Beiträge von Dani79

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    Hach, in meiner Ostpreußen-Phase (vor ca 20 Jahren?) habe ich alles von ihr gelesen und fand ihre Bücher so wunderbar.


    auch wenn ich aus den Zeilen herauslesen konnte, wie sehr der Verlust immer noch schmerzt.

    Genauso habe ich ihre Texte auch in Erinnerung. Die Liebe zur verlorenen Heimat, die Trauer über den Verlust, aber gleichzeitig auch ohne Bitterkeit die klare Erkenntnis, dass es nun so ist und nicht mehr zu ändern. Und dass somit nur die Erinnerung bleibt.

    Nina Blazon ist für mich eine Blindkauf-Autorin. Ihre Jugendbücher mag ich zwar fast noch eine Spur lieber als die Romane für Erwachsene, aber auch letztere haben mich eigentlich noch nie enttäuscht.


    Hier hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Das gab sich zwar dann, aber auch im weiteren Verlauf hatte die Handlung für mich ein paar kleine Längen.

    Das lag für mich auch daran, dass wir hier so viele wichtige Figuren und tragische Schicksale haben. Auch die Nebenfiguren bringen so viel mit und auf all das muss man sich einlassen können.


    Swea fand ich eine tolle Protagonistin und ihren Weg zu einem neuen Ich mitzuerleben war wirklich spannend. Ihre Familie hingegen hat mich regelrecht aggressiv gemacht. Mit Einar und seiner Geschichte habe ich mich etwas schwergetan. Aber letztendlich hat alles passend ineinander gegriffen und so würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


    4ratten

    Von Piper krieg ich eigentlich alles, was ich anfordere.


    Das mit der Quote ist saudämlich. Wenn ich ein Buch abbreche und ich schreibe trotzdem 3 Sätze dazu, wird es gezählt, wenn ich offen zugebe, dass ich es abgebrochen habe und nicht bewerten möchte, wirkt es sich negativ auf die Quote aus.

    Seit mir das bewusst ist, schreibe ich eben auch zu abgebrochenen Büchern ein kurzes Statement.

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    Zitat

    Der Sage nach hat einst ein legendärer Magier seinen Lehrmeister, den Gebannten, in einem großen magischen Krieg besiegt. Seit dem Ende des Krieges ist die Magie aus der Welt verbannt, gemunkelt wird aber, dass sie immer noch im Untergrund schlummert. Theo verdingt sich auf dem Schwarzmarkt als Verkäufer von mystischen Artefakten. Als er eine Statue veräußern will, gerät er in einen Hinterhalt – die Statue erwacht zum Leben und eine magische blaue Flamme entzündet sich. Bei der Flucht vor seinen Feinden trifft Theo auf Laviany, Angehörige des Nachtclans. Sie hat sich mit ihrer Assassinengilde überworfen und wird ebenfalls verfolgt. Scheinbar hat ihr Jäger es auf Theos Statue abgesehen ..


    Pehov ist für mich immer ein Garant für gute Fantasy-Unterhaltung. So auch diesmal.

    Ein interessantes Protagonisten-Trio, temporeiche Erzählung, Spannung, sehr viel phantastisches Potential.

    Allerdings fehlen ein bisschen die Emotionen.

    Und der Weltenaufbau ist sehr kompliziert. Auch die erklärenden Erzählungen haben mir nicht wirklich ausgereicht, um genau zu verstehen, wie und warum diese Welt so geworden ist, wie sie nun ist.

    Außerdem fürchte ich, all diese Details bis zum Erscheinen des Folgebandes ohnehin wieder vergessen zu haben, da das wirklich sehr komplex und vielschichtig aufgebaut ist und die Erklärungen eher minimal waren.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Mir geht es eher wie Holden.

    Hab neulich erst gedacht, dass ich dort kaum noch etwas finde.


    Ich muss aber auch gestehen, diese ganzen 3-4 Euro ebooks von Impress & Co schau ich gar nicht an. Wenn ich da unbedingt eins lesen wollen würde, würde ich es mir wahrscheinlich kaufen.

    Erotik ist auch nicht so meins, Kinder- und Sachbücher auch nicht.


    Natürlich bleibt da noch einiges, aber mich spricht zur Zeit auch eher wenig dort an.

    Ein Grand-Hotel, hoch in den Schweizer Alpen, Ende der 50er Jahre.

    Eine illustre Gesellschaft findet sich hier zur Sommerfrische zusammen. Ein bekannter Schauspieler, ein Hellseher, ein Staatssekretär, reiche Fabrikanten und die dazugehörigen Ehegattinnen, die Hoteliersfamilie selbst sowie die Angestellten des Hotels, all das ergibt einen eng miteinander verflochtenen Mikrokosmos mit Potential für unerwartete Entwicklungen. Und davon gibt es reichlich: verschwundene Kinder, ein Mord und viele rätselhafte, zwischenmenschliche Beziehungen!


    Die Autorin hat einen ganz eigenen Erzählstil, auf den man sich einlassen können muss. Das Tempo der Erzählung ist eigentlich nicht besonders schnell, dafür entwickelt sich aber eine erstaunliche Tiefe der Erzählung und so haben viele kleine Nebensätze eine durchaus entscheidende Bedeutung.

    Ich muss gestehen, die Story rund um Kate und ihren ermordeten Vater konnte mich leider nicht im erwarteten Maß fesseln, wohingegen ich bei den Passagen, in denen es um die Familie Crane ging, kaum dazu gekommen bin, Atem zu holen.

    Da kann ich zustimmen. Das Unheil bei den Cranes sieht man kommen wie einen heranrasenden Zug und die Familie steht auf den Schienen und geht einfach nicht aus dem Weg. Aber auch die weitere Entwicklung dann war wirklich spannend und da habe ich wirklich mitgelitten, während bei Kate und dem Fall ihres Vaters schon auch Spannung aufkam, aber ich persönlich eher distanziert geblieben bin und die Entwicklung hier auch einige Längen hatte.

    Ich habe ja gerade erst "Die Suche" gelesen und dabei festgestellt, dass es dazu einen Vorgänger gibt, eben "Die Betrogene".

    Daher erst einmal ein Lob an die Autorin: sie erwähnt im zweiten Teil immer wieder mal den ersten Fall, aber ohne irgendetwas Relevantes zu verraten (naja, das Opfer, aber das stirbt hier ja auch auf den ersten Seiten). Ich habe schon Bücher aus Reihen gelesen, da wird doch glatt der Mörder des Vorgängers verraten. Das ist hier also definitiv nicht so.

    Aus meiner Vorkenntnis kannte ich nun schon die beiden Hauptfiguren auf Ermittlerseite, aber das war nicht weiter schlimm.

    Ebenfalls aus der Vorkenntnis war ich irgendwann verwundert, dass eine Figur aus diesem Band in Band 2 nicht mehr in Erscheinung tritt. Aber auch das hat mich der Lösung nicht wirklich näher gebracht.


    Von den beiden wichtigen Handlungssträngen fand ich die eigentliche Haupthandlung über weite Strecken weniger spannend als die anderen Geschehnisse.

    Am Ende habe ich, wie so oft in Krimis, ziemlich häufig den Kopf geschüttelt über so viel Unprofessionalität auf Ermittlerseite. Aber wenn die Kommissare immer erst Verstärkung rufen und nicht allein in irgendwelche gefährlichen Situationen reinstolpern würden, wären Krimis natürlich deutlich weniger spannend.


    Ich glaube, diese Reihe werde ich weiterverfolgen ;-)

    Das Buch hat mir irgendwie einfach Spaß gemacht.

    Klar, ich bin eigentlich nicht (mehr) die Zielgruppe und einige Klischees werden schon bedient. Aber all das in einem lockeren, unterhaltsamen Erzählstil, der mich immer wieder zum Grinsen gebracht hat.

    Die Lovestory ist etwas stereotyp, erst hassen sie sich, aber er ist so heiß und sie fühlen sich so voneinander angezogen, dass sie sich dem nicht lange widersetzen können. Positiv zu vermerken ist aber, dass endlich mal beide ungefähr gleich alt sind und nicht diese schon tausendmal benutzte Kombination junge menschliche Frau - uraltes überirdisches Wesen bedient wird. Die entstehende Beziehung macht einen beidseitig respektvollen und ebenbürtigen Eindruck.

    Ein paar kleinere Logiklücken verzeiht man da gerne.

    Band 2 ist gerade erschienen und ich freue mich aufs Weiterlesen.

    Ich habe schon lange kein Buch mehr von Charlotte Link gelesen, weil ich die ganz früheren supertoll fand (da war ich aber auch selbst noch deutlich jünger), dann irgendwann ein paar Fälle hatte, ich ich stinklangweilig fand - aber irgendwie habe ich nun zu "Die Suche" gegriffen und fand es wirklich spannend.


    Ja, die Rolle von Kate Linville hinsichtlicher der Ermittlungen ist nicht ganz glaubwürdig und die klischeebehafteten Ermittler (Alkoholproblem, Minderwertigkeitskomplex, etc) sind etwas stereotyp.

    Der Fall hingegen war spannend, vielschichtig und gut aufgebaut mit einer nachvollziehbaren Erklärung und Auflösung.

    Einen gewissen Verdacht hatte ich recht früh, aber auch der war nur halbrichtig - so habe ich bis zum Ende mitgerätselt und war dann teilweise wirklich überrascht!


    4ratten


    PS: es wird immer wieder auf einen früheren Fall von Caleb Hale und Kate Linville angesprochen - gibt es den auch als Buch?

    Edit: man könnte auch selbst gucken, ich sehe gerade, dass es tatsächlich eine Reihe ist

    1) Die Betrogene

    2) Die Suche

    3) Ohne Schuld

    Eigentlich sollte es ein erholsames Wochenende werden. Verschiedenste Menschen fahren, teils allein, teils zu zweit in ein schnuckeliges, altmodisches (kein Internet!) kleines Hotel in den winterlichen Catskill Mountains.

    Schon bei der Anreise gibt es aufgrund des Wetters die ersten kleinen Schwierigkeiten, aber so ein eingeschneites Wochenende in einem tollen Hotel kann ja auch etwas Schönes sein.

    Zumindest so lange, bis eine Leiche in der Lobby liegt, Strom und Telefon ausfallen, die Temperatur fällt, aber Misstrauen und Angst wachsen...


    Wir haben hier ein klassisches Krimi-Setting: eine überschaubare Anzahl von Figuren und keine Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt.


    Nach und nach stellt sich heraus, dass gefühlt jede*r ein mehr oder weniger dunkles Geheimnis hat, und dementsprechend kommt auch irgendwie jede*r als Täter*in in Frage. Obwohl ich als Leserin meist recht früh einen Verdacht habe, bin ich hier bis kurz vor Schluss im Dunkeln getappt. Die Autorin legt viele falsche Spuren und bietet so quasi jede Figur als Täter*in an. Das Motiv bleibt allerdings ein Rätsel.


    Die Auflösung am Ende kommt nach dem kunstvollen Aufbau vorher dann etwas abrupt und einfach daher. Das fand ich schade, denn bis hierhin hatte das Buch mir wirklich gut gefallen.

    Aber auch so war es definitiv spannende Unterhaltung, die ganz am Ende leider ein bisschen seicht ausgefallen ist.


    4ratten

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    Die Geschichte spielt in einer Welt in der fernen Zukunft. Der Planet bietet den Menschen eigentlich alles, was sie brauchen. Nur im Boden lebt etwas Schreckliches, sobald man ihn berührt, wird man getötet. Daher haben die Ahnen den Menschen Flügel gegeben und sie leben auf sogenannten Nestbäumen in wohlstrukturierten Stämmwn. Die Ahnen haben ihnen auch Regeln hinterlassen und an diesen richtet sich das komplette Leben der Menschen aus. Eigentlich gibt es auch wenig Gründe, aus diesen Regeln auszubrechen, denn sie bieten doch recht viel Freiheit.

    Eines Tages kommt Owen, ein besonders guter Flieger, auf die Idee, die Sterne sehen zu wollen. Doch dafür müsste er den Himmel überwinden. Ist dies überhaupt möglich? Und wenn es möglich ist, sollte er es wirklich tun?

    Owens Traum ist der Anstoß für weitreichende Ereignisse in dieser und der nächsten Generation, die das Leben aller Menschen massiv verändern werden.


    1264 Seiten. Ich bin mir fast sicher, dass ein unbekannterer Autor nicht so viel Raum und Seiten für seine Geschichte erhalten hätte, sondern dass da kräftig gekürzt worden wäre, wenn nicht der Name Eschbach draufstehen würde.

    Und einige Straffungen hätten dieser Geschichte vielleicht auch gut getan. Die Handlung ist wirklich extrem ausufernd und weitschweifig. Dutzende von Personen, noch dazu alle mit ähnlichen Namen, da in jedem Nest alle Namen auf dieselbe Silbe enden. Ich habe es irgendwann aufgegeben, mir die ganzen Nebenfiguren einzuprägen und mich auf einige wenige Hauptpersonen konzentriert.

    Aber auch dann bleibt die Geschichte eine Herausforderung. Immer wieder endet ein Handlungsstrang unverhofft, Fragen werden aufgeworfen, Spannung geschürt... und dann geht es plötzlich an ganz anderer Stelle mit anderen Figuren weiter.

    Erst im letzten Viertel des Buches laufen dann viele Fäden zusammen, das Tempo erhöht sich. Aber auch hier gibt es dann immer wieder Brüche, auf einmal werden schon längst erledigte Handlungsstränge noch einmal aufgegriffen und aus anderer Perspektive erzählt - manchmal interessant, aber selten für das Gesamtverständnis notwendig.

    Und gegen Ende geht es dann richtig schnell, hier wird dann der Rest der Geschichte in einem Tempo abgehandelt, das für mich nicht so recht zum ganzen vorherigen Verlauf passte.


    Insgesamt fand ich das Buch interessant und es werden darin viele Fragen aufgeworfen, man findet hier so einiges zum Philosophieren.

    Aber ich habe auch immer wieder mal ein Dutzend Seiten nur überflogen und mich aufgrund ihrer Anzahl kaum auf die Figuren eingelassen. Dennoch habe ich mehrere Wochen an dem Buch gelesen. Mehr als einmal wollte ich es beiseite legen, aber irgendwie hat es mich dann doch zu sehr interessiert, worauf all das hinausläuft und am Ende war ich froh, durchgehalten zu haben.


    Kein Buch für zwischendurch, aber dennoch eine Empfehlung für alle, die sich auf so eine ausufernde Geschichte einlassen können und wollen.

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    Elias Haack ist Schriftsteller. Er schreibt Horrorromane und ist damit recht erfolgreich, sehnt sich aber danach, etwas "Besseres" zu schreiben und literarisch anerkannt zu werden.

    Nun ist er auf dem Weg zum Geburtstag seines Großvaters Wilhelm, den er seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen hat. Bei der Ankunft im abgelegenen Dorf Volkow hat er einen Autounfall, den er aber ohne größere Verletzungen übersteht. Doch das Dorf und seine Bewohner*innen sind irgendwie merkwürdig. Liegt es an der Abgeschiedenheit oder daran, dass das Dorf demnächst einem Tagebaugebiet weichen muss? Oder hat das Verhalten noch ganz andere Gründe?

    Aufgrund des Unfalls kann Elias nicht so schnell wieder abreisen, wie er geplant hat und die Grundlagen für sein persönliches Horrorerlebnis werden gelegt...


    Ich erinnere mich ganz dunkel, dass ich schon mit dem ersten "Zorn"-Krimi des Autors vor vielen Jahren nichts anfangen konnte. Nun ein Thriller außerhalb der Reihe, also wollte ich es mal wieder wagen.

    Aber das ist eine dermaßen abstruse und hanebüchene Story, das mir hier wirklich fast die Worte fehlen. Ich habe bis zum Ende gelesen, war aber mehrfach davor, das Buch einfach abzubrechen und von meinem Reader zu löschen. Aber irgendwie konnte ich es nicht fassen, dass die Richtung, in die sich das Buch entwickelt, wirklich ernst gemeint ist, und habe immer noch auf eine sinnvolle Wendung gehofft. Aber nein.

    Der Protagonist ist unglaublich dämlich. Er macht denselben Fehler x-mal hintereinander. Unglaublich! Die Motivation seines Großvaters bleibt unverständlich, eine versuchte Erklärung gegen Ende macht es nicht wirklich logischer.

    Zeitverschwendung und Leser*innen-Verar***ung.


    :flop:

    Die "alten" Grishams mochte ich auch immer sehr gerne. Allerdings ist das auch schon Jahre her. Daher weiß ich nicht so genau, ob sich mein Geschmack geändert hat oder sein Schreibstil wirklich langweiliger geworden ist :-D

    Ich müsste wohl eins der alten Bücher nochmal lesen, um das herauszufinden.

    Ich hingegen fand die Geschichte total schwach.

    Zu Beginn schrecklich öde, dann nimmt die Handlung kurzfristig Fahrt auf und verliert sich dann wieder in diversen Variationen derselben Ereignisse. Gähn.

    Die Protagonistin ist - wohlmeinend ausgedrückt - naiv bis zum Erbrechen. Weniger wohlmeinend ist sie einfach nur dämlich.

    Die anderen Figuren bleiben eher blass und keine*r von ihnen hat mich mit seinen/ihren Handlungen und Gefühlen überzeugt oder emotional mitgenommen.

    Schöne Grundidee mit den Märchen, aber die Umsetzung ist einfach nur langweilig und irgendwie zusammengestrickt.

    Für mich ein Flop.