Beiträge von Stephi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    @ Arjuna


    Da hast du sicherlich recht, da kam schon viel Negatives zusammen.


    Mir geht es komischerweise so, dass mich vieles an dem Buch genervt hat, ich es aber trotzdem nur schwer aus der Hand legen konnte. Das habe ich relativ oft, dass ich während des Lesens ziemlich gestresst bin, aber die Folgebände trotzdem bei mir einziehen. Bei einer englischen Krimi-Reihe hat das dazu geführt, dass ich neue Bände mittlerweile schon sehnsüchtig erwarte. Ich werde also dem zweiten Oksa-Band zumindest mal im Buchladen eine Chance geben. :winken:

    Pavels Selbstvorwürfe kann ich zwar nachvollziehen, aber eigentlich sind sie ja nur die logische Folge der Leichtsinnigkeit aller Rette-sich-wer-kann. Warum lässt man die Kinder weiter zur Schule gehen, wo sie mit dem großen Feind der Huldvollen allein klar kommen müssen?! Tarnung hin oder her. Dann sind die Kinder halt krank. :rollen:
    Und dann werden sie auch noch nach der Chemiesaal-Schlacht wieder in die Schule geschickt. Also langsam ist das doch wohl echt an den Haaren herbei gezogen! Leichtsinniger geht es ja wohl kaum. Die gehen aber alle echt leichtsinnig mit dem Leben ihrer "Unverhofften" um. :grmpf:


    Was mich anfangs gewunder hat ist, dass es keinen Vergessenszauber oder etwas in der Art gab, womit man Monsieur Bontempi und Madame Crévecœr "behandeln" kann und das Chaos beseitigen könnte.
    Immerhin hat ja auch Merlin alles gesehen. Warum er wohl abends in der Schule war? Ist er einfach in Oksa verliebt und wollte deshalb auf sie warten? Hoffentlich war es kein Fehler, ihn einzuweihen. Ich denke zwar nicht, dass er zur anderen Seite gehört, aber je mehr Leute das Geheimnis der Pollocks kennen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auffliegt.
    Glücklicherweise dauerte es ja aber nicht lange, bis Baba Dragomira den Memo-Trümmer-Granuk zückte und die aufmerksam gewordenen Polizisten von der Familie weg lenkte. Ich wäre ja echt erschüttert gewesen, wenn sich aus diesem Besuch mal was richtig Spannendes ergeben hätte! :rollen:


    Einen Kommentar zu Oksas Schema-F-Heilung verkneife ich mir an dieser Stelle. :rollen: Was ich aber unbedingt erwähnen muss, weil ich es furchtbar fand, ist die Nascentia, diese komische Plazenta. Also irgendwann ist ja wohl auch mal gut. Das Ding wirkt nur noch befremdlich auf mich. Und dann auch noch Oksas "Ich fühle mich wie neu geboren"-Kommentar dazu. :rollen: Ich finde ja eine Befreiung von schlechten Gedanken prinzipiell gar nicht schlecht, aber ist es eine Lösung, sie einfach weg zu wischen? Oksa wird es wieder einmal einfach gemacht, mit ihren Problemen klar zu kommen. Irgendwer kommt einfach immer wieder mit einem Mittelchen um die Ecke und verhilft der kleinen Unverhofften zu neuem Lebensmut. :grmpf:



    Ganz ehrlich, dass mit der Plazenta war mir deutlich zu viel. Es sollte doch okay sein, dass man nach solchen Erlebnissen, mal nicht so gut drauf ist oder mal ein Wochenende niedergeschlagen und deprimiert ist, oder? Aber nein, da klettert man lieber in eine Plazenta und alles ist gut.


    Dann sind wir uns ja einig. :breitgrins:




    Und ich traue mich fast sagen, Edéfia lernen wir in diesem 1. Band nicht mehr kennen. :rollen:


    Davon gehe ich mittlerweile auch aus. :grmpf:

    Hallo zusammen,
    ich bin mittlerweile auch durch, habe aber in den letzten Tagen keine Zeit gefunden, meine Eindrücke hier zu posten bzw. war nicht in Rechner-Nähe, wenn Zeit gewesen wäre. Aber das gute alte Papier tut es ja auch manchmal, so dass ich meine Gedanken notieren konnte. Wundert euch also bitte nicht, wenn ich jetzt relativ kurz hintereinander meine Eindrücke der Abschnitte 11-14 schreibe. :winken:


    Maries Heilung ging mir, wie euch auch, viel zu schnell. Die Wurmiculums tauchten wieder mal genau in dem Moment auf, wo sie gebraucht werden. Alles bleibt schön unkompliziert und jede kleinste Spur von Spannung wird im Keim erstickt. Ich frage mich allmählich, ob 10-12 Jahre alte Kinder (da sehe ich zumindest die Zielgruppe) in den Augen der Autorinnen beim Lesen keine Spannung ertragen können?!


    Das der Neuntklässler mit dem schönen Namen Mortimer nun wirklich McGraws Sohn ist, überrascht mich nicht. Was mich jedoch wundert, ist seine plötzliche "Offenheit" Oksa gegenüber. Warum posaunt er die Tatsache plötzlich einfach heraus? Dann hätte er es ja auch schon viel früher machen können. :gruebel:
    Auch Zoé verwundert mich in diesem Zusammenhang. Sie stellt sich ja eindeutig auf die Seite McGraws, aber in welcher Beziehung steht sie zu ihm? Seine Tochter wird sie nicht sein, aber was dann?! Mit der vergifteten Seife hat sie mich überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet.


    Oksas Wunderheilung nach der Schlacht auf dem Schulflur möchte ich eigentlich unkommentiert lassen. Ich wiederhole mich ja eh immer nur mit meinem Frust über die im richtigen Moment auftauchenden edefischen (heißt das so?) Wundermittelchen. :grmpf:


    Oksas Skepsis Leomido gegenüber kann ich verstehen. Er hat ja ganz offensichtlich noch etwas zu verbergen. Und McGraws Andeutung "Blutsbruder" schürt die Vermutungen zusätzlich. Abakum hingegen sehe ich dann doch eher als niedliches Häschen. :breitgrins:


    Der Kampf zwischen McGraw und Oksa hat mir richtig gut gefallen. Endlich passiert mal was und er geht richtig ans Eingemachte. Komisch nur, dass Oksas Vater so lange auf sich warten lässt und Gus schließlich im Alleingang helfen muss.



    So, nun sitzt Oksa in der Tinte. Den Kampf gegen Orthon hat sie ja ganz gut bewältigt, aber dass er sie mit dem Verwesungsgranuk beschießt, das kann ich ja kaum glauben – verwest nützt sie ihm ja nichts. Entweder hat sie sich geirrt, oder er hat inzwischen andere Pläne. Oder er hatte vor, sie nach seinem Sieg wieder zu heilen.


    Das hat mich auch überrascht. Es wurde vorher immer betont, dass er sie nicht verletzen würde, weil er sie ja noch braucht - und dann kommt das. Hier fehlt es mal wieder an Logik, könnte man meinen. :rollen:

    Für meine Annabas-Liste:


    Donna Leon - Sanft entschlafen


    Sonderaufgabe:
    Bei Donna Leons Brunetti-Romanen habe ich immer ein bisschen das Gefühl, nach Hause zu kommen (und das, obwohl ich noch nie in Venedig war). Genau so war es auch dieses Mal. Die Krimihandlung selbst war seltsamerweise kaum vorhanden und dennoch hat das Buch mich in seinen Bann gezogen. Ich mag sowohl Brunetti als auch seine Familie sehr gern und freue mich jedes Mal auf eine erneute Begegnung mit ihnen. Ich werde der Reihe natürlich treu bleiben und sicher bald zum siebten Band greifen. Vielleicht gibt es dann ja auch mal wieder eine "richtige" Verbrecherjagd. :smile:


    eingetragen

    In seinem sechsten Fall bekommt es Commissario Brunetti aus allen Richtungen mit der Kirche zu tun. Eine junge Nonne verlässt ihren Orden, weil sie hinter einigen Todesfällen in einem Seniorenheim Morde vermutet. Kurz darauf kommt sie bei einem Verkehrsunfall beinahe ums Leben – Zufall? Brunetti glaubt das nicht und macht sich an die Ermittlungen. Einfach ist das nicht, denn in den Kreisen der Kirche schweigt man gern und beruft sich auf Schweigegelübde. Der Commissario gibt dennoch nicht auf und gerät immer tiefer in die Machenschaften von Geheimbunden und korrupten Kirchenmännern.


    Wie immer bei Commissario Brunetti sind es weniger actionreiche Szenen, die das Buch ausmachen, sondern das venezianische Flair in dem er sich auf die Suche nach Verbrechern macht. Völlig unerwartet wird er dieses Mal in den Fall verwickelt und lange ist kein Täter in Sicht. Dafür gibt es aber einen zum Teil erschreckenden Einblick in die kircheninternen Abläufe und Hierarchien. Brunetti und sein treuer Sergente Vianello stoßen permanent auf taube Ohren und verschlossene Menschen.


    Im Gegensatz zu den bisherigen Büchern der Reihe bleibt der kriminalistische Anteil hier recht gering, da lange nicht klar ist, ob es überhaupt einen Fall gibt. Brunetti, der mit seiner besonnenen Art aber auch scheinbar Unwichtiges nicht aus den Augen verliert, findet nach und nach seinen Weg in und durch das Chaos. Bis zur letzten Seite ändert sich die Ratlosigkeit Brunettis nicht, was schließlich zu einem ungewöhnlich offenen und irgendwie achselzuckenden Ende führt. So richtig glücklich macht das nach etwa 340 Seiten zwar nicht, aber ich kann durchaus damit leben.


    Immerhin ist auch die übliche Rahmenhandlung, die das Leben der Familie Brunetti mit allen kleinen und größeren Problemen beschreibt, wieder mit von der Partie und vermittelt beim Lesen das Gefühl, nach Hause zu kommen. Paola, Raffi und Chiara sind mir in den ersten fünf Bänden schon so ans Herz gewachsen, dass ich mich unabhängig von der Ermittlung auch immer darauf freue, sie wieder zu „treffen“.


    Auch wenn das Buch nicht mit einem großen kriminalistischen Anteil daher kommt, unterhält es wieder einmal wunderbar und weckt genau wie seine Vorgänger meine Neugier auf Venedig.


    Meine Wertung: 3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:


    Die Singende Quelle ist ja eine ganz nette Idee, aber kommt mir wieder so vor, als sei sie einfach eine praktische Erfindung, die erklärt, woher Abakum die Dinge über seine Geburt weiß. Sowas ist ja mal in Ordnung, aber in diesem Buch häuft sich das gewaltig.


    Ja, so kam es mir auch vor. Die Geschichte ist ja an sich ganz nett, kommt aber dermaßen unerwartet und abgelöst vom Rest daher, dass es irgendwie nicht ins Bild passt. :rollen: Zumal dieser Zufall beim Auslosen für mich auch etwas zu dick aufgetragen ist.


    Ansonsten fand ich die Erzählungen rund um Abakums Haus und die mehr oder weniger magischen Bewohner wenig spektakulär. Das läuft irgendwie immer nach dem gleichen Schema ab im Buch. Oksa kommt an einen ihr unbekannten Ort und dann wird alles systematisch abgearbeitet. Sicher, das gehört irgendwo dazu, aber irgendwie würde das auch kreativer gehen denke ich.



    Oksa hat sich endlich mal überschätzt und sich selbst k.o. Geschlagen. Ich gestehe, ich bin ein wenig schadenfroh. :err: Endlich mal ein Riss in der perfekten Auserwählten-Schale.


    Das fand ich auch super. BOING und das Licht geht aus. :breitgrins: Herrlich. Vielleicht hat diese schmerzhafte Lektion ja mal gefruchtet. Ich glaube zwar nicht dran, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. :breitgrins:


    Gut gefallen hat mir die Szene mit Tugdual, den mag ich einfach.
    Oksa ist verliebt. :herz: Tugdual scheint mir eine gute Wahl zu sein, vielleicht kann er sie ein wenig bremsen, wenn sie mal wieder überschäumt. Dass er so plötzlich "geheilt" ist, stört mich jetzt weniger. Allerdings bin ich nach wie vor gespannt, was wir über ihn noch erfahren werden.



    Was wohl mit Oksas Mutter passiert? Eine halbseitige Lähmung, ob die wohl von einem Granuk verursacht worden ist? Und die jähe Veränderung – hoffentlich zum Guten! Ich brenne darauf, den nächsten Abschnitt zu lesen!


    Vielleicht ist das die Folge des dunklen Schattens beim Elternabend? Pavel erzählt ja, dass es ihr ab diesem Abend schlechter ging. Eigentlich dachte ich, dass Oksa und Gus das waren, aber unter den Umständen vermute ich eher einen fiesen Bösewicht. Vielleicht war es der Neuntklässler, den ich noch immer für McGraws Sohn halte. Der hat ja dann sicherlich auch magische Fähigkeiten und könnte seinen Vater einfach unterstützt haben. Das würde dann auch McGraws Ruhe nach der Wasserattacke erklären, denn er wusste dann ja, dass Rache folgt.


    So langsam frage ich mich übrigens, wann es denn nun mal endlich ans Eingemachte geht. Es passieren immer mal wieder kleinere Katastrophen, aber so richtig in Fahrt ist die Story noch immer nicht. Nun sind es ja nur noch 170 Seiten (mit großer Schrift :zwinker:) und irgendwann müsste doch mal was starten. :gruebel:

    Abakum als Hase stelle ich mir traumhaft vor. :breitgrins: Wie spannend, dass er hoppelnd beobachtet hat, was Orthon so treibt. Könnte es vielleicht sein, dass der Sohn, von dem Abakum berichtet, der ominöse Neuntklässler ist, von dem wir noch immer keinen Namen kennen? Immerhin muss sein Hass auf Oksa ja Gründe haben. Und das könnte auch die Bemerkung erklären, dass er "alles auf eine Karte setzen" wollte.


    Beruhigend finde ich es, dass auch die Rette-sich-wer-kann mal "Befähiger" brauchen, um an Wänden hinauf zu laufen. Ich hatte sie, also zumindest Oksa, schon als Alleskönner abgespeichert. Gut, dass so etwas manchmal auch relativiert wird. :breitgrins:


    Ansonsten hat mir dieser Abschnitt einmal mehr gezeigt, dass mich vor allem die Szenen in der Schule in den Wahnsinn treiben.

    Zitat

    Und natürlich musste Oksa diese Stärke einfach ein wenig ausspielen. (S. 361)


    Wenn ich das schon lese. Sie kann einfach nicht anders, die Arme! :rollen:


    Zitat

    Diese vorgeschützte Gleichgültigkeit verriet ihr, dass McGraw sehr wohl wusste, wer ihm diesen Streich gespielt hatte. (S. 363)


    Ja sicher, wer soll es auch sonst gewesen sein!? Sie haben sich ein paar Tage vorher noch Feuerbälle um die Ohren gehauen und sich eindrucksvoll gegenseitig ihre Fähigkeiten demonstriert, da wird wohl kaum jemand anderes für das tanzende Skelett in Frage kommen. :rollen:


    Merlin ist der Zauberei auf der Spur und Oksa schwitzt Blut und Wasser, weil sie fürchtet, entdeckt zu werden. Da gibt es doch ein ganz einfaches Gegenmittel, nämlich mit den Streichen aufzuhören. Das ist ja nun wirklich logisch und auch für 13-Jährige Mädchen zu verstehen - sollte man zumindest meinen. :grmpf:


    Und kurz danach schon liegt nichts näher, als der Neandertalerin ein Nessel-Granuk auf den Pelz zu hetzen. Na klar! Dieses ewige Hin und Her zwischen Übermut und Reue geht mir wirklich auf den Keks. Impulsiv sein ist eine Sache, aber DAS ist wirklich übertrieben dargestellt. Gut, dass sie nun auch noch "bewaffenet" wird.

    Also doch McGraw, der eigenltich Orthon heißt, Ocious' Sohn ist und Mathelehrer sowie Journalist auf dem Gewissen hat. Warum hat ihn aber Dragomira nicht erkannt, sie war doch am ersten Schultag dabei!? Leomido hat ihn auf den ersten Blick erkannt. Und befreundet waren sie ja alle mal miteinander. Mich wundern nur die Andeutungen, die McGraw/Orthon Leomido gegenüber gemacht hat. Gibt es eine Absprache zwischen beiden, dass er nun einfach so die "Herausgabe" Oksas fordert? Vielleicht hat Leomido noch alte Schulden aus Edefia bei Orthon?


    Dass Gus' Eltern Rette-sich-wer-kann bzw. deren Nachkommen sind, wundert mich nicht, aber es ist schön, in dem Punkt nun auch endlich Gewissheit zu haben. Allerdings macht es das für Gus natürlich noch schlimmer. Er und Marie sind nun die einzigen Da-Draußen inmitten mehr oder weniger mächtiger Magier. Schön stelle ich mir das nicht gerade vor.


    Ja, das fand ich auch wieder etwas überzogen :rollen:


    Ich fand es auch übertrieben. Und mir stellt sich auch die Frage, warum dieses Kind immer gleich schreien muss. Alles ist ruhig, die Leute sind vor Angst gelähmt und sie brüllt immer gleich drauf los. :rollen:


    Die Sache mit der Botschaft der Alterslosen Feen erinnert mich wieder einmal stark an Harry Potter (Prophezeihung). Aber immerhin haben wir so erfahren, dass nicht nur Edefia, sondern auch die Erde bedroht ist. Oksa muss nun also gleich zwei Welten retten. Bleibt abzwarten, wer sich da als Hilfreich erweist. Leomido scheint es ja im Augenblick nicht zu sein. Irgendwas gibt es da bestimmt noch, was ihn mit Orthon verbindet und ihn so sehr an ihn glauben lässt. Anders kann ich mir das gar nicht vorstellen.


    Tugudal ist mir in diesem Abschnitt total sympathisch. Vorher hat man von ihm ja nur wenig erfahren, aber hier war er freundlich und ehrlich, aber dennoch ein wenig geheimnisvoll. Ich glaube ich mag ihn.



    Das Gespräch mit Tugdual hat mir gefallen, ich glaube, dass der als Charakter noch interessant werden könnte.


    Ich hoffe, dass das der Fall ist. Er könnte ein wichtiger Helfer für Oksa werden.


    Aber wer ist aber die Gestalt, die die beiden beobachtet hat? Aus dem Haus kann es eigentlich niemand gewesen sein, denn dann wäre derjenige hinterher sicher nicht abgehauen.

    Das Training beginnt nun also. Und ich bin mal wieder sehr zwiegespalten. Ich freue mich, dass darauf nun endlich mal eingegangen wird und dass man ein bisschen daran teilhaben kann. Allerdings geht mir zum Beispieln das Vertikalieren mir zu schnell. Gerade noch traut sich Oksa keine 10 Meter in die Luft und kurz darauf schießt sie bis zu den Wolken und noch weiter. :vogelzeigen:


    Und dann ist da ja auch noch ihre unwahrscheinliche Selbstsicherheit, die mit ehrlichgesagt auf den Keks geht.
    Beispiel: Als es an den Magnetus geht:

    Zitat

    "Ein Problem? Was für ein Problem? Es gibt keine Probleme."


    Warum muss sie immer allen zeigen wollen, wie toll sie ist. Das wissen doch sowieso alle schon längst, die es wissen dürfen.


    Dass sich der arme Gus ausgeschlossen und minderwertig fühlt, ist da ja wohl mehr als verständlich. Zwischen Oksa, Dragomira und Leomido wird ihm sein "Normalsein" ja noch deutlicher vor Augen geführt. Immerhin hilft Oksas Idee, mit ihm zusammen zu vertikalieren ein wenig. Das hat mich richtig gefreut für den armen Kerl.


    Was das Wetter angeht, hat sich meine Vermuntung bestätigt, dass Oksas Gemütsverfassung Einfluss hat. Das war aber eigentlich schon recht absehbar, wie ich finde. Naja und dass Leomido ehrfürchtig verkündet, dass Oksa die größte Huldvolle von allen ist, haut mich nun auch nicht vom Hocker. Das war ja angesichts der Umstände zu erwarten. Wer, wenn nicht die beste, tollste und mächtigste Huldvolle könnte Edefia wohl von der Herrschaft des Bösen befreien?!


    Im Übrigen finde ich es leichtsinnig von Dragomira, Oksas Granuk-Spuk mit so viel Munition auszustatten. Sie weiß doch ganz genau, wie impulsiv ihre Enkelin ist. Manchmal könnte man meinen, sie legt es geradezu drauf an, dass Oksa mal wieder explodiert. :rollen:


    Für viel Spaß beim Lesen haben einmal mehr die Plemplems gesorgt. Meine absolute Lieblingsstelle ist der Bericht über die Flucht des Grässlons ("hat das Verschwinden ausgeübt" :geil:). Ich liebe es! :klatschen:


    Was die nun bevorstehende Ballonfahrt angeht bin ich gespannt, was uns erwartet. Gewagt ist das Vorhaben in jedem Fall, aber für Spannung wird es auch sorgen und das finde ich aus lesetechnischer Sicht wirklich mal nicht schlecht.



    Und dann ein Beinahe Einbruch? Ob das McGraw war, der da ums Haus geschlichen ist? Oder einer der Bösen aus Edefia? Immerhin ist der Grässlon abgehauen, der will ja zu seinem Meister zurück? Und dann der Angriff auf die Riesenhühner, spricht ja auch eher für jemand aus Edefia? Ob das schwarze Globulus nicht eher Dragomira oder Oksa hätte treffen sollen?


    Ich gehe davon aus, dass der Globulus für Oksa bestimmt war. Allerdings habe ich noch keine Idee, wer ihn abgeschossen haben könnte. An McGraw glaube ich irgendwie nicht.

    Wieder ein schöner Abschnitt mit viel Magie. Das gefällt mir. :klatschen:


    Oksas Geburtstagsgeschenke sind ja sehr skur
    ril, aber sie werden sich mit Sicherheit noch als sehr wichtig erweisen. Gerade das Granuk-Spuk fand ich spannend. Auch wenn ich Oksas Versessenheit aufs Ausprobieren angesichts der Folgen für das Opfer überhaupt nicht verstehen kann.


    Dass sie gerührt war, ist mir gar nicht aufgefallen (Zum Glück :grmpf: ), aber etwas merkwürdig fand ich schon, dass Oksa das so klasse fand.


    Komische Szene, in der Tat. Ich fand das auch grenzwertig - vor allem wenn man sich überlegt, wer eigentlich die Zielgruppe für dieses Buch ist. :rollen:


    Gut finde ich, dass es nun endlich konkrete Ausbildungspläne gibt und die Reise nach Wales nicht lange auf sich warten lässt. Das Gus dabei ist, verstehe ich noch nicht so wirklich, aber offenbar geht es einfach nicht ohne ihn. Man sollte meinen, dass Oksas Ausbildung anstrengend genug ist und sie keine Ablenkung, auch keine vom besten Freund, gebrauchen kann. Wieder einmal wird der Verdacht geschürt, dass Gus noch wichtig wird und deshalb vieles mitbekommen soll.


    Hoffentlich wird Oksa im Zuge der Ausbildung auch ein wenig zuverlässiger. Ihren Wasserstreich gegen den Neuntklässler fand ich reichlich kindisch und unheimlich riskant. Wie oft wurde ihr nun schon gesagt, dass sie vorsichtig sein muss? Egal, Oksa schießt alle Warnungen in den Wind und lässt sich vom Ringelpupo (was für ein Name!) lieber das Handgelenk zermatschen. Ich bin ja mal gespannt, wie sich die Sache mit Zoé entwickelt. Sie hat bestimmt etwas mitbekommen oder (und das würde dann wieder zu der anderen Theorie passen) sie ahnt etwas, weil sie selbst auch die eine oder andere Fähigkeit hat. Auf jeden Fall wird sie nicht ohne Grund ausgerechnet Oksa interessiert gemustert haben.



    Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehen kann, dass Oksa sich mittlerweile noch immer überhaupt nicht beherrschen kann. Noch auffälliger als auf dem Schulhof Wasserbälle auf jemand zu werfen, kann man es ja gar nicht machen. Und dann gleich zweimal, mit ihren 13 Jahren sollte sie eigentlich schon ein bißchen abschätzen können, was das für ihre Familie und sie bedeuten könnte, wenn das auffällt. :rollen:


    So sehe ich das auch. Zumal man ihr die Gefahren ja mehr als deutlich klar gemacht hat.


    Leomidos Haus und vor allem der Garten haben mir wunderbar gefallen. Endlich wird es mal richtig zauberhaft. Die Geschöpfe stelle ich mir wunderbar verrückt vor - außer das Grässlon. Ob es spürt, dass sich etwas verändert und deshalb so abdreht? Vielleicht ist sein Herr und Meister im Anmarsch?



    Wer mir von den Wesen bisher gut gefällt, sind die Goranovs, vor allem als sie sich über die FLUGZEUGREISE unterhalten. :breitgrins:


    Ja, das war echt klasse. :breitgrins:



    Also, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir das Buch inzwischen immer weniger. Am Anfang war ich noch richti begeistert, aber es wird mir so langsam doch etwas zu kindisch (und ich lese auch recht viel Jugend-Literatur...).


    Ich finde es gerade wieder etwas besser, während ich den vorletzten Abschnitt überhaupt nicht mochte. Ich schätze mal das wird jetzt ein ständiges Auf und Ab bleiben.

    Deswegen fand ich das für seine Begriffe auch sehr impulsiv... :breitgrins: und ein bisschen Ironie war auch noch im Spiel :zwinker:


    Oh, ähm ja, dann sehe ich es genauso. :breitgrins:


    Also der erste auf der Liste kommt auf jeden aus Japan. Woher kam Gus nochmal genau? Ich hab mir nur Asien gemerkt, aber ich mein, es war China? Oder war es doch Japan?


    Ich weiß es auch gerade nicht, aber ich meine mich an Japan zu erinnern.

    Da ist wahrscheinlich die Pflanzenliebe mit ihm durchgegangen :breitgrins: Irgendwoher muss ja Oksa ihre Impulsivität geerbt haben :zwinker:


    Ich finde ihn ja eigentlich gerade nicht impulsiv. Er wirkt eher besonnen und vorsichtig auf mich, eben weil er schon so oft in Gefahr war und fliehen musste.


    Das habe ich auch zwischendurch gedacht, aber dann ist mir eingefallen, dass Gus ja adoptiert ist. Es sei denn, seine Adoptiveltern wiederum würden auch in der Edefia-Geschichte drinhängen... :spinnen:


    Ach stimmt ja. Das hatte ich völlig verdrängt. Hm, das könnte ihn im schlechtesten Fall natürlich noch mehr zum Außenseiter machen. Ich gehe ganz stark davon aus, dass sein Vater auch irgendwie mit Edefia verbunden ist. Er hat das Restaurant ja zusammen mit Pavel und wird entsprechend die Inneneinrichtung mit ausgesucht haben. Wie sollte Pavel ihm das erklären, wenn er nicht von den magischen Fähigkeiten wüsste?

    Dieser Abschnitt war wieder besser. Viel Zündstoff und auch endlich mal beginnende Erklärungen!


    McGraw ist also offenbar tatsächlich wegen Oksa an der Schule. Das hatte ich erwartet, die Bestätigung zieht nun aber natürlich einige Fragen nach sich. Das Warum steht eindeutig an erster Stelle. Was ist er für ein Mensch, welche Position nimmt er im Da-Draußen (heißt es so) und eventuell auch in Edefia ein? (Und noch immer bleibe ich bei meiner Theorie, dass er den Mathelehrer entsorgt hat, um seinen Platz einnehmen zu können.)
    Und was ja noch viel wichtiger ist: Warum steht Gus' Mutter mit auf der Liste. Sie wird doch nicht etwa auch aus Edefia stammen? Das könnte natürlich erklären, weshalb die Familien zusammen von Paris nach London gegangen sind.


    Den Rückblick von Pavel fand ich sehr gut und vor allem dringend mal notwendig. Die Erzählung vom Anfang des Lebens "Draußen" fand ich informativ und spannend. Wobei es mal wieder eine glückliche Fügung was, dass Dragomira und ihre Begleiter direkt erst mal auf einen Schamanen getroffen sind. Es hätte ja auch ein sibirischer Bauer sein können, aber das wäre wohl zu simpel gewesen.


    Überhaupt freut es mich, dass in diesem Abschnitt mal mehr von Pavel zu lesen ist. Ich mag ihn sehr. Er ist ein ehrlicher Mensch, der aufgrund seiner Erfahrungen sehr vorsichtig und zurückhaltend ist.
    Sein Restaurant ist, den Beschreibungen nach zu urteilen, der Wahnsinn. Allerdings frage ich mich, warum er sich für eine so ungewöhnliche und damit auffällige Ausstattung entschieden hat, wenn es doch so wichtig ist, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Das passt irgendwie nicht ganz zusammen.


    Immerhin ist dadurch nun aber klar, dass auch die Männer magische Fähigkeiten haben. Ich habe vermutlich bisher "normale" Magie mit Huldvollen-Magie verwechselt und bin deshalb davon ausgegangen, dass es nur die Frauen betrifft. In Anbetracht der Tatsache, dass ja auch Gus' Mutter auf der ominösen Liste steht, würde es mich übrigens auch nicht überraschen, wenn plötzlich Oksas Kumpel mit Magie um die Ecke kommt. Ich glaube ich fände es gar nicht so wahnsinnig schlecht, denn dann wären die beiden wieder mehr auf einer Ebene.


    Ansonsten hat mich dieser Abschnitt des Buches noch zu zwei Erkenntnissen gebracht: Ich liebe Plemplem und seine Frau und ich möchte auch träumfliegen können! :breitgrins:


    Du hast mich gerade auf eine Idee gebracht, unmittelbar über Oksas Name steht ja: Z. E. 29/04/96 -> könnte damit Zoé gemeint sein? Vielleicht ist das aber auch die Überprüfungsliste, wer die nächste Huldvolle sein könnte? Es ist ja nicht gesagt, dass die Familie unbedingt zusammenbleibt und hätte nicht auch Dragomiras Bruder eine Tochter bekommen können, die die Nachfolgerin ist? Oder wär das nicht gegangen?


    Ich tippe momentan auch auf Zoé. Allerdings glaube ich nicht, dass es eine Huldvollen-Kandidatinnen-Checkliste ist. Dafür sind die Jahreszahlen der Geburtsdaten für meine Begriffe zu weit auseinander. Andererseits wäre es natürlich auch eine sinnvolle Erklärung für McGraws Dasein.

    Dieser Abschnitt hat mich ehrlich gesagt nicht überzeugen können.


    Die 13-Jährige Oksa, die ihrer schweigenden Familie den Marsch bläst, war mir dann doch ein wenig zu viel. Und die Damen und Herren stehen da wie begossene Pudel und lassen es über sich ergehen. Ja, es ist mies, Oksa so im Dunklen stehen zu lassen. Aber ganz offensichtlich gibt es dafür ja triftige Gründe. Ich verstehe durchaus auch ihre Unzufriedenheit, aber ein bisschen sehr dick aufgetragen war mir das Ganze dann doch.


    Genau wie die Aktion in der Schule. Da wird ihre gerade gesagt, dass sie sich zurück halten und unter keinen Umständen in der Öffentlichkeit ihre Fähigkeiten nutzen soll und sie geht los und tut genau das Gegenteil. Logisch, dass sie sich ausprobieren will und so weiter. Aber hat sie nicht eigentlich genug andere Sorgen als auch noch McGraw nachzuspionieren? (Zumal die Sache mit der Geldbörse in der vollbesetzten Klasse ja auch ziemlich übertrieben war.)


    Ich weiß nicht, irgendwie entwickelt sich Oksa in meinen Augen gerade zu der Heldin, die ich nicht mag. Und dass dann auch noch alles von vorn herein so glatt läuft und sie mal eben aus dem zweiten Stock herunterschwebt, obwohl sie noch nicht ein bisschen gelernt hat, ihre Kräfte zu kontrollieren... Ich weiß ja nicht. Da wäre ein Sturz (natürlich ein harmloser) doch wesentlich spannender gewesen. :rollen:
    Ich sehe das wie Räubertochter:


    Ihre Gabe hat sie ja inzwischen ausgesprochen gut im Griff. Irgendwie schade, ich muss zwar nicht unbedingt seitenlange Abhandlungen darüber lesen, wie Oksa das alles übt, aber eine weitere Erwähnung vom Üben hätte ich mir schon gewünscht, anstatt einfach so serviert zu bekommen, dass sie perfekt aus dem zweiten Stock zur Erde schweben kann... :sauer:


    Wobei ich auch die seitenlangen Abhandlungen gern noch mitgenommen hätte. :breitgrins:



    Tugduals Geschichte ist mir ziemlich zuwider gewesen, ich finde sie momentan vollkommen überflüssig – wenn sie nicht vielleicht noch eine besondere Bedeutung erhält.


    Das sehe ich auch so. Die Geschichte ist ziemlich nichtssagend und passt auch überhaupt nicht auf Oksas Situation. Während sie relativ schnell gemerkt und erfahren hat, was mit ihr los ist, hat er seine Magie zumindest anfangs auf zusammengepanschte Kräuter-Blut-Tränke zurück geführt. Die Schnittstelle erschließt sich mir nicht wirklich.



    Ich fand die Reaktion der Mutter zwar irgendwo nachvollziehbar, aber dass sie einfach abhaut, ohne Oksa mitzunehmen, ist doch auch irgendwie daneben, oder?


    Sie lässt sie ja nicht in irgendeinem kalten Verschlag, sondern in ihrem Zuhause. Das finde ich jetzt überhaupt nicht problematisch. Zumal man ja ehrlicherweise mal sagen muss, dass Marie durch ihre Unwissenheit in dem Haus zur totalen Außenseiterin geworden ist. Wer will da nicht erst mal seine Ruhe haben und über alles nachdenken? Und Oksa ist ja nun auch kein kleines Kind mehr, sondern selbständig. Das musste sie ja schon immer sein, weil ihre Eltern viel gearbeitet haben.



    Wie Oksa darauf kommt, dass ihre Familie etwas mit dem Mord zu tun hat, ist mir auch ein Rätsel. Sie sollte ja eigentlich wissen, dass ihre Familie auf der Seite der Guten steht und es genug andere als Edefia gibt, die mit der Sache etwas zu tun haben könnten.


    Das verstehe ich auch nicht. Überhaupt auf diesen Gedanken zu kommen finde ich schon ziemlich heftig. Und dass einfach eine Person aus Edefia gemeint war, als Dragomira von "einem von uns" gesprochen hat, war doch eigentlich glasklar.



    Oh, oh... ich weiß echt nicht mehr, ob es so gesund ist, Gus alles zu erzählen. Eigentlich ist es gut, einen Freund zu haben. Aber da könnte auch Ärger im Anmarsch sein. Oksa ist ziemlich empfindlich. Früher haben ihr die Mädels nichts ausgemacht, aber jetzt reagiert sie fast eifersüchtig wegen fehlender Aufmerksamkeit.


    "Starallüren"? Mir wurde sie in diesem Abschnitt ziemlich unsympathisch, vielleicht interpretiere ich deshalb zu viel in ihr Verhalten hinein. Trotzdem denke ich manchmal, dass sie nun, wo sie nachweislich etwas Besonderes ist, auch besonders behandelt werden will.



    Ich werde mal gleich noch den nächsten Abschnitt dranhängen und hoffe, dass sich mein negatives Bild von Oksa wieder ein wenig verändern wird. :rollen:

    Im Waschhaus am 17. März abends, also da am Hans-Otto-Theater. Hab schon überlegt, ob ich hingehe, wäre ja interessant. Kostet allerdings 14-15€ (Kartenvorbestellung). Aber so eine Lesung ist ja schon was schickes. Erst recht mit so einem berühmten Autor. Hach, wieso kann nicht mal Sabine Weigand zu uns kommen :rollen:


    Mist! Ich würde sofort gehen, aber gerade in der Woche bin ich im Urlaub in London. Es ist zum Heulen. :heul:


    Allerdings frag ich mich ob Oksa auch das Wetter beeinflussen kann. Immerhin ist dieses Gewitter genauso schnell aufgetaucht wie es wieder aufgehört hat. Ich hoffe, dass sie bald mit ihrer Baba redet und diese Licht ins Dunkel bringt.


    Da habe ich vermutet, dass sich ihre Gemütsverfassung vielleicht aufs Wetter auswirkt oder sie es unbewusst beeinflusst. Man weiß ja eben, wie du richtig sagst, noch nicht wirklich, wie weit ihre Fähigkeiten reichen.