Beiträge von Dani79

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Das Buch fing gut an, flachte dann für mich aber leider zusehends ab.

    Die Handlung ist sehr an unsere "echte" Welt angelehnt, einzig die Magierinnen bringen einen leicht phantastischen Einschlag. Ansonsten deutliche Gesellschaftskritik und die Utopie von einer besseren Welt.

    Auf dem Weg dorthin langweile ich als Leserin mich aber zunehmend. Zu viele Figuren und Charaktere mit ihren jeweiligen Problemen und Schwierigkeiten. So wird vieles angekratzt, aber wenig in der Tiefe ausgelotet, alles bleibt oberflächlich.

    Schade, die Idee war gut - aber für mich zu krampfhaft umgesetzt.

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    Eine tolle Grundidee, leider nicht so gut umgesetzt.


    Elliot verliert seinen Job in einem Fast-Food-Laden und sein Vater schickt ihn zu einem alten Freund, der ihm einen Gefallen schuldet. Zuerst denkt Elliot, es ginge um illegale Aktivitäten, doch die Wahrheit übertrifft seine Erwartungen!


    Die Idee eines magischen Kaufhauses und einer parallelen magischen Welt ist zwar nicht völlig neu, aber bietet dennoch Raum eine spannende Geschichte.

    Leider liest es sich hier wie ein schlecht geschriebenes Kinderbuch. Elliot ist ein unglaublich langweiliger Protagonist. Viel schlimmer ist aber die seichte Handlung. Alles ergibt sich mehr oder weniger von selbst. Schwierigkeiten und Probleme lösen sich auch immer ziemlich schnell. Spannung kommt somit kaum auf. Außerdem klaffen in der Geschichte unglaubliche Logiklöcher, die auch mit Magie kaum zu stopfen sind.


    Ich war leider sehr enttäuscht und habe auch kein Bedürfnis, die Fortsetzung zu lesen.

    Das Buch spielt zwar auf 2 Zeitebenen in der Vergangenheit, 1918 und 1942, dennoch würde ich es nicht als historischen Roman bezeichnen.


    1942 passt Frances auf einen kleinen Jungen aus der Nachbarschaft auf. Weil sie für sich sein will, bringt sie ihn zu anderen Nachbarn, doch dann folgt ein verheerender Bombenangriff und am nächsten Morgen ist Davy verschwunden. Frances macht sich schreckliche Vorwürfe und das Verschwinden des Jungen bringt Erinnerungen an ihre beste Freundin hervor, die als kleines Mädchen vor 24 Jahren ebenfalls verschwand.

    In Frances kommen Erinnerungen an damals wieder hoch.


    Das Buch lies sich leicht lesen, aber richtige Spannung kam kaum auf. Frances ist völlig blockiert in ihren Erinnerungen, schnell wird klar, dass damals etwas anders gelaufen sein muss als offiziell verkündet wurde. Aber was? Die Geschichte entfaltet sich nach und nach, aber all das hat ziemliche Längen. Eine bestimmte Entwicklung kommt dann auf einmal sehr ruckartig daher. Ab diesem Punkt war für mich als Leserin fast alles klar und es ging nur noch um die finale Aufklärung.


    Meiner Meinung nach somit ein leider eher mittelmäßiges Buch der Erfolgsautorin, dem irgendwie das gewisse Etwas fehlte.

    Kommt eine Nonne aufs Polizeirevier...

    das könnte der Beginn eines schlechten Witzes sein und danach sieht es auch erst einmal aus, als die ältere Ordensschwester 7 (geplante) Morde gesteht. Darüber reden will sie nur mit Maarten S. Sneijder, doch der hat gerade den Dienst quittiert. Also muss Sabine Nemez ran. Und die Ankündigung der Nonne erweist sich nicht als leere Drohung!


    In gewisser Weise folgt das Buch ähnlichen Mustern wie andere Sneijder-Fälle, es geht um mehrere, schnell aufeinanderfolgende Taten, um Rätsel... (mein Freund las gerade parallel den ersten Fall mit dem Märchen-Mörder), andererseits ist die Verantwortliche hier von vornherein bekannt. Das Motiv wird für die Leser*innen auch relativ schnell klar, ebenso wie weitere Einzelheiten, da aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Die Ermittler*innen sind hier im Nachteil und müssen alles erst herausfinden - unter massivem Zeitdruck.


    Dementsprechend hoch ist das Erzähltempo, wenn es um die Ermittlungen geht. Für die Leser*innen gäbe es in den Zwischenkapiteln dann immer ein bisschen Zeit, zu verschnaufen - wenn die Handlung dort nicht schnell auch ganz klar in eine ganz fürchterliche Richtung weisen würde.

    Andreas Gruber mutet seiner Leserschaft auch wieder einiges an grausigen Tötungsarten zu.

    Gut gefallen hat mir, dass in diesem Band das (ungewöhnliche) Team mehr Raum einnimmt, als ich es von den früheren Fällen in Erinnerung hatte.


    Insgesamt wieder mal ein Pageturner, der die Wartezeit bis zum nächsten Band sehr lange erscheinen lässt!

    Wir hatten mal eine ganz wunderbare Leserunde zu "Herzensräuber" von und mit Beate Rygiert.

    Daran musste ich denken, als ich den Thread hier gesehen habe.

    Das hier ist ein ganz anderes Buch, anderes Thema, kein Erzählung aus Tier-Perspektive... und dennoch hat es genau die wunderbare Herzenswärme, die mich schon damals so berührt und begeistert hat.

    Glaubwürdige, liebenswerte Figuren, deren Tun und Denken man als Leser*in verstehen und nachvollziehen kann, mit denen man ganz automatisch mitfühlt. Elke, ihre Mutter Bärbel und ihre Schwester Julia sind ganz wunderbare Frauen, jede auf ihre Art. Zoe hat wirklich Glück, dass die drei sich ihrer annehmen!

    Zudem schildert das Buch auf sehr einfühlsame Weise das Leben einer Schäferin, ihre Bedeutung für unsere Umwelt. Überhaupt kann man viel aus diesem Buch lernen und mir wurde an vielen Stellen beim Lesen bewusst, wie "entfremdet" wir teilweise der Natur um uns herum sind.


    :tipp:

    Reese Witherspoon scheint sich nun auf diese Art Rollen zu spezialisieren, sie wirkt wie die etwas weniger überspannte, aber auch unsympathischere Zwillingsschwester von Maddie aus "Big litte lies", auch so eine Vorstadt-Übermutter.

    Das war mir auch sofort aufgefallen. Wobei ich sie nicht als viel weniger überspannt empfunden habe :-D

    Ich hab es gelesen und ja, inhaltlich kann ich da nur Nomnivor zustimmen. Was ein Murks. Das ergibt alles vorne und hinten keinen Sinn.

    Die beiden Protagonisten sind haarsträubend dämlich. Vor allem die Prinzessin. Die ist nur am Jammern, Hadern, stolz das Kinn vorrecken und ihre Gefühle verleugnen. Aber der König ist auch nicht viel besser. Seine Gefühle konnte ich noch weniger nachvollziehen, als ihre. Er ist immerhin nett zu ihr, rettet ihr ständig das Leben, befreit sie aus ihrem goldenen Käfig und gibt ihr jede Freiraum, den sie haben will. Aber sie keift nur rum und weiß nichts davon zu schätzen.

    Die Nebenfiguren bleiben alle dermaßen blass und nichtssagend (achje, da gibt es ein großes Geheimnis, das lag für mich nach der ersten Andeutung so was von klar auf der Hand!).

    Das Magie-Gedöns wirkt auch völlig undurchdacht und mir das ganze Buch hindurch ein Rätsel.

    Überhaupt, die ganze Welt ist so wenig beschrieben, hier wurde so viel Potential verschenkt.

    Der Schreibstil ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber gut zu lesen.


    Und trotz all dieser Kritikpunkte habe ich das Buch fröhlich-locker an einem Tag durchgelesen. Mir war zwar die ganze Zeit bewusst, dass das eine echt fürchterlich seichte Geschichte ist, aber trotzdem... manchmal schwer zu sagen, warum man ein schlechtes Buch trotzdem liest und ein anderes erbost in die Ecke wirft.

    Ulf Schiewe zeigt mit "Der Attentäter" wieder einmal eindrucksvoll, dass er in jeder Epoche und mit jedem Thema überzeugen kann.


    Jeder kennt das Attentat von Sarajewo, weiß, dass damals der österreichische Thronfolger ermordet wurde und dass das folgende Ultimatum an Serbien den Beginn des Ersten Weltkriegs markierte. Viele kennen sicherlich auch den Namen des Schützen, Gavrilo Princip... aber zumindest bei mir war es das dann und das, obwohl ich mich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts eigentlich recht gut auskenne.


    Ulf Schiewe schreibt hier eigentlich keinen historischen Roman, sondern eher eine True Crime Geschichte.

    Minutiös zeichnet er die letzten Tage vor dem Attentat aus verschiedenen Blickwinkeln nach. Die Gruppe der jungen Attentäter und ihrer Hintermänner. Den Thronfolger, unbeliebt beim Volk, aber seiner Ehefrau und Familie ehrlich und liebevoll zugetan. Der Geheimdienst (in Form eines erfundenen Offiziers), der von Gerüchten hört, aber bei der Obrigkeit auf taube Ohren stößt.


    Als Leserin weiß man natürlich, wie es ausgehen wird. Man möchte die Personen am liebsten in eine andere Richtung schubsen, um die drohende Katastrophe abzuwenden, aber man kann nur hilflos zusehen, wie sie alle in Richtung des Unglücks stolpern.


    Viele kleine Rädchen im Getriebe, die ungünstig ineinander greifen und so am Ende der letzte Funke sind, die die damalige Welt in Brand gesetzt hat. Sachlich geschrieben und dennoch so erschütternd zu lesen.


    5ratten

    Dühnforts erster Fall bei der OFA, der Operativen Fallanalyse. Er hat noch etwas Schwierigkeiten, sich in das neue Team einzufügen.


    Der erste Fall mit den neuen Kolleg*innen führt ihn nach Passau, zu einem bizarren Doppelmord mit einer Armbrust. Das Ermittlungsteam vor Ort schießt sich schnell auf einen Tathergang ein, doch Dühnfort hat Zweifel und bringt eine andere Theorie ins Spiel.


    Als weitere Morde in ganz Bayern passieren, erkennt er als erster einen möglichen Zusammenhang.


    Wieder einmal eine spannende und gut durchdachte Lektüre von Inge Löhnig. Mir gefällt die Balance zwischen Fall und Privatleben sehr gut. Und ich bin immer wieder froh, dass sie mit Tino und Gina ein Krimi-Paar geschaffen hat, das zwar auch Probleme hat, aber diese auch immer irgendwie löst.


    Der Fall ist für die Leser*innen schon recht bald klar, eine falsche Fährte ist zwar fast schon zu offensichtlich, aber dadurch bleibt es dann bis zum Ende nicht ganz eindeutig und die Spannung erhalten.


    Gleichzeitig wird auch wieder einmal auf ein gesellschaftliches Problem hingewiesen, dies aber ohne moralischen Zeigefinger. Mir gefällt wirklich gut, wie die Autorin immer wieder aktuelle Themen und Situationen in ihre Bücher einbaut!


    Als nächstes ist wahrscheinlich wieder Gina dran und ich freue mich auf ihren nächsten Fall!


    4ratten

    Ich empfand es als schöne, märchenhafte Lektüre mit einigen Längen. Vom Aufbau her hatte es für mich zumindest zu Beginn gewisse Ähnlichkeiten mit "Die silberne Königin", auch der Stil ist natürlich sehr ähnlich und die klingenden Namen der Figuren...

    Insgesamt fehlte es mir etwas an Spannung und Tempo.

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    Magie ist überall und steckt in den ungewöhnlichsten Gegenständen. Normale Menschen haben keine Ahnung davon. Um die Menschen vor der Magie zu schützen, gibt es Archivare, die die magischen Gegenstände einsammeln und sicher verwahren.

    Fallon ist eine noch sehr junge Archivarin und zuständig für Edinburgh. Ein paar der strengen Regeln legt sie aber eher locker aus und nutzt die Magie in harmlosen Dingen auch durchaus mal für ihre eigenen Zwecke.


    Eines Tages begegnet sie Reed und schnell wird ihr klar, dass an ihm etwas anders ist als an anderen Menschen. Doch als er ihr einen magischen Gegenstand klaut, setzt er eine gefährliche Kette von Ereignissen in Gang...


    Ich mag die High Fantasy Bücher der Autorin lieber, aber auch dieses Urban Fantasy Abenteuer hat mich gut unterhalten. Vieles war aber doch sehr vorhersehbar. Die Protagonisten empfand ich als ziemlich langweilig, denen fehlte einfach ein gewisses Etwas.

    Edinburgh als Setting kam mir leider auch etwas zu kurz.


    Nette Unterhaltung, die aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.


    3ratten