Beiträge von Dani79

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Reese Witherspoon scheint sich nun auf diese Art Rollen zu spezialisieren, sie wirkt wie die etwas weniger überspannte, aber auch unsympathischere Zwillingsschwester von Maddie aus "Big litte lies", auch so eine Vorstadt-Übermutter.

    Das war mir auch sofort aufgefallen. Wobei ich sie nicht als viel weniger überspannt empfunden habe :-D

    Ich hab es gelesen und ja, inhaltlich kann ich da nur Nomnivor zustimmen. Was ein Murks. Das ergibt alles vorne und hinten keinen Sinn.

    Die beiden Protagonisten sind haarsträubend dämlich. Vor allem die Prinzessin. Die ist nur am Jammern, Hadern, stolz das Kinn vorrecken und ihre Gefühle verleugnen. Aber der König ist auch nicht viel besser. Seine Gefühle konnte ich noch weniger nachvollziehen, als ihre. Er ist immerhin nett zu ihr, rettet ihr ständig das Leben, befreit sie aus ihrem goldenen Käfig und gibt ihr jede Freiraum, den sie haben will. Aber sie keift nur rum und weiß nichts davon zu schätzen.

    Die Nebenfiguren bleiben alle dermaßen blass und nichtssagend (achje, da gibt es ein großes Geheimnis, das lag für mich nach der ersten Andeutung so was von klar auf der Hand!).

    Das Magie-Gedöns wirkt auch völlig undurchdacht und mir das ganze Buch hindurch ein Rätsel.

    Überhaupt, die ganze Welt ist so wenig beschrieben, hier wurde so viel Potential verschenkt.

    Der Schreibstil ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber gut zu lesen.


    Und trotz all dieser Kritikpunkte habe ich das Buch fröhlich-locker an einem Tag durchgelesen. Mir war zwar die ganze Zeit bewusst, dass das eine echt fürchterlich seichte Geschichte ist, aber trotzdem... manchmal schwer zu sagen, warum man ein schlechtes Buch trotzdem liest und ein anderes erbost in die Ecke wirft.

    Ulf Schiewe zeigt mit "Der Attentäter" wieder einmal eindrucksvoll, dass er in jeder Epoche und mit jedem Thema überzeugen kann.


    Jeder kennt das Attentat von Sarajewo, weiß, dass damals der österreichische Thronfolger ermordet wurde und dass das folgende Ultimatum an Serbien den Beginn des Ersten Weltkriegs markierte. Viele kennen sicherlich auch den Namen des Schützen, Gavrilo Princip... aber zumindest bei mir war es das dann und das, obwohl ich mich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts eigentlich recht gut auskenne.


    Ulf Schiewe schreibt hier eigentlich keinen historischen Roman, sondern eher eine True Crime Geschichte.

    Minutiös zeichnet er die letzten Tage vor dem Attentat aus verschiedenen Blickwinkeln nach. Die Gruppe der jungen Attentäter und ihrer Hintermänner. Den Thronfolger, unbeliebt beim Volk, aber seiner Ehefrau und Familie ehrlich und liebevoll zugetan. Der Geheimdienst (in Form eines erfundenen Offiziers), der von Gerüchten hört, aber bei der Obrigkeit auf taube Ohren stößt.


    Als Leserin weiß man natürlich, wie es ausgehen wird. Man möchte die Personen am liebsten in eine andere Richtung schubsen, um die drohende Katastrophe abzuwenden, aber man kann nur hilflos zusehen, wie sie alle in Richtung des Unglücks stolpern.


    Viele kleine Rädchen im Getriebe, die ungünstig ineinander greifen und so am Ende der letzte Funke sind, die die damalige Welt in Brand gesetzt hat. Sachlich geschrieben und dennoch so erschütternd zu lesen.


    5ratten

    Dühnforts erster Fall bei der OFA, der Operativen Fallanalyse. Er hat noch etwas Schwierigkeiten, sich in das neue Team einzufügen.


    Der erste Fall mit den neuen Kolleg*innen führt ihn nach Passau, zu einem bizarren Doppelmord mit einer Armbrust. Das Ermittlungsteam vor Ort schießt sich schnell auf einen Tathergang ein, doch Dühnfort hat Zweifel und bringt eine andere Theorie ins Spiel.


    Als weitere Morde in ganz Bayern passieren, erkennt er als erster einen möglichen Zusammenhang.


    Wieder einmal eine spannende und gut durchdachte Lektüre von Inge Löhnig. Mir gefällt die Balance zwischen Fall und Privatleben sehr gut. Und ich bin immer wieder froh, dass sie mit Tino und Gina ein Krimi-Paar geschaffen hat, das zwar auch Probleme hat, aber diese auch immer irgendwie löst.


    Der Fall ist für die Leser*innen schon recht bald klar, eine falsche Fährte ist zwar fast schon zu offensichtlich, aber dadurch bleibt es dann bis zum Ende nicht ganz eindeutig und die Spannung erhalten.


    Gleichzeitig wird auch wieder einmal auf ein gesellschaftliches Problem hingewiesen, dies aber ohne moralischen Zeigefinger. Mir gefällt wirklich gut, wie die Autorin immer wieder aktuelle Themen und Situationen in ihre Bücher einbaut!


    Als nächstes ist wahrscheinlich wieder Gina dran und ich freue mich auf ihren nächsten Fall!


    4ratten

    Ich empfand es als schöne, märchenhafte Lektüre mit einigen Längen. Vom Aufbau her hatte es für mich zumindest zu Beginn gewisse Ähnlichkeiten mit "Die silberne Königin", auch der Stil ist natürlich sehr ähnlich und die klingenden Namen der Figuren...

    Insgesamt fehlte es mir etwas an Spannung und Tempo.

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    Magie ist überall und steckt in den ungewöhnlichsten Gegenständen. Normale Menschen haben keine Ahnung davon. Um die Menschen vor der Magie zu schützen, gibt es Archivare, die die magischen Gegenstände einsammeln und sicher verwahren.

    Fallon ist eine noch sehr junge Archivarin und zuständig für Edinburgh. Ein paar der strengen Regeln legt sie aber eher locker aus und nutzt die Magie in harmlosen Dingen auch durchaus mal für ihre eigenen Zwecke.


    Eines Tages begegnet sie Reed und schnell wird ihr klar, dass an ihm etwas anders ist als an anderen Menschen. Doch als er ihr einen magischen Gegenstand klaut, setzt er eine gefährliche Kette von Ereignissen in Gang...


    Ich mag die High Fantasy Bücher der Autorin lieber, aber auch dieses Urban Fantasy Abenteuer hat mich gut unterhalten. Vieles war aber doch sehr vorhersehbar. Die Protagonisten empfand ich als ziemlich langweilig, denen fehlte einfach ein gewisses Etwas.

    Edinburgh als Setting kam mir leider auch etwas zu kurz.


    Nette Unterhaltung, die aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.


    3ratten

    Sehr kurzweilig zu lesen, mich hat es nur ein paar Stunden beschäftigt. Das kann gut oder schlecht sein...

    Interessante Story, sympathische Heldin, allerdings ziemlich naiv-dämlich dargestellt. Vieles an der Handlung war auch sehr vorhersehbar. Am Ende allerdings ein ziemlicher Bruch, der mir persönlich nicht so gefallen hat, da das doch sehr unverhofft kam und kaum erklärt wurde.


    Daher insgesamt nur 3ratten trotz vielversprechender Idee und Beginn.

    Mich hat dieser Gruber nicht so wirklich überzeugt. Das war mir dann doch eine zu wilde Konstruktion.

    Ich weiß nicht mehr, ob die anderen auch so waren - habe sie nicht negativ in Erinnerung. Aber das hier war nicht so ganz meins.

    Ich hab es auch gerade gelesen und war angenehm überrascht. Ich fand es weniger abgefahren als die letzten Fitzeks, die ich so gelesen habe. Dennoch genug überraschende Wendungen, um das Buch quasi nicht aus der Hand legen zu können.

    Und diesmal habe ich es nicht mit einem totalen "der spinnt doch" Gefühl beendet und mir geschworen, nie wieder einen Fitzek zu lesen (um es dann beim nächsten Buch doch wieder zu tun), sondern es war für mich halbwegs schlüssig und somit ein spannendes und befriedigendes Leseerlebnis.


    4ratten


    PS: wer sonst keine Nachwörter liest - die von Fitzek sind immer sehr unterhaltsam!

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    Von und mit Reese Witherspoon, diese wieder mal in ihrer Paraderolle als perfekte Oberschicht-Mutter.

    Ich habe das Buch nicht gelesen, daher fehlt mir der Vergleich, aber die ersten 2 Folgen waren schon mal sehr interessant.


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    Zitat

    Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.


    Und es spielt in einer Zeit, in der die Kids von Brenda und Dylan sprechen, wenn es um das richtige Timing für das erste Mal geht - beim Abschlussball, oder nicht? Wer weiß es noch? :-D

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    Mir war mal wieder nach einer richtig schönen Schnulze und genau das hab ich bekommen.

    Ein Buch über zwei Freundinnen für immer, die gemeinsam durch dick und dünn gehen, die gemeinsam ihr Leben leben wollen, deren Wege und Ziele sich dann aber doch unterschiedlich entwickeln, deren Freundschaft immer wieder auf die Probe gestellt wird... so ein richtig schöner Wohlfühl-Roman und ein Buch, in dem sich sicherlich viele Leserinnen gemeinsam mit ihrer besten Freundin wiederfinden.

    Das Ende war mir ein bisschen zu viel, ich hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht, aber wenigstens verfällt die Autorin hier nicht völlig in Kitsch (Spoiler bitte wirklich nur anklicken, wer das Buch gelesen hat oder es nicht vorhat!)

    4ratten