Beiträge von Grisel

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

    Firiath

    OK, Folge 5.7. fand ich nun tatsächlich gut!


    Ich gucke Staffel 5 aktuell wieder auf RTL Passion. Bislang bin ich nicht so wirklich überzeugt davon, aber Staffel 4 brauchte ja auch eine Weile, also mal sehen. Die Folge von gestern habe ich noch gar nicht gesehen.


    Folge 5.6.

    *pust*

    Ich habe das Buch eine Weile gehortet, weil ich es, da ich Bergs "Rai-Kirah"-Trilogie liebe, als relativ sicheren Tipp betrachtet habe. Ja, relativ traf es! Es hat sich schon ganz nett gelesen und war auch hübsch ausgedacht, aber irgendwie kam es mir auch zu kompliziert ausgedacht vor, dazu haben wir - für meinen Geschmack - zu viel Zeit mit sinnlosen Fluchten verbracht, nur damit die Auflösung zum Ende dann erschütternd schnell ging. Da hätte sie sich besser mal Zeit lassen sollen und Figuren wie Aidans Cousin und Neffen besser ausarbeiten.

    Am meisten irritiert hat mich aber die Liebesgeschichte. Das war für mich weder notwendig, noch in irgendeiner Weise überzeugend. Gut, vielleicht lag es auch daran, dass ich Aidan mochte und Lara unausstehlich fand, nur dass sie halt beide irgendwann beschließen, dass sie einander halt jetzt lieben. OK!


    Aber gut, nach dem Vorwort Bergs in meiner Ausgabe war das Buch, auch wenn es später erschienen ist, ihr Erstwerk, von daher kann man das wohl unter Kinderkrankheiten verbuchen.

    Ich hatte ja komplett vergessen, dass ich dazu eine Rezension geschrieben hatte! :D

    Mir kam nur bei der eher öden "Daisy Jones", dass ich doch schon mal eine tatsächlich gute Roman-Pseudobiographie über eine fiktive Band gelesen hatte und dass Du, Valentine die zufällig gerade liest. Von daher, danke für die Erinnerung! :thumbup:


    Ein Bitte, kannst Du mich bitte re-spoilen, was erfährt Robbie da am Ende, was mich so beeindruckt hat, denn ich habe keine Ahnung mehr!

    Grisel

    Ja, die Serie könnte tatsächlich interessanter sein. Je nach dem, ob sie eine gute Musikauswahl haben und wer singt *gg*

    Da fände ich es halt sinnvoller, wenn sie tatsächlich die DarstellerInnen selber singen und spielen lassen, vorausgesetzt, die können das! Gleichzeitig müssen Sänger und Sängerin aber auch diese onstage-Chemie haben, sonst funktioniert die ganze Geschichte nicht. Wie gesagt, show me, don't tell me.

    Und natürlich sollte die Musik zumindest annehmbar sein, also ganz spannend, wen sie damit betrauen, die zu schreiben.

    Die Bücher der Autorin werden ja mega gehyped. Ich bin schon fast erleichtert das mal jemand Daisy Jones nicht mochte ^^


    Dieses Jahr gibt's übrigends eine Deutsche Ausgabe.

    Naja Bücher über Rockstars sind so gar nicht mein Fall.

    Ich wundere mich ja selber, wenn ich die hellauf begeisterten anderen Stimmen lese, aber ist wohl der gute alte Geschmack und vielleicht auch, dass ich mich mit tatsächlichen MusikerInnen und ihren Geschichten beschäftigt habe, weshalb das alles ein bisschen hohl und nicht sonderlich überzeugend geklungen hat.


    Ich sehe, es wird eine TV-Serie gedreht. Da bin ich nun gespannt, ob der Cast vielleicht etwas mehr "zeig mir, wie toll und charismatisch die sind und erzähl es mir nicht ständig!" ist. Wobei ich es nicht so beruhigend finde, dass sie mit Riley Keough zwar Elvis' hübsche Enkeltochter gecastet haben, aber von Musik lese ich wenig bei ihr oder dem Darsteller des Sängers Billy. Gut, da steht nichts, ob man die selber singen lässt.

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    Inhalt:

    Eine Interview-Biographie der fiktiven 1970er Band "Daisy Jones & The Six", mit dem Schwerpunkt auf der Frage, warum sie sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolges so plötzlich getrennt haben.


    Meinung:

    Ist witzig, ich habe eine Weile ganz gern Biographien tatsächlicher Bands/Musiker gelesen, bin aber irgendwann davon abgekommen, weil ich mir allzu oft gedacht habe, wie kann man denn eine so spannende Geschichte dermaßen langweilig erzählen? Es hat funktioniert, eine echte Bandbiographie nachzuempfinden, denn genauso ist es mir hier ergangen! Wobei, ist es denn eigentlich eine spannende Geschichte?


