Beiträge von Saltanah

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich habe drei Bücher von Stanišić gelesen, zuletzt diesen Sommer seine Kurzgeschichten "Fallensteller". Sein neuestes werde ich mir garantiert auch zulegen, sobald es als Taschenbuch erschienen ist.

    Was die von euch wahrgenommene Ungleichbehandlung von Handke und Tokarczuk angeht, unterschätzt ihr glaube ich den deutschsprachigen und den Alterseffekt. Handke hat viel mehr Bücher geschrieben (seine ersten Bücher erschienen in Tokarczuks früher Kindheit) und sie sind auch auf eine andere Weise verfügbar als Tokarczuks, die erst übersetzt werden müssen - wobei von ihr schon einiges auf Deutsch erschienen ist.


    Hier in Schweden ist die Situation ganz anders. Auf dem Markt ist von Handke überhaupt nichts; das wird sich in den nächsten Wochen natürlich ändern, da nachgedruckt wird. Sein letztes Buch auf Schwedisch erschien 2006 und auch in den 10 Jahren davor wurde er nur sporadisch übersetzt, wohingegen seine frühen Bücher alle übersetzt wurden.


    Von Tokarczuk hingegen waren zumindest ihre Jakobsbücher noch auf dem Markt; eventuell auch noch ein paar andere. Vor allem war sie auf ganz andere Weise im allgemeinen Bewusstsein als Handke, da viel aktueller. LeserInnen sandhofers Alters haben Handke in ihren jungen Jahren gelesen, jüngere Leute eher nicht.


    Im Feuilleton wurde hier etwa gleich viel über die beiden berichtet, wobei der Hauptaugenmerk bei Tokarczuk auf ihren Büchern und bei Handke auf seinem Serbienengagement lag.

    Ich hatte ehrlich gesagt niemanden im Auge. :D

    Insbesondere nicht Deon Meyer (apropos Afrikaans), denn der ist nicht im Unionsverlag erschienen, glaube ich.


    EDIT:

    Er könnte es natürlich gut sein, daher die offizielle Frage: Deon Meyer?

    Lektüre, um sich daran die Zähne auszubeißen:


    Einmal Yiddisch:

    טערי פּראַטשעט - דער קאָליר פֿון כּישוף (Terry Pratchett - The Yiddish Colour of Magic)


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    Und dreimal Esperanto:

    Kalle Kniivili - La strato de Tanja. Vivo en Rusio 1917-2017

    Julian Modest - Murdo en la parko

    Tim Westover - Marvirinstrato


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    Oh neeee, nicht der Handke! :entsetzt:


    Über Tokarczuks Preis freue ich mich natürlich. Auch wenn ich nicht alle Bücher, die ich von ihr gelesen habe, großartige fand, waren da doch einige ganz fantastische Werke dabei. Zum Beispiel ihre auf Deutsch ganz neu erschienenen "Jakobsbücher", die ich schon vor einigen Jahren auf Schwedisch gelesen habe. Keine einfache Kost - ich habe drei Anläufe gebraucht -, aber super.


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    Aber der Handke - ne, ne, ne. Den habe ich schon vor Jahrzehnten gefressen. Und wie Holden schon sagte, gleich zwei weiße EuropäerInnen ist auch enttäuschend konservativ. Wenn es wenigstens zwei weiße Europäerinnen gewesen wären...

    Ich habe mich schon öfter über die allgemein sehr positiven Stimmen gewundert. Dies ist ja nicht das erste Montalbano-Buch, das ich lese. (Ich hatte mir in einem Anfall von geistiger Umnachtung gleich mehrere Bände gekauft.) Jedes einzelne von ihnen hat mich enttäuscht und, schlimmer noch, geärgert.

    Illy ist auf der rechten Spur :lupe:


    Ein Krimi.

    Kein Serienmörder.

    Etwas Skandinavisches. (Natürlich ;) )

    Eine Autorin.

    Teil einer (kurzen) Serie.

    Schwedische Autorin.

    Im vorigen Jahrhundert erschienen.

    Ein Ermittler.

    Kinderbuch.


    Tipp: Die Autorin schrieb in verschiedenen Genren.

    Am Donnerstag, dem 10. Oktober um 13 Uhr ist es endlich mal wieder so weit: Der neue Literaturnobelpreisträger oder vielleicht auch die neue Liternaturnoblepreisträgerin wird bekanntgegeben. Oder vielleicht auch beides, denn es werden gleich zwei PreisträgerInnen gekürt, nachdem letztes Jahr die Preisvergabe wegen des/der Skandale in der Schwedischen Akademie ausgefallen war.


    Wenn es nach den Buchmachern ginge, könnte es gar zwei weibliche Preisträgerinnen geben. Hier führen nämlich

    Anne Carson, Margaret Atwood, Maryse Condé, Olga Tokarczuk und Ljudmila Ulitzkaja vor Ngũgĩ wa Thiong’o, Haruki Murakami und László Krasznahorkai.


    Von den oben genannten würde ich mich am meisten über Tokarczuk und Ngũgĩ freuen.

    Anne Carson kenne ich nicht. Sie schreibt Gedichte, und das ist ja so gar nicht meine Baustelle. Atwood ist meiner Meinung nach zwar gut, aber nicht spitzenmäßig, und das gilt auch für Condé, Ulitzkaja und Murakami. Von Krasznahorkai habe ich noch nichts gelesen; nur ein Buch von ihm subbt bei mir.


    Ansonsten würde ich noch die Ägypterin Nawal El Saadawi nennen wollen, und natürlich den Israeli David Grossman. (Amos Oz ist ja leider gestorben.)


    Jubeln würde ich auch über jeden mir völlig unbekannten Namen vorzugsweise aus Asien oder Afrika. Besser noch einer mit weiblichem Vornamen. Ich möchte neue AutorInnen entdecken.

    Ein Krimi.

    Kein Serienmörder.

    Etwas Skandinavisches. (Natürlich ;) )

    Eine Autorin.

    Teil einer (kurzen) Serie.

    Schwedische Autorin.

    Im vorigen Jahrhundert erschienen.

    Ein Ermittler.


    Tipp: Die Autorin schrieb in verschiedenen Genren.