Beiträge von Avila

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Klappentext:

    Andere nennen es Alltag. Horst Evers nennt es Schikane.

    Von Horst Evers bekommt man viele Tipps, wie die Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Zum Beispiel: «Wir nehmen allen Berlinern ihre Hunde weg und geben ihnen dafür je vier Hühner. Dann lägen auf den Bürgersteigen Eier. Es wäre quasi das ganze Jahr über Ostern.»

    Auch Rechnen kann man bei Horst Evers lernen: «Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.»

    Vor allem aber erzählt Horst Evers Geschichten: ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.

    Meine Meinung:

    Horst Evers hat eine besondere Art seine Geschichten zu erzählen. Er streut kleine Pointe in Nebensätzen ein, aber der große Clou kommt dann zum Ende und fast immer bringt es einen zumindest zum Schmunzeln. Horst Evers versteht es, dabei sich selbst so wie seine Mitmenschen auf liebe- und humorvolle Art aufs Korn zu nehmen. Zugegeben mir selbst war der Humor manchmal zu "alte-weiße-Männer"-lastig. So hätte ich - zumindest teilweise - eine andere Themenwahl bevorzugt, aber dennoch war es doch unterhaltsam und manchmal ist es ja auch einfach schön, sich nicht nur an Altbewährtem zu erfreuen, sondern auch mal Perspektivwechsel vorzunehmen. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass mein Schwiegervater dieses Buch lieben würde! Aber mir gefiel es immerhin auch ganz gut... :)

    Hihi, ich mag den Zugang zu halb-fiktiven Histo-Romanen ja gerne und mit der Zeit habe ich auch ganz gut gelernt, herauszulesen, wie man die "Fakten" zu nehmen hat. Aber was du zur Antike sagst, denke ich mir auch immer wieder, wenn ich mal wieder in dieser Zeit schwelge. ^^

    Ich kann mich meinen Vorrednerinnen anschließen. Das Buch liest sich flüssig, stellenweise fand ich es etwas ausschweifend. Allerdings hat mich der Prolog gepackt, wo direkt anfangs entlarvend Rassismus dargestellt wird. Erst im Laufe der Geschichte lässt sich dieser einordnen, aber mich hat es gut geteasert, so dass ich auch bei manchen Ausschweifungen dran bleiben konnte. Mal davon abgesehen, dass mit etwas mehr als 200 Seiten das Buch doch relativ schmal ist.


    Einen Teil der Geschichte Burundis und Ruandas hat es aber gut vermittelt. Auch wenn wie von Saltanah erwähnt die Mischung aus Kind- und Erwachsenenperspektive teils etwas verwirrend/kurios war

    Der Ungehorsam-Tag ist super, aber leider weiß ich gerade nicht, welches Buch ich nicht-lesen will. Überforderung! ^^ Deswegen nehme ich doch lieber die anderen Kategorien.


    DIE Leiche: Friedrich Dürrenmatt - Grieche sucht Griechin

    DIE KarteiDateileiche: Sebastian Fitzek - Der Insasse*


    9. Mai: Tag der verlorenen Socke: Lilly Bernstein - Trümmermädchen (Familie verliert Bäckerei im Krieg)

    15. Mai: Internationaler Tag der Familie: Matthias Nawrat - Die vielen Tode unseres Opas Jurek

    16. Mai: Tag der Biografien: Franz Josef Görtz, Hans Sarkowicz - Erich Kästner. Eine Biographie



    *jetzt gibts Haue von Zank. :saint:

    Ich habe die Reihe noch sehr gut und spannend in Erinnerung. Aber ich habe die damals als Hörbuch "gelesen". Wahrscheinlich war das auch gekürzt, was ja immer einen Teil der Langatmigkeit nimmt.

    Die Sklaven-Perspektive fand ich aber auch gelungen. Es erklärt die Verbundenheit, aber ich finde es auch immer etwas schwierig, die Perspektive einer so bekannten Persönlichkeit einzunehmen. Es kann sehr schnell anmaßend wirken.

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    Ich habe das Buch nun auch gelesen und habe es eher wie Alice aufgenommen.


    Es ist ein schwieriges Thema und natürlich habe ich mir manchmal mehr Haltung von Dora gewünscht. Aber es ist auch schwer. Wenn sie Versuche gestartet hat, perlten die an Gotes Art ab. Und außerdem lebt man irgendwie miteinander, ist sich vielleicht in anderen Punkten sogar sympathisch. Das ist ja das Schwierige. Nazis können auch nett sein. Kein Mensch ist nur schei* oder nur super.

    Ich empfand es auch nicht so, dass Rassismus verharmlost wird. Erstmal ist es einfach so, dass es so offenen Rassismus in Deutschland gibt und ich fand es super, dass das auch mal thematisiert wird und eben auch, dass dagegen oftmals eben gar nicht offen widersprochen wird. Und zum anderen wurde Rassismus zumindest in Doras Gedanken auch immer verurteilt. Sucht sie nach Entschuldigungen und Ausreden, um nichts zu erwidern oder sich das Verhalten zu erklären. Ja. Finde ich das persönlich falsch? Vielleicht, aber vor allem menschlich. Dora ist neu in ihrem Umfeld und schaut erstmal, dass sie irgendwie ankommt und nicht gleich Tabularasa macht. So läuft das in Gemeinschaften.


    Von daher fand ich das Buch spannend zu lesen. Ich konnte mir viele Gedanken zu dem Thema machen und überlegen, ob und inwiefern ich mich anders verhalten würde.

    Ich habe das Buch wie tjaa empfunden. Ihre ganze Rezi hat mir aus der Seele gesprochen. Leicht zu lesen, belanglose und langweilige Story. Und hinzu kam, dass ich wirklich keine Musik- und Filmanspielung verstanden habe, weil ich davon einfach nichts kenne. Andere Generation, Mist. Und ich denke, dass das Buch vor allem davon lebt (von der grandiosen Story kann es jedenfalls nicht sein) und wenn ich das nicht checke... Blöd gelaufen für mich.