Beiträge von Galadriel43

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Auf WDR 2 war heute Nachmittag ein Interview mit Rebecca Gablé. Sie hat über ihren neuen Roman "Das Spiel der Könige" gesprochen.
    Auf die Frage, was als nächstes kommen würde, teilte sie mit, dass sie an einem neuen historischen Roman schreibt. Er soll im England des 12. Jahrhundert spielen und sich nicht so sehr mit politischen Wirren beschäftigen, sondern mit der Sozialhistorie.
    Wir können uns also jetzt schon wieder auf ein neues Buch von ihr freuen. :klatschen:

    Ich habe das Buch heute beendet und möchte gleich vorweg sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefallen hat.


    Besonders gut fand ich, dass hier nicht der Thriller und die Morde im Vordergrund standen, sondern die Suche nach dem Gen Gottes. Auch die damit zusammenhängenden ethischen und moralischen Fragen hat Michael Cordy nicht ausgelassen. Der Roman ist gut struktuiert und auch die beiden Spannungsbögen, einmal der wissenschaftlische und dann der kriminalistische, haben mir richtig gut gefallen. Den Schluß hat der Autor meiner Meinung nach wirklich gelungen verfasst. Der einzige kleine Minuspunkt war, dass der Epilog für mich vorhersehbar war.


    Deshalb vergebe ich
    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    Inhalt
    Vor seiner Mühle findet der Wurrling Herr Tipperton einen sterbenden Kurier des Hochkönigs. Dieser drückt Tip eine Münze in die Hand und bittet ihn diese zu Agron zu bringen und außerdem den Osten zu warnen. Also macht er sich mit seinem Freund Beau auf den Weg...


    Rezension
    Wie man schon der Inhaltsangabe entnehmen kann, ist die erste Hälfte des Buches wirklich sehr dicht an Tolkiens Herr der Ringe. Zwei kleine Helden, die etwas überbringen sollen, ein Bösewicht namens Modru, viele Rhuks(Orks), Vulks und anderes Gezücht, nette Elfen und hau Drauf Drimma(Zwerge) tauchen in dem Roman auf. Bis zur letzten Zeile geht der Bezug zu HdR leider nicht verloren, obwohl es gut geschrieben ist und sicherlich leichter zu lesen ist als Tolkien. Ich würde das Ganze eher Richtung Jugendbuch einsortieren. Der Roman endet leider mit einem fürchterlichen Cliffhanger und obwohl ich nur
    3ratten
    vergebe, werde ich mir die anderen drei Teile ebenfalls besorgen und lesen. :rollen:

    Ich habe gestern Abend noch mit Magiermacht von Dennis L. McKiernan Begonnen. Die ersten 150 Seiten sind doch sehr Tolkienhaft(2 Wurrlinge, der Böse heißt Midru, eine Armee von Midru geschaffen, usw.). Aber jetzt scheint es sich doch in eine etwas andere Richtung zu entwickeln.


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    Dies war mein erstes Buch von Karin Slaughter und bestimmt nicht mein letztes.


    Ich mag den Schreibstil und die Sprache in diesem Buch und auch der Spannungsbogen war klasse. Allerdings habe ich doch so gut 100 Seiten vor Schluss geahnt, wer der Täter war. Mir haben Aufbau und detailtreue des Romans sehr gefallen und ich habe mich wirklich gut gegruselt gefühlt :breitgrins:


    Alles in allem ein toller Thrillergenuß, den ich gerne wiederholen werde. Daher vergebe ich
    4ratten

    Ich habs auch fertig gelesen und will hier meine Meinung kundtun.


    Nordland liest sich eigentlich wie ein historischer Roman, allerdings keiner in dem es darum geht reale Geschichte lebendig werden zu lassen, sondern um geglaubte Geschichte zu verdeutlichen.


    Der Roman beschäftigt sich mit dem Leben und Glauben des Frühmittelalters. Einerseits schildert das Buch das Leben zweier Waisenmädchen, die sich einer Gauklertruppe anschließen. Karin Schulze beschreibt das tägliche Leben, das Essen, die Art von Ort zu Ort zu ziehen, den Hunger und die Armut. Und sie beschreibt den Teil der Geschichte, den die Menschen zur damaligen Zeit geglaubt haben. Die Autorin beschreibt, wie eine Kräuterhexe ausgebildet wurde und wie die Menschen glaubten, dass ein Druide lernen und handeln konnte. An einigen Stellen werden Praktiken geschildert, die auch heute noch bei Schamanen Anwendung finden, wie etwa die Verwendung halluzinogener Substanzen (Albenpilze, Druidenbrei). Die Autorin beschreibt auch die Reisen zu den Völkern der Edda in vergleichbarer Art und Weise zu einem Drogenrausch, insbesondere was Farben, Klänge und Licht angeht.


    Mir hat "Nordland" schon deshalb sehr gut gefallen, weil ich selten Literatur in die Hände bekomme, die sich mit der vorchristlichen Glaubenswelt auseinander setzen und das auf eine spannende und unterhaltsame Art und Weise. Deshalb vergebe ich gerne
    5ratten


    Ich erinnere mich dunkel, daß wir eine ähnliche Diskussion schon mal bei den Literaturnobelpreisträgern hatten. Offenbar sind viele dieser Preise nicht am Leser orientiert. Vielleicht sollten wir mal einen Literaturschock-Leser-Preis (LLP) ins Leben rufen, um die wirklich gelesenen Bücher zu ehren. :winken:


    Pöh, Big Ben, du willst echt den Geschmack des Pöbels auszeichenen? :zwinker: Das geht doch garnicht, da kann man sich ja garnicht mehr als kulturelle Elite darstellen. :ohnmacht::breitgrins: