Beiträge von Jaqui

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Wobei ja schon diskutiert wurde, ob Nikolaus nun gut oder schlecht wäre wegen Igelas Sub-Challenge.. Also wäre früher doch eigentlich besser, damit wir ein paar Tage Pause dazwischen haben :P

    Die kommen sich ja nicht in die Quere.

    Igelas Bücher kann man ja trotzdem für den SLW anmelden.

    Das ist nur eine Ausrede :breitgrins:

    Ich habe meine Liste um weitere Bücher ergänzt, derzeit bin ich wieder voll auf der SF-Welle und verschlinge "Eklipse" von Andreas Brandhorst geradezu. Daher sind auch gleich drei neue Bücher von dem Autor bei mir eingezogen, die ich alle 2020 lesen will.


    falls das mit meinem Crowdfunding gut geht, bitte einen Platz im Regal für "Element8: Pochendes Erz" freihalten. Ich hoffe, du erinnerst dich :-)

    Ich erinnere mich an unsere Leserunde, mal schauen ob ich 2020 auch noch Fantasy lese. Das Genre hab ich seit Jahren nicht mehr gelesen.

    Das ist eine gute Idee, ich will mir eh was neues überlegen statt meiner Excelliste. Was ich in der Hand hab und nicht immer den PC aufdrehen muss.

    Ich nutze beides. Ich führe schon seit einigen Jahren Lesetagebücher, aber ich habe im Excel auch eine Leseliste und eine mit den Links zu den Rezensionen. Gerade die Leseliste online zu haben, ist praktisch wenn ich unterwegs bin. Ich habe sie nämlich aufs Handy synchronisiert und kann so immer nachsehen, wenn mir ein Titel bekannt vorkommt.

    Ich hab mir jetzt spontan ein Lesetagebuch bestellt.


    Aufs Handy wäre eine super Idee, das muss ich mir anschauen wie das geht.

    Zank da hast du natürlich recht. Ich bin automatisch davon ausgegangen, dass es nicht nur um Sachbücher geht.

    Die werben ja gerade damit, dass es nur um Sachbücher geht (und, sinngemäß, dass Sachbuchleser die erfolgreicheren Menschen sind :rollen: ).

    Naja, ich seh das jetzt mal von der Seite des Marketings. Und da muss ich sagen, dass ich die Strategie gut finde. Mit einem markanten Slogan zu werben ist nie schlecht. Und von daher seh ich das jetzt nicht so negativ.


    Ich lese Sachbücher weiterhin gerne selber und entscheide dann selbst welches die wichtigsten Punkte sind. Da muss ich nicht zahlen dafür, dass einer Bücher liest und mir sagt was drin steht.

    Ich habe in einem kleinen Buchgeschäft bei meiner Schwiegermutter ein Lesetagebuch gefunden, in das ich die Bücher der nächsten fünf Jahre eintragen kann. Platz für Rezis wird nicht sein, aber für Titel, Kauf-oder Leihdatum, wann ich es gelesen habe und ein paar Stichworte. Darauf freue ich mich schon.

    Das ist eine gute Idee, ich will mir eh was neues überlegen statt meiner Excelliste. Was ich in der Hand hab und nicht immer den PC aufdrehen muss.


    Ihr habt wieder tolle Ideen, ich muss meine Liste weiter schreiben. Bald sind 200 Bücher drauf, das sind definitiv zu viel, wo ich heuer nicht mal 30 gelesen hab.

    Aber das will ich 2020 verdoppelt.


    Womit ich heuer zu "kämpfen" hatte: Ich hab ein Buch angefangen und weggelegt. Ich hab sicher 30 angefangene Bücher hier liegen. Und 30 beendet. Das will ich 2020 anders machen. Da will ich wieder mehr fertig lesen.

    Zank : Ist doch voll ok. Thriller lese ich selten zweimal. Gerade wenn es um Spannungen und Auflösungen geht bin ich beim zweiten Lesen schnell gelangweilt weil ich das alles schon kenne.


    Und was die Klassiker angeht. Ich musste erst 40 werden um zu verstehen was andere seit Jahren so sagen. Ich hab das nie verstanden, aber nun kann ich die Faszination voll nachvollziehen.

    Was will ich 2020 lesen? Nun ja ... Bücher.


    Vor allem einige Re-Reads möchte ich endlich mal wieder durchführen. Ohne eine Liste... :saint:

    :D Bücher wollen wir wohl alle lesen, wobei bei mir auch Zeitungen und Zeitschriften dazu kommen ;)


    Re-Reads stehen derzeit gar nicht auf meiner Liste, dazu hab ich keine Zeit. Ich will neues lesen, wobei ich für den Herrn der Ringe vielleicht ein Ausnahme mache.

    Ich weiß es ist noch eine Zeit bis 2020, aber da ich 2019 für mich lesetechnisch als das "schlechteste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung" abgehackt habe, steh ich schon in den Startlöchern für 2020. 8)


    Und die Liste wird lang und länger. Ich habe mir vorgenommen, dass ich mir eine Liste mit 70 bis 100 Büchern schreibe und mindestens die Hälfte will ich beenden. Wobei das Listen schreiben derzeit mehr Spaß macht als das Lesen selbst :D Aber ich bin und bleibe ein Listenfreak, auch wenn ich den ganzen SLWs und anderen Bewerben schon lange aus dem Weg gehe.


    Ich habe derzeit irgendwie die Lust am Lesen verloren (aus vielen Gründen) und mit diesem Trick versuche ich sie wieder zu finden. Ich hab meinen SUB durchforstet, immerhin stehen da über 300 ungelesene Bücher drauf und der SUB will 2020 kleiner werden. Zumindest ich will dass er kleiner wird :D Ob er das auch will steht nicht zur Diskussion.


    Dann man los. Her mit euren Lesevorhaben für nächstes Jahr.

    "Trivialliteratur" und "richtige Literatur"

    Solche Diskussionen kochen immer wieder mal hoch. Egal, auf welchen Plattformen. Ich gehe da nach dem Motto: Lesen und lesen lassen.

    Wobei ich es in dem Zusammenhang sogar verstehe. Einen Krimi, eine Liebesgeschichte oder einfach ein "nettes" Buch lese ich eigentlich nie ein zweites Mal.

    Einen Klassiker schon eher. Beim Krimi bleibt der Mörder gleich, egal wie oft ich ihn lese. Außerdem finde ich es langweilig wenn ich schon weiß wie die Handlung geht.


    Bei einem Klassiker geht es aber oft gar nicht um die Handlung sondern um Ansichten, Einstellungen. Und je älter man selber wird umso anders liest man Bücher. Das merke ich vor allem bei Klassikern. Die fand ich früher oft langweilig und je älter ich werde umso mehr kann ich ihnen abgewinnen. Da lohnt sich eine zweite Lektüre.


    Wobei ich jetzt nicht die Diskussion triviale und anspruchsvolle Literatur wieder beleben will. Die Einteilung an sich finde ich nämlich genauso doof wie viele andere hier im Forum.

    Die Tote von Schönbrunn von Edith Kneifl ist ein Roman zur Zeit von Kaiserin Sisi und der zweite Fall für Gustav von Karoly

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    Inhalt: Die schöne Kaiserin Sisi wurde eben erst zu Grabe getragen, da fallen gleich mehrere adelige Damen in der Nähe von Schloss Schönbrunn einem brutalen Serienmörder zum Opfer. Und alle haben sie Ähnlichkeit mit der jungen Kaiserin. Eindeutig ein Fall für den Privatdetektiv Gustav von Karoly.


    Meine Meinung: Normalerweise bin ich ja kein großartiger Krimi-Fan, aber der Band hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Es war schön zu sehen wie Wien damals ausgesehen hat. Zumal ich die Stadt ja sehr gut kenne und auf allen Plätzen und in allen Gassen die vorkommen schon gewesen bin. Von daher war ich schon sehr fasziniert.

    Aber es war auch interessant zu sehen wie damals ein Kriminalfall gelöst wurde. Und ich gehe mal davon aus, dass die Autorin hier gut recherchiert hat.


    Alles in allem ein sehr netter kurzweiliger Roman, den ich allen Wien-Fans wärmstens empfehlen kann. Auch wenn man sehr schnell weiß wer der Mörder ist hat das dem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

    ich musste auch mal nachdenken warum der Titel. Aber jetzt ist es klar 8)


    Ob ich mit mache entscheide ich spontan. Vielleicht mit einer 5er Liste. Bin dieses Jahr kaum zum lesen gekommen.

    Henrik Ibsen - Gespenster ist ein Familiendrama in drei Akten


    Ich habe das Theaterstück in einem Rutsch gelesen und genau wie in "Nora oder ein Puppenheim" bringt es Ibsen auch hier auf den Punkt. Er zeigt wie sich eine Familie selbst zerstört, und das alles nur weil keiner die Wahrheit sagt oder erfährt. Und nach dem Stück muss ich nun sagen: Kein weiterer Ibsen für mich, das machen meine Nerven nicht mit.


    Während dem Lesen hätte ich am Liebsten jede einzelne Person geschüttelt, so sehr gingen sie mir unter die Haut. Allen voran Helene Alving, die Witwe, die ihr Idyll unter allen Umständen aufrecht erhalten will. Am meisten auf die Nerven ging mir allerdings Manders, der Pastor. Vor allem sein "Frauen müssen sich alles gefallen lassen, das ist ihre Aufgabe" konnte ich schon nicht mehr lesen. Und dann die Kehrtwende, als er mit bekommen hat, dass der liebe Hauptmann doch nicht der Tugendhafte war, für den er ihn immer gehalten hat.


    Der Schluss war vorhersehbar. Das positive an Ibsen: Seine Stücke sind immer sehr kurz.

    Ich hab die ganze Diskussion null verfolgt, aber ich muss sagen, dass ich es auch nicht OK finde, wenn solche komplexen Themen bei Twitter diskutiert werden. Da kann ja nichts dabei raus kommen.


    Siehe nur den Tweet von Susanne: ein paar Sätze aus einem Buch.

    Ich weiß aber weder wie das Buch ausgeht, noch ob es andere Statements zu diesem Thema in dem Buch gibt, ob und wie das Thema weiter thematisiert wird.


    Meiner Ansicht nach soll hier einfach nur negative Stimmung verbreitet werden und das finde ich nicht in Ordnung.