Beiträge von mone

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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    Klappentext:
    "Ein Buch, das Lebensmut und Lebensfreude schenkt. Lesen Sie es." Denis Scheck, ARD, druckfrisch


    Inhalt:
    Germain (45), ein ungebildeter Gelegenheitsarbeiter ohne Schulabschluß, mit einer verkorksten Kindheit und einem schwierigen Verhältnis zu seiner ebenfalls schwierigen Mutter erzählt aus seinem Leben.
    Wir lernen seine Kumpel und seine Freundin kennen, hören von Kartenspielen und Kneipenbesuchen, machen Abstecher in die verhasste Schulzeit und folgen Germain in seinen Garten und in den Stadtpark.


    Im Park trifft er auf Margueritte (86), eine sehr gebildete Frau, die wie Germain gerne die Tauben beobachtet.
    Die beiden kommen ins Gespräch, lernen sich kennen und freunden sich an. Margueritte, die sehr gerne liest, kann mit der Zeit auch Germain für Bücher begeistern; sie beginnt, ihm vorzulesen.


    Angeregt durch die Gespräche mit Margueritte und die Eindrücke aus der gemeinsamen Lektüre ändert sich nach und nach Germains Sicht der Dinge.


    Meine Meinung:
    Der ungebildete, aber keineswegs dumme Germain hat mir auf Anhieb gefallen. Er erzählt schnörkellos und in authentischem Tonfall. Er ist witzig, selbstkritisch, optimistisch und dem Leben zugewandt. Durch seine Freundschaft mit Margueritte beginnt er, sich Gedanken zu machen über sich selbst, seine Mitmenschen und das Leben an sich.


    Einziger Minuspunkt: Das Buch enthält mehr Klischees, als gesund ist. Deshalb ein Mäuschen Abzug.
    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    LG
    Mone

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    Klappentext:
    "Spannend und poetisch erzählt." FAZ
    "Grandiose Saga aus der Krähenperspektive." Gong
    "Abenteuer pur." Bulletin



    Meine Meinung:
    Kym und Kyp, zwei Krähen die ausgewählt wurden, die Führung ihrer Sippe zu übernehmen, werden auf dem Weg zur großen Frühlingsversammlung getrennt. Kym und unzählige Krähen mit ihr erkranken an der Pest, die meisten sterben. Kym überlebt, wird aber von Menschen eingefangen und fortgebracht.


    Kyp bleibt allein zurück in einer Welt, die in Auflösung begriffen ist: die alten Sippen und Clans wurden durch die Pest dezimiert und in alle Winde verstreut. Jungtiere müssen sich alleine durchschlagen, sie wachsen auf ohne alte Traditionen und bewährte Regeln, immer auf der Suche nach Futter und einem geschützten Schlafplatz.


    Kyp schart auf der Suche nach Kym einige dieser Übriggebliebenen um sich und gemeinsam versuchen sie, Kym zu finden. Auf ihrer Odyssee wachsen die einzelnen Krähen - so unterschiedlich sie sein mögen - nach und nach wieder zu einem Schwarm zusammen.
    Ob sie Kym finden werden?


    Tiere als Hauptpersonen - das muß man mögen. Mir persönlich gefallen solche Geschichten, ich habe ein extra Fach im Regal für solche "Fabel-Bücher". Und bei Martinis Krähen-Chronik handelt es sich um gelungene Exemplare dieses Genres.


    Besonders gelungen finde ich die Sprache - poetisch ist wirklich nicht zu viel gesagt.
    Sehr schön auch die eingewobenen Geschichten (alte Krähenüberlieferungen) z.B. woher die Krähen ihre schwarzen Füße haben, wie die Jahreszeiten entstanden sind und was von Elstern zu halten ist.


    Fazit:
    Eine runde Geschichte mit außergewöhnlichen Protagonisten.
    4ratten

    Inhalt:
    Der Zusammenfassung von Kiba ist nichts hinzuzufügen, sie hat alles schon auf den Punkt gebracht.


    Meine Meinung:
    Das soll Koontz sein?
    Eine schlampig hingerotzte Auftragsarbeit mit flachen Charakteren, hanebüchenen Handlungssträngen und -trotz ellenlangen Beschreibungen- wenig Atmosphäre.
    Was ich auch vermißt habe, ist schöne Sprache und treffende Bilder, zu denen Dean Koontz ja durchaus in der Lage ist.
    Für meinen Geschmack zu viel Religion und viel zu viel vulgäres Gerede über Sex.


    Aber spannend war es trotzdem, deshalb 2ratten

    @ Avila
    Das finde ich klasse, daß Du mit dem zweiten Band weitermachst.
    Schreib doch mal was dazu, vielleicht kommen dann die Anderen auch wieder ins Boot.


    Ich würde ja mit Dir mitlesen, aber meine Ayla-Bücher hat Kiba mitgenommen und anstatt sie zu lesen, stützt sie jetzt ihr überfülltes Bücherregal mit ihnen ab... :breitgrins:


    LG
    Mone

    Ach, Avila,
    vielleicht bin ich einfach schon zu alt für "Merlin".
    Aber dieses Argument möchte ich im Grunde nicht gelten lassen. Ich lese sehr viele Jugendbücher und Autoren wie Willi Fährmann, Ursula Wölfel, Mary Norton, Otfried Preußler, Mirjam Pressler und allen voran Kai Meyer können mich immer wieder völlig begeistern. (Diese Liste könnte ich noch um einige Autoren verlängern.)
    Also scheint es doch an der Erzählweise des Herrn Barron zu liegen.


    Wenn Du sagst, Arroganz sei normal für einen außergewöhnlichen Zauberer, gebe ich Dir Recht.
    Nur - Merlin ist ja noch gar nicht so weit. Seine Zauberei steckt noch in den Kinderschuhen!


    Na gut, sagen wir mal, es ist besser, wenn das Buch mich verärgert, als wenn es mich völlig kaltließe...
    Und bei den folgenden Teilen werde ich versuchen, unvoreingenommen ans Lesen zu gehen. Und nicht Haare in der Suppe zu suchen, die vielleicht gar nicht drin sind. Versprochen!


    LG
    Mone

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    Klappentext:
    Merlin spielt mit seinen Zauberkräften und bringt dabei seine Mutter Elen in Lebensgefahr. Nur ein Elixier aus der Hand Dagdas, jenes mächtigen Herrschers des Jenseits, kann sie retten. Merlin begibt sich auf eine gefahrvolle Reise, deren Erfolg allein davon abhängt, ob es ihm gelingt, die sieben Schritte zur Weisheit zu ergründen...


    Meine Meinung:
    Ich kann diesen Merlin nicht ausstehen! Er ist über die Maßen von sich überzeugt, gönnerhaft und arrogant - mich würgt es!
    Was die Geschichte in diesem Teil angeht: nicht schlecht ausgedacht aber auch nicht gut erzählt. Es handelt sich um ein Jugendbuch, das ist mir klar, aber deshalb muß doch die Erzählweise nicht leiden... Die sieben Weisheiten werden dem Leser ja förmlich mit dem Holzhammer eingetrieben und damit man auch ja merkt, daß man eine Weisheit gelesen hat, sind sie kursiv gedruckt.


    Und die Sache mit Rhia - das hat Herr Barron doch bei "Krieg der Sterne" geklaut! Ob das wirklich nötig war?
    Noch ein Ärgernis, genau wie im ersten Teil: es gibt wieder einen Depp vom Dienst und es fehlt wieder jeder Funken Humor.
    Sprachlich ist das Buch aber gut.


    Fazit:
    Für Teil zwei gibt es lediglich
    2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Da ich die komplette Serie im Rahmen des SLW lese, hoffe ich auf Besserung im dritten Teil...


    LG
    Mone

    Klappentext:
    Wie um alles in der Welt soll man weitermachen, wenn einem das Liebste im Leben genommen wurde?


    Meine Meinung:
    Zum Inhalt wurde bereits alles gesagt.
    Mir haben in diesem Buch die ersten beiden Drittel sehr gut gefallen, das letzte Drittel ist mir zu sehr Friede, Freude, Eierkuchen.
    "Himmelblau..." ist allerdings Klassen besser als "P.S. Ich liebe Dich", welches ich einfach unerträglich banal und albern fand.


    Was mich erstaunt, ist die Überzeugung mancher Rezensenten, das Lesen eines solchen Unterhaltungsromans könne Menschen in ihrer Trauer helfen. Das halte ich persönlich für ausgeschlossen, will aber nicht riskieren, eines Besseren belehrt zu werden und verbleibe daher in der Hoffnung, zuerst zu sterben.


    Fazit:
    3ratten

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    Klappentext:
    Mittelpunkt in diesem bunten Sittengemälde der deutschen Provinz ist eine Kistenfabrik. Zwischen Hobeln, Stanzen und der großen eisenzähnigen "Baumfresserin" verknoten sich die Lebensfäden von Kistenweibern und groben Kerlen. Nach der Arbeit geht es in der Kneipe weiter und hört noch nicht auf mit den großen Gefühlen und den großen Niederträchtigkeiten.


    Meine Meinung:
    Drei Sachen haben mich bewogen, dieses Buch zu lesen: zum einen das schöne Cover, zum anderen die Tatsache, daß Annegret Held nur ein paar Dörfer von meinem Wohnort entfernt geboren wurde und natürlich der Schauplatz des Romans: der Westerwald.
    Und ich habe das Lesen nicht bereut.


    Die Baumfresserin ist eine große Säge, die aus Baumstämmen Kistenbretter macht. Die Arbeiter in dieser Kistenfabrik lernen wir kennen, allen voran Veronika Kleppel. Es passiert nicht wirklich viel, beschrieben wird Alltägliches. Die Weihnachtsfeier der Fabrikbelegschaft, Ärger unter Eheleuten, die "lieben" Kollegen. Aber wie Frau Held diesen Alltag schildert, ist außergewöhnlich.


    Zitat: "Nach der Mittagspause kam Veronika Kleppel abgehetzt in die Fabrik. Im Haar trug sie noch Schneeflocken, und die Wangen schienen wie aufgeblasen, als hätte sich beim Fahrradfahren in der Kälte der Wind darin versteckt, um es wärmer zu haben."


    Dieser Roman ist sprachlich herausragend und eine so anrührende Hauptperson wie Veronika wird man so schnell nicht wieder finden.


    Fazit:
    Sehr gelungen, obwohl wir wirklich nicht mehr gar so provinziell sind...
    4ratten