Beiträge von marimirl

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich habe gestern Abend "Marley and me" zu Ende gelesen.


    Nachdem ich mir den Film unlängst im Kino angesehen habe, musste ich das Buch einfach lesen. Allerdings war es ein Fehler zuerst den Film zu sehen: Der Film war witzig, brachte zum Lachen und zum Weinen. Das Buch auch, aber, und ich hoffe es liegt nicht an meinem Englisch, so richtig kamen all diese Gefühle im Buch nicht rüber.
    Am Anfang, sprich in etwa die ersten 50-70 Seiten, war ich ziemlich enttäuscht. Doch dann wurde es besser, witziger, und ich wusste plötzlich wieder, warum ich das Buch lesen wollte. Manchmal hatte ich das Gefühl dass es sich mehr um die Beziehung zwischen John und Jenny dreht, aber auch dies änderte sich aber der Hälfte des Buches, und Marley wurde doch noch zur "Hauptperson".


    Für Hundeliebhaber, wie ich es bin, ist das Buch ideal. Man hat plötzlich das Gefühl, der eigene Hund wäre der bravste auf der Welt, und alles was er anstellt, ist halb so schlimm. Manche Szenen sind wirklich unglaublich, und oft dachte ich mir: "Das kann doch nicht wirklich passiert sein, das gibt es doch nicht". :ernst: Da das Buch schließlich John Grogans und Marleys wirkliche Geschichte erzählt. Vielleicht wurde etwas übertrieben, vielleicht auch nicht.


    Wie gesagt, bringt das Buch aber auch zum Weinen. Man fühlt nunmal in jeder Situation mit einem Hundebesitzer, für den es kaum wichtigeres als seinen besten Freund, der Hund gibt, mit. Dazu gehören leider auch die schlechten Seiten. :heul:



    Fazit: Ein gutes unterhaltsames Familienbuch, witzig, spritzig, aber auch traurig. Es schot weder Lachmuskeln noch Tränendrusen


    4ratten

    Das hatte ich neulich in der Hand und habe es dann wieder zurückgelegt. Wie schwierig ist es denn vom Spanischen her? Kommen viele Zeiten vor?


    :winken:


    Also ich fand es nicht sehr schwierig, vor allem weil in der Reclamausgabe, die schwierigen Vokabeln direkt auf der jeweiligen Seiten angeführt sind. Find ich echt praktisch, denn die Krankenhausbegriffe etc kenne ich natürlich gar nicht.
    Dadurch, dass es ja ein Drehbuch ist, besteht der Großteil aus Dialogen, weshalb das meiste im Präsens ist. Ab und zu kommt mal die ein oder andere Vergangenheitsform vor, aber das ist eher die Ausnahme. Also vor den Zeiten würde ich mich nicht fürchten...


    Das war übrigens mein erstes spanisches Buch, dass ich bis zum Ende gelesen habe! [size=6pt]also kann es nicht sooo schwer gewesen sein :zwinker:[/size]


    Ich hoffe, ich konnte dir helfen

    Ich kann mich auch nicht mehr an alle Details erinnern, aber ich weiß, dass mich das Buch nicht unbedingt wirklich begeistert hat. Es war nett, es hat mich stellenweise zum Schmunzeln gebracht, aber nicht zum Lachen (dabei lache ich doch so gern :grmpf:)


    Was mich an dem Buch gestört hat, war, dass es mich nicht mitreißen konnte. Ich habe es in Valencia (Städtereise 5 Tage) gelesen, weil ich nach stundenlangem Sightseeing nichts anderes zu tun hatte. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, ich müsse jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich denke, wenn ich es daheim gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich um ein Vielfaches länger dafür gebraucht.


    Dabei ist die Geschichte sicher nicht langweilig und schon gar nicht schlecht, aber die Spannung lässt zu wünschen übrig.


    Wie Lucidique schon erwähnt hat, wird mit dem Thema Nanny durchaus kritisch umgegangen. Man bekommt keine rosarote Erzählung geliefert, sondern bekommt einen Einblick, wie anstrengend der Beruf sein kann, beziehungsweise dass es nicht immer dabei bleibt, dass man bloß Nanny ist.
    Aber genau damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte mir, es wäre ein lustiges Buch (irgendwie habe ich das auch aufgrund des Covers angenommen) und war dementsprechend etwas enttäuscht. Ich mag zwar ernste, kritische Bücher genauso, aber ich war nicht darauf eingestellt, und auch gerade nicht für eine derartige Überraschung zu haben :zwinker:


    Fazit: Ein guter Zeitvertreib, vielleicht um im Urlaub am Strand zu lesen, aber viel mehr auch nicht, außer man überlegt sich gerade, Nanny zu werden.


    daher ein gutes Mittelmaß: 2ratten und :marypipeshalbeprivatmaus:


    ach ja, ich hab übrigens die englische Ausgabe gelesen

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    Ich hab das Buch im Jänner gelesen, und obwohl das nur 2 Monate her ist, ist mein Kopf leider nicht mehr in der Lage sich an Details zu erinnern, darum kann ich nur grob schreiben, wie es mir gefallen hat. Ich habe übrigens die englische Ausgabe gelesen.


    Ich fand das Buch recht angenehm zum Lesen, nicht besonders anspruchsvoll, aber das stört mich sowieso nicht. Am Anfang als Mr. Darcy zum ersten Mal auftauchte, war ich etwas verwirrt, wusste nicht, wie ich das finden sollte,

    Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und Gefallen daran gefunden.


    Das Ende war zwar wenig überraschend, aber das sehe ich jetzt nicht unbedingt als Minuspunkt, da das in solchen Büchern nunmal so ist.


    Ich muss zugeben, dass ich §Pride and Prejudice" nicht gelesen habe (aber es liegt auf meinen SUB), aber ich habe die BBC-Ausgabe auf DVD gesehen und daher konnte ich doch einige Parallelen entdeckt. Allerdings weiß ich nicht, ob diese auch einen wahren Jane Austen Fan begeistern könnten.

    also ich verstehe vollkommen, was du meinst.


    Bei meiner Matura war das auch ein Thema, aber ich gebe zu, gerade da es sich bei mir um Poesie handelte, habe ich es mir leicht gemacht und einfach doch die Texterörterung (ich glaube das heißt eigentlich anders, aber es fällt mir gerade nicht ein) gewählt. :daumen:


    Zitat

    Mein "kurzfristiger" Rat wäre, sich klar zumachen, was die eigenen Maßstäbe der Bewertung sind und diese auch zu formulieren.


    Das würde ich dir auch raten! Überleg dir vorher, anhand welcher Kriterien du deine Meinung bilden willst, beispielsweise könntest du immer das Ende genau betrachten: war es überraschend, vorhersehbar, unpassend, enttäuschend, zufriedenstellend??
    Oder du schaust dir die Charaktere noch genauer an: konntest du dich in sie hineinfühlen? waren sie sympathisch? hättest du andere Figuren gewählt, ihnen andere Eigenschaften gegeben?
    War die Sprache flüssig oder mühsam?
    War die Handlung an sich spannend, hat es dich mitgerissen, musstest du weiterlesen, oder hast du dich mehr oder weniger hindurchgequält?


    All diese Fragen beschreiben deine Meinung.



    Ich verstehe dich aber wirklich. Mein Problem war es immer, meine Meinung zu einem Buch zu äußern, welches ich freiwillig nicht gelesen hätte. Denn ich konnte nachher nur selten beurteilen, ob es denn nun ein gutes oder schlechtes Buch war/ist, denn mein Fall war es meistens nicht. Aber mein kann halt schlecht hinschreiben: gefällt mir nicht, ist nicht meine Richtung. Deshalb fällt es dir vielleicht leichter, dich an generellen Fragen zu orientieren, und mal außer Betracht zu lassen, dass dir der Text grundsätzlich nicht gefällt. Beurteile die diversen Charaktere/Textpassage etc. hintereinander und nicht als komplexe Einheit.

    Ich kann mir das so gar nicht vorstellen... Mir würde glaub ich das Blättern fehlen, und natürlich das Papier in der Hand. Außerdem stört es mich, wenn ich meine Bücher nicht ins Regal stellen kann, und man kauft sie ja dann doch nicht doppelt.


    Natürlich ist es praktisch, dass man immer mehrere Bücher auf einmal griffbereit hat, aber ich stelle es mir einfach fad vor auf so einem Ding zu lesen.
    Also ich bin da sehr kritisch, was den reader anbelangt.

    Als wirklich kleines Kind war ich total verrückt nach 2 Büchern, die man leider bei Amazon nicht mehr findet:


    Mein Bruder, das Luder
    Das Buch war echt super witzig, da sperrte glaub ich ein Mädchen ihren Bruder immer in den Kasten ein. Sie musste dann aber natürlich ohne Ende weinen als er wirklich mal verschwand.
    Lag wohl an meinem kleinen Bruder, das es mir so gefallen hat


    Das pfiffige Entlein
    Ich glaube zumindest, dass es so heißt. Da ging es um ein Entlein, dass keine Ente sein wollte. Es wollte lieber Pizza essen und laut Musik hören, anstatt schwimmen zu lernen und zu quaken. (Quaken Enten überhaupt???)


    Als ich dann etwas älter wurde, habe ich hauptsächlich die Knickerbockerbande, Tom Turbo, Fünf Freunde, Fear Street etc gelesen.

    Hi!


    Ich hätte eine (vielleicht etwas dumme) Frage: Gibt es eigentlich einen inhaltlichen Unterschied zwischen einer Movie Tie-in Ausgabe und der normalen, oder ist das nur um auf den Film aufmerksam zu machen bzw. geht es dabei nur um das Layout?


    Ich weiß nicht genau warum, aber irgendwie habe ich bisher eher die Finger davon gelassen, hatte irgendwie so ein schlechtes Gefühl, von wegen es könnten ja, wie oft in Filmen, wichtige Dinge fehlen.


    lg
    marimirl

    Ich hab das Buch gestern (auf engl.) fertig gelesen.
    Der erste Teil hat mir ja wahnsinnig gut gefallen, da er mich einfach mitgerissen hat und ich am liebsten immer und überall weiter gelesen hätte.


    Ich war schon skeptisch bevor ich begann den 2. Teil zu lesen, schließlich liest (auch auf amazon) nicht viel Gutes. Ein Teil meiner Befürchtungen wurde leider auch wahr.


    Der Anfang und das Ende des Buches waren wie auch der erste Teil wunderschön zum Lesen, voller Gefühle und Spannung. Dazwischen allerdings, und das macht halt leider den Großteil des Buches aus, bereute ich es zeitweise, mir schon die restliche Bände gekauft zu haben. Durch die Abstinenz von Edward gerät die Geschichte etwas ins Stocken, Jacob nimmt zwar einen Teil seinen Platzes ein, aber es ist halt nur Jacob, nicht Edward.
    Stellenweise musste ich wirklich mit mir kämpfen weiterzulesen. Das beweist mal wieder, wie wichtig ein einzelner Charakter für ein Buch sein kann.


    Aber das Ende macht vieles wieder gut, zumindest motiviert es doch noch weiterzulesen. Daher habe ich gleich mal mit "Eclipse" begonnen.

    Ich bin neu hier und das erste was ich mir nach ein bisschen stöbern im Forum gedacht habe, war: "Wow, so viele gute Buchtipps"...aber leider dicht gefolgt von dem Gedanken: " Oh mein Gott, ich lese ja richtig wenig, wenn ich mir das hier so durchlese". Da habe ich es mir gleich dreimal überlegt ob ich mich überhaupt registrieren soll.


    Aber man darf sich eben nicht ständig vergleichen, und ob jetzt ein gelesenes Buch in einer Statistik enthalten ist, oder erst in der nächsten, bzw gar nicht, sollte egal sein. Dazu kommt schließlich noch, dass man sich nicht mit den anderen vergleichen kann, denn jeder führt ein anderes Leben, jeder hat einen anderen Tagesablauf. Und was bringt es mir wenn ich 15 Bücher im Monat lese, aber mich dabei so stresse, dass ich das Lesen selber gar nicht mehr geniese, sondern nur das anschließende Statistik erstellen.


    Leseblockaden habe ich auch öfter, erhole mich gerade von einer fast 2 (!!) jährigen, in der ich nur im Urlaub etc. gelesen habe. Jetzt habe ich die Liebe zu meinen Bücher wieder gefunden. :freu:
    Die Blockade war wohl stressbedingt, Studium, Freunde, kleine ich-muss-mich-selber-finden-Phase... aber das hat, denke ich zumindest, doch jeder einmal.

    Hallo! Ich bin neu hier und schreibe gerade meinen allerersten Eintrag :klatschen:


    Ich habe dieses Monat leider nur 2 Bücher gelesen, musste meine Bakkarbeit schreiben, was mich doch sehr aufgehalten hat.


    Stephanie Meyer - Twilight (++)


    Das Buch hat mich sehr mitgerissen. Es handelt sich um eher leichte Lektüre, aber ist dennoch fesselnd und berührt. Ich musste mir sofort alle anderen Teile bestellen, doch leider enttäuscht mich der zweite Teil "New Moon" bis jetzt (bin um Seite 250 herum) doch etwas.

    Nicola Kraus, Emma McLaughlin - The Nanny Diaries
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    Ich rechnete damit dass es sich um eher seichte Literatur handeln würde, was es natürlich schon ist, aber es hebt sich doch von den typischen "chicklit"-Werken ab. Die Autoren behandeln das Thema "Nanny" ziemlich kritisch und dennoch auf eine witzige Art und Weise. Es war ein guter Zeitvertreib, aber nochmal lesen werde ich es wohl kaum.


    Im Moment lese ich "New Moon", und hoffe dass die letzten beiden Teile wieder besser sind.