Beiträge von Meli

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    Jetzt wissen wir also, was es mit diesen Zwillingen auf sich hat. Die tauchten doch schon im ersten Band auf, nicht wahr? :gruebel:


    Ah ja? Daran kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. In welchem Zusammenhang war das denn, falls du dich noch erinnern kannst?


    Mittlerweile bin ich am Ende des dritten Teils angelangt. Das Haus von Piscaltine finde ich auch sehr gruselig, vor allem diese bösen pity-faeries... Irgendwie habe ich Mühe mit dem Zeitgefühl bei Hettie. Wie lange ist sie bereits in diesem Haus? Beim Lesen kam es mir so vor als habe sie sich sehr schnell ausgekannt in diesem verwirrenden sich ständig verändernden Haus. Aber vermutlich ist mehr Zeit vergangen als ich erst annahm. Ich finde auch, dass Hettie mittlerweile deutlich älter wirkt.
    Was ich mich auch gefragt habe: Wie funktioniert das genau, dass Pikey Hettie in normalem Zeitabalauf sehen kann, wenn das stimmt, dass im alten Land die Zeit eine andere Geschwindigkeit hat? :gruebel:


    Die Handlung geht mir streckenweise immer noch etwas zu schnell voran. Beispielsweise als Pikey und Barthy in diesem Feen-Gefängnis mitrollen. Beim Lesen hatte ich da Gefühl sie waren plötzlich da drin und ich wusste gar nicht genau wie. Und plötzlich waren sie dann wieder draussen. Ob sich die beiden irgendwann noch anfreunden? Auf jeden Fall scheinen beide sehr misstrauisch zu sein und nicht sehr viel miteinander zu kommunizieren.


    Gespannt bin ich auch zu erfahren, was es mit den beiden Gestalten auf sich hat, die Hettie vom Fenster aus sieht. Als erstes habe ich natürlich an Pikey und Bartholomew gedacht...

    Ich finde es gerade wegen dem Umfang so toll :breitgrins:. Eine Freundin hat von dem Buch geschwärmt und sie ist eigentlich nicht so die Vielleserin. Und wie ich gesehen habe, sind die Bewertungen hier im Forum auch ganz gut.

    Den ersten Teil hab ich nun auch durch. Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte reingekommen, aber bei mir liegt auch die Lektüre des ersten Bandes nur kurze Zeit zurück.
    Überrascht hat mich auch die Veränderung von Mr. Jelliby, der es plötzlich nicht mehr erträgt, wenn andere so tun als wäre die Welt heil und lieber die Wahrheit direkt ausspricht. Auch scheint er mutiger geworden zu sein, da er direkt auf die unheimliche Soldatenillusion zuging.
    Ist das Zufall, dass "Milkblood" Ähnlichkeit hat mit Hettie?? Oder haben viele der Peculiar solche Äste anstatt der Haare? Barthy sieht ja etwas anders aus.
    Die Beschreibungen der beiden Welten gefallen mir sehr gut. Manchmal sind sie aber für meinen Geschmack fast etwas zu kurz oder ungenau gehalten. Beispielsweise das Loch in dem Pikey jeweils schläft beim Geschäft des Apothekers. Das kann ich mir irgendwie nicht so gut vorstellen... Ist das unterm Haus oder beim Haus?


    Und die Kette mit dem Auge betreffend: SABO hat Recht, sowas kriegt man überall :zwinker:
    Augenkette

    Und falls du dich doch noch demnächst für das Weiterlesen entscheidest, Dani, die entsprechende Leserunde beginnt Mitte / Ende Oktober und du wärst natürlich herzlich willkommen! [emoji16] Gäll, Jari? [emoji6]

    Ja, mir hat es sehr gut gefallen. Wenn das Stück sogar in einer deiner Vorlesungen thematisiert wurde, würde ich es dir besonders ans Herz legen, denn ich nehme an, dass da bestimmt auch einige Zusatzinformationen gegeben wurden, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass gerade die Interpretationen und Diskussionen zu dieser Geschichte sie besonders interessant machen. Und da sie sich sehr einfach und in kurzer Zeit lesen lässt, spricht in meinen Augen wirklich nichts mehr dagegen [emoji1]

    Das Buch stand schon ziemlich lange bei mir im Regal und endlich habe ich es auch gelesen. Leider muss ich mich den weniger Begeisterten anschliessen. Die Geschichte fand ich zwar nicht direkt langweilig aber auch nicht mehr als ganz interessant. Der Firmin wuchs mir während der ganzen Lektüre nie richtig ans Herz. Besonders gestört hat mich vor allem der Schreibstil. Die Witze entsprachen nicht meinem Humor und hatten für mich etwas Gewolltes. Auch störte ich mich oft an der Wortwahl. Die "Strassensprache" mit Wörtern wie "abzischen", "Puppe", etc. passte meiner Meinung nach nicht zwischen die ansonsten ganz netten Schilderungen. Auch fand ich die Einstellung von Firmin gegenüber Frauen und sein Wunsch sich mal an einer "zu vergreifen" nicht besonders witzig, auch wenn man dies als natürlichen, tierischen Trieb interpretieren könnte. Vielleicht hätte ich das Buch in der Originalsprache lesen sollen, eventuell hätte ich es dann lustiger gefunden.
    Das einzig Tolle an dem Buch ist für mich somit weiterhin das Titelbild mit der absolut süssen Rattenzeichnung.


    1ratten

    Katherine Mansfield - Something Childish But Very Natural


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    Inhalt:
    Das kleine Büchlein beinhaltet acht kurze Geschichten, welche verschiedene Arten der Liebe aufzeigen. Sie erzählen von der ersten Jugendliebe aber auch von der Liebe nach der Heirat. Ebenso werden die platonische, die imaginäre und die unerwiederte Liebe thematisiert. Herausgegeben wurde das Buch 1923. Das Leben und die Gesellschaft zu Beginn des 20 Jahrhunderts bilden somit den gemeinsamen Hintergrund der verschiedenen Geschichten.


    Meine Meinung:
    Leider bin ich überhaupt kein Fan von Kurzgeschichten. Kaum hat man sich den Charakteren angenähert, ist die Geschichte schon zu Ende. Das Buch habe ich aus Versehen gekauft, da mich die schöne Titelseite angesprochen hat und sich auf der Rückseite nur eine kurze Inhaltsangabe zur ersten Kurzgeschichte befand, wodurch ich fälschlicherweise annahm, dass sich diese auf das ganze Buch bezieht und es sich um einen kleinen Roman handelt.
    Nichtsdestotrotz habe ich durchgehalten und alle Geschichten gelesen. Es fiel mir erstaunlich leicht, obwohl mich die Handlung wie auch die Personen teilweise etwas seltsam anmuteten. Sehr gut gefallen hat mir vor allem der Schreibstil. Mit bildlichen Beschreibungen werden die einzelnen Situationen und Gefühle facettenreich gezeichnet. Eine solche Beschreibung, die mir beispielsweise besonders gut gefallen hat, ist diese:
    "What can you do if you are thirty and, turning the corner of your own street, you are overcome, suddenly, by a feeling of bliss - absolute bliss! - as though you'd suddenly swallowed a bright piece of that late afternoon sun and it burned in your bosom, sending out a little shower of sparks into every particle, into every finger and toe?... Oh, is there no way you can express it without being 'drunk and disorderly'? How idiotic civilisation is!" ("Bliss", S. 66)
    Obwohl alle Geschichten von der Liebe handeln, haftet jeder einzelnen auch eine traurige Note an. Es ist somit kein Wohlfühlbuch sondern hinterlässt den Leser nach Abschluss der Lektüre in einer melancholischen Stimmung. Zumindest war das bei mir der Fall.


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