Beiträge von Medora

Literaturschock & das Forum machen eine (Sommer)Pause! Deaktivierung der Seiten vom 01.07. bis mindestens 30.09.!

    Das ist bei mir wohl "ES" (wobei ich nicht wirklich von "liebster" sprechen würde :entsetzt: ).


    An die Bücher von Lovecraft erinnere ich mich vage und ich weiß, dass ich sehr gruselig fand. Nur weiß ich da leider keine Figuren mehr (sollte ich vielleicht mal wieder lesen...).


    Nachhaltig geschockt hat mich auch Hannibal Lecter aus "Das Schweigen der Lämmer", das ich gelesen habe, mir aber nie als Film anschauen würde :entsetzt::entsetzt:


    Grüßle,
    Medora

    Zitat von "Marypipe"

    So ein Mist, dieser Thread ist aber auch wirklich tödlich für meine Vorsätze. Wann soll ich das denn alles lesen?


    Hi, hi - jau, so hatte ich mir das auch gedacht: viele, viele wundervolle Leseanregungen :breitgrins::breitgrins::breitgrins:


    Ich habe auch noch drei gefunden:


    "Hotel New Hampshire" von John Irving - Für mich eine der schönsten Familiengeschichten, die ich je gelesen habe.


    "Fool on the hill" - wurde schon genannt


    Und "Amanda" von Carol Hills - die Geschichte einer Astronautin, ziemlich verrückt und absolut liebenswert



    Grüßle,
    Medora :blume:

    Ahhh,


    schön, schon erste Antworten! :klatschen:


    Oh ja, "Die unendliche Geschichte" ist auch für mich eine Perle.



    "Everworld" klingt ja sehr spannend und ich denke, an Ralf Isau muss ich auch mal ran.



    Und beim Stichwort "Enzyklopädie" fällt mir mein echter Schatz " Grzimeks Enzyklopädie der Säugetiere" ein - die liebe ich heiß und innig.



    MEEEHR! :breitgrins:
    Medora :blume:

    Hallo Ihr,


    mich würde mal interessieren, was Ihr als das anseht, was ich "Buchperlen" nenne.


    Damit meine ich nicht unsere absoluten Lieblingsbücher, die uns sofort einfallen, wenn uns jemand nach Buchtipps fragt und auch nicht die, von denen wir gerade aktuell ganz begeistert sind. Ich meine die Bücher, die in unserem Buchregal stehen, weil wir sie richtig, richtig gerne gelesen haben, weil wir sie als kostbar empfinden und sie uns nachhaltig berührt haben.


    Wisst Ihr, was ich meine? :rollen:



    Ich bin gerade mal an mein Buchregal gegangen und habe dort u.a. folgende Titel gefunden, die ich als Perlen sehe:


    "Ozeanische Gefühle" von Russel Hoban - Zwei Menschen verbindet die Einsamkeit und der Wunsch, eine Seeschildkröte zu befreien (auch sehr schön verfilmt!)


    "Sophies Entscheidung" von William Styron - eine dramatische und tiefgehende Dreiecksgeschichte (ebenfalls sehr gut verfilmt)


    "Booksend" von Jane Green - eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und einen Buchladen :smile:


    "Die Elfen von New York" von Martin Millar - ein köstlicher Spaß


    "The Tortilla Curtain" von T. C. Boyle - Die Geschichte einer Begegnung, die einem jungen Amerikaner ganz schön die Augen öffnet.


    "Mein Großvater war ein Kirschbaum" von Angela Nanetti - Ein wundervolles Buch über das Leben und den Tod.


    "Tochter ihrer Mutter" von Marilyn French - hat mich sehr berührt.



    Schon allein das Lesen dieser Titel löst ganz viel in mir aus - das sind Bücher, die ich liebe. Welche sind es bei Euch?


    Gespannt,
    Medora :blume:

    Schwierige Entscheidung!


    Ich habe das Berufliche mal ausgeklammert (sonst hätte ich auf jeden Fall "Sachbücher" ankreuzen müssen, die machen den größten Leseanteil aus), weil ich hier ja privat bin :breitgrins: Dann wollte ich erst "Krimis" ankreuzen, weil ich in der letzten Zeit viele davon gelesen habe. Aber das ist mir doch zu einseitig, denn eigentlich lese ich alles Mögliche, Hauptsache es ist gut :zwinker:


    So habe ich "Belletristik" angekreuzt. Als Sammelkategorie eben für mein Lesemischmasch.


    Womit ich meist meine Probleme habe, sind historische Romane (es gab schon auch mal welche, die mir gefallen haben, "Der Name der Rose" zum Beispiel) und Science Fiction reizt mich auch nicht so.


    Grundsätzlich sind mir interessante Charaktere wichtig. Die empfinde ich fast noch wichtiger als die Handlung. Auch wenn nicht viel passiert, kann das für mich sehr interessant sein, so lange die Figuren interessant sind. Hingegen kann eine noch so tolle Handlung mich nicht begeistert, wenn die Figuren flach oder unglaubwürdig sind.


    Grüßle,
    Medora

    Also,


    ich seh' das auch eher kritisch. Erstmal lese ich, dann denke ich - und dann glaube ich vielleicht auch :breitgrins:


    Das gilt aber auch für Zeitungen / Zeitschriften (man soll gar nicht glauben, was gerade in Publikumszeitschriften oft für ein Unsinn steht!).


    Grüßle,
    Medora :blume:

    Puhhh,


    das ist nicht ohne. Wenn ich davon ausgehe, dass man die Figur nicht einfach wieder zurück ins Buch stecken kann (was ja auch die Problematik in "Tintenherz" ist), möchte ich es kaum verantworten, ein Wesen hierher zu verdonnern. Ich müsste mich dann ja auch darum kümmern, was?


    Ich dachte zuerst an den Glücksdrachen Fuchur aus der unendlichen Geschichte - aber der ist einfach zu groß, um ihn als Haustier zu halten :breitgrins: Ne, ne, der bleibt schön im Buch.


    Vielleicht wäre eine Pippi Langstrumpf eine gute Idee? Sie käme hier sicher prima zurecht und ein bisschen mehr Pippi könnte unsere Welt schon gebrauchen, oder nicht? :zunge:


    Spannend fände ich auch die Frage, in welches Buch man sich selbst wünschen würde...


    Grüßle,
    Medora :blume:

    Hallo Ihr,


    ich fand "Tintenherz" auch nur mäßig. Es klang so vielversprechend und wurde ja auch regelrecht hochgejubelt. Hätte man mehr draus machen können, denke ich. Die Idee, dass Wesen aus Büchern herausgelesen werden können, finde ich jedenfalls total faszinierend.


    Manchmal wünsche ich mir, dass ein Buch von jemand anderes geschrieben worden wäre :rollen:


    Grüßle,
    Medora :blume:

    Hmmm,


    mir persönlich war der Stil zu flach (platte Metaphern, schlechte Dialoge) und auch die Ausgestaltung der Charaktere zu klischeehaft. Und als dann auch noch Zombies auftauchten (ernst gemeinte) wurde mir das Ganze zu trashig.


    Wer leichte, spannende Unterhaltung ohne viel Anspruch und Glaubwürdigkeit sucht, mag Freude an dem Buch haben. Ich fands ehrlich gesagt ziemlich unerträglich.


    Grüßle,
    Medora :blume:

    1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?


    Pfft, ich muss zugeben, dass ich mich weigere, mich durch zu langweilige Bücher zu quälen - dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade (gibt ja schließlich genug andere :smile: ). Ich fürchte, ich gebe da eher manchmal zu früh auf.



    2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich _jedes_ Buch gelesen.


    J.K.Rowling
    Ethan Hawke



    3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?


    Es gibt eine Reihe von Titeln, die mir aus der Schulzeit nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, wie z.B. "Bahnwärter Thiel", "Das siebte Kreuz", "Die Buddenbrocks", "Prinz und Bettelknabe" und andere. Richtig entscheiden kann ich mich da nicht.



    4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?


    Komisch, aber ich verschenke selten Romane - bin immer unsicher, was die Leute schon haben. Aber ich denke, es war "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt.



    5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?


    Noah Gordon



    6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?


    "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera (inzwischen 6x gelesen und 4x den Film gesehen :redface: )
    "Die unendliche Geschichte" und "Momo" von Michael Ende
    "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt
    "Hotel New Hampshire" von John Irving



    7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?


    Oh, das ging mir schon öfters so (weshalb ich den meisten Büchern auch eine zweite Chance gebe). Spontan fallen mir "Herr der Ringe" und "Die weiße Löwin" von Mankell ein.



    8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?


    "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera, "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt und, ich glaube "Momo" von Michael Ende



    9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?


    Oje, auch schon bei sehr, sehr vielen. Am rührendsten ist mir "Mein Großvater war ein Kirschbaum" Angela Nanetti im Kopf geblieben.



    10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?


    "Der Medicus" von Noah Gordon - ich vermute zumindest, dass ich es irgendwie nicht verstanden habe, da offenbar die ganze Welt davon begeistert war, während ich es nur schlecht fand.

    Ich könnte noch die Bücher von Ethan Hawke empfehlen: "The Hottest State" und "Ash Wednesday".


    Ich fand sie beide leicht zu lesen - "The Hottest State" mochte ich noch mehr als "Ash Wednesday".


    Und Grisham liest sich, finde ich, auf Englisch auch sehr gut.


    Grüßle Medora :blume: