Beiträge von Avila

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich freue mich auch schon sehr auf diesen 4. Band - sollten das aber nicht ursprünglich auch nur 3 Bände werden?

    Ja das war ursprünglich geplant, aber dann hatte die Autorin so viel Stoff, den sie erzählen wollte, um Ruths Geschichte gerecht zu werden. Na ja, kann das zwar verstehen, aber dennoch hat die Erzählung für mich da ein wenig gelitten. Auch wenn das natürlich nicht einfach ist, wenn man im intensiven Austausch mit der Familie steht.

    Ruth und ihre Familie können England Anfang der 1940er Jahre endlich verlassen und hoffen auf ein friedliches Leben, ohne Verfolgung durch die Nazis in den USA. Doch wird ihr Leben dort wirklich so, wie sie es sich erhofft haben?


    Der vierte und letzte Band der Geschichte rund um die jüdische Familie Meyer erzählt die letzte Etappe. Schon die Überfahrt von England nach Amerika bringt einige Tücken mit sich und auch so muss die Familie Meyer noch ein wenig kämpfen, bis sie wirklich ankommen können. Nach dem doch recht tristen dritten Teil merkt man aber deutlich, wie es hier wieder fröhlicher wird. Auch wenn es nicht mehr die unbeschwerte Fröhlichkeit des ersten Teils ist und Ulrike Renk auch nicht die zurückgebliebene Familie in Deutschland vergisst und ihr im Laufe der Geschichte auch noch ein Kapitel widmet.


    Das Besondere an dieser Reihe ist und bleibt der Wahrheitskern, der mehr als nur ein Kern ist. Auch wenn Ulrike Renk sich einiges ausgedacht hat, so ist der Großteil keine Geschichte sondern Realität gewesen.


    Der vierte Band liest sich gut weg und ist unterhaltsam aber recht wenig spannend. Ich habe schon nach dem Lesen des dritten Bandes gedacht, dass man eventuell Band 3 + 4 etwas hätte straffen und zusammenlegen können. Dieser Meinung bin ich immer noch. Auch wenn ich verstehen kann, dass es verlockend ist, so viel wie möglich erzählen zu wollen, haben diese beiden Bänden ihre Längen, die nicht nötig gewesen wären.

    Dennoch würde ich die Reihe jedem empfehlen, der sich für die Thematik interessiert!

    Ich kann dich gut verstehen. Gerade beim Lesen können die Gedanken schnell abschweifen, wenn einen etwas belastet. Das habe ich auch oft... Aber es freut mich sehr zu lesen, dass es deiner Tochter besser zu gehen scheint. Ich hoffe, dass das anhält und auch du bald wieder aufatmen kannst. Ich wünsche dir und natürlich deiner Tochter auf jeden Fall alles Gute!



    Ich merke seit der Geburt meiner Tochter, dass ich nicht mehr so konzentriert lesen kann und so komplett in Bücher eintauchen kann. Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Aber es nervt mich zusehends.

    alter Stand 77
    74
    73 7369 70 69 65 68
    Jan Feb März April Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
    Zugang
    gekauft 0
    0 1 3 2 1 0 5
    geschenkt 3
    1 0 0 0 1 0 1
    Abgang
    gelesen 5
    2 1 6 1 3 2 3
    aussortiert 1
    0 0 1 0 0 2 0
    Veränderung -3 -1 0 -4 +1 -1 -4 +3
    neuer Stand
    74
    73
    73 69 70 69 65 68

    Mir hat das Buch auch ausgesprochen gut gefallen. Anfangs musste ich ein wenig 'rein kommen, aber nach ungefähr einem Viertel hatte es mich dann richtig gepackt.


    Die Autorin schreibt schonungslos und räumt wohl mit einigen Klischees auf, mit denen man als weißer Mensch aufwächst. Deswegen ist es so wichtig, dass es mehr Bücher gibt mit schwarzen Hauptfiguren. Ich fand es total spannend, wie Ifem die Unterschiede zwischen schwarzen Menschen in Nigeria und schwarzen Menschen in den USA beschreibt. Allgemein ist Nigeria großartig beschrieben!

    Welche Tortur Schwarze mit ihren Haaren teilweise durchleben, war mir gar nicht klar. Das Thema nimmt einen recht großen Raum ein in dem Buch und ich fand die Überlegungen diesbezüglich unglaublich spannend.


    Ja, ein tolles Buch und ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken. Der Buchmarkt muss auf jeden Fall voller werden mit solcher Literatur!

    Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut.


    Auch in diesem Buch schafft die Autorin es wieder, Kate Shackleton auf ein kniffliges Rätselabenteuer zu schicken. Doch im Gegensatz zu den anderen Bänden hat ihre rechte Hand Sykes weniger Raum. Gefühlt musste er ein wenig Platz machen für Marcus Charles. Ich bin gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt, denn leider hat er eine zu konservative Haltung, als dass er weiterhin einen so großen Stellenwert in Kates Leben einnimmt. Und Sykes ist mir zudem alle mal lieber, wenn auch nicht als Kates Liebhaber. ;) Aber natürlich hatte auch Sykes in diesem Roman seine Rolle.


    Der Fall ist spannend aufgezogen. Gefühlt hat man bereits am Anfang ziemlich viele Informationen zur Hand, mit denen man arbeiten kann. Stück für Stück arbeitet Kate sich weiter vor und tritt dabei in einen Wettstreit mit Marcus Charles. Brody beschreibt das alles wieder so herrlich britisch-trocken, dass man hier einen netten Cosy-Krimi hat, ohne viel Blut und Gewalt - aber zum Mitraten und als schöne Unterhaltung!

    Wer die anderen Büchern von Kate Shackelton mochte, wird auch hier wieder eine gute Unterhaltung finden.

    Abgänge im August:

    Petra Schier - Das Gold des Lombarden

    Petra Schier - Der Ring des Lombarden

    Chimamanda Ngozi Adichie - Americanah


    Zugänge im August:

    Kurt Tucholsky - Deutschland, Deutschland über alles

    Jasper Fforde - Der Fall Jane Eyre

    Petra Schier - Flammen und Seide

    Petra Durst-Benning - Die Liebe des Kartographen

    Maxim Wahl - Das Savoy (1)

    Jay Kristoff - Nevernight. Das Spiel (2)

    alter Stand 77
    74
    73 7369 70 69 65
    Jan Feb März April Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
    Zugang
    gekauft 0
    0 1 3 2 1 0
    geschenkt 3
    1 0 0 0 1 0
    Abgang
    gelesen 5
    2 1 6 1 3 2
    aussortiert 1
    0 0 1 0 0 2
    Veränderung -3 -1 0 -4 +1 -1 -4
    neuer Stand
    74
    73
    73 69 70 69 65

    Ich habe das Buch jetzt vor über einem Monat beendet, als mir auffiel, dass ich noch für den SLW meine Meinung niederschreiben muss. Mist, denn ich weiß kaum noch was. :D Das ist wohl eher ein schlechtes Zeichen, oder?

    Das Buch hat mich gut unterhalten, es las sich weg wie nichts. Aber an manchen Stellen war es wirklich sehr dick aufgetragen, aber sowas stört mich bei Thrillern meistens weniger. Die Fälle sind doch meistens ziemlich weit hergeholt. An Thriller stelle ich meistens genauso wenig Realismus in Anspruch wie in zaubernden Fantasybüchern. ;) So war am Ende dann auch die Auflösung des Falles. Gut gefallen hat mir aber, dass man meistens gut mitknobeln konnte.


    Das mit dem Cover ist wirklich furchtbar. Gerade jetzt mit dem Hintergrund zu Black Life matters...

    Ja das stimmt schon mit dem einmal lesen. Ich verschenke meine Zeitschriften immer weiter. Und die Missy konnte ich von der Arbeit mitnehmen. Da haben wir auch echt viele Sachen abonniert und da kann ich mir einiges ausleihen und lesen. Das ist großartig!

    Die kostenlosen Probeabos der ZEIT hole ich mir auch immer mal wieder, aber für regelmäßig ist mir die Zeitung auch zu umfangreich. Mein Mann hat außerdem den Spiegel abonniert, falls mich ein aktuelles Thema interessiert, kann ich es auch da lesen.


    Ansonsten habe ich mir, seit ich im Kunstmuseum arbeite, die ART abonniert, damit ich ein wenig auf dem Laufenden bin. Und desletzt konnte ich das "Missy Magazine" in die Finger kriegen. Eine alternative feministische Frauenzeitschrift. Die fand ich auch wirklich gut, endlich mal eine gehaltvolle Frauenzeitschrift!

    Es gibt einen Unfall bei Dreharbeiten zu einem der ersten Tonfilme. Ein Lichtscheinwerfer fällt auf eine Schauspielerin, die tödlich verunglückt. Eine weitere Schauspielerin wird vermisst. Unabhängig voneinander soll Gereon Rath in beiden Fällen ermitteln, dienstlich und privat und verstrickt sich dabei in das intrigendurchzogene Filmgeschäft Berlins der 1920er Jahre.


    Gereon Rath ist einfach ein unverbesserlicher Kriminalist. Ich folge ihm und seinem Tatendrang so gerne, kann verstehen, wie er sich selbst immer wieder in die Enge treibt und will ihm dennoch so oft sagen: Warte doch! Immer wieder amüsant, wie er die Dinge versucht auf seine kölsche Art zu regeln und damit zu viele Dienstvorschriften umgeht und am Ende alle nur noch die Köpfe schütteln.


    Kutschers Schreibstil ist dabei gewohnt angenehm. Ich liebte den Stil schon im ersten Buch und er bleibt weiterhin so wunderbar, dass man einfach gerne in dem Buch liest. Es gibt nie auch nur einen Absatz, der mich nervt, auch wenn sich die Handlung streckenweise ein wenig zieht. Aber es kam nie der Punkt, wo ich dachte: Okay, jetzt reicht's - eben weil der Stil so toll ist und Gereon als Hauptcharakter so versteckt charmant ist, dass ich einfach hängen bleibe.


    Der Fall war ganz nett, nicht der spannendste, dafür war er dann doch ein wenig zu einfach gestrickt. Aber man konnte schon mit raten und allem gut folgen. So gefiel mir auch die Auflösung am Ende, auch wenn das richtige Ende für mich nicht so melodramatisch hätte ausfallen müssen. Aber das kann ich verzeihen. ;)


    Alles in allem ein schöner Krimi - ich freue mich auf den nächsten aus der Reihe!

    Oh, wie schön eure Beiträge durchzulesen.


    Ich schaue mir sehr gerne Bücherregale von anderen Menschen an, aber bin auch immer ein wenig nervös, wenn ich merke, jemand schaut mein Regal an. Wie wird er es wohl finden? So ein Lesegeschmack verrät doch ein wenig über eine Person, finde ich. ;)


    Ausleihen ist kein Ding - aber ich verleihe nur das, was ich auch verschmerzen kann, wenn ich es nicht wieder bekomme. Das sind bis auf wenige Ausnahmen eigentlich alle meine Bücher - i.d.R. kann ich ja Ersatz besorgen. Wie meine Bücher sortiert sind, ist mir mittlerweile egal. Meine Tochter hat Spaß daran, Bücher aus dem Regal zu verschieben. Aber ich arbeite schon seit einigen Jahren daran, gut zu überblickende Bücherregale zu haben, sprich ich besitze in der Tat gar nicht mehr so viele Bücher und sortiere regelmäßig (mindestens einmal im Quartal) Bücher aus.