Beiträge von Avila

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    Klappentext:

    Die Konzertgeigerin Isabel Delancey hat ihr erfülltes Leben immer für selbstverständlich genommen. Doch als ihr Mann plötzlich stirbt und sie mit einem Schuldenberg zurücklässt, sind sie und ihre beiden Kinder gezwungen, ihr komfortables Haus in London zu verkaufen und aufs Land zu ziehen. Das Anwesen, das Isabel überraschend von einem Großonkel geerbt hat, ist eine Ruine und schnell sind auch ihre letzten Ersparnisse aufgebraucht. In ihrer Verzweiflung nimmt Isabel gern die Hilfe ihres Nachbarn Matt an, ohne zu ahnen, dass dieser seine ganz eigenen Interessen verfolgt. Während um sie herum alles zusammenzubrechen droht, muss Isabel lernen, dem Klang ihres Herzens wieder zu vertrauen. Denn man kann sich gegen das Glück entscheiden. Oder dafür.


    Meine Meinung:

    Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin zu Ende gelesen, aber dieses hier konnte mich irgendwie packen. Ich mag die Thematik eines alten renovierungsbedürftigen Hauses mitten in der Natur... So ein kleiner (wahrscheinlich romantischer und illusorischer) Traum von mir. So kam mir auch der Plott nicht so flach vor, wie ich ihn in vielen anderen Liebesromanen finde.

    Allerdings waren die Charaktere schon sehr schwarz/weiß gemalt. Die Bösen waren die Bösen und die Guten die Guten. Dass zu einem "Guten" ein vermeintlich böser Ex-Gefängnisinsasse war, der ja aber ganz edlen Motiven dort war... Das hat es mE nicht wirklich besser gemacht. Leider fand ich auch die Hauptfigur sehr unsymmetrisch und habe ihren Wandel nur halb nachvollziehen können.


    Na ja, dennoch war ich gespannt, wie sich das Ende rund ums Haus auflöst. Welche Personen sich am Ende wie finden, ist ja immer ziemlich klar bei diesen Büchern.:)

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    Klappentext:

    Köln, 1941. Anna wächst bei ihrer Tante Marie und ihrem Onkel Matthias auf, einem Bäckerehepaar. Das Mädchen liebt die Backstube über alles, besonders den großen Ofen aus Vulkanstein. Doch mit dem Krieg kommt das Unglück: Matthias wird eingezogen und die Bäckerei bei Luftangriffen zerstört. Während Köln in Trümmern liegt und vom kältesten Winter des Jahrhunderts heimgesucht wird, schließt Anna sich in ihrer Not einer Schwarzmarktbande an und steigt zur gewieftesten Kohlediebin der Stadt auf. Als sie am wenigsten damit rechnet, verliebt sie sich – eine verbotene Liebe mit gefährlichen Folgen. Von Kälte, Hunger und Neidern bedroht, halten Anna und ihre Tante verzweifelt an dem Traum fest, die Bäckerei wiederaufzubauen. Und an der Hoffnung, dass die Männer, die sie lieben, irgendwann zu ihnen zurückkehren.


    Meine Meinung:

    Der erste Teil beginnt 1941 und dann gibt es einen Zeitsprung in 1946. Ab dann wird eigentlich erst der Klappentext relevant und für mich wurde da auch das Buch erst spannend. Meinetwegen hätte man die ersten hundert Seiten auch weglassen können, da es für mich erst dann interessant wurde. Die Vorgeschichte hätte man auch anders erzählen können. Na ja.

    Ein bisschen schwer habe ich mit den Namen der Protagonisten getan. Marie und Anna sind für mich irgendwie gleich. Dabei fand ich die Person der Anna wesentlich interessanter. Vielleicht tue ich Marie Unrecht, aber ich fand die meistens eher nervig.


    Dennoch hat das Buch nach dem langatmigen Einstieg mich gut unterhalten und ich habe es gern gelesen. Die Armut und Verzweiflung in der Nachkriegszeit wurde, glaube ich, ganz gut dargestellt. Die nackte Verzweiflung kommt auf jeden Fall immer wieder zum Vorschein.

    Von daher ein ganz guter Schmöker. :)

    Tomkes Eindruck kann ich im Prinzip nur entsprechen. Allerdings hat es bei mir nicht funktioniert. Der Stil ist auf der einen Seite zwar äußerst gelungen und es ist beeindruckend, wie er konsequent durchgehalten wird und ich kann mir vorstellen, wie nicht wenige Leser:innen ihre wahre Freude daran haben werden. Aber auf der anderen Seite war mir dieser naive, humorvolle Ton bei den ernsten Themen zu banal. Mit so einem Schelm über Erlebnisse in KZ zu berichten, ... ich bin nicht betroffen, ich kann mir vorstellen, dass das für Betroffene auch gut so sein kann, aber ich konnte es nicht gut lesen. Es war nicht meine Art von Humor oder Verarbeitung eines solchen Themas. Ich will damit auch gar nicht sagen, dass der Autor nicht den richtigen Ton getroffen hat, Nazi-Verbrechen verharmlost oder sonst was - ich kann mir vorstellen, dass das bei vielen Leser:innen funktioniert - aber bei mir funktionierte es nicht. Schade eigentlich, ich hatte Gutes über das Buch gehört und mich wirklich aufs Lesen gefreut.

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    Klappentext:

    Andere nennen es Alltag. Horst Evers nennt es Schikane.

    Von Horst Evers bekommt man viele Tipps, wie die Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Zum Beispiel: «Wir nehmen allen Berlinern ihre Hunde weg und geben ihnen dafür je vier Hühner. Dann lägen auf den Bürgersteigen Eier. Es wäre quasi das ganze Jahr über Ostern.»

    Auch Rechnen kann man bei Horst Evers lernen: «Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.»

    Vor allem aber erzählt Horst Evers Geschichten: ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.

    Meine Meinung:

    Horst Evers hat eine besondere Art seine Geschichten zu erzählen. Er streut kleine Pointe in Nebensätzen ein, aber der große Clou kommt dann zum Ende und fast immer bringt es einen zumindest zum Schmunzeln. Horst Evers versteht es, dabei sich selbst so wie seine Mitmenschen auf liebe- und humorvolle Art aufs Korn zu nehmen. Zugegeben mir selbst war der Humor manchmal zu "alte-weiße-Männer"-lastig. So hätte ich - zumindest teilweise - eine andere Themenwahl bevorzugt, aber dennoch war es doch unterhaltsam und manchmal ist es ja auch einfach schön, sich nicht nur an Altbewährtem zu erfreuen, sondern auch mal Perspektivwechsel vorzunehmen. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass mein Schwiegervater dieses Buch lieben würde! Aber mir gefiel es immerhin auch ganz gut... :)

    Hihi, ich mag den Zugang zu halb-fiktiven Histo-Romanen ja gerne und mit der Zeit habe ich auch ganz gut gelernt, herauszulesen, wie man die "Fakten" zu nehmen hat. Aber was du zur Antike sagst, denke ich mir auch immer wieder, wenn ich mal wieder in dieser Zeit schwelge. ^^

    Ich kann mich meinen Vorrednerinnen anschließen. Das Buch liest sich flüssig, stellenweise fand ich es etwas ausschweifend. Allerdings hat mich der Prolog gepackt, wo direkt anfangs entlarvend Rassismus dargestellt wird. Erst im Laufe der Geschichte lässt sich dieser einordnen, aber mich hat es gut geteasert, so dass ich auch bei manchen Ausschweifungen dran bleiben konnte. Mal davon abgesehen, dass mit etwas mehr als 200 Seiten das Buch doch relativ schmal ist.


    Einen Teil der Geschichte Burundis und Ruandas hat es aber gut vermittelt. Auch wenn wie von Saltanah erwähnt die Mischung aus Kind- und Erwachsenenperspektive teils etwas verwirrend/kurios war

    Der Ungehorsam-Tag ist super, aber leider weiß ich gerade nicht, welches Buch ich nicht-lesen will. Überforderung! ^^ Deswegen nehme ich doch lieber die anderen Kategorien.


    DIE Leiche: Friedrich Dürrenmatt - Grieche sucht Griechin

    DIE KarteiDateileiche: Sebastian Fitzek - Der Insasse*


    9. Mai: Tag der verlorenen Socke: Lilly Bernstein - Trümmermädchen (Familie verliert Bäckerei im Krieg)

    15. Mai: Internationaler Tag der Familie: Matthias Nawrat - Die vielen Tode unseres Opas Jurek

    16. Mai: Tag der Biografien: Franz Josef Görtz, Hans Sarkowicz - Erich Kästner. Eine Biographie



    *jetzt gibts Haue von Zank. :saint:

    Ich habe die Reihe noch sehr gut und spannend in Erinnerung. Aber ich habe die damals als Hörbuch "gelesen". Wahrscheinlich war das auch gekürzt, was ja immer einen Teil der Langatmigkeit nimmt.

    Die Sklaven-Perspektive fand ich aber auch gelungen. Es erklärt die Verbundenheit, aber ich finde es auch immer etwas schwierig, die Perspektive einer so bekannten Persönlichkeit einzunehmen. Es kann sehr schnell anmaßend wirken.

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