Beiträge von Doris

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    Die Frage stellt sich bei mir nicht. Sollte das Original ähnlich sperrig geschrieben sein, dürfte mein Englisch auf keinen Fall dafür ausreichen. Angesichts der vielen kurz aufeinander folgenden positiven Bewertungen am Anfang dieses Thread hatte ich den Eindruck, dass das Buch in einer gemeinsamen Runde gelesen wurde, und das wiederum hätte bei mir vielleicht dafür gesorgt, dass ich Zugang zu Matts Geschichte bekomme. Zumindest ging mir das in Leserunden schon öfter so. Aber dafür ist es nun zu spät und nochmals werde ich das Buch sicher nicht in die Hand nehmen.

    Hut ab, Valentine, dass du trotz deiner Probleme mit dem Buch noch so ausführlich darüber schreiben kannst. Ich muss es kurz machen: Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Es gelang mir nicht, mit Matt warmzuwerden, was weniger an seiner Person als am Stil der Erzählung lag. Die anfänglichen Rückblicke in die Kindheit waren noch einigermaßen rund, aber je mehr man sich an das aktuelle Leben von Matt annähert, desto kantiger wurde alles. Wobei das in gewisser Weise natürlich zum Hauptdarsteller passt.


    Nach ungefähr zwei Drittel des Buches habe ich aufgegeben und aus reiner Neugier noch das Ende gelesen, das mich aber auch nicht zufrieden gestellt hat.

    So wie ich das mitbekommen habe, haben die meisten Autor*innen wenig bis gar keinen Einfluss auf die Covergestaltung.

    Eigentlich ein Unding. Die nächste Frage ist dann, welche Fachkraft mit der optischen Gestaltung beauftragt wird. Für mich ist die Optik wichtig, zumindest in Hinsicht auf die Schriftart und die Ausstattung des Buches. Das Cover beeinflusst mich nur, wenn es für meine Begriffe negativ ist, und das ist es im Fall dieses Buches ganz bestimmt. Aber bei dem Namen Weigand weiß ich zum Glück, worauf ich hoffen darf.

    Ich lese gerne maritime und nautische Bücher, allerdings in erster Linie als Sachbuch oder Reisebericht. Wenn es nicht zu kitischig ist, darf es aber gerne auch ein Roman sein.


    Ansonsten Bücher mit Schauplatz in England, Schweden oder USA und hier besonders in London, Stockholm oder New York.


    Thriller oder Krimis, die durch Spannung bestechen, die nicht aus vielen Toten oder Litern von Blut entsteht.


    Außerdem gerne Bücher von viktorianischen SchriftstellerInnen (leider weiß ich nicht, welche Form von Gendern derzeit aktuell ist), Dramen, Biografien, Reiseberichte, schöne alte Klassiker.

    Das paranormale Element hätte für meinen Geschmack ruhig fehlen können, die Handlung wäre auch in einem realistischeren Rahmen spannend geblieben.

    Volle Zustimmung! Auch etwas weniger Blutvergießen hätte nicht geschadet. Irgendwie ist der schreibenden Zunft die Kunst des Suspense abhanden gekommen. Die erste Hälfte des Buches war wirklich gut. Mich nervt es, wenn man als Leserin so eingestuft wird, dass das Interesse nur bleibt, wenn es brutal wird.

    Ich habe mir nicht nur einmal die Frage gestellt, ob die Autorin eigentlich Einfluss darauf hatte, wie das Cover gestaltet wird. Es gibt viele Menschen, die auf das Cover achten und entsprechend kaufen, aber anders herum eben auch einige, die deswegen nicht kaufen. Ich glaube, dass Sabine Weigand etwas dagegen hätte, in die Schublade der seichten Literatur gesteckt zu werden. Dafür ist das Buch zu ernsthaft.

    Wäre das Buch nicht von Sabine Weigand, hätte ich es mit diesem Cover nie gelesen :). Aber Weigand ist die einzige Autorin, deren Bücher ich unbesehen kaufe und lese, somit war die Abbildung Nebensache. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die ausgefeilte Entwicklung der Personen und der sorgfältige Aufbau der Handlung war genial, und nebem dem Wachsen der Familiendynastie war auch das Entstehen des Seifenunternehmens wirklich spannend. Zusammen mit dem historischen Hintergrund auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ist das Buch ein gelungenes Gesamtpaket.


    Bei meiner Begeisterung spielt wahrscheinlich ein bisschen auch der Umstand eine Rolle, dass ich vor ca. 1,5 Jahren selbst auf Seife umgestiegen und sehr zufrieden damit bin. Da passt es natürlich, etwas über die Entstehung der Seifenindustrie zu lesen.


    Unter all meinen Büchern im letzten Jahr war dieses (allerdings bei nur halb so viel gelesenen Büchern pro Jahr wie üblich) tatsächlich das einzige mit


    5ratten

    Bei mir wird es auch langsam Zeit...


    Katastrophen:

    Louis Bromfield - Der große Regen

    Christoph Ransmayr - Die Schrecken des Eises und der Finsternis

    Tami Oldham Ashcraft - Adrift

    Swetlana Alexijewitsch - Tschernobyl

    Alberto Vasquez-Figueroa - Bocanegra


    Menschliche Katastrophen:

    A. F. Th. van der Heijden - Das Scherbengericht

    Ralf-Peter Märtin - Das Leben des Fürsten Vlad Tepes

    Rainer K. Langner - Duell im ewigen Eis

    Ch. und B. Müller - Über die Ostsee in die Freiheit

    Deb Spera - Alligatoren



    Inseln

    John Griesemer - Niemand denkt an Grönland

    Heinrich von Kleist - Michael Kohlhaas

    Shaun Bythell - Tagebuch eines Buchhändlers

    Elizabeth Stoddard - Die Morgesons

    Elizabeth Gaskell - Norden und Süden


    DIY - Die Meeresliste

    Nancy Krahlisch - Seemannsbraut

    Michael Pye - Eine Geschichte der Nordsee

    Arturo Pérez-Reverte - Die Seekarte

    Robin Knox-Johnston - In 74 Tagen um die Welt

    Nic Compton - Sailing Solo


    Hoffentlich vermischen sich die Katastrophen nicht mit den Meeren und Inseln ... LG, Valentine

    Ich habe im Frühjahr meine Statistik abgebrochen :-( Ich habe es eine Zeitlang schleifen lassen und bin dann nicht mehr reingekommen.

    Das ist schade, aber es kommt ja wieder eine neue Statistik (oder?). Bei mir ist es in diesem Jahr einfach, denn ich habe bedeutend weniger gelesen als sonst. Dann gibt es natürlich auch weniger einzutragen.

    Die Katastrophen finde ich allesamt passend und auch die anderen beiden Listen gefallen mir sehr!

    Das freut mich sehr! Es war nicht ganz einfach, die passenden Bücher im SUB zu finden, da hat sich die Suche also gelohnt.

    Ich bin besonders gespannt auf Deinen Eindruck zu "Niemand denkt an Grönland".

    Ich glaube, es ist sogar eine Rezi von dir daran schuld, dass ich mir das Buch zugelegt habe :winken:

    Ransmayr ist ein großartiger Schriftsteller, der immer wieder neue Themen fesselnd und sprachlich sehr ansprechend aufbereitet.

    Auf ihn wurde ich, wenn ich mich recht erinnere, im Klassikerforum aufmerksam, wo er lobend erwähnt wurde.


    Dann mache ich mich mal ans Eintragen im SLW-Thread, damit das große Lesen pünktlich beginnen kann.

    finsbury

    Mit dem Anmelden wird es knapp, weil ich im Moment nicht an alle meine Bücher rankomme. Notfalls schreibe ich einfach bei zwei Büchern keinen Titel und ergänze sie dann später. Aktuell habe ich richtig Lust, wieder mehr Klassiker zu lesen und freue mich schon darauf, das umzusetzen.

    Dann würde ich noch eine zweite Zehnerliste anmelden:


    Inseln

    John Griesemer - Niemand denkt an Grönland (eine Insel)

    Heinrich von Kleist - Michael Kohlhaas (vom Insel-Verlag)

    Shaun Bythell - Tagebuch eines Buchhändlers (spielt in UK)

    Elizabeth Stoddard - Die Morgesons (spielt in UK)

    Elizabeth Gaskell - Norden und Süden (spielt in UK)


    DIY - Die Meeresliste

    Nancy Krahlisch - Seemannsbraut

    Michael Pye - Eine Geschichte der Nordsee

    Arturo Pérez-Reverte - Die Seekarte

    Robin Knox-Johnston - In 74 Tagen um die Welt

    Nic Compton - Sailing Solo