Beiträge von Bluebell

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    So wirklich erfasst habe ich diese Urheberrechtdebatte in ihrer ganzen Komplexität ja noch immer nicht. :baby:
    Speziell kann ich den Zusammenhang zwischen Urheberrecht und Gewinn/Verlust des Autors noch nicht richtig beurteilen. Da widersprechen die Meinungen einander ja ganz ordentlich, nicht wahr?


    Unabhängig davon vertrete ich aber auf jeden Fall auch die Position ...



    ... dass man zwar vorhandene Sachwerte vererben kann, dass die Erben aber doch bitte auf eigenen Beinen stehen und ihre eigenen Ideen haben sollten.


    :daumen: Das ist für mich die Quintessenz bei der ganzen Debatte.
    Die Rechte des Autors müssen gewahrt bleiben, damit er angemessen von seinem Werk profitieren kann - solange er LEBT.
    Ich bin da völlig auf einer Linie mit Holden, wenn sie sagt, sie ist ...



    ... die letzte die gegen das Urheberrecht wäre, aber nach wie vor bin ich trotzdem der Meinung, das es einer Überarbeitung bedarf. Eine Abschaffung wäre aber fatal! Schon allein um einen wissenschaftlichen Anspruch gerecht zu werden, darf dies definitiv nicht passieren!


    Auch Justitia muss mit der Zeit gehen, und es hat keinen Sinn, konservativ an etwas festzuhalten, das in seiner jetzigen Form ein Anachronismus ist und in der heutigen Welt nun mal nicht mehr funktioniert.


    Ich bin auch vom Grundgedanken dieses Statements begeistert:



    Was haben wir im Laufe der Jahrtausende für Ungerechtigkeiten durch das Anhäufen von Reichtum erlebt?
    Wenn einer tot ist, sollte sein Besitz der Gesellschaft zurückgegeben werden.


    ... wobei noch zu diskutieren wäre, wie radikal man "Besitz" auslegen möchte. In Bezug auf das geistige Eigentum wäre damit jedenfalls viel gewonnen, meine ich.

    Dann würde ich es auf jeden Fall ausprobieren, Jari, abbrechen kannst du immer noch, wenn es dir doch nicht gefällt. :smile:


    Was ich noch erwähnen wollte - ich habe auch die hier schon mehrfach verlinkte Anaconda-Ausgabe gelesen, und das ist sicher nicht die beste Wahl. Es stecken ganz merkwürdige Druckfehler darin - nämlich solche, als ob jemand, der die deutsche Sprache nicht kann, von einer unleserlichen Handschrift abgetippt hätte. Spontan im Kopf habe ich z.B. noch "seinem Unken Arm" (statt "seinem linken Arm") oder "der Richter Heß" (statt "der Richter hieß" - anders ergibt der restliche Satz nämlich gar keinen grammatikalischen Sinn).


    Also, es ist zwar ein recht hübsches billiges HC, aber es geht auf jeden Fall besser.


    Naja - es ist ja auch nicht nett von den Lehrern, ihren unbedarften Schülern mit diesem Buch die Probleme zweier Paare mittleren Alters vorzusetzen, die sich ganz offensichtlich in der Midlife-Crisis befinden. Wie sollen sie das denn nachvollziehen können?


    Genau! :pueh:



    Meine Frau hasst das Buch übrigens aus dem gleichen Grund wie Du. :zwinker: :breitgrins:


    Tja, vielleicht warten deine Frau und ich am besten noch auf unsere eigene Midlife-Crisis und versuchen's dann noch mal. :elch:


    Man muss sich jetzt fragen, warum es dennoch so schwer fällt, dass bei Kafka der Funke überspringt.


    Das Problem hatte ich beim "Prozess" (wie auch bei "Amerika") überhaupt nicht. Mit den Kurzgeschichten tue ich mich bis auf ein paar Ausnahmen etwas schwerer, aber wenn Kafka eine ganze Romanlänge zur Verfügung hat, um sich zu entfalten, zieht er mich mit Haut und Haar in seinen Strudel.


    Wer Kafka kennt, der weiß ja schon, dass gewisse Merkmale sehr typisch für ihn sind - die prägnante Sprache (schlicht und elegant), die skurrilen Nebenfiguren, die absurden Situationen, der (alp-)traumartige Aufbau, gewisse wiederkehrende Symboliken und psychologische Momente ... wenn einem das alles nicht "schmeckt", verstehe ich schon, dass man keinen rechten Zugang zu Kafka findet. In seinem Werk ist das für ihn Typische wirklich sehr dominant, und vielleicht hängt bei ihm tatsächlich mehr als bei anderen Autoren von der grundlegenden Sympathie oder Antipathie ab.


    Mir macht er jedenfalls sehr viel Spaß. Mir hat ja seinerzeit schon "Amerika" extrem gut gefallen, aber der "Prozess" ist doch noch komplexer und bringt mehr Aspekte ins Spiel. Ich muss aber dazusagen, dass ich im Vorhinein absichtlich überhaupt keine Interpetationen oder andere Sekundärliteratur gelesen habe, sondern das Buch zuerst einmal ganz unvoreingenommen auf mich wirken lassen wollte. Jetzt freue ich mich aber schon auf Hintergrundrecherche und bin gespannt, was von meinen eigenen Gedankengängen ich bei anderen wiederfinde und was ich jetzt noch entdecken werde, worauf ich von alleine nicht aufmerksam geworden bin.


    5ratten

    Also ein eigenes Bücherzimmer möchte ich eigentlich überhaupt nicht - ich will meine Bücher gerne im normalen Wohnbereich untergebracht haben, sodass ich nicht extra in einen Raum gehen muss, um bei ihnen zu sein. Früher dachte ich auch, ein Bibliothekszimmer wäre ein Traum, aber eigentlich will ich viel lieber die ganze Zeit im Hintergrund von meinen Büchern umgeben sein, auch wenn ich gerade was ganz anderes mache! :smile:


    Rolf Dobelli - Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen


    Der Untertitel hat was! :breitgrins:



    Martin Walser - Ein fliehendes Pferd


    O Graus, da werden Erinnerungen an zwangsverordnete Schullektüre wach ... aber vielleicht ist das ja auch eines von den Büchern, die ich grausig zu finden entschlossen war, WEIL ich sie lesen musste. Typisch Teenie halt. :redface:
    Falls ich mitbekomme, dass es sich auszahlen würde, ihm nochmal eine Chance zu geben, würde ich es ja vielleicht sogar nochmal aus den alten Kisten hervorkramen.

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    Ich denke, Titel und Cover werden bei vielen hier einen ähnlichen Reflex auslösen wie bei mir, als mir das Buch durch Zufall (oder Karma :breitgrins: ) in die Hände fiel.
    Es handelt sich um einen 160 Seiten umfassenden Bildband, gegliedert in vier große Bereiche mit jeweils mehreren Unterkapiteln:



    [li]Mit Büchern wohnen
    Wohnzimmer \\ Schlafzimmer \\ Kinderzimmer \\ Küche \\ Badezimmer \\ Flur und Treppe[/li]
    [li]Mit Büchern arbeiten
    Die geordnete Bibliothek \\ Die zwanglose Bibliothek \\ Arbeitszimmer \\ Bücherwände \\ Bücherschränke[/li]
    [li]Mit Büchern einrichten
    Regale: Farben, Materialien, Modelle \\ Raumteiler- und Designerregale \\ Niedrige Regale \\ Bücherregale, Schränke und Dekorationsobjekte \\ Beleuchtung \\ Illusionen[/li]
    [li]Mit Büchern inszenieren
    Bücher ohne Regale \\ Tische \\ Schöne Cover \\ Exzentrische Lösungen \\ Nischen nutzen[/li]


    Da ich auch brav alle Texte gelesen habe, kann ich hiermit ruhigen Gewissens behaupten, dass sie verzichtbar sind :clown: , sieht man von den oft ganz interessanten Informationen ab, wem ein abgebildeter Raum gehört oder wo er sich befindet.
    Die Fotografien hingegen sind sehr schön, gut ausgewählt und ziemlich inspirierend. Die Palette ist breit gefächert, man findet alles von der repräsentativen viktorianischen Bibliothek über das sonnige Wohnzimmer auf Kuba bis hin zum modernen Fabriksloft im Industrial Chic. Auch die Art der gezeigten Bücheraufbewahrung variiert von raum- oder sogar wohnungsfüllenden Lösungen über dekorative Regalwände bis hinunter zum einzelnen kleinen, aber raffiniert angebrachten Brett. Manches ist auffallend spektakulär, anderes eher uninteressant, und obwohl bei einer solchen Fülle von verschiedenartigen Räumen natürlich bei weitem nicht jeder meinen Geschmack treffen kann, habe ich ziemlich viele Post-its auf Seiten angebracht, wo mein Herz buchstäblich höher schlug.


    Insgesamt also durchaus empfehlenswert und eine schöne Investition. :daumen:


    4ratten


    wirklich kaum zu glauben, aber dieses Buch hat tatsächlich keinen eigenen Thread.


    Was?? Das kann ich ja auch kaum glauben.


    Ich bin auch vor ca. 10 Jahren über den Film auf das Buch gekommen. Es war das Ende einer jahrelangen Leseflaute und zugleich das erste Mal, dass ich ein Forum besucht habe (allerdings noch nicht dieses hier).


    Mich hat das Buch damals ziemlich geprägt, ich war hin und weg, habe mir danach stapelweise Sachbücher gekauft, bin vom Hundertsten ins Tausendste (und über Umwege schließlich auf Literaturschock :elch: ) geraten.


    Ich frage mich auch, ob mich die "Nebel von Avalon" heute auch noch so restlos begeistern würden, weil sich mein Lesegeschmack inzwischen schon verändert hat und ich sicher anspruchsvoller geworden bin. Aber ohne Frage hat das Buch damals einen ganz besonderen Zauber auf mich ausgeübt, und irgendwie habe ich den Verdacht, dass ich auch bei einer Wieholek (die sicher einmal stattfinden wird) wieder ziemlich hineinkippen werde. :smile:

    Nachdem mir "Geheimnisvolle Unterwelt von Wien: Keller - Labyrinthe - Fremde Welten" von Gabriele Lukacs ganz außerordentlich gefallen hat, habe ich der Autorin im Zuge einer Kellerführung gleich zwei weitere Bücher abgekauft - den Da-Vinci-Code sogar mit Widmung! :smile:
    Und wenn alles klappt, bekomme ich demnächst von ihr persönlich noch das vergriffene Templerbuch. :klatschen:



    [li]Geheimnisvoller Da-Vinci-Code in Wien: Verborgene Zeichen & Versteckte Botschaften[/li]
    [li]Unheimliches Wien: Gruselige Orte - Schaurige Gestalten - Okkulte Experimente[/li]
    [li]Das geheime Netz der Templer: Wege und Spuren in Österrreich[/li]


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    Nun habe ich an so einer Führung teilgenommen und kann sie nur weiterempfehlen! :klatschen:
    Frau Lukacs ist eine rundherum sympathische Person, sehr engagiert und offensichtlich total in ihrem Element, wenn es darum geht, den Leuten die Geheimnisse des unterirdischen Wiens näherzubringen.


    Sie hatte auch ein paar ihrer anderen Bücher dabei, und ich habe ihr gleich zwei abgekauft (mit persönlicher Widmung :smile: ) und demnächst treffe ich mich noch einmal mit ihr, weil sie zu Hause noch ein paar Exemplare ihres vergriffenen Templerbuches hat. :daumen:

    Alfa, rühr am besten niiiemals "Emma" an - damit ging es mir nämlich sehr ähnlich wie dir mit "Persuasion", und das mochte ich sogar! :breitgrins:
    Von den drei Austens, die ich bisher gelesen habe, gefiel mir dieses am besten, dicht gefolgt von "Pride and Prejudice", während mich "Emma" über weite Teile auf eine gewaltige Geduldsprobe gestellt hat. Für mich war das Mädchen Emma die Manifestation dieses unglaublich hohlen Lebensstils. Bei "Persuasion" habe ich hingegen schon wieder Re-Read-Ambitionen.


    Was mir aber tatsächlich auch bei allen Austens sauer aufstößt, ist die von dir angesprochene totale Ignoranz der arbeitenden Klasse. Besser gesagt, ich finde es einfach sehr schade und bin in dieser Hinsicht auch enttäuscht von der Autorin. Bei jemand anderem würde ich es vielleicht eher einfach als Schwäche abhaken, aber bei Jane Austen tut's irgendwie weh, weil sie offensichtlich so eine kluge Beobachterin war. Da will es einfach nicht in meinen Kopf, dass dieses Talent nur mit gewissen Scheuklappen funktioniert hat. Ihr ironischer Stil zeigt, dass sie durchaus vieles hinterfragt hat - wie konnte sie dann das Thema mit den Dienstboten so geflissentlich übergehen? :gruebel: Das gefällt mir überhaupt nicht, und selbst wenn mir mehrere Erklärungen dafür einfallen, passt es mir einfach nicht. *hmpf*


    Gerne wird ja gesagt, dass sie sich literarisch auf diese spezielle englische Mittelschicht beschränkt hat, weil sie dort nun einmal zu Hause war und sie am besten darstellen konnte. Das erklärt meiner Meinung nach aber bestenfalls, warum sie keine Bücher aus Sicht der Arbeiter (oder des Hochadels) geschrieben hat, aber nicht, warum sie nicht ab und zu durchblicken lässt, dass sie sich dieser Menschen, die ja für das Leben ihrer Protagonisten essentiell waren, zumindest bewusst war. Dass die Protagonisten selbst sie ignoriert haben, ist für mich kein Argument, weil Austen ja wie gesagt in anderer Weise durchaus zeigt, dass sie nicht alles völlig unkritisch hinnimmt, was damals eben "so üblich" war. An sie habe ich eben höhere Ansprüche als an irgendeine 08/15-Autorin. ;)

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    Das ist eines der Bücher, bei denen ich es extrem schade finde, dass sie nicht mehr neu aufgelegt werden. Die turbulente Lebensgeschichte des "Vaters der Kriminalistik", Eugène François Vidocq, hat mich schon als ganz junges Mädchen fasziniert, und ich lese sie heute noch mit derselben Begeisterung - außer vielleicht, dass ich die Sache mit Vidocqs ach so weißer Weste nicht mehr ganz so kritiklos hinnehme. :breitgrins:


    Vidocq wächst Ende des 18. Jahrhunderts als Bäckerssohn in der französischen Stadt Arras auf. Arras ist damals ein Mekka des Verbrechens, der Umgang mit Gaunern gehört zu Vidocqs Alltag. So kommt es, dass er in der Unterwelt ein und ausgeht wie in einem zweiten Wohnzimmer, ohne sich jedoch selbst etwas Gröberes zuschulden kommen zu lassen. Außerdem legt er eine Reihe von Talenten und einen ehrgeizigen Lernwillen an den Tag - alles Dinge, die ihm später noch zugute kommen werden. :belehr:


    Ärger ist in solcher Gesellschaft dennoch vorprogrammiert, und so landet der junge Vidocq eines Tages aufgrund einer falschen Zeugenaussage im Gefängnis. Seine einzige Chance, um den einem Todesurteil gleichkommenden acht Jahren Zwangsarbeit zu entgehen, ist Flucht - und tatsächlich gelingt ihm unter aberwitzigen Umständen der Ausbruch. :five:


    Das ist der Auftakt zu langen Jahren im Zwielicht. Viele Zufluchtsorte hat ein entflohener Sträfling ja nicht, und so kehrt er immer und immer wieder in den Schoß der Unterwelt zurück, wird jedoch auch regelmäßig gefasst und eingesperrt - und entkommt mit ebensolcher Regelmäßigkeit wieder aus den Gefängnissen. In der Verbrecherwelt erwirbt er sich in diesen Jahren den Ruf eines Ausbrecherkönigs, und tatsächlich macht es einen Riesenspaß, zu lesen, welche Tricks er dabei anwendet. :clown:


    Seine profunde Kenntnis der Unterwelt und ihrer Organisation ist schließlich Vidocqs Rettung, als er - nachdem er sich unter falschem Namen sowas wie ein ehrbares Leben aufgebaut hat - erkannt wird und scheinbar endgültig geliefert ist. Vidocq geht jedoch in die Offensive und bewirkt das schier Unglaubliche - er überzeugt nämlich den Polizeipräsidenten persönlich davon, ihn in seine Dienste zu nehmen und ihn die Polizei von Grund auf reformieren zu lassen. :stillgestanden:


    Was nun startet, ist eine Revolution. Vor 200 Jahren gibt es so etwas wie systematische Ermittlungen ja noch überhaupt nicht, geschweige denn detektivische Spurensuche oder Inkogknito-Aktionen. Die Polizisten treten immer auffällig uniformiert auf und schnappen nur den, der ihnen zufällig in die Arme läuft - oder von seinen Spießgesellen denunziert wird. :rollen:


    Dem setzt Vidocq nun ein Ende. Er legt tatsächlich den Grundstein für das, was heute auf der ganzen Welt in Sachen Kriminalistik selbstverständlich ist und heute - ergänzt um moderne naturwissenschaftliche Techniken - bei jeder Krimiserie über den Bildschirm flimmert. Dabei tritt er besonders zu Beginn noch häufig selbst in Aktion und nutzt aus, dass sich sein Seitenwechsel in der Unterwelt noch nicht herumgesprochen hat. :lupe:


    François Vidocq war das reale Vorbild von Sherlock Holmes, Hercule Poirot und Auguste Dupin. Außerdem war er persönlich befreundet mit Balzac, Victor Hugo und Alexandre Dumas und inspirierte auch diese Schriftsteller zu manchen Figuren.


    Walter Hansen hat hier einen äußerst spannenden und interessanten biographischen Roman geschrieben, dessen knapp 300 Seiten nur so dahinfliegen. Auch wenn die eine oder andere Begebenheit in Wahrheit wohl etwas komplexere Hintergründe hatte und im Buch (aus Jugendschutzgründen!? :zwinker: ) etwas vereinfacht oder verharmlost wird, ist es einfach ein Riesenlesespaß - und wer dies oder jenes doch noch genauer wissen möchte, kann ja einfach noch etwas nachrecherchieren (Wikipedia weiß dazu allerhand).


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus: + :tipp: