Beiträge von Emily

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    Jens Ahrens ist Berufstaucher und kennt die Gefahren in der Tiefe. Als er bei einer Schiffsbergung auf eine Seemine stößt, versucht er noch sich und seinen Kollegen in Sicherheit zu bringen, aber die Mine geht hoch. Wie durch ein Wunder überlebt er, erwacht an einem Strand, der kilometerweit entfernt ist. Wie er so schnell diese Strecke zurückgelegt haben soll, ist ihm ein Rätsel. Über das er aber nicht lange grübeln kann, schon wird er niedergeschlagen und wacht in einem Verlies auf. Wo ihm sein Mitgefangener rätselhafte Dinge erzählt. Währenddessen geschehen in dem kleinen Küstenort Egirsholm Morde, die die Polizei vor mehr als nur ein Rätsel stellen. Die Opfer sind ertrunken, aber nicht im Meer. Wie kann man in einer Telefonzelle ertrinken?


    „Aquarius“ ist mal wieder ein Thriller Güteklasse A aus Thomas Finns Feder. Er lehrte mich ja schon mit „Weißer Schrecken“ das Grausen, wer den noch nicht kennt, Anfang Dezember ist die perfekte Lesezeit dafür. Auch „Aquarius“ kann einem schon mal den Schlaf rauben, wenn man den Fehler macht, ein spannendes Kapitel „noch eben schnell“ lesen zu wollen. Es dauert manchmal einige Seiten, bis klar ist, wer vorerst weiterleben darf. Bevor das nicht klar war, konnte ich nicht schlafen gehen.


    Seltsame Wesen treiben hier ihr Unwesen, von denen man eine ganze Weile ahnt, was sie sind, bis man es nicht mehr leugnen kann. Denen unglaubliches angetan wurde, ihre Rache wird bitter sein. Eine faszinierende Idee, die der Autor hier extrem spannend umgesetzt hat, bis kurz vor Schluss bleiben Punkte offen, die erst nach und nach geklärt werden.


    Wer sich mal wieder richtig gruseln will, dem kann ich „Aquarius“ empfehlen. Das Meer werdet ihr beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen sehen, versprochen. Wer ein Buch wie „Der Schwarm“ erwartet, wird enttäuscht sein. „Aquarius“ ist kein Biothriller, sondern ein Mysterythriller, und ein echter Pageturner.


    5ratten

    Nimue: vielen Dank :)


    Über Kunden, die niemand gerne als Kunde hätte, könnte ich viel schreiben. Darf ich aber nicht. ;) Ich arbeite in einer kleinen Vorortbuchhandlung mit vielen Stammkunden, mal mehr, mal weniger angenehm. Wenn die weniger angenehmen zufällig auf Geschichten über sich selbst stoßen, zum Beispiel wenn sie dieses Buch hier bei uns kaufen, bekäme ich jede Menge Ärger. Deshalb muss ich mir leider viele Geschichten verkneifen, die ich nur zu gerne schreiben würde. ;)

    Für freie Systeme ist das verschenken von E-Books (zum verschenken gekaufte, nicht die eigenen) kein Problem. Zum Beispiel mit E-Book-Cards, dann hat man auch gleich was in der Hand. Oder per Mail mit Downloadlink. Alles möglich. Aber halt nicht bei Amazon. :zwinker:

    Ich lese inzwischen immer mit Licht, weil das sehr viel angenehmer ist. Zumindest in dieser dämmrigen Jahreszeit, draußen im Sonnenlicht wird das vielleicht anders aussehen. Der Akku hält auch mit Beleuchtung ewig. Alles andere ist eigentlich wie sonst auf dem alten Kobo auch. Abgesehen von dem schärferen Schriftbild eben.

    Er ist gerade angekommen. Zu Softwareunterschieden kann ich wenig sagen, weil ich beim alten Kobo noch die Version 2.0.0 drauf hatte. Die lief einwandfrei, von der neuen gab es Berichte über Probleme, also hatte ich es gelassen. Auf dem neuen ist jetzt Version 2.1.5 vom 12.10.2012 drauf.


    Auffälligster Unterschied: der Home-Knopf unten fehlt. Da der meistens sowieso schwierig zu bedienen war, kein Verlust. Der ganze Kobo ist dadurch ein kleines Stückchen kürzer geworden. Zwar nur wenig, aber beim einhändigen halten liegt er damit besser in der Hand.


    Die höhere Auflösung sieht man deutlich, blättern funktioniert auch wesentlich schneller als bei meinem alten.


    Die Beleuchtung ist sehr angenehm, es blendet nichts. Der schwarze Balken, der nur erscheint, wenn die Beleuchtung aktiviert ist, stört mich nicht beim lesen. Man kann ihn auch von "dunkel" auf "hell" stellen, dann ist er verschwunden. Nur der Abstand zum unteren Rand bleibt größer.
    Die Helligkeit ist stufenlos einstellbar.


    Einziges Manko bisher: beim ändern der Schriftgröße ist er mir gleich mal abgestürzt. Das kenne ich vom alten nicht. Hoffentlich passiert das nicht öfter.

    Natürlich werde ich berichten. :smile: Ich hatte auch lange mit mir gerungen, weil mein alter Kobo auch einwandfrei funktioniert. Aber ich bin bei uns in der Buchhandlung ja für E-Book Reader zuständig. Da muss ich mich doch mit den neuesten Modellen bekannt machen. Auch wenn wir keinen Kobo verkaufen können, man muss doch wissen was er kann um ordentlich beraten zu können. :zwinker:

    Ich bin schwach geworden und habe mir den Kobo Glo bestellt. Wurde aber noch nicht ausgeliefert. Meinen alten Reader verkaufe ich zum halben Preis, Nachfrage gibt es da mehr als genug. Dann ist der Spaß auch nicht mehr ganz so teuer. :zwinker:

    Die Verlage müssen nicht zwingend ihre Bücher selbst vertreiben; schon bei Printausgaben gibt es Verlage, die das unterschiedlich handhaben (Grafit ja, Diogenes nein); bei eBooks dito, denn spezialisierte Anbieter sind ja da. Aber es sind weniger Schritte vom Verlag bis zum Anbieter: Einer. Eine Datenanlieferung kann man direkt abwickeln. Ich habe nicht geschrieben, dass ich die Buchhändler abschaffen will.


    Und eine völlig anders strukturierte Logistik gehört auch dazu. Lager für Bücher und deren termingerechter Transfer kosten einen anderen Unterhalt als Server. Jeder, der in irgendeiner Form Kanban, Just-in-Time und so was anbietet, lässt sich das auch bezahlen. Ein Server kann dagegen sehr flexibel abgefragt werden.


    Der Grossist nimmt dem Verlag die Arbeit ab, mit jedem einzelnen Buchhändler abrechnen zu müssen. Bei Print wie bei E-Book. Außerdem muss eine Plattform zur Verfügung gestellt werden, von der die Bücher gekauft werden können. Ich möchte als Buchhändler nicht auf jeder Verlagsseite einen eigenen Account anlegen müssen, sondern beim Großhändler mit einem Zugang und Sammelrechnung am Ende des Monats E-Books ein- und verkaufen können. Auch wir Buchhändler wollen nicht 20 verschiedene Rechnungen zahlen müssen, das ist alles Aufwand, den wir bezahlen müssen.


    Ja, Lagerplatz brauchen die E-Books nicht. Aber noch haben nicht alle Verlage die technischen Voraussetzungen, um mit E-Books zu handeln. Das sind ganz neue Vertriebswege, die erst einmal angelegt werden müssen. Das kostet auch Geld. Ein kleiner Verlag kann es sich vielleicht leisten, einfach ein epub per indesign oder calibre, oder was weiß ich welchem Programm, aus einer Fahne zu basteln und zu verkaufen. Für 5 Euro verzeiht man ihm vielleicht sogar die seltsamen Umbrüche. Oder gleich auf Amazon im Kindle-Format. Bei einem großen Verlag mit einem gewissen Ruf sind solche Bücher nicht vertretbar. Außerdem sollten sie auch als epub über die eigene Seite zu kaufen sein. Nicht nur bei Amazon. Etliche rechtliche Fragen müssen geklärt werden. Hinter so einem E-Book steckt wesentlich mehr, als man im ersten Moment meint.


    Der Händler muss auch investieren: Reader als Vorführgeräte, die er zum normalen Einkaufspreis kauft. Und der Rabatt auf die Geräte ist minimal. Wir müssen viele Reader verkaufen, um das wieder reinzubekommen. Die Mitarbeiter müssen geschult werden. Eventuell neue Verträge mit Grossisten ausgehandelt und bezahlt werden.


    Hier drin stecken Grossisten und Buchhändler, die bei ebooks sicher anders kalkuliert werden, zumal der Händler gleich Buchhändler sein kann und ob man einen Grossisten braucht, frage ich mich sehr.


    Mir ist klar, dass diese Größenordnungen nicht zementiert sind. Beim Verlag mag wegen der Personalkosten vielleicht nicht viel drin sein, aber durch die Variation des Handels sehe ich große Chancen, den Preis zu verändern.


    Es gibt die verschiedensten Aufschlüsselungen bezüglich der Kosten, auch eine die besagt, E-Books seien in der Herstellung genauso teuer wie Printbooks.


    Klar, wenn man den Buchhändler weglässt, könnte man alle Bücher günstiger verkaufen. Dann bekommt ihr eure E-Books aber auch nicht mehr bequem über Amazon. Sondern müsst euch die Bücher von zig verschiedenen Verlagsseiten zusammen suchen. Denn auch Amazon verlangt seinen Rabatt, und zwar mehr als jeder Buchhändler. Ganz abgesehen von dem Service, den manche Leser gerne in Anspruch nehmen. Wie zum Beispiel Hilfe mit DRM Problemen. Oder auch den ganz banalen Buchempfehlungen.


    PS: Die Verlage sind auch ganz scharf darauf, das Rechnungsgeschäft für jedes einzelne verkaufte E-Book selbst zu übernehmen. Nämlich gar nicht. Das wäre ein Aufwand, den ihr auch nochmal extra bezahlen müsstet.


    Der Festa Verlag hat einige seiner Bücher bei Amazon auch als Ebook. Für sage und schreibe 4,99. Das Ebook ist somit 9 Euro günstiger als die Papierausgabe. Anfangs dachte ich noch das der Festa Verlag nur einige für 4,99 rausbringt, aber sie haben am 30.03. nochmals einige für 4,99 rausgebracht.
    Das es auch anders geht zeigt dieser Verlag.


    Und wovon soll da noch ein Autor, ein Lektorat und ein vernünftiger Satz bezahlt werden? Würden schon mehr E- als Print-Books verkauft, könnte auch der Festa Verlag sich solche Preise nicht mehr leisten. Oder sind es vielleicht eher ältere Titel? Die sich als Print nicht mehr oft verkaufen? Dann wäre das ein Grund, ein günstiges E-Book heraus zu bringen.


    Die Druckkosten sind bei einem Buch nur ein kleiner Teil dessen, was das Buch insgesamt kosten. Überlegt mal, wieviele Menschen an einem guten Buch mitarbeiten und finanziert werden wollen.