Beiträge von Marlen

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Guten Morgen!


    Im Urlaub in Schottland habe ich einen supersüßen Buchladen entdeckt: An der Nordsee, in Durness gibt es das Balnakeil Craft Village, ein Örtchen, in dem Kunsthandwerk u.ä. angeboten wird. In dem Bookshop kann man stöbern, aber auch etwas essen und trinken und sitzt ganz gemütlich. Gleich um die Ecke ist auch noch "Cocoa Mountain", wo man handgemachte, ausgefallene Pralinen (z.B. Erdbeer - Chili - Zitronengras) und wahnsinig leckere heiße Schokolade aus hellen und dunklen Schokoladen, mit Sahne und Schokosoße drüber, trinken :herz:


    Hach, ich könnt' gleich wieder hin...


    Ich lese jetzt "Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse" von Christine Nöstlinger :breitgrins:


    Ist in meiner Kindheit irgendwie an mir vorbeigezogen...


    Hihi, das ist so witzig! Letztens habe ich mal wieder reingeschaut, als es das in der SZ-Edition gab und mich gleich über Konrads Ziehmutter kaputt gelacht: "Dann wirst du dich eben chemisch reinigen, liebes Kind!" :breitgrins:


    Ich liiiebe Christine Nöstlinger!

    Bei mir kommt's vor allem darauf an, _was_ ich lese. Wenn ich z.B. im Internet lese, können meine Kolleginnen noch so laut nach mir rufen, das höre ich meist erst beim zweiten Mal.


    wenn ich privat lese, kann ich auch besser abschalten, als wenn ich fachtexte lese - wenn ich da Verständnisprobleme habe und irgendjemand / irgendwas babbelt mich andauernd zu oder der Presslufthammer dröhnt, ist es ganz schnell mit meiner Konzentration und Motivation vorbei...


    Musik geht bei mir nur manchmal, Musik über Kopfhörer meistens gar nicht, das geht mir zu direkt ins Hirn :breitgrins:


    LG
    Marlen

    Mike Gayle - Turning thirty - Sturzflug ins Leben (oder mein 30. Geburtstag)
    Mike Gayle - my legendary girlfriend - Mein Bett, das Telefon und sie


    Die kenne ich zwar nicht, aber sie klingen lustig :breitgrins: Musst du mal schreiben, wie's dir gefallen hat und wie dein "Konzept" mit dem englisch-deutsch lesen klappt!
    :winken:


    Für englische und amerikanische Bücher gibt es keine Buchpreisbindung. Dass englische Bücher in Buchhandlungen meist sehr viel teurer sind, ist mir auch schon aufgefallen. Meist handelte es sich in den Buchhandlungen um britische Ausgaben, die man dann beim Versandhandel mit US-Ausgaben verglichen hat. Die britischen sind von Grund auf teurer. Was es sonst für Gründe für den höheren Preis gibt, weiß ich leider auch nicht.


    Mir ist auch aufgefallen, dass es sich bei den Büchern, die ich bei Amazon bestellt habe, durchgängig um us-Ausgaben handelt. hach, und ich dachte, ich könnte in Schottland günstig Bücher shoppen ... :rollen:


    Marlen
    Das kann daran liegen das das auf diese Bücher keine Buchpreisbindung unterliegt (wie das bei englischen Büchern in deutschland ist weiß ich allerdings nicht) da es diese in England z.B nicht gibt.


    Und das heißt dann, dass jeder Verlag seine Preise selbst macht?


    Sorry, nochmal OT: wie funktioniert das denn in D mit der Buchpreisbindung? Auch unter den Verlagen oder gilt das nur für den Buchhandel?


    LG
    Marlen

    Hach, da habe ich ja was ausgegraben...


    Ich habe mir auch mal wieder vorgenommen, mein Englisch aufzupäppeln und habe mit James Herriots "Every creature great and small" begonnen und mir gleich Teil 2 und 3 hinterher bestellt. Ist recht einfach zu lesen (abgesehen von den veterinärmed. Fachbegriffen) - da ich aber vorher das Hörbuch gehört habe, viel es mir recht leicht. Es sind auch nicht alle Geschichten verhörbucht ;) worden.


    Im Gegensatz zu Papyrus wollte ich gerne mit Büchern anfangen, die ich auf Deutsch schon kenne (und gut fand). Als nächstes möchte ich dann vielleicht Outlander von D. Gabaldon lesen.


    Wieso sind engl. /amerikanische Bücher eigentlich günstiger als deutsche? Und weiß jemand, wie die Preise für die engl. Bücher in Deutschland gemacht werden? Ich wollte die eigentlich in einer engl. Buchhandlung hier in München kaufen, da waren sie aber doppelt so teuer wie bei Amazon... :sauer:


    Papyrus, wie weit bist du schon mit deiner Liste gekommen?


    LG
    Marlen


    Marlen: die Frage war für mich, oder? :breitgrins:


    Ich besitze die ersten 5 HP-Hörbücher, eins vom kleinen Nick, HdR und die Säulen der Erde. Alles andere leihe ich mir aus der Bibliothek, weil ich zu geizig bin, so viel Geld für 1 x Hören auszugeben.


    Wobei mir die Harrys so ans Herz gewachsen sind, dass ich sie mit Sicherheit nicht nur einmal hören werde.


    Jap :breitgrins:


    ich zögere auch immer, die HBs selbst zu kaufen. Bei solchen Schnäppchen wie den Säulen der Erde oder der Brigitte-Edition lasse ich mich schon mal eher hinreißen, deshalb leihe ich auch. Hat eure Bücherei da einen großen Fundus?
    Bei uns merkt man schon, dass sie im Aufbau sind, es sind aber trotzdem immer sehr viele ausgeliehen und die, die mich interessieren, habe ich fast schon alle durch ;) Vielleicht wechsle ich dann bald in die nächstgrößere Bücherei...

    ich habe letztens "Schokolade zum Frühstück" angefangen zu hören, gelesen von Ranja Bonalana, das ist auch die Synchronstimme der Bridget Jones im Film. Gefiel mir aber auch gar nicht, ich kann halt besonders dieses Stimme-verstellen für verschiedene Charaktere nicht leiden :grmpf:...


    Leihst du dir die HBs meistens in der Bücherei aus?

    Ist schon manchmal selten, viele Vorleser mag ich als Schauspieler sehr gern (wie z.B. auch Mareike Carrière) und in der Rolle dann gar nicht. Ich hatte letztens "Herzsprung", gelesen von Svenja Pages, das war echt zum Fortlaufen...
    Trotzdem finde ich aber, dass gelernte Schauspieler bzw. eher noch Synchronsprecher das Vorlese zum Teil schon drauf haben. Wenn ich das mit Dieter Bohlen oder Boris Becker vergleiche :wegrenn:


    Was ich mir aber wohl noch zulegen werde, ist "Glenkill", gelesen von Andrea Sawatzki aus der brigitte-edition (starke Stimmen).

    Huhu,


    hört ihr gar keine Hörbücher mehr? :rollen:


    Mir hat in der letzten Zeit besonders gut die Lesung von den "Säulen der Erde" gefallen (gibt's gerade bei Weltbild für 14,99 €), gelesen von Joachim Kerzel. Wundervolle Stimme, toll gelesen und die einzelnen Kapitel sind z.T mit Orgelspiel miteinander verbunden, das wirkt ganz monumental und feierlich, einfach toll.


    Außerdem kann ich die Hörbücher von "Der Dr. und das liebe Vieh" von James Herriot sehr empfehlen. Ich hab's auf dem IPod gehört und immer wieder vor mich hingekichert, weil's so herrlich witzig ist und auch ganz toll vorgelesen wird.
    Ich komme auch immer wieder zu dem Schluss, dass mir männl. Vorleser viel besser gefallen als weibliche, die meisten versuchen nicht, dauernd ihre Stimme zu verstellen und reden viel ruhiger und angenehmer...


    LG
    marlen

    Zitat von "Saltanah"


    Das dürfte Rasmus, Pontus und der Schwertschlucker gewesen sein. Im Landstreicher kam kein Pontus vor.
    Den Schwertschlucker habe ich als Kind auch gelesen und ihn mir letztens auf schwedisch gekauft. Rezension folgt irgendwann.


    Leider erst jetzt gesehen:


    Richtig, so lautete der Titel! Danke dir, du hast mich vom grübeln befreit ;)!


    @ Valentine: Hm, bei den Kindern von Bullerbü kann ich mich an keine Schafe erinnern... Die Kinder hatten zwar immer viele Tiere.... *grübelwiedervonvorn*.... ;)

    Die Antwort darauf fällt echt schwer, weil neuere "hochwertige" Literatur meist rar zu sein scheint.
    Peter Härtling könnte ich mir vorstellen (v.a. im Kinder- und Jugendbuchbereich) und auch Christine Nöstlinger. Janosch für die Kinderbücher vielleicht.


    Bei der Erwachsenenliteratur.... vielleicht Uwe Timm? Grass denke ich auch, vielleicht auch Martin Walser.

    @ Saltanah: Doch lieber Puzzeln als Stricken? ;) Kann ich mir aber auch sehr gut zusammen vorstellen.


    Wie gefällt dir die Lesung von Westphal? Es gibt eine ganz tolle Lesung der Buddenbrooks (22 CDs!) von ihm, die aber leider 100 € kostet :ohnmacht:, deshalb habe ich sie noch nicht gehört. Vielleicht ergattere ich sie mal in der Bücherei...


    LG
    Marlen

    Ich habe auch vor einigen Jahren "Du sollst nicht begehren" gelesen, es wurde glaub ich mal in einer zeitschrift als lesenswert vorgestellt.


    Ich fand die Atmosphäre im Kibbuz sehr mitreißend und spannend beschrieben, die Handlung aber ziemlich lahm... eine komische Mischung.


    Ich würde aber schon noch mal einem weiteren Roman eine Chance geben ;)

    Zu den Shakespeare Inszenierungen: Ich habe letztes Jahr "Maß für Maß" in einer vierstündigen AUfführung gesehen :ohnmacht:
    und sie war auch relativ modern inszeniert, also ziemlich schnodderig, dazu dann aber halt Shakespeares Originaltext.
    ich kann damit auch nicht viel anfangen, das hat mir schon bei Romeo und Julia im Kino nicht so gut gefallen...
    Es soll aber wohl verdeutlichen, wie rebellisch die Stücke zu Shakespeares Zeiten auf das Publikum gewirkt haben.


    Vorletztes Jahr habe ich aber eine etwas weniger moderne aufführung von Miss Sara Sampson gesehen, die fand ich spitze. Am Ende stand ein lebendes Pony mit Schleife um den Bauch auf der Bühne :breitgrins: