Beiträge von UlrikeW

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch 1-2 Bände nach

    gelesen habe.
    "Doch die Sünde ist scharlachrot" also? Bei "Wer dem Tode geweiht" bin ich mir nicht mehr sicher, vielleicht sollte ich dann einsteigen :zwinker:


    Ich habe nur bis "Wer die Wahrheit sucht" gelesen (das dafür schon drei- bis viermal...) und die aktuellen Bände seither immer aufgeschoben. Da überlege ich mir auch jedesmal wenn ich das Projekt sehe, ob ich es als Gelegenheit nutzen sollte wieder aufzuholen :gruebel:

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    Inhalt:
    In einem Skigebiet in Colorado wird die Leiche einer FBI-Agentin entdeckt. Bevor sie geborgen oder genauer untersucht werden kann, wird sie aber zusammen mit den Bergungkräften von einer Lawine mitgerissen und verschwindet spurlos.
    Die FBI-Agentin Ren Bryce wird mit der Leitung des Falls beauftragt, kann aber erst nachdem Monate später die Leiche wieder augefunden wird Licht ins Dunkel bringen...


    Meine Meinung:
    Mit einem dieser Prologe bei dem nicht klar ist, ob eine spätere Szene vorgegriffen wurde, oder das Beschriebene schon geschehen ist, wird der Leser sehr gekonnt in die Geschichte reingezogen.
    Neben Rens Ermittlungen zu der ermordeten FBI-Agentin werden gleich zwei weitere Fälle eingeführt, die schnell ahnen lassen, dass sie mit aufgeklärt werden sollen – berechenbar wird die Handlung dadurch aber definitiv da nicht! Es lauern im Gegenteil bis zu den letzten Seiten überall neue Kniffe und Verstrickungen.


    Ich hatte anfangs (aber erst nach dem Prolog :breitgrins:) leichte Schwierigkeiten mich reinzufinden, da dort die Übersetzung eine zusätzliche Korrektur hätte brauchen können – aber entweder hat sich das später gelegt oder ich wurde so erfolgreich mitgerissen, dass es mir nicht mehr auffiel.


    Das ist aber auch das einzig weniger schöne, was mir ins Auge fiel – insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und Alex Barclays andere Titel wandern direkt auf die Wunschliste...


    5ratten

    Hi :winken:


    ich hab mich heute dunkel an einen Krimi erinnert, zu dem mir fast nur noch einfällt, wo er in der Bibliothek mal gestanden hatte...


    - Es war ein in Süd-Ostengland (genauer: in einer Region mit Deichen) spielender Krimi
    - Die Protagonistin kommt glaube ich aus London dort hin, weil ein Freund von ihr im Verdacht steht seine Frau/Freundin ermordet zu haben
    - Wenn ich mich richtig erinnere hatte entweder der Mord etwas mit den Deichen und deren Abflussanlagen zu tun, oder jemand hat die Protagonistin an so einer Stelle bedroht
    - Es ist glaube ich eine Autorin - und ich dachte ihr Name wäre etwas aus der Richtung Claire oder Davis/David (könnte aber auch sein, dass der Name der Protagonistin in die Richtung ging)
    - Das Cover war blau/grau...


    Kommt das jemandem bekannt vor?


    Vielen Dank schonmal ;)

    Ich bin bei Raising Steam inzwischen so weit gekommen, dass eine Bahnlinie in Richtung Sto Lat - und dem Heimatdorf des Ingenieurs - und eine nach Quirm stehen. Gerade werden die reaktionären Grag-Zwerge immer aktiver und versuchen die Bahn zu sabotieren, und Vetinari hat beschlossen, dass eine Linie nach Überwald her muss...

    zur Scheibenwelt


    Es ist eine Serie mit seeehr vielen Bücher - Raising Steam ist der 40....
    Ich hab die neueren alle gelesen lasse mir beiden älteren aber noch Zeit ;)
    Man muss da auch nicht alle gelesen haben, um spätere Bände zu verstehen - da es innerhalb der Reihe noch sehr viele Unterstränge gibt, kann man sich da Reihen rauspicken, oder auch ganz wild durcheinander lesen ;)
    Ich hab von den Hexen nur ganz wenige gelesen - war eher auf die Wachen, Moist und TOD mit Familie aus...
    Die Moist von Lipwig-Vorgänger hab ich beide schon mehrmals mit Begeisterung verschlungen und zu Going Postal hab ich sogar den Film.

    Hi,


    Ich werde das Lesewochenende nutzen um weiter an meinem Weihnachtsbuch Terry Pratchett – Raising Steam zu knabbern, in dem die Eisenbahn auf der Scheibenwelt ankommt.

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    Bisher bin ich allerdings erst so weit gekommen, dass Dick Simnel - ein mathematisch begabter Ingenieur - die erste Lokomotive erfunden und nach Ankh-Morpork gebracht hat, wo sie jetzt erst mal als Touristenattraktion fungiert. Moist von Lipwig (eine meiner Lieblingsfiguren :herz: ) wurde durch den Patrician Vetinari beauftragt, sich auch noch um die entstehende Eisenbahn zu kümmern, und hat dazu jetzt mit Harry King – und einem Troll!-Anwalt – die Finanzierung dafür ausgehandelt...


    Leen : Oooh - Dieser Mr Qwerty klingt echt süß ;)

    Mir fällt gerade auch nur eins ein, wobei ich das Gefühl habe, eigentlich mehr von der Sorte gelesen zu haben...



    :gruebel: So dunkel (natürlich ohne Autor oder Titel...) erinnere ich mich noch an ein Krimihörspiel


    und einen sehr amerikanischen Thriller (möglicherweise aus Jeffrey Deavers Kathryn Dance-Reihe)

    Ich habe diesen Teil gestern Abend ausgelesen, und dabei unstrategischerweise gleichzeitig meinen kränkelnden Computer gepflegt - das war vor allem beim letzten Kapitel eine nervenaufreibende Kombination :rollen:


    Die Einblicke in Casaubons Innenleben fand ich auch nicht sympathischer, als die Art, wie er sonst dargestellt wird. Zu dem Verheiratet-sein-müssen bei Männern dachte ich mir eigentlich immer, dass es ihre eigene Sache ist, solange sie nicht irgendwas haben, dass sie unbedingt an eigene Kinder vererben sollen oder wollen...


    Mary Garth gefällt mir jetzt immer besser - als sie zum ersten Mal aufgetaucht ist, war ich mit ihr noch nicht so ganz warm geworden, aber das Auftauchen ihrer Familie (und ihr Leiden unter Featherstones Familie) hat da viel geholfen.


    Zitat

    Ja, das fällt immer wieder auf. Hast du nicht auch bei Emma mitgelesen? Da geht es Emma mit Jane Fairfax oder Mr. Martin ja auch so. Und bei North and South zeigt die Protagonistin da auch sehr viele Vorurteile, freundet sich dann aber doch mit den Arbeitern an.


    Das ist mir bei Emma auch wieder aufgefallen - sie haben ja beide größte Vorurteile gegen die "Mittelklasse", und sehen die Arbeiter erstmal nur als Ziele von wohltätigen Projekten. Bei North and South fand ich es dann schon faszinierend, wie Margaret sich erst mit den Arbeitern angefreundet hat, während sie mit Mr Thornton noch nichts anfangen konnte...

    Dank Bookcrossing und meiner Nachbarin gab es letzte Woche noch vier Neuzugänge:



    [li]Sidney Sheldon - Die Mühlen Gottes[/li]
    [li]Helen Grant - Die Mädchen des Todes[/li]
    [li]Catherine Webb - Lucifer - Träger des Lichts[/li]
    [li]Catherine Webb - Satan - Retter der Welt[/li]


    Damit hat der SuB jetzt 174 Bücher - aber wenigstens habe ich eins der Leserundenbücher ausgelesen...

    Mir war die Pause hier ganz recht - so habe ich es schon geschafft, eins meiner Zweitleserundenbücher auszulesen :breitgrins:
    Kapitel 6 - The Sea-Grave
    Maegwins Interpretation der Traumunterhaltung ist faszinierend :zwinker: Simon als gefallener Held aus Legenden...

    Zitat

    Ähm, hat Maegwin das vor, was ich glaube? Einfach zum Angriff blasen, ein Selbstmordkommando wohlgemerkt, in der Hoffnung, dass die Götter ihnen (womit eigentlich? Blitz und Donner?) dann beistehen werden? Dazu muss ich nichts weiter sagen, oder? :grmpf:


    Falls sie das wirklich vorschlägt - und auch noch Diawen zur Unterstützung mitbringt - werden die Hernystiri ja vielleicht nicht auf sie hören. Die Männer, die sie vom Berg runtergeholt haben, wirkten ja teilweise schon als dächten sie, dass Maegwin leicht verrückt geworden sei.

    Zitat

    Ich muss zugeben, dass ich es Miriamel durchaus hoch anrechne, dass sie Gan Itais Anweisungen folgt, auch ohne zu wissen, wie genau der Plan aussieht. Vor einiger Zeit hätte sie das bestimmt nicht fertig gebracht.


    Bei der Ausführung des Plans entwickelt sie ja völlig unerwartete Qualitäten - ich hatte irgendwie nicht erwartet, dass die sich so geschickt anstellen, oder so pragmatisch sein kann...


    Zu Tiamuk und Isgrimnur hoffe ich, dass Miriamel und Cadrach sie irgendwann noch erreichen - deshalb bin ich ganz froh, dass Isgrimnur nicht gleich auf den Traum reagieren will.


    Kapitel 7 - Storm King's Anvil

    Zitat

    Wobei ich zugeben muss, diesen Ehrgeiz und die taktischen Überlegungen, die er an den Tag legt, haben mich doch überrascht.


    Und vor allem seine letzte taktische Überlegung klingt ganz schön besorgniserregend...
    Was Pryrates mit Elias vorhat, ist mir auch ein Rätsel.

    Zitat

    Kommt mir etwas unwirklich vor, wenn das eine normale Katze wäre...


    Ja, so wie sie aufgetaucht ist - und dann noch die Geschichte mit der Ratte - da denke ich mir auch, dass es keine normale Katze ist. Ich frage mich auch, ob die Hilfe der Katze der gerissene Faden in den Plänen der Nornenköingin sein könnte - oder ob es eher Miriamel und Cadrachs Flucht oder sonst etwas ist.


    Kapitel 8 - Nights of Fire
    Simons Einstellung zu seiner ersten "ritterlichen" Aufgabe ist auch etwas besorgniserregend :rollen: hoffentlich erinnert er sich rechtzeitig daran, dass er die Männer nicht in den Krieg, sondern zum Spionieren führen soll.
    Eine Armee mit tausend Mann und ein zufrierender See klingen gar nicht gut... allerdings könnten ja die Lichter aus der Geisterstadt von - freundlich gesinnten - Sithi stammen.
    Helfgrims Flucht aus Fengbalds Lager kommt mir sehr verdächtig vor (vielleicht ist er ja sogar der "false messenger" aus Simons Traum, wobei mir das aber fast ein bisschen zu einfach wäre) - und Deornoth mal wieder zu ablehnend Geloe gegenüber :grmpf:
    Also, die Lichter waren auf jeden Fall Verbündete :klatschen: Und vielleicht (hoffentlich) können sie sogar etwas zu New Gadrinsetts Voratskammern beisteuern - einer meiner ersten Gedanken war, dass sie besser nicht hungrig sein sollten...

    Kapitel 23
    Mr Garths Vorstellung von einer "strengen Ermahnung" ist sehr... interessant. Nachdem er sogar die Brille wieder hochgeschoben hat, hätte ich schon ein bisschen mehr als drei Zeilen erwartet :zwinker:


    Kapitel 24

    Zitat

    Sicher war es dämlich von Caleb Garth, diese Unterschrift zu leisten, aber leid tut er mir doch irgendwie ...


    Mir tun beide (Fred allerdings weniger) ein bisschen leid, obwohl sie sich ihre Probleme natürlich selbst zuzuschreiben haben.
    Mrs Garth tut mir sehr viel mehr leid, vor allem da Fred und ihr Mann gerade vor Weihnachten und als sie selbst weniger Einkommen hat, mit dem Schuldschein ankommen. Ihr Grammatikunterricht und ihre praktische Art gefallen mir sehr gut - wenn Mr Garth sie Preise für seine Arbeit festlegen ließe, könnte die Familie bestimmt besser leben...


    Kapitel 25

    Zitat

    Immerhin hatte Fred zuvor Rückgrat genug, auch ihr zu gestehen, was er verschuldet hat, auch wenn er sicher schon vorher wusste, dass er damit endgültig bei ihr unten durch sein dürfte.


    Ja, das ist endlich mal eine etwas positivere Aktion - auch wenn er sich während des Gesprächs dann wieder nicht allzu erwachsen verhält :rollen:
    Auch interessant, dass Mr Garths Warnung an Mary, die sie eigentlich gar nicht braucht, weil sie selbst vernünftig genug ist, viel länger ausfällt, als seine "Ermahnung" für Fred...
    Am Ende des Kapitels habe ich mich gefragt, ob Farebrother von dem Schuldschein wusste, oder ob er annimmt, dass die Garths Marys Lohn allgemein brauchen?


    Kapitel 26

    Zitat

    Ist er am Ende Bulstrodes unehelicher Sohn? Diese kleine Szene am Kapitelende zeigt wunderbar, wie es in Dörfern zugeht mit Klatsch und Tratsch, besonders über Zugezogene.


    Da fand ich es toll, wie sich die Spekulation dann auf Bulstrode verschoben hat, und beschlossen wurde, dass, wenn Lydgate schon nicht sein unehelicher Sohn sein kann, er eben irgendwo anders einen haben muss :zwinker:


    Kapitel 27

    Zitat

    Ich finde Rosamond ja immer noch nicht besonders sympathisch ...


    Ich kann sie auch nicht wirklich leiden - sie ist mir gleichzeitig zu naiv und kalkulierend...

    Ich habe das Buch jetzt auch ausgelesen. Für mich hat die Geschichte nach Box Hill


    noch einmal richtig Fahrt aufgenommen.
    Da ich Emma jetzt zum zweiten mal gelesen habe, sind mir auch überall Andeutungen auf


    Zitat

    Da habe ich wohl der armen Mrs. Churchill unrecht getan, hätte wirklich nicht gedacht das sie so krank war.


    Für mich klang es fast so, als ob ihre ganzen früheren Krankheiten tatsächlich nur vorgeschoben gewesen wären, und sie dann an etwas völlig unerwartetem gestorben wäre.


    Zitat

    Mir ist auch nicht ganz klar, was sie dazu bringt, plötzlich niemanden mehr verkuppeln zu wollen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob sie jemanden mit ihren Sprüchen verletzt. Gut, sie hat sich zwischendurch eingeredet, sie sei verliebt; vielleicht war sie es sogar, aber das bewirkt doch keinen so gravierenden Wandel?


    Ich dachte mir, dass das weniger mit der mehr-oder-weniger Verliebtheit in Frank Churchill zu tun hatte, und sehr viel mehr damit, dass sie Mr Knightleys Kritik endlich einsieht.


    Zitat

    Wenn Emma Harriet tatsächlich als Freundin sähe, wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass sie die Neuigkeit über diese zukunfstweisende Entwicklung mit ihr teilt.


    Wie sie da mit Harriet umgegangen ist finde ich einerseits auch unschön, aber andererseits war ich auch irgendwie froh darüber, dass sich das Problem tatsächlich „von selbst gelöst“ hat :redface:


    Ich schaue mir jetzt die BBC-Verfilmung von 1972 an:

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    und muss sagen, dass Mr John Knightley und Harriet mir da beide etwas auf die Nerven gehen :rollen:

    Ich habe jetzt bis zum Kapitel 35 gelesen :winken:


    Mrs Elton mit ihrem Maple Grove und dem barouche-landau war mir schon nach der ersten Seite zu viel - da habe ich mich für Emma und mich als Leser gefreut, als sie beschlossen hat, doch nicht mit Emma befreundet sein zu wollen :breitgrins:


    Zitat

    Mr. Knightley gibt Emma gegenüber den sehr bedeutsamen Kommentar ab, dass sich ein Ehemann bei seiner Frau ein offenes Wesen wünscht, aber Emma bezieht das nur auf Jane Fairfax. Also ich verstehe es ganz anders :breitgrins:


    Die ganze Szene klingt ja danach, dass Mr Knightley die Spekulationen über ihn und Jane - wenn sie von Emma kommen - ganz und gar nicht zusagen.


    Doris : Ich habe Northanger vor ein paar Jahren auch gelesen, und war davon begeistert - was aber auch daran lag, dass ich eine englische Ausgabe hatte, und es damals noch schwieriger fand, an englische Bücher zu kommen.
    Da war ich bereit vieles ganz wunderbar zu finden :redface:

    Manche Dinge ändern sich wirklich nie. Das habe ich mir in diversen Zusammenhängen schon beim Lesen dieses Buches gedacht.


    Der Satz war mir auch aufgefallen, und ich dachte mir als erstes dass es heute doch gut ist, dass man die Zeit hat sich allmählich näher zu kommen, ohne schon verheiratet sein zu müssen... Wenigstens eine Veränderung zum positiven :zwinker:

    Ich habe den zweiten Teil jetzt auch ausgelesen - beim mir bremsen gerade Arbeit und Masterarbeit...


    Kapitel 18

    Zitat

    Mh. So richtig gefallen will mir das nicht, ich hätte mir mehr Rückgrat von ihm gewünscht; andererseits ist auch verständlich, dass er es sich nicht gleich nach Ankunft mit dem wichtigsten Mann am Platz verscherzen will.


    Wobei ich das so verstanden hatte, dass er weniger aufgrund Farebrothers Geeignetheit als aus Freundschaft und wegen dessen finanzieller Situation für ihn gestimmt hätte. Ich finde das nicht so schlimm (vor allem auch wegen Farebrothers Einstellung dazu), als wenn er von der Sache her von einem der Kandidaten überzeugt gewesen wäre, und gegen den hätte stimmen müssen.
    Brookes


    Kapitel 19

    Zitat

    ...offenbar hat sie einen stärkeren Eindruck auf ihn gemacht, als man zunächst angenommen hätte.)

    Ja, und als Naumann sie als seine Tante bezeichnet reagiert er ja ganz schön allergisch :zwinker:

    Zitat

    Ich bin gespannt, ob er sich nun der Literatur statt der Malerei zuwenden wird.


    Hier gibt es noch eine Stelle, die darauf hindeutet, dass er von der Malerei auf die Sprache/Literatur umgestigen ist:
    "And what is a portrait of a woman? [...]
    They perturb and dull conceptions instead of raising them.
    Language is a finer medium."


    Kapitel 20 und 21
    Ich finde es auch wirklich unschön, wie er ihr den Spass an Rom verdirbt...

    Zitat

    Als er Dorothea als "ignorant onlooker" seiner ach so wertvollen Arbeit bezeichnet, hätte ich ihm am liebsten eine gescheuert, diesem vertrockneten alten Gelehrten. Und den Streit beendet er nicht, weil er seinen Fehler einsieht oder ihr wirklich verzeiht, sondern nur, weil er Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß als sich zu ärgern. Grrr.


    Casaubon vergeht auch mir immer mehr... Vor allem im Vergleich der Erwartungen und Einstellungen der Beiden zu ihrer Ehe: Dorothea glaubt noch daran, ihm helfen zu können, während er wegen seiner Empfindlichkeiten und Eifersucht schon erste Probleme schafft, die sie aber wiederum viel stärker belasten :grmpf:


    Mir hat auch Wills Beschreibung von Casaubon ("Bat of erudition"...) sehr gut gefallen.


    Kapitel 22

    Zitat

    Ich musste ziemlich schmunzeln, als Will sich mit Unschuldsmiene in dessen Beisein über Casaubon lustig gemacht hat.


    Die "Vorarbeit" Wills und Naumanns, um Dorothea als Modell einsetzen zu dürfen fand ich auch nett - die gesammelten Andeutungen auf Vorbereitungen, die Unterhaltung über die Skizze von Casaubon (oder auch nicht :breitgrins:)...
    Will klingt auch für mich ziemlich verliebt :zwinker: