Beiträge von Alfa_Romea

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich habe den Hype um dieses Buch von Wendys erstem Posting an mitverfolgt und mir war bald klar, dass ich das Buch lesen würde. Wie immer, wenn ein Roman von allen Seiten gelobt wird, wappnete ich mich innerlich gegen eine (kleine) Enttäuschung, da es mir öfter passiert ist, dass ich die Meinung der Mehrheit nicht teilte.


    Bei diesem Buch jedoch war das Lesen eine einzige Freude. Mit einer ganz kleinen Einschränkung.



    Die Zukunft, in der die Geschichte spielt ist nicht besonders wünschenswert, ich empfand besonders die alte Nachbarin, die am Anfang geschildert wird, als ziemlich bedrückend, sie wäre ungefähr mein Jahrgang gewesen und wenn ich mir vorstelle, dass ich meinen Lebensabend so, in dieser Welt, verbringen müsste, graust es mich schon etwas.


    Ich hatte dazu ganz ähnliche Gedanken... da kann man schon ein- bis zweimal leer schlucken. Andrerseits ists Fiktion - hoffen wir also das Beste :breitgrins:


    Inhalt:
    Um die Menschheit ist es im Jahr 2044 nicht grade gut bestellt. Die meisten leben in bitterer Armut, da viele Ressourcen knapp wurden oder der Umweltzerstörung zum Opfer fielen. Aber immerhin zwei Dinge gibt es noch für fast jeden: Computer und das Internet. Und innerhalb des Internets gibt es die interaktive Welt OASIS, die frei zugänglich ist und vor allem der Unterhaltung und dem sozialen Austausch dient.


    Als der Gründer und Besitzer der OASIS ohne Erben stirbt, wird sein originelles Testament veröffentlich. Die OASIS und das Milliardenvermögen, das dazu gehört, soll an denjenigen fallen, der innerhalb der Spielewelt ein verstecktes Easteregg findet. Entsprechend gross ist das Interesse aller möglichen Leute, das Ding zu finden. Nur ist das alles andere als einfach. Es ist gut versteckt und ohne überragende Kenntnisse der Kultur der 1980er-Jahre (in denen der OASIS-Gründer aufwuchs) hat man keine Chance. Es bilden sich zwei Fraktionen: Die Gamer, die gemeinsam oder auf eigene Faust auf die Suche gehen und eine Softwarefirma, die weder Kosten noch Mühen scheut, die OASIS in ihre Klauen zu bekommen.


    Meine Meinung:
    Das war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch. Die Geschichte ist voller Technik und bietet eine virtuelle Welt, wie ich sie mir wünschen würde und mit dem starken Bezug zu den 80ern fand ich darin schnell eine geistige Heimat. Natürlich kenne ich nicht jede Band oder jeden Film, auf die oder den im Buch referenziert wird und insgesamt bin ich auch kein Fan der 80er - dazu waren sie eben zu 80er (was nichts Gutes bedeutet) und überhaupt bin ich keine grosse Nostalgikerin. Aber es gab nette kleine "Ach ja, das gabs ja auch noch"-Erlebnisse, die das Sahnehäubchen auf dem eigentlichen Kuchen waren: der Geschichte, wie die OASIS zu einem neuen Besitzer kam.
    Dabei schaffte es Ernest Cline, auf relativ wenigen Seiten eine höchst realistische und in ihren Möglichkeiten plausibel erscheinende virtuelle Welt zu kreiieren, die so gut erdacht ist, dass es jedesmal ein Frust war, sich klarzumachen, dass es das (noch) nicht gibt.


    Aber nicht nur der Entwurf der OASIS hat mich begeistert, auch den Plot und den Aufbau des Buches fand ich sehr gut gelungen. Die Handlung wird chronologisch erzählt und Cline verzichtete weitgehend darauf, dem Leser Informationen vorzuenthalten, die die Protagonisten hatten. In Einzelfällen kommt das vor, aber eben genau so dosiert, dass es Spannung erzeugt und nicht nervt.


    Bei den Charakteren hat der Autor zumindest nicht versagt, aber da man nur die Innensicht des Hauptprotagonisten kennt und der die meiste Zeit nur mit den Avataren anderer Menschen zu tun hat, ist da nicht viel Unvergessliches. Auch das hat mich nicht gestört, mit der OASIS und der Jagd nach dem Easteregg ist mehr als genug Futter fürs Kopfkino da, dass man auch mit nur einem detailliert ausgearbeiteten Charakter gut leben kann.


    Fazit:
    Ein Buch, das ich jedem Technikfreak, Gamer und/oder SciFi-Leser ohne Einschränkungen weiterempfehle.


    9 von 10 Punkten

    Eigentlich wollte ich die vier Staub-Krimis komplett und chronologisch lesen, wie ich im Thread zu Staub im Feuer festhielt:



    Nachdem ich durch Bettinas Rezis auf Staub im Wasser (Kommissar Staubs zweiter Fall) und Staub im Schnee (sein dritter Fall) aufmerksam wurde, dachte ich mir, es sei sinnvoll, der Reihe nach vorzugehen. Drum lese ich jetzt den ersten Fall, Staub im Feuer.


    Dann kam mir der Umstand dazwischen, dass der Verlag offenbar nur das letzte Buch der Reihe als E-Book herausgeben wollte und da ich für mich wirklich keine Papierbücher mehr kaufen möchte, las ich halt das vierte Buch der Reihe, das mich nicht ganz so vom Hocker gerissen hat wie das erste.


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    Ich weiss nicht, wie es Fred Staub zwischen dem ersten und dem vierten Buch so ging, aber eines blieb sich gleich: Er ist immer noch ein eher knurriger Typ mit einem grossen Drang, Vorgesetzten zu zeigen, dass er weder sie noch ihre Regeln akzeptiert.


    Diesmal verschlägt es Staub ins Ausland, er fliegt mit seiner Familie nach Sri Lanka in die Ferien. Dort hat er es nicht lange schön, zunächst machen ihm Mücken und Hitze zu schaffen und bald ist er auch mit einem tödlichen Unfall konfrontiert, den er für Mord hält. Zusammen mit einem einheimischen Polizisten macht er sich daran, den Fall zu lösen, was weder bei den sri lankischen Offiziellen noch bei seiner Familie auf Begeisterung trifft.


    Es kommt noch dazu, dass in seiner Heimat gleichzeitig ein Tamile ermordet wird und als seine Zürcher Kollegen mit dem Fall in eine Sackgasse geraten, bitte Sie Staub um Abklärungen. Wenn er schon mal da ist...


    So entwickelt sich ein munteres Hin und Her zwischen zwei Schauplätzen. Autor Ernst Solèr konnte es sich bei diesem Setup nicht verkneifen, natürlich immer grade dann den Schauplatz zu wechseln, wenns wieder mal ultraspannend wurde. Es sei ihm verziehen, da er einen insgesamt witzigen und temporeichen Krimi geschrieben hat, der perfekte Unterhaltung bietet. Dass einige der Charaktere vielleicht etwas stereotyp geraten sind, hat mich nicht gross gestört. Bei gleich zwei Fällen auf 222 Seiten ist nicht genug Platz für komplexe Nebengeschichten oder lange Hintergründe.


    Was mich gestört hat, sind die Zufälle. Darüber kann ich allerdings nicht mehr schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Ich dachte nur "hoffentlich nicht" und musste dann merken dass eben schon... Da konnte ich mir bei aller Freude über die Figur Staub ein kleines "Seufz" nicht verkneifen.


    7 von 10 Punkten, die das Buch vor allem dem Unikum Staub zu verdanken hat

    Ich wurde durch diesen Thread auf das Buch aufmerksam und reihe mich bei den Meinungen irgendwo in der Mitte ein...


    Inhalt:
    Die Fugger sind im 16. Jahrhundert wirtschaftlich eine grosse Nummer, was Probleme mit sich bringt, als Anton Fugger stirbt und sein Vermögen seinen Erben zufällt. Diese sind nämlich keine homogene Gruppe und entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass früher oder später einer versuchen wird, einem anderen etwas abzuluchsen. Die Familie des eher alchimistisch als finanziell begabten Georg Fugger gerät ins Visier des Verschwörers, der so geschickt vorgeht, dass die Opfer gar nicht merken, was eigentlich gespielt wird. Bis auf Anna, bei der der Groschen allerdings auch erst fällt, als es schon fast zu spät ist.


    Meine Meinung:
    Ein netter Schmöker, der historische Fakten geschickt mit einer fiktiven Geschichte verwebt und durchaus zu unterhalten weiss. Allerdings ist es kein Buch, das mir sonderlich lange in Erinnerung bleiben wird. Nicht, dass es an dem Buch viel auszusetzen gäbe: Der Plot ist interessant, die Charaktere sind anständig ausgearbeitet und handeln nicht übertrieben modern, es gibt zudem einen Nebenplot mit einer wirklich herzzerreissenden Geschichte.


