Beiträge von Marlen

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    Hihi, wie witzig...
    Valentine, die kenn ich auch noch! Was aber sogar ich alte Kitschtante schon früher abartig fand, waren diese "My little Ponys", die angeblich nach Schoki oder kirsch "duften" sollten.


    Wie gesagt, das Stempelkissen duftet nur ganz leicht, auf dem Papier müsste es eigentlich sofort wieder verfliegen. Ich hab's vor allem wegen der Farbe gekauft.


    Aber der Stempel ist wirklich sehr schön, es gab auch noch andere tolle Motive. Er ist übrigens aus Holz (mit Gummi-Stempelauflage) und in Buchform :smile:

    Zitat von "Saltanah"


    Na ja, Marlen hat ja nicht gesagt, wie viele ungelesene Bücher sie abbauen will. :elch:


    :hm: Was soll ich tun? Der Platz wird nicht mehr.. Und mein Freund findet Regalexpansionen überhaupt nicht so witzig, wie ich es ihm verkaufen wollte... :heul:


    Aber mir fällt schon noch was ein!

    Zitat von "Pensiero"

    Es gibt doch immer wieder Dinge, die mich verblüffen... Höre grade zum ersten Mal, dass es sowas gibt... Aber warum nicht...


    Verwundert, Konstantin


    Hihi...
    Er duftet nur ganz dezent, nicht so wie WC-Stein oder so was :zwinker:
    Pink ist meine Liiieblingsfarbe :bang:
    Den Stempel habe ich übrigens im Museumsshop der Hypo-Kulturstiftung gekauft.

    Ex Libris Stempel finde ich klasse!
    Ich finde auch nicht, dass sie ein Buch verschandeln und es macht mir auch nichts, wenn ein gebraucht gekauftes einen Stempel, Namenseintrag oder Widmung hat, das finde ich eher toll, dass das Buch schon eine "Geschichte" hinter sich hat.


    Vor ein oder zwei JAhren habe ich mir einen Ex_librisstempel mit Jugendstilblütenmuster und einen pinken Stempel, der nach Orchidee duftet gekauft und stemple damit eifrig wie der Finanzbeamte meine Bücher :breitgrins: .

    Huch, wieso bin ich denn nicht früher auf diesen Beitrag gestoßen??


    Ich studiere ab Herbst im 7. Semester NdL (= neuere deutsche Literaturwisenschaft), germanistische Linguistik und Arbeits- und Organisationspsychologie auf Magister. *Lufthol*


    Mein Studium macht mir riesigen Spaß, mir ist aber auch klar, dass mein späterer Beruf wahrscheinlich nichts mehr damit zu tun haben wird.


    Ich wäre liiiebend gerne Dozentin an der Uni geworden - dafür stehen die Chancen leider nicht so gut.
    Da ich schon seit drei Jahren in einem großen Konzern arbeite, möchte ich gerne über ein Praktikum in der Personalabteilung landen -- ich hoffe, über Beziehungen und mein Nebenfach klappt das auch. Außderdem hab ich eine abgeschlossene Ausbildung zur Industriekauffrau, vielleicht kann ich darauf noch berufen.
    Ich haber mir aber auf jeden Fall fest vorgenommen, mich nicht unterkriegen zu lassen :zwinker:


    Ansonsten wäre meine Alternative, auf den Magister noch den Lehramtsabschluss draufzusetzen. Angeblich werden in drei Jahren Lehrer händeringend gesucht. hahaha


    @ Capesider: Ich denke auch nicht, dass du für eine Ausbildung zu alt bist. Eine Freundin von mir hat zuerst Soziale Arbeit studiert und dann noch eine Ausbildung zur Industriekauffrau draufgesetzt - hat also auch geklappt. Bei Beginn der Ausbildung war sie schon 27.
    Wenn du so unglücklich mit deinem Studium bist, macht es ja auch keinen richtigen Spaß mehr.


    LG, Marlen :blume:

    Zitat von "Natascha S."


    Hast Du auch "Die Wand" von dieser Autorin gelesen?


    Jaaa, da hab ich gerade eine Hausarbeit drüber geschrieben: Marlen Haushofers "Die Wand" (1962): SChreiben in der Abgeschiedenheit eines utopischen Raumes als Maßnahme einer erfolgreichen Identitätsgestaltung? :breitgrins::zwinker:


    Ist mein absoluter Lieblingsroman! Hast du ihn auch gelesen? Wie hat er dir gefallen?

    Zitat von "Natascha S."

    Hallo


    ich habe vor Kurzem die Bücher von Marlen Haushofer «Brav sein ist schwer / Schlimm sein ist auch kein Vergnügen» meinem siebenjährigen Sohn vorgelesen.... ich weiss nicht wem diese Bücher besser gefallen haben - meinem Kind oder mir.....Ooooo.....Die schönsten Kindheitserinnerungen wurden wieder zum Leben erweckt...Sommerferien bei den Großeltern auf dem Land...In besten Traditionen von Atsrid Lindgren (wenn nicht besser). Schade, dass ich diese Bücher als Kind nicht gelesen habe....


    Marlen Haushofer ist klasse! Ihre Bücher für Erwachsene sind einfach toll. Ich werde wahrscheinlich meine Magisterarbeit über mehrere ihrer Romane schreiben.
    Es gibt auch noch andere Kinderbücher von ihr, "Bartels Abenteuer" glaub ich, ist eins davon. "Das fünfte Jahr" ist auch eher ein Kinderbuch.


    Liebe Grüße,
    Marlen

    Hach, meine Mutter und ich haben am Wochenende mal wieder soo schön in Erinnerungen an meine alten Kinder- und Jugendbücher geschwelgt, dass ich mir gerade fast "Madita", "Pippi Langstrumpf" und "Der 35. Mai" bestellt hätte... :redface:

    Zitat von "Bettina"

    Ich habe hier als Leseübung den Asterix redt Schwyzerdütsch: Dr gross Grabe, konkret in Berndütsch. Kostprobe: Dr Grännix u dä Fotzelcheib vo Suurniblix wei d Rämer la cho für ds ganze Dorf z überrümple.


    Marlen nix versteht dies Sprach :schulterzuck::zwinker: *aufgeb*


    Aaaber ich fahre Anfang nächsten Jahres für ein paar Tag nach Zug, eine Freundin, die dort arbeitet besuchen - dann teste ich mich live und in Farbe :klatschen:

    Uuuah, Beowulf!
    Tatsächlich ein Heldenepos auf altangelsächsich/-englisch, ich glaube 11.000 Zeilen und fast komplett im Stabreim geschrieben.... :wegrenn: Ein gradioses Textzeugnis der frühen Phase der Verschriftlichung.


    Ich musste letztes Semester Referat und Hausarbeit über den Stabreim schreiben und bin regelrecht daran verzweifelt... :spinnen:

    Zitat von "Alfa_Romea"


    Falls du noch Fragen zu unserem kuriosen Sprachverhalten hast: Ich stehe gerne zur Verfügung. Und sonst wird dir Bettina als in der Schweiz lebende Deutsche sicher auch noch das eine oder andere Müsterchen erzählen können.... :smile:


    Gruss


    Alfa Romea


    hallöchen Alfa!


    Na, da ist ja wirklich komisch! Aber da fällt mir auch ein, dass ich letztens über den Nobelpreisträger Elias Canetti gelesen habe, der ursprünglich aus Bulgarien/ England/ Österreich kam, sich schnell richtiges SChweizerdeutsch angewöhnt hat - ist man "mehr akzeptiert", wenn man sich zumindest bemüht, Schweizerdeutsch zu sprechen? (So wie im Original klingt es ja bei Zugezogenen eh nie).


    Liebe Grüße, marlen,


    die leider gar keinen richtigen Dialekt spricht - aber die Bayern halten's dafür, weil ich halt überhaupt kein Bayrisch spreche. :rollen:


    EDIT: Anfangs war ich auch ganz überrascht, wenn z.B. auf 3 Sat oder Arte ein Bericht aus der Schweiz kam, dass der synchronisiert wurde. Irgendwie war mir das (weil ich auch noch nie wirklich in der SChweiz war) nicht bewusst, wie außergewöhnlich und anders der Dialekt ist und ich kannte bis dahin immer nur so einen leichten Einschlag im Hochdeutschen (kamen Paola und Kurt Felix nicht auch aus der Schweiz?)

    Zitat von "Valentine"

    Vor Jahren gab es in meinem Heimatort mal ein Büchlein mit gesammelten Anekdötchen inklusive "Golwischä" (Goldbacher) Sprachtest. Ziemlich witzig, aber schon die Leute ein paar Ortschaften weiter wären daran verzweifelt ;)


    Ja, das ist echt das Witzige an Dialekten, das sie drei Ecken weiter schon wieder ganz anders sind.
    Wer seinen Dialekt erhalten oder aufmöbeln will, sollte sich übrigens mit möglichst alten Menschen aus der Gegend unterhalten, die sprechen die Dialekte noch viel "unverfälschter"; und sie werden von Generation zu Generation schwächer und verwaschener. Also: Stürzt euch auf unsere Senioren :zwinker:

    Zitat von "Pinky"

    Mein Vater hat ein paar Bücher die in Bergischplatt sind. Ist ganz lustig das zu lesen. :breitgrins: Kann das zwar nicht so gut wie mein Vater, aber ich gebe zu das ich mich auch immer wieder dran versuche. Macht einfach spaß was in anderen Dialekten zu lesen.



    Ich liiiebe ja das Ruhrpottplatt, weil ich halt selbst von da wech bin :klatschen::zwinker:


    Für alle Interessierten daher: http://www.ruhrdeutsch.de


    Vor allem die Märchen und Geschichten finde ich zum Schießen.
    Ich finde auch, dass es schade ist, wenn die Dialekte immer mehr aussterben - aber auch, das man schon Hochdeutsch sprechen können sollte, z.B. im Job.


    Für alle Westfalen- und Ruhrpottfans könnte ich auch noch Elke Heidenreichs Kolumnen als Else Stratmann empfehlen :klatschen:


    Oder manchmal auf WDR die Comedy mit Jupp Strattmann, Essen sei', Dokter :breitgrins: sehr witzig.

    Zitat von "Alfa_Romea"

    Moin Lyros!



    Es gibt in der Schweiz ab und zu auch Bücher, die in Dialekt verfasst sind, dabei handelt es sich allerdings ausschliesslich um Originale, Übersetzungen gibt es keine, da ist der Markt einfach zu klein dafür.
    Da es im Schweizerdeutschen keine einheitliche Schreibweise gibt (es gibt ja auch kein eigentliches Schweizerdeutsch, sondern nur dutzende von Dialekten), sind solche Texte meist ziemlich mühsam zu lesen, wenn man selber nicht den entsprechenden Dialekt spricht. Allerdings ist beim Schweizerdeutschen nicht zu befürchten, dass es ausstirbt oder die Leute aus der Übung kommen, da es überall und von allen gesprochen wird.


    Moin oder doch lieber Tach von mir!


    Das interessiert mich jetzt schon länger:
    Wie sehr sprichst du schweizerdeutsch bzw. wie sehr dein Umfeld? Ich wundere mich bei sehr "starken" Dialekten, die sehr weit von der Schriftsprache entfernt sind immer, das z.B. die I-Männchen in der Schule Hochdeutsch schreiben lernen. :smile:


    Ich glaube, Schweizerdeutsch ist für mich auch am schwersten von allem zu verstehen.

    @ Mira: "Im Schwindeln eine Eins" hab ich auch gelesen, das war auch von M.L. Fischer, oder?


    Die Lindgren-Bücher fand ich auch immer superklasse,
    ich mochte die Bullerbü-Reihe und Madita am liebsten. Und als ich noch kleiner war, "Lotta".


    Christine Nöstlinger hab ich dann mit 12, 13, 14 viel gelesen.

    Pucki hab ich auch gelesen - einmal die ganze Reihe durch in den Sommerferien und kannte danach Puckis Leben praktisch besser als mein eigenes. :zunge: Pucki als junge Braut und so.
    Ich glaube, es gab noch so eine ähnliche Serie, die "Wildfang" hieß, kennt die noch jemand?


    Die kleine Hexe hab ich auch heiß und innig geliebt, die haben meine Eltern mir mal kapitelweise als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen.


    Als ganz kleines Kind hat mir meine Mutter immer Grimms Märchen vorgelesen - die wollte ich so oft hören, das meine Mutter sie schließlich auf Kassette aufgesprochen hat und ich sie dann bald selber auswendig konnte, genau so wie den Struwwelpeter: "Der Friederich, der Friederich, das war ein arger Wüterich. Er fing die Fliegen in dem Haus und riss ihnen die Flügel aus..." Ganz schön böse geschichten eigentlich...


    Professors Zwillinge hab ich auch gelesen!


    Und
    *Hanni und Nanni
    * Jette und Nette von Brigitte Blobel (auch schätzungsweise 45673000 Mal...)
    * Mädchenbücher von Marie Luise Fischer


    Komisch, wie oft man früher manche Bücher gelesen hat, oder? Mittlerweile lese ich eigentlich gar kein Buch zwei mal...

    Hallo zusammen!


    Als ich gerade noch mal in den Erich-Kästner-Beitrag geguckt habe, fiel mir einbei Bettinas Beitrag :winken: ein, dass wir vielleicht einmal in Nostalgie schwelgen und uns über Kinderbücher aus Kindheit und Jugend unterhalten könnten?
    Wer macht mit?


    Mir fielen dazu direkt die Bücher ein, die mir meine Mutter mal geschenkt hat, die sie schon früher als Kind gelesen hat, zum Beispiel die "Bettina-Bücher" von H-E. Seuberlich. Kennt die noch jemand?
    Leider gibt es bei amazon kein Bild von den Covern, ich habe aber hier ziemlich weit unten auf der Seite welche gefunden:http://www.detlef-heinsohn.de/boje-seuberlich.htm


    Viel Spaß beim Schwelgen :klatschen:

    Mir geht es leider genau so. Ich nehme mir immer vor, erst mal was vom SUB abzubauen und dann erst wieder zu bestellen, aber dann fällt mir wieder etwas ein, was ich unbedingt noch haben muss :ohnmacht:


    Im MOment kann ich mich auch nur sehr schwer auf ein bestimmtes Buch/ Thema konzentrieren, weil meine Gedanken andauernd abschweifen und ich immer wieder aufspringe, um noch schnell was zu erledigen... hach, das macht's nicht einfacher! :redface:

    ich habe auch für D/Ö/S gestimmt. da ich ja neuere deutsche Literatur studiere, müsste ich mich ja eh dazu verpflichtet fühlen.


    Ich finde aber auch, dass ein Roman in seiner Ursprungssprache am besten rüberkommt.


    Englische Bücher (besonders die Krimis) gefallen mir auch sehr gut. da fühle ich mich direkt, als wäre ich auf einem Landsitz im englischen/schottischen Moor und würde die ganze Zeit nur Burberry-Mäntel tragen :zwinker: . Die meisten Romane vermitteln meiner Meinung nach die Atmosphäre sehr gut.


    Bei französischen Büchern habe ich das Problem, das ich sie nicht im Original lesen kann, weil mein Französisch so grauenhaft verkümmert ist, das ich kaum nach dem Weg fragen kann.
    Außerdem kann ich mir die Namen nie merken :schulterzuck: (bei "Das Parfüm" musste ich mir irgendwann eine Marlen-Aussprache für "Grenouille" ausdenken, weil es so mühsam war....) :rollen:


    :blume: Marlen :blume: