Beiträge von Aeria

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich würde auch nichts ändern, vor allem nicht bei Pix. Die ist einfach so authentisch, dass es unheimlich ist. Ihre Wortwahl ist genau richtig.


    Firn wurde also einkassiert. Ich frage mich, ob sich seine Familie über ihn freut oder nur über die Möglichkeit, ihn für ihre Zwecke einsetzen zu können. Je mehr Gascoignes, desto besser, scheint ihre Devise zu sein. Schön alle möglichen Gebiete zu erobern, zu unterwandern oder auf eine andere Weise einzuverleiben. Die Vorfahren des Präfekten waren mal Könige. Es muss den Maikron furchtbar wurmen, dass diese Zeiten vorbei sind.

    Warum ist James eigentlich der Meinung, dass die ganze Begrüßungsnummer gespielt war? Weil das Ganze so öffentlich war, damit auch keinem Bewohner Aubes der wieder aufgetauchte Sohn entgeht?


    Seit China Miévilles "Perdido Street Station" habe ich einen großen Respekt vor Schmetterlingen. Seit "Halkarna" einen noch größeren vor Pilzen. Das sind schon tödliche kleine Monsterlein! *grusel*


    /Nachtrag:

    Woran ich die ganze Zeit beim Lesen denken musste, ist der Geruch. Der wird zwar nur am Rande erwähnt, aber - igittigitt! - Jamex & Co. hatten wochenlang keine Möglichkeit, sich ordentlich zu waschen. Allein beim Gedanken daran kräuselt sich meine Nase!


    ***
    Aeria

    Ende Kapitel 1


    Hoppla! Wer hätte denn mit so einer Wendung gerechnet?!


    Markiert habe ich hier:


    Zitat

    Firn war der Herr von Fornestembre, Larennis Gunst im Untergang. So, wie er selbst der Tyggboren war, Kumatais auserwählter Henker.

    So habe ich das noch gar nicht gesehen, finde ich aber genial.


    Die Szene mit Firn und Kubilloc im Schuppen, tja. Auch wenn James erst enttäuscht ist, überlegt er doch richtig - wenn Firn es dort mit einer Frau getrieben hätte, hätte James nicht weiter darüber nachgedacht.

    Firn lässt echt nichts anbrennen und holt aus dem Leben alles raus, was er kriegen kann. Zum Freund hätte ich ihn nicht haben wollen, weil er meist nur an sich denkt, aber als Buchfigur ist Firn einfach super.


    ***

    Aeria

    Moin, Leserundis!


    Ich habe gestern mit dem Buch angefangen, bin aber noch nicht weit gekommen. Die Jungs und das Mädel haben gerade eine Übernachtungsmöglichkeit bei einem Bauern ausgehandelt.


    Hier glänzt Firn wieder. Mir scheint, diese Figur ist durch nichts zu erschüttern, ein Überlebenskünstler, wie er im Buche steht.

    Pix ist mal wieder laut, aber, ich glaube, sie treibt die Gruppe noch mehr als Firn an.

    Ich lese den Roman zum zweiten Mal, bin also praktisch Halkarna-Jungfrau. Bei den ersten beiden Büchern war es ja mein dritter Durchgang, bei "Halkarna" bin ich genau wie ihr auf die Handlung gespannt, weil ich fast alles vergessen habe. Ist ja auch schon 1,5 Jahre her.


    ***

    Aeria

    Ich habe das Buch erst vor zwei Wochen gelesen und darauf gewartet, dass es auf Deutsch erscheint, damit ich mich darüber austauschen kann. Gelesen habe ich die russische Übersetzung. Das Buch ist ein echtes HC-Schmuckstück, Beweisfoto.


    Vorsicht, HoldenCaulfield , mir hat es sehr gut gefallen! :teufel:

    Es ist eine wirklich schöne und wunderbar erzählte Geschichte von Liebe und Krieg und Erwachsenwerden. Ich hätte es nicht unter "Liebesromane" eingeordnet, sondern eher unter Fantasy wegen der Götter. Aber eigentlich passt es in keine Kategorie so richtig.


    Die Geschichte des Trojanischen Krieges kenne ich überwiegend aus Dan Simmons' "Ilium" und hatte daher ständig den simmons'schen Achilles vor Augen, fussschnell, aufbrausend und hohlköpfig. Es war einige Anstrengung nötig, um die beiden Bilder im Kopf voneinander zu trennen.

    Besonders gut getroffen fand ich Thetis, die Mutter von Achilles, und die einzige Figur im Buch, bei deren Auftauchen man immer eine Gänsehaut bekommt.


    5ratten


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    Aeria

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    "The Electric State" von Simon Stålenhag



    Handlung:


    In einem alternativen Amerika der 90er Jahre sind eine junge Frau und ihr Roboter unterwegs nach Westen. Das Land ist nahezu entvölkert, von Drohnenwracks verseucht und voller Gefahren.


    Meine Meinung:


    Ich weiß nicht recht, von welcher Seite ich diesem Buch beikommen soll. Meine Erfahrungen mit illustrierten Romanen kann ich an drei Fingern abzählen, eine Expertin für dieses Genre bin ich also bei Weitem nicht.

    Man konzentriert sich hier, trotz des durchaus interessanten Textes, hauptsächlich auf die Bilder. Die haben es in sich. Die düstere Atmosphäre nimmt einen sofort gefangen und die allgegenwärtigen Drohnen sorgen für anhaltende Gänsehaut. Wenn man das Buch nachts durchblättert, wenn es in der Wohnung ganz still ist, hört man wie sich die Nackenhärchen aufstellen.

    Die Bilder sind keine Ergänzung zum Text, auch nicht andersherum. Beide Medien sind gleich gewichtet, beide wollen volle Aufmerksamkeit.

    Mein Lieblingsgenre wird diese Art Buch nie werden, aber die anderen Werke des Autors werde ich mir auf jeden Fall kaufen.


    Fazit: Definitiv nicht nur für Fans des illustrierten Romans.


    5ratten


    ***
    Aeria

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    "Exodus 2727. Die letzte Arche" von Thariot


    Handlung:


    Die USS London ist unterwegs zu einem 50 Lichtjahre entfernten Planeten, die Reisezeit beträgt über 100 Jahre. An Bord sind mehrere Millionen Embryos von Mensch und Tier und eine Besatzung von einigen hundert Personen. Die Besatzung tut schichtweise Dienst auf dem Raumschiff, der Rest von ihnen verbringt die Zeit im Kälteschlaf. Im siebten Jahr der Reise tauchen Probleme auf, mit denen sich Colonel Jazmin Harper befassen muss. Passagiere und Besatzungmitglieder verhalten sich seltsam, Teile des Schiffes scheinen auseinander zu fallen und die London steuert auf ein Schwarzes Loch zu.


    Meine Meinung:


    In den Tiefen des Forums gibt es bereits eine Rezi zu einem Thariot-Buch. Damals war ich mäßig begeistert und hatte nicht den Wunsch, so schnell noch einmal ein Buch des Autors zu lesen. Jahrelang bin ich seinen Büchern erfolgreich aus dem Weg gegangen. "Exodus 2727" jedoch handelt von einem großen Raumschiff vom Typ "Arche", zudem ist das Buch die erste Verlagsveröffentlichung. Beides versprach gute Unterhaltung. Ich kaufte es also und entschied mich dabei für das Hörbuch.


    Die Idee an sich fand ich klasse. Ein 40 km langes Schiff, Grusel, Rätsel, Weltall - ja, doch, das sind Themen, die ich mag. Der Aufbruch zu den Sternen, der Versuch der Menschheit, sich auf im All auszubreiten, das ist immer richtig spannend. Dabei kann eine Menge schiefgehen, das ist dann spannend hoch zwei.

    Aber muss jede einzelne technische Störung und deren Behebung so detailiert beschrieben werden? Gegen ein wenig Technobabbel habe ich im Grunde nichts, aber hier hatte ich oft das Gefühl, überhaupt nicht mehr mitzukommen. Hätte ich das Buch gelesen, hätte ich die Stellen überblättert, beim Hörbuch hieß es dann, einfach abzuwarten, bis es mit den spannnenden Sachen weiterging.

    Manche Szenen schienen auch kein Ende zu nehmen. Ich denke dabei die Flucht von Jazmin und Denis durch einen Schiffsabschnitt mit wechselner Gravitation. Interessant? Ja, aber zu lang.


    Eine zweite Erzählebene spielt sich auf der Erde ab und handelt von Jazmins Bruder Atticus Finch, einem Polizisten. Wozu dient diese Geschichte? Soll sie nur zeigen, wie es auf der Erde im 28. Jahrhundert zugeht? Denn die Geheimnisse, auf die Finch hier stößt, werden auch in Jazmins Teil der Handlung aufgedröselt. Wozu also? Hier hatte ich auch nicht so richtig das Gefühl, wirklich in der Zukunft zu sein. Die Umgebung wirkt viel zu vertraut. Ein Polizist verfoglt einen Mörder, wird dann zu einer Person von öffentlichem Interesse und interviewt seinen Vater. Wie hilft das der USS London? Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch als erster Teil einer Reihe geplant wurde, mit Finch als Hauptfigur in Band 2, dann würde es passen.


    Die Plausibilität der technischen/physikalischen Seite des Romans kann und will ich nicht beurteilen. Aber - die Rückseite eines Schwarzen Lochs? Okaaay, wenn's denn sein muss.


    Fazit: Ganz genießbar.


    3ratten


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    Aeria

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    "Venus" von Ben Bova


    Kurzbeschreibung (eBook-Ausgabe):


    Die geheimnisvolle Zwillingsschwester der Erde

    Fünfhundert Grad Celsius herrschen auf der Oberfläche der Venus; der Luftdruck ist 92-mal höher als auf der Erde und zermalmt jedes Raumschiff, das auf der Oberfläche des Planeten zu landen versucht. Alex Humphries, Sohn eines Milliardärs, nimmt die Herausforderung an. Er wagt die Landung, um sich Gewissheit zu verschaffen, ob auch der Erde durch den wachsenden Treibhauseffekt die Gefahr der Überhitzung drohen könnte. Aber die waghalsige Expedition scheitert, und sein Vater setzt eine Belohnung von zehn Milliarden Dollar für denjenigen aus, der die sterblichen Überreste seines Sohnes zurück zur Erde holt. Es mangelt nicht an Kandidaten, die das Preisgeld ergattern wollen – doch die Venus hält eine furchtbare Überraschung für sie bereit …


    Meine Meinung:


    Der Milliardär Martin Humphries verspricht demjenigen, der es schafft, die sterblichen Überreste seines Sohnes Alex von der Oberfläche der Venus zu holen, 10 Mrd. Dollar. Alex Humphries war der erste Mensch, der eine Expedition auf die Oberfläche der Venus unternahm, - und dort ums Leben kam.

    Alex' jüngerer Bruder Van nimmt die Herausforderung an. Doch leicht ist seine Reise nicht. Bereits in der Atmosphäre der Venus beginnt sein Schiff auseinanderzufallen. Und die Konkurrenz schläft auch nicht.


    Gefallen hat mir vor allem die Venus selbst, ein Ort voller tödlicher Gefahren. Die Wolken des Planeten lassen die Hülle des Raumschiffs korrodieren, die Winde bringen es ins Schleudern, auf der Oberfläche herrschen 450 °C. Ein Höllen-Ort, fürwahr.

    Sehr gelungen fand ich auch die Figur des Lars Fuchs. Den könnte man sich ohne weiteres auf einem Walfänger im Mittelalter vorstellen, der seine Leute mit eiserner Hand regiert. Ich glaube, ich muss noch die Asteroiden-Bücher von Bova lesen und hoffen, dass Fuchs darin vorkommt.


    Weniger begeistert war ich von der Hauptfigur Van Humphries. Was für eine unglückliche gewählte Hauptfigur! Van rief in mir zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Sympathien hervor. Er ist schwächlich, kann sich kaum durchsetzen, hat vor allem Angst. Seine einzige Stärke ist die tiefe Zuneigung für seinen Bruder, die ihn schließlich bis auf die Oberfläche der Venus führt.


    Besonders am Anfang hatte ich Probleme mit dem Buch. Es fehlt an Details, an Zwischenschritten, an Erklärungen. Im besten Stil der Science-Fiction-Werke der Mitte des 20. Jahrhunderts prescht Ben Bova salopp vorwärts und überspringt dabei die Details, die der Handlung ein wenig mehr Tiefe verliehen hätten. Beispiel: Nachdem Van die Herausforderung einer Reise zur Venus annimmt, sieht man ihn hin und wieder kurz in den Gesprächen mit Wissenschaftlern und seinem Raumschiffkapitän. Wie er dorthin gekommen ist, wird in Nebensätzen erwähnt. Dass er beispielsweise mit den Banken hatte verhandeln müssen, um die Reise zu finanzieren. Wie hat er, das Weichei, das geschafft?

    Zudem gibt es einige wenige lose Enden. Wer war der Anrufer, der Van mit der Verschwörungstheorie über Alex' Tod infiziert?


    Wie in "Jupiter" war die Handlung des Romans recht vorhersehbar. Ich hatte an keiner Stelle ein AHA!-Erlebnis. Das Buch fand ich nur mäßig spannend und eigentlich kann ich es nur unter Vorbehalt weiterempfehlen.


    Fazit: Man kann Venus lesen, muss aber nicht.


    3ratten


    ***
    Aeria

    Vor ein paar Wochen ist eine Neuauflage von "Ilium" erschienen, diesmal mit dem Original-Cover der US-Ausgabe:


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    Bedauerlicherweise wurde der eBook-Preis von 8,99 Euro auf 13,99 Euro angehoben. Ich hatte zwar nie das Bedürfnis, das eBook zu lesen, aber das ärgert mich nun doch.


    ***

    Aeria

    (die sich die neue TB-Ausgabe bestellt hat)

    Gekauft!

    Ist es so ähnlich wie "Epidemie" von Asa Ericsdotter? Das subbt bei mir noch, aber ich habe ein Familienmitglied schon beeindruckt davon sprechen hören.


    ***
    Aeria


    /edit:


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