Beiträge von schlumeline

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    So, mit dem ersten Abschnitt bin auch ich durch und bisher finde ich die Geschichte sehr interessant, wenngleich ja noch nicht wirklich viel passiert ist. Bei den Scaglias ist etwas vorgefallen, 3 Männer liegen auf dem Grund des Schwimmbeckens, gefunden wurden sie noch nicht und Ronnie weiß etwas oder war vielleicht daran beteiligt? Keine Ahnung, jedenfalls beobachtet er ganz gezielt das Nachbargrundstück und ist schließlich auch wesentlich früher als sonst von seinem abendlichen "Männertreffen" zurückgekommen.


    Die Einblicke in die Gesellschaft der Wohnanlage oder besser gesagt in die einzelnen Familien ist doch schon recht aufschlussreich. Ich muss mich auf jeden Fall Saltanah anschließen:


    Saltanah schrieb:

    Zitat

    Deutlich wird auch, wie weit in Argentinien Geld und Hautfarbe korrellieren. Hier ist man blond oder braunhaarig; schwarze Haare (und dicke Fesseln) haben nur die Angestellten - und natürlich die arme adoptierte Romina, der von Anfang an so deutlich gemacht wird, dass sie nur gezwungenermaßen mitadoptiert wurde. Sie stellt für mich die tragischste Gestalt der ersten Kapitel dar.


    Ich finde das Mädchen auch bedauernswert. Wie soll sie damit klarkommen in der Schule so anders auszusehen als die Anderen und so wenig Englischkenntnisse zu haben? Wie ist das Gefühl, wenn man zwar plötzlich viel mehr Geld und materielle Dinge zur Verfügung hat als vorher, sich aber ausgeschlossen fühlt? Bezeichnend war doch die Situation als die Familie vor dem neuen Haus vorfährt und Romina einfach im Auto sitzen lässt. Schrecklich!!


    Gesapnnt bin ich jedenfalls auch schon, was es mit Juani auf sich hat. Irgendetwas verbirgt er doch auch, wenn man dem glauben darf, was seine Mutter so berichtet. Sie liebt ihn zwar, scht aber auch in seinem Zimmer herum. Mal sehen....


    Der unangenehmste Charakter bei den ganzen Personenbeschreibungen ist für mich jedenfalls von Anfang an Tano. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man es mit solch einem Mann an seiner Seite aushalten kann. Also für mich wäre das nichts. Geld ist eben nicht alles, aber das merken in dieser Geschichte einige Personen vielleicht auch noch.

    Hallo zusammen,


    damit die Informationen und Eindrücke zu diesem Buch sich auch vielfältig gestalten, möchte ich hier auch noch meine Rezension zum Buch einstellen:


    Der Kuss des Anubis ist der erste historische Jugendroman der Autorin Brigitte Riebe. Er spielt, wie der Leser sich aufgrund des Titels schon denken kann, im alten Ägypten.
    Mutemwija, genannt Miu, die Tochter des bekannten und angesehenen Balsamierers Ramose, hilft gelegentlich in der Gaststätte zum Graureiher aus, auch wenn ihr Vater das nicht gerne sieht. Die Gaststätte gehört der Cousine von Mius Mutter und deren Mann, Nefer und Taheb. Irgendwo in der Vergangenheit liegt der Grund warum Ramose und Nefer sich aus dem Weg gehen, aber Miu weiß darüber nichts Genaues.
    Während Miu nun im Graureiher arbeitet, belauscht sie ein Gespräch zwischen zwei merkwürdigen Gestalten, einem Mann mit Warzen und einem weiteren mit Geierprofil. „Der Falke muss zum Himmel fliegen“…Da weiß Miu, dass ein Attentat auf den Pharao geplant ist. Das darf nicht sein, denn den Pharao hat Miu als kleines Kind bereits kennengelernt und damals hat er ihr eine kleine Feuerkatze geschenkt. Nun ist es an Miu den Pharao zu warnen. Mit Hilfe ihrer Großmutter Raia erhält sie Einlass bei Tutenchamun und dieser glaubt Miu. Die beiden kommen sich immer näher und so geschieht es, dass Miu zukünftig häufiger im Hause des Pharaos zu Gast ist. Dies wird von Mius Familie genauso ungern gesehen wie von Tutenchamuns Gemahlin Anchesenamun, die dafür bekannt ist, jede Konkurrentin, die versucht ihrem Gemahl zu nahe zu kommen, Böses anzutun. Neben dieser sich anbahnenden Liebesgeschichte kommt es jedoch in Mius Umkreis zu weiteren seltsamen Begebenheiten.


    In den Arbeitsräumen ihres Vaters tauchen plötzlich merkwürdige Pergamente und weitere Dinge auf. Ramose wird sehr nachdenklich und plötzlich wird er verhaftet und der Grabräuberei verdächtigt.
    Ani, der Sohn von Nefer und Taheb, und seines Zeichens Polizist, gerät ebenfalls unter Verdacht und wird verhaftet.


    Mius Freundin, Iset, die gerade erst geheiratet hat, fürchtet um ihren Mann. Er verhält sich merkwürdig und Iset weiß nicht woran es liegen kann.


    Ramoses Gehilfe Ipi ist über alle Maßen an Miu interessiert und wird auch zudringlich.


    So kommt eins zu anderem und der Leser bleibt in dieser merkwürdigen und unbekannten Welt des alten Ägypten gefangen. Dieses Buch ist Liebesgeschichte, Kriminalrom und historischer Roman zugleich und vermag es, sowohl jüngere als auch ältere Leser absolut in seinen Bann zu ziehen. Man erfährt viel über die Lebensumstände im alten Ägypten und über die Dinge, die von Tutenchamuns kurzem Pharaoleben überliefert sind.


    Schön, dass es am Ende des Buches eine Zeittafel gibt und ein Glossar, das dem Leser hin und wieder eine Worterklärung liefern kann.