Beiträge von mone

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Klappentext:
    Im London des Jahres 2013 wird eine Frau aufgefunden, tot, vergewaltigt und mit obszönen Sprüchen beschmiert. Das ist nicht Besonderes. Sinnlose Morde sind an der Tagesordnung.
    Aber nun hat ein neuer Mörder die Szene betreten. Er ist in die Datenbank des Polizeicomputers eingedrungen und hat die Namen von möglichen Mördern herausgefunden. Jetzt beginnt er, die Männer nach und nach umzubringen.
    Mit Hilfe eines Computerspezialisten und eines Philosophieprofessers arbeitet die leitende Kriminalbeamtin ein Täterprofil des Mannes heraus, der unter dem Decknamen eines der größten Denker des 20. Jahrhunderts sein mörderisches Unwesen treibt.


    Meine Meinung:
    Das war harte Arbeit. 411 Seiten, die die Welt nicht braucht.


    Geschrieben 1995, spielt der Roman im Jahre 2013.
    Lange Haftstrafen gibt es nicht mehr, die Verurteilten werden platz- und kostensparend ins Strafkoma gelegt. Telefon ist auch passé, jetzt gibt es Pictofon (mit Bild).
    Fernsehen hat überlebt, Scotland Yard gibt es auch noch und - ganz absurd - die "gnädige Frau" wurde wiederbelebt.


    Die Hauptpersonen waren mir zu jedem Zeitpunkt des Lesens herzlich egal. Es gibt auch keine Nebenrolle, die mein Interesse oder Sympathie geweckt hätte.
    Chefinspektorin Jakowicz wird derart schlecht beschrieben, daß ich überhaupt keinen Draht zu ihr fand. Auch ihr Männerhass ist nicht nachvollziehbar. Sie wurde von ihrem Vater in irgendeiner Form schlecht behandelt - was geschah, erfährt man aber nicht; ist vermutlich ein großes Geheimnis oder dem Autor ist nichts eingefallen, was man nicht schon hundertmal gelesen hätte...


    Besonders ärgerlich fand ich die abgehobene Sprache; da wurde wirklich kein Fremdwort ausgelassen. Im medizinischen und philosophischen Bereich ist das für Nicht-Akademiker schwierig, ein Glossar hätte geholfen.


    Zur Handlung kann ich kaum was sagen außer "gähn".


    Das ganze Buch fand ich unausgegoren. Philip Kerr hat etliche aktuelle Probleme angeschnitten - leider manchmal nur mit einem Satz und ohne die Thematik weiter zu verfolgen. Dann kann man es auch bleiben lassen. Zwei Beispiele:
    Klima - seit Monaten ist das Wasser rationiert (hat es in England schon gegeben)
    Gesundheitswesen - Patienten im Krankenhaus liegen auf schmutzigen Matratzen auf dem Boden im Flur und betteln Besucher um Geld an, um die Krankenhausrechnung bezahlen zu können (also echt, bei allen Problemen im Gesundheitswesen: wer soll das denn glauben?)


    Fazit:
    Das Buch kommt sofort in die Flohmarktkiste. Ich ärgere mich, es zu Ende gelesen zu haben. Schade um die kostbare Zeit.
    Leider kann man hier nicht 0 Ratten vergeben, daher von mir:
    :marypipeshalbeprivatmaus:


    P.S.:
    Der Roman "Game Over" von Philip Kerr ist wirklich sehr gut!


    Hauptsache, man muss am Ende nicht feststellen, dass es schade um die kostbare Lesezeit war.


    Doch, im Fall Philip Kerr - Das Wittgensteinprogramm war es genau so.
    Schade um die Zeit :grmpf:
    Dieses Machwerk landet mit Schwung direkt in der Flohmarktkiste - sobald ich den Verriß geschrieben habe.


    Ärgerliche Sache, aber leider schaffe ich es fast nie, ein blödes Buch einfach wegzulegen.
    Immer wieder denke ich, da kommt noch was - und immer wieder kommt da gar nix mehr.
    Nächstes Mal...


    Zur Belohnung lese ich jetzt "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker", das entschädigt für fast alles!


