Beiträge von Papyrus

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Schlimmer kann man sich seinen dreißigsten Geburtstag eigentlich nicht vorstellen: Man möchte seine Freundin zu einem schicken Geburtstagsessen von der Arbeit abholen und erwischt sie auf dem Herren-WC in flagranti mit dem Fahrradkurier, bei einer mehr als pikanten Tätigkeit.
    So ein Geburtstag kann schlicht das Leben verändern.
    Normalerweise ist es üblich Frauen, zumindest literarisch, auf ihrem Weg zu einem neuen Ich zu begleiten. Stephan Bartels dreht den Spieß um und gönnt dem Leser, der Leserin, einen amüsanten Blick auf zwei Männer auf dem Weg zu ihrer Traumfigur.


    Von Ananasdiät bis WW ist so einiges vertreten. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund ist dabei ebenso präsent, wie Rückschläge und kleine Erfolge. Lachen beim Lesen ist erlaubt.
    Aber ist das tatsächlich der Inhalt des Buches? Nein. Es ist ein Buch über Menschen und Freundschaften und dabei die reinste Lesefreude.
    Es liest sich leicht, ist süffig geschrieben und dient damit als Buch für Zwischendurch. Erholung fürs Hirn, ohne hirnlos zu sein, mit sehr menschlichen Figuren, egal ob Schwergewicht oder nicht.
    Der Autor hat die Geschichte im Jahr 1999 angesiedelt, Zeitreiselektüre. Das ein oder andere "Ach ja, so war es" kommt einem beim Lesen mehr als einmal über die Lippen, auch wenn man nicht unbedingt den Sinn erkennt, die Geschichte zur Jahrhundert-, Jahrtausendwende spielen zu lassen.
    Ein Rätsel welches aber gelöst werden konnte, denn es sollen noch zwei weitere Bände erscheinen und Simon kann somit literarisch bis in die Gegenwart begleitet werden.


    Das Buch mit Autor in einer gemeinsamen Leserunde auf Leserunden.de zu lesen war dabei ein großer Glücksfall. Denn so wie das Buch gab sich auch Stephan Bartels. Sehr symphatisch.


    4ratten

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    Jetzt schreiben Männer schon Romane über die Lust der Frau - Aus Sicht einer Frau. Und das sogar gut.


    Elena, eine junge Frau, hat früh geheiratet. Ihre Ehe mit Paolo ist ereignislos, leblos. Eines Tages lässt sie sich mit einem Fremden auf eine Affäre ein und diese Affäre wird ihr Leben verändern.
    Es gibt viel Erotik und Sex in diesem Roman. Geschickt als Stilmittel eingesetzt die Entwicklung Elenas zu dokumentieren und gleichzeitig sehr schön zu lesen. Direkt und ehrlich, ohne dabei die Linie des Geschmacklosen zu übertreten.


    Es geht nicht um die Frage von Schuld, Untreue oder den Betrug am Partner. Es geht um den Betrug an sich selbst, um die Lüge am und im eigenen Leben, die so viele Menschen aufrecht erhalten. Man lebt sein Leben weil es so einfacher ist. Weil man kein anderes kennt, es aber immerhin der Vorstellung von Leben entspricht.


    Zitat

    "Unser Lebensweg wurde von unseren Grenzen und Ängsten bestimmt. Ohne es je zu hinterfragen, haben wir in einer Art Blase gelebt, abgekapselt vom eigentlichen Leben."


    Zitat

    "Wenn die Zukunft weniger eine Hoffnung ist als eine Bedrohung, braucht man verdammt viel Energie, um sich eine Gegenwart zu erfinden."


    Elena traute sich in dieses außereheliche Verhältnis und wächst daran. Sie entdeckt ihre Weiblichkeit, eine ungeahnte Lebendigkeit. Es ist großartig sie auf diesem Weg zu begleiten. Volo lässt den Leser dafür an Elenas Tagebucheintragungen teilhaben, was der ganzen Geschichte mehr Authenzität verleiht. Elena ist ihrem Geliebten verfallen, nicht weil sie ihm hörig ist, nein, weil sie ihr neues Ich mag. In der Wohnung des Liebhabers erwacht dieses neue Ich zum Leben, es gelingt ihr jedoch nicht es außerhalb in ihren Alltag zu integrieren. Noch nicht.
    Es ist wunderbar diese Frau bei ihrer Veränderung zu begleiten. Man darf sich und allen anderen Menschen tatsächlich solch ein Verhältnis wünschen wenn es dazu beiträt, sein wahres Ich zu entdecken.


    Zitat

    "Jede Frau sollte einem Mann begegnen, der ihr die Möglichkeit gibt, ihre Sinnlichkeit zu entdecken. Einem Mann, bei dem sie sich lebendig fühlt, wenn er sie in die Arme nimmt."


    Was treibt den männlichen Part dieser heimlichen Beziehung zu seinem Verhalten? Wie geht Paolo mit den spürbaren Veränderungen seiner Frau um? Auch diesen Fragen geht der Autor erstaunlicherweise, zumindest im Ansatz, in diesem 300 Seiten starken Roman nach.
    "Lust auf dich" ist ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.


    5ratten

    Ich habe den Roman hier in einer Leserunde mit allen bisherigen Rezensentinnen gelesen. Die Runde hat wie immer sehr viel Spaß gemacht und gut getan. Ich tappte in diesem Thriller lange im Dunkeln. Das ging allerdings nicht nur mir so, wie man den Kommentaren der anderen Leserinnen entnehmen konnte.


    Ja, das Buch war spannend und fand an einem meiner Lieblingsschauplätze, Kairo, statt. Trotzdem war und bin ich mir nicht sicher, wie mir das Buch gefallen hat.
    Zum einen lag es an meinem Leseverhalten, es tut dem Genre Thriller nicht gut, nur an Wochenenden gelesen zu werden. Ein Thriller ist schnell, so will er auch gelesen werden. Wenn dann noch eine erhebliche Anzahl an Figuren in dem Roman vorkommt, macht dies die Sache nicht gerade leichter.
    Das ist auch schon der erste Kritikpunkt an dieser Geschichte. Es waren viele Personen im Spiel, aber keine wurde mir als Leserin richtig sympathisch oder unsympathisch. Die Figuren schwammen mehr oder weniger in einer grauen Suppe ohne größere Emotionen.
    Kairo als Handlungsort kam auch nicht wirklich zum tragen.
    Es gibt den Mord an einem US-amerikanischen Diplomaten aufzuklären. Seine Frau, Sophie Kohl, Zeugin des Mordes, wird bei der Frage nach dem Täter in den Abgrund der Welt der Geheimdienste schauen.


    Interessant war die Einbindung wirklicher Begebenheiten des arabischen Frühlings in die Geschichte, so dass sie immerhin ein wenig authentisch wirken konnte. Allerdings wurden die Greueltaten der realen Geheimdienste nicht im Ansatz wiedergegeben, wie man sie aber den Nachrichten immer wieder entnehmen konnte und kann. Von daher weiß ich immer noch nicht, ob ich das Buch mit ein "bisschen" Realität eingewoben in viel Spannung nun gut oder schlecht finden soll


    3ratten

    Ich bin nun auch fertig. Auch ich stelle fest, das Buch muss in einem Rutsch gelesen werden, besser ist das. Aber auch ich konnte nur in Etappen lesen.
    Sehr spannend mit einem sehr ungewöhnlichen Ende. Sophie scheint ein emphatisches Defizit zu haben. Ein großes Unrechtsempfinden hat sie nicht. Wird sie als Mörderin auffallen? Nein.


    So richtig sympathisch war mir keine der Figuren, höchstens noch John und Fouda. Bei Omar bin ich mir nicht sicher. Sein Verhalten hat wohl nichts mit typischer Gier zu tun. Versucht er "Recht zu sprechen" in einem Staat der kein Rechtsstaat ist? Ich glaube schon.



    Tja, Macht und Geld sind treibende Kräfte, die nicht zu unterschätzen sind - auch nicht bei Menschen mit vermeintlich so hehren Zielen wie der Schutz des Heimatlandes.


    Du sprichst gerade von Ägypten. Da geht es nicht um den Schutz des Heimatlandes. Da ging und geht es um den Schutz eines Diktators und die eigenen Vorzüge. Und Geld ist immer und überall ein gutes Argument.
    Das ist m.E. auch die Schwäche des Romans, er war zu unblutig. Wenn man das Zeitgeschehen verfolgt, fließt mehr Blut in den Gefängnissen als man sich das vorstellen kann.


    Eigentlich kann ich gar nicht so ganz nachvollziehen, wie diese beiden gebildeten jungen Leute überhaupt in so eine Situation geraten konnten.


    Bildung schützt nicht vor Blödheit :rollen:



    Die Erpressung durch Zora Jahre später... hätte sie ihnen diese Tat denn irgendwie nachweisen können? Wenn Emmett und Sophie miteinander gesprochen hätten, sie hätten das doch einfach nur leugnen müssen, Zora hatte doch keine Zeugen.
    Wahrscheinlich war Emmett das auch klar und er hat deswegen die Zusammenarbeit auch einfach verweigert.
    Und bei Sophie war es weniger die Erpressung als die Anfälligkeit, sich auf Zora einzulassen, um die Langeweile aus ihrem Leben zu vertreiben.


    Es wohl zum einen Langeweile, ein entfremdeter Emmett und ich hatte den Eindruck, dass Sophie von Zora fasziniert war, diese vielleicht sogar ein wenig geliebt hat.


    Jetzt muss ich meine Gedanken noch ein wenig sortieren und überlegen wie ich eine Rezi verfasse. Echt blöd, das Buch so in Stücke gerissen gelesen zu haben und nein, es lag nicht an der Runde.

    Wie schön, hier tappen alle noch genauso im Dunkeln wie ich. :smile: Omar Halawi und seine Frau sind ja schon ein uriges Paar. Er scheint einer der guten zu sein.
    Allerdings weiß ich immer noch nicht, wer Sophia in die Wüste gebracht hat und was ihr dort geschehen ist. Mensch, nee.
    Jetzt hoffe ich aber, den letzten Abschnitt etwas schneller beendet zu können. Es tut dem Buch nicht gut es in Etappen zu lesen.

    Ich stehe total auf dieses faszinierende Verwirrspiel. Ob das "in echt" auch so ist? Wahrscheinlich ist so ein "Field Agent" eher mit ziemlich trockenen Aufgaben befasst und hat nur alle Jubeljahre mal so einen Auftrag. Aber dann muss das doch Nervenkitzel pur sein, oder? Ständig auf der Hut, ständig überlegend, was man wie sagen darf und wie man falsche Finten auslegen kann…


    Liebe Grüße
    dubh


    Ich kenne leider keine Agenten. Wenn es "in echt" aber auch so sein sollte, ist man wohl schnell ein Fall für den Therapeuten. Immer auf der Hut sein, immer zwischen den Zeilen lesen, vielleicht durch die Weltgeschichte pendeln. Nein danke, wär mir zu anstrengend. Und das Buch ist bestimmt so real, wie Krimis im TV die Realität wieder geben :zwinker:

    Jetzt wird es tatsächlich richtig spannend. Wer hat Johns Wohnung so verwüstet? Michael Khalil? Ist er wirklich vom CIA? Was ist da in der Wüste geschehen, wer wurde erschossen?


    Und was für ein Früchtchen ist bitte Sophie? Sie hat jahrelang ihren Mann betrogen und wundert sich nun, dass Stan sie angelogen hat, irgendwie witzig.
    Einzig tragisch erscheint mir bisher der Tod von Jibril.

    Wir ihr finde ich die ganze Story immer noch sehr undurchsichtig. Jeder gegen Jeden. Vertrauen kann man keinem. Ob das beruflich bedingt ist?
    Ich muss mich mit dem Buch weiter treiben lassen. Allerdings kristallisiert sich so langsam ein Sympathieträger heraus: John.
    Jetzt möchte ich aber weiterlesen, denn auch ich habe den Eindruck, dass Stan nicht mehr unter den Lebenden ist.

    Hoffentlich weniger alltäglich ist aber die Situation, dass nach einem kurzen Anruf in der amerikanischen Zentrale der örtliche "Leichenbestatter" mal eben mit seinem Pickup vorbeikommt und den Toten im flexiblen Orientteppich-Sarg abtransportiert. :breitgrins:
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    Selbst hier muss ich dich wohl enttäuschen wenn ich meinen ägyptischen Freunden Glauben schenken darf. Ich kenne Geschichten wo man jemanden zum Krankenhaus gebracht hat weil es ihm nicht gut ging. Diese Person ist im Krankenhaus verstorben. Statt aber die Polzei zu rufen, oder eine Sterbeurkunde auszustellen wurden die Angehörigen mit dem Leichnahm "nach Hause" geschickt, da das für alle Beteiligten weniger Ärger bedeutete.
    Mich wundert da nichts mehr, auch der Orientteppich-Sarg scheint da plausibel. Zumal diese Leiche wohl auch noch heimlich verschwinden muss.

    Ehrlich gesagt, habe ich da kurz gezuckt, als der Typ Geld wollte und John davon nichts wusste. Da habe ich mich kurz gefragt, ob das überhaupt der richtige "Helfer" ist!


    Och das fand ich schon sehr real. Mal irgendwie noch ein paar Euro mehr verdienen. So ist sie eben, die arabische Mentalität. Der Typ wusste doch, dass John keine Wahl hatte.

    Ich gestehe, ich fische noch arg im Trüben. Irgendwie ergibt die Handlung für mich (noch) keinen roten Faden und es fehlt an Sympathieträgern.



    Es dauert manchmal, bis ich es durchschaut habe, dass es sich gerade wieder einmal um einen Rückblick handelt. Geht es nur mir so, oder müsst ihr auch erst eine Weile gelesen haben, um es zu begreifen?


    Es dauert nicht nur ein wenig um etwas zu begreifen, ich habe angefangen eine Namensliste zu führen um irgendwie den Überblick zu behalten. Wie gesagt, noch fehlen die Zusammenhänge.
    Aber spannend, wie der Autor reale Geschehnisse einbaut.
    Die Selbstanzündung des Tunesiers Mohammad Bouazizi war tatsächlich der Auslöser für die Aufstände in der arabischen Welt. (Seite 128)

    Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, aber vielleicht könnt ihr mir da ein bisschen auf die Sprünge helfen. Wer oder was genau ist STUMBLER? Ist das der Name einer Mission, einer Organisation? Ich stehe da noch ein wenig auf dem Schlauch. Habe ich da etwas Entscheidendes überlesen?


    Ich bin da auch noch nicht ganz schlau drauss geworden. Ich habe es aber so verstanden, dass Stumbler eine Mission ist, die politische Entwicklungen manipuliert. Bei den Umbrüchen in der arabischen Welt kursieren ja immer wieder die Gerüche, der Ami oder der Russe hätten da ihre Finger im Spiel gehabt, zumindest teilweise. Ich kann mir Vorstellen, dass Stumbler so etwas darstellen soll.

    Das scheint ein anstrengendes Buch zu werden. So viele Namen, so viele Handlungsstränge. Spannend, wie der Autor jüngstes reales Weltgeschehen in seinem Roman verarbeitet.
    Der Buchtitel scheint irgendwie eine große Bedeutung zu haben. Warum musste Emmett sterben? Um welche Affaire geht es? Nur um eine Liebesaffäre, oder steckt etwas Großes und Politisches dahinter?


    Man darf gespannt sein wie sich Sophie Kohl weiterentwickelt. Bisher genoss sie m.E. den Titel "Ehefrau" ohne weitere Verpflichtungen. Immerhin scheint sie nicht dem Alkohol verfallen wie Glenda. So ein Leben kann wohl ganz schön langweilig und unausfüllend sein.


    Ich mag gar nicht spektulieren wer wer ist und aus welchen Gründen auch immer irgendetwas verheimlicht. Ich lese jetzt einfach weiter


    Hey, ihr Lieben. Wie schön, dass euch das Buch so gut gefallen hat. Ich bin ziemlich sicher, dass ich Diogenes wieder von einer Leserunde hier zum zweiten Teil überzeugen kann :winken:


    Das hört sich doch gut an, denn es hat viel Spaß gemacht das Buch in einer Runde zu lesen. Mich muss man zu einer weiteren Runde nicht mehr überzeugen :breitgrins:

    Als erstes war mir das Cover aufgefallen. Rotes Kunstleder und der Titel in Prägedruck, ungewöhnlich für einen Verlag, der sonst im dezenten weiß daherkommt.
    Als dann hier noch eine Leserunde gab, bin ich schwach geworden.
    Das Buch gehört in die Kategorie Steampunk. Aha, hatte ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört. Nun gut, das mag meinem Alter geschuldet sein, auch wenn die Wurzeln des Steampunk bis zur der Lektüre von Jules Verne und H.G. Wells zurück führen.
    Steampunk fällt in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus, einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.
    Und genau so ist die Geschichte in diesem Buch. Der Leser befindet sich einem England wieder, welches am ehesten viktorianisch geprägt scheint. Gleichsam sind nicht nur Menschen auf der Erde beheimatet, sondern ebenso Kobolde, Gnome und Feen, Elfen. Die Elfen sind jedoch nicht die ästhetischen Wesen, wie sie z.B. in "Der Herr der Ringe" zu Hause sind. Nein, sie sind ein wenig anders.


    Es gibt Beziehungen zwischen Menschen und Feen, Kinder aus diesen Beziehungen sind jedoch in beiden Welten unbeliebt. So wie auch Barholomew. Von der Mutter geschützt und verborgen vor den Anfeindungen seiner Umwelt fristet er, nur mit seiner kleinen Schwester Hettie als Spielkameradin, ein einsames und routiniertes Leben.
    Dann wird diese Routine plötzlich bedroht. Bartholomew wird Zeuge, wie der Junge aus dem Haus gegenüber an eine zweifelhafte Dame "abgegeben" wird, und das wo bereits 9 Mischlingskinder verschwunden sind. Ein Junge, der als einziger so etwas wie ein Freund für Bartholomew war. Doch damit nicht genug, wird auch noch seine Schwester Hettie entführt. Eine aufregende Jagd beginnt und ihr Leben zu retten. Hilfe erhält der Junge dabei ausgerechnet durch einen Parlamentsabgeordneten, Mr. Jelliby, dessen angenehmes Leben nun mehr als durcheinander gerät .


    Ein unglaublicher Einfallsreichtum präsentiert sich mit dieser Geschichte dem Leser, wobei man nicht außer Acht lassen darf, dass der Autor Stefan Bachmann 18 oder 19 Jahre alt war als das Buch erschien.
    Die Geschichte ist durchdacht, spannend, einfallsreich und sehr unterhaltsam.


    Natürlich endet die Lektüre mit einem Cliffhänger, so dass einem nichts andes übrigbleibt als auf die Fortsetzung zu warten, welche im Herbst 2014 erscheinen soll.
    Denn noch ist Barholomews Schwester nicht gerettet.


    4ratten