Beiträge von YRachel

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Yrsa Sigurdardóttir - Das letzte Ritual
    Yrsa Sigurdardóttir - Das gefrorene Licht
    Yrsa Sigurdardóttir - Das glühende Grab
    Yrsa Sigurdardóttir - Die eisblaue Spur
    Yrsa Sigurdardóttir - Feuernacht
    Lucinda Riley - Der Engelsbaum

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    Kai Meyer - Arkadien erwacht


    Zum Inhalt wurde bereits eine Menge geschrieben. Ich habe Arkadien erwacht im Rahmen des SLW-2016 gelesen und war froh, dass das Buch auf einer meiner Listen gestanden hat. Kai Meyer ist ein Autor, der einen sehr schnell in eine andere Welt ziehen kann und eine spannende Geschichte erzählen kann. So ist es auch bei diesem Buch gewesen.


    Obwohl die Protagonistin Rosa auf den ersten Blick nicht wirklich ein Sympathieträger ist, hat es Spaß gemacht, mit ihr die Geschichte zu erleben. Nach und nach kann man immer besser hinter ihre sehr abweisende und negative Fassade schauen. Sehr bald wird klar, dass Rosa ein Teenager ist, der in jungen Jahren schon viel mitgemacht hat und daher um sich herum eine große Mauer aufgebaut hat. Um so schöner ist, dass sie nach und nach ihre Mauern abbaut und man einen Blick auf die wahre Person bekommt.
    Alessandro ist eine weitere wichtige Figur in dieser Geschichte. Mit ihm zusammen bekommt die ganze Geschichte die gewisse Würze, da die beiden ein wenig das "Romeo und Julia"-Motiv in die Geschichte mit einbringen und man am Ende des ersten Bandes nicht weiß, wie die Geschichte sich für die Beiden weiterentwickeln wird. Alessandro alleine ist mir persönlich etwas zu blass geblieben. Viele seiner Handlungen waren für mich nicht (gleich) nachvollziehbar, sodass ich immer noch nicht sicher bin, wie ich ihn einzuordnen habe.


    Es hat eine Weile gedauert, bis das Fantasyelement in der Geschichte zum Zuge kommt. Dies ist jedoch so gut in die Geschichte eingebaut, dass es für mich vorher keinen Sinn ergeben hätte. Zunächst wurde eher die ganze Rahmenhandlung drumherum beschrieben, sodass man als Leser nicht gänzlich verwirrt wird, sondern eher als Ergänzung der Gegebenheiten wahrnimmt.


    Wie von Kai Meyer gewohnt, wird auch hier der Leser von einer spannenden Szene in die nächste gebracht, sodass das Buch schon sehr bald einen Sog auf einen ausübt. Gut gelungen empfand ich die vielschichtige Darstellung der Mafia. Sie hat ihre eigenen Regeln und wenn man sich an diese hält, dann ist alles gut, jedoch wird man es schnell bereuen, wenn man sich diesen Regeln widersetzt bzw andere denken, dass man sich ihnen widersetzt hätte. Im Rahmen dessen gab es viele Schießereien, Spionage, Intrigen und Geheimniskrämereien, sodass man nie sicher sein kann, ob das wirklich immer so ist, wie es zunächst erscheint.


    Alles in allem ist es ein gelungener Auftakt der Trilogie. Da ich jedoch manchmal etwas Schwierigkeiten hatte, den Überblick zu behalten (auf den 414 Seiten passiert sehr viel), kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben, nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr, dass die anderen beiden Bände schon zum Lesen bereit liegen.


    4ratten

    Entschuldigt, dass die Rezension auf sich warten ließ. Ich glaube, ich wollte das Buch so schnell wie möglich verdrängen :rollen:


    Forum: https://literaturschock.de/lit….msg919714.html#msg919714


    Hauptseite: http://www.literaturschock.de/…nichts-ist-wie-es-scheint (als YRachel)


    Amazon: https://www.amazon.de/review/R…66412761_cm_rv_eml_rv0_rv


    Goodreads: https://www.goodreads.com/review/show/1658444833


    thalia.de: http://www.thalia.de/shop/home…764531188/ID39188677.html (Kundin aus Augsburg)

    Meine Meinung:


    Als bekennende Reihen-Liebhaberin konnte und wollte nicht an dem Abschlussband der Auslese vorbeigehen. Hätte ich es doch bloß getan! Normalerweise ist bei Trilogien häufig der zweite Band etwas schwächer um dann im dritten Band nochmal richtig spannend zu werden und einen schönen Abschluss zu finden. Leider konnte Die Auslese 3. Nichts ist, wie es scheint nicht damit dienen. Im ersten Band hat mir vor allem gefallen, dass im Gegensatz zu den Tributen von Panem, die Prüfungen noch einen Sinn zu haben schienen, wodurch diese Auslese zwar nicht weniger grausam, aber irgendwo noch zweckdienlich waren. Ich wollte wissen, was dadurch erreicht werden sollte und hatte auf eine plausible Erklärung im Abschlussband gehofft. Jedoch wurde ich enttäuscht.


    Die Protagonistin Cia war in den ersten beiden Bänden schon teilweise mit ihrem Überkönnen teilweise schwer zu ertragen, aber die Autorin Joelle Charbonneau hat es im dritten Band nochmal deutlich übertrieben. Cia kann alles, ist zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, die Menschen vertrauen ihr, setzen auf sie und stecken ihre ganzen Hoffnungen in sie. Ganz nach dem Motto: Wenn sie es nicht kann, dann kann es niemand! Dabei ist sie ein Mädchen von einer abgelegenen Provinz, die gerade ihr Studium begonnen hat. Das war mir alles ein wenig zu viel - selbst für einen Jugendroman/Roman für junge Erwachsene.


    Aber nicht nur die Protagonistin war für mich unglaubhaft, das ganze Szenario wurde immer abstruser, sodass mir die Freude am Lesen recht bald vergangen war. Ständig sterben Menschen, entweder werden sie umgebracht oder sie haben sich selbst in eine Situation gebracht, die sie später töten wird. Teilweise hatte ich bei dem Lesen das Gefühl, dass zum Schluss gar keiner mehr übrig bleiben würde.


    Der Schreibstil der Autorin war für mich im letzten Band auch nicht mehr überzeugend. Die Autorin bleibt die ganze Zeit ganz nah bei Cia und berichtet von jedem Handschlag den sie erledigt. Das war mitunter ein wenig zu viel und hat die Spannung aus den Geschehnissen herausgenommen. Teilweise waren aber auch die Handlungen von Cia so unlogisch bzw so wenig von der Autorin durchdacht, dass ich das Gefühl hatte, dass Cia selbst beim Wasser kochen überfordert gewesen wäre. Dies wurde zum Ende hin besser, sodass zum Abschluss ein wenig Spannung aufkam. Die Auflösung der ganzen Geschehnisse und der Entstehung der Auslese war für mich jedoch auch nicht überzeugend.


    Insgesamt war es ein enttäuschender Abschluss einer Trilogie, die so vielversprechend begann. Schade!


    2ratten