    LG
    Mone

    Achdujemine,


    was hab ich mir hier eingebrockt...
    Ich habe mein erstes SLW-Buch in Arbeit. Und das ist wörtlich zu nehmen; Arbeit ist es wirklich, sich da durchzukämpfen...
    Aber: mitgefangen - mitgehangen - jetzt will ich es auch durchstehen.


    Obwohl mich der Gedanke quält, daß so manches Buch absolut zu Recht auf dem SUB liegen könnte. Die anderen neun Exemplare, die ich mir für dieses Jahr ausgesucht habe - als Neuling, wie blöd kann man denn sein! - gehören hoffentlich nicht in die Kategorie, sondern erweisen sich als glänzende Perlen...


    Voller Hoffnung,
    Mone


    Bücher aus dem Keller holen und Leseecke unter dem Dach gestalten


    Das klingt gut! Gibt es auch Fotos, wenn die Leseecke fertig ist?
    Und wenn es schön geworden ist werde ich erst grün vor Neid und klaue dann Deine Ideen... :klatschen:


    LG
    Mone


    Dieses Buch ist:
    antisemitisch, antikatholisch, antichristlich und teuflisch


    Über die Äußerungen von eleleljo wollte ich eigentlich schweigen, zumal er sich ja auch auf keine Diskussion eingelassen hat - einfach mal schwerwiegende Anschuldigungen in den Raum werfen und sich dann verpinkeln - na ja.


    Eins möchte ich aber doch noch kurz loswerden:
    Krabat wurde in 31 Sprachen übersetzt, u.a. ins Hebräische. So viel zum Thema antisemitisch!
    :rollen:

    Klappentext:
    "Vier bedeutende Auszeichnungen hat "Krabat" erhalten; die Kritik hob den Roman als Otfried Preußlers bedeutendstes Werk hervor, der hier Motive der Volkssage zu einer Geschichte von unheimlicher Spannung verwoben hat, die Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen zu fesseln versteht. Die klare, einfache Sprache und die überlegene Komposition dieser Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit eines Menschen verleihen ihr Eindringlichkeit und hohen literarischen Rang."


    Meine Meinung:
    Die Geschichte spielt Anfang des 18. Jahrhunderts in der Lausitz um Hoyerswerda. Krabat ist ein 14-jähriger wendischer Waisenjunge, der sich mit Bettelei über Wasser hält. Im Traum wird er zur Mühle im Koselbruch gerufen; nachdem sich der Traum dreimal wiederholt hat, folgt er dem Ruf. Er erfragt sich den Weg in den Koselbruch und schlägt Warnungen, dorthin zu gehen, in den Wind.


    Zitat: "Jetzt sah Krabat die Mühle.
    Da lag sie vor ihm, in den Schnee geduckt, dunkel, bedrohlich, ein mächtiges, böses Tier, das auf Beute lauert."


    Krabat läßt sich nicht abschrecken, wird Müllerlehrling und Schüler der Schwarzen Schule und die Geschichte nimmt ihren Lauf...
    Wie es dazu kommt, daß Krabat die Mühle wieder verlassen möchte und ob er es schafft, das lest bitte selbst.


    Die Geschichte wird sehr dicht erzählt, nicht nur atmosphärisch, auch sprachlich.
    Preußler hat zehn Jahre an diesem Buch gearbeitet und das merkt man: Jedes Wort ist da, wo es hingehört; keins zuviel, keins zuwenig. Andererseits merkt man an keinem Satz, wieviel Arbeit darin steckt; nicht ein angestrengter oder verkrampfter Ton stört die Melodie.


    Die hier oft gelesene Kritik, der Schluß sei zu kurz und käme zu abrupt, kann ich beim besten Willen nicht teilen. Ich fand ihn absolut angemessen und der letzte Satz trifft mich bei jedem Lesen wieder mitten ins Herz.


    Fazit:
    Krabat ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich lese es jedes Jahr um Neujahr und um Ostern herum. (Diese Termine spielen auch im Buch eine große Rolle...) Und immer wieder bin ich fasziniert und für meine Umwelt verloren.


    Da diese Faszination mittlerweile seit etlichen Jahren anhält, vergebe ich die Bestnote
    5ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Na Ihr Lieben,


    da habt Ihr Euch ja was Schönes vorgenommen!


    Ich habe die Ayla-Bücher schon mehrfach gelesen und sie Kiba immer und immer wieder ans Herz gelegt, und jetzt macht die direkt eine Leserunde daraus!
    Was ist los Kiba, hast Du Angst, daß Du ohne Beistand nicht durchhältst? Traust Du meinem Urteil so wenig? :zwinker:


    Ich wünsche Euch allen viel Spaß und werde ab und zu mal vorbeischauen, wie das Buch/die Bücher Euch gefallen.


    Liebe Grüße,
    Mone

    Ach, Yanni,


    das ist genau die Antwort, die ich erwartet hatte... :heul:


    Du bist zu beneiden - nicht nur, weil Du diese Bücher besitzt, die warum auch immer nicht mehr aufgelegt werden, sondern vor allem, weil Dir noch bevorsteht die erste Trilogie von Sue Harrison zu lesen!
    Die "Vater Himmel Mutter Erde" Bücher sind ganz großartig, ich habe sie erst kürzlich nochmal gelesen.
    Vielleicht gibst Du Ihnen einen der vorderen Plätze auf Deiner Leseliste, es lohnt sich wirklich!


    Viel Spaß damit,
    bis bald,
    Mone

    [size=1][size=1]Sue Harrison - Der Gesang des Flusses
    Sue Harrison - Der Schrei des Windes
    Sue Harrison - Der Ruf der Sterne[/size][/size]


    Im Restaurant. Er: "Isst Du das noch?"
    In Yannis SUB: Mone (mit begehrlichem Blick): "Das brauchst Du doch nicht mehr, oder?"


    Fragen kostet nichts, daher frage ich: Besteht irgendeine Chance, daß Du Dich von den o.g. trennst? Sag mal...


    Liebe Grüße,
    Mone

    Hallo Ihr Lieben,


    leider kann ich Eure Begeisterung nicht so recht teilen.
    Ich fand´s zääääähhhhh.


    Flavia ist ELF! Ihre Sprache und ihr Wissen finde ich absolut nicht altersgemäß. Und ich konnte auch während der ganzen Lektüre nicht einfach ausblenden, daß sie erst elf und nicht etwa 17 ist, weil alles in der Ich-Form geschrieben ist. (Bei Lemony Snicket hingegen hat es mich nicht eine Sekunde gestört, daß die Baudelaire-Kinder kleine Genies sind.)


    Die Geschichte fand ich mäßig, aber die Sprache hat mir gefallen - diese ganzen Vergleiche und Metaphern waren schon gut, ich nehme sie aber einer Elfjährigen nicht ab. Vielleicht wäre ein Erzähler besser gewesen als die Ich-Form.


    Und was ich mich immer noch frage ist, warum der Autor die Geschichte in den 1950er Jahren spielen läßt. Vielleicht ist es von Belang für die folgenden Teile, der Mord im Gurkenbeet hätte aber auch in der heutigen Zeit funktioniert.
    Ein schöner Nebeneffekt ist allerdings, daß in der ganzen Geschichte kein einziges Handy klingelt :zwinker:


    Mein Fazit:
    2ratten

    Hier bin ich ja scheinbar goldrichtig!
    Ich bin ganz neu im Forum und möchte unbedingt hier mitmachen.
    Kiba hat mir empfohlen, hier bei Euch mal reinzugucken und weil aller Anfang schwer ist, habe ich mir direkt zwei Listen ausgesucht:


    Serie:
    T. A. Barron - Merlin Teil 1 - 5


    2010:
    Tonnus Oosterhoff - Das dicke Herz - 125 Seiten
    Christian Waluszek - Die Insel des vollkommenen Glücks - 463 Seiten
    Richard Adams - Shardik - 627 Seiten
    Philip Kerr - Das Wittgensteinprogramm - 411 Seiten
    Kirsten Boie - Monis Jahr - 391 Seiten
    gesamt - 2017 Seiten


    Nun gut, wenn man auf gute Vorsätze fürs neue Jahr verzichtet, die eh spätestens in der zweiten Januarhälfte in Vergessenheit geraten, dann hat man ja Energie zum Lesen...


    So, das wäre erledigt.
    Euch allen einen guten Rutsch, bis nächstes Jahr,
    Mone