Beiträge von TanjaT

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich editiere meine Leseliste von 2010 vom ersten Beitrag mal hierher, um Platz zu schaffen.



    2010 aus dem SuB gelesen:


    1. Jennifer Valoppi: Das Allheilmittel
    (2009 mit ca. 100 Seiten bereits angefangen, am 2.1. dann komplett gelesen, 478 Seiten) Link
    2ratten


    2. Alan Bennett: Cosi van tutte (2.1., 111 Seiten) Link
    3ratten


    3. Claudia Frenzel: Nö (1/10, 214 Seiten) Link
    2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:


    4. Michel Faber: Die Weltenwanderin (1/10, 380 Seiten) Link zur Leserunde mit Breña
    4ratten


    5. Nora Roberts: Grün ist die Hoffnung (3/10, 416 Seiten) Link
    1ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    6. Scott O'Dell: Insel der blauen Delfine (3/10, 190 Seiten) Link
    3ratten


    7. Theresa Breslin: Das Medici-Siegel (3/10, 574 Seiten) Link
    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    8. Marianne Fredriksson: Maria Magdalena (3/10, 284 Seiten) Link
    4ratten


    9. Michael Crichton: Gold (3/10, 365 Seiten) Link
    2ratten


    10. Antonia S. Byatt: Geisterbeschwörung (3/2010, 185 Seiten) Link (SLW "Ein-Wort-Titel")
    2ratten


    11. Christa Kanitz: Die Venezianerin (10/2010, 320 Seiten) Link ("Der Geschichte auf der Spur", Neuzeit, Zeiten des Umbruchs (1789-1815))
    3ratten


    12. Dan Simmons: Drood (11/2010, 976 Seiten) Link
    4ratten


    13. A. Lee Martinez: Diner des Grauens (11/2010, 344 Seiten) Link
    3ratten


    14. Ricarda Jordan: Die Pestärztin (11/2010, 640 Seiten) Link
    2ratten


    15. Jussi Adler-Olsen: Schändung (11/2010, 460 Seiten) Link
    3ratten

    Ich hab 2010 leider total oft ins Klo oder zumindest ins Waschbecken daneben gegriffen, und das bei einem sehr geringen Lesepensum.


    Darum sind die Top 3 leicht zu benennen:


    Dan Simmons: Drood
    Ich stelle mal wieder erstaunt fest: Ich mag diesen viktorianischen Kram.


    Marianne Fredrikkson: Maria Magdalena
    Hat mich auch im nachhinein wirklich berührt.


    Michel Faber: Die Weltenwanderin (Link zur Leserunde)
    Kam unerwartet zur rechten Zeit in mein Leben. Ein Glück, denn es lag recht lange auf dem SuB. Hatte ebenfalls nachhaltige Wirkung.

    Ich habe eben mal Peter Berlings "Das Kreuz der Kinder" bestellt, das sollte ja dann im Januar bei mir ankommen. Wahrscheinlich schaffe ich nicht mehr, aber ich lege dennoch Christian Jacqs "Die Braut des Nil" mit in die Waagschale.
    So ist es ein Buch für Kinder und eines über Kinder.
    Außerdem will ich am besten schon ab Januar dafür sorgen, dass meine Statistik Ende 2011 besser aussieht als die für 2010, und da ist das doch ein guter Einstieg, um am Ball zu bleiben. :smile:


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    Zwei neue Listen:


    Seychella-Liste:
    1. Anthologie: Gothic - Dark Stories
    2. Über 666 Seiten: Frank Schätzing - Limit (1328 Seiten)
    3. Heimat BRD: Christoph Borchelt - Überall ist Lönneberga
    4. Kein Thread vorhanden bisher: Sophie Andresky - Fuck your friends :redface:
    5. simmilu ist Schuld: Jeff Somers - Der elektronische Mönch
    6. Farbe im Titel: Kerstin Gier - Rubinrot
    7. Waffe oder Volk: Martin Millar - Die Elfen von New York
    8. Zahl im Titel: Dmitry Glukhovsky - Metro 2033
    9. Berg & Tal: H. P. Lovecraft - Berge des Wahnsinns
    10. Auswahl Seychella: - Mike Wilks - Mirrorscape, Gefangen im Reich der Bilder


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    Annabas-Liste:
    --- 7 Todsünden ---
    1. Lucy Golden - Was immer du befiehlst (Wollust)
    2. Neil Gaiman - American Gods (Hochmut)
    3. Helen Fitzgerald - Furchtbar lieb (Neid)
    4. Frank Göhre - Abwärts (Faulheit)
    5. Kevin Brooks - The road of the dead (Zorn)


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    --- Lese-/Bildungslücken ---
    1. Katrin Grunwald - Schwester!
    2. Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
    3. Tom Robbins - Pan Aroma
    4. Peter Carey - Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang
    5. Jostein Gaarder - Sofies Welt


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    --- 7 Todsünden ---
    1. Lucy Golden - Was immer du befiehlst (Wollust)
    2. Neil Gaiman - American Gods (Hochmut)
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    1. Katrin Grunwald - Schwester!
    2. Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
    3. Tom Robbins - Pan Aroma
    4. Peter Carey - Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang
    5. Jostein Gaarder - Sofies Welt


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    Liste übernommen

    Seychella-Liste:
    1. Anthologie: Gothic - Dark Stories
    2. Über 666 Seiten: Frank Schätzing - Limit (1328 Seiten)
    3. Heimat BRD: Christoph Borchelt - Überall ist Lönneberga
    4. Kein Thread vorhanden bisher: Sophie Andresky - Fuck your friends :redface:
    5. simmilu ist Schuld: Jeff Somers - Der elektronische Mönch
    6. Farbe im Titel: Kerstin Gier - Rubinrot
    7. Waffe oder Volk: Martin Millar - Die Elfen von New York
    8. Zahl im Titel: Dmitry Glukhovsky - Metro 2033
    9. Berg & Tal: H. P. Lovecraft - Berge des Wahnsinns
    10. Auswahl Seychella: - Mike Wilks - Mirrorscape, Gefangen im Reich der Bilder


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    Liste übernommen


    Genau: tschakka! Lass Dich einfach wieder häufiger hier blicken, wir motivieren Dich schon. ;)
    Schön, dass Die Weltenwanderin es unter die Top 3 geschafft hat. Und Maria Magdalena hast Du mir dezent wieder in Erinnerung gebracht. :breitgrins:


    Naja, wird etwas schwierig werden, da mein Arbeitspensum ab 2011 nochmals enorm ansteigt und ich Freizeit quasi zwangsläufig abschaffen werde deswegen ... ABER damit verbunden sind auch häufigere und längere Fahrten mit dem ÖPNV, und auf die setze ich hinsichtlich meines 2011er-Pensums ganz besonders. :zwinker:
    Heute ist mein voraussichtlich letzter "Gammeltag" bis irgendwann im März mal.


    Die Weltenwanderin hat tatsächlich nachträglich noch sehr gewonnen, einfach durch meine eigene Ernährungsumstellung 2010 *g*. Da sieht man das Ganze dann noch mal anders, finde ich.
    Und: Ja, ran an Maria! :smile:


    fehlt noch die Auswahl (10. Buch)


    Hatte Seychella via PN nachgefragt - uuund kann da jetzt auch eintragen:
    Mike Wilks: Mirrorscape



    Kann ich alles durchwinken bis auf "Abwärts" - was hat das mit Faulheit zu tun? :gruebel:


    Na, wenn die Leute nicht zu faul für die Treppe gewesen wäre - was nebenbei ja auch gesünder gewesen wäre -, wäre die ganze Story mit dem stecken gebliebenen Aufzug sinnlos. :smile:

    Okay, der Trend geht zum Segen, also melde ich mich sicherheitshalber auch mal erst mit meinen Listen zwecks Segenserhalt.
    Eigentlich wollte ich ja 2011 nicht mitmachen, nachdem ich 2010 so kläglich gescheitert bin ... wieso les ich auch die Threads ...?
    Also: Auf ein Neues!


    Seychella-Liste:
    1. Anthologie: Gothic - Dark Stories
    2. Über 666 Seiten: Frank Schätzing - Limit (1328 Seiten)
    3. Heimat BRD: Christoph Borchelt - Überall ist Lönneberga
    4. Kein Thread vorhanden bisher: Sophie Andresky - Fuck your friends :redface:
    5. simmilu ist Schuld: Jeff Somers - Der elektronische Mönch
    6. Farbe im Titel: Kerstin Gier - Rubinrot
    7. Waffe oder Volk: Martin Millar - Die Elfen von New York
    8. Zahl im Titel: Dmitry Glukhovsky - Metro 2033
    9. Berg & Tal: H. P. Lovecraft - Berge des Wahnsinns
    10. Auswahl Seychella: - noch offen


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    Und zur Annabas-Liste:
    --- 7 Todsünden ---
    1. Lucy Golden - Was immer du befiehlst (Wollust) :redface:
    2. Neil Gaiman - American Gods (Hochmut)
    3. Helen Fitzgerald - Furchtbar lieb (Neid)
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    So ein schrilles Genre-Hopping wie hier hab ich auch noch nie zusammengestellt, glaub ich ...

    Super, caithlin!
    Zwei der Bücher stehen bei mir auch noch ungelesen im Regal ...
    Nur bei dem Bittermandel-Buch weiß ich noch nicht so recht?


    Ich bin leider noch nicht weiter gekommen. Meinen ersten möglichen Titel habe ich ja verschenkt, weil ich den vor der Challenge-Idee gelesen hatte im Oktober (Christa Kanitz: Die Venezianerin), dafür habe ich dank des Wichtelns ja 1-2 Nachschubbücher bekommen. Das eine eignet sich auf jeden Fall (Salim Alafenisch: Der Weihrauchhändler), das andere wahrscheinlich (Carlos Balmaceda: Das Kochbuch des Kannibalen), mal sehen. :smile:

    Jahresabschluss 2010


    Da ich in diesem Jahr kein Buch oder auch Hörbuch mehr beenden will/kann/werde, ist es Zeit für meinen Jahresabschluss.


    Gelesene Bücher: 15
    Gelesene Seiten: 3757 Seiten
    Durchschnittswertung: 2,8
    Top 3 (von heute aus gesehen):
    Michel Faber - Die Weltenwanderin
    Marianne Fredriksson: Maria Magdalena
    Dan Simmons: Drood


    Gehörte Hörbücher: 13
    Gehörte Zeit: 6383 Minuten ... oder auch: 106,4 Std.
    Durchschnittswertung: 2,8
    Top 3 (von heute aus gesehen):
    Christoph Hardebusch: Die Werwölfe
    Leo Hickman: Fast nackt
    Donato Carrisi: Der Todesflüsterer


    (Erstaunlich, wie ähnlich sich Zahl und Wertung von Büchern und Hörbüchern sind!)


    Top 3 insgesamt:
    Leo Hickman: Fast nackt
    Michel Faber - Die Weltenwanderin
    Marianne Fredriksson: Maria Magdalena


    Teilnahme an Challenges: 5
    ("Ich bilde mich weiter", "SUB", "Historische Romane" (ab Oktober), "1 Jahr = 1 Land (Lifetime), "Nasen-Challenge" (ab November))
    Challenges versemmelt: 2
    Challenges erfolgreich abgeschlossen: 0


    Na, dann kann 2011 ja kommen - und kann fast nur besser werden. :smile:


    Euch alles noch schöne Festtage und einen guten Rutsch! :winken:

    Ich habe im Urlaub tatsächlich noch einiges mehr gehört und gelesen, wenn auch nicht unbedingt die Sachen, die ich eigentlich auf dem Plan hatte.


    Gelesen habe ich noch:
    - A. Lee Martinez: Diner des Grauens (Leihgabe seit 2009)
    - Jussi Adler-Olsen: Schändung (weil ich den ersten Teil so toll fand)
    - Ricarda Jordan: Die Pestärztin (für die historische Challenge)



    Eine Kritik verfassen werde ich noch zu:
    - A. Lee Martinez: Diner des Grauens
    - A. Lee Martinez: Eine Hexe mit Geschmack
    - Jussi Adler-Olsen: Schändung
    - Ricarda Jordan: Die Pestärztin
    - Craig Russell: Walküre
    - Preston/Child: Cult
    - Will Elliott: Hölle
    Donato Carrisi: Der Todesflüsterer


    Ich dachte, ich notiere mir hier mal eben alles, damit ich das nicht in der kommenden Woche vergesse. :smile:

    In meiner Dickens-Zeit habe ich nebenbei auch einiges über das Leben des Autors gelesen und vermute, dass davon auch Einzelheiten in Drood zu finden sein werden.


    J E D E Menge sogar. :zwinker:


    Ich habe natürlich nur am Rande recherchiert und mich mit Wikipedia und ein paar Fanseiten über Wasser gehalten dabei. Aber die biographischen Dinge, die ich alle so nachgeschlagen habe, waren tatsächlich stimmig. Aber das waren natürlich nur die groben Dinge, die Details sind mir beim Lesen nicht aufgefallen mangels Ahnung. Vielleicht verbergen sich da noch wahre Schätze für Fans von Dickens?

    Christa Kanitz: Die Venezianerin
    Die Gewürzhändlersaga (1. Teil)


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    Inhalt:


    Die Familie des Justus Iserbrook aus Hamburg erfreut sich einer guten Stellung innerhalb der Gesellschaft und eines entsprechenden Reichtums, auch wenn letzterer nach der letzten Besatzung durch die Franzosen, die etliche Verluste nach sich zog für die Hamburger, eher nicht recht greifbarer Natur ist.
    Ein Blick hinter die Kulissen der Familie zeigt, dass dort jedoch nicht alles Gold ist, das glänzt: Der älteste Sohn Moritz leitet das venezianische Kontor zwar zur vollen Zufriedenheit seines Vaters, seine Heirat mit einer Venezianerin stieß in der Familie jedoch auch wenig Gegenliebe. Der zweite Sohn ist ein Tunichtgut, der lieber Wein und Weib zuspricht, als sich um die Geschäfte der Familie zu kümmern, und die Tochter der Iserbrooks ist recht gut unter die Haube gekommen, zeigt aber wenig Eigeninitiative im Leben.
    Moritz plant, mit seiner Frau Sylvana und den drei Kindern nach Hamburg umzuziehen, was zu einem deftigen Streit führt, doch unbeirrt besteigt Moritz das Schiff gen Hamburg, um eine Warenladung zu begleiten und mit seinem Vater den Umzug zu besprechen. Doch es kommt zu einem Unglück, Moritz kommt dabei um, und plötzlich steht Sylvanas Schwiegervater vor dem Haus in Venedig, um ihr mitzuteilen, dass sie und ihre Kinder dennoch nach Hamburg umziehen werden.
    Sylvana fügt sich schließlich, doch Hamburg scheint zu sein wie erwartet: kühl, ganz anders als ihr geliebtes Italien. Sie hat Schwierigkeiten mit der hanseatischen Art und den Gepflogenheiten in Hamburg, noch mehr Schwierigkeiten jedoch bekommt sie mit ihrer Schwiegermutter Vanessa. Die beiden entzweien sich und Sylvana versucht, aus ihrem Los das Beste zu machen, doch als Justus stirbt, bezichtigen die Schwiegermutter und deren Tochter sie des Betrugs und der angebliche Tunichtgut des Hauses stellt auf einmal Ansprüche an das Erbe. Sylvana scheint erneut alles im Leben zu verlieren.


    Meinung:


    Gleich nach der Lektüre vergab ich an diesen historischen Roman vier Ratten, denn er hatte mich gut unterhalten, war kurzweilig und trotz des Titels und der Protagonistin Sylvana nicht ganz so typisch „Frauen in Hosen“, wie ich angenommen hatte, denn die Venezianerin stößt durchaus an ihre Grenzen im Rahmen des Buches. Gestört hat mich zu diesem Zeitpunkt vor allem der Schluss, den ich unglaubwürdig fand und auch zu offen. Letzteres klärte sich später, als ich erfuhr, dass – natürlich – weitere Bände dieser „Gewürzhändler-Saga“ existieren.


    Nachdem der Roman sich mittlerweile ein wenig bei mir gesetzt hat und ich feststelle, dass ich mich zwar nach wie vor an den Darstellungen zum Handel mit Gewürzen, zur Lagerung derselben und derlei mehr erfreue (die entsprechend gegenteilige diesbezügliche Behauptung in einer Amazon-Rezension kann ich daher nicht ganz nachvollziehen), der Rest aber sehr schnell und ohne großen Nachhall in meinem Kopf verschwunden ist, ziehe ich gleich mal wieder eine Ratte ab und pendele mich somit bei dreien ein.


    Zwar ist die Geschichte kurzweilig, aber entsprechend auch schnell im Verlauf, wenig detailliert und die Dinge passieren nun mal so, wie sie passieren, ohne dass einem dies besonders nahe gehen würde. Das Ganze ist relativ vorhersehbar, überrascht wenig, und mit ein bisschen Distanz muss ich dann doch zugeben, dass die Frauencharaktere zwar nicht so schlimm ausgearbeitet wurden, dass sie meinem Klischee eines solchen „historischen Romans“ entsprechen, aber sehr viel authentischer wirken sie andererseits dann doch wieder nicht. Vor allem das Gefühlsleben von Sylvana fand ich eher hanseatisch kühl als leidenschaftlich italienisch, um mal bei Klischees zu bleiben.
    Auch die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Kontor-Standorten beziehungsweise der jeweiligen Lebensart hätte deutlicher herausgearbeitet werden können, wie so einiges andere auch. Ich denke, das alles war dafür aber zu weit weg vom heutigen Leben und den Vorstellungen der Autorin, so dass all das eher seicht an der Oberfläche bleibt.


    Unterhaltsam, kurzweilig und teilweise interessant und informativ, im Großen und Ganzen aber doch eher belanglos und entsprechend wenig fesselnd.


    3ratten

    So, dann reihe ich mich mal mit einer Kritik ein.


    Vorweg
    "Drood" von Dan Simmons ist ein Titel, der mir bei seinem Erscheinen gleich ins Auge sprang. Viktorianisch, Grusel & Mystik, das Vorkommen realer Persönlichkeiten und diese noch aus dem Bereich der Literatur, all das hat mich sofort angesprochen. Es hat letztlich dann doch eine halbe (gefühlte) Ewigkeit gedauert, bis ich es gelesen habe, nämlich just in der letzten Woche bis gestern Abend.
    Wichtig, um meine Meinung einzusortieren, ist in dem Fall vielleicht auch der Hinweis, dass ich bislang nichts (ja, wirklich gar nichts) von Dan Simmons, Charles Dickens und Wilkie Collins gelesen hatte, dass historische Romane und entsprechend historisches Interesse bei mir nur begrenzt vorkommen, und dass ich generell nicht gerne so dicke Schinken lese, wie "Drood" unbestreitbar einer ist.


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    Inhalt
    Seoman hat im Grunde bereits die perfekte Inhaltsangabe geliefert, dennoch ein bisschen was für Scroll-Faule:
    Die Schriftsteller Charles Dickens und Wilkie Collins sind eng befreundet, weshalb Wilkie - der Erzähler des gesamten Romans - auch einer der ersten ist, mit denen Charles Dickens über das Zugunglück in Staplehorst spricht, bei dem er zwar überlebte, viele andere jedoch den Tod fanden. Wilkie ist jedoch der Einzige, dem Dickens mitteilt, dass er bei diesem Unglück die Bekanntschaft eines gewissen Drood machte, einer Gestalt, die aussieht wie der leibhaftige Tod und von dem Dickens glaubt, dass er für den Tod einiger Menschen beim Zugunglück maßgeblich und auf mystische Weise verantwortlich sei.
    Dickens beschließt, Drood und seinen Machenschaften mit Hilfe von Wilkie auf die Spur zu kommen und ihm nach Möglichkeit das Handwerk zu legen. Wilkie schließt sich diesem Unterfangen mit gemischten Gefühlen und eher ungern an, doch rasch hat Drood auch Wilkie in seinen Bann gezogen.
    Im Verlauf der nächsten Jahre trifft Wilkie immer wieder auf Drood und sieht seinen Freund Charles, andere Bekannte und schließlich sich selbst in Gefahr durch diesen Massenmörder, der seinen Ursprung in Ägypten hat und seinem Kult zu neuem Leben verhelfen will.


    Meine Meinung


    Das Buch ist so vielschichtig, dass man es nicht in wenigen Worten abhandeln kann. Das spricht für den Roman, soviel vorweg.


    Der Anfang des Ganzen ist sehr schleppend und ich habe sehr kämpfen müssen, das Buch nicht beiseite zu legen. Und mit dem Anfang meine ich gut und gern das gesamte erste Drittel des Romans - und damit im Grunde schon selbst eine Romanlänge, denn andere haben auf 300 Seiten eine komplette Geschichte von A bis Z erzählt, während Simmons sich da gerade erst aufgewärmt hat.
    Man erfährt vieles aus dem Leben von Wilkie Collins, Charles Dickens und auch von deren Verwandten, Freunden, Bekannten und Werken anderer Autoren. Natürlich spielen hier auch das alltägliche Leben, Gepflogenheiten, gesellschaftliche Regeln und derlei eine Rolle. Das alles fand ich sehr stimmungsvoll und auch glaubhaft, doch da das Erzählerische hier im Vordergrund steht (wer mit wem wann und warum ... welches Werk mit welchem Inhalt und bei welchem Verlag und in wie vielen Fortsetzungen ... etc.), ist dieser Teil doch in erster Linie gähnend langweilig. Unterbrochen wird dies nur von der Szene des Zugunglücks selbst und den ersten Nachforschungen von Wilkie und Dickens in den Katakomben, die einigermaßen spannend und auch ein bisschen gruselig sind, doch diese Szenen gemessen am Gesamtumfang des "Einstiegs" macht das Lesen insgesamt doch eher zu einer trägen und schwerfälligen Angelegenheit, die es einem schwer macht, Gefallen an der Geschichte oder auch nur an einzelnen Charakteren zu finden.


    Wie beim Berliner Ballen ist die Mitte auch bei "Drood" das Beste. :breitgrins:
    Hier treten die Personen- und Beziehungsbeschreibungen in den Hintergrund (nicht zuletzt, weil sie zuvor mehr als ergiebig ausgewälzt wurden) und es ist, als habe einer mit einer Klappe mit der Aufschrift "ÄÄÄÄÄKTSCHN!" im Buch gehockt. Es wird bedrohlicher, sowohl auf mystische und versteckte Weise, als auch ganz offensichtlich durch Raubversuche, hitzige Diskussionen und Auseinandersetzungen. Alles wird in diesem Teil des Buches plötzlich greifbarer und lebendiger, man wird (endlich!) ein Stück weit hineingezogen in die Geschichte.
    Dieser Buchteil, der sich bis auf die letzten vielleicht 100 Seiten ausdehnt, weckt viele Emotionen. Ich hab mich hier nicht nur gegruselt oder war vor Spannung kurz vor dem Nägelkauen, sondern mich hat gerade die Entwicklung der Freundschaft zwischen Wilkie und Dickens sehr berührt sowie auch die Entwicklung einiger Nebenfiguren, die teils aus unterschiedlichen Gründen aus der Handlung verschwinden, teils noch am Rande erwähnt werden, teils ihrerseits eine deutliche Entwicklung durchmachen.
    Das ist etwas, für das Simmons alle Ratten dieser Welt verdient: Haupt- UND Nebenfiguren derart zu gestalten, dass man an allen Entwicklungen gleichermaßen wirklich emotionalen Anteil nimmt (und das nach einem derart harten Einstieg ins Buch durch die Längen), ist in meinen Augen eine absolute Meisterleistung, von der ich mich nicht erinnern kann, sie jemals in der Form beim Lesen erlebt zu haben.


    Leider hält Simmons das alles nicht bis zum Ende durch, und so fand ich den letzten Teil des Buches wieder eher quälend in die Länge gezogen. Bin ich beim ersten Teil noch bereit zu sagen "Okay, es war öde, aber es hat sich durch die Geschehnisse der nächsten paar Hundert Seiten und durch die Art, wie man dann emotional als Leser einbezogen war, gelohnt", kann ich das vom Abschluss nicht wirklich sagen. Spätestens hier wären deutlich und dringend Straffungen sinnvoll und notwenig gewesen meiner Meinung nach.


    Apropos "als Leser einbezogen": Was mir unwahrscheinlich auf den Geist gegangen ist, ist die Tatsache, dass man als Leser dauernd persönlich angesprochen wurde. Dies ist insofern okay, dass der gesamte Roman als ein Manuskript Wilkies, das er als eine Art Nachlass plant, geschrieben wurde, doch Wilkie richtet sich ständig an einen Leser der späten Zukunft (also uns) und nicht direkt an die nächsten Generationen, und ständig werden Überlegungen angestellt, was wohl zu unserer heutigen Zeit immer noch so sein wird wie im neunzehnten Jahrhundert und was anders sein wird. Simmons war nicht so doof, dauernd bei diesen fiktiven Überlegungen Wilkies ins Schwarze zu treffen, sondern bietet auch Fehlannahmen, dennoch sind diese gehäuften Szenen völlig überflüssig und nervtötend.


    Was mir wiederum sehr gut gefallen hat ist, dass Simmons - wenn man das so sagen kann - stets in der Zeit geblieben ist. Man wird also des Öfteren mit Gepflogenheiten und Ansichten konfrontiert, die heutzutage nicht nur "out" sind, sondern bei denen man auch so seine Schwierigkeiten hat. Für mich als LeserIN gehört dazu natürlich das Frauenbild der Zeit und die Annahmen zum weiblichen Gemüt, zur weiblichen Intelligenz(fähigkeit) oder auch der Umgang mit ihnen, der wiederum aus einer bestimmten Auffassung von Frauen, ihrem Wesen und ihren Aufgaben entspringt. In einem anderen Buch wäre ich stellenweise entrüstet gewesen, doch hier bin ich dankbar, dass es nicht "Frauen in Hosen" sind, die im Roman eine Rolle spielen, und dass Simmons sich auch in solchen Punkten konsequent an der (möglichen) Sichtweise von Wilkie Collins orientiert hat.
    Das Ganze betrifft natürlich nicht nur Frauen, sondern auch so manche Ansicht zu gesellschaftlichen Ständen, Haustieren, Dienstboten, Indern, Ägyptern und so weiter sind nicht unbedingt sympathisch, wirken aber authentisch.


    Obwohl "Drood" durchaus auch etliche kleine - teils recht bissige - Schmunzelstellen aufweist, wenn Wilkie sich mal wieder über den einen oder anderen Charakter und seine Verhaltensweisen auslässt, verliert man beim Lesen doch nie die zunehmend düstere Spur. Ich selbst bin ja grundsätzlich eher begeisterte Leserin "blutiger" Romane, also aus dem härteren Thriller- und auch Horrorbereich, aber die lese ich auch nur deswegen meist ohne größeres Blinzeln, weil ich deren Derbheit und Brutalität nicht wirklich ernst nehmen kann (will, soll, muss). Im Vergleich dazu hat "Drood" stellenweise durchaus etwas Verstörenderes, weil der Horror, wie er hier stellenweise auftritt, auf der psychischen Ebene funktioniert und damit deutlich brutaler und auch realistischer ist (oder sein kann) als allerlei Gemetzel. Auch wenn z.B. die Beschreibung des Zugunglücks zu Anfang schon eher gemetzelig wirkt, ist diese Form des Brutalen doch eher rar im Roman und nicht stellvertretend.


    Insgesamt gesehen bin ich froh, dass ich den Roman gelesen habe, denn ich hätte eine erstaunliche schriftstellerische Leistung verpasst, wenn ich es nicht getan hätte (auch wenn ich in den nächsten Jahren bestimmt keinen Simmons-Roman mehr in die Hand nehme - echt zu ausufernd für mich). In dem Buch steckt eine solch detaillierte Beschäftigung mit Wilkie Collins und Charles Dickens sowie mit ihrer Zeit, ihrem Umfeld und ihren Werken, dass ich nahezu sprachlos bin ob dieser Leistung, ganz ehrlich.
    Dass ich mit den Werken der Autoren im Roman nicht vertraut bin, wird sich sicherlich irgendwann ändern und ich hab schon entsprechende Listen angelegt, denn das MUSS nach der Lektüre von "Drood" einfach sein. Dieser Roman ist also definitiv auch sehr inspirierend.


    Auf der anderen Seite mag mir einiges entgangen sein als "unwissende Leserin" und ich bin sicherlich nicht die richtige Adressatin für dicke Schinken, doch auch davon abgesehen bin ich andererseits froh, dass es mit der Lektüre jetzt auch vorbei ist. Komisches Buch.


    Nachdem ja einige Leute eine weitere Kritik sehr herbei gewünscht haben: Ich hab mir extra Mühe gegeben (*insert fishing_for_compliments_smiley here*). :zwinker:


    4ratten