Beiträge von Breña

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich geselle mich zu denen, die mit Karneval nichts anfangen können. Als Zeichen meines guten Willens nähere ich mich jedoch mit einem Klassiker der Kostüme - einem Piraten - dem närrischen Treiben und möchte folgendes Buch melden: Björn Larsson - Long John Silver. [Blockierte Grafik: http://www.smileygarden.de/smilie/Verkleidung/153.gif]


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    Genehmigt?


    Viele Grüße
    Breña

    Oje, eine mittelschwere Lesekrise. Was könnte da helfen? [Blockierte Grafik: http://www.smileygarden.de/smilie/Schleifchen-Girls/smilie_girl_156.gif]


    Ich finde, Pratchett und Murakami gehen immer! Momo gehört zu meinen all-time-favorites, Rebecca fand ich atmosphärisch und fesselnd. Robert Löhr hat mich mit dem Erlkönig-Manöver gut unterhalten, vielleicht ist also sein Schachautomat geeignet. Insgesamt hast Du echt viel "schwere Kost" auf Deinem SuB, die bei mir die Lesekrise eher verstärken würde ... Vielleicht hilft ein Reread?


    Ich hangel mich langsam aber stetig an meinen SLW-Büchern entlang und freue mich daran, eine Liste abzuarbeiten. ;)


    Liebe Grüße!

    Second Hand Beute:


    Muñoz Molina, Antonio: Die Nacht der Erinnerungen
    Hearn, Lian: Das Schwert in der Stille (Der Clan der Otori, Band 1)
    McEwan, Ian: Saturday
    Jackson, Shirley: Wir haben schon immer im Schloss gelebt
    Makine, Andreï: Die Liebe am Fluss Amur
    Tabucchi, Antonio: Piazza d'Italia
    Ortheil, Hanns-Josef: Die Nacht des Don Juan und Im Licht der Lagune


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    Viele Grüße
    Breña


    Eigentlich dürfte es ja jetzt erst richtig spannend werden, nachdem die Endurance feststeckt.


    Wirklich spannend wurde es leider bis zum Ende nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich den Ausgang der Expedition bereits kannt, allerdings hat Bonnés Erzählweise mich auch nicht mitreißen können. Lediglich eine Stelle hat mich schwer schlucken lassen:



    Rückblickend waren die letzten Kapitel tatsächlich intensiver, weil der Fokus enger gefasst war, ich könnte jetzt aber böse behaupten, dass eine Steigerung nicht schwierig war. Die beiden abschließenden Kapitel, in denen es um die Zeit nach Merces Rückkehr geht, sind für mich gänzlich überflüssig.


    Ich lasse das Buch noch etwas sacken, bevor ich mich an eine Rezi setze, jedoch steht jetzt schon fest: viele Ratten wird's nicht geben.


    Schöne Grüße
    Breña

    Lansing kenne ich (noch) nicht. Den Bonné habe ich als Mängelexemplar mitgenommen, nachdem mir im Forum ständig der Lansing ins Auge gefallen ist. :breitgrins:


    Den gewonnenen SuB-Platz (nicht, dass da wirklich Platz wäre) kann ich ja durch die beiden Bücher wieder auffüllen. Der nächste Winter kommt bestimmt ...

    Inzwischen habe ich die ersten Kapitel des dritten Teils gelesen (bis Seite 238). Die Endurance hat Grytviken längst hinter sich gelassen und trifft auf ihrem Weg zur Vahsel-Bucht im Weddell-Meer auf schlechte Bedingungen: dichtes Drifteis und gigantische Eisberge. Eine zur Landung geeignete Bucht wird aufgrund ihrer zu nördlichen Lage wieder verlassen. Diese Entscheidung bereut Shackleton kurz darauf, als die Endurance im Drifteis eingeschlossen und wieder in Richtung Norden bewegt wird. Der Kurs wird aufgegeben, das Feuer gelöscht und das Schiff zum Winterquartier umfunktioniert.


    Während des Lesens habe ich mich gefragt, warum das Erzählte mich nicht packt, bis mir auffiel, dass Bonné zu viel Potential verschenkt hat. Er beschränkt sich auf die Darstellung der Ereignisse und geht nicht darauf ein, was mich wirklich interessiert: das Innenleben des Erzählers, die Gruppendynamik, kurz das, was die Situation mit den Männern an Board macht. Für einen Abriss der Tatsachen lese ich den Wikipedia-Artikel, von einem Roman erwarte ich mir jedoch mehr. Ohne Frage wird deutlich, dass Bonné seine Hausaufgaben gemacht und ordentlich recherchiert hat, jedoch wirkt seine Geschichte mehr wie eine Zusammenfassung des von ihm Gelesenen.


    In einer Szene zum Beginn der Polarnacht fordert Shackleton Merce auf, der versammelten Mannschaft zu berichten, was dieser über die Polarnacht gelesen hat. Als Leserin bekomme ich also um drei Ecken vermittelt, womit die Männer rechnen müssen, muss mich jedoch auf den folgenden Seiten mit andeutenden Halbsätzen und dem Bericht über ein Fußballspiel zufrieden geben.


    Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, die verbleibenden 200 Seiten bieten noch ausreichend Platz für Überraschungen. ;)


    Schöne Grüße
    Breña

    Cookie, Deine Rezi sprüht förmlich vor Begeisterung! :breitgrins: Freut mich, dass Dir das Buch so gut gefallen hat.


    Dass der Aufbau für manch einen zu zäh ist, kann ich - trotz meiner eigenen absoluten Begeisterung - nachvollziehen. König Ratte ist dann sicherlich aufgrund seines Tempos eine gute Alternative (meine Meinung dazu im entsprechenden Thread).



    Ich gebe dem Gesamtwerk zwar auch eine gute Note, würde aber definitiv in Buch 1 (Der Falter) und Buch 2 (Der Weber) unterteilen.


    Diese Unterteilung in zwei Bände wurde von Bastei Lübbe für die deutsche Ausgabe vorgenommen, Miéville hat jedoch Perdido Street Station als ein Buch geschrieben. Hier ist ein Bezug zu Der Herr der Ringe wohl mal angebracht: das wurde von Tolkien auch als ein Buch geschrieben und in dreien publiziert. :zwinker:


    Ich kämpfe gerade mit mir, ob ich demnächst ein Reread starte oder endlich weitere Werke von Miéville lese ...


    Viele Grüße
    Breña

    Heute konnte ich endlich etwas weiterlesen.


    Shackleton und seine Männer befinden sich in Grytviken, einer norwegischen Walfangstation auf Südgeorgien. Hier werden Vorräte aufgefüllt und die Schlittenhunde trainiert, während man auf die Ankunft des Postschiffes inklusive Pfarrer wartet. Merce erhält endlich eine Aufgabe von Shackleton (neben seiner Arbeit als Küchenhilfe): er soll dessen Bibliothek sortieren. Das Kapitel, in dem Merce darüber nachdenkt, ob er die Bücher mit dem Themenschwerpunkt Antarktis nun alphabetisch, nach Farbe, Größe oder Umfang sortieren soll, gefiel mir - zugegeben - bisher am besten. Er entscheidet sich übrigens für eine chronologische Sortierung, damit er sowohl den historischen Abhandlungen als auch den Expeditionsberichten optimal gerecht werden kann.


    Während des Aufenthaltes erfährt man auch, dass nicht die gesamte Besatzung an der Durchquerung der Antarktis teilnehmen soll. Lediglich sechs bemannte Hundeschlitten werden aufbrechen, also Shackleton mit fünf Gefährten. Manche, jedoch nicht alle Namen scheinen bereits festzustehen, so dass jeder darauf hofft, teilnehmen zu dürfen.


    Die ruhige Erzählweise setzt sich fort. Da das Buch in vier Teile gegliedert ist und ich mich der Hälfte nähere, erfahre ich wahrscheinlich nur wenig über die Expedition selbst. Schade eigentlich, aber auch ein guter Grund, mich nach anderen Büchern zum Thema umzuschauen. ;) Mal sehen, ob die Erzählung noch an Spannung zulegt, denn momentan verspüre ich keinen Zwang, weiterzulesen, und ich lasse mich schnell vom Buch abenken...


    Viele Grüße
    Breña

    Deinen Simmons kenne ich nicht, ich muss gestehen, dass "Terror" beim Abwägen Interesse gegen Seitenzahl bisher immer verloren hat.


    Meine Anmerkung bezog sich auf die beiden Expeditionen, die nicht nur unterschiedlich ausgegangen sind, sondern offenbar schon in der Vorbereitung arg voneinander abwichen. Shackleton hat viel Wert auf eine gute Vorbereitung und sinnvolle Ausrüstung gelegt und mit jedem Teilnehmer (abgesehen von Blackborow) vorab ein "Bewerbungsgespräch" geführt. Was das Erzählerische angeht, hast Du Recht, wenn man von der übersinnlichen Komponente in "Terror" mal absieht.

    Oh, eine weitere Expedition durch ewiges Eis, aber denkbar anders als die, der ich gerade folge. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Berichte!


    Viele Grüße
    Breña

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    In Der eiskalte Himmel geht es um die Expedition, bei der Sir Ernest Shackleton die Antarktis über den Südpol hinweg von Küste zu Küste durchqueren wollte. Erzählt wird das Abenteuer aus der Sicht von Merce Blackboro, der sich als blinder Passagier an Bord der Endurance schmuggelt und die Fahrt nach seiner Entdeckung als Küchenjunge begleiten darf.


    Gelesen habe ich bisher den ersten Teil "Der hölzerne Fisch", in dem Merce berichtet, über welche Umwege er an Bord kam. Als Sohn eines Schiffsausstatters aus Wales heuerte er auf der John London an, die vor der Küste von Montevideo Schiffbruch erlitt. Als sein Freund William Bakewell als Vollmatrose auf der Endurance anheuert, Merce jedoch aufgrund seines Alters abgelehnt wird, beschließen die zwei sich dennoch nicht zu trennen. Im ersten Teil überwiegen die Rückblicke, bevor Merce entdeckt und vor Shackleton gebracht wird. Inzwischen gehört er offiziell zur Crew und hält mit den anderen Ausschau nach Eisbergen, während sie die Shag-Felsen passieren.


    Die Erzählung liest sich einfach, aber angenehm und ich war erstaunt, wie schnell die ersten hundert Seiten gelesen waren. Irritiert war ich nur kurzfristig darüber, dass Bonné seinen Protagonisten umgetauft hat. Neugierig, ob es tatsächlich einen blinden Passagier an Bord der Endurance gab, habe ich nämlich das Internet befragt und bin auf Perce Blackborow gestoßen. Im Nachwort löst Bonné diese Diskrepanz auf: zwar stimmen die äußeren Fakten seiner Erzählung, sein "Augenmerk galt jedoch nicht einer möglichst genauen Nacherzählung [...], vielmehr wollte ich auf erzählerischem Weg selbst ein Abenteuer bestehen [...]." Um eine deutliche Abgrenzung zu schaffen, gab er seinem Protagonisten seine eigenen Initialen und änderte kleine Details seines Lebens. Na gut.


    Ich bin bereit für die Weiterfahrt ins Weddell-Meer - zumindest von meinem warmen Wohnzimmer aus. ;)


    Viele Grüße
    Breña

    Im Jahresendverkauf von Arvelle habe ich nicht nur Bücher meiner Wunsch- und Merklisten gefunden, sondern auch welche, von denen ich bisher nicht wusste, dass ich sie dringend brauche. :breitgrins: Immerhin waren es nur drei Spontankäufe und der Herrndorf kam als Geschenk oben drauf.


    Karen Duve - Grrrimm (mit Illustrationen von Kat Menschik)
    Jasper Fforde - One of our Thursdays is missing
    Lucy Fricke - Ich habe Freunde mitgebracht
    Xiaolu Gao - Kleines Wörterbuch für Liebende
    Wolfgang Herrndorf - Sand
    Yasushi Inoue - Das Jagdgewehr
    Haley Lind - Kunstfehler (Annie Kincaid 1)
    Haley Lind - Kunstschützen (Annie Kincaid 2)
    Haley Lind - Kunstblut (Annie Kincaid 3)
    Connie Palmen - Luzifer
    Rascha Peper - Visions of Hanna
    Luigi Pintor - Der Mispelbaum
    Victoria Schlederer - Des Teufels Maskerade
    Daniel Woodrell - Der Tod von Sweet Mister
    Martina Behm - Brigitte Yoga


    Meine letzten Zugänge aus 2014 muss ich auch vorführen:
    Edgar Allan Poe's Tales of Mystery and Madness (illustriert von Gris Grimly)
    The Original Folk and Fairy Tales of the Brothers Grimm (illustriert von Andrea Dezsö, herausgegeben von Jack Zipes)


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    Viele Grüße
    Breña

    An einer Monatsrunde möchte ich auch mal wieder teilnehmen. :smile: Besonders, da mein aktuelles Buch perfekt zum Januar-Thema passt:


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    Mirko Bonné - Der eiskalte Himmel


    Falls Titel und Cover noch nicht ausreichen: es geht um die Shackleton-Expedition, also in die Weiten des Südpolarmeers. Genehmigt?


    Falls ja, eröffne ich für meine Zwischenmeldungen einen Thread im entsprechenden Board, richtig? Oh man, ich hab echt schon laaange nicht mehr mitgemacht. :verlegen:


    Viele Grüße
    Breña