Beiträge von Baerbeline

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    Keine Ahnung, ob das mit zu Scientology gehört, das Gerücht habe ich auch nie gehört. Und zwischenzeitlich hatte ja auch mal der Oetker-Konzern viele Anteile. Ende 2012 wurde die Douglas Holding von einem amerikanischen Investor übernommen. Diese doch eher häufigen Verkäufe kämen mir komisch vor, wenn sie mit Scientology zu tun hätten (außerdem wäre dann meine Vermutung, dass es dem Konzern dann besser gehen würde? Mag aber nicht unbedingt logisch sein...)
    Inzwischen geht's Thalia ja nicht mehr besonders, sie schließen Filialen und auch in den oberen Etagen ist es personell wohl eher schwierig.


    Aber eines weiß ich sicher: das Thalia-Verkaufspersonal wird nicht bei Scientology geschult. Mein Schwager und seine Frau haben lange bei Thalia gearbeitet, sie als Filialleiterin, er zuletzt als interner Trainer. Und mittlerweile ist er bei einer kleinen Firma als Trainer tätig und wurde von Thalia erneut als Trainer angefragt. Wenn er was mit Scientology zu tun hätte, wüsste ich das. :zwinker:


    Dieses Thema ist alt, aber ich will hier einmal meinen "Ärger" kundtun. Was mir im Thalia (Basel) jetzt schon mehrmals aufgefallen ist, ist einerseits das sehr freundliche und unaufdringliche (Kompetenz kann ich nicht beurteilen, weil ich selten etwas frage) Personal bei den Büchern und andererseits wirklich unhöfliche Leute an der Kasse.


    Spontan würde ich vermuten: das freundliche und unaufdringliche Personal ist festangestellt und entsprechend geschult, was Umgang mit Kunden und verkaufen angeht, das an der Kasse ist ungeschultes Aushilfspersonal (oder hat immer, wenn Du dort einkaufst, einen schlechten Tag?). Ich hab's bei Thalia in Coburg aber auch schon erlebt, dass sie an der Kasse fast schon unhöflich waren und bestimmte Dinge nicht gemacht haben (z. B. Sollte bei Thalia immer gefragt werden, ob man seinen Einkauf eingepackt haben will), und nachdem der Trainer im Haus war waren sie auf einmal fast schon übertrieben freundlich an der Kasse...

    Ich fürchte, ich bin erstmal raus. :redface: Es macht momentan keinen Sinn. Wenn ich zur Zeit überhaupt lese, ist mir eher nach was leichtem und fluffigem, was sich locker wegliest. Und nicht nach einem Buch, in dem mir bisher keiner der Charaktere auch nur ansatzweise sympathisch ist... Trotzdem euch noch viel Spaß!


    Hey :winken:
    ich melde mich auch mal wieder ganz kleinlaut :redface: Ich lese wirklich immer noch brav in diesem riesigen Schinken, aber aufgrund von einem stressigen Leben momentan, komme ich gar nicht voran. Aber ich lese brav weiter und hinterlasse einfach Wochen nach euch im entsprechenden Thread meine Eindrücke. Ich möchte das Buch nicht noch einmal abbrechen, denn es gefällt mir.


    Keine Sorge, ich bin vermutlich noch langsamer als du. Ich hänge immer noch im zweiten Teil, aber ich komm auch grade nicht viel zum lesen...


    Ich glaube ja, damals war Fremdgehen "normaler" als miteinander zu sprechen :zwinker:


    Wäre möglich. Trifft für heute ja auch manchmal noch zu, oder?! :zwinkre:


    Zitat


    Kann sich jemand von euch erinnern, irgendwas darüber gelesen zu haben, warum Anna und Karenin geheiratet haben?


    Nein, zumindest bis zum Rennen wurde nichts darüber erwähnt. Das wäre aber äußerst interessant zu wissen.

    Ich bin ebenfalls beim Pferderennen angekommen. Und im Grunde geht's mir ähnlich wie Bine, so richtig sympathisch ist mir keiner. Wronskij kann ich weiterhin nicht ab, weil ich die ganze Sache an sich unmöglich finde. Anna ist keinen Deut besser, liebloser Ehemann hin oder her. Sie hätte ihn ja nicht heiraten müssen (nicht dass ich das genau wüsste...). Karenin ist ebenfalls kein Sympathieträger, aber er tut mir irgendwie leid. Ich glaube nicht, dass er Anna nicht liebt, ich glaube eher, er kann das nicht zeigen und nicht über sowas sprechen und einfach nicht aus seiner Haut. Deshalb tut er mir leid.



    Karenins Verhalten hingegen zeugt von Gleichgültigkeit Annas Person gegenüber - hat aber nicht jeder das Recht, beachtet und auch als Person geachtet zu werden? Wenn man es nicht vom Ehemann bekommt, dann sucht man sichs halt woanders


    Naja, man könnte auch erstmal noch versuchen, vom Ehemann das zu bekommen, was man gerne möchte, indem man ins Gespräch mit ihm geht (was mit Karenina wahrscheinlich schwierig bis aussichtslos ist). Allerdings ist das für die Zeit wahrscheinlich viel zu modern gedacht. Für mich ist der Unterschied zwischen Stiwa und Anna nicht soo groß, den letzten Endes verhalten sie sich beide ähnlich, wenn auch aus anderen Motiven heraus, bzw. mit einer anderen Art von Rechtfertigung. (Und eigentlich doch auch sehr klischeehaft, oder? Die Frau ist auf der Suche nach Liebe und Beachtung, dem Mann geht es nur um Sex - das ist schon sehr schwarzweiß; aber für die Zeit wäre es anders wohl auch nicht denkbar gewesen...)


    Eine Szene, bereitet wir aber immer noch ein wenig Kopfzerbrechen;

    Diese Frage ist jetzt nicht besonders wichtig, aber ich hatte irgendwie so das Gefühl, dass mir da beim Lesen vielleicht etwas entgangen ist...


    Da ist Dir nichts entgangen. Das ist in der Serie viel deutlicher. Eine Auflistung der Unterschiede zwischen Büchern und Serie (also z.B. welche Figuren in der Serie nicht vorkommen, welche dazu erfunden sind usw) findet sich glaub ich auf wikipedia. Das fand ich ganz interessant.


    Die Flirterei ist die eine Sache - die andere Seite ist: Warum erwarten alle nach so kurzer Zeit eine Verlobung, was auch immer? Das waren doch nur Wochen, in denen sich Kitty und Wronskij kennen. War das damals so üblich? Oder gehen in Moskau die Uhren anders als in Petersburg?


    Ich denke, da geht es weniger um die Zeitdauer als vielmehr um die Intensität des vermeintlichen Werbens. Mich hat das total an Jane Austen erinnert, wo ja auch sehr schnell immer von vermuteter Verlobung die Rede war, wenn zwei sich gut verstanden haben. Ich denke, das war zu der Zeit wahrscheinlich einfach so, dass mehr Aufmerksamkeit eines Mannes ggü. einer Frau als gewöhnlich gleich als Interesse = Verlobung gedeutet wurde.


    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er eher unbewusst mit Kitty flirtet ohne zu bemerken, was dieses Verhalten bei ihr und ihren Eltern für eine Erwartung hervorruft. So blöd oder unwissend kann der doch nicht sein...


    Das denke ich auch. Und dann bleibt für mich nur der Schluss, dass es ihm egal ist. Und das macht ihn mir sehr unsympathisch.

    Ich bin sehr langsam und mit dem ersten Teil immer noch nicht ganz durch.



    Zu Anna Karenina selbst habe ich noch keine festgelegte Meinung, sie scheint mir noch etwas schwankend. Optisch habe ich immer Sophie Marceau vor mir *kicher*


    Aber wird sie nicht irgendwie pummelig beschrieben oder habe ich das nur so aufgefasst? Irgendwie finde ich die Vorstellung, dass sie klein und punnelig ist, nämlich höchst seltsam. In meiner Vorstellung ist sie groß und schlank, mit dunklen Haaren und blasser Haut (klingt jetzt eher nach Schneewittchen... :breitgrins: ).
    Das mit der schwankenden Meinung geht mir ähnlich. Einerseits finde ich sie sympathisch, weil sie sich für die Ehe ihres Bruders einsetzt (andererseits macht sie das auch wieder unsympathisch, dass sie diesen Schuft in Schutz nimmt - aber zu der Zeit ist das wohl das Beste, was sie machen kann; was hätte Dolly denn sonst für eine Wahl?); andererseits macht diese Geschichte mit Wronskji sie mir wieder unsympathisch.


    Zitat


    Wronskij ist für mich ein verzogenes Bürschchen, dass einfach durch die Welt stolpert, ohne zu denken. (Ljewin sollte ihm mal was vom Denken abgeben....) Warum informiert er sich nicht über die Gegebenheiten in der Moskauer Gesellschaft, ehe er dort auftritt?


    Wahrscheinlich hat er das nicht nötig... :rollen: Mir ist er im Moment unsympathisch. Er weiß doch, dass Anna verheiratet ist, warum macht er sich dann an sie ran? (Und sie ebenso; schließlich könnte man so etwas ja auch im Keim ersticken...) Und die arme Kitty (die ich zugegebenermaßen im Moment ein wenig als oberflächliche Gans empfinde).

    Ich bin noch nicht so schnell, bin grade mal irgendwo bei Seite 40. Was mir ein bißchen zu schaffen macht, sind die Namen (die ja scheinbar in jeder Ausgabe auch noch anders geschrieben werden?) - zum einen sicherlich, weil es ungewohnte Namen sind, zum anderen aber auch, weil ich nicht so ganz durchsteige, wer wer ist, wenn die unterschiedlich bezeichnet werden (die Schwester von Stepan ist Anna Karenina? Warum wird sie dann nicht so genannt?)... Da muss ich mich wohl erst reinfinden. Ansonsten gefällt es mir erstmal ganz gut, ich hätte es mir schwieriger zu lesen vorgestellt.

    Also, lesen möchte ich sie auf jeden Fall auch relativ zeitnah... Aber im Februar startet die Anna-Karenina-Leserunde und da ich schon zum zweiten Mal mitmache, möchte ich sie diesmal auch wirklich beenden. Somit wäre ich für das nächste Otherlandbuch erst ab Anfang April bereit. Außerdem bin ich mittlerweile in der Endphase meines Studiums und kann für dieses Jahr meine private Lesezeit bisher kaum einschätzen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Falls sich eine Runde findet, würde ich versuchen mitzulesen, aber keine Garantie dafür geben.


    Da schliesse ich mich an. Ich werde ebenfalls bei der Anna-Karenina-Runde dabei sein und Otherland dann erst danach lesen. Vielleicht finden wir uns dann zusammen.

    Lange hats gedauert, aber ich habe den ersten Teil nun auch beendet und bin ziemlich zwiegespalten. Ohne die Leserunde hätte ich das Buch sicher nicht beendet (bzw. wahrscheinlich nicht mal gelesen), weil ich zwischendurch irgendwie gelangweilt oder vielleicht auch überfordert war. Zu viele Figuren und Handlungsstränge, die für mich am Anfang überhaupt nichts miteinander zu tun hatten. Dabei dann Dinge wie !Xabbus Geschichten oder die Sache um Paul, auf die ich gerne hätte verzichten können. (Ich frage mich, ob auch die ganze VR-Sache da was mit zu tun hat, denn beim Lied von Eis und Feuer macht mir die Langatmigkeit und die vielen Figuren mit den verschiedenen Erzählperspektiven gar nichts aus) So habe ich immer wieder Pausen gemacht und zwischendurch leichtere Kost gelesen - was vermutlich auch ein Fehler war, denn dadurch bin ich noch schlechter wieder in die Geschichte reingekommen. Die letzten zweihundert Seiten haben für mich einiges wieder gut gemacht. Ich hatte endlich das Gefühl, dass nun mal was passiert und es an den Kern der Sache geht... Da fand ich´s dann auch plötzlich spannend und am Schluss habe ich mir schwer getan, das Buch wegzulegen.
    Insgesamt würde ich momentan sagen, es ist eine interessante Geschichte, und ich bin gespannt, wie es für die neun Gefährten weitergehen wird und ob am Schluss alle überleben.
    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Fertig! :klatschen:
    Zum Schluss fand ich es jetzt doch noch einmal spannend. Die Flucht auf dem Schiff fand ich irgendwie krass, ich frage mich, ob sie im Falle einer Verletzung oder des Todes in Otherland wirklich nur offline gehen (bezweifle ich irgendwie; naja, vielleicht werden wir es in einem der weitere Bände noch erleben...).


    Dread ist wirklich gestört und nicht gerade zimperlich im Umgang mit anderen. Ich würde meinen, dass er den anderen höchstens ungewollt hilfreich sein wird (also im Sinne, dass er etwas, was seinen Plänen zu Gute kommt, tut, was aber positive Effekte für die neun haben wird).


    Alles in allem bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

    So, ich bin auch noch da... Ich habe eine längere Lesepause gemacht und zwischendurch andere Sachen gelesen, weil ich mir mit dem Buch einfach irgendwie schwer tue. Es zieht sich unheimlich in die Länge, und ich hab den Eindruck, dass so gar nichts passiert (obwohl ich es nicht mal uninteressant finde, ich weiß auch nicht; komisch irgendwie)... Naja, gestern hab ich festgestellt, dass Pausen machen dann eigentlich die falsche Taktik ist, weil die Zusammenhänge dann verloren gehen.
    Jedenfalls bin ich nun bis Seite 798, mitten im 32. Kapitel gekommen. Und so langsam geht's endlich vorwärts.



    Der Eintritt in "Otherland" zieht sich ganz schön hin. Ich bin schon seit mehreren Kapiteln gespannt darauf mit Renie und Co mich in Otherland einzuschmuggeln und Williams zögert es immer wieder heraus.


    Das wiederum finde ich nun gar nicht so in die Länge gezogen, ich habe das Gefühl, dass trotzdem was passiert und es endlich vorwärts geht. Bei der ganzen Militärbunkergeschichte muss ich allerdings dauernd an James Bond denken.



    Pauls Abschnitte fangen langsam an mich zu langweilen. Er irrt durch Otherland ohne Erinnerungen und gerät von einer gefährlichen Situation in die nächste, aber kann sich immer wieder irgendwie retten...


    Mir ging es ja am Anfang so, dass ich mit Paul nichts anfange konnte und die Abschnitte doof fand. Aber sehr interessant fand ich nun die Szene mit Prof. Bagwalter, die bestätigt, dass es sich um eine VR handelt. (Ich frage mich, wie man so lange in einer Simulation sein kann!?). Ob die anderen irgendwann auf Paul treffen werden?


    Ich fragte mich beim Lesen, ob das Loch, das Christabel in den Zaun geschnitten hat, irgendeinen Zusammenhang mit der offenen Hintertür Singhs nach Otherland hat. Aber wahrscheinlich fange ich schon an, Zusammenhänge zu sehen, die es gar nicht gibt... :rollen: