Beiträge von Dani79

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Es ist schon eine Weile her, dass ich Martin Krist - Böses Kind und Martin Krist - Stille Schwester gelesen habe. An alle Details kann ich mich hier sicher nicht mehr erinnern. Trotzdem war ich recht schnell wieder drin in der Handlung. Es bleibt einem auch nichts anderes übrig, denn obwohl es natürlich einen neuen Fall gibt, geht die Rahmenhandlung um Henry Frei, seinen alten Freund und dessen vor Jahren verschwundene Tochter Alanna weiter.


    Da es nicht mein erstes Buch von Martin Krist war, hatte ich relativ früh einen Verdacht bezüglich der verschiedenen Erzählperspektiven.

    Das Ende kam dann wieder sehr aprupt, der erst so verworrene Fall wurde dann doch ziemlich schnell aufgelöst und die Rahmenhandlung bleibt weiter mysteriös.


    Ich empfehle die Lektüre in der richtigen Reihenfolge und wahrscheinlich am besten erst, wenn alle Bände erschienen sind.

    Es ist ja auch immer eine Buch-Zeitpunkt-Leser*in-Sache.

    Manche Bücher nerven mich zu einem bestimmten Zeitpunkt oder holen mich einfach nicht ab, andere passen genau dann, auch wenn es objektiv gesehen vielleicht mehr Kritikpunkte gäbe.


    Aktuell war mir gerade nach guter Ablenkung und das hat "Ohne Schuld" sehr gut erfüllt. Vielleicht hätte ich es zu einem anderen Zeitpunkt kritischer gesehen ;)

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    Ich bin mir nicht sicher, ob die Kategorie richtig ist, denn "Nacht ohne Sterne" ist einiges mehr als ein Kriminalroman oder gar Thriller. Aber die Protagonistin ist Kriminalbeamte, es geht um verschwundene Mädchen und Ermittlungen. Ganz falsch ist es hier also auch nicht.


    Anna Hart hat etwas Schreckliches erlebt. Was genau das ist, bleibt lange offen, doch irgendwie ist klar, es geht um ihr Kind. Dabei ist sie doch eigentlich diejenige, die Kindern hilft. Seit Jahren ist sie darauf spezialisiert, verschwundene Kinder zu finden oder ihr Verschwinden zumindest aufzuklären.

    Um mit ihrer eigenen Situation fertig zu werden, fährt sie instinktiv nach Hause. Nach Mendocino, wo sie aufgewachsen ist. Nein, wo sie zu Adoptiveltern kam und das erste Mal in ihrem Leben ein sicheres Umfeld erleben durfte. Aber auch dort lauern die Gespenster der Vergangenheit. Und die der Gegenwart, denn ausgerechnet jetzt wird hier ein Mädchen vermisst. Anna kann gar nicht anders, als sich in die Ermittlungen einzubringen. Lenkt sie sich damit nur ab oder ist es auch der Schlüssel zur Bewältigung ihrer eigenen Probleme?


    Zu Beginn tat ich mich etwas schwer, in das Buch hineinzufinden. Die Perspektive wechselt zwischen der "Gegenwart" in den 1990er Jahren und Annas Kindheit und Jugend in den 1970ern. Erst nach und nach bekommt man Zugang zu ihr. Und da begann für mich irgendwann der Sog.

    Ich kann es schwer beschreiben, aber die Autorin schildert ihre Figuren und deren Geschichten so eindringlich, mit so viel leisem und doch tiefgehenden Verständnis für all ihre guten, aber auch insbesondere für die schlechten Seiten. Ich konnte das Buch irgendwann kaum noch aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen.


    Keine leichte Kost, das sollte man bei dem Thema nicht erwarten. Aber trotz aller tragischen Schicksale und Ereignisse auch immer wieder Hoffnungsschimmer, so dass mich die Geschichte am Ende zwar emotional erschöpft zurücklässt, aber ich trotzdem keinen Moment bereue, mich darauf eingelassen zu haben.

    So, ich habe es nun auch gelesen.

    Puh, es ist in vielen Stellen so was von "drüber". Keine Ahnung, ob es das braucht, um die junge Leserschaft anzusprechen, aber ich fand es teilweise wahnsinnig anstrengend. Derartige Menschen würden mich in meinem realen Umfeld völlig überfordern und ermüden - und zwar alle, die "Guten" wie die "Bösen". Mir ist schon klar, dass die absichtlich so überzeichnet sind. Aber, wie gesagt, alle einfach sehr, sehr anstrengend.

    Die Einblicke in die phantastische Welt kamen da für mich eher zu kurz, ein Großteil der Handlung spielt ja in der realen Welt.

    Die Geschichte zwischen Matilda und Quinn ist natürlich sehr vorhersehbar. Der sich später ergebende Konflikt ist dermaßen offensichtlich angelegt und eigentlich ziemlich unnötig. Aber vielleicht ist das auch wieder meine Erwachsenen-Sicht...


    Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber ob ich weiterlesen möchte, weiß ich noch nicht so recht...

    Das Buch war ziemlich schnell zu lesen. Gerade zu Beginn sehr spannend und mysteriös.

    Die Rückblenden in die Vergangenheit der Ermittlerin gaben mir anfangs Rätsel auf. Insgesamt eine ziemlich geheimnisvolle Protagonistin.

    Die Aufklärung am Ende hingegen war für mich nicht so wirklich glaubwürdig und nachvollziehbar. Einiges schon, aber anderes wirkte schon sehr phantasievoll.

    Ich bleibe also leicht zwiegespalten zurück...

    Ah, danke! Dann hab ich das immerhin nicht überlesen ;)


    Doch dann war das Buch irgendwann zu Ende und ich hatte noch viele offene Fragen, die zwar für die Story nicht ganz essenziell sind, auf die ich aber doch gerne noch eine Antwort gehabt hätte. So war ich am Schluss dann ein wenig enttäuscht.

    Genauso ging es mir nämlich auch!

    Ich habe das Buch nun auch gelesen und war weniger begeistert.

    Mir war das einfach alles viel zu wirr. Das war vielleicht auch so beabsichtigt, hat mich aber einfach nur irritiert, gerade bei den Kapiteln aus Elijahs Sicht.


    Auch bei mir blieben gegen Ende noch Fragen offen, was aber eventuell auch daran liegen könnte, dass ich streckenweise nur noch quergelesen habe.

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    Ich habe den Klappentext dieses Buches in der Vorschau mal überflogen, bis zum Beginn der Lektüre aber schon wieder großteils vergessen gehabt.

    Dementsprechend habe ich zu Beginn ein bisschen gebraucht, um in die Handlung hineinzukommen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.


    In der Vergangenheit sind wir dabei, wie die 8jährige Peggy und ihre Eltern - die deutsche Mutter Ute und der britische Vater James - in Großbritannien leben, wir erfahren, wie Ute und James zusammen gekommen sind und dass James sich mit drohenden Weltuntergangsszenarien beschäftigt, einen Atomkeller baut, sich mit Prepper-Freunden trifft und vieles mehr.

    Als Ute für einige Wochen auf Konzertreise in Deutschland ist, leben James und Peggy im Garten. Noch ist es Spaß, aber es ist nur eine Übung, James plant den kompletten Ausstieg und zieht diesen dann auch durch. Und Peggy nimmt er mit. Jahrelang hausen sie in einer einsamen Hütte irgendwo im Nirgendwo, fernab von Zivilisation und anderen Menschen. James redet Peggy ein, die Welt sei untergegangen und sie beide seien die einzigen Überlebenden.


    Die andere Zeitebene spielt 1985 und Peggy ist zurück. Somit wissen wir Leser*innen schon recht früh, dass sie überlebt. Aber natürlich nicht unbeschadet. Was sie erleben musste, wird dann nach und nach in langsamen, eindringlichen Tönen erzählt. Einerseits wunderschön, andererseits einfach nur grauenhaft.


    Die gleichzeitig abstoßende, aber auch tragische Figur des Vaters James kommt mir ein bisschen zu kurz, aber der Roman legt den Fokus eben auf Peggy.

    Eine gewisse Entwicklung/Auflösung am Ende des Buches war für mich schon weit vorher sehr klar und somit keine große Überraschung mehr.


    Insgesamt ein fürchterlich bedrückendes Buch, auf wunderbare Weise erzählt.

    Ich habe das Buch gelesen, fand es einerseits sehr spannend, an anderen Stellen hat es sich aber auch fürchterlich gezogen. Die Mischung der Zeiten und Perspektiven und dass lange nicht so ganz klar war, in welche Richtung (Thriller oder Mystery) die Handlung geht, waren gut gemacht.

    Die Auflösung am Ende passte für mich dann auch.

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    Obwohl ich von Band 1 R. F. Kuang - Im Zeichen der Mohnblume: Die Schamanin nicht komplett überzeugt war, hat mich die Geschichte doch genug angesprochen, um direkt mit dem zweiten Teil weiterzumachen.


    Puh, die Autorin fordert hier einiges von den Lesenden. Aber auch von ihren Figuren. Wieder gibt es hier kein klares Schwarz/Weiß-Denken, es gibt keine Guten und Bösen, es sind alles Menschen, die Entscheidungen treffen - mit guten Absichten oder auch nur, um Schlimmeres zu verhindern. Krieg ist ein vorherrschendes Thema und bestimmt quasi die komplette Handlung dieses Bandes.

    Ich fand es zwischendurch ziemlich anstrengend.


    Ich bin gespannt, ob und wann Teil 3 auf deutsch erscheint - ich würde die Geschichte trotz allem gerne zu Ende lesen, allerdings darf die Pause nicht zu lang sein, sonst bin ich da komplett raus.

    Ah, schön, es gibt schon einen Thread dazu.

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Der Anfang war recht leicht zu lesen, aber die Story war zu Beginn noch nicht wirklich besonders. Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen kommt an Eliteschule und kämpft sich so nach oben... das gab es ja alles schon in diversen Ausführungen.

    Dann entwickelt sich die Handlung allerdings in eine neue Richtung. Einerseits spannend, andererseits ufert das teilweise auch sehr aus, verfranst sich in alle möglichen Richtungen und für mich war es teilweise auch schwer, alldem gedanklich zu folgen.


    Nichtsdestotrotz habe ich mir anschließend direkt Band 2 vorgenommen ;-)

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    Zitat

    Ein Mann verblutet auf einem Feld vor den Toren Berlins. Er stirbt, weil ihm sein Mörder das Geschlechtsteil abgeschnitten und in den Rachen geschoben hat. Er wird nicht die einzige Leiche bleiben. Die Spuren führen zu Kommissar Martyn Becker, einem erfahrenen Ermittler, der sich selbst seinem Vorgesetzten in den Weg stellt, um einen Fall zu lösen. Seine Kollegin Milla Rostow ist davon überzeugt, dass Martyn etwas vor ihr verbirgt. Hat er etwas mit den Toten zu tun? Ist es Zufall, dass sein Vater – ein verurteilter Serienmörder – die Methoden des Täters zu kennen scheint? Trotz ihrer Zweifel steht Milla ihm loyal zur Seite. Doch dann taucht eine mysteriöse Frau auf, die alles auf den Kopf stellt.

    Wer ist diese mysteriöse Frau? Was hat Martyn mit all dem zu tun? Und können er und Milla das tödliche Spiel beenden?

    Puh, das war richtig schlecht.

    Eine völlig unglaubwürdige Story, holpriger Schreibstil, langweilige Protagonisten...

    Die Handlung fängt noch relativ interessant an. Die Autorin entscheidet sich dann aber für Kapitel aus Täter-Sicht und so erfahren die Leser*innen rasch viel mehr als das Ermittlungsduo. Für mich war die Auflösung größtenteils sehr früh ersichtlich. Das Ende kommt dann sehr aprupt, aber vorhersehbar.


    Für mich leider ein Flop,

    Bäh, gruselig!

    Wenn die Technik dein Leben zerstört!

    Hat mir gut gefallen und ich musste wirklich bis kurz vor Ende rätseln, wer und warum dahintersteckt.

    Erst war ich skeptisch, ich hab schon andere Thriller mit verrückt spielenden Smart-Home-Geräten gelesen und die waren keineswegs überzeugend. Hier hingegen eine gelungener Spannungsaufbau mit nachvollziehbaren Entwicklungen und Ende!

    Das Buch fing gut an, ließ für mich dann aber leider stetig nach. Wenn die Zielgruppe junge Teenager sind, passt es vielleicht. Ich finde sowohl Handlung als auch Schreibstil sehr einfach und naiv gehalten. Mich als erwachsene Leserin konnte der Autor damit leider nicht abholen. Erst zieht sich alles sehr in die Länge und im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse dann zuerst so, dass ich dachte, es läuft auf eine Fortsetzung hinaus, aber dann wird doch noch alles schnell aufgelöst. Schade, hier hatte ich etwas anderes und mehr erwartet!

    Das Buch hat mir gerade so richtig Spaß gemacht!

    Es fordert die Lesenden aber auch, die Welt und ihre unterschiedlichen Settings sind komplex und vor allem voller Personen und Titel - ich glaube, ich hätte das Glossar früher zu Rate ziehen sollen, habe es aber erst am Ende des ebooks entdeckt.

    Bei der Vielzahl von Handlungssträngen dauert es natürlich, bis man beginnt, erste Puzzlestücke zusammenzusetzen und so ein deutlicheres Bild bekommt. Aber das hat mich nicht gestört. Eine Perspektive hat mich zwar nicht so richtig gefesselt, aber die anderen dafür umso mehr und ich bin sicher, am Ende haben sie alle ihren Zweck für die Gesamtgeschichte.


    Ich habe mir direkt Band 2 auf den Reader geladen und freue mich, direkt weiterlesen zu können!

    Der Vorteil, wenn man in einer Reihe hinterherhängt? Man kann die Bücher dann schneller hintereinander lesen und muss nicht immer erst auf das Erscheinen des neuesten Teils warten.

    Aber nun habe ich aufgeholt, kürzlich Band 3 gelesen und nun Band 4. Nun warte ich mit euch auf den Abschluss.


    Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen. Er dreht sich hauptsächlich um die Frauen, die während des 2. Weltkrieges in allen Bereichen die Männer ersetzen müssen, die großteils überschwänglich und ungeduldig an die Front gedrängt haben. Wenn die Soldaten gewusst hätten, was ihnen da bevorsteht und wie lange es gehen wird, hätten sie wohl eine andere Haltung an den Tag gelegt...


    Ein bisschen schwergetan habe ich mich immer noch mit den Szenen um Künstler Alexander, jetzt Paon.

    Da wollte ich immer lieber zurück zu Mimi und den anderen auf der Alb. Die dritte Perspektive kommt von Anton mitten aus dem Kriegsgeschehen.


    Der Ausblick am Ende lässt erwarten, dass der Abschlussband ganz anders wird - ich bin gespannt!