    Trotzdem werde ich im Nachhinein das Gefühl nicht los, dass die Autorin zu viel wollte (Action, Spannung, Atmosphäre) und darüber das gewisse Etwas, das einen normalen Roman von einem Spitzenbuch unterscheidet, vergass. Es fehlt an einer wirklich überraschenden Wendung, einem besonders erinnerungswürdigen Charakter oder an einem anderen Detail, das den Roman herausheben würde. Was hier geboten wird, ist gutes Handwerk, das in jedem Bereich leicht über dem Durchschnitt der sonst in dem Genre gebotenen Kost liegt, aber eben auch nirgends herausragt.


    In Ansätzen zeigt sich, dass die Autorin durchaus in der Lage wäre, dramatische Geschichten zu erfinden. Der oben erwähnte Nebenplot ist so ein Beispiel, ein anderes wären einige eher brutale Szenen, die meine Emotionen geweckt haben. Aber über die ganze Länge gesehen war ein bisschen zu wenig Fleisch am Knochen für eine Spitzenbewertung. Trotzdem, ich werde mir Rebecca Abe mal merken und ihrem nächsten Buch vielleicht wieder eine Chance geben.


    Das gibt summasummarum 7 von 10 Punkten.


    Und ich bin ganz stolz auf mich, dass ich erkannt habe, dass dafür die Kurzgeschichte "Die Maske des roten Todes" von Poe als Vorbild gedient hat, ohne dass der Name Poe erwähnt wurde. :breitgrins:


    Mir ging es genau umgekehrt - ich hatte "Terror" zuerst gelesen und erst ein paar Jahre später die Kurzgeschichte von Poe. Ich brauchte eine Weile, bis ich darauf kam, woher ich die Geschichte schon kannte und war dann auch ganz stolz auf mich.


    Interessantes Detail: von den beiden Geschichten ist mir die Version von Simmons viel lebhafter in Erinnerung als Poes Original. Offenbar bin ich mit Simmons' Schreibstil kompatibler als mit dem Poes...

    So, bis hierhin ist alles eingetragen. Die Schlussspurt-Rezis (=alles, was jetzt noch kommt) werde ich am 1. oder 2. Januar nachführen.


    Leen: Könntest du deine Liste bitte anschauen und mir sagen, ob und welches Buch gestrichen wurde? Ich wurde aus deinem Posting zur Rezi zu "Die Mitte der Welt" nicht ganz schlau - aber das kann auch an mir liegen :zwinker:


    :winken:


    Alfa Romea


    Umso schlimmer. Dann ist es kein relativ einfach behebbarer Software-Fehler, sondern ein praktisch unbehebbarer Technik-Fehler.


    Mein Reader (älteres Modell) macht das auch bei jeder Seite. Ich wirke dem Design-Bug entgegen, indem ich beim Umblättern jeweils blinzle - dann fällt das Geblinke nicht mehr auf :clown: (Ich musste jetzt ernsthaft überlegen, ob mein Reader das überhaupt macht, weil man sich mit der Zeit so dran gewöhnt, dass es nicht mehr auffällt. Ich glaube nicht, dass dich das mit der Blinkerei versöhnt, aber falls du dir eines Tages doch einen Reader kaufen solltest, ist es dir vielleicht ein Trost :zwinker: )


    Zur Schriftgrösse: Ich hatte anfangs wohl eine ähnliche Einstellung wie die von dir beobachtete Leserin. Mittlerweile habe ich die Schriftgrösse um fast die Hälfte reduziert, nachdem ich gemerkt hatte, dass man den Text auch so noch gut lesen kann. Das wäre mir anfangs zu klein gewesen.


    Offenbar gilt auch beim eReadern: Übung macht den Meister.
    Dürfte bei Papierbüchern nicht anders sein. Bis man zB herausgefunden hat, wie man einen 800-Seiten-Schinken bequem hält, leidet man auch unter schmerzenden Handgelenken. Nur, weil wir das jetzt alle können, heisst es nicht, dass wir es nicht vor vielen Jahren lernen mussten...

    Ich weiß nicht warum, aber ich empfinde den Schreibstil als sehr ermüdend.


    Ist es vielleicht die fehlende Action? Es ist ja ein eher "langsames" Buch, in dem nicht viel passiert. Vielleicht liegt es daran? Mir gefiel es zwar, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Urteil auch hätte anders ausfallen können - je nach geistiger Verfassung, in der ich es gelesen hätte.


    Lieber Gruss


    Alfa Romea


    Ich nicht. Diesen Teil fand (unheimlich) gut, auch ganz ohne Monster wäre es toll geworden.


    Das waren genau auch meine Gedanken... Simmons beschreibt eine an sich langweilige Situation so beängstigend gut, dass die Geschichte ohne Monster perfekt funktioniert hätte. Das Monster an sich fand ich nicht so schlimm, aber die Erklärung am Schluss :rollen: Wegen ähnlichen Geschwurbels wurde ich auch mit den Hyperion-Gesängen nicht so recht warm.


    Falls du "Drood" noch nicht gelesen hast, kann ich dir das empfehlen - da sind die Erklärungen nicht nervig :zwinker:


    Ich melde mich gerne freiwillig für das Verlinken von Rezensionen im SLW-Thread, wenn es dann so weit ist.


    Danke, Wendy! :bussi:


    Ich bin nicht mehr sicher, ob ich das andernorts schon schrieb, aber ich bin zumindest nächstes Jahr aus der Nummer raus. Ich bezweifle sogar, dass ich am SLW mitmache (obwohl ich bisher keine Teilnahme verpasste). Ich habe so das dumpfe Gefühl, dass mir das nur unnötigen Druck machen würde (wie ihr wisst, habe ich ja gar keinen SUB zum Abbauen...) und drum setze ich 2013 wohl aus.


    Und versaue mir meine eigene Statistik - so von wegen "immer dabei gewesen - immer beendet". :grmpf: Ich warte mal die Kriterien ab - wenn sie mich inspirieren, ändere ich meine Meinung vielleicht. Euch allen jedenfalls viel Spass beim Brainstorming :smile:


    mir gefiel der "Fall Collini" ebenfalls - wenn ich auch Schirachs Kurzgeschichten noch einen Tick besser finde.
    An denen finde ich genial, wie der Autor den Leser nach jeder Geschichte einfach nur mit offenem Mund dastehen lässt. :breitgrins:


    Nicht nur das, er hat auf den paar Seiten gar keinen Platz, noch viel Hintergrundstory dazu zu erfinden. Mir hat "Der Fall Collini" vor allem deshalb nicht so gut gefallen, weil es doch ein ganz arger Zufall ist


    Diese Nebenhandlung hätte er sich sparen können, aber vielleicht wollte der Verlag mehr Seiten und ihm fiel nichts anderes ein :teufel:
    Dieser Teil des Buches zeigt meines Erachtens, dass alles, was über präzise und nüchterne Beschreibung hinausgeht nicht das Ding des Herrn von Schirach sein kann...


    Hier meine Kritik mit etwas mehr Details.


    Inhalt:
    Der betagte Industrielle Hans Meyer wird in einem Hotelzimmer kaltblütig erschossen. Der Täter ist schnell gefasst und gesteht den Mord. Es handelt sich um den Italiener Fabrizio Collini, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt und vor dem Mord ein mustergültiges, gesetzestreues Leben führte. Weshalb hatte er Meyer, den er nicht persönlich kannte, umgebracht? Collini macht von seinem Recht, zu schweigen Gebrauch. Auch gegenüber seinem jungen, ehrgeizigen Pflichtverteidiger sagt Collini nichts, was diesen dazu bringt, selber zu forschen, weil er trotz erwiesener Schuld eine Verteidigungsstrategie braucht.


    Meine Meinung:
    Natürlich lässt es das Setup vermuten: Dieses Buch hält eine Überraschung für den Leser bereit. Allerdings handelt es sich dabei nicht um das Tatmotiv an sich (das irgendwann tatsächlich gefunden wird), sondern die Vorgeschichte zu der Tat. Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne gleich den halben Fall aufzulösen. Diese Vorgeschichte beruht auf wahren Tatsachen, die ich erschreckend, wenn auch nicht überraschend fand. Im Wesentlichen geht es in dem Buch darum, an einem drastischen Beispiel aufzuzeigen, dass die Politik voll von Leuten ist, die mit Geschick und Manipulation versuchen, Gesetze nach Partikularinteressen zu gestalten. Egal, wie gross die Ungerechtigkeiten sind, die dadurch entstehen.


    Diese wichtige, wenn auch eher trockene Botschaft ist eingepackt in eine Geschichte, die in schnörkelloser, präziser Sprache erzählt wird. Damit dem Leser ob all der Trockenheit (die ich sehr mag) nicht langweilig wird, hat von Schirach die Geschichte des Pflichtverteidigers mit allerhand Drama angefüllt. Das trägt zwar zur Unterhaltung bei, meinetwegen wäre es aber nicht nötig gewesen, im Gegenteil.


    Fazit:
    Ein schmales, unterhaltsames Buch mit gruseligem Hintergrund.


    7 von 10 Punkten


    Ich muss gestehen, dass ich mich so gut wie nicht mehr an Die Tore der Welt erinnern kann :redface:


    Mir gehts genau gleich. Ich habe meine Postings auf Seite 1 nochmals durchgelesen, aber das hat jetzt auch kein Leuchtfeuer der (Wieder-)Erkenntnis entzündet. Ein GGG-Buch: Gelesen, gelacht, gelöscht (aus dem Gedächtnis) :breitgrins: