Beiträge von UlrikeW

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Kapitel 5 - A Wasteland of Dreams
    [quote author=Llyren]Simons Interaktion mit Sludig gefällt mir hier außerordentlich gut! Da zeigt sich tatsächlich mal eine gewisse Reife, die er sonst immer noch teilweise vermissen lässt. Sehr schön![/quote]
    Die Stelle macht tatsächlich Hoffnung :zwinker: Teilweise wirkt er ja trotz allem was er schon erlebt hat noch wie ein kleiner Junge der Abenteuer sucht - oder macht sich jedenfalls nicht genug Gedanken darüber, was alles schief gehen könnte...
    Deornoth scheint sich so langsam an Geloe zu gewöhnen und ihr positiver gegenüber zu stehen - bisher hatte mir seine Haltung ihr gegenüber immer mal ein bisschen Sorgen gemacht.
    [quote author=Llyren]Simon hat Josua allen Ernstes diese Tasche immer noch nicht übergeben?! Mal abgesehen davon, dass ich das für eine Frechheit halte, jetzt wo er offiziell sein Ritter ist, könnte so etwas doch sogar Konsequenzen haben, oder?[/quote]
    Für mich klang es so, als ob er sie bisher vergessen hatte - und ich muss zugeben, dass es mir auch so ging :redface:
    Natürlich hätte er sie an der Stelle dann gleich Josua geben sollen, aber da steckte er wohl schon zu tief im kleine-Jungen-Modus...

    Hallo


    nach längerem Überlegen melde ich mich jetzt auch mal an :zwinker:
    Ich konnte mich bisher nicht entscheiden, ob ich Emma oder Middlemarch mitlesen sollte, und werde es jetzt vielleicht auch mit beiden versuchen.


    Bei mir wären beides Rereads und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen beim Lesen was durcheinanderzuwürfeln - das waren für mich sehr unterschiedliche Leseerlebnisse...

    Kapitel 2 - Chains of many kinds
    Ich habe mich schon im letzten Band in den Abschnitten über Miriamele äußerst unwohl gefühlt und würde auch das jetzt am liebsten nur überfliegen, weil ich die ganze Zeit drauf warte, dass sie in noch größere Schwierigkeiten gerät :aaa:
    Der Vergleich des Meeres mit dem Hof und den Soldaten Elias am Anfang des Kapitels bringt diese Atmosphäre der Hilflosigkeit und Unsicherheit ja gleich auf den ersten Seiten wieder auf.
    Ich hoffe auch, dass Gan Itai sich am Ende für Miriamele entscheidet - und Cadrach/Padreic wird immer interessanter.
    Es wäre für die "Guten" ganz hilfreich, wenn Elias und Pryrates sich ein bisschen öfter und intensiver uneinig wären als in der Frage ob Josua verfolgt werden soll :zwinker: Ich habe mich gefragt, ob der Rabe der in dieser Szene rumschwirrt auch so ein Nachrichten- oder vielleicht sogar Spionagevogel ist - am Ende steht, dass er mit einem goldenen Auge blinzelt.
    (Und dazu kommt im nächsten Abschnitt über Miriamele noch eine Möwe mit gelben Augen an Gan Itais Fenster vor...)
    [quote author=Llyren]
    Zitat von: Myriel am 12. Februar 2012, 22:18:45

    Zitat

    Bei Maegwin hatte ich zwischenzeitlich die Hoffnung, dass sie sich nach dem in ihren Augen enttäuschenden Ausflug in die Höhlen gefangen hat und endlich wieder in der Realität angekommen ist. Leider hielt das aber nicht sehr lange an. Hat sie wirklich diese Visionen oder sind es einfach nur Wahnvorstellungen? Und steckt hinter dem Bruchstück vom Scherben mehr als einfach nur ein Stein?


    Für Wahnvorstellungen ist mir das zu spezifisch, immerhin haben die sie ja erst in die Höhlen geführt. Nur sie war es dann ja, die der Meinung war, dort die Erlösung zu finden. *kopfschüttel*
    Die Abschnitte mit ihr gefallen mir momentan fast am wenigsten, vor allem, weil mir im Prinzip egal ist, was mit ihre geschieht. Da hat die Gute bei mir einiges aufzuholen, wenn sie davon weg will.[/quote]
    Ich denke auch, dass es Visionen sind - in die sie aber zu viel und zu schnell reininterpretiert.
    Persönlich bin ich mit ihr auch nicht besonders warm geworden - für mich ist das einzig noch irgendwie positive an ihr die Hoffnung auf eine Beziehung mit Eolair...


    Kapitel 3 - East of the World
    [quote author=Myriel]Wie er gemeint hat, dass er sich jetzt als Ritter anders fühlen müsste...[/quote]
    Das Gefühl oder die Idee, dass man sich anders fühlen "müsste" kommt mir von Geburtstagen her sehr bekannt vor :rollen:


    [quote author=Llyren]Interessanterweise kommt in dem Abschnitt auch eine gewisse Schwäche von Pryrates heraus, sowohl den Nornen als auch Inch gegenüber.[/quote]
    Er macht sich nicht gerade Freunde und da er sich denkt, dass er keine Angst zeigen darf, nehme ich an dass er sie fühlt :zwinker: Bei Geloes Spekulationen über die Ziele der Nornen habe ich mir als erstes gedacht, dass sie ihn hoffentlich loswerden, sobald sie ihn nicht mehr brauchen...


    Kapitel 4 - The Silent Child
    [quote author=Llyren]Mal schauen, ob sie jetzt den Mut hat, etwas gegen ihn zu unternehmen. Und wehe ihr, wenn sie Cadrach einfach zurück lässt! :grmpf:
    Ich bin auch mal gespannt, was Gan Itai vorhat. Helfen wird sie ihr mit Sicherheit, allerdings ist sie so die typische Figur, die sich dann letztendlich opfert...[/quote]
    Da sie ziemlich verzweifelt wirkt, hoffe ich auch sehr, dass sie sich darauf beschränkt Gan Itai zu folgen, und nicht doch noch einen Alleingang versucht :rollen:
    Für Cadrachs Rettung setze ich auch eher auf Gan Itais Plan als auf Miriamele - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie vorhat ihn zurückzulassen.
    Mal sehen ob sie bei dem "kommenden Sturm" eine Chance haben...


    Meines Wissens nach lebt vom Bund der Schriftrolle tatsächlich niemand mehr.


    [quote author=Llyren]Mit Maegwin habe ich so meine Probleme. Dieser fest Glaube daran, dass sie dem Willen und den Zeichen der Götter folgt... Das kann doch eigentlich gar nicht gut enden, doer?[/quote]
    Bestimmt nicht, nachdem sie jetzt der Meinung ist, auf diesem Berggipfel sitzen bleiben zu müssen bis etwas passiert :grmpf:

    Prolog
    [quote author=Myriel]Irgendwie mag ich nicht glauben, dass er den Nornen direkt in die Hände gefallen ist. Sie scheinen sich eher einen "Spaß" mit ihm zu erlauben und schubsen ihn ein bisschen herum.[/quote]


    Nachdem am Ende des Kapitels die Tür bei Morgenes Haus gegangen ist, habe ich mich gefragt, ob er jetzt auch in den Gängen landet, durch die Josua und Simon geflohen sind.


    Kapitel 1 - Under Strange Skies
    [quote author=Llyren]Er gefällt mir hier in seinen Gedankengängen sehr gut. Obwohl er immer noch gelegentliche Anwandlungen von Sturheit, Unzufriedenheit etc. hat, fängt er sich schon erheblich schneller selbst wieder. Das zeigt sehr schön, welche Entwicklung er bisher durchgemacht hat. Und auch, dass sie längst nicht abgeschlossen ist ;-)[/quote]


    Simons Philosophieren am Anfang des Kapitels gefällt mir auch sehr gut - besonders auch im Vergleich zum Anfang des ersten Buches, wo er zur Unterhaltung noch Käfer beobachtet :zwinker:

    Ich würde beim Dritten wieder einsteigen :winken:


    Im zweiten Band hatte ich mich letztes Jahr mal so festgelesen, dass ich ihn aus Versehen :rollen: ausgelesen habe - danach hatte ich dann ziemliche Schwierigkeiten hier mitzuschreiben...


    Kapitel 7 - Flächenbrand
    Interessant auch die Andeutung am Ende des Kapitels, so als ob Cadrach mehr über den Sturmkönig und die drohende Gefahr wüsste, als man erwarten könnte.


    Er war für mich ein weiterer Kandidat für den "Misserfolg" im Bund der Schriftrolle.


    [quote author=Llyren]
    Wenn ich ehrlich bin, konnte ich weder dem Lied noch dem Gebet viel abgewinnen... Und wenn sich die Zeilen dann nicht mal reimen, so dass ich mich nicht mal am Rhythmus orientieren kann, sagen sie mir erst recht nicht zu.
    [/quote]
    Ich habe mir gerade beides nochmal durchgelesen - bei dem Gebet sind ja keine zwei Zeilen gleich lang...



