Beiträge von Jari

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Die Nonne fand ich übrigens recht beeindruckend, dass sie zuletzt gleich zweimal gelogen hat, um ihn zu beschützen.


    Eine sehr rührende Szene.
    Mir gefiel auch die Aufzählungen Valjeans um zu beweisen, dass er der echte ist :lachen:


    Ich habe gerade mal nur 70 Seiten gelesen. Eigentlich fängt es gut an und die Filme kenne ich auch, aber irgendwie komme ich in die Geschichte nicht rein. Ich habe nun zwei Tage pausiert und werde morgen weiter lesen. Vielleicht packt die Leselust mich, wenn die Hunger Games starten?


    Jari : Liest du das Buch auf deutsch oder englisch?


    Ohje, ich war sofort mittendrin. Wenn ich aber pausiere, kann das Buch auch ruhen, erst wenn ich wieder lese, packt es mich wieder. Seltsam.
    Ich lese es auf englisch und du?

    Vor allem bin ich gespannt, wie Fantine darauf reagiert. Es ging ihr ja richtig gut, als sie erfuhr, dass der Bürgermeister weggefahren ist und sie annahm, dass Cosette abgeholt wird.


    Sollte der Bürgermeister ohne Cosette zurückkehren, denke ich, dass es mit Fantine ein schlimmes/trauriges Ende nehmen wird :sauer:

    Ich bin jetzt im siebten Buch, achtes Kapitel und muss sagen, dass dieses bisher mein liebstes ist. All diese Zweifel und Gedanken des Bürgermeisters sind sehr eindrücklich beschrieben und vor allem auch nachvollziehbar. Bestimmt waren wir alle schon in einer Situation, in welcher wir nicht wussten, welche Entscheidung die richtige ist. Das ganze Zaudern und Hadern - wundervoll beschrieben.


    Nun bin ich wirklich gespannt, wie es weitergeht, und ob Cosette doch noch abgeholt wird. Aber wahrscheinlich wohl eher nicht :sauer:

    Ich habe im Rahmen der Mini-LR mit Bird mal die ersten 100 Seiten gelesen und bin überrascht, wie gut mir das Buch gefällt. Bei diesen All-Age-Trilogien bin ich ja eher skeptisch, aber nachdem ich den Film gesehen habe, bin ich doch neugierig geworden. Besonders eindrücklich finde ich die Beschreibungen von Distrikt 12 und den Kampf ums Überleben. Diese Szenen passieren leider tagtäglich überall auf der Welt :sauer: Die Reise in die Stadt ist ein starker Kontrast dagegen, auch was die schillernden Farben anbelangt.


    Ich gebe zu, "Battle Royal" nicht zu kennen, aber ich werfe gerne mal einen Blick rein.

    Eine Frage: Gelten Kirgisen als POC? Ihr Hautton ist etwas dunkler als die westeuropäische und auch die Geschichtsform ist unterschiedlich. Falls ja, hätte ich nämlich ein Buch für diese Kategorie :err:

    Inhalt:


    1924 in einem kleinen Ail: Als der erste Lehrer auftaucht, wird er noch belächelt und seine Idee von einer "Schule" nicht ernst genommen. Doch Altynai ist sofort fasziniert. Vom Lehrer und von der Idee einer Schule. Auch Lehrer Düischen erkennt das Potential in seiner Schülerin und schliesst sie in sein Herz. Was aber hält die Zukunft für Altynai bereit?


    Meine Meinung:


    Die Bücher von Tschingis Aitmatow sind nie sonderlich dick. Sie kommen dünn und ausgehundert daher, wenn man sie mit anderen Büchern vergleicht. Dann schlägt man so ein Büchlein auf und sofort beweist einem Aitmatow, dass man ein Buch nie nach seinem Äusseren beurteilen sollte. Oder nach der Seitenzahl. Denn der Autor ist dazu in der Lage, mit nur wenigen Sätzen so viel Atmosphäre und Eindruck zu schaffen, wie andere Schriftsteller es auf 400 Seiten nicht hinbekommen.


    Auf knapp 100 Seiten erzählt Aitmatow eine aufwühlende und bewegende Geschichte aus einer Zeit, in der Bildung sich noch darauf beschränkte, das zu lernen, was man für die Arbeit brauchte. Lesen? Schreiben? Alles unnötig. Aber Lehrer Düischen setzt sich über die Vorurteile hinweg und baut aus eigener Kraft die Schule auf. Dass diese vom Kommunismus geprägt ist, ist klar. Düischen ist ein Anhänger Leninis und wenn die Kinder in winterlicher Kälte schreiben lernen, schaut das Bild Lenins dabei zu.


    Dabei handelt es sich um die Binnengeschichte. Die Rahmenhandlung spielt erst viel später und Altynai erzählt ihre Geschichte in Form eines Briefes. Dadurch werden Altynais Erlebnisse noch viel eindrücklicher, man erfährt ihren Schmerz und ihre Hingebung unverblümt und offen. Dabei wird ohne viel Drama von dramatischen Erfahrungen berichtet, dennoch schimmert durch den ganzen Text die Hoffnung. Die Hoffnung auf die grosse Stadt, Hoffnung auf Liebe, Hoffnung auf Erlösung.


    Aitmatow zeichnet mit klaren, deutlichen Worten Bilder, die bleiben. Dieses Buch ist eine Hommage an das Lernen und die Bildung. Etwas, das heutzutage oft als Selbstverständlichkeit und Qual angesehen wird. Altynai und bestimmt auch ihre Mitschüler waren froh und glücklich darüber, zur Schule gehen zu dürfen. Dank des eher behilfsmässigen Unterrichts Düischens konnten sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und ihr Dorf zum Blühen bringen.


    Ich muss zugeben, dass mir "Der erste Lehrer" sehr viel besser gefallen hat als "Dshamilja". Wahrscheinlich, weil hier die Liebesgeschichte eher im Hintergrund und sehr dezent abläuft. Und trotzdem ist die Zuneigung, die Altynai und Düischen füreinander empfinden, präsent und glaubhaft. Vor allem Düischens Opfer zeigt, dass er an das glaubt, was er tut und nur das Beste für seine Schüler möchte. Ein wahrhaft guter Lehrer.


    Fazit:


    Eine sehr eindrückliche Geschichte, die Spuren hinterlässt. Ein Buch, das uns aufzeigt, welche Kraft in grundlegenden Fähigkeiten wie lesen und schreiben liegen. Es ist ein Buch über Veränderungen, Ideen und die Kraft der eigenen Taten. "Der erste Lehrer" ist ein Buch, das nicht nur Lehrer lesen sollten. Es ist eine Geschichte für uns alle.


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    5ratten

    Ja, das war blöd. Andererseits kann ich es verstehen, denn wenn es geglückt wäre, wäre er ein Jahr eher frei gewesen. Seine Familie hätte ihn sicherlich gut gebrauchen können und daran musste er sich öfters denken.


    Das denke ich auch. Ausserdem hat ihn wohl auch den Gedanken gequält, dass er "nur" wegen eines Brotes so ungerecht hart bestraft wurde.

    Oh ja, Bücher können ganz schön schwer werden, ne? :zwinker:
    Als ich damals Abschlussprüfungen hatte, hatte ich auch keinen Bock auf lesen. Das kommt wieder :smile: