Beiträge von marimirl

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Es war angenehm das Buch zu lesen, weil der Erzählstil für mich so einen Wohlfühlcharakter hatte. Aber spannend... nein, das war es nicht wirklich.

    Anfangs passiert eigentlich gar nichts, Cals neues Leben in Irland plätschert so vor sich hin, die einzige Besonderheit ist, dass er immer wieder Besuch von einem Kind aus offensichtlich ärmeren Verhältnissen bekommt. Als ehemaliger Polizist bemerkt Cal schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmt und macht es sich zur Aufgabe, dem auf die Spur zu gehen. Aber das sehr gemächlich, es dauert bis sich etwas tut und selbst dann kommt keine große Spannung auf. Eigentlich war mir sehr schnell klar, worum es hier geht.


    Dennoch mochte ich das Buch irgendwie, einfach weil es eben angenehm war, aber die Geschichte an sich hat mich nicht so überzeugt.


    3ratten

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich habe den Krimi an nur einem Tag ausgelesen (das kommt bei mir nicht so oft vor!).


    Schon auf den ersten paar Seiten wusste ich, dass das was werden könnte mit mir und dem Buch. Der Erzählstil hat mir sofort gut gefallen, wenn auch der einzige klitzekleine Kritikpunkt dann doch den Erzählstil betrifft. Und auch die Spannung wurde bereits ganz am Anfang aufgebaut - es war keine Chance zum Loslassen da, ich musste einfach wissen, was hier passiert ist.


    Zum angekündigten Kritikpunkt: Die Metaphern oder dir Ausdrucksweise des Autors war an manchen Punkten etwas too much. Außerdem haben sich manche Ausdrücke wiederholt - damit meine ausschmückende Formulierungen (die also nicht zwingend nötig sind), aber immer wieder verwendet werden.

    Und der bellende Hund kommt natürlich auch vor...


    Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Abenteuer rund um Valeria.


    4ratten Und :marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich habe eine Zeit lang intensiv Tennis gespielt, weshalb mich das Buch interessiert hat.


    Leider konnte mich das Buch aber nicht abholen. Der Erzählstil ist sehr ruhig. In meinem Kopf hatte ich beim Lesen oft eine monotone Erzählstimme, und genauso hat sich das Lesen dann auch für mich angefühlt. Anfangs passiert irgendwie gar nichts. Es geht um die Jugend von Julius, der das Tennis spielen für sich entdeckt und kaum noch Zeit und Gedanken für anderes hat (außer noch für Julie). In der zweiten Hälfte kommt die Politik (Nationalsozialismus) mehr ins Spiel, aber das hat es für mich leider nicht wesentlich spannender gemacht.


    Es ist objektiv gesehen kein schlechtes Buch, es setzt sich durchaus mit wichtigen Themen auseinander. Leider hat es mir persönlich aber nicht gefallen. Ich habe gefühlt ewig gebraucht um das Buch zu Ende zu lesen.


    2ratten

    Der erste Band hat mir sehr gut gefallen, daher war ich schon richtig neugierig auf die Fortsetzung.


    Ich war etwas überrascht, dass so viel Zeit zwischen den beiden Bänden liegt. Marlene und Emma sind mittlerweile erwachsen, Marlene hat sogar schon ihr Medizinstudium abgeschlossen. Ich hätte eher erwartet, dass wir sie durch ihr Studium begleiten dürfen. Als Frau Medizin zu studieren war damals immerhin alles andere als selbstverständlich.


    Beim Lesen hatte ich aber nicht das Gefühl als hätte ich etwas verpasst. Ich habe sofort wieder gut in die Geschichte rein gefunden. Ich denke sogar, dass man den Band auch gut lesen könnte, ohne den ersten zu kennen (es zahlt sich aber auf jeden Fall aus beide zu genießen!).


    Es wird sehr deutlich erzählt, wie schwer es eine Frau zu der damaligen Zeit hatte, sich etwas aufzubauen. Das sieht man nicht nur an den Schwierigkeiten, die Marlene als junge angehende Ärztin hatte, sondern auch an Emma, die als alleinerziehende Mutter so einiges mitmachen muss.


    In diesem Band fand ich gab es ein paar Längen, nicht schlimm, aber doch so dass ich persönlich den ersten Teil besser fand.


    Ich freue mich schon auf den dritten Band und bin gespannt in welcher Lebensphase sich die Schwestern dann befinden werden. Nun heißt es sich bis September 2022 zu gedulden.


    4ratten

    Ich bin tatsächlich immer ein bisschen traurig, wenn ich in eine Buchhandlung gehe. Ich lese hauptsächlich, eigentlich fast ausschließlich, ebooks. In einer Buchhandlung würde ich so gerne so vieles kaufen, aber ich mag halt keine "normalen" Bücher lesen - dabei ärger ich mich immer.

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    Amazon
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    Inhalt:

    Anna Sophia lebt 1838 als Tochter eines Apothekers in Köln und fertigt mit Leidenschaft selbst Hustenbonbons an. Sie soll den Apothekergesellen heiraten, doch als ihr Vater schwer krank wird, ändert sich plötzlich alles.


    Meine Meinung:

    Ein sehr schöner Auftakt der neuen Serie Die Stollwerck-Saga, der sich ganz um Liebe, Intrigen, Familie und berufliche Entwicklung handelt. Es werden sehr viele Themen angeschnitten, die heute noch genauso wichtig sind wie schon damals, wie zB Homosexualität oder Krankheiten/Behinderungen bei Kindern. Wie authentisch die Erzählungen sind, kann ich nicht beurteilen, aber es kam mir alles sehr plausibel vor. Die Akzeptanz von damals "außergewöhnlichen, besonderen Dingen " wurde sehr ausführlich behandelt. Die Liebe einer Frau zu einer anderen war damals natürlich etwas ganz anderes als "normal", ein taubstummes Kind wurde verstoßen und erstgeborene Mädchen waren oft ungeliebt.


    Im Vordergrund steht wie so oft die Liebe und den damit verbundenen Schwierigkeiten in der Familie, was oft Wut, Trauer und Trennung mit sich bringt. Durchzogen wird die Geschichte dann noch durch die geschäftlichen Entwicklungen und Probleme, einerseits in der Apotheke, andererseits aber auch einer Bäckerei. Die Hustenbonbons spielen in der gesamten Geschichte eine sehr große Rolle und aufgrund der Beschreibungen bin ich mir sicher zu wissen, wie sie schmecken. Was allerdings (bis auf eine kurze Erwähnung gegen Ende des Buches) nicht vorkommt, ist Schokolade oder gar eine Schokoladenfabrik. Das Buch hat mir dennoch gut gefallen, aber ich hatte natürlich mit einer Schokoladenfabrik gerechnet. Ich gehe davon aus, dass diese im nächsten Band auftauchen wird, und es sich hier sozusagen um die Vorgeschichte handelt - dennoch habe ich die Schokolade sehr vermisst!


    Anna Sophia ist die Protagonistin, aber man erfährt auch einiges aus dem Leben ihrer Schwester, die sich stark zu einer anderen Frau hingezogen fühlt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich das nächste Buch mehr mit dem Leben einer ihrer anderen Schwestern beschäftigen wird.


    Ich bin jedenfalls schon neugierig auf die Forstsetzung und hoffe, sie wird schokoladig!


    4ratten


    24. Namen

    a. Lies ein Buch von einem Autor/in die ein Mc oder Mac im Namen hat.

    Monica McInerney - Das Schönste kommt zum Schluss


    4 b. Lies ein Buch, dessen ET im Herbst war (September bis November).

    Rebekka Eder - Die Schokoladenfabrik: Die Tochter des Apothekers (ET 20.09)


    Damit wäre die 2. Runde geschafft 🥳🥳

    Jetzt fehlen mir noch 2 Kniffel, damit ich in die dritte Runde starten kann. Ich befürchte, die wird sich nicht mehr ganz ausgehen.


    Die Passagen über den Kunstraub habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, weil sie für mich nicht in das Gesamtkonzept gepasst haben.

    Die Autorin hat unter anderem Drehbücher für den Tatort geschrieben, vielleicht kommt der Aufbau der Geschichte auch ein bisschen daher.