber schuld! - von daher weiß ich, dass das - buchstäblich - erst der Anfang war.




    Was interessant ist, ich komme ja praktisch direkt von Staffel 4, "Cibola Burns", mehr oder weniger. Dort ist schon alles anders als davor, aber es ist echt faszinierend, dass man auch an dem Punkt überhaupt nicht ahnen kann, wohin die Reise geht. Dazu, finde ich, passt der Tweet von einem der beiden Autoren:

    https://twitter.com/JamesSACorey/status/1216252655850414080


    Na dann bin ich mal gespannt, auf die künftigen Great Moments und gehe nun weiterlesen.

    Hach das Stiefbruderproblem ist wohl echt das Verruchteste, was sich wohlerzogene Konservative Autor*innen ausdenken können. Da gibts noch so eine Reihe, wo das Thema über 3 Bücher ausgeschlachtet wird und ich mich die Ganze Zeit fragte: Was zur Hölle ist bitte das Problem????

    Das dürfte aber wirklich ein bisschen ein Tabu sein. ZB in "Grey's Anatomy" gab es auch mal ein Paar, die theoretisch Stiefgeschwister waren, weil seine Mutter und ihr Vater, den sie aber erst als Erwachsene gefunden hat (tja, Seifenoper halt!) als ältere Menschen geheiratet haben, als die Kinder längst erwachsen waren und das hat einige Fans irritiert. Ich denke mal, kritisch wird es nur dann, wenn die Stiefgeschwister als Geschwister zusammen aufgewachsen sind, von Kindesbeinen an. Das ist so wie dieses andere ältere Topos, wo es mir die Haare aufstellt, wenn ein Mann ein Mädchen als Ziehtochter großzieht und sie dann später heiratet. <X


    Schöne Rezension auf jeden Fall Zank ! Klingt auch nach einem heißen (!) Kandidaten für den Bad Sex Award.

    Schöne Idee! Tut mir leid, die Nummerierung geht hier etwas flöten bei mir.

    1. Bist du zufrieden mit deinem Lesejahr 2019?

    Absolut, es war ein sehr reread-lastiges Lesejahr und allein deshalb habe ich es sehr genossen: Bernard Cornwell, C.J. Cherryh, Susan R. Matthews, Mary Renault, Patrick O'Brian.

    1. Die besten Bücher 2019?

    Wenn ich die Rereads ausklammere, haben die hier die volle Wertung erhalten:

    C.J. Cherryh/Jane S. Fancher - Alliance Rising

    Susan R. Matthews - Blood Enemies

    Susan R. Matthews - Fleet Inquisitor

    Louis Mendola (Hg.) - The chronicle of Nicholas of Jamsilla - Frederick, Conrad & Manfred of Hohenstaufen, Kings of Sicily 1210 – 1258


    Was für eine Mischung! Heißersehnte Fortsetzungen heißgeliebter Serien und dazu ein übersehener Mittelalterschatz.

    1. Die eher schlechteren Bücher 2019?

    Ich habe niemanden mit weniger als 3/5 bewertet, was zumindest solide ist, da ich die Geduld verloren habe für Bücher, die mich nicht zumindest teilweise ansprechen.

    1. Welches Buch hat dich emotional am meisten mitgenommen?

    Susan R. Matthews - Blood enemies --- die Serie ist nie leicht zu verkraften, aber in dem Buch, oh my, wie gemein Matthews!!!

    1. Welches Buch hat dich überrascht?

    Dazu fällt mir keines ein, ich hatte heuer ein ganz gutes Händchen, von vornherein zu vermuten, wer mir Freude machen wird.

    1. Welches Buch hat dich enttäuscht?

    Diana Gabaldon - "A breath of snow and ashes", habe ich nicht mal beendet, weil es mich so frustriert hat. Gabaldon und ich sind fertig miteinander, zumindest was das Lesen ihrer Serie betrifft.

    1. Welches Genre hast du am meisten gelesen?

    Historisch (27), gefolgt von Science Fiction (23)

    1. Welches Genre hast du eventuell für dich neu entdeckt?

    Das kann man so nicht sagen, aber ich habe erstaunlich viele Liebesromane heuer gelesen, die mir unromantischem Menschen teilweise echt gut gefallen haben.

    1. Von welchem Genre hättest du gerne mehr gelesen?

    Keines.

    1. Die beste Buchverfilmung, die du 2019 gesehen hast?

    Das war dann wohl "Call me by your name" (André Aciman), auch wenn ich den umgekehrten Weg gegangen bin, zuerst Film, dann Buch.

    1. Eine Buchverfilmung in 2019, die eher nicht so gelungen war?

    Keine.

    1. Hast du neue Autoren für dich entdeckt?

    James Aitcheson, Harlan Coben und Becky Albertalli.

    1. Das schönste Cover 2019?

    Keines, das mir besonders aufgefallen wäre.

    1. Auf welche Neuerscheinungen im neuen Jahr freust du dich?

    Nicht wirklich eine Neuerscheinung, aber ich warte sehnsüchtigst auf "Tiamath's wrath" von James S.A. Corey im etwas handlicheren Paperbackformat. Und es wäre schick, wenn uns Bernard Cornwell auch 2020 einen neuen Band "Saxon stories/Last kingdom" liefert.

    1. Welche Bücher willst du 2020 unbedingt lesen?

    Grundsätzlich keine Pläne, außer dass ich erst zu Beginn des Rereadprojektes Patrick O'Brians "Aubrey and Maturin" erstmalig auf Englisch stehe, da geht sicher noch einiges, vielleicht sogar die ganze Reihe, aber mal sehen.

    Grisel

    Ich finde man merkt sehr, das die Autorin das Buch nach den Wahlen 2016 begonnen hat. Daher ist es wirklich ab und an etwas zu sehr Alternative Reality, aber wenn ich mir überlege, was an manchmal zieeemlich unrealistischem Zeug in Heteronormativen Liebesgeschichten verzapft wird, kann man da ruhig zwei Augen zudrücken^^

    Oh absolut, deshalb meinte ich ja auch, dass es Jammern auf höchstem Niveau ist und ich es insofern gern hingenommen habe, weil ich den Figuren das allerbeste gewünscht habe. Und, ja, ich würde gern in dieser Realität leben, wo natürlich auch nicht alles perfekt ist, immerhin

    Ich habe das Buch zufällig entdeckt und bei dem Klappentext sofort erfreut zugegriffen, da ich immer noch unter einem gewissen Post-The-Crown-Blues leide (die Serie hat mich echt sehr überrascht). Von daher hat das hier sehr schön gepasst, wenn das hier auch etwas andere Royals waren! Das ist eigentlich auch schon die erste leichte Kritik, es war ein bisschen zu sehr Alternative Reality, ich hätte es fast besser gefunden, wenn sie die Handlung einfach 20 Jahre in die Zukunft gepackt und dann die Namen der Royals leicht verändert hätte. (Bei Henrys Bruder Prince Philip hatte ich immer den aktuellen alten Herrn dieses Namens im Kopf!)

    Aber auch beim Team USA war der Kontrast fast schon zu extrem, statt Trump eine demokratische, liberale, geschiedene Präsidentin mit multikultureller Familie! Es ist allerdings Jammern auf allerhöchstem Niveau und eigentlich hätte ich McQuiston gern gefragt, wo die Tür ist, durch die man in diese so viel bessere Parallel-Welt kommt, die sie da erschaffen hat.


    Und die zweite leichte Nicht-Wirklich-Kritik, hätte mir hier jemand den Namen der Autorin verschwiegen, hätte ich fast glauben können, ich lese Becky Albertalli, denn an die hat mich das hier auch sehr erinnert, weniger die geschlechtliche Orientierung der ProtagonistInnen, sondern das geschickte Einbauen von Mails und Social Media, diese auch nahezu perfekte Umgebung, die verständnisvollen Eltern und wunderbaren Freunde. Aber, auch hier, Jammern auf höchstem Niveau, denn das hat das Buch zu einem sehr schönen, angenehmen Leseerlebnis gemacht und die Figuren, allen voran unsere beiden Helden, waren nun mal so sympathisch, dass man ihnen ohnehin nur das Allerbeste wünscht. Besonders hübsch war natürlich, wie sich das Verhältnis von Alex und Henry entwickelt, der nicht verheißungsvolle Beginn war zum Schreien witzig!


    Sehr schön gemacht waren die Anklänge an "unsere" Welt, die Sache mit dem Mail-Server ("but her e-mails!"), dass es natürlich die widerliche Daily Mail ist, die hier, ja, absolut widerliche Dinge tut. Muss man sich ja nur mal ansehen, was die englischen Tabloids aktuell mit dem Herzogspaar von Sussex machen! Man möchte sich gar nicht ausdenken, was passieren würde, wenn sich mal ein oder eine englische Royal outet oder ein First Child. Diese Person wird sehr, sehr stark sein müssen und wir wünschen ihm/ihr Henrys und Alex' unterstützendes Umfeld.


    Ein wirklich schönes, süßes Buch, in einer Welt, in der wir wohl alle gern leben würden und ein ziemlich grenzenloses Lesevergnügen.

    Das war einer meiner Lieblingsbände aus der Reihe! Ich glaube, das ist zwar nicht das erste chronologische Buch, in dem Hakeswill auftaucht, aber das erste geschriebene, seine Geburtsstunde quasi? Jedenfalls, geniale Kreation!

    Aber auch Sharpes Ärger, seine Besessenheit von der Forlorn Hope und letzten Endes die wirklich schockierende Schlacht fand ich hier ganz besonders gut. Und, das war fast immer so, je mehr Harper, umso besser die Bücher und hier sehen wir auch mehr von ihm.

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    Etwas verspätet, vielen Dank für die schöne Rezension Skyline ! Dadurch habe ich erst von dem Buch erfahren und musste es haben. Ich habe Albertalli erst vor kurzem zufällig entdeckt und mit großem Vergnügen gelesen, das Buch hier nun genauso! Klar, wie schon die anderen, die ich von Albertalli kenne, ist es alles fast schon ein bisschen zu gut um wahr zu sein, aber irgendwie kriegen die AutorInnen das Gleichgewicht so hin, dass es doch nicht zu viel wird und es einfach schön zu lesen ist, richtige Wohlfühlliteratur! Man schließt die beiden Burschen und ihre Freunde so ins Herz, dass man ihnen nur alles erdenklich gute wünschen kann.

    Lustigerweise habe ich manches dann doch ein bisschen anders aufgefasst als Du. ZB empfand ich ihre Dates, so süß sie auch waren, eher als Alptraum-Dates, weil ja stets irgendwas schiefgeht und es leicht unrealistisch war, wie einfach sie das wegstecken.

    Und das Ende fand ich sehr gut, weil es sich für mich gar nicht so offen gelesen hat.

    Ein winziger Kritikpunkt ist für mich noch, dass sich Arthur und Ben manchmal ein bisschen zu ähnlich angefühlt haben, ich musste gelegentlich nachschauen, in wessen Kapitel ich gerade bin. Gerade weil es von zwei AutorInnen ist und ich mal vermute, jeder hat einen geschrieben, hätte ich mir klarere Unterschiede in der Wahrnehmung erwartet, dazu kam auch, dass ihre Lebensumstände ähnlich waren, Vater und Mutter, die noch zusammenleben, die Freundschaftstrukturen ... Aber das ist wirklich nur minimal kritisch gemeint.


    Sehr gut, wenn auch herzzerreißend fand ich die Szene im Zug, als sie mit der Homophobie dieses Mannes konfrontiert werden. Es ist eben leider doch nicht alles Eitel Wonne. Und ebenfalls sehr gut gelungen fand ich, wie sehr das Buch ein Buch seiner Zeit ist, wo Social Media einen sehr wichtigen Teil des Lebens dieser jungen Leute ausmacht und sie dann auch zusammenführt, von wegen Schicksal und so, ein bisschen Online-Stalkerei brauchte es dann doch.

    Hach, jetzt kriege ich richtig Lust, endlich mal Band zu lesen (müsste ich mir aber erst mal kaufen).


    Diese Box sieht ja sehr genial aus.

    Ich hatte das buchstäblich schon seit Jahren vor, meine deutschen gegen englische auszutauschen und es endlich im Original zu lesen. Jetzt habe ich es endlich gemacht, weil ich einen Amazongutschein gefunden habe, den mir eine Freundin geschenkt und den ich komplett vergessen hatte! Da ist das schlechte Gewissen ein bisschen geringer, sich auch mal was zu gönnen. Billig ist das schöne Ding ja nicht, aber tatsächlich günstiger, als die englischen Einzelbände.


    Der einzige Nachteil ist für mich wirklich, dass es einfach zu schwer zum Mitschleppen ist, da ich wegen Arbeitsplatz am A... von Wien relativ viel in Bus/U-Bahn lese. Aber das trübt das Vergnügen auch nicht, vor allem, weil ich es hier überhaupt nicht eilig habe beim Lesen. Die Bücher brauchen halt so lange, wie sie brauchen. Trotzdem möchte ich nach Buch 2 dann Pause machen. Soweit mal der Plan, denn die Pause wollte ich schon nach Buch 1 machen, aber als ich das vorhin beendet habe ... :D


    Ach ja, Lesebändchen! Ich liebe Lesebändchen!

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    Ich habe mir kürzlich einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mir die ganze Reihe im englischen Original gekauft, in o.a. wunderschöner Box, und musste Band 1, "Master and Commander", natürlich sofort lesen. Hach, schön! Schon auf Deutsch war ich stets begeistert vom Schreibstil, allein die Art, wie O'Brian Situationen, Menschen und Tiere beschreibt sind oft zum Schreien komisch, herrlich. Und natürlich, wenn man die Sprache mag, ist es im Original gleich noch mal so schön.

    Das Herzstück der Reihe ist natürlich die Freundschaft zwischen Jack Aubrey und Stephen Maturin und deren Beginn, praktisch Freundschaft auf den zweiten Blick, kann man hier wunderbar miterleben. Ich liebe sie alle beide, nicht obwohl, sondern gerade weil sie so unperfekt sind, so menschlich.

    Aber auch sonst liefert Band 1 alles, was das (marinehistorische) Herz begehrt, die Abenteuer der tapferen kleinen "Sophie" und ihrer Mannschaft und den Beginn einer der schönsten Bromances in der moderneren Literaturgeschichte und einer spannenden Karriere.


    Der einzige Wermutstropfen an der schönen Box ist, dass die einzelnen Bücher, Hardcoversammelbände mit je 4 Büchern pro Band, zu schwer zum Rumschleppen sind. Also definitiv Bücher zum auf der Couch/Bett/Lesesessel ... statt überall genießen.

    Die Arbeit des Henkers wird ebenso atmosphärisch beschrieben, vom Kauf der Seile angefangen bis hin zum losschneiden der Gehenkten vom Galgen. Und wie sich alle auf die scharfen Nierchen zum Frühstück freuen.

    An viele Details kann ich mich nicht mehr erinnern, außer dass ich das Buch sehr mochte und Sandman und seinen "Harper" ;) sehr gern wiedergetroffen hätte in einer Fortsetzung. Aber, was ich eigentlich sagen wollte, daran kann ich mich sehr deutlich erinnern, dass die Schilderung der Hinrichtung so beschrieben wurde, dass mir das ganz tief unter die Haut gegangen ist und ich bin normalerweise nicht leicht zu erschüttern als Leserin.


    Aber helft meinem Gedächtnis doch mal auf die Sprünge, bitte, wie hieß Sandmans Sidekick?

    Ich freue mich auch schon sehr auf das Buch, vielen Dank für die Rezension gagamaus ! Vor allem der letzte Teil stimmt mich sehr optimistisch, denn ich war immer schon "Team John I" und fand, dass er von der Geschichtsschreibung eher schäbig behandelt wurde, im Vergleich zum überhöhten Richard I. Ich werde wohl auf das Taschenbuch warten, aber das mit Vorfreude!

    Ohja, die Stellen, wo er sich über das Christentum lustig macht, sind immer großartig. Wobei es gleichzeitig interessant sind, dass Priester nicht selten sehr positiv erscheinen, hier zB der getreue Beocca. Ihren Glauben kann Uhtred nur nicht ernst nehmen, wobei sein Heidnischer streng genommen auch nicht mehr Sinn macht. Aber das fängt ja schon ganz zu Beginn an, als er von Osbert zu Uhtred buchstäblich umgetauft wird, damit Gott am Tag des Jüngsten Gerichts nicht verwirrt ist. :D

    illy

    Mir ging es mit Uhtred anfangs auch so, dass ich ihn nicht sonderlich leiden konnte, was mich nicht unbedingt gestört hat, zB konnte ich Derfel, den Helden/Erzähler, der Arthur-Trilogie bis Ende nicht ausstehen, die Bücher fand ich trotzdem gut. Der Funke springt halt nicht immer über.

    Uhtred aber ist mir im Lauf der Serie dann doch sehr ans Herz gewachsen, heute liebe ich ihn! Es hat bei mir halt ein paar Bücher gedauert, aber genossen habe ich die Bücher trotzdem von Anfang an sehr. Also, vielleicht wird das auch noch was mit Euch beiden! ;)

    An dem Buch konnte ich natürlich auch nicht vorbei, da mir "Simon vs. The homosapiens agenda" so gut gefallen hatte. Ich habe hier auch die englische Ausgabe gelesen, "Leah on the offbeat".

    Ja, sie war mindestens so sympathisch wie Simon, bei dem man sich natürlich riesig gefreut hat, zu erfahren, wie es mit ihm und seinem Liebsten weitergeht. Und bei Leah war das sehr nett, wie sie sich langsam ihrer Gefühle bewusst wird und dann ... Spoilers. ;)

    Im vorigen Buch hat mich ja ein bisschen irritiert, dass der Erpresser und Outer Martin ungeschoren davongekommen ist. Hier sieht man, dass dem doch nicht so ist, da Simon und seine Freunde ihn zwar nicht schneiden, aber ihm mit Skepsis begegnen. Und ich fand es auch gut, dass sehr subtil eine Menge kritischer Themen angesprochen wurden, Homophobie, Rassismus, Bodyshaming, Geldmangel, ...

    Ja, auch ein sehr süßes Buch und man wünscht diesen jungen Leuten alles nur erdenklich Gute für die weitere Zukunft.