Beiträge von Isadora

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    *hust* Ja, also ich hab diesen Monat total versagt, hab mit dem Buch nicht mal angefangen. :redface: Ich muss aber zugeben, dass mich so amerikanische Abenteuergeschichten im Moment nicht so richtig begeistern können, also ich komm da irgendwie schwer rein und Leseflaute hab ich sowieso, deswegen ist es wohl besser das zu verschieben. *seufz*


    ...und der SuB kann sich sogar verkleinern.
    Elias Canetti - Die Fackel im Ohr
    ist da jetzt mal rausgeschmissen worden. Da von Elias Canetti eines meiner Lieblingszitate stammt, wollte ich endlich einmal wissen, was er so schreibt. Leider führt er bei diesem einen Buch so viele Personen auf einmal ein, dass man sich, wenn man nur dann und wann Lesen aus purem Vergnügen einplanen kann, überhaupt nicht merkt, welche Person wen darstellen soll... Kennt jemand von euch einen Roman von ihm, der sozusagen besser auf die schnelllebigen Zeiten von heute zugeschnitten ist? :winken:


    Afaik ist Die Fackel im Ohr Teil seiner 3bändigen Memoiren und davon eben nicht der erste Band (sondern der zweite) - vielleicht gab es deshalb mit den Personen Schwierigkeiten, weil einige schon vorher eingeführt wurden? Der erste Teil heißt jedenfalls Die gerettete Zunge, wovon ich mal den Anfang gelesen habe, der mir sehr gut gefiel - Canetti kann wundervoll beschreiben und eine Atmosphäre aufbauen!


    Sein bekanntester Roman ist wohl Die Blendung, die vor allem auch für bibliophile ein besonderer Genuss sein soll, das kann ich persönlich aber (noch) nicht beurteilen, bei mir liegt's noch auf dem SUB. Eine Bekannte von mir mochte auch Die Stimmen von Marakesch sehr gerne, das auch recht kurz ist, allerdings kein zusammenhängender Roman, sondern eher Reiseeindrücke.

    Und nochmal SUB-Abbau bzw. ein Buch, das ich vor mehreren Monaten begonnen habe jetzt beendet:
    Thea von Harbou: Metropolis

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    Ich weiß, dass dieses Buch auf eine Gewisse Art und Weise problematisch ist, allerdings muss ich doch sagen, dass es gegen Ende hin ziemlich spannend wird und ich das Ding insgesamt sehr gerne gelesen habe. :smile: Ich bin echt froh, dass ich diese vergriffene deutsche Ausgabe zu einem halbwegs vernünftigen Preis bekommen habe, das ist ein Buch, das ich gerne im Regal stehen habe.


    Und ja, ich weiß, könnte auch damit zu tun haben, dass ich ne Schwäche für expressionistischen deutschen Stummfilm habe. :breitgrins: Trotzdem das Buch war auch für sich alleine recht interessant.

    Was für eine Ausgabe ist das denn? :entsetzt:


    Edit: Hab grad gesehen, dass sie von der Buchgemeinschaft Donauland ist... Die führen Sachen auf tz...


    Allerdings habe ich jetzt in meiner Insel-Ausgabe (wo alle Kapitel gekennzeichnet sind) nachgeschaut und da beginnt das Kapitel 8 vom zweiten Teil auf Seite 159 und das Kapitel 11 auf Seite 209, dh. bei dir fehlen ev. einfach nur die Kapitelüberschriften, die Ausgabe ist ev. aber trotzdem halbwegs vollständig!

    Ui, schönes Thema, da hab ich viel Auswahl... allerdings leider, leider einen etwas gedrängten Lesemonat, daher entscheide ich lieber spontan. Mein (bis jetzt noch nicht angefangenes) Jänner-Monatsrundenbuch hätte aber auch gut gepasst.. :zwinker: (Die Flußpiraten des Mississippi)

    Ich entscheide das gerne spontan, hab da also nicht eine feste Regel. Grundsätzlich kaufe ich erst einmal die billigste Ausgabe, nur wenn mir die aus irgendeinem Grund gar nicht gefällt, dann kaufe ich zB die zweitbilligste. :breitgrins: Grundsätzlich habe ich aus Gründen der Handlichkeit schon Taschenbücher lieber, das muss ich zugeben. HC fühlen sich oft auch einfach hm... sperrig an, auch wenn sie womöglich klein sind. Ich bin aber auch ein Mensch, ich biege mitunter das Taschenbuch auch erst einmal ordentlich durch, damit ich es bequem in einer Hand halten kann beim Lesen und das funktioniert einfach beim HC nicht.


    Trotzdem haben auch HC ihre Vorteile. Bei meiner Ausgabe von Jonathan Strange & Mr. Norrell habe ich dann zB doch zum gebrauchten HC zum gleichen Preis gegriffen, weil ich mich ehrlich gesagt vor 1000 Seiten Mass Market Paperback dann auch wieder gefürchtet habe. *g* Bei englischen Büchern passe ich daher schon auf, manchmal ist der Druck zB schon ziemlich mühsam, finde ich, zB Penguin Popular Classics in den ganz, ganz billigen Ausgaben, da ist dann zT die Tinte verronnen, der Rücken knickt schon vom Hinschauen irreversible usw.


    Aber bei den deutschen Taschenbüchern habe ich hinsichtlich Qualität eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, nur bei Diogenes haben sich bei mir die besonders dicken Werke schon mal teilweise aufgelöst. Aber ich kleb das auch wieder rein, wenn es sein muss, macht mir nicht so viel. :zwinker:

    Ich habe ca. 500 Bücher. In Goodreads sind 473 verzeichnet, dazu kommen noch Lexika & Wörterbücher, Gesundheits- und Sportbücher, die ich nicht extra eingegeben habe, weil sie ja eher Nachschlagewerke sind, dann noch alte Bücher, die gar keine ISBN haben, und literatur- und sprachwissenschaftliche Sachbücher für die Uni, die aus dem selben Grund wie die Gesundheitsbücher nicht bei Goodreads drinnen sind. Also im Endeffekt wohl ein bisschen über 500 Bücher. Einige davon sind aber platzsparende Reclams.

    Na da haben sich ja echt viele zusammengefunden - das finde ich einerseits sehr schön bei Leserunden, andererseits merke ich gerade, dass ich relativ ungeeignet für Leserunden bin *hust* und es dieses Jahr sowieso recht stressig wird.


    Ich werde daher vermutlich doch nicht mitlesen :redface:, vielleicht kommt ja in ein paar Jahren eine weitere Leserunde (mit lauter extrem langsamen, extrem abgelenkten Leseschnecken) zu dem Buch zustande...

    Bitte nicht von mir abhängig machen, bei mir ist leider ganz 2012 schlecht... *hust* :rollen: *diplomarbeit unter zeitdruck schreiben muss* Sprich, ich hüpfe, falls es sich doch ausgeht, lieber dann ganz spontan zu euch dazu. :zwinker:

    Nachdem ich gerade am Planen meiner neuen Wohnung bin.... Ich möchte im Arbeitszimmer, das so ein Schlauchzimmer ist, im hinteren Teil eine gemütliche Bücherecke machen, mit praktisch 3seitig Regalen an den Wänden, Fauteuil, Kissen, Coffee Table, usw. Nun gäbe es die Möglichkeit an der Rückwand (sprich der mittleren Wand) einen offenen Kamin zu machen, was das Gemütlichkeitsfeeling natürlich nochmal erhöhen würde. Aber hat vielleicht jemand Erfahrung bezügl. Geruch? Räuchere ich da meine Bücher ein (selbst wenn ich ihn nicht ununterbrochen nutze)? *fürcht*

    Beispielbilder:

    eins
    zwei


    Dein SUB hat Brüder und Schwestern auf meinem SUB.... :breitgrins:

    Wiener SLW 2012:



    [li]Ödön von Horvath - Ein Kind unserer Zeit[/li]
    [li]Cormac McCarthy - The Road[/li]
    [li]Anais Nin - A Spy in the House of Love[/li]
    [li]Franz Rottensteiner (hg.) - Phantastisches aus Österreich[/li]
    [li]Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz[/li]


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    Mehr lese ich auch nicht bei Proust.


    Gruß, Thomas


    Das ist leider mein generelles Lesetempo, bei Proust sind es dann vermutlich 10 Seiten pro Stunde... *g* :rollen: Nein, im Ernst, mein Proustsches Lesetempo müsste ich erst mal bestimmen, aber bei Döblins Berge Meere und Giganten waren es auch nur 25 Seiten pro Stunde (das trau ich mich kaum laut sagen), also naja.. kein Wunder, dass ich so extrem langsam bin. Meine Auffassungsgabe ist offenbar nicht die beste bzw. weiß ich nicht, woran es liegt.

    Bei mir sieht's eher schlecht aus, aber nachdem ich - wie man merkt - in den Leserunden eher mehr hinterherjappel, als wirklich irgendwen durch meine Kommentare zu bereichern *lol*, ist das wohl nicht so ein großer Verlust. :zwinker: