Beiträge von Jaqui

    So. Gerade was ganz verrücktes getan.


    Flug und Hotel für die Buchmesse in Frankfurt gebucht. :breitgrins:

    Meine kleine Schwester und ihr Mann kommen mit.

    Jetzt muss ich nur mehr das Programm durchforsten ob am Samstag wer interessantes dort ist.

    Sommersterne ist Band 3 der Rose Harbor Inn Reihe von Debbie Macomber

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    Inhalt: Es ist Sommer im Städtchen Cedar Cove. Jo Marie Rose, die Besitzerin des Rose Harbor Inn, verbringt die meiste Zeit im Garten – zusammen mit Mark Taylor, der ihr bei der Instandhaltung zur Hand geht. Und obwohl sie allen, und auch sich selbst, versichert, dass Mark nur ein Freund ist – muss sie ständig an ihn denken. Auch ihre Gäste haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen: Ellie Reynolds ist in Cedar Cove, um sich mit einem Mann zu treffen, der ihr gehörig den Kopf verdreht hat. Maggie und Roy Porter wollen ihren Urlaub nutzen, den Funken zurück in ihre Ehe zu bringen. Was werden die lauen Nächte für sie alle bereithalten?


    Meine Meinung: Debbie Macomber steht für Wohlfühlroman. Auch im dritten Band der Reihe wurde ich nicht müde Jo Marie Rose zuzusehen wie sie ihr Leben meistert. Was mich diesmal aber gestört hat: Ihr ständiger Drang alles über Mark herauszufinden indem sie alle Leute ausfragt. Wenn er was aus seinem Leben erzählen will, wird er das wohl von allein tun. Diese ständige Fragerei nervte irgendwann. Zumal er mehr als deutlich gemacht hat, dass das sein Privatleben ist.


    Dafür waren die anderen Gäste ganz interessant. Ellie, die vor allem mit ihrer dominanten Mutter zu kämpfen hatte. Und das nur weil sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nimmt. Diese Konstellation fand ich aber sehr interessant. Und auch der Junge den Ellie traf hatte so seine Geheimnisse.


    Am liebsten verfolgte ich aber das Leben von Maggie und Roy. Sie waren nach Cedar Cove gekommen um ihr Leben und ihre Ehe wieder in den Griff zu kriegen. Es war spannend zu sehen welche Hürden das Weg ihnen in den Weg legt.


    Alles in allem wieder ein sehr angenehmer Roman. Ich freue mich schon auf den Herbst.


    4ratten

    Frühlingsnächte von Debbie Macomber ist der zweite Teil der Rose Harbor Inn Reihe 

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    Inhalt: Jo Marie Rose hat nach einem schweren Schicksalsschlag in dem beschaulichen Küstenstädtchen Cedar Cove einen Neuanfang gewagt. Mit ihrem Bed & Breakfast, dem Rose Harbor Inn, steht sie nun vor einer neuen Herausforderung: Als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann will sie einen weitläufigen, üppigen Rosengarten anlegen. Hilfe erhält sie dabei von Mark, einem begabten Handwerker, in dessen Gesellschaft sie sich fast schon gefährlich wohl fühlt. Doch auch ihre neuen Gäste halten Jo Marie in Atem.


    Meine Meinung: Ich habe es genossen wieder in Cedar Cove zu sein und Jo Maries Leben zu verfolgen. Diesmal kam mir ihr Geplänkel mit Mark dem Handwerker leider zu kurz. Ich hoffe, dass dieser Strang in Teil 3 mehr ausgeführt wird.


    Aber auch ihre Gäste sind wieder sehr interessant. Annie organsiert für ihre Großeltern die Goldene Hochzeit und versucht gleichzeitig ihrer einstigen Jugendliebe aus dem Weg zu gehen.


    Aber auch Mary, die ebenfalls ihrer alten Jugendliebe George begenet führt ein bewegtes Leben. Ihre Geschichte fand ich sehr faszinierend.

    Dass am Ende diesmal nicht alles toller Sonnenschein ist, fand ich sehr erfrischend.


    Ich freue mich auf den Sommer in Cedar Cove


    4ratten

    Ich hab auch extra Böden im Regal. Aus genau dem gleichen Problem.


    Ich hab grob nach Genre und im Genre nach Autor sortiert. Da meine Bücher auf 4 Billy Regale in drei Räumen aufgeteilt sind isr es da nicht so genau.

    Ich weiß wo was steht. Und darauf kommt es an.

    Mitte Mai und gerade mal 12 Bücher gelesen. Ich wollte wieder mal SF lesen und Fantasy. Aber offenbar ist die Zeit dafür vorbei. Da kam ich bei keinem Buch weiter und habe alle abgebrochen.


    Irgendwie hat mich nichts gepackt in den letzten Monaten. Aber ich bin wieder raus aus der Krise. Nach dem Gespenst von Canterville von Oscar Wilde und "Munin oder Chaos im Kopf" von Monika Maron lese ich nun Fontane "der Stechlin".


    Ich bleib jetzt mal bei zeitgenössischer und klassischer Literatur. Das funktioniert derzeit voll. So viel gelesen wie in der letzten Woche habe ich die letzten drei Monate nicht.

    Ich habe das Buch gestern beendet und ich bin sehr froh es gelesen zu haben. Ein grandioses Buch.


    Mina verlegt ihre Arbeit an der Festschrift also in die Nachtstunden, um dem Gesang zu entgehen. Dadurch vermischt sich ihre Arbeit am 30jährigen Kieg mit den aktuellen Nachrichten immer mehr. Und sie bekommt dadurch auch nicht wirklich mit, dass die Stimmung in der Straße immer mehr kippt und der ganze angestaute Groll über Gott und die Welt sich gegen die Sängerin richtet.


    Ich fand allerdings die Hervorhebung der jungen Männer die alle Frauen bedrohen als befremdlich. Sicherlich ist das subjektive Empfinden plötzlich ein anderes und sogar ich, die in einer Kleinstadt lebt, bemerke natürlich den Zuzug. Zumal wir im Ort einige Flüchtlinge/Migranten aufgenommen haben. Bedroht habe ich mich aber noch nie gefühlt.


    Die Sängerin tut mir zwar leid, aber ich muss gestehen, dass ich im Laufe des Lesens auch einen kleinen Groll gegen sie gehegt habe. Es kann ja wirklich nicht sein, dass eine einzige Frau eine ganze Straße Tag für Tag nerven kann, ohne dass jemand was unternimmt. Aber ich gehe mal davon aus, dass es im wirklichen Leben nicht so weit gekommen wäre.


    Seit Generationen schon spukt es auf Schloss Canterville, dennoch kauft der amerikanische Gesandte Hiram Otis das alte Gebäude und zieht mit seiner Familie dort ein. Als moderne, aufgeklärte Amerikaner schenken sie den britischen Gespenstergeschichten keinen Glauben. Und so brechen harte Zeiten für das arme Gespenst an. Bisher erschreckte es die Menschen unglaublich, nun wird es selbst erschreckt. Polster werden nach ihm geschmissen und es wird ihm nahe gelegt doch Öl auf seine rasselnden Ketten zu legen. Immerhin könne man in der Nacht nicht schlafen bei dem Lärm.

    Das verdutzte Gesicht des Gespenst bei dieser Aufforderung sah ich richtig vor mir. Diese Dreistigkeit und Respektlosigkeit hat es noch nie gegeben auf Schloss Canterville.


    Bis die kleine Virginia auftaucht und sich seiner erbarmt macht das arme Gespenst einiges mit. Vor allem die Streiche der Zwillinge sind wirklich schlimm. Da hat mir das Gespenst eigentlich sehr leid getan.


    Die ganze Erzählung plätschert gemächlich dahin, ist fast schon langweilig. Erst auf den letzten Seiten kommt Bewegung in die Geschichte, als die kleine Virginia verschwindet und sie von allen gesucht wird.

    Das Ende war mir dann fast schon zu schnell. Da hätte Wilde ruhig noch ein paar Seiten schreiben können.