Beiträge von Zank

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich lese das eher so, dass der Elf damit rechnet, dass Geralt vor Ort sein wird bei der unvermeidlichen Schlacht (da das als Hexer ja quasi seine Aufgabe ist) und dass Geralt dem eher zögerlich zustimmt. Bei dir liest es sich, als hätte Geralt den Elfen gedroht. (mag aber auch ein Missverständnis meinerseits sein).

    Aber Geralt hatte ja gesagt, dass sie sich auf dem Schlachtfeld sehen, sollten die Elfen den Menschen hier etwas tun. Daraufhin hat der Elf eingewandt, dass er sich dann schon auf ihre nächste Begegnung freut und damit rechnet, dass Geralt derjenige ist, der ihnen das Leben nimmt. Und Geralt antwortete darauf, dass er tun wird was er kann, um dieses Treffen zu halten.

    Hab ich irgendwie verpasst :/ Ich lese mal schnell nach....

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    Ah, das da:

    Zitat von S. 279

    "[...]Bis bald, bis zu dem Tag, an dem wir in die Täler kommen werden, um mit Anstand zu sterben. Wir werden dann nach dir Ausschau ahteln, ich und Toruviel. Enttäusche und nicht." [...] Und dann antwortete der Hexer knapp und einfach: "Ich will's versuchen."

    Ich interpretiere die Aussagen etwas anders, als du es jetzt aus dem Kopf zusammengefasst hast, aber stimmt, da sprechen die Elfen explizit von einem Wiedersehen mit Geralt. Das ist mir beim Lesen entgangen.

    Ich sehe ihn auch nicht als unüberlegten "Schlächter", aber als jemanden, der mehr oder weniger durch Zufall in solche Situationen gerät und dann nicht erstmal in die nächste Königsstadt oder seinen Heimatort zurückreitet, um eine Bibliothek zu konsultieren und damit weitere Leben gefährdet.

    Das sicherlich nicht, das stimmt. ^^ Ich dachte eher an eine Situation, bei der er zu Hilfe gerufen wird, um z.B. einen Troll von einer Brücke zu entfernen (gut, Standardaufgabe, das macht er mit links - eben irgendetwas, was nicht konkret bedrohlich ist. Die Striege z.B.) und sich dann erstmal vor Ort in der Bibliothek informiert. Bei der Striege oder jetzt beim Teufel hat er sich ja auch erstmal alles angehört, was schon unternommen wurde, wie genau das "Monster" aussieht, wie es sich verhält etc. Er recherchiert also auf jeden Fall erst einmal, wenn auch bisher nur mündlich.

    Aber die Elfen sind wohl zu stolz dafür...

    Elfen sind ja oft sehr stolz, auch in Geschichten anderer Autoren. Auch bei Herr der Ringe z.B., wenn ich mich richtig erinnere. Aber zuviel Stolz kann eben auch tödlich sein und hier ist es ja schon fast eher Trotz als Stolz - "Ich will aber nicht mit denen handeln!!!"


    die Unterhaltung zwischen Geralt und Filavandrel fand ich richtig gelungen. Sie zeigt sehr schön, welche Probleme sich auftun können, wenn man nur stur nach seiner eigenen Meinung geht und nichts neues akzeptieren möchte.

    Ich finde es allgemein spannend, dass man aus fast jeder Geschichte irgendwas zum Nachdenken mitnehmen kann. Sei es dieses Tridamer Urteil und das "kleinere Übel" oder hier der von dir angesprochene Aspekt und gleichzeitig die Art der Menschen, sich alles anzueignen...


    Ich muss bei den Wort "Troubadour" übrigens immer an die Serie "Gilmore Girls" denken, da habe ich nämlich den Begriff kennengelernt.

    Ich musste immer an Troubadix aus Asterix denken ^^


    Ob wir genau diese Elfen in einem späteren Band wohl nochmal treffen? Die Elfen hoffen ja auf ein Wiedersehen mit Geralt. Auch wenn das wohl ein kämpferisches Wiedersehen werden soll.

    Ich habe es so verstanden, dass die Elfen von einem Wiedersehen mit den Menschen sprechen, nicht mit Geralt? Und das wird, wie von Geralt prophezeit ein Kampf werden.


    Ich bin davon ausgegangen, dass die Dorfbewohner ihn bezahlt haben, aber das diese Nebensächlichkeit einfach nur nicht erwähnt wurde.

    Das denke ich auch. Er ist ja explizit auf der Suche nach einem bezahlten Job losgegangen. Das Buch ist dann ein Bonus.


    so ganz versteh ich aber nicht warum sie unter den Menschen lebt.

    Ich habe es so verstanden, dass Lille die Reinkarnation dieser "Lebin" ist. Und in dem schlauen Buch steht ja auch das Gerücht, dass diese sich bei einem Volk niederlässt, solange dieses sich ihrer als würdig erweist. Hätten de Dorfbewohner den Teufel getötet, wäre sie sicherlich weitergezogen.

    Übrigens glaub ich daß dieses Buch wertvoller ist als jede Belohnung in Gold es sein könnte - allerdings wundert mich daß die Dorfbewohner es rausgegeben haben. Denn obwohl niemand es tatsächlich lesen konnte, war es doch eine Erinnerungstütze für die alte Frau.

    Ich glaube, dass das Buch nur symbolischen Wert in dem Dorf hatte. Sollte die Weise im Dorf nun immer die "Lebin" in neuer Gestalt sein, hat sie sicherlich all das Wissen. Aber Menschen ist es einfacher zu vermitteln, wenn es ein Buch dazu gibt, auf das man sich beziehen kann.


    Ich kann mir ehrlich schwer vorstellen, dass er sich in eine Bibliothek setzt und für einen Auftrag nachforscht :D

    Das kann ich mir tatsächlich extrem gut vorstellen. Geralt ist kein unüberlegter "Schlächter" und wenn er etwas nicht sicher weiß, traue ich ihm durchaus zu, sich erst einmal ein paar Tage in die Bibliothek zu verkriechen, um etwas nachzuprüfen, bevor er sein Leben oder das anderer unnötig in Gefahr bringt.


    Generell ist mir aufgefallen, dass Sapkowski die Gesichter kaum beschreibt (sofern ich es nicht überlesen habe). Klar, die Wesen beschreibt er soweit, dass man sie sich vorstellen kann aber das klassische "rundes Gesicht; Wangenknochen; Augenfarbe; etc." überlässt er dem Leser. Spannend. Bei Rittersporn hatte ich nach seinem ersten Auftritt und ein paar lustigen Gesprächen übrigens sofort ein Gesicht vor Augen.

    Zumindest Lilles blaue Augenfarbe wurde genannt - wahrscheinlich ist mir das deshalb so aufgefallen, weil das sonst nicht passiert. Ich stelle mir beim Lesen sowieso keine Gesichter vor, von daher stört es mich nicht. Als ich nach Rittersporns Namen gegooglet habe, wurden mir natürlich sofort Bilder aus der Netflixserie mit angezeigt. Ich wollte mir ja extra keine anschauen, vor allem von Geralt nicht und habe das auch nicht getan. Aber Rittersporn sieht tatsächlich 100% so aus, wie im Buch beschrieben und wie ich ihn mir vorstelle ^^


    Zitat

    "Blebleblebäääh!", kollerte das Wesen wütend, wobei das Maul weit aufging und gelbe Pferdezähne sehen ließ. "Uk! Uk! Uk! Blähubääähublähuuubäääh!" [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 244]

    Bestes Zitat :totlach:

    Juhu, ich habe endlich auch den Abschnitt beendet! :tanzen:


    Für den Märchenzähler konnte ich dieses Mal den besoffenen Rattenfänger von Hameln finden.

    Das Gespräch mit Rittersporn darüber, dass die Welt sich verändert und Hexer sich in gewisser Weise selbst ihre Lebensgrundlage entziehen, in dem sie Monster töten, hat mich nachdenklich gestimmt. Da ist ja schon was dran und insofern fand ich auch die anschließende Kurzgeschichte nicht nur wegen Rittersporn sehr passend, sondern auch inhaltlich. Denn auch die Elfen haben ja so ihre Probleme mit sich verändernden Gegebenheiten.


    Rittersporn finde ich.... tja, weiß auch nicht. Einerseits ziemlich klug, manchmal dann wieder ziemlich naiv und unüberlegt. Was genau Geralt an ihm findet, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Die zwei scheinen ja doch extrem verschieden zu sein - was in einer Freundschaft natürlich trotzdem super funktionieren kann, aber ich hatte den Eindruck, dass Gerri eher genervt von Rittersporn ist. Aber vielleicht hat der es ja auch einfach auf den Punkt gebracht:

    Zitat von Rittersporn, S. 227


    "Zuvor hattest du unterwegs nur mit dem Pferd reden können."

    Ich hab ja im zweiten Abschnitt schon gesagt, dass das Geralt zuviel mit Plötze spricht :D



    Als ich vorhin mit Mr Zank darüber sprach, dass ich gleich mit Geralt ins Bett gehe (siehe allgemeiner Hexer-Planungsthread), meinte ich noch, dass ich auch Griesbrei mitnehme. Wir waren uns schnell einig, dass das durchaus auch eine Figur aus den Büchern sein könnte. So ein dicker Koch oder so. Und zack, taucht hier "Brennessl" auf (alte, bayerische Rechtschreibung, würde ich sagen) ^^ Apropos ins Bett gehen... Rittersporn scheint ja noch schlimmer hinter den Mädels her zu sein als Geralt. Der nutzt zwar jede sich bietende Gelegenheit, aber Rittersporn ist ja richtig im Flirtfieber.


    Lustig fand ich, dass "Hexer" in diesem Alten Buch erwähnt werden zwischen all den Fabelwesen.


    Was ich zu den fremden Sprachen denken soll, weiß ich nicht so recht. Einerseits ist es nett, dass ich die quasi auch lesen kann, andererseits ziemlich unkreativ. Ob nun "arse" (Arsch), "Düvvelsheyss" (Teufelsscheiße) oder "pavienn" (Affenmensch).

    Definitiv gestört hat mich, dass Torque und Toruviel so ähnlich heißen. Ich war mehrfach verwirrt, um wen es denn jetzt geht...


    Die Geschichte selbst fand ich nicht so spektakulär, aber die ganzen Details sind nett und irgendwie kriege ich durch das Lesen des Buches immer gute Laune. Das liegt zum Teil an Geralts Sprüchen, daran, dass alles immer so geschildert ist, dass ich direkt Bilder vor Augen habe und auch daran, dass es mir wahnsinnig Spaß macht, mich hier mit euch und daheim mit meinem Mann darüber auszutauschen.

    Ich habe noch ein bisschen was nachzumelden und ein paar Bücher beendet:


    Schwartz, Susan: Überleben

    Thys, Frank: Artefakte

    Thys, Frank: Invasion!

    Becker, Walt: Missing Link


    Damit bin ich bei 5/8. Läuft bei mir :breitgrins:

    Ich bin für das alte System mit Lesewochenenden. Wenn die gut laufen, gerne auch jedes Wochenende (hatten wir ja zwischenzeitlich schon manchmal so).

    Dann ist es nicht so redundant mit anderen Threads und auch noch ein bisschen was "besonderes".

    Ich habe auch hier im Thread das Gefühl, dass er nach anfänglicher Begeisterung etwas abgeflacht ist und an manchen Tagen kaum genutzt wird.


    Aber momentan sind wir ja noch voll im Corona-Modus, trotz Lockerungen. Also darf dieser meiner Meinung nach erst einmal bestehen bleiben :)

    HoldenCaulfield Die ursprüngliche Reihe besteht aus drei Teilen. Dann kam irgendwann noch ein vierter und dann ein fünfter.

    Den vierten habe ich auch erst später gelesen, aber fand ihn ziemlich gut, weil es da auch (hoffentlich bringe ich jetzt nichts durcheinander) viel um die Traumzeit usw ging. Der fünfte erscheint mir bisher primär ein Wiedersehen mit alten Feinden zu sein.

    Bei meiner Mars-Reihe gab es keine ungewöhnlichen Zeitsprünge mehr, dafür passiert gerade alles auf einmal. Die Siedler haben eine unterirdische Station der "Alten" entdeckt (Außerirdische, die vor ihnen dort lebten). Gleichzeitig trifft eine bewaffnete Delegation der Erde ein, die den Mars annektieren will.

    Ich habe jetzt noch Band 6 vor mir und dann gibt es noch sechs weitere. Mal schauen, ob ich mir die auch noch hole..


    Ansonsten habe ich mit Band 5 von Abby Lynn (von Rainer Maria Schröder) angefangen. Die ersten vier habe ich vor Jahren gelesen und geliebt. Auch wenn ich mich nur noch grob erinnern kann, bin ich schne wieder reingekommen. Jetzt habe ich aber Lust, die ersten vier nochmal zu lesen ^^