Beiträge von marimirl

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    "What if we Trust" ist der dritte und letzte Band der Trilogie "University of British Columbia". Die einzelnen Bände können grundsätzlich auch unabhängig voneinander gelesen werden, einzelne eher nebensächliche Details versteht man dann eventuell nicht. Gemeinsam haben die drei Bücher die Figuren, die aus einem Freundeskreis stammen, wobei sich jedes Buch mit einer Figur im Speziellen beschäftigt.


    Hier im 3. Band dreht sich alles um Hope, die Schriftstellerin werden möchte. Neben ihrem Studium hat sie Fan-Fiction über den Sänger Scott geschrieben. Hope ist vollkommen überrascht als ihr ein Verlag anbietet, ihre Geschichte als Buch zu veröffentlichen. Doch noch verwirrter ist sie, als ihr Lieblingssänger plötzlich vor ihr steht.


    Nach Band 2 war meine Erwartungshaltung nicht sonderlich groß, denn dieser hatte mich leider etwas enttäuscht. Band 3 jedoch hat mich wieder komplett gepackt. Die Geschichte ist durch und durch vorhersehbar, aber sie ist gut geschrieben. Zwischendurch darf der Leser immer wieder einzelne Seiten aus der Fan-Fiction von Hope lesen.

    Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil es durchwegs spannend war. Es behandelt dabei sehr wichtige und interessante Themen wie Suizid, familiäre Probleme, Freundschaft und vor allem die Gefühle in Zusammenhang mit der Beendigung dieser. Gefühle und der Ausdruck dieser spielen eine ganz große Rolle, was das Buch vermutlich auch besonders macht.

    Die Sprache selbst ist eher einfach gehalten, es flutscht nur so dahin.


    Der einzige kleine Minuspunkt in meinen Augen: auch wenn die drei Bücher in relativ knappem Abstand zueinander erschienen sind, hätte ich eine kurze Wiederholung, wer die einzelnen Personen sind, hilfreich gefunden. Auch nach der kurzen Zeit konnte ich nicht mehr alle Namen zuordnen, was der Freude beim Lesen doch ein klein wenig schadet.


    4rattenUnd :marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich konnte mit "What if we trust" endlich wieder eine Serie beenden:

    University of British Columbia


    Nachdem ich den zweiten Teil nicht ganz so toll fand, war ich positiv überrascht vom dritten und letzten Band.

    Mit diesem Krimi aus der Nachkriegszeit wird eine gute Mischung aus dem Aufklären eines Mordes und historischen Details aus der Zeit knapp nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland geboten. Ich kann nicht sagen, was mehr im Vordergrund steht, es ist ein gelungener Mix aus beidem, der sehr authentisch wirkt.

    Ohne Experte auf dem Gebiet zu sein, hatte ich stets das Gefühl, eine wenn auch fiktive sehr gut recherchierte Geschichte zu lesen. Ich habe mich in die Nachkriegszeit zurück versetzt gefühlt - eine nicht einfache Zeit geprägt durch viel Armut und Leid. Es wird deutlich, wie auch eigentlich sehr korrekte Menschen illegale Gelegenheiten an Essen und Geld zu kommen nur schwer nicht ergreifen können.

    Es war sehr interessant, Details über das damalige Leben zu erfahren, vor allem über den Schwarzmarkthandel, der in diesem Buch einen Schwerpunkt bildet.


    Die drei Hauptfiguren Martha, Hella und Edith sind starke Charaktere, die gut gezeichnet sind. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich gerne noch mehr über ihre Gedanken und Gefühle erfahren hätte.


    Der Kriminalfall an sich ist ebenfalls spannend. Die Spannung was für mich zugegebenermaßen nicht extrem groß, ich konnte das Buch durchaus auch gut mal zur Seite legen. Dafür wurde das Maß an Spannung immer auf der gleichen Ebene gehalten. Die hektisch sich überschlagenden Ereignisse am Ende der Geschichte sind hier ausgeblieben, was mir sehr gut gefallen hat.


    4ratten

    Ein wunderschönes Buch, das durch die Beschreibungen der Landschaft der Provence sofort Urlaubsfeeling aufkommen lässt - vor allem aber hat es in mir ein ganz großes Bedürfnis an Entspannung hervorgerufen. Das Lesen an sich war aber auch schon sehr entspannend.


    Zugegebenermaßen ist die Geschichte nichts neues. Es gibt unzählige Bücher, die davon handeln, dass eine Beziehung unerwartet in die Brüche geht und eine Auszeit in einem anderen Land plötzlich das gesamte Leben ändert. Dennoch war dieses Buch etwas Besonderes. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen, flüssig ohne dabei zu einfach zu sein. Die vielleicht kitschigen Szenen werden so nett beschrieben, dass sie überhaupt nicht schmalzig und unrealistisch rüberkommen.


    Die Personen sind alle gut gezeichnet, man kann sich in ihre Charaktere hineinfühlen. Allen voran ist da Sarah, die Hauptfigur, die sehr sympathisch aber vor allem sehr echt wirkt. Ihre Erlebnisse, Gefühle und Gedanken werden sehr gut beschrieben ohne dass die Autorin dabei ausschweifend wird. Nicht eine Sekunde ist Langeweile aufgekommen.


    Ich hätte jetzt wirklich Lust darauf auch in die Provence zu fahren, auf einem Weingut zu wohnen und den Duft von Lavendel zu inhalieren.


    5ratten

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    Inhalt:

    Claire Molinet ist Foodbloggerin und Privatdetektivin. Als sie in den Dünen auf eine weibliche mumifizierte Leiche stößt, ahnt sie noch nicht dass dieser Fund mit ihrem neuen Fall zusammenhängt. Bei ihren Ermittlungen erfährt sie sehr viel über französischen Wein und den Einsatz von Pestiziden beim Anbau.


    Meine Meinung:

    Ein solider Krimi, der in Frankreich spielt und zwei Fälle gleichzeitig behandelt: im Leichenfund wird durch die Polizei ermittelt, Claire ist auf der Suche nach einer vermissten Person. Ich hatte mir das Buch etwas anders vorgestellt. Nachdem extra darauf hingewiesen wird, dass es sich um einen kulinarischen Krimi handelt und Claire Foodbloggerin ist, dachte ich dass diese Themen eine große Rolle spielen werden. Tatsächlich werden sie aber nur nebenbei angeschnitten. Man hätte sie auch einfach weglassen können. Diese Thematik verstärkt einzubauen, hätte dem Buch jedoch etwas besonderes verliehen - so war es für mich ein mittelklassiger Krimi: gut geschrieben, interessant aber nicht übermäßig spannend.


    3ratten

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    Inhalt:

    Louise arbeitet schon in jungen Jahren in einer Wäscherei, damit sie und ihre Mutter über die Runden kommen. Ihr Traum ist es jedoch, Tänzerin zu werden. Ein Beruf, der bei ihrer Mutter keinerlei Anklang findet. Dennoch versucht Louise ihr Glück in Montmartre.


    Meine Meinung:

    Der Einstieg in Louises Geschichte war sehr spannend, wenn auch klassisch klischeehaft. Ein junges Mädchen träumt davon Tänzerin zu werden und somit der Armut in die Freiheit zu entfliehen. Es war interessant zu lesen, wie sie in der Wäscherei arbeitet und mit ihrer Freundin Zukunftspläne schmiedet, wie sie ihre ersten Ausflüge ins Nachtleben von Montmartre macht.

    Anfangs war Lousie ein durchaus sympathisches Mädchen, das große Träume hatte. Doch im Laufe ihres Lebens entwickelte sich zu einer sehr schwierigen und anstrengenden Persönlichkeit. Sogar nur als Leser fand ich ihre Anwesenheit nervig.

    Der Großteil des Buches handelt von ihrem Leben als Tänzerin - ein durchaus spannender Einblick, jedoch ein sehr langer und ausschweifender Einblick. Die meiste Zeit über passiert eigentlich nichts. Szenen wiederholen sich, die Abende und Tage laufen immer sehr ähnlich ab, immer wieder gerät sie an die gleichen Leute, die wieder die gleichen Gefühle bei ihr auslösen. Für mich hat sich das Buch unendlich in die Länge gezogen. Dabei könnte ich nicht behaupten, dass ich sonderlich viel über dir damalige Zeit gelernt hätte (ab 1881).

    Ich verlor jegliches Zeitgefühl. Oft dachte ich, Louise müsste jetzt schon alt sein (dauerte das Buch doch schon ewig), aber dann wurde plötzlich erwähnt dass sie nun 30 ist.


    Fazit: Ein guter Anfang, der leider nicht hält, was er verspricht.


    2ratten

    Balena Dazu soll innerhalb des nächsten Monats eine Info von der Familie kommen. Ich denke ja schon, dass es da eine Lösung geben wird.

    Das Buch kann man aud Englisch auch schon vorbestellen, ich denke also schon dass dich da jemand Gedanken gemacht hat. Aber glauben ist nicht wissen.


    Die Serie wird ja auch gerade verfilmt, also auch als Serie wenn ich das richtig verstanden habe.

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    Inhalt:

    Eine junge Frau wird tot in Brügge aufgefunden, und es soll kein Einzelfall bleiben. Die Ermittlerin Claire steht vor einem Rätsel. Ausgleich findet sie nachts bei exotischen Abenteuern mit ihrer Internetbekanntschaft - besteht ein Zusammenhang?


    Meine Meinung:

    Sehr vorhersehbar. Mich hat nichts in diesem Buch überrascht, was bei einem Krimi doch sehr schade ist. Das ist für mich auch der eine große Kritikpunkt an dem Buch (abgesehen vom Ermittler Victor, der so unsympathisch ist, dass er mich richtig wütend gemacht hat.).


    Die Geschichte ansonsten ist gut geschrieben und auch inhaltlich interessant, wenn auch absolut nichts neues. Im der zweiten Hälfte kam ein bisschen mehr Bewegung rein und auch wenn die Spannung nicht sonderlich groß war, habe ich den Krimi schnell und gerne gelesen.


    Für mich daher ein sehr durchschnittliches Buch als Zeitvertreib, jedoch kein Krimi, den man unbedingt gelesen haben muss.


    3ratten

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    Inhalt:

    Johanna, eine Deutsche, lebt im wunderschönen italienischen Ort Belamonte. Sie genießt die Einsamkeit, nur umgeben von ihren fünf Hunden - bis eines Tages Michael, ihr angeblicher Sohn, vor der Tür steht. Doch Johanna weiß, dass die Geburtsurkunde nicht die Wahrheit spricht.


    Meine Meinung:

    Die Geschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen, ebenso wie die Sprache der Autorin. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Johanna da in ihrem kleinen Haus am Berg haust und wie die Menschen in dem italienischen Dorf miteinander umgehen.

    Allerdings gibt es für mich auch zwei Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben:


    1. Die Geschichte wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Normalerweise gefällt mir so etwas gut, hier aber hat mir die Umsetzung nicht zugesagt. Die Abschnitte waren mir zu durcheinander, ich habe oft eine Zeit gebraucht um mich zurecht zu finden.


    2. Etwa bei der Hälfte des Buches war ich mir sicher, schon alles zu wissen. Alle Rätsel waren aus meiner Sicht gelöst und es ging nur noch um das Erzählen mehrerer Details. Das hat mir an diesem Punkt die Spannung genommen und somit auch die Freude am Weiterlesen. Der Rest des Buches hat mir dann aber doch gefallen, wenn ich auch nach wie vor denke, dass man das anders aufbauen hätte können.


    3ratten