Beiträge von mermaid

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich habe Breaking Dawn gestern beendet und obwohl der inhalt schon manchmal etwas märchenhaft und unglaubwürdig ist, hat es mir viel Spaß gemacht - und das obwohl ich (schon lange) nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Es ist eben anders als die ersten Bände und ich finde es gut, dass die Autorin versucht hat, ihre Figuren weiterzuentwickeln. Immer nur der gleiche Bella-Edward-Kram wird doch auf Dauer auch öde. Auf jeden Fall ist es spannend geschrieben und unterhaltsam, das ist doch schon mal was.

    Historikus, interessant, dein Beitrag. Er verlockt mich dennoch, ein wenig zu argumentieren, was du mir hoffentlich nicht übelnimmst. Es ist richtig, im englischsprachigen Ausland ist der Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler sicherlich etwas ganz anderes als in Deutschland; insbesondere in den USA herrscht ja auch ein ganz anderes Hochschulsystem als hier. Allerdings ist die Aussicht, nach dem Studium eher im Ausland Chancen zu haben, ja nicht unbedingt immer und für alle motivierend. Und: Wenn man ein Berufziel vor Augen hat, wenn du z. B. Richter werden oder in einer Bank Karriere machen möchtest, um nur mal ein Beispiel zu nennen, warum dann einen Umweg machen? Warum nicht direkt auf das Ziel zusteuern? Es gibt sicher Studenten, die Geisteswissenschaften bewusst wegen der Schlüsselqualifikationen belegen, mit dem festen Vorsatz, hinterher einen MBA oder ähnliches dranzuhängen. Aber ich denke, der typischen Geisteswissenschaftler, oder sagen wir mal lieber Kulturwissenschaftler, geht einem Neigungsstudium ohne konkrete berufliche Vorstellung nach. Und witzigerweise meistens von den Eltern finanziert. So gut wie nie trifft man Studenten, die sich ihr Studium hart erkämpfen müssen, und die vielleicht Kunstgeschichte studieren. Aber wenn ich deine Zeilen so lese, kann ich mir schon gut vorstellen, dass du den richtigen Drive hast, um aus deinem Studium etwas zu machen! Denn ich bin der Überzeugung, wenn man etwas wirklich möchte, wird man es auch erreichen. Nur muss man wissen, was man möchte.

    Eine akademische Laufbahn ist sicher das Beste, was du mit diesem Studium anfangen kannst. Das soll nicht negativ klingen, aber wenn man sich den Arbeitsmarkt so anschaut.... Fange am besten schon während des Studiums an, Beziehungen in der Uni zu knüpfen, vielleicht als wiss. Hilfskraft arbeiten.


    Habe selber auch ein geisteswissenschaftliches Studium (Anglistik, Italienisch, Germanistik - Schwerpunkt Sprachwissenschaft, außer in Ital., da Lit.wiss.) absolviert, würde es aber nicht wieder tun. Obwohl das Studium Riesenspaß gemacht hat. Im Nachhinein finde ich es aber besser, wenn man nach dem Studium einen konkreten Beruf hat.


    Dir auf jeden Fall viel Spaß und auch viel Glück beim Studium und hinterher!

    Endlich mal wieder ein deutsches Buch, das mit den spritzigen englischen oder irischen Autorinnen wie Marian Keyes durchaus mithalten kann! Das Buch hat keinen weiteren Anspruch, ist aber leicht und lustig zu lesen und ausnahmsweise mal nicht behäbig oder angestrengt lustig, wie es bei deutschen Büchern leider so oft vorkommt. Ich habe es ruckzuck durchgelesen, die meiste Zeit mit einem Grinsen im Gesicht. Empfehlenswert!

    Ich habe das Buch gerade beendet und mir hat es sehr gut gefallen. Genauso hatte ich über den Jakobsweg lesen wollen: mit etwas Humor, aber nicht zu albern, und etwas nachdenklich, aber nicht zu ernst. Ich fand es wirklich gelungen und zum Nachdenken anregend, und auch sehr menschlich, wenn Hape z.B. über gewisse Mitpilger lästert, tun die mir schon etwas Leid. Auf jeden Fall hat es mir fast Lust gemacht, den Jakobsweg mal selber näher kennen zu lernen. Ich kann mir vorstellen, dass es als Hörbuch von Hape gelesen noch gewinnt.


    Weiß jemand, ob er das alles selber geschrieben hat oder ob er einen Ghostwriter hatte? Ich vermute mal, dass es aus seiner eigenen Feder stammt, oder? Ich würde es ihm jedenfalls zutrauen.

    ...habs grade geschenkt bekommen, nun bin ich mal gespannt, insbesondere, da ich langjähriger Italien-Fan bin und dort auch mal ein Auslandssemester eingelegt hatte. Eine italienische Familie kann ich allerdings nicht vorweisen, aber es wird bestimmt trotzdem eine nette Lektüre. :breitgrins:

    Hm... ich habe das Buch vor einem Jahr zum Geburtstag bekommen, und aus den Gründen, die andere schon beschrieben haben, noch nicht gelesen. Aber nachdem ich nun schon wieder Geburtstag hatte, werde ich es als nächstes lesen... bin mal gespannt, ich hoffe, es fesselt mich auch! :smile:

    Oh sorry, ich hoffe, ich habe keinem den Lesespaß verdorben. Aber - und das ist gerade das Spezielle dieses Buches - das Ende weiß man ja schon durch den Titel. Erst recht, wenn man den letzten Roman mit Inspektor Linley gelesen hat. Es ist auch einzeln fesselnd und mitreißend, aber der Bezug auf den letzten Linley-Roman - gegen Ende laufen beide Welten mehr und mehr zusammen - ist überhaupt der Kick. Das Ende ist keine Überraschung, sondern es geht darum, wie es zu der Tat kam. Eine interessante Idee, finde ich. Ich möchte fast sagen, dass es mir von allen Bücher von E. George am besten gefallen hat.

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    Hallo, habe gerade das jüngste Buch von E. George beendet und würde mich gerne darüber austauschen. Kann es sein, dass noch gar kein Thread dazu eröffnet ist oder habe ich ihn übersehen?
    Das Buch ist ja kein Krimi sondern mehr eine Milieustudie der schwarzen Unterschicht in London und ich fand es ziemlich traurig und erschütternd, aber auch super geschrieben und spannend. Auch wie gegen Ende die Fäden mit dem vorigen Buch (Wo kein Zeuge ist, wenn ich mich recht erinnere) verknüpft werden, fand ich ganz gut gelungen. Es geht um den 12-jährigen Joel, der eigentlich ein guter Junge ist und nur seinen kleinen Bruder beschützen möchte, aber keine wirkliche Chance hat. Das Buch endet damit,



    An die, die es noch gelesen haben: Wie seht ihr das Ende? Ich fand, es bleibt immer noch ein wenig offen, was jetzt mit Joel passiert, oder habe ich das falsch interpretiert? Und was ist mit Toby? Ist die Entwicklung in gewisser Hinsicht positiv für ihn, da er an seinem Wohnort sowieso keine Chance gehabt hätte, oder gibt ihm das Ganze den Rest (vermutlich), da er nun gar keinen Halt mehr hat. Oder darf er doch bei Kendra bleiben? Was wird aus Tess? Ist das Buch zu negativ?
    Da ich es auf English gelesen habe, würde mich auch interessieren, wie der Schwarzen-Soziolekt bei der Übersetzung gehandhabt wurde. Ich finde Übersetzungen in irgendeinen deutschen Dialekt meist recht unpassend und unerfreulich.


    [size=7pt]Spoiler gesetzt. Alfa_Romea
    Und Amazonlink eingefügt sowie Betreff angepasst. LG, Saltanah
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    Was für ein Ende hättest du bevorzugt?

    Obwohl ich wie gesagt diese Art Bücher sehr interessant finde, stört es mich ein bisschen, das Bücher über das Schicksal von Frauen in arabischen Ländern immer nur die negativen Seiten schildern. Sicherlich gibt es dort aber auch vieles Gutes. Insgesamt sind die Menschen dort doch viel lebensfroher als bei uns im kühlen Norden. Ich kann mich aus meiner Studentenzeit auch an einige Student/innen (konkret z. B. aus Zypern oder aus dem Iran) erinnern, die es hier nicht aushielten und sehr unter dem Leben bei uns litten. Es würde mich überaus interessieren ein Buch zu lesen, das nicht nur (sicherlich berechtigte) Kritik im Sinne hat und das Leben dort aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

    Das schönste sollten, glaube ich, die Schlittschuhe sein. "Skating shoes", kann das sein?


    Ich habe jetzt für meine Tochter noch ein anderes Buch von Streatfield auf Deutsch ergattert, "Überraschende Tage" (The Growing Summer) von 1972. Es hat ihr ganz gut gefallen. Ich werde es wohl auch noch selber lesen oder mindestens mal querlesen.

    oje - mit der Zeit hatte ich ja so meine Schwierigkeiten in diesem Buch. Ich glaube aber