    Kapitel 10 - Der Spiegel
    Als Simon in den Spiegel schaut, dachte ich schon, er würde tatsächlich Jiriki rufen wollen. Bin ich froh, dass er diese Dummheit nicht begangen hat. :grmpf: Allerdings wäre vielleicht eine Warnung von Jirikis Seite angebracht gewesen. Oder wusste er nicht, dass vielleicht auch noch andere über den Spiegel kommunizieren können?


    Vielleicht ist Simon ja so etwas wie eine Ausnahme, weil er die Kommunikation auffangen kann. Das gleiche dachte ich mir auch bei seinen Träumen, dass er da irgendwie einen Draht zu etwas hat...


    Ach ja - noch etwas allgemeines (und verspätetes :redface:) zu Simon:
    Bei mir hieß er im ersten Band erst Simon Mooncalf, dann Simon Pilgrim und am Ende Simon Snowlock.

    Jetzt gibt es auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir :winken:
    Ich hab dieses Wochenende bis zum Ende des ersten Teils aufgeholt...


    Zu Kapitel 30 und den Hunen:
    Das schreibt sich auf Englisch Hunë und Hunën – laut Anhang wird das ë als langes i (wie in “sweet”) ausgesprochen.
    Ach ja – Naglimund heißt auf Erkynlandish Nail-Fort, und wurde von den Sithi Trap that catches the Hunter genannt.


    [quote author=Llyren]
    [quote author=Myriel]
    Varas Rolle ist noch nicht durchschaubar, aber ich glaube es war nie von Josuas Ehefrau die Rede. Sie scheint eher eine Art "Konkubine" zu sein. Doch trotz ihres Streits glaube ich auch nicht, dass sie Josua wirklich liebt und ihn nicht verraten könnte.
    [/quote]
    Das war auch mein Eindruck. Eher so eine Art inoffizielle Ehefrau.
    [/quote]
    So habe ich es auch verstanden - wobei es manchmal wirkte, als wäre sie nicht gerade davon begeistert "inoffiziell" zu sein :grmpf:
    Bei mir heißt sie übrigens Vorzheva... schön verwirrend...


    Kapitel 38


    Jiriki kommentiert das in Kapitel 41 auch so schön, nachdem er Simons Ring sieht:

    Zitat

    “Then why should he give you the ring?” Jiriki asked,
    mostly to himself, shaking his head as he released Simon's hand.
    “And I myself gave you a White Arrow!
    The Ancestors have made for us a strange road indeed.”


    Das könnte auch leicht zuviel werden :breitgrins:, wirkt auf mich aber nicht so, weil Simon selbst nicht immer sehr glücklich darüber ist -

    Zitat

    “Why is everyone forever forcing their horrible secrets on me?”



    Jarnauga erwähnte etwas von einem ehemaligen Mitglied des Bundes der Schriftrolle, einem "Misserfolg". Zuerst dachte ich ja, er meine vielleicht Pryrates, aber den spricht er kurz danach extra noch mal an. Ob wir davon noch mal etwas hören werden? Interessant und ein wenig verwirrend finde ich, dass Pryrates mal einer von ihnen war. Müsste er dann nicht auch von Morgenes gewusst haben? Gewusst haben, was dieser weiß, in Erfahrung zu bringen versuchte? Oder kam der erst danach?
    Aber es erklärt zumindest, warum Morgenes so eine schlechte Meinung von Pryrates hatte.


    Zitat


    Erst dachte ich auch, dass Jarnauga von Pryrates spricht, aber das wird ja bald darauf widerlegt. Ich denke schon, dass Pryrates von Morgenes Mitgliedschaft im Bund der Schriftrolle wusste. Aber wahrscheinlich war er nie wirklich in den Bund aufgenommen wurden und wusste gar nicht im Detail, womit sich dessen Mitglieder befassen. Vielleicht sah er in ihnen nur Stubenhocker, die über alten Büchern brüten und sich an alten Schriften ergötzen (so ein bisschen wie Vater Strangyeard). :gruebel:


    Ich hatte mir erst gedacht, dass es vielleicht Simons Vater war, hab dann aber nochmal nachgelesen dass er ertrunken sein soll...



    Kapitel 40 - Das grüne Zelt
    Beim Treffen von Josua und Elias scheint es fast so, als wäre bereits das zu erkennen, was Jarnauga als die Bürde des Schwerts beschrieben hat: Leid. Elias wirkt zeitweise konfus, plötzlich aufbrausend. Ich will noch nicht von wahnsinnig sprechen, aber viel fehlt nicht mehr.


    Zitat

    Ich weiß nicht, ob es wirklich noch zu früh ist von Wahnsinn zu sprechen. Allerdings scheint er sich nicht nur auf den Geist auszuwirken. So wie Elias körperliche Erscheinung beschrieben wird, dass er ärmellos in der Kälte sitzt und trotzdem noch schwitzt, hat das Ganze eher etwas von Besessenheit. Als ob Elias Körper auch durch Leid oder dessen Herrn beeinflusst wird. :frieren:


    Elias hört sich für mich schon ziemlich wahnsinnig an - und bei seinem Versuch wegen der brennenden Belagerungstürme Regen herbeizurufen ist es mir sehr kalt den Rücken runtergelaufen :Kreuz:

    Kapitel 23
    Mir ist hier aufgefallen, dass Morgenes in seiner Nachricht angekündigt hat, dass Simon allein in Richtung Naglimund wandern würde – ob er schon damit gerechnet hatte, dass Josua und Simon sich verlieren? Oder sogar schon langfristiger geplant hatte, Simon nach Naglimund zu schicken? (
    Diese Angewohnheit der Meister – und jetzt auch Binabiks – Informationen nur in Kleinstdosen rauszugeben wird allmählich ein bisschen frustrierend...


    Kapitel 24
    Green Angel Tower verwandelt sich in Simons Traum in einen Baum – was das wohl wieder zu bedeuten hat...


    Köstlich! :breitgrins:


    Sehr :zwinker: und die folgende Erklärung war auch mal wieder sehr hilfreich...
    Die Troll-Philosophie ist toll:

    Zitat

    When it falls on your head, then you are knowing it is a rock.

    Im Kapitel 19 ist meine Vorstellungskraft mal wieder mit mir durchgegangen: Als Binabik einen Satz über den Tod des Sithi-Königs abbricht, hab ich mir überlegt, ob sein Sohn in möglicherweise umgebracht hat...



    Auf lange Sicht gesehen ist es bestimmt nicht gut, dass sich Simon an so wenig aus seinem Traum erinnert, aber im Moment ist er schon verstört genug. Seine Grübeleien am Bachufer, während er eigentlich Wasser holen soll, haben so gar nichts mehr mit seinen früheren Tagträumen gemeinsam. Doch obwohl sein Bedarf an Abenteuern gestillt sein dürfte, bekommt er keine Ruhepause. Hoffentlich ist Binabik nicht auch in die gleiche Falle getappt wie Simon. :Kreuz:


    Das mit den fehlenden Erinnerungen wird jetzt wirklich auffällig - Simon hat ja auch schon die an den Tunnel und das Ritual verloren...


    Binabik und Qantaqa gefallen mir auch sehr gut :zwinker:


    Kapitel 21
    Falls das Unwetter und der nächtliche Angriff auf Isgrimnurs Lager auf Pryrates Konto gehen werden seine Fähigkeiten gruseliger und gruseliger :aaa:


    In Kapitel 22 sehe ich fast *nur* Konfliktpotential ;)
    Hoffentlich konnte Miriamel sich in Sicherheit bringen - Fengbald zeigt sich ja auch nicht als der angenehmste Typ...


    [quote author=Myriel]
    In einem Punkt muss ich Llyren aber widersprechen: ich glaube nicht, dass Elias Hellnagel abgelehnt hat, weil er Leid schon in Aussicht hatte. Eher würde ich die Kausalität anders herum sehen: Elias will Leid, weil er Hellnagel (aus welchen Gründen auch immer) nicht haben konnte. So wie Strupps Schilderung klingt, scheint Hellnagel Elias bei der Berührung in irgendeiner Art und Weise gequält zu haben. Deswegen wollte er es bestimmt auch nicht selbst in das Grab seines Vaters legen, sondern hat Josua vorgeschickt.


    Stimmt, so macht das natürlich viel mehr Sinn ;-) Mal schauen, ob noch erklärt wird, warum Elias denn solche Probleme mit Hellnagel hat.
    [/quote]


    Ich hatte mir das eigentlich so vorgestellt, dass Pryrates (und Elias?) den Handel um Leid schon eingegangen waren und Hellnagel das irgendwie gespürt hat und Elias deshalb nicht als Besitzer akzeptieren wollte...


    Llyren - im Englischen reimt sich das Maienlied ein bisschen mehr:

    Zitat

    So stand beneath this Yrmansol
    Sing hey-up! Hey-yarrow!
    Stand beneath th Maia-pole
    Sing hey-up! God is growing


    [quote author=LadyByron]
    Kapitel 8
    Huch, Simon will von Morgenes weg und den Soldaten beitreten. Klar, jetzt wo ihm Morgenes klargemacht hat, dass er vorerst nicht zum Magier ausgebildet wird, ist unserem lieben Simon wiedermal etwas zu langweilig. Er möchte Heldentaten vollbringen. Da bin ich mal gespannt, was daraus wird. Ich kann es mir eher schlecht vorstellen, dass die ihn einfach aufnehmen. Und Morgenes würde mir dann auch irgendwie Leid tun.


    Das mit den Heldentaten hatte Simon ja auch vorher schon im Kopf, insofern kommt es nicht wirklich überraschend. Und das er das, was Morgenes ihm beizubringen versucht, u.a. Lesen und Schreiben, nicht zu schätzen weiß, da hast Du Recht Myriel. Aber das kommt ja vielleicht noch.
    Klasse finde ich von ihm, wie er seinen Freund bei ihren Scheingefechten anfeuert. Und ein bisschen tut es mir schon leid, dass sie so brutal abserviert werden.
    [/quote]
    Simons Abenteuerlust finde ich auch verständlich, aber wenn man beim Lesen Elias (Nicht)Regierungsstil kennenlernt und Simon sich dann in dessen Lager verdingen will :grmpf:



    Da liegt vor allem noch einiges mehr im Argen. Und nun ist auch noch Josua verschwunden... Da steckt bestimmt Elias dahinter! :grmpf:


    Elias? Oder vielleicht eher Pyrates? So wie Elias beschrieben wird, steht er ziemlich stark unter dem Einfluss von Pyrates, in dessen Turm er wohl auch einen Großteil der Nächte zubringt (und Magie lernt)? :verschwoerung:


    Ich hatte an ein paar Stellen sogar den Eindruck, dass Pryrates Elias möglicherweise durch Magie kontrolliert - nur finde ich die deutlichste gerade nicht mehr...
    Die andere ist bei mir auf Seite 174:

    Zitat

    Across the table Elias shook his head slowly,
    as if waking from a dream or trying to dispel
    the wine fumes from his head. Isgrimnur saw
    Pryrates, seated at the king's left side, quickly
    withdraw his pale hand from Elias' sleeve.


    Und kurz darauf, nachdem Pryrates fragt, ob die älteren Höflinge annehmen dass Elias hinter Josuas Verschwinden steckt:

    Zitat

    But as he finished, for a moment Elias did look troubled,
    staring at nothing as though he wandered through a confusing memory.


    In Kapitel 11 hab ich mich beim Lesen auch sehr klein gemacht :Kreuz:
    Andererseits habe ich mir aber auch gedacht, dass die Stelle für Simons Befähigung als Abenteurer spricht, da er Pryrates Stimme widersteht...


    [quote author=LadyByron]
    Kapitel 13
    Was ich mich dann allerdings gefragt habe, ist, warum Josua und Simon sich nicht irgendwie gegenseitig hören können. Es vergingen ja eigentlich nur ein paar Augenblicke zwischen Josuas Verschwinden durch die Geheimtür und Simons. Eigentlich stelle ich mir vor, dass man in den leeren verlassenen Gängen doch die Schritte des anderen hören müsste?
    Simons Gedanken ist hier in diesem Kapitel allerdings nicht wirklich zu trauen. Er hört ja die ganze Zeit irgendwelche wirren Stimmen und sieht irgendwelche Gestalten. Für mich hat das wenig Sinn ergeben. Woran das wohl liegt? Was geht da unten nur vor?
    [/quote]
    Dass die Beiden sich dort unten nicht getroffen haben, hat mich anfangs auch sehr gewundert, aber dann hab ich mich so ziemlich ausschließlich aufs Spekulieren über die Stimmen verlegt und Josua ganz vergessen...
    (Es mir dann vor als könnte er gegen Anfang von Kapitel 14 nochmal aufgetaucht sein - allerdings ohne dass Simon ihn erkannt hätte.)
    Ich nehme an, dass der Untergang der Sithi, bzw. ihres Reiches irgendwie in den Tunneln gespeichert ist und Simon das miterlebt - aber ob er sich die Stimmen, die ihn ansprechen oder über ihn reden einbildet oder da auch noch irgendwelche Kräfte der Sithi rumspuken?


    [quote author=LadyByron]
    Am Ende des 13. Kapitels habe ich damals, bei meinem ersten Leseversuch, doch tatsächlich aufgehört! :gruebel: Ist das zu glauben?! Jetzt wird es doch gerade erst richtig spannend und die Geschichte fängt erst richtig an! Naja, anscheinend war es damals nichts für mich...
    [/quote]
    Ich konnte (wollte :redface:) hier am letzten Wochenende gar nicht mehr aufhören und hab bis Kapitel 19 vorausgelesen...


    Ist Bright Nail nicht Hellnagel, also das Schwert Johanns? Naidel ist Josuas Schwert, das Elias in ihrer Auseinandersetzung mal erwähnt.


    Ich lese auch auf Englisch und es heißt auch hier Naidel.
    [/quote]
    Da hab ich mal wieder zu schnell gelesen und geschrieben :redface:


    Kapitel 6/7
    [quote author=UlrikeW]
    [quote author=Llyren]
    Ich hatte bei dem letzten Gespräch zwischen Strupp und Johann auch so das Gefühl, dass Strupp dessen Vorliebe für Elias eher nicht teilt...


    Lektor Ranessin teilt sie jedenfalls entschieden :breitgrins: "lauter Eigenschaften, die ein König haben sollte, und die anderen wird er schon noch ablegen" :tse: sehr blauäugig.
    [/quote]
    Wobei er im Prinzip Recht hätte. Mit einem guten Berater, der seinen Jähzorn und jugendliche Ungeduld im Zaum halten kann, zumindest.
    Allerdings scheint er schon sehr stark unter Pryrates Einfluss zu stehen - wenn ich da an die Szenen mit Isgrimnur denke...
    Also wird das wohl nichts mehr. :sauer:
    [/quote]
    Ja, im Prinzip schon - ich hatte mir nur vorgestellt, dass die Kirche auch ziemlich gut weiß was da am Hof vor sich geht - und somit auch, dass Elias unter Pryrates Einfluss steht...


    [quote author=Llyren]
    [quote author=UlrikeW]
    Was Elias Josua mitgegeben hat, würde mich auch interessieren...
    [/quote]
    Du meinst Johann, oder? Ob die Träne, die Elias vergießt, echt ist? Ich glaube ja eher nicht. Ein geschickter Schachzug, um sich die Sympathien der Anwesenden zu sichern?
    [/quote]
    Uups - genau den meinte ich eigentlich...


    [quote author=Llyren]
    [quote author=UlrikeW]
    Zwischen Elias und Josua findet bei dem Schwertkampf in der Novemberhitze (ob da die Natur etwas gegen Elias als König hat?) ein sehr interessantes Gespräch über Bright Nail statt :confused:
    Will Josua da nur sticheln, weil Elias das Schwert nicht hat oder will er selbst der Erbe sein und beansprucht das Recht es zu benutzen für sich?
    Bis jetzt klang er (oder versuchte es) ja eigentlich nicht, als beneide er seinen Bruder.
    [/quote]
    So hätte ich es eigentlich nicht verstanden. Es klingt so, als hätte Elias Josua das Schwert gegeben, damit er es ihrem Vater mitgibt.
    Und Josua kritisiert nun, dass ein Thronfolger das nicht tun sollte, sondern es besser behalten sollte, um "weise und vorsichtig" von ihm Gebrauch zu machen.
    Anscheinend meint Elias, das Schwert nicht nötig zu haben? Hat er etwas Besseres in Aussicht? Oder interpretiere ich da zuviel hinein?
    Und für mich klingt Josua hier auch weniger neidisch, als vielmehr kritisch. Ich glaube nicht, dass er den Thron übernehmen will, aber glücklich scheint er mit der Art von Elias' Regentschaft nicht zu sein...
    Noch eine andere Frage: Heißt Josuas Schwert im Englischen auch Naidel, oder anders?
    [/quote]
    Hm - diese Interpretation gefällt mir viel besser...
    Und Naidel heißt im Englischen Bright Nail.


    [quote author=Llyren]
    [quote author=UlrikeW]
    :entsetzt: Hoffentlich hat Pryrates diesen Nachrichtenvogel an Morgenes nicht tatsächlich abgefangen...
    [/quote]
    Hm, berechtigte Frage. Zumindest scheint er zu wissen, dass er eine Nachricht überbracht hat. Aber warum sollte er den Vogel nach dem Fangen noch mal freilassen? Fliegt der dann überhaupt noch vernünftig weiter, wenn er ohnehin schon am Ziel war?
    Deswegen glaube ich eher nicht.
    [/quote]
    Stimmt - wobei ich mir hinterher auch noch überlegt hatte, dass er wahrscheinlich nicht damit angeben würde, wenn er die Nachricht tatsächlich abgefangen hätte, sondern es eher geheimhalten würde...

    Kapitel 5


    War das nicht eigentlich noch bei Strupp in der Kammer, der es dann Elias geben sollte? Woher hat es dann Josua?


    Am Anfang dieses Kapitels ist Bright Nail auf jeden Fall noch in der Kammer...


    Ich hatte nach der Szene mit den Soldaten schon damit gerechnet, dass Simons Geldbörse bald verschwindet – der Priester kommt mir da sehr verdächtig vor :pueh:



    [quote author=Myriel]
    Simons Ausflug auf den Engelturm in Kapitel 5 war sehr spannend zu verfolgen. Simon scheint sich durch seine vielen Streifzüge durch den Hochhorst sehr gut Ortskenntnisse erarbeitet zu haben, besonders auch von Abkürzungen und Geheimgängen. Das wird ihm bestimmt noch sehr nützlich werden.


    Und es zeigt wieder einmal, dass Simon schon etwas kann, wenn er den Kopf aus den Wolken bekommt.
    [/quote]


    Die ganze Hayholt klingt nach einem Abenteuerspielplatz für Interessierte – und Simon scheint ja einer der Wenigen zu sein, die an Abenteuer interessiert sind :zwinker:


    Zum Engelturm kommt hier mal wieder ein Zitat:


    Die Geschichte der Könige und die Geografie von Osten Ard sind hier auch wieder sehr geschickt eingebaut – wobei ich zwischen Wald, Kynslagh und der restlichen Umgebung erstmal etwas verwirrt dasaß, bis mir dann wieder einfiel, dass es im Buch ja eigentlich genug Karten hat...


    Eine Frage zum fünften König – Tethtain: er wird bei mir im Gedicht als “Herynstir Holly King” bezeichnet, aber es heißt doch eigentlich Hernystir... Ist das bei euch auch so?


    Kapitel 6


    Ich hatte bei dem letzten Gespräch zwischen Strupp und Johann auch so das Gefühl, dass Strupp dessen Vorliebe für Elias eher nicht teilt...


    Lektor Ranessin teilt sie jedenfalls entschieden :breitgrins: "lauter Eigenschaften, die ein König haben sollte, und die anderen wird er schon noch ablegen" :tse: sehr blauäugig.


    Ich wüsste natürlich auch gerne wie Josua an das Schwert gekommen ist – oder hat er vielleicht eine Fälschung ins Boot gelegt? Und warum hat sich außer Isgrimnur niemand daran gestört?
    Was Elias Josua mitgegeben hat, würde mich auch interessieren...


    Kapitel 7
    Mich würde es auch frustrieren, ein Buch abzuschreiben, das ich nicht verstehe...
    Morgenes Bild von Büchern als Magie und Falle gefällt mir sehr gut.


    Zwischen Elias und Josua findet bei dem Schwertkampf in der Novemberhitze (ob da die Natur etwas gegen Elias als König hat?) ein sehr interessantes Gespräch über Bright Nail statt :confused:
    Will Josua da nur sticheln, weil Elias das Schwert nicht hat oder will er selbst der Erbe sein und beansprucht das Recht es zu benutzen für sich?
    Bis jetzt klang er (oder versuchte es) ja eigentlich nicht, als beneide er seinen Bruder.


    :entsetzt: Hoffentlich hat Pryrates diesen Nachrichtenvogel an Morgenes nicht tatsächlich abgefangen...

    Zu den Sithi
    Ich habe am Anfang von Morgenes Erzählungen auch eher mit den Sithi gefühlt, bis dann diese Stelle mit dem Stein in Kapitel 2 kam:
    “Perhaps he ran his hands across this same stone....
    A whisper on the wind: We will have it back, manchild.
    We will have it all back...

    Clutching the neck of his coat tight against the
    unexpected chill, Simon got up and climbed the grassy
    slope, suddenly lonesome for familiar voices and light.“


    Das hörte sich beim ersten Lesen ziemlich bedrohlich an – allerdings lagen meine Sympathien dann in Kapitel 4 bis zur Erwähnung des Sohns des Sithikönigs wieder eher bei den Sithi...



    @Ulrike: Klingt so, als gäbe Elias Josua die Schuld am Tod seiner Frau. Meine Vermutung wäre, dass er vergeblich versucht hat, sie zu schützen und dabei seine Hand verloren hat.


    Ich hatte da gleich sehr viel mehr reininterpretiert und mir vorgestellt, dass Elias vielleicht Josua und seine Frau verdächtigte etwas mit miteinander zu haben. Dass Josua sagte, dass er nicht nur seine Hand, sondern sein Leben für sie gegeben hätte – und Elias' Reaktion darauf hatte ich auch in der Richtung verstanden... vielleicht bin ich ein bisschen zu misstrauisch :gruebel:


    Kapitel 4
    Die Vögel haben im Englischen auch Zähne :err:
    Wie wird denn der Besen im Deutschen beschrieben? Das hört sich bei mir so schön an:
    “A broom, lone and lorn, aching in its twiggy heart to be
    put to use.”


    Der Auf- und Einbau der “Geschichtslektionen” gefällt mit auch sehr gut – vor allem die Geschichte mit dem Fleck an der Wand, bzw am Hemd :zwinker:


    Meine Ausgabe ist übrigens das englische Taschenbuch von Orbit :herz:
    und ich beglücke euch auch gerne mit Zitaten...

    Hallo :winken:


    ich habe gestern Abend die ersten drei Kapitel gelesen und bin gleich sehr gut reingekommen. Die Sprache ist wunderschön und man kann sich die Welt von Osten Ard (oder erst mal nur der Hayholt) sehr gut vorstellen – und möchte natürlich mehr darüber wissen... Anfangs bekommt man da ja nur so häppchenweise etwas mit ;)


    Kapitel 1
    Hier finde ich natürlich auch das mit den Sünden sehr interessant/vielversprechend, aber vor allem wüsste ich natürlich gerne, was König John Towser ganz am Ende des Gesprächs eigentlich noch auftragen wollte, dann aber doch nicht ausgesprochen hat...
    Das Ende des Kapitels ist auch eine der Stellen, die ich so schön fand:
    “Above, the dusty banners seemed to sway slightly, as if a whisper passed among the crowd of watchers, among the ancient herons and dull-eyed bears, and others stranger still.”


    Kapitel 2
    Ich finde Simon auch sympathisch – wie er so von Abenteuern träumt, während er eigentlich den Besen schwingen sollte...
    Hier wird es für ihn ja auch schon zum ersten Mal etwas gruselig, als er am Graben über diesen Stein streicht und ein merkwürdiges Flüstern hört...
    Morgenes Arbeitszimmer erinnert mich irgendwie an die Bibliothek der Unseen University von Terry Pratchett :rollen:


    Kapitel 3
    Hier erfährt man noch ein bisschen mehr Simon und seine Eltern – allerdings werden dabei eher neue Fragen aufgeworfen als beantwortet.
    Außerdem tauchen Prester Johns Söhne Elias und Josua zum ersten Mal auf – was gleich die nächste Frage mit sich bringt: Was genau ist zwischen Josua, Elias und dessen Frau passiert?


    Jetzt werde ich endlich mal weiterlesen - will ich heute eigentlich schon den ganzen Tag, aber es kommt dauernd was dazwischen :grmpf:

    Zitat

    Hm, das fand ich gar nicht so krass. Emotional finde ich es viel schlimmer, vor allem der Schluss. Aber du machst mich gerade total neugierig, das heisst auf Deutsch Im eigenen Saft? Auf Englisch heisst es nämlich All For My Own Kind, also so in etwa "alles für meine eigene Art/alles für jene meiner eigenen Art". Weisst du vielleicht zufällig gerade, welche Übersetzung (jetzt nur von den Titeln her) im Vergleich zum Russischen adäquater ist? Würde mich interessieren. :zwinker:


    Immer mal wieder kamen schon Stellen, die ich schlimmer fand - wenn Tigerjunges ins Spiel kam zum Beispiel, und gerade der Prolog der dritten Geschichte...
    Und emotional wird es ja am Ende jeder Geschichte härter - und in der dritten jetzt schon früher...
    Zu den Übersetzungen würde ich sagen, dass die Englische besser passt, da es im Russischen etwa Ausschließlich für sich (selbst) heißt.
    Andererseits könnte diese Bedeutung ja mit dem Im eigenen Saft auch gemeint sein. Vor allem in der zweiten Geschichte wurden seine Probleme ja von seinen Oberen (für ihre Ziele) geschaffen und ich stelle mir jetzt vor, dass das auch sowas bedeuten könnte.
    Mich würde interessieren, wie die anderen Titel auf Englisch heißen :redface:
    Der erste ist im Russischen und Deutschen gleich - Das eigene Schicksal,
    und der zweite ist im Russischen etwa Unter sich und im Deutschen Der eigene Kreis.


    Heute Abend werde ich Wächter der Nacht wahrscheinlich noch auslesen...