Beiträge von mone

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

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    Inhalt:
    Martin, der Meisterdieb, geht seinem Beruf seit Jahren erfolgreich nach, weil er sich absolut penibel an seine selbstaufgestellten Regeln hält, die verhindern sollen, daß seine Karriere jemals endet.
    Doch eines Tages wird ihm eine simple Zahnbürste zum Verhängnis. Er ist gezwungen, seine sicheren Pfade zu verlassen...und findet Gefallen daran. Nachdem Aufregung und Gefahr Einzug in sein Leben gehalten haben, will er auf diesen Nervenkitzel nicht mehr verzichten.
    Er beginnt, im Leben seiner "Kunden" Schicksal zu spielen und auch sein müdes Privatleben kommt mächtig in Schwung...


    Meine Meinung:
    Noch nie hat mich eine Arbeitsplatz- und Tätigkeitsbeschreibung so amüsiert wie in diesem Fall. Die Kriterien, nach denen Martin seine "Kunden" auswählt, die genaue Planung und Organisation, die einem "Erwerb" vorausgehen, die Tricks und Kniffe, die Martin anwendet um eine Entdeckung zu vermeiden - einfach köstlich!


    Zitat

    "Er hatte bei den Grants bereits mehrere solcher Anschaffungen getätigt: eine Perlenkette im Jahr 2005 und eine zweite 2006, aber in letzter Zeit hatte Martin vor allem mit dem Kristallglas und dem Tafelsilber der Grants gute Einnahmen erzielt."


    Als die Sache mit der Zahnbürste passiert, bricht Martin aus seiner gewohnten Routine aus und die Ereignisse überschlagen sich...


    Fazit:
    Der auf Perfektion bedachte Martin ist ein äußerst liebenswerter Protagonist. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen und ihn auf seinen Abenteuern gerne begleitet.
    Für diese vergnügliche Lektüre gibt es 3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:


    LG
    Mone

    Ein neues Buch von Sophie Kinsella wird von mir direkt eingefangen, in die Höhle geschleppt und sofort gelesen.


    Auch Charleston Girl hat mich gut unterhalten, erreicht aber nicht die Qualität von "Sag´s nicht weiter Liebling" oder der ersten Rebecca-Bloomwood-Bände.


    Die Hauptperson Lara Lington ist ein bißchen zu hektisch und überdreht, das nervt manchmal.
    Aber Sadie steckt mit ihrer Lebenslust und -freude total an. Von ihr möchte ich mir eine Scheibe abschneiden, wenn ich mich mal wieder gelangweilt und transusig durch einen öden Tag quäle...


    3ratten


    LG
    Mone

    Hier im Forum hörte ich zum ersten Mal von Herrn Hennen und seinen Elfen. Im Rest der Welt ist beides tatsächlich gänzlich unbekannt.


    Auch hier im Forum konnte ich ein gebrauchtes Exemplar ergattern - ein Glück, denn den vollen Preis zu zahlen hätte mich im Nachhinein doch sehr geärgert.


    Sage und schreibe dreizehn Tage habe ich gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Soooo lange!
    Fazit: es war nett. Mehr aber leider nicht.


    Was ich auch nach 900 Seiten nicht begriffen habe: warum sind Nuramon und Farodin eigentlich verliebt in Noroelle, die langweiligste Elfe der Welt?


    Ich hör jetzt auf, bevor ich noch gehässig werde. Das Buch hatte ja auch seine guten Seiten: Mandred, die beseelten Bäume, die Albenpfade - das hat mir gefallen.


    Ob der 2. Band eine Chance bekommen wird?
    In Kürze beginnt die Flohmarktsaison, mal sehen, ob es da Elfen geben wird...


    :2ratten: :marypipeshalbeprivatmaus:


    LG
    Mone

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    Ich hab´s mir vorlesen lassen.


    Einer frustrierten Hausfrau bei ihrem langweiligen Leben von außen zugucken zu müssen, finde ich ja schon Strafe genug. Hier setzt die Autorin noch einen drauf und gewährt umfassenden Einblick in das Innen- und Seelenleben dieser schrecklichen Jessie, 42 Jahre alt und Hauptperson dieser gräßlichen, kitschigen Schmonzette.


    Das ganze Buch ein einziges Ärgernis: Jessie ist eine verhinderte Künstlerin (sie hat früher mal Sachen in Setzkästen geklebt - oh, wie kreativ), das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, der Vater schon seit Jahren tot (schwerer Unfall auf See), die Tochter zum Studium aus dem Haus, die Beziehung zum Ehemann kühl.


    Als Jessies Mutter anfängt, aus dem Ruder zu laufen, fährt sie nach Hause (idyllische Insel) um sich ein bißchen zu kümmern. Dort trifft sie einen atemberaubenden Mann (er ist Mönch!!! arghhh!) und versinkt augenblicklich in geilen Phantasien und Tagträumen - und nennt das dann auch noch Liebe...


    Dazu noch ununterbrochen Gedanken, Gefühle, Geschwurbel - es ist zum Speien.


    Wie es weitergeht und endet, will ich gar nicht verraten. Vielleicht hat hier im Forum mal irgendjemand Bedarf an Selbstgeißelung, dann kann ich dieses Machwerk nur empfehlen.


    Hier kann ich keine Ratte vergeben, denn das ist ein absoluter :flop:


    LG
    Mone


    Zitat

    Vielleicht versuche ich es in 10 - 20 Jahren nochmal, wenn ich der Lebenssiituation der Protagonistin näher bin.


    marilu: Das bleibt dir hoffentlich erspart...

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    gelesen von Anna Thalbach



    Ich hab´s mir vorlesen lassen.


    Eine schwierige Aufgabe, die Anna Thalbach bravourös gemeistert hat.


    Die gedruckte Version habe ich auch daheim und ich bekenne: mir gefällt es!
    Dieses Buch ist heiter und schön, es läßt den Alltag hinter sich, es ist gefühlvoll (aber nicht zu sehr) und lustig.


    Meine Vorrednerinnen ärgerten sich über die alberne, ausgelassene Claire. Ich ärgere mich vielmehr über die steife, pflichtbewußte, ernsthafte Lissy Aachner...


    Dies ist vermutlich eins von diesen Büchern, das die Leser in zwei Lager spaltet.
    Deshalb: bildet Euch doch selbst eine Meinung! Lest oder hört zu, ich finde es lohnt sich!


    5ratten


    LG
    Mone

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    Das Buch beginnt mit der fristlosen Kündigung Joachim Rühlers. Er hatte schon längere Zeit Probleme am Arbeitsplatz. Wie sich diese Probleme gestalten, ist hier aber zweitrangig. Wer Leuten beim Schikanieren eines Arbeitskollegen zuschauen will, wird enttäuscht werden. Die Einzelheiten des Mobbings erspart uns die Autorin, nur kleine Fetzen der Vorfälle kommen nach und nach zur Sprache.


    Interessant auch die Perspektive: nicht der gemobbte Joachim, sondern seine Ehefrau erzählt.


    Die Veränderungen, die in dem ausgegrenzten und gedemütigten Ehemann vorgehen, beeinflussen auch das Ehe- und Familienleben. Durch den veränderten Mann kann auch seine Frau nicht mehr dieselbe bleiben.


    Laut Klappentext geht es um Vertrauen, Achtung und Würde.
    Große Worte - aber ich habe genau diese Themen im Buch gefunden, auf großartige Weise in Worte gefasst.


    Die klare, reduzierte Sprache tat ein Übriges, mich restlos zu begeistern.
    Von mir gibt es 5ratten
    Ein echter :tipp:


    LG
    Mone

    Den Inhalt hat Kiba kurz und treffend zusammengefaßt.


    Interessant finde ich, daß die Autorin bei diesem Roman bereits im Titel das Ende verrät: Einmal Himmel und retour.
    Claudia Keller versteht es, ihre genauen Beobachtungen in präzise Worte zu fassen. Sie teilt mit uns die Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere und macht das alltägliche Leben greifbar. Jeder von uns wird sich in der einen oder anderen Situation wiedererkennen. Gut gefällt mir auch, daß hier alle Seiten zu Wort kommen, die Frauen und die Männer, die Neu-Verliebten und die Alt-Verschmähten.


    Laura und Phil, die beiden Verliebten, kommen nach ihrem Höhenflug auch wieder runter - und diese Landung ist der Autorin sehr gut gelungen: Kleinigkeiten, halbe Gedanken, flüchtige Momente, die die Harmonie stören und dann der Rückfall in alte Gewohnheiten - prima erzählt.


    Dazu ein flüssiger Stil, ein spöttischer Grundton - dieses Buch liest man in einem Rutsch durch.
    Dieser Roman bekommt von mir 4ratten


    Ich kenne einige Romane von Claudia Keller, noch besser als dieser hier gefielen mir "Ich schenk´Dir meinen Mann" und "Der Flop".


    Kiba, die in alles Bedruckte ihre Nase steckt, außer in Wohnzeitschriften:
    Du kennst Dich mit Wohnraumdekoration nicht aus. Punkt. :zwinker:


    LG
    Mone

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    Ich hab´s mir vorlesen lassen.


    Die Geschichte war neu für mich, diese märchenhafte Erzählung kannte ich vorher noch gar nicht.
    Senta Bergers Interpretation fand ich sehr gelungen, sie hat für jeden einzelnen Charakter eine schöne Stimme gefunden.


    Diese CD ist auch für Kinder geeignet, obwohl sie ja im Erwachsenenprogramm erschienen ist.


    Gelungene Unterhaltung, deshalb 4ratten für Kinder, für Große ein halbes Mäuschen Abzug.



    LG
    Mone

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    Hintergrund:
    Riad ist die Hauptstadt Saudi-Arabiens, eines Gottesstaates, in dem alle Gesetze der islamischen Scharia unterliegen. Es gibt keine Gewaltenteilung, keine politischen Parteien, keine Gewerkschaften. Der oberste Regent ist der König.


    Frauen dürfen in den Städten bis heute nicht Autofahren, es ist ihnen untersagt mit nicht-verwandten Männern zu verkehren, sie dürfen nicht mal ohne Begleitung das Haus verlassen.
    Seit den 60er Jahren dürfen Mädchen die Schule besuchen und sogar studieren, heute sind die weiblichen Studenten bereits in der Mehrzahl. Auch die Berufswahl wird bei Frauen nicht mehr eingeschränkt und sogar die Führung eines Unternehmens ist ihnen gestattet.


    Aber trotz aller Entwicklung, die in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat, ist die Freiheit der Menschen noch immer sehr eingeschränkt.
    Dies trifft aber auch die Männer, so ist z.B. Homosexualität eine Straftat und hier kann sogar die Todesstrafe Anwendung finden.


    Zum Buch:
    Eine Saudi verschickt jeden Freitag e-mails ins ganze Land, jeder kann sich in den Verteiler aufnehmen lassen. In diesen "Briefen" erzählt sie nach und nach die Geschichten von vier jungen Frauen, mit denen sie befreundet ist.
    Die Vier gehören zur Oberschicht Saudi-Arabiens. Sie kennen keine Geldsorgen, besuchen gute Privatschulen und später die Universität und beschäftigen sich außerdem hauptsächlich mit dem Thema junger Frauen weltweit: die Männer und die Liebe.


    Für uns im Westen ist das hier geschilderte Leben kaum vorstellbar. Ist es schon schwer, überhaupt jemanden kennenzulernen, gestaltet sich die Beziehung zum anderen Geschlecht äußerst bizarr. Die einzige Kontaktmöglichkeit ist oftmals das Telefon - in einem Fall im Buch dauerte eine solche Verbindung über vier Jahre! Will man einen Mann tatsächlich treffen, ungestört und ohne Zuhörer mit ihm reden, so ist das im Grunde erst nach der Hochzeit möglich.


    Diese Hochzeiten werden aber nicht von den beiden Betroffenen beschlossen, sondern fast immer arrangiert. Die Mütter suchen aus, die Väter gewähren oder gewähren nicht. Ist der Vater tot und sind keine Onkel da, wird der Bruder zum Vormund über seine Schwester - eine Vorstellung, die denen unter uns, die einen Bruder haben, das Blut zum Stocken bringt! :entsetzt:


    Dieser Roman gewährt einen interessanten Einblick in eine fremde Welt. Fremd, aber auch faszinierend.
    Und es sind nicht nur die Männer, die den Frauen das Leben schwermachen - wir finden auch Beispiele dafür, daß den Männern keine Wahl gelassen wird - von ihren eigenen Müttern.
    Aber diese kranke Liebe der Mutter zum Sohn haben wir hier bei uns ja auch oft genug - die böse Schwiegermutter ist doch allgegenwärtig...


    Und man muß nur ganz kurz nachdenken, um auch bei uns genügend Beispiele zu finden, die belegen, daß das Verhältnis zwischen den Geschlechtern noch lange nicht ausgeglichen ist.
    So haben Jungen bereits mit einem Jahr mehr Spielsachen als Mädchen und der Kollege am Schreibtisch nebenan, der dieselbe Arbeit verrichtet wie ich, bekommt mehr Gehalt, nur weil er einen Bommel hat.


    Wenn aber in Saudi-Arabien Entwicklung möglich ist, habe ich auch für Deutschland noch Hoffnung... :zwinker:


    Bemerkung zum Schluß:
    Wer dieses lesenswerte Buch zur Hand nehmen will, sollte sich Notizen machen. Die Frauen und Männer haben derart ähnlichklingende Namen, daß ich ständig überlegen mußte, wer denn jetzt wer ist...


    Von mir gibt es 4ratten


    LG
    Mone

    Dem kann ich mich bedenkenlos anschließen!


    Der Inhalt des Buches hat mit Titel und Aufmachung rein gar nichts zu tun.
    Ich hab´s vor Jahren gelesen und scharwenzele jetzt schon seit längerer Zeit immer wieder drum herum, um es mir nochmal zu Gemüte zu führen.
    Spätestens im Sommer, wenn die Tage lang sind und mein Stühlchen in der Sonne steht, werde ich nochmal nach diesem Roman greifen.


    Ich freu mich schon drauf.


    LG
    Mone

    Heute habe ich das Buch zurück in die Bücherei gebracht, konnte aber auf die Schnelle noch ein Beispiel dafür rausschreiben, wie Leon de Winter mit wenigen passenden Worten "Bilder malt".


    Beschrieben wird Saschas Chef, der "Befehlshaber" über die Straßenkehrer:


    Zitat

    "Der Körperbau des Schwarzen Jossis war fast quadratisch, der runde Kopf saß direkt auf dem muskulösen Oberkörper (wozu brauchte ein Schwarzer Jossi so was Elegantes wie einen Hals?) ... Um seinen Nacken hing ein goldener Davidstern von der Größe eines Verkehrsschildes. ... Dieser Typ, den es auch in der Sowjetunion gab, hieß hier Tschaktschak, ein geistig minderbemittelter ordinärer Hohlkopf mit zuviel zweifelhaft erworbenem Geld."


    @ Mira/tina
    RGB - da stand ich aber feste auffem Schlauch...