Beiträge von elsabina

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Handlung:
    Es ist ein Tag wie jeder andere. Und doch ist danach nichts mehr, wie es einmal war.
    Erdbeben, Amokläufe und Lynch-Justiz. Telefon, Radio, Internet und Fernsehen funktionieren nicht mehr und die Menschen spielen verrückt.
    In dieser Postapokalypse überleben vier Jugendliche:
    Aries überlebt das Erdbeben und trifft auf einen seltsamen Fremden, der sie vor den anderen Menschen warnt und ihr rät, sich zu verstecken.
    Clementine flieht aus der Gemeindehalle als wütende Stadtbewohner alle Menschen der Bürgerversammlung erschießen.
    Mason besucht seine Mutter nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus, während in seiner Schule eine Bombe gezündet wird und alle seine Freunde und Mitschüler sterben.
    Michael ist mit seinem besten Freund unterwegs als sie zu einem „Unfall“ kommen, bei der ein PKW Fahrer einen Motorradfahrer anfährt und tötet. Als Polizisten dazukommen und den PKW-Fahrer erschießen, fliehen die beiden.
    Niemand weiß, was vor sich geht. Die Menschen verändern sich, werden böse und wenden sich gegeneinander. Gibt es noch eine Überlebenschance für Aries, Clementine, Mason und Michael?


    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist eines der spannendsten, das ich seit langem gelesen habe. Einmal damit angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und musste immer weiter eine Seite nach der anderen umblättern.
    „Dark inside“ ist der klassische Abenteuer-Roman für Jugendliche. Es gibt die Guten und die Bösen, einen Schuss Teenie-Romantik und viele Gänsehaut-Momente (wo ich mir nie sicher war, ob sie es diesmal schaffen aus der brenzligen Situation herauszukommen).
    Jeyn Roberts erzählt die Geschichte von vier Jugendlichen, die alle das gleiche Schicksal teilen. Sie sind alleine. Freunde und Familie haben die Erdbeben nicht überlebt bzw. wurden von denen getötet, die übrig blieben und auf einmal nur mehr morden wollen.
    Aries, Clementine, Mason und Michael sind allesamt starke Persönlichkeiten; Kämpfernaturen, die sich nicht unterkriegen lassen und die ein klares Ziel vor Augen haben: Überleben. Das Suchen nach Lebensmitteln, das Verstecken vor den „Hetzern“ und das ohnmächtige Gegenüberstehen von Krankheiten gehören zu ihrem Alltag, genauso wie das Misstrauen gegenüber Fremden.
    Das „Böse“ in diesem Roman bleibt weitgehend gesichtslos, der Leser erfährt nicht, wo es herkommt bzw. was seine Motive sind.
    Einige kryptische Aussagen bekommt man vom „Nichts“, von dem ich nicht wusste, ob es (oder er/sie) gut oder böse ist oder ein Mittelding.
    Einige Sachen bleiben somit ungeklärt. (Wer ist Daniel? Lebt Clementines Bruder noch? Wer ist das nichts?).
    Wem dieses Buch gefallen hat, der wird sich auch auf den Nachfolge-Band freuen (nachdem aber Schluss sein soll, „Dark Inside“ ist nicht der Auftakt einer Trilogie).

    John M. Cusick - Girl parts. Auf Liebe programmiert


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    Handlung:
    David ist reich, schön und beliebt. Umso verwunderlicher ist es, das er an Gefühlsverarmung leiden soll; er verbringt zu viel Zeit vorm PC und zu wenig mit anderen Menschen.
    Um das zu ändern, bekommt er eine Gefährtin.
    Das Robotermädchen Rose soll ihm zeigen, wie man verantwortungsvoll mit anderen Menschen, insbesondere mit Frauen, umgeht.
    Rose und David verstehen sich gut und kommen sich langsam näher. Bis zu einem verhängnisvollen Abend.
    Danach lernt Rose Charlie kennen, ein Außenseiter, der am liebsten alleine ist.
    Doch Rose kann nicht aufhören, an David zu denken.


    Meine Meinung:
    Obwohl mir der Roman gut gefallen hat, fällt es mir schwer, darüber eine Rezension zu schreiben. „Girl parts“ ist einer dieser Romane, die einen zum nachdenken anregen, und das nicht nur, weil neuartige Dinge im Roman vorkommen, die es jetzt im Moment bei uns (noch) nicht gibt.
    David ist der typische beliebte Jugendliche. Er ist schön, hat reiche Eltern und ist bei seinen Mitschülern beliebt. Aber man wird als Leser nicht richtig warm mit ihm. Obwohl er nett zu Rose ist und sich richtig für sie zu interessieren scheint, wird man das Gefühl nicht los, dass das nur eine Maske ist, hinter der er sich versteckt. Wenn er mit anderen Mädchen nicht zurechtkommt, wieso sollte es dann ausgerechnet mit einem Robotermädchen funktionieren?


    Rose ist ein Robotermädchen. Sie ist mit einem Netzwerk verbunden und lernt so immer wieder neues dazu (wie neue Ausdrucksweisen bzw. Wörter wie „abgefahren“ und ihre Bedeutung); somit erscheint sie nach einiger Zeit menschlicher, als sie tatsächlich ist. Sie hat nur Augen für David. Er bedeutet alles für sie – sie möchte nur, dass er glücklich ist. Es ist verwirrend zu lesen, wie sehr sich ein Mensch (oder in dem Fall ein Roboter) aufgibt um einen anderen zufriedenzustellen.


    Aus Charlie wurde ich nicht ganz schlau. Ich verstehe nicht, warum er ein Außenseiter ist. Er scheint nett zu sein, verantwortungsbewusst und allerhöchstens ein bisschen zu schüchtern. Da er sich alleine am meisten wohlfühlt ist es nicht verwunderlich, dass er sich mit einem Robotermädchen anfreundet.


    Während ich das Buch gelesen habe, habe ich mir immer wieder dieselbe Fragen gestellt: Kann so etwas funktionieren? Kann ein Jugendlicher durch ein Robotermädchen wirklich lernen, wie man Mädchen behandeln soll bzw. wie sie behandelt werden sollen? Sind am Ende nicht alle Beteiligten verletzt?
    Auch das Ende war irgendwie „unbefriedigend“ für mich. Es lässt zu viel Raum für Spekulationen, wie es in Band 2 weitergehen kann. Trotzdem kann ich „Girl parts“ nur weiterempfehlen, vor allem für Fans von Dystopie-Romanen oder verhängnisvollen Liebesgeschichten.


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Bentley Little - Verderben


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    Handlung:
    Bill Davis ist ein glücklicher Mensch. Er hat alles was man sich wünschen kann – einen tollen Job, eine liebevolle Frau und zwei Töchter, auf die er sehr stolz ist.
    Das ändert sich, als von einem Tag auf den anderen die Discountkette „DER LADEN“ beschließt, in Bill’s Heimatstadt Juniper eine Filiale zu eröffnen.
    Bald kann jeder im LADEN kaufen, was er sich nur vorstellen kann, muss aber mit mehr als Geld dafür bezahlen.
    Bill und seine Freunde Ben und Street sind von Anfang an skeptisch und versuchen, den Machenschaften des LADENS entgegenzuwirken.
    Als Bills Töchter beginnen, für den LADEN zu arbeiten, spitzt sich die ohnehin schon gefährliche Lage weiter zu. …


    Meine Meinung:
    Bentley Little ist ein fantastischer Autor und hat mich auch mit seinem neuen Roman „Verderben“ voll und ganz überzeugt.
    Vom ersten Kapitel an ist man komplett gefesselt und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Bill Davis ist ein sympathischer Charakter. Er ist ein liebevoller Ehemann, fürsorglicher Vater und guter Freund – er ist beliebt. Leider bleibt er nicht lange der Good-Guy.
    Der LADEN schafft es, ganz Juniper gegen ihn aufzuhetzen und bald steht er als derjenige da, der gegen den Fortschritt der Stadt ist. Zuerst ist Bill nur wütend und zornig, doch bald überwiegt bei ihm die Angst.
    Der Leser kann auf jeder Seite an Bills Gefühlen teilhaben, man ärgert sich mit ihm über den LADEN, der systematisch alle Einzelhändler in Juniper vernichtet und fühlt sich bei den Passagen über die unheimlichen Nachtmanager verfolgt.
    Ein großes Highlight des Romans sind definitiv die letzten Kapitel, die überraschen und schockieren zugleich.
    Kleines Manko sind der verwirrende Umschlagtext („ … hierzu kann auch die Bitte zählen, den Hund des Nachbarn in den Fleischwolf zu stecken“ – kommt im Roman nicht einmal annähernd vor) und der eine oder andere schlampige Übersetzungsversuch („… Ginny haute ihr eine runter“ – ist in meinen Augen ein erbärmlich formulierter Satz).
    Laut Umschlagtext erinnert Verderben an den Stephen King Roman „Needful things. In einer kleinen Stadt“, ist aber kein Nachahmungsroman, sondern ein großartiges eigenständiges Werk von einem mehr als talentierten Autor.


    :tipp: und 5ratten

    Gerade das "Du bist mein Leben" - Gesülze fand ich so schön (ich bin eine hoffnungslose Romantikerin) - wobei ich die englischen Original-Sätze schöner fand als die deutsche Übersetzung
    (z.B: aus Band 1: you don't know how long i've waited for you)

    Ich lese heute abend


    Beutezeit von Jack-Ketchum


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    Dieses Buch habe ich vor ca. 2 Jahren schon einmal gelesen, und ich war hin und weg davon.


    Kurzbeschreibung von Amazon: Drei junge Paare wollen eine Urlaubswoche in einem abgelegenen Ferienhaus an der amerikanischen Ostküste verbringen. Was sie nicht wissen: Die Gegend wird von einer Gruppe Verwahrloster heimgesucht, die unter primitivsten Bedingungen leben und Urlauber nur als Beute betrachten. Die Jagd beginnt …


    Ich mag dieses Genre sehr gern (Hinterwäldler-Horror). Da kann man sich so sehr gruseln, wie sonst nirgends.


    Im Moment räumt Carla das Ferienhaus auf, damit sich ihre Freunde wohlfühlen, wenn sie ankommen. Es ist fast zu ruhig.


    Ich frage mich gerade, ob es nächstes Jahr wieder eine Nackenbeißer-Lesenacht geben wird. Ich habe heute in der Buchhandlung nämlich ein Buch entdeckt, bei dessen Anblick ich beinahe vor Lachen zusammengebrochen bin. Das Cover ist zwar nichts besonderes, aber der Titel!


    Sandra Hill - The Very Virile Viking totlach Wenn das mal nicht vielversprechend ist!


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    Hat immerhin zwei Fünf-Sterne-Beurteilungen bei Amazon.


    und welcher der auf Deutsch erschienen Romane ist das jetzt?? (finde das Cover irgendwie köstlich und würd gern mal was von einem Wikinger lesen)

    Stephen King - Der Anschlag


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    Kurzbeschreibung (Amazon.at):
    Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt – Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu


    Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.


    Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...



    Ich freu mich schon so wahnsinning auf den neuen King-Roman :)


    Wird ihn wer von euch auf englisch lesen? (da kommt der Roman schon im November in den Handel)

    Hallo Alfa Romea,


    ich habe vor kurzem "Die Jury" gelesen (sehr tolles Buch), und davor "Der Anwalt" und "Berufung" (mein bisheriges Lieblingsbuch).


    Mir haben bis jetzt alle seine Romane gefallen, aber ich kenne wahrscheinlich noch nicht so viele wie du.


    Zu "Das Geständnis" und deiner Vermutung kann ich nur so viel sagen: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch WENN vieles nicht so gekommen ist, wie ich es gehofft oder mir gewünscht hab.


    Wenn du magst, kann ich gern ein wenig spoilern, damit ich mich verständlicher ausdrücken kann


    Glg Sabine

    Als großer Grisham Fan habe ich sehnsüchtig auf "Das Geständnis" gewartet und war begeistert und enttäuscht zugleich:


    Begeistert war ich, weil der Roman von der ersten bis zur letzten Seite spannend war. Ich habe mit Donte mitgefiebert (bei ihm war von Anfang an klar, dass er unschuldig im Todestrakt sitzt) und habe mich gefragt: Wann kommen endlich die anderen drauf, dass er unschuldig ist? Wie lange dauert es noch, bis Travis Boyette (der mir sehr unsympathisch war) endlich aufsteht und sagt: JA, ich habs getan. (sein ewiges Hin und Her hat genervt).


    Toll an Grishams Romanen finde ich auch, dass sie immer wieder zum nachdenken anregen ... Wie würde ich reagieren, wenn in Österreich die Todessstrafe eingeführt werden soll? Wäre ich für oder gegen die Todesstrafe?
    Grisham stellt dem Leser mit seinen Romanen immer viele Fragen (die man manchmal nicht mal nach Beendigung des Buches beantworten kann)


    Wer wissen will, warum mich das Buch enttäuscht hat - der muss/soll es lesen :)