Beiträge von Aeria

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich glaube schon, dass der Stern für Carmino zu einem Heimatersatz geworden ist. Er mag Salkurning, er mag das Peregrini-Leben, weil er hier so sein kann, wie er sein will, und tun kann, was er am besten kann. Genau wie Firn.

    Aber inzwischen ist Salkurning zerstört, der Stern ebenso, und das Leben, das Carmino hier genossen hat, vorbei. Warum soll er eine solch trostlose Welt ertragen, wenn es doch die Hoffnung auf Heimkehr gibt, wo alles normal und vertraut ist?


    ***

    Aeria

    Loons Gerringer

    Da ich die Trilogie beim letzten Mal in einem Rutsch las, hatte ich de Braoses Worte durchaus noch im Kopf. Also ja, dieser Hinweis ist deutlich und keiner, der so einfach untergeht.


    Ich erinnere mich an die Dialoge, in der ein Interesse von Juniper an Pix angedeutet wird. Allerdings bin ich davon ausgegangen, dass Juniper jetzt, wo das Objekt seiner Begierde nicht mehr in Reichweite ist, das Interesse verloren hat. Dem ist wohl nicht so und das mach mir Juniper sympatischer. - Und JA! So einem Mädchen wie Pix ist er sicher noch nie begegnet und wird es auch nie mehr. Pix ist schließlich einzigartig in Salkurning :pompom:


    Die Details fallen mir oft deutlicher ins Auge, wenn es um die Beschreibung von irgendwelchen unappetitlichen Orten geht :putzen:

    In diesem Abschnitt ist es beispielsweise die Hütte des Köhlers. Hummelhilf! Ihhhhhh :ohnmacht:

    De Braose hat Kate verraten, dass nur der Gesang eines Brogor einen Durchgang in eine andere Welt öffnen kann. Brogor gibt es aber nicht mehr. D. h. Kate weiß ganz sicher, dass eine Rückkehr unmöglich ist.


    Das ist ein trostloser Abschnitt! Erst dieser Hof voller Verrückter, die es auf Kate abgesehen haben. Gut, dass Dorian so gut mit dem Beil umgehen kann, auch wenn ihn das wohl bis an sein Lebensende verfolgen wird. Aber in der Situation hieß es "ich oder er", Dorian hatte keine Wahl.


    Tja, das war wohl nix mit Hendinen. Wir LeserInnen wussten über den Weird ja schon Bescheid und es war zum Nägelkauen spannend, Dorian ins Verderben laufen zu sehen. Immer tiefer in die Sch...e hinein, Inglewing...


    Interessant fand ich die auseinandergefallene Bukauste. Von dem strahlenden Projekt ist nichts gelbieben als ein paar kranke und wütende Menschen. Was denkt ihr, wie wird es dem Stern ergehen, wenn sie nach Aube zurückkehren? Sollte er es überhaupt bis dorthin schaffen.


    Dass Carmino mitgehen will, hat mich nicht überrascht. Für ihn war der Stern früher die Möglichkeit, sich zu entfalten. Aber vom Stern ist ja nichts mehr übrig, das Land ist kaputt. Er weiß, dass es zu Ende geht, und wählt deshalb den einzigen Hoffnungsschimmer in Form von Inglewing und der Mafia. Juniper allerdings, ja, damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Steht er wirkilch so sehr auf Pix, dass er ihr blindlings hinterzulaufen bereit ist?


    Nach wie vor bin ich von dem Detailreichtum des Buches begeistert :herz:

    Und ich habe den einzigen Kugelschreiber in Salkurning entdeckt :bang:


    ***

    Aeria

    Dieser Abschnitt ist nur unwesentlich länger als der vorherige, aber ich habe ihn wesentlich schneller gelesen. Weil: Kate!

    Ein Kate-Kapitel und ich würde am liebsten schnurren.

    Ja, die Abschnitte aus Dorians Sicht und die Geschichte der Reise nach Aube sind auch spannend, aber - Kate!


    Die Welt, durch die die beiden reisen, ist der unseren verdächtig ähnlich. Seuchen, Terroranschläge... Alles sehr trostlos.

    Ob Kate tatsächlich erst so getan hat, als wüsste sie nicht, wer Dorian ist? An alles scheint sie sich zunächst nicht zu erinnern, aber doch wol an den Reparateur? Zum Glück ist sie schon bald wieder voll da und beglückt uns mit ihrem Fernweh.


    Zitat


    Aber - aber ich bin ein Mann! Ich brauch das doch! Frauen tun sowas nicht!

    Woah, ich wär am liebsten in den Text gesprungen! :karate:Ich hoffe doch sehr, dass Kate dem lieben Dorian diese Einstellung austreiben kann. Ja, ich weiß, in Salkurning gehen die Uhren anders, aber es wird echt Zeit für ein wenig Frauenbewegung. Am besten mit Pix an der Spitze.


    Träume scheinen hier eine wichtige Rolle zu spielen. Firn hatte einen, James hatte sogar mehrere, Dorian hat sehr seltsame, Kates Träume sind fast greifbar. Dass sie Mariner sieht, ok. Sie hat sie zum ersten Mal gesehen, als sie vergiftet im Wald lag. Aber inzwischen hat sie doch die Drogen überwunden und ihr Kopf müsste wieder klarer werden. Stattdessen sieht sie auch noch Dorian als Jungen. Interessant!


    ***

    Aeria

    Der Kannibalismus ist mir zwar aufgefallen, weil es nun einmal ein Thema ist, bei dem man eine Gänsehaut bekommt, aber ich habe ihn als einen Teil des Textes akzeptiert und habe nicht einmal gestockt beim Lesen.

    Da ist das mit dem Pilz schon echt gruseliger, wie Rhea schreibt.


    Habe ich das richtig verstanden, dass der Junge, der in den Riss gesprungen ist, von Ikarei als Fleischtier gehalten wurde? DAS wiedrum finde ich übel. Wenn man in der Driff einen Toten findet und ihn aufisst, ok. Aber extra Menschen in Verschlägen zu halten, um sie zu essen? Ich habe gerade an allen Körperstellen Gänsehaut.


    Rhea Viele Genesungswünsche an deine Tochter!


    ***
    Aeria

    Er wirkt so grau, Pix wirkt schwarz und Firn bleibt für mich bunt.

    Schön gesagt!

    Für mich ist Firn die faszinierendste Nebenfigur im Buch. Der hat so viele Facetten! Und zuviele Kanten, an denen man sich schneiden könnte.


    Zu den Fratzen: Ich las buchstäblich einen Tag, bevor ich an diese Textstelle kam, eine kleine Anekdote. In Japan stellte die Reinigungsfrau einer öffentlichen Toilette fest, dass täglich ein halbes Dutzend Klopapierrollen geklaut wurden. Sie malte daraufhin ein paar Dämonenfratzen und schrieb drunter, dass die Dämonen jeden Dieb bestrafen würden. Seitdem gab es keine Diebstähle von Klopapier mehr.

    :breitgrins:

    Jau, was für ein üppiger Abschnitt!

    Ich gebe zu, als ich diese Kapitel vor zwei Jahren las, war ich ein wenig befremdet. Plötzlich sind die Helden nicht mehr in Kansas, und ich will doch unbedingt wissen, wie es dort weitergeht! Interessanterweise sind es auch diese Kapitel, die mir vom ganzen Buch am deutlichsten in Erinnerung geblieben sind.


    Die Begegnung mit Agafiu könnte als unglaubwürdiger Zufall gedeutet werden, aber ich denke, es ist einfach Racht. Agafius Familie ist wirklich vom Pech verfolgt. Hoffentlich lebt wenigstens Sandrou noch irgendwo gesund und glücklich.

    Hier kommen auch eine Menge neuer Begriffe: Driffins, Narwak, buzluk, Nikker... An die gewöhnt man sich aber schnell, weil ihre Bedeutung sich meist bald aus dem Kontext ergibt.


    Die Figuren:


    James, der nur noch weitermacht, "weil er noch nicht tot ist" (das beschreibt ihn ziemlich gut!).


    Firn, der eifersüchtig ist, ausgerechnet. Das hat mich an Firn am meisten überrascht. Er kennt James und dessen Gruppe ja nun schon eine Weile. James hat NIE die Andeutung gemacht, er könnte was für Pix empfinden, schon gar keine Liebe. Firn muss doch klar sein, dass James Pix nur als seine Frau ausgegeben hat, weil er sie aus dem Kerker holen wollte. Und jetzt scheint Firn in James' Sorge um Pix zuviel hineinzudeuten. Wie so ein Teenie. Also ist ihm nichts Menschliches fremd, auch wenn das sonst gut verstecken kann.


    Pix, die sich nur langsam von ihrem Erlebnis im Schiff erholt. Ich glaube, wenn nicht der kleine Hoffnungsschimmer, endlich einen Hinweis auf den Heimweg gefunden zu haben, sie hätte sich in Agafius Höhle zusammengerollt und wäre nicht mehr aufgestanden.


    Auch die Nebenfiguren wirken völlig real. Besonders die beiden Flüchtlinge Rose und Simon wollte ich immer wieder wachrütteln. Das sind zwei, die im Sand untergehen werden, weil sie die neue Realität nicht wahrhaben wollen. Schade um sie.


    Worrak, oh Mann, was für eine Type! Da geht das Kopfkino gar nicht wieder aus!

    In dem Abschnitt mit dem Gleißer erwähnt Worrak, dass man ohne Raku nicht steuern kann. Mir kam hier "Der Wüstenplanet" in den Sinn. Dort können die Navigatoren nicht ohne das Spice navigieren. (Ich muss das Buch dringend nochmal lesen!) Loons Gerringer - hast du dich vom Herbert inspirieren lassen? Sand gibt's hier ja auch satt :bang:


    Die Driffbewohner - meine Güte! Erinnern mich an die Bicura aus Dan Simmons' "Hyperion". Gerade so in der Lage, aufrecht zu gehen.


    Und - ein Leckerli! - die Erwähnung von Luce.

    Zitat


    "Luce kann man nicht töten", sagte Omar. "Wusstet ihr das nicht? Er ist selbst ein kleiner Gott. Einer der schläft."

    Der Schlafende Gott, zu dem die Montagus beten??? G-E-N-I-A-L!


    ***

    Aeria

    Dorian glaubt, dass sich in Orolo die Dinge nie ändern können. Das Leben dort ist einfach und gleichzeitig hart. Er kann sich schlicht nicht vorstellen, dass sich das Leben auf dem Gut seiner Großmutter geändert haben könnte. Es ist für ihn der Inbegriff von Beständigkeit.

    Ich denke, viele Menschen denken auf diese Weise an den Ort zurück, wo sie die Kindheit verbracht und sich sicher gefühlt haben.

    Resignation, tja, ich denke auch, dass er eine Menge davon empfindet. Die neue Welt ist ja auch ziemlich trostlos. Es scheint keine Hoffnung mehr zu geben.

    Der Éllambru hat vor Jahren Orolo verwüstet. Dort wächst ja jetzt nicht mehr viel. Wäre interessant zu beobachten, wie schnell sich der Pilz in dieser halbtoten Gegend ausbreitet.

    Dorian will ja zurück nach Orolo, für ihn ist es ein sicherer Hafen. Aber ist es das wirklich noch?

    Ja, Perssinen... Wer hätte das gedacht. Der Maikron sicher nicht, sonst hätte er Perssinen nicht mit Tristain mitgeschickt. Da hätte er (der Maikron) besser nachdenken müssen. Wenn man jemandem jahrelang eine leckere Wurst vor die Nase hält, sie dann versteckt, kann es schon passieren, dass einem die Hand abgebissen wird. Nach dem Verrat erscheint auch das ganze Tristain-Betüddeln in einem neuen Licht. Perssinen wollte einfach sichergehen, dass sein Schützling in einem Stück an die Langorren übergeben wird.

    Okaaaay, hier wird's kryptisch, noch surrealer und mystisch. Die Rückseite der Dinge, das Land der Toten, der Äußere Ozean - und vielleicht der Weg nach Hause.


    Der Reihe nach:


    Die Reise durch zerstörte Wälder und den Wasserkapunn, da kann man den Moder richtig riechen. Uäh

    James scheint noch nicht wieder ganz "da" zu sein, zumindest wirkt er in seiner ewigen Schweigerei so. Ich will ihn immer noch schütteln, damit er mal ein wenig Leben zeigt.


    Was ich schon lange mal fragen wollte, Loons Gerringer - warum verwendest du die Namen der Figuren so selten? Es heißt meist "er" und "sie" und wenn viele durcheinander sprechen, kann das verwirrend sein. Ich kann's bei James irgendwie nachvollziehen, er weiß selbst nicht immer, dass er James ist, so mit Aubrey im Kopf. Aber bei den anderen Figuren ist es ähnlich. Ist das Absicht?


    Das "Hinübergleiten" in die Zwischenwelt geschieht so unauffällig, dass man es auch als Leser kaum bemerkt.

    Hier, in Kapitel 8, kommt so richtig durch, wie sehr Pix sich weiter entwickelt hat. Sie hat jetzt diese Einstellung "Scheiß drauf, mach weiter", die dem reinen Überleben dient und Pix wesentlich reifer wirken lässt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass sie hier den Ton angibt. Sonst ist Firn immer der Anführer, aber hier nicht.

    Ich hoffe so sehr, dass ihr unter den irren Frauen nichts Schlimmes passiert ist!


    James ist auch in diesem Kapitel wieder weggetreten. Er hat's echt schwer, hoffentlich kann er bald wieder mitspielen.

    "Ein geplatzter Handel" ist ein hochinteressantes Kapitel! Hier werden einem Brocken von etwas hingehalten, das man nicht wirklich fassen kann. Ein Grammophon? Wo kommt das her? Was ist Luce? Woran arbeitet der Feuerwerker? Ist die Lucy Magoo ein echtes Schiff, das ich beim Goooglen finden könnte? (ist es nicht, hab gesucht) (ich habe nur gesucht, weil ich ein später auftauchendes Artefakt noch gut im Kopf habe *hehe*)


    Mit einem Wort: Faszinierend!


    ***

    Aeria

    Das ist ein Abschnitt, den man lieber nicht während des Essens liest.


    Die ganze Umgebung hat was Surreales. Kein Wunder, dass Dorian ans Totenreich denkt, so in etwa könnte es ja auch aussehen.

    Der Teil mit dem verpilzten Händler ist das ekelhafteste, das ich seit langem gelesen habe. Ich hatte es vom letzen Lesen noch gut im Kopf und brauchte nicht wirklich eine Wiederholung. Allein die Vorstellung, von innen heraus von Pilzen gefressen zu werden! Ich krieg echt das Gruseln bei dem Gedanken und möchte den Kindle mit einem Fungizid einsprühen.


    Sehr interessant fand ich Dorians Überlegung, dass der Pilz nur eine andere Art von Gelichter ist. Ob sie in Orolo wirklich so gut vorbereitet sind?


    Kate, ach Mensch... Drogenabhängig, halluzinierend und ängstlich... Der Grünwassermann, der aus ihr einen Sündenbock macht, ist ein verf... Arsch! Hat er noch nicht mitbekommen, dass es nicht nur dieses eine Dorf betrifft, sondern die ganze Welt?!

    Wie soll Dorian Kate aus ihrem Zustand herausholen, wo er doch gar nichts hat, außer dem, was er am Leib trägt? Kein Essen, kein Wasser, keinen Platz zum Ausruhen.


    ***

    Aeria

    RitaM

    Er wurde vielleicht am Anfang als eine Laune von Firn betrachtet. Ich denke mal, inzwischen hat er bewiesen, dass er ein fähiger Hakemi ist, und als solchem gebührt ihm ein wenig Anerkennung. Ich denke schon, dass er nur hätte ein wenig nachdrücklich sein müssen.


    Rhea

    Lindine Gascoigne sehen wir fast nur durch die Augen von James und er wiederum sieht sie durch die von Firn. Firn ist nicht objektiv. Obwohl ich es einem Menschen durchaus zutraue, ein Kind oder ein Pferd zu ermorden, um ein Geheimnis zu bewahren, wissen wir es doch nicht genau. Vielleicht stecken hinter alldem die Gründe, die Loons Gerringer weiter oben erwähnt (und sie muss es ja wissen), und vielleicht auch nicht.

    Firn nimmt sich vor seiner Familie in Acht. Er hat sich als Junge für ein anderes Leben entschieden und weiß, dass seine Familie das niemals verstehen würde. Seine Familie glauben zu lassen, er wäre tot, das ist kein Dummejungenstreich. Dafür würden sie ihn einsperren, trotz der Wiedersehensfreude.

    Schade, dass wir nicht mal kurz in seinen Kopf schauen können.


    ***

    Aeria

    Ein spannender Abschnitt!


    Ich möchte James immer noch schütteln. Meine Güte, wenn Pix ihm nicht immer wieder treten würde, er würde sich vermutlich nicht von der Stelle bewegen. Ich verstehe ja, dass er nach dem von ihm verursachten Pilz-Inferno nicht ganz beisammen ist, aber *arrggghh!

    Pix macht das Beste aus der Situation und futtert sich eine Speckreserve an. Ich finde ihre laute Art nach wie vor sehr anstrengend, aber sie kommt voran und ihre Figur wirkt sehr real. So mag ich das.


    damit keine Panik ausbricht und die Aubessians die Supermärkte leerräumen … äh, Moment, so ähnlich jedenfalls.

    Daran musste ich auch denken :breitgrins:.

    Die Präfektensippe muss so tun als sei alles in Ordnung, sonst wird sie womöglich noch gestürzt.


    Ich habe wieder markiert. Stellen, die ich sehr gelungen, sehr schön oder einfach erwähnenswert finde:

    Zitat

    Unsichtbare, emsige, verschwiegene Wesen, die nur so tun als wären sie Pflanzen.

    (Ich erwähnte ja schon, dass mir Pilze nicht nicht geheuer sind.)


    Zitat

    der Kriegerpilz

    :anbet:


    Zitat

    sah sie aus wie ein verkleideter, schlecht gelaunter kleiner Bär.

    :lachen: Das passt so exakt zu Pix, da muss man nichts mehr hinzufügen.


    Die Montagus

    Ich denke ja, dass, wenn James nachdrücklicher einen Besuch bei ihnen gefordert hätte, man ihn hätte machen lassen. So aber denkt er gelgentlich an die Truppe, kümmert sich dann aber um seinen eigenen Kram.

    Dass Firn nichts für die Montagus tun will oder kann, kann ich (möglicherweise) nachvollziehen, aber James lässt sich einfach abspeisen, obwohl er ihre Lage hätte verbessern können.


    Harfner

    Sehr coole Magier sind das. Loons Gerringer , ich hoffe es gibt irgendwann einmal eine Kurzgeschichte über Harfner? :blume:


    ***

    Aeria

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    "Tagebuch eines Killerbots" von Martha Wells



    Die Menschheit hat sich über die Galaxis ausgebreitet. Die einzelnen Planeten sind durch Wurmlöcher erreichbar, Raumschiffe fliegen umher. Es gibt künstliche Intelligenzen in verschiedene Ausführungen, geldgierige Konzerne und Abenteuer.


    In diesem Buch lernen wir einen Roboter kennen, der zum Teil aus organischem Gewebe besteht, und als SecUnit, also Sicherheitsroboter, für einen Konzern arbeitet. Er hat keinen Namen. Nach einem systembedingten Amoklauf nennt er sich "Killerbot". Und er hat ein Geheimnis: Er hat sein ChefModul abgeschaltet, das für unbedingten Gehorsam gegenüber seinem Auftraggeber sorgt.


    Der/die SecUnit geht trotz seines nicht mehr funktionierenden ChefModuls gewissenhaft seiner Aufgabe nach, nämlich seine Klienten zu schützen. Die Geschichte startet auf einem unbewohnten Planeten, und Killerbot passt auf ein Team von Wissenschaftlern auf, das nach Rohstoffen sucht. Als die Station angegriffen wird und Killerbots Geheimnis herauskommt, bekommt er eine Chance auf ein neues Leben. Er geht auf Reisen.


    Der Roman wird aus der Sicht des Roboters erzählt, in der Ich-Form. Wer dabei an eine trockene Berichterstattung über den nächsten Ölwechsel denkt, liegt hier komplett falsch. Dieser Roboter hat Stärken und Schwächen, er hat Gefühle und ist süchtig nach Unterhaltungsmedien. Er trifft seine eigenen Entscheidungen, macht Fehler, hat auch mal Angst, sucht nach seinem Platz in der Welt. Das Ganze ist in einem herrlichen Stil erzählt, denn Killerbot hat einen trockenen Humor, den man so von einem Roboter gar nicht erwarten würde.


    Ich habe das Hörbuch gehört, was vielleicht nicht die beste Wahl für dieses Buch war. Charles Rettinghaus macht seine Sache als Sprecher sehr gut, doch lässt sich in einem Hörbuch nicht mal eben eine Seite zurückblättern, um ein paar Dinge zu eruieren. In dem Roman gibt es eine Fülle von englischen Abkürzungen und Konzernnamen, bei denen man schnell durcheinander kommt. Ich hatte oft das Verlangen, nachzusehen, wer denn wer oder was ist. Abgesehen von dieser Verwirrung hat mir das Buch wirklich ganz ausgezeichnet gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände.


    Fazit: Roboter :herz:


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:


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    Aeria