Beiträge von mn1712

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Okay, danke.

    Ich habe demletzt nochmal unsere alte Kinderbücher "Raumschiff außer Kontrolle" gelesen, die passen super zu Becky Chambers. ich weiß nicht, ob sie die kennt...

    Die Atmosphäre ist einfach sehr ähnlich, auch wenn Frau Chambers natürlich erwachsener und moderner ist.


    Ich mochte Isabell und Eyas. Ich habe mich ab und an mal gefragt, was ich wohl auf so einem Raumschiff machen würde( bin technisch total unbegabt), und deren Berufe könnte ich mir sehr gut vorstellen.

    Hallo, falls es dazu schon einen Thread gibt-ich habe keinen gefunden- bitte verschmelzen.

    Das Buch ist das dritte der Autorin in der "Reihe".

    Es stellt uns unterschiedliche Personen vor, die an einem Punkt dann alle zusammentreffen.

    Zeitlich ist der Prolog vor dem ersten Band(der zornige Planet...) angesiedelt, der Hauptteil spielt 4 Jahre danach, dann gibt es noch einen Epilog der zu unterschiedlichen Zeiten später stattfindet.

    Handeln tut es hauptsächlich von den Menschen, die auf der Exodanerflotte leben und deren Kultur. Schon sehr interessant, wie die Autorin die Entwicklung der Menschen sieht. Teilweise recht pessimistisch bzw. wenig erfinderisch. Algenantrieb und Antigrav trauen andere Scifi Autoren den Menschen selbst zu, hier werden/wurden sie vom Aliens geschenkt. Das Zusammenleben in der Flotte wird gut geschildert, auch die Probleme, die sich durch den Austausch mit den Aliens und die Existenz von auf Planeten lebenden Menschen ergeben. Die Atmosphäre ist insgesamt wieder sehr nett und einladend.


    Was ich noch nicht so ganz zusammenbringe, ist die Schilderung der Kindererziehung der Menschen in band eins(totales Verwöhnen und Helikoptern) und die Form des Zusammenlebens. die hier geschildert wird. Kinder, die so verzogen werden, wie in Band eins geschildert, würden das Zusammenleben, das auf großem Gemeinschaftsinn beruht und ja auf einem vorgegeben, beengtem(wenn auch nicht sehr eng) Raum geschieht, nicht meistern.

    Ich meine mich zu erinnern, dass sie sagt, sie sei verheiratet gewesen in Bezug auf die Beziehung zu ihrer Freundin.

    Das kann man im Buch noch als sehr tiefe freundschaftliche Liebe lesen aber die Serie definiert einiges aus den Büchern etwas anders als ich es damals gelesen habe. Die Serie ist nicht so sehr "heile Welt" oder zeigt das nicht Heile aus den Büchern sehr viel expliziter.

    Bin mal gespannt auf Staffel drei.

    Ich jhabe beide Staffeln gesehen und fand es gut. Ja, es ist nicht eins zu eins buch, aber das mit Tante Josephine wird schon angedeutet. Die Darstellung hat mir gefallen. es soll auch eine dritte Staffel geben, die werde ich dann auch sehen.

    Den besten Artikel zu vielen Internetreaktionen habe ich, noch vor der letzten Folge , in der "Zeit" gelesen. "Es ist nicht euer Thron". Sehr wahr.

    Das Buch gab es zu Weihnachten.

    Ich fand es gut geschrieben. Dadurch, dass jedes Kapitel von einer anderen Person erzählt, wird die Spannung aufrechterhalten.

    Die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr erschreckend realistisch.


    Am Ende bleiben einige Fragen, die vermutlich im nächsten Buch beantwortet werden.


    Für Willy sehe ich allerdings ziemlich schwarz, was mit hm geschehen wird, ist leider offensichtlich.

    Na, herzlichen Glückwunsch!

    ich habe auch neulich geheiratet.

    Es muss einfach passen und zwar dem Paar und nicht anderen Leuten.

    Das Buch habe ich mir in den Flitterwochen(gerade vorbei...) heruntergeladen, nachdem ich den zornigen Planeten gelesen hatte.

    Ich hatte auf eine Fortsetzung gehofft, das war es nicht.

    Aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Probleme, die eine KI in einem menschlichen Körper hat, sin ganz gut geschildert, finde ich.

    Im ganzen Buch werden viele ethisch-moralische Fragen angeschnitten.

    Leider bleibt dies, wie im ersten Buch, oft zu sehr an der Oberfläche.

    Wenn Menschen kritisiert werden, frage ich mich manchmal, welch Gesellschaft sie beschreibt,es

    scheinen eher die US Ausuferungen zu sein.

    Das Buch ist gut zu lesen, auch wenn ich mich bei der Leseprobe erst mal gefragt habe, worauf es eigentlich raus will.

    Das wurde im kompletten Buch deutlicher.

    Als Fan von Star Trek ist das beschriebene Universum nicht wirklich neu, und auch die verschiedene Spezies hatte man so oder ähnlich auch schon in anderen SCi FI Büchern. Macht aber nix.

    Leider bleibt die Autorin bei einigen wirklich interessanten Punkten mir zu vage: Religion zB wird eigentlich gar nicht behandelt.

    Was Kindererziehung bebetrifft, ist sie allerdings sehr klar: Von Eltern, die selbst ihre Kinder erziehen, hält sie nicht viel, dafür lösen zu viele Spezies diese Herausforderung anders. ;-)

    Auch zu einzelnen Spezies hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber da hoffe ich auf weitere Bücher.

    Im zweiten Buch werden zb Aandrisks und Äluoner noch näher beleuchtet, da kommt also vermutlich noch was.

    Ich hoffe auch, irgendwann in weiteren Büchern noch mal was über die wayfarer und ihre Crew zu lesen, die ist so schön heimelig beschrieben.

    Zu Weihnachten gab es die Blumen und die Bienen(voneinander unabhängig).
    Das Buch habe ich sehr schnell gelesen, ich glaube, ich habe erst gestern damit angefangen- aber ich hatte ja Zeit.
    Ich fand es spannend geschrieben. Ich wollte immer wissen , wie es weitergeht. manche Dinge waren mir sehr schnell klar

    , aber das Schicksal der einzelnen Personen hat mich immer interessiert.
    Das Buch ist auch gut recherchiert.
    Und ich habe nochmal einiges übers Imkern gelernt resp. wieder aufgefrischt. ich komme ja aus einer Stadt, in der Imkerei ganz groß geschrieben wird, das ein oder Andere bekommt man dann als Kind und Jugendlicher mit.


    Gut fand ich, dass die handelnden Charaktere alle zu kämpfen haben, es wird nicht kitschig.

    .

    Wenn es zu dem Buch schon einen Faden gibt-ich habe ihn nicht gefunden-bitte verschmelzen. Danke.
    Das Buch habe ich zu Weihnachten bekommen.
    Es handelt von einer jungen Frau,Victoria, die ihre Kindheit in Pflegeheimen und verschiedenen Pflegefamilien verbracht hat. Ein Jahr lang war sie bei einer Frau, die sie auch adoptieren wollte, aber auch daraus wurde nichts. Als junge Erwachsene trifft sie den neffen dieser Frau wieder, sie beginnen eine Beziehung.
    Victoria ist traumatisiert, vertraut weder sich noch anderen,aber sie hat ein großes Talent für Blumen. Und so findet sie bei einer Floristin eine Anstellung. der Titel des Buches bezieh sich darauf, dass Blumen für bestimmte Dinge stehen,und Victoria hat dies von ihrer fast-Adoptivmutter gelernt.


    Ich habe das Buch gerne gelesen.
    Und ich verstehe Victoria- damit hatten andere Leser wohl Probleme. Sie erinnert mich an mich selbst. Ich bin nicht so extrem, aber ich hatte auch keine solche traumatisierende Kindheit.
    Victoria vertraut sich selbst und anderen keinen Zentimeter, und aus dieser Haltung heraus entfaltet sich auch eine zerstörende Kraft. Sie geht auf Abstand, wenn sie Nähe besonders nötig hat. Sie zu lieben, bedeutet einen Kaktus zu umarmen.
    Jaa, doch, kenne ich...
    Ich denke, es hlft, zugang zu einem solchen Charakter zu haben, wenn man das Buch liest.
    Zum Ende hin ist Victoria erwachsener, fängt langsam an, sich selbst zu akzeptieren und nimmt die Herausforderung an, die ihr angebotene Liebe zu erwidern.

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    Das Buch habe ich schon letztes jahr zu weihnachten ges henkt bekommen,a ber bisher subbt es so rum.
    Jetzt bin ich durch.
    Es wurde bereits 1937 geschrieben, ist aber erst 2014 auf Deutsch erschienen.
    Es handelt von einer Gruppe Menschen, die aufgund eines Schneesturms mit dem zug liegenbleiben, diesen verlassen und ein einem Herrenhaus Zuflucht finden. Dieses ist zwar leer, aber die Feuer in de Kaminen brennen und der Tee steht auf dem Tisch...
    Sie kommen dahinter, dass mehrere Morde passiert sind.
    OHNE Handy, ja ogar ohne Telefon, und wer freiwillig nach draußen geht, hat es mit ordentlich Schnee zu tun.


    Das Ganze ist gu geschrieben, sehr klassisch, erinnert an Agatha Christie.
    Die Charaktere sind gut beschrieben.
    Warum allerdings der als Intelligenteste beschriebene Charakter etwas sehr Offensichtliches nicht direkt erkannt, sondern nur vermutet hat, weiß ich auch nicht.


    Titel angepasst und Amazonlink ergänzt. LG, Valentine

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    In der Suchfunktion nicht gefunden . Sollte es schon einen Thread dazu geben, bitte verschmelzen.
    Das Buch passt sicher auch in "Jugendliteratur" und/oder "Unterhaltungsliteratur" oder auch "Fantasy".
    Da es in einer nicht näher bezeichneten,aber eher nahen Zukunft spielt, habe ich dieses Unterforum gewählt.


    Das Buch ist von meiner Sommerlektüre leider das, das mir am Wenigsten im Kopf geblieben ist. Und ich habe daneben Nora Roberts gelesen...


    Nun ja.


    Es handelt von zwei jungen Protagonisten, die jeweils Außenseiter sind.
    Patricia ist eine Hexe, sie kann Tiere hören und hat als kleines Kind eine interessante Begegnung mit "dem Baum"(den man getrost als Inkarnation der Natur als Solche sehen darf) .
    Laurence ist ein Techniknerd und bastelt schon als Junge eine Zeitmaschine.
    Auf der Schule begegnen sie einander und freunden sich an. Zusammen arbeiten sie an einem Computer, d.h., Laurence programmiert ihn und patricia sorgt dafür, dass er sich weiterentwickelt, wenn auch eher unabsichtlich. Dann werden sie getrennt.
    Als Erwachsene begegen sie einander wieder.
    Mittlerweile ist Laurence sehr erfolgreich und in eine interessante Forschung involviert. Patricia lebt von Minijobs und ist eine recht sozial engagierte Hexe, di sich natürlich nicht als Solche zu erkennen gibt..
    Es gibt viele Umweltkatastrophen. Sowohl die Hexen als auch die Techniknerds haben jeweils eine Variante gefunden, wie sie dem begegnen könnten. Beide Varianten haben "Nebenwirkungen". Die Variante der Techniknerds stört die Hexen ziemlich, und sie zerstören das teure Projekt. Dabei ist Patricia beteiligt und sie trifft dort auf Laurence. Was die Beziehung der beiden nicht leichter macht...
    Aber Liebe besiegt alles und letztendlich läuft es darauf hinaus, dass sie etwas gemeinsam tun können.


    Das Buch ist gut zu lesen, wenn es auch Zeitsprünge hat.
    Wer selbst Außenseiter in der Schule war, kann sich sicher gut in die Protagonisten hineinversetzen.
    Viele Entwicklungen sind ziemlich vorhersehbar, und ich denke, das Buch ist eher für Jugendliche geschrieben.


    Sehr gut fand ich die Option am Ende.
    Von vielen Katastrophen und Apokalypse-Büchern und Filmen kenne ich es, dass die Lösung eine technische ist. Da werden Atombomben, Raumschiffe/-Kapseln oder Computerviren eingesetzt oder (bei 2012) riesige Schiffe gebaut. Und die Menschheit wird immer ziemlich dezimiert.


    In diesem Buch gibt es diese Dezimierungsansätze auch, aber sie werden letztlich nicht eingesetzt. Es gibt eine andere Lösung, die etwas mit Vernetzung und Zusammenarbeit zu tun hat. Und die Lösung hat etwas mit den Kindheitserlebnissen der protagonsiten zu tun.


    Es wird durchaus nicht als ideal dargestellt, das die "Ökos" die aufwändige Arbeit der Techniker sabotiert(wenn auch als nachvollziehbar) und umgekehrt ist auch klar, dass Technik allein es auch nicht sein kann.
    Das gefällt mir gut, genauso, dass die Lösung nicht Vergangenes rückgängig macht und dass auch die Protagonsiten mit Konsequenzen leben müssen.


    Wieviel Ratten? Drei.


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    Im Urlaub hatte ich den E-reader dabei. Hochtrabende Lektüre habe ich nicht gelesen.
    Eine Nora-Roberts-Trilogie war dabei (ja, ja, aber liest sich schnell). Interessanterweise wiederspricht soe sich in dieser Tilogie. im ersten uch bekommt jeder drei Protagonistinnen für eien auftrag 10.000Dollar. Im zweiten Buch ist dann von je 25.000 Dollar die Rede. Vermutlich,weil die Autorin gemerkt hat, dass die Investitionen, die sie die Mädels tätigen lässt, mit gesamt 30000 Dollar nicht so ganz zu bewerkstelligen gewesen wären.
    Und der Laden,den die drei eröffnen, heißt im ersten Buch noch "Belohnungen"(vermutlich 'rewards' im original, später dann "Luxus". Das ist ein Unterschied...


    Außerdem habe ich den 100 jährigen,d er aus demm Fenster stieg und verschwand gelesen. Da war ich etwas spät dran, aber so viel habe ich ja nicht verpasst. Gut zu lesen, aber doch etwas unrealistisch. 100 jährie im Jahr 2005 hatten zwei Weltkriege überlebt, was spannend genug ist- aber so viel Weltgeschichte, wie unser guter Allan erlebt und beeinflusst hat...


    Es gibt auch ein Gedicht von ??(Theodor Fontane??) in dem auf diese Szene aus Macbeth angespielt wird... weiß leider nicht mehr wie es hieß , nur daß es mir in der Schule gut gefallen hat.


    "Die Brücke am Tay"


    Ich finde übrigens die Parodie von Pratchett("'Wann sollen wir drei uns wiedersehen'-'also, ich hätte Dienstag Zeit'") sehr köstlich.