Beiträge von Cookie

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich bin bisher auch ganz zufrieden mit meinem Lesejahr. Totale Flops hatte ich eigentlich keine dabei, was ich schon mal ziemlich super finde :)


    Highlight: Ich habe in diesem Jahr ein Mal volle Punktzahl vergeben und das war für "Der Horror der frühen Medizin. Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knochenklempner" von Lindsey Fitzharris.

    Und positiv überrascht hatte mich die kleine Autobiografie von R.L. Stine: "It Came from Ohio", was im Stil der Gänsehaut-Bücher seinen Werdegang beschreibt und mich prächtig unterhalten hat.


    Flop: Waren zwei alte Bände der "Fear Street"-Reihe von R.L. Stine und zwar "Tödlicher Tratsch" und "The New Girl". Aber ich hatte auch nicht allzu viel erwartet, das sind so meine Popcorn-Bücher, wenn ich mich auf nichts anderes konzentrieren kann.

    Absolut. Ich kann mich leider bei dem Wetter kaum konzentrieren und habe dann auch weniger Lust aufs Lesen. Juni und Juli sind meistens die Monate, in denen ich am wenigsten lese.

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    Bei mir ist es "The Invention of Murder: How the Victorians Revelled in Death and Detection and Created Modern Crime" von Judith Flanders. Ich hatte auf Instagram ein Bild vom Cover gesehen und war gleich neugierig, weil das sehr nach meinem Beuteschema aussah. Ich liebe True-Crime-Geschichten und das Viktorianische Zeitalter. Von daher ist das direkt auf meine Wunschliste gewandert.

    Ich habe es immer mal wieder mit Comics und Graphic Novels versucht, aber bin damit nie so richtig warm geworden. Mir gibt es dann immer zu viel zu sehen und es überfordert mich irgendwie, mich auf Text und Bilder zu konzentrieren, ehrlich gesagt. ^^


    Ich habe ein, zwei Sherlock-Holmes Graphic Novels und einige Comics von den Ghostbusters, die ich sogar mal recht eifrig gesammelt habe, aber da stimmte auch einfach alles für mich daran, die Handlung und der Zeichenstil.

    Ja genau, der ist es. Er macht auch viele YouTube-Videos und einen Podcast zu Horror-Themen, oft mit Blick auf Religion. Er ist auch immer mal wieder in Gesprächsrunden und verteidigt aus religiöser Sicht Halloween und Co. Sehr interessant immer!


    Das Sachbuch war echt mein Highlight im letzten Jahr und ich mag seine Art zu schreiben total. Bin jetzt gespannt, wie mir dann wohl sein Roman gefallen wird ...

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    Inhalt:

    Peter Laws ist Baptistenpastor/Baptist Minister und hat ein besonderes Faible fürs Makabre. Warum Menschen – so wie er – von gruseligen und eher abstoßenden Dingen fasziniert sind, versucht er hier zu ergründen. Er macht sich auf den Weg nach Transsilvanien, trifft Händler für Serienmörder-Kuriositäten und redet mit Horrorfans und Menschen, die sich den Grusel zum Beruf gemacht haben.


    Meine Meinung:

    Geschrieben hat „The Frighteners“ Peter Laws: Horrorfan, YouTuber, Podcaster, Thriller-Autor – und Geistlicher. Und in The Frighteners fragt sich der „Sinister Minister“, warum die Gruselfreunde unter uns all das lieben, was uns eigentlich abschrecken sollte: Geistergeschichten, Vampire und Werwölfe; warum wir Filme und Bücher lieben, die uns nachts nicht schlafen lassen und woher die Faszination für den Tod, für Serienmörder und Zombies kommt.


    Und all das ergründet er nicht indem er Fachliteratur wälzt und trocken zitiert, sondern er erzählt von sich und spricht mit Leuten, die genau so ticken. Los geht es zum Beispiel mit einer Reise nach Transsilvanien, wo er mit kindlicher Begeisterung Draculas Schloss besichtigt. Er spricht mit Besitzern von Shops, die Serienmörder-Memorabilien verkaufen und macht sich auf die Jagd nach echten Werwölfen. Er erzählt auch, wie er mal von Zombies gejagt wurde und wie viel Spaß es ihm machte. Und Spaß macht das Lesen all dieser Geschichten und von mir aus hätte es noch 666 Kapitel mehr geben können. Hübsch aufgemacht ist dieses Buch ist es auch noch, da kann man nicht meckern.


    „The Frighteners“ ist kein langweiliges Sachbuch mit lediglich spannendem Thema, es ist eine sehr unterhaltsame Lektüre, bei der ich manches Mal Tränen gelacht habe (bestes Nachwort ever!). Und noch dazu habe ich wirklich viel Wissenswertes erfahren und viel gelernt. Ich bin Peter Laws sehr dankbar für dieses Buch und nachdem ich mit dem Lesen fertig bin, bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass es nur für mich geschrieben wurde. Ich kann es allen, die ebenfalls eine Vorliebe fürs Morbide, für Gruselgeschichten und Horrorfilme haben, nur sehr ans Herz legen.


    :tipp:

    Neu bei mir:

    Worldwide Gothic: A Chronicle of a Tribe von Natasha Scharf (gegen den Post-Wave-Gotik-Treffen-Blues)

    Meine Freundin, die Depression: Wie ich mich meiner Krankheit stellte und so zu mir selbst fand von Victoria van Violence

    Sühneopfer von Peter Laws


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    Ich habe früher sehr viel ausgeliehen, aber inzwischen ist mein eigener SUB zu hoch, als dass ich noch in die Bibliothek "müsste".

    Da kann ich mich nur anschließen. Gerade als Kind habe ich die Bibliothek geliebt und bin immer mit meiner Mutter hin. Aber inzwischen stresst es mich auch total, wenn ich Bücher "auf Zeit" lesen und rechtzeitig wieder zurückbringen muss. In meiner Heimatstadt kostete nur der Ausweis 1 Euro, hier in Hamburg ist die Mitgliedschaft bei den Bücherhallen so teuer, dass es sich für die paar Bücher, die ich im Jahr ausleihen würde, einfach nicht rechnet. Außerdem kollidieren die Öffnungszeiten der Bibliothek nebenan komplett mit meinen Arbeitszeiten.


    Ich liebe aber die Atmosphäre in Bibliotheken und es fehlt mir ein bisschen. Gerade in der Uni-Zeit habe ich die meiste Zeit dort verbracht und jede Minute zwischen all den Büchern sehr genossen :herz:

    Lari Heldenlama

    Von Die Auswahl hatte mir eine Freundin neulich auch vorgeschwärmt. Das hörte sich auf jeden Fall sehr spannend an :)


    Ich habe gestern auch noch etwas weitergelesen. Die Erzählerin lernt nun Manderley und Teile von Maxims Familie kennen. Aber so richtig angekommen ist sie noch lange nicht. Alleine schon weil sie mit ihrem Mann anscheinend nicht einmal über den Tod seiner Frau gesprochen hat, hängt das wie ein Damoklesschwert über ihnen. Man ahnt natürlich Böses ...


    Es war total schön, mal wieder bei einem Lesewochenende dabei zu sein und eure Einträge haben sehr motiviert, selbst weiterzulesen. Ich glaube, ich habe mein Lesetief überwunden :klatschen:

    Ich habe gestern Abend noch ein bisschen gelesen, aber es ist so super warm im Moment und da kann ich mich immer kaum aufs Lesen konzentrieren. Eigentlich müsste ich langsam schon mal Klamotten fürs Wave-Gotik-Treffen am nächsten Wochenende raussuchen und anprobieren, aber davor drücke ich mich bei dem Wetter auch noch ... :schwitz:


    In "Rebecca" wird es gerade interessant: Die Erzählerin hat inzwischen den Besitzer des Anwesens Manderley, Maxim, geheiratet und da sie sich in einem Hotel in Monte Carlo kennengelernt hatten, nimmt er sie nun das erste Mal mit in ihr neues Zuhause. Dort gibt es Bedienstete und unzählige Räumlichkeiten und sie muss sich erst einmal zurechtfinden. Ständig wird die verstorbene Frau ihres Mannes Maxim erwähnt, die eben Rebecca hieß, und man merkt, wie präsent sie bei den Angestellten noch ist. Es ist ziemlich interessant, gemeinsam mit der Erzählerin das Anwesen kennenzulernen (und sich zu verlaufen). Gleichzeitig ist es so wahnsinnig unangenehm, weil man merkt, dass sie quasi nur Nummer 2 ist, nach der verstorbenen Frau. Ich bin gespannt, wie das noch weitergeht.

    Horusina Das hört sich nicht gut an. Ich hoffe das Buch kann dich auf andere Gedanken bringen.


    Ich habe inzwischen ein bisschen weitergelesen und bin positiv überrascht von "Rebecca". Ich hatte das Buch als Jugendliche mal von meiner Oma bekommen und es irgendwann weggegeben, weil sie nur so Liebesschmonzetten las und ich dachte, das wäre auch so eine. Als ich nun die Beschreibung "Gothic Novel" las, musste es dann doch wieder her und eine Chance bekommen.


    Bisher habe ich noch keine Ahnung, wo es mit der Geschichte hin geht, aber die Erzählerin ohne Namen ist mir sehr sympathisch und der Schreibstil zieht mich richtig rein. Auf jeden Fall wurde gerade ein Herr kennengelernt und ich glaube, da geht noch was! :heybaby:

    Zank Das sind ja schöne Neuigkeiten. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! <3


    Ich versuche auch mitzulesen. Ich stecke gerade im totalen Tief, so lesetechnisch und allgemein, aber ich glaube dagegen kann kaum etwas besser helfen, als gemeinsamen Lesen. Ich habe nun Rebecca von Daphne De Maurier angefangen und bin auf Seite 24, also noch ganz am Anfang. Jetzt wird Tee gekocht und zum Glück ist totales Regenwetter draußen. :lesewetter:


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