    Die Art der Erzählung, in teilweise sehr kurzen Interviewausschnitten, fand ich nicht hilfreich. Das "he said, she said" ist am Anfang noch ganz witzig - die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters bzw. irgendwo in der Mitte -, aber das nutzt sich rasch ab und sorgte bei mir leider dafür, dass die einzelnen Bandmitglieder kaum zum Leben erwacht sind. Bei manchen hätte ich am Ende nicht sagen können, wer das nun war. Oder sollte das auch so sein, es fallen nur die "Stars" auf, der ach so charismatische Sänger und die ach so faszinierende hedonistische, wunderschöne Sängerin und die, die motzen, wie der stets unzufriedene Gitarrist, die vernachlässigte Keyboarderin und der im Schatten des Bruders stehende ... Ja, was spielte der noch mal für ein Instrument? Gitarre, im Zweifelsfall.


    Die ganze Geschichte war für mich, inkl. der Personen, ein einziges "Sex, Drugs and Rock'n'Roll"-Klischee, aber sogar das ohne einen Funken Tiefe, zB beim Thema Drogen und Abhängigkeit oder der Frage nach Songwriterrechten und welche Folgen das hat, als eines der Mitglieder eine dumme Ehe eingeht, vermutlich ohne Ehevertrag, kurz vor Veröffentlichung des höchst erfolgreichen Albums.


    Zur o.a. Frage, wahnsinnig spannend ist die Auflösung, warum sie sich auflösen, nun auch nicht, das war von Anfang an sonnenklar, wohin die Reise geht! Der kleine Clou über die Identität der Person, die das Buch geschrieben und die Interviews geführt hat, hat das Ganze auch nicht mehr gerettet für mich, vor allem, weil ich am Ende fast schon Kopfschmerzen hatte vor lauter Augenverdrehen.


    Ein klassischer Fall davon, dass ich ein komplett anderes Buch gelesen haben muss, als die begeisterten Stimmen. Im Zweifelsfall lieber Fleetwood Macs "Rumours" - laut der Autorin ihre Inspiration, so wie Daisy Jones wohl eine Kreuzung aus Stevie Nicks, Nico und vielleicht noch einem Schuss Marianne Faithfull sein soll - anhören, statt dieses Buch lesen.


    Es hat sich trotz allem relativ flott gelesen, also will ich nett sein und vergebe

    3ratten

    Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, was für ein schrecklich unsympathischer Mensch er nicht ist.

    Obwohl er mich streckenweise, wie oben zu lesen ist, unglaublich genervt hat und ich ihm gerne mal den Kopf zurechtgerückt hätte, fand ich ihn unterm Strich auch nicht unsympathisch. Dass ein Sportler seinem großen Ziel alles unterordnet, ist ja nichts Ungewöhnliches. Muss man nicht toll finden, ist aber realistisch.


    Und ich finde, das Buch zeigt einfach sehr schön, wie lange es einem im Leben nachhängen kann, wenn in der Jugend etwas schiefläuft. Muss ja, wie man sieht, auch gar nichts Riesengroßes sein.

    Bei mir ist es für Details schon wieder ein bisschen zu lange her, aber ich denke, das war halt einfach sein gesamter Lebensinhalt und ohne das war er verloren. Mich hat er offenbar auch nicht genervt, da ich sichtlich begeistert von dem Buch war.


    Wunderschöner Endsatz Deiner Rezension. :D

    Was diese Ausdrücke betrifft, ich vermute, Du hast auf Deutsch gelesen? Vielleicht liegt es an der "Sprach-Barriere", aber ich finde, sowas klingt auf Englisch einfach weniger brutal als auf Deutsch, eben gerade, weil Deutsch unsere Muttersprache ist. Gibt das irgendwie Sinn?

    Ich habe eine Schwäche für Geschichten über komplizierte Bruder- oder Freundschaftsbeziehungen. Das praktische ist, das findet sich in jedem Genre. So kann man mich schon mal zu einem Buch locken, wenn ich zuerst skeptisch bin.

    Außerdem mag ich Schicksalsgemeinschaften, unterschiedliche Menschen, die zufällig zusammengewürfelt werden und irgendetwas gemeinsam lösen oder bilden müssen. Da, schätze ich, hat mich Stephen King ein bisschen geprägt.

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    Inhalt:

    Die Fortsetzung von "Call me by your name", eine Geschichte über Die Große Liebe in unterschiedlichen Konstellationen.

    Wir beginnen mit Samuel, dem Vater Elios und einer schicksalshaften Zugsfahrt, dann erlebt Elio ein paar Jahre später sowas ähnliches (ist das vererbbar?) und dann treffen wir Oliver wieder.


    Meinung:

    Ich will nicht ganz so harsch urteilen wie eine Rezension, die damit endet, dass man das Buch besser "Get lost!" hätte betiteln sollen, aber Freunde wurden wir keine, von Großer Liebe ganz zu schweigen. Es war eher ein Fall von viel zu viel. Ja klar, wenn man schon einen Liebesroman liest, sollte einen das nicht überraschen, aber immerhin war es in "Call me by your name" vielleicht auch nicht viel subtiler, aber es hatte mehr Zeit, sich zu entfalten und immerhin war einer der Protagonisten ein hormongesteuerter Teenager, diese Entschuldigung hatte hier keiner. Es war auch relativ mühsam, dass die Leute in den ersten beiden Abschnitten, nachdem sie einander getroffen haben und von den Füßen gerissen wurden, dann auch praktisch kein anderes Gesprächsthema hatten, als ihre Große Liebe und das auf eine Weise, dass ich mir gedacht habe, meine Güte, so redet doch kein Mensch allen Ernstes.


    Von Acimans Art, Frauen zu zeigen und zu schreiben bin ich auch hier nicht überzeugt worden und werde ihn damit wohl zu den Akten legen. Denn Miranda, die einzige Frau, die hier wichtig ist, kam mir vor wie eine Kreuzung aus Altmännerfantasie und verrückter Stalkerin. Ernsthaft, hätte sich Samuel ihr gegenüber so benommen zu Beginn, hätte das vermutlich die Augenbrauen gehoben.


    Gerettet hat das Buch eigentlich der dritte und vorletzte Teil.



    Arme Drehbuchautoren, daraus eine sinnvolle Fortsetzung des so erfolgreichen Films zu machen, das wird eine Herausforderung. Immerhin, Hut ab vor Aciman - zumindest in der Hinsicht - nicht in "Fanservice" verfallen zu sein, sondern eine etwas andere als die erwartete Geschichte zu erzählen.


    Es bleiben leicht frustrierte

    3ratten

    (gibt es sowas, einen Mangel an "Chemie" zwischen Romanfiguren?)

    Klar, leider sogar öfter, als es mir lieb wäre. Es ist doof, wen man das Gefühl hat, die Autorin habe einfach beschlossen "So, ihr liebt euch dann jetzt mal gefälligst".

    Danke! Vielleicht, weil ich schon länger nicht mehr so oft in dem Genre unterwegs war bzw. bei Chadwick, wo Liebe immer eine Rolle spielt, aber normalerweise "passender" (für mich!), ist mir das schon länger nicht mehr so frappierend vorgekommen wie hier.

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    Dieses Buch zählt offenbar zu ihrer Reihe um William Marshal, ich habe allerdings sonst keines davon gelesen, also kann ich nichts zur Einordnung sagen.


    Inhalt:

    1219 bereitet sich William Marshal im Kreis seiner liebenden Familie auf den Tod vor, den er als Templer begehen will und erinnert sich, wie es dazu gekommen ist:

    Nachdem er 1183 seinen Herrn, Henry the young king, Sohn von Henry II und Alienor von Aquitanien, zu Grabe betten musste, erfüllt er ihm seinen letzten Wunsch, zur Buße seinen Mantel am Grab Jesus' in der Grabeskirche in Jerusalem abzulegen und nutzt diese Pilgerreise, um mit sich selbst ins Reine zu kommen.


    Meinung:

    Chadwick! William Marshal! Templer-Connection! Was kann da noch schiefgehen? Naja, ich weiß es selber nicht so genau.

    Es ist nicht so, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, aber ich finde, man hätte daraus sehr viel mehr machen können, denn es hat mich streckenweise eher gelangweilt. Grundsätzlich war es eine interessante Idee, dass Chadwick parallel zur weltlichen Pilgerreise praktisch auch die spirituelle zeigen wollte, wie sich William aus der Midlife-Crisis, in die ihn Young Henrys Tod und seine Missetaten in dessen Diensten, gestürzt hat, befreit und zu dem Mann wird, als der er in die Geschichte eingegangen ist: Lord, Ehemann, Vater, Stütze gleich mehrer Generationen an Plantagenet-Königen.

    Jedoch fand ich einfach, dass das Vehikel, das Chadwick dafür gewählt hat, die Liebesaffäre, die ihn endgültig in die Knie zwingt, etwas unglücklich gewählt war. Es hat sich für mich einfach erzwungen angefühlt (gibt es sowas, einen Mangel an "Chemie" zwischen Romanfiguren?) und hat für meinen Geschmack viel zu viel Raum eingenommen. Begonnen hat die Geschichte von Williams Aufenthalt in Jerusalem durchaus vielversprechend, wie er in die Intrigen um den sterbenden Balduin IV verwickelt wird und sich an der Verteidigung des Königreichs Jerusalem beteiligt. Doch irgendwann hat die Liebesaffäre alles andere in den Schatten gestellt und irgendwann ist mir William leider ziemlich auf die Nerven gegangen mit seinen ständigen Selbstzweifeln und Schuldgefühlen. Ich mag meine Helden schon komplex und verletzlich, aber irgendwann war es dann einfach anstrengend.


    Ich kann also nicht so genau sagen, lag es an Chadwick oder lag es mir, dass dieses Buch nicht so ganz gezündet hat bei mir? Ich habe viele Chadwicks gelesen und die meisten sehr gern. Irgendwann werde ich mir wohl wieder eine davon vornehmen, mal sehen, ob es dann wieder besser läuft.


    Es bleibt immerhin bei lieb gemeinten3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    TheNightingale

    Fertig! Ja, hat mir sehr, sehr gut gefallen! Und ich finde es immer noch total faszinierend, wohin sich diese Geschichte überall hin entwickelt und auch, wie mit all dem umgegangen wird. Wirklich eine Ausnahmeserie!


    Wahrscheinlich kommt es daher, dass ich Staffel 4 gerade erst gesehen habe, aber ich habe nun tatsächlich bei ihnen allen ihre TV-Gesichter im Kopf - trotz abweichender Beschreibungen -, aber ganz besonders ihre Stimmen, mit denen sie bei mir im Kopf sprechen. Manchmal kann das stören, aber hier mag ich das.


    Wenn das beim letzten Buch dann auch wieder so lange dauert, bis ich das handlichere Paperback kriege, wie um alles in der Welt soll ich ein 3/4-Jahr ungespoilt bleiben?! Vielleicht hole ich mir dann doch das e-book ... Mal sehen, ist ja noch Zeit.

    ich bin super auf Dein Fazit gespannt.

    Ich nähere mich dem Ende des ersten Drittels, bislang ist es noch ein bisschen zerfasert, aber jede der einzelnen Geschichten ist spannend und ich schätze, irgendwann verdichtet sich das dann und dann geht es wohl rund.


    OK, habe ich letzten Endes doch "nur" 3 Monate auf das etwas handlichere Paperback von "Tiamat's wrath" warten müssen, aber hat sich länger angefühlt! Ich hoffe inständig, dass es beim letzten Band dann etwas schneller geht.

    Ich bin noch nicht sehr weit, aber schon der Anfang ist wie ein Schlag in die Magengrube! Leider bin ich gespoilt - selber schuld! - von daher weiß ich, dass das - buchstäblich - erst der Anfang war.




    Was interessant ist, ich komme ja praktisch direkt von Staffel 4, "Cibola Burns", mehr oder weniger. Dort ist schon alles anders als davor, aber es ist echt faszinierend, dass man auch an dem Punkt überhaupt nicht ahnen kann, wohin die Reise geht. Dazu, finde ich, passt der Tweet von einem der beiden Autoren:

    https://twitter.com/JamesSACorey/status/1216252655850414080


    Na dann bin ich mal gespannt, auf die künftigen Great Moments und gehe nun weiterlesen.

    Hach das Stiefbruderproblem ist wohl echt das Verruchteste, was sich wohlerzogene Konservative Autor*innen ausdenken können. Da gibts noch so eine Reihe, wo das Thema über 3 Bücher ausgeschlachtet wird und ich mich die Ganze Zeit fragte: Was zur Hölle ist bitte das Problem????

    Das dürfte aber wirklich ein bisschen ein Tabu sein. ZB in "Grey's Anatomy" gab es auch mal ein Paar, die theoretisch Stiefgeschwister waren, weil seine Mutter und ihr Vater, den sie aber erst als Erwachsene gefunden hat (tja, Seifenoper halt!) als ältere Menschen geheiratet haben, als die Kinder längst erwachsen waren und das hat einige Fans irritiert. Ich denke mal, kritisch wird es nur dann, wenn die Stiefgeschwister als Geschwister zusammen aufgewachsen sind, von Kindesbeinen an. Das ist so wie dieses andere ältere Topos, wo es mir die Haare aufstellt, wenn ein Mann ein Mädchen als Ziehtochter großzieht und sie dann später heiratet. <X


    Schöne Rezension auf jeden Fall Zank ! Klingt auch nach einem heißen (!) Kandidaten für den Bad Sex Award.

