Beiträge von leseliese

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Seite 44


    Eigentlich wollte ich heute abend schön viel lesen - aber bis jetzt habe ich noch keine einzige Seite geschafft. Also dann erstmal meine Eindrücke bis Seite 44.


    Bisher ist es ein sehr detailreiches, liebevoll geschriebenes Buch. Schön finde ich die Kapitelzahlen, die man dann ja doch unseren Zahlen zuordnen kann. Habe ich erst gar nicht gemerkt bis ein Über-die-Schulter-Mitleser mich darauf aufmerksam gemacht hat. :smile:


    Und die Anagramme der Dichter und Autoren finde ich auch witzig.


    Von der Handlung her ist ja noch nicht so viel passiert, aber ich konnte auf jeder Seite über etwas schmunzeln. Hildegunsts Aussehen hat mich auch sehr überrascht - ein Dinosaurier! Ich hatte etwas menschliches erwartet. Und endlich weiss ich, wieso es hier eine Hildegunst im Forum gibt. Der Name hat mich immer total verwundert. :pling:


    In Buchhaim ist eine Stadt meiner Kinderträume entstanden. Und ich musste auch ein wenig an eine englische Stadt denken, die ich mal besucht habe und in der es auch so unglaubliche viele Buchhandlungen und Antiquariate gab. Da gab es Buchregale aussen in die Wände eingelassen! Leider weiss ich nicht mehr, welche Stadt das war.


    So, und jetzt werde ich ins Kiebitzers Antiquariat abtauchen.


    Hoffentlich schlafe ich nicht dabei ein.


    Allen anderen auch noch viel Spass beim Lesen!


    Das Buch hat mich auch sehr beeindruckt! Es zeigt viele Facetten von Heinrich VIII.

    Hallo! Stosse jetzt auch zu euch. War übers Wochenende verreist, aber habe trotzdem dort auch ein wenig gelesen. Ich kann jetzt aber nicht genau die Seitenzahl sagen, da das Buch noch in der Reisetasche liegt. Ich glaube ich bin jetzt so ungefähr bei Seite 40.


    Ich bin bisher auch sehr von der tollen Phantasie in Schrift und Bild angetan! Ich bin jetzt aber zu müde um ausführlicher zu schreiben. Morgen dann mehr von mir.


    Gruss leseliese

    Vielleicht ist die Darstellung der Protagonisten so distanziert und unterkühlt, weil Thomas Mann selber auch so war. Ich stelle es mir als Schriftsteller sehr schwer vor so ganz anders zu schreiben als man selber ist, oder?


    Und deswegen kann ich mir Bücher analysieren auch schwer vorstellen ohne etwas über den Schriftsteller zu wissen. Meiner Meinung fliesst immer auch die Persönlichkeit und die Wahrnehmung der Welt der Schriftsteller in die Bücher und die Schreibweise ein. Alles andere fände ich nicht menschlich und würde vermutlich auch konstruiert wirken.

    Ich kann mich gut von allen TB-Ausgaben trennen. Die wandern bei uns dann durch die Familie bis sie in einer Bibliothek landen. Auf diesem Weg bekomme ich auch ständig neue Bücher. Sehr angenehm!


    Bei HC-Ausgaben tue ich mich sehr schwer. Die kommen nur weg, wenn wirklich kein Platz mehr ist. Aber wenn sie dann endlich mal weg sind, trauere ich ihnen nicht mehr hinterher.

    Ich sehe es so, dass Thomas Mann für seinen Beruf, seine Romanfiguren und seinen Erfolg die lebendigen Vorbilder seiner Romane (seine Familie) benutzt hat und diese hinter den Romanfiguren zurückstecken mussten. Alle mussten Verständnis haben für den Vater und seine Berufung. Für sensible Eitelkeiten und Gefühle war da kein Platz.


    Das stelle ich mir als Kind schon sehr schlimm vor, wenn ich "benutzt" werde. Väter dieser Generation waren ja häufig eher patriarchisch veranlagt und die Gefühle der Kinder wurden damals nicht so als wichtig empfunden, aber diese Grenzüberschreitungen sind dann nochmals ein Schritt mehr.


    Bei der Familie Mann ist mir zum ersten Mal bewußt geworden wie anstrengend der Beruf des Schriftstellers ist. Vorher hatte ich so eher eine romantisierte Vorstellung davon.

    In der Amazon-Rezension steht, es wäre mehr Belletristik als Krimi - wie ist da Dein Eindruck?
    Ich suche immer nach skandinavischer Literatur aber ich bin nicht gerade ein Krimi-Fan...


    Aha...bin gerade erst angefangen, aber es liest sich bisher wie ein Krimi. Aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich erwarte, dass es ein Krimi wird... In ein paar Tagen kann ich dir mehr schreiben.

    Kennt ihr das Buch von Marianne Krüll "Im Netz der Zauberer" ?


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    Das ist ein Buch über die Manns bzw. der Untertitel lautet: Eine andere Geschichte der Familie Mann. Sehr zu empfehlen! Das ist eine sehr bewegte Familiengeschichte. Es gibt sogar Familientafeln. Die Autorin ist Soziologin und Familienforscherin und verwebt die ganzen Bande der Familie. Es werden auch Bezüge zu den Büchern hergestellt. Wirklich gut gemacht.


    Da wird auch näher auf seine Homosexualität und seine Beziehung zu seiner Frau und seinen Kindern eingegangen. Thomas Mann scheint schon sehr in einem bürgerlichen Korsett gelebt/gesteckt zu haben. Und hat dann vieles in seinen Büchern verarbeitet. Manchmal ja auch sehr grausam. Seine Kinder haben zum Teil wohl doch sehr unter ihm gelitten.

    Nee, bisher noch nicht. Irgendwie habe ich den in die Schublade "Quatsch-Comedy" gesteckt - ich bin ja mal gespannt wie der dann so in real ist. :smile:

    So, ich habe mich gestern Abend entschieden:


    Inger Frimansson - Die Insel der nackten Frauen


    Bin heute im Zug schon mal angefangen. Scheint ein richtig netter nordischer Krimi zu werden!

    Nun bin ich auf französisch zu Ende gepilgert. Bis zur Hälfte war es ein nettes, kurzweiliges Büchlein, aber dann hat sich Coline Serreau verrannt und Blödsinn verkündet. Schade! Es wirkte doch mehr wie eine Drehbuchvorlage, die man zu einem Buch umgemodelt hat...


    Und was lese ich jetzt? :gruebel: