Beiträge von Jaqui

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich habe mir gerade zwei Bücher aus der onleihe ausgeborgt.

    Um zu sehen was andere zu den Büchern gesagt haben, habe ich im Forum gesucht und musste beide Male feststellen. Es gibt schon rezis. Und zwar von mir!!!


    Ich kann mich an beide Bücher null erinnern. Dabei hat mir eines voll gut gefallen. Das zweite habe ich abgebrochen.


    Ich finde das echt erschreckend.

    Ich lese jetzt Asharas Rückkehr von Marion Zimmer Bradley und dann mal schauen.

    Otherland 3 würde mich derzeit interessieren. Aber ob ich mir so einen Brocken derzeit antun will?

    Die Launen des Teufels 

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    ist mein erstes Buch von Silvia Stolzenburg, aber sicher nicht mein Letztes-


    Inhalt: Ulm, 1349: Der Aushub für das Ulmer Münster ist getan, die Pest hat in der Stadt Einzug gehalten und viele Bürger rafft es dahin, als der Glockengießer Conrad alles daransetzt, beim Münsterbau an Aufträge zu gelangen und in der Ulmer Gesellschaft als »Alderman« aufzusteigen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht: Seine Tochter Anabel, die im Hospital der Barfüßerabtei als Helferin arbeitet, verpfändet er an den dortigen Klostervorsteher Franciscus, damit dieser ihm weiterhin Glockengießeraufträge zukommen lässt. Gemeinsam mit dem Lehrling Bertram, der an ihren Vater verkauft wurde, versucht Anabel, den Plänen ihres Vaters und ihrem harten Schicksal zu entkommen.


    Meine Meinung: Nachdem ich mich an den Schreibstil der Autorin gewöhnt habe: fast kein Satz kam ohne Einschub aus, hab ich mich in die Geschichte vertiefen können.

    Die Charaktere sind nicht sehr vielschichtig und es gibt eine klare Schwarz/Weiß Zeichnung, aber das macht nichts. Die Handlung ist spannend und die Autorin versteht es die einzelnen Stränge geschickt miteinander zu verstricken.


    Anfangs begleiten wir das Leben von Glockengießer Conrad und seiner Tochter Anabel. Die Familie wird bald um Bertram erweitert, der von Conrad gekauft wurde. Er dient als Lehrling und verliebt sich in Anabel. Auch das Leben im Klosterhospital, in dem Anabel arbeitet, ist sehr gut dargestellt. Den Abt und die Mönche fand ich gruselig. Ich hoffe inständig, dass die nicht wirklich so gotteslästerlich waren und sämtliche Regeln missachtet haben.


    Als zweite Handlung kommt dann Katharina ins Spiel, sie ist eine Adelige und schwanger, allerdings nicht von ihrem Mann.


    Als dann noch die Pest Einzug in Ulm hält, kommen noch Hexerei und so manche eigenartige Sitte dazu.


    Alles in allem hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht. Ich hätte mir hier und da mehr Tiefe gewünscht oder nicht ganz so Schwarz Weiß, denn so sind Menschen nun mal nicht, aber im Grunde kann ich nicht klagen. Ein nettes Buch, bei dem ich mir aber jetzt schon sicher bin, dass ich in ein paar Jahren nichts mehr von der Handlung weiß.


    3ratten

    Und ich weiß nun wieder warum ich historische Romane eigentlich nicht mag. Es kommt ja echt kein Buch ohne Vergewaltigung aus. Auch hier kommt das immer wieder vor. Die Szenen werden zwar oft nur angedeutet, aber dennoch ist das Thema immer wieder präsent durch das Buch hindurch.

    In dem Genre bin ich auch sehr vorsichtig geworden. Sabine Eberts Hebammenreihe hätte mir fast historische Romane komplett abgewöhnt. Was ihrer Martha widerfährt, war nicht auszuhalten. :angst:

    Das hab ich damals mit bekommen :D


    In meinem Buch ist die Pest nun voll ausgebrochen und die ersten Frauen landen schon am Scheiterhaufen weil sie mit dem Teufel im Bunde sind und die Krankheit ihre Schuld ist. Auch unschuldige schwarze Katzen mussten schon dran glauben.


    Leider geht es Conrad noch sehr gut, ich hoffe das ändert sich bald. Ich mag den Kerl nicht. Die Menschen um ihn herum (sogar seine Familie) sterben wie die Fliegen, aber alles was ihn interessiert ist, wie er seinen Gewinn maximieren kann und wann der nächste Bordellbesuch ansteht. Unfassbar der Typ.


    Anabel und Bertram sollten jetzt aber bald schauen dass sie das Weite suchen, denn die Kirche geht derzeit massiv gegen alle vor die sich nicht an die Regeln halten. Und zwei Jugendliche die sich unehrenhaft verhalten sind dem neuen Abt sicher ein Dorn im Auge.

    Die Launen des Teufels ist mein erstes Buch von Silvia Stolzenburg 

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    Inhalt: Ulm, 1349: Der Aushub für das Ulmer Münster ist getan, die Pest hat in der Stadt Einzug gehalten und viele Bürger rafft es dahin, als der Glockengießer Conrad alles daransetzt, beim Münsterbau an Aufträge zu gelangen und in der Ulmer Gesellschaft als »Alderman« aufzusteigen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht: Seine Tochter Anabel, die im Hospital der Barfüßerabtei als Helferin arbeitet, verpfändet er an den dortigen Klostervorsteher Franciscus, damit dieser ihm weiterhin Glockengießeraufträge zukommen lässt. Gemeinsam mit dem Lehrling Bertram, der an ihren Vater verkauft wurde, versucht Anabel, den Plänen ihres Vaters und ihrem harten Schicksal zu entkommen.


    Bisher finde ich das Buch sehr gut. An die Schreibweise der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Es gibt fast keinen Satz der ohne Einschub auskommt. Und solche verschachtelten Sätze sind ja eh ganz okay, aber nicht ständig. Abseits der Schreibweise ist das Leben um 1349 sehr gut dargestellt. Vor allem die Pest finde ich sehr gut eingebaut. Bisher wird sie noch abgetan von den Mönchen. Nur die unredlichen bekommen sie. Na die werden sich noch wundern.

    Die Mönche kommen im Buch bisher aber gar nicht gut weg. Von Gottesfürchtig sind wir weit entfernt. Sie huren mit Kindern herum, geben den Armen nur die Abfälle und speisen selbst wie die Götter. Ob die wirklich so schlimm waren? Zumindest im Buch wird an ihnen kein gutes Haar gelassen.


    Und ich weiß nun wieder warum ich historische Romane eigentlich nicht mag. Es kommt ja echt kein Buch ohne Vergewaltigung aus. Auch hier kommt das immer wieder vor. Die Szenen werden zwar oft nur angedeutet, aber dennoch ist das Thema immer wieder präsent durch das Buch hindurch.


    Anabel und Bertram gefallen mir bisher am Besten. Sie fügen sich ihrem Schicksal, erhoffen sich aber dennoch Besseres vom Leben. Mal schauen was das Schicksal noch für die beiden bereithält.

    Unheiliger Bund ist der 10 Band aus der Stadt der Finsternis Reihe von Ilona Andrews

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    Inhalt: Seit Atlanta unter Kate Daniels Schutz steht, hat sich das Verhältnis zu ihrem mächtigen Vater Roland nicht zum Besten gewendet. Roland fordert sie stets heraus, doch einem Kampf ist Kate noch nicht gewachsen. Zu allem Überfluss hat ein Orakel geweissagt, dass Atlanta brennen wird und ihr Geliebter Curran Lennart für immer verloren ist, sollten Kate und er ihren Bund durch eine Hochzeit besiegeln.


    Meine Meinung: Schon die letzten Bücher fand ich nicht so toll und das bildet hier keine Ausnahme. Die Geschichte zwischen Kate und ihrem mächtigen Vater Roland ist zwar sehr spannend erzählt, aber als es noch darum ging, ob Kate und Curran ein Paar werden, waren die Bücher weitaus lustiger und interessanter. Trotz allem wollte ich das Buch lesen, denn ich wollte auch wissen wie es nun weiter geht. Mit dem Rudel und allem anderen in Atlanta.

    Zudem ist dies das vorletzte Buch der Reihe. Das nächste ist das letzte und dann ist die Reihe beendet.

    Ich glaube das Autorenpaar hat gut daran getan die Geschichte zu einem Ende zu führen und nicht ewig weiter laufen zu lassen.


    Das letzte Buch liegt schon bereit und ich bin gespannt ob es einen würdigen Abschluss geben wird.


    3ratten