    Schöne Idee! Tut mir leid, die Nummerierung geht hier etwas flöten bei mir.

    1. Bist du zufrieden mit deinem Lesejahr 2019?

    Absolut, es war ein sehr reread-lastiges Lesejahr und allein deshalb habe ich es sehr genossen: Bernard Cornwell, C.J. Cherryh, Susan R. Matthews, Mary Renault, Patrick O'Brian.

    1. Die besten Bücher 2019?

    Wenn ich die Rereads ausklammere, haben die hier die volle Wertung erhalten:

    C.J. Cherryh/Jane S. Fancher - Alliance Rising

    Susan R. Matthews - Blood Enemies

    Susan R. Matthews - Fleet Inquisitor

    Louis Mendola (Hg.) - The chronicle of Nicholas of Jamsilla - Frederick, Conrad & Manfred of Hohenstaufen, Kings of Sicily 1210 – 1258


    Was für eine Mischung! Heißersehnte Fortsetzungen heißgeliebter Serien und dazu ein übersehener Mittelalterschatz.

    1. Die eher schlechteren Bücher 2019?

    Ich habe niemanden mit weniger als 3/5 bewertet, was zumindest solide ist, da ich die Geduld verloren habe für Bücher, die mich nicht zumindest teilweise ansprechen.

    1. Welches Buch hat dich emotional am meisten mitgenommen?

    Susan R. Matthews - Blood enemies --- die Serie ist nie leicht zu verkraften, aber in dem Buch, oh my, wie gemein Matthews!!!

    1. Welches Buch hat dich überrascht?

    Dazu fällt mir keines ein, ich hatte heuer ein ganz gutes Händchen, von vornherein zu vermuten, wer mir Freude machen wird.

    1. Welches Buch hat dich enttäuscht?

    Diana Gabaldon - "A breath of snow and ashes", habe ich nicht mal beendet, weil es mich so frustriert hat. Gabaldon und ich sind fertig miteinander, zumindest was das Lesen ihrer Serie betrifft.

    1. Welches Genre hast du am meisten gelesen?

    Historisch (27), gefolgt von Science Fiction (23)

    1. Welches Genre hast du eventuell für dich neu entdeckt?

    Das kann man so nicht sagen, aber ich habe erstaunlich viele Liebesromane heuer gelesen, die mir unromantischem Menschen teilweise echt gut gefallen haben.

    1. Von welchem Genre hättest du gerne mehr gelesen?

    Keines.

    1. Die beste Buchverfilmung, die du 2019 gesehen hast?

    Das war dann wohl "Call me by your name" (André Aciman), auch wenn ich den umgekehrten Weg gegangen bin, zuerst Film, dann Buch.

    1. Eine Buchverfilmung in 2019, die eher nicht so gelungen war?

    Keine.

    1. Hast du neue Autoren für dich entdeckt?

    James Aitcheson, Harlan Coben und Becky Albertalli.

    1. Das schönste Cover 2019?

    Keines, das mir besonders aufgefallen wäre.

    1. Auf welche Neuerscheinungen im neuen Jahr freust du dich?

    Nicht wirklich eine Neuerscheinung, aber ich warte sehnsüchtigst auf "Tiamath's wrath" von James S.A. Corey im etwas handlicheren Paperbackformat. Und es wäre schick, wenn uns Bernard Cornwell auch 2020 einen neuen Band "Saxon stories/Last kingdom" liefert.

    1. Welche Bücher willst du 2020 unbedingt lesen?

    Grundsätzlich keine Pläne, außer dass ich erst zu Beginn des Rereadprojektes Patrick O'Brians "Aubrey and Maturin" erstmalig auf Englisch stehe, da geht sicher noch einiges, vielleicht sogar die ganze Reihe, aber mal sehen.

    Grisel

    Ich finde man merkt sehr, das die Autorin das Buch nach den Wahlen 2016 begonnen hat. Daher ist es wirklich ab und an etwas zu sehr Alternative Reality, aber wenn ich mir überlege, was an manchmal zieeemlich unrealistischem Zeug in Heteronormativen Liebesgeschichten verzapft wird, kann man da ruhig zwei Augen zudrücken^^

    Oh absolut, deshalb meinte ich ja auch, dass es Jammern auf höchstem Niveau ist und ich es insofern gern hingenommen habe, weil ich den Figuren das allerbeste gewünscht habe. Und, ja, ich würde gern in dieser Realität leben, wo natürlich auch nicht alles perfekt ist, immerhin