Beiträge von Dani79

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Das Buch war ziemlich schnell zu lesen. Gerade zu Beginn sehr spannend und mysteriös.

    Die Rückblenden in die Vergangenheit der Ermittlerin gaben mir anfangs Rätsel auf. Insgesamt eine ziemlich geheimnisvolle Protagonistin.

    Die Aufklärung am Ende hingegen war für mich nicht so wirklich glaubwürdig und nachvollziehbar. Einiges schon, aber anderes wirkte schon sehr phantasievoll.

    Ich bleibe also leicht zwiegespalten zurück...

    Ah, danke! Dann hab ich das immerhin nicht überlesen ;)


    Doch dann war das Buch irgendwann zu Ende und ich hatte noch viele offene Fragen, die zwar für die Story nicht ganz essenziell sind, auf die ich aber doch gerne noch eine Antwort gehabt hätte. So war ich am Schluss dann ein wenig enttäuscht.

    Genauso ging es mir nämlich auch!

    Ich habe das Buch nun auch gelesen und war weniger begeistert.

    Mir war das einfach alles viel zu wirr. Das war vielleicht auch so beabsichtigt, hat mich aber einfach nur irritiert, gerade bei den Kapiteln aus Elijahs Sicht.


    Auch bei mir blieben gegen Ende noch Fragen offen, was aber eventuell auch daran liegen könnte, dass ich streckenweise nur noch quergelesen habe.

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    Ich habe den Klappentext dieses Buches in der Vorschau mal überflogen, bis zum Beginn der Lektüre aber schon wieder großteils vergessen gehabt.

    Dementsprechend habe ich zu Beginn ein bisschen gebraucht, um in die Handlung hineinzukommen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.


    In der Vergangenheit sind wir dabei, wie die 8jährige Peggy und ihre Eltern - die deutsche Mutter Ute und der britische Vater James - in Großbritannien leben, wir erfahren, wie Ute und James zusammen gekommen sind und dass James sich mit drohenden Weltuntergangsszenarien beschäftigt, einen Atomkeller baut, sich mit Prepper-Freunden trifft und vieles mehr.

    Als Ute für einige Wochen auf Konzertreise in Deutschland ist, leben James und Peggy im Garten. Noch ist es Spaß, aber es ist nur eine Übung, James plant den kompletten Ausstieg und zieht diesen dann auch durch. Und Peggy nimmt er mit. Jahrelang hausen sie in einer einsamen Hütte irgendwo im Nirgendwo, fernab von Zivilisation und anderen Menschen. James redet Peggy ein, die Welt sei untergegangen und sie beide seien die einzigen Überlebenden.


    Die andere Zeitebene spielt 1985 und Peggy ist zurück. Somit wissen wir Leser*innen schon recht früh, dass sie überlebt. Aber natürlich nicht unbeschadet. Was sie erleben musste, wird dann nach und nach in langsamen, eindringlichen Tönen erzählt. Einerseits wunderschön, andererseits einfach nur grauenhaft.


    Die gleichzeitig abstoßende, aber auch tragische Figur des Vaters James kommt mir ein bisschen zu kurz, aber der Roman legt den Fokus eben auf Peggy.

    Eine gewisse Entwicklung/Auflösung am Ende des Buches war für mich schon weit vorher sehr klar und somit keine große Überraschung mehr.


    Insgesamt ein fürchterlich bedrückendes Buch, auf wunderbare Weise erzählt.

    Ich habe das Buch gelesen, fand es einerseits sehr spannend, an anderen Stellen hat es sich aber auch fürchterlich gezogen. Die Mischung der Zeiten und Perspektiven und dass lange nicht so ganz klar war, in welche Richtung (Thriller oder Mystery) die Handlung geht, waren gut gemacht.

    Die Auflösung am Ende passte für mich dann auch.

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    Obwohl ich von Band 1 R. F. Kuang - Im Zeichen der Mohnblume: Die Schamanin nicht komplett überzeugt war, hat mich die Geschichte doch genug angesprochen, um direkt mit dem zweiten Teil weiterzumachen.


    Puh, die Autorin fordert hier einiges von den Lesenden. Aber auch von ihren Figuren. Wieder gibt es hier kein klares Schwarz/Weiß-Denken, es gibt keine Guten und Bösen, es sind alles Menschen, die Entscheidungen treffen - mit guten Absichten oder auch nur, um Schlimmeres zu verhindern. Krieg ist ein vorherrschendes Thema und bestimmt quasi die komplette Handlung dieses Bandes.

    Ich fand es zwischendurch ziemlich anstrengend.


    Ich bin gespannt, ob und wann Teil 3 auf deutsch erscheint - ich würde die Geschichte trotz allem gerne zu Ende lesen, allerdings darf die Pause nicht zu lang sein, sonst bin ich da komplett raus.

    Ah, schön, es gibt schon einen Thread dazu.

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Der Anfang war recht leicht zu lesen, aber die Story war zu Beginn noch nicht wirklich besonders. Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen kommt an Eliteschule und kämpft sich so nach oben... das gab es ja alles schon in diversen Ausführungen.

    Dann entwickelt sich die Handlung allerdings in eine neue Richtung. Einerseits spannend, andererseits ufert das teilweise auch sehr aus, verfranst sich in alle möglichen Richtungen und für mich war es teilweise auch schwer, alldem gedanklich zu folgen.


    Nichtsdestotrotz habe ich mir anschließend direkt Band 2 vorgenommen ;-)

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    Zitat

    Ein Mann verblutet auf einem Feld vor den Toren Berlins. Er stirbt, weil ihm sein Mörder das Geschlechtsteil abgeschnitten und in den Rachen geschoben hat. Er wird nicht die einzige Leiche bleiben. Die Spuren führen zu Kommissar Martyn Becker, einem erfahrenen Ermittler, der sich selbst seinem Vorgesetzten in den Weg stellt, um einen Fall zu lösen. Seine Kollegin Milla Rostow ist davon überzeugt, dass Martyn etwas vor ihr verbirgt. Hat er etwas mit den Toten zu tun? Ist es Zufall, dass sein Vater – ein verurteilter Serienmörder – die Methoden des Täters zu kennen scheint? Trotz ihrer Zweifel steht Milla ihm loyal zur Seite. Doch dann taucht eine mysteriöse Frau auf, die alles auf den Kopf stellt.

    Wer ist diese mysteriöse Frau? Was hat Martyn mit all dem zu tun? Und können er und Milla das tödliche Spiel beenden?

    Puh, das war richtig schlecht.

    Eine völlig unglaubwürdige Story, holpriger Schreibstil, langweilige Protagonisten...

    Die Handlung fängt noch relativ interessant an. Die Autorin entscheidet sich dann aber für Kapitel aus Täter-Sicht und so erfahren die Leser*innen rasch viel mehr als das Ermittlungsduo. Für mich war die Auflösung größtenteils sehr früh ersichtlich. Das Ende kommt dann sehr aprupt, aber vorhersehbar.


    Für mich leider ein Flop,

    Bäh, gruselig!

    Wenn die Technik dein Leben zerstört!

    Hat mir gut gefallen und ich musste wirklich bis kurz vor Ende rätseln, wer und warum dahintersteckt.

    Erst war ich skeptisch, ich hab schon andere Thriller mit verrückt spielenden Smart-Home-Geräten gelesen und die waren keineswegs überzeugend. Hier hingegen eine gelungener Spannungsaufbau mit nachvollziehbaren Entwicklungen und Ende!

    Das Buch fing gut an, ließ für mich dann aber leider stetig nach. Wenn die Zielgruppe junge Teenager sind, passt es vielleicht. Ich finde sowohl Handlung als auch Schreibstil sehr einfach und naiv gehalten. Mich als erwachsene Leserin konnte der Autor damit leider nicht abholen. Erst zieht sich alles sehr in die Länge und im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse dann zuerst so, dass ich dachte, es läuft auf eine Fortsetzung hinaus, aber dann wird doch noch alles schnell aufgelöst. Schade, hier hatte ich etwas anderes und mehr erwartet!

    Das Buch hat mir gerade so richtig Spaß gemacht!

    Es fordert die Lesenden aber auch, die Welt und ihre unterschiedlichen Settings sind komplex und vor allem voller Personen und Titel - ich glaube, ich hätte das Glossar früher zu Rate ziehen sollen, habe es aber erst am Ende des ebooks entdeckt.

    Bei der Vielzahl von Handlungssträngen dauert es natürlich, bis man beginnt, erste Puzzlestücke zusammenzusetzen und so ein deutlicheres Bild bekommt. Aber das hat mich nicht gestört. Eine Perspektive hat mich zwar nicht so richtig gefesselt, aber die anderen dafür umso mehr und ich bin sicher, am Ende haben sie alle ihren Zweck für die Gesamtgeschichte.


    Ich habe mir direkt Band 2 auf den Reader geladen und freue mich, direkt weiterlesen zu können!

    Der Vorteil, wenn man in einer Reihe hinterherhängt? Man kann die Bücher dann schneller hintereinander lesen und muss nicht immer erst auf das Erscheinen des neuesten Teils warten.

    Aber nun habe ich aufgeholt, kürzlich Band 3 gelesen und nun Band 4. Nun warte ich mit euch auf den Abschluss.


    Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen. Er dreht sich hauptsächlich um die Frauen, die während des 2. Weltkrieges in allen Bereichen die Männer ersetzen müssen, die großteils überschwänglich und ungeduldig an die Front gedrängt haben. Wenn die Soldaten gewusst hätten, was ihnen da bevorsteht und wie lange es gehen wird, hätten sie wohl eine andere Haltung an den Tag gelegt...


    Ein bisschen schwergetan habe ich mich immer noch mit den Szenen um Künstler Alexander, jetzt Paon.

    Da wollte ich immer lieber zurück zu Mimi und den anderen auf der Alb. Die dritte Perspektive kommt von Anton mitten aus dem Kriegsgeschehen.


    Der Ausblick am Ende lässt erwarten, dass der Abschlussband ganz anders wird - ich bin gespannt!

    Gerade auf dem fb-Profil des Goldmann Verlags gesehen

    Zitat

    Vor ihrem Tod war es Lucinda noch möglich, einige wichtige Passagen zu schreiben, und sie hat ausführliche Notizen zu dem Roman hinterlassen. Sie hat den ausdrücklichen Wunsch geäußert, ihr ältester Sohn, Harry, möge die Serie im Fall ihres Todes zu Ende schreiben.

    Das Buch soll im Frühjahr 2023 erscheinen.

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    Mit der Einteilung in ein Genre tue ich mich hier schwer. Aber da ein Großteil der Story auf einem Raumschiff spielt, packe ich es mal zu Sci-Fi.

    Apropos Raumschiff, normalerweise mache ich um Bücher, in denen Raumschiffe vorkommen, einen großen Bogen. Um SF allgemein. Aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht und es nicht bereut. Denn das ist so viel mehr als ein SF-Roman.


    Die Erde in einer nahen, teilweise ziemlich realistischen Zukunft. Klimaerwärmung, die Erde ist teilweise unbewohnbar geworden, Millionen Menschen sind auf der Flucht und auf der Suche nach einem Umfeld, in dem sie (über)leben können.

    Gleichzeitig werden Frauen immer mehr aus dem Berufsleben gedrängt.

    Es gibt erste Versuche, den Mars bewohnbar zu machen und man hat einen weit entfernten Planeten gefunden, der ebenfalls vielversprechend als ein neues Zuhause der Menschheit zu sein scheint.


    Valerie Lovelace ist eine reiche und erfolgreiche Wissenschaftlerin und Wirtschaftsführerin. Sie hat einen Plan für den neuen Planeten, doch kurz vor Start der Mission sollen sie und ihr Team durch eine rein männliche Crew ersetzt werden. Valerie und vier weitere Frauen kapern daraufhin das Raumschiff und machen sich selbst auf den Weg.


    Das Buch liest sich spannend, auch wenn einige Entwicklungen schnell vorhersehbar sind. Dennoch gibt es auch immer wieder überraschende Wendungen. Spannend sind vor allem die Fragen, die aufgeworfen werden. Ist die Menschheit irgendwann bereit, Fehler nicht nur einzugestehen, sondern auch aktiv zu beheben oder warten wir einfach ab und verfallen wir letztlich wieder in die gleichen, zerstörerischen Muster? Was sind erforderliche Opfer für die Vision einer neuen Welt und wo muss eine Grenze gezogen werden? Ist Gleichberechtigung ein hoffnungsloser Traum?


    Die wissenschaftlichen Details werden eher kurz gehalten, aber genau das hat mir gut gefallen. Der Fokus liegt auf den Protagonistinnen, hier vor allem auf Valeries Stieftochter Naomi, und deren Entwicklung und Entscheidungen.


    Lese-Empfehlung!

    Ich bin zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits kam der unterschwellige Psychoterror bei mir sehr gut an, andererseits habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie blöd die Beteiligten denn sein können?

    Jocelyn mochte ich überhaupt nicht, ich fand sie unglaublich anmaßend und anstrengend.

    Die Auflösung war mir größtenteils sehr früh klar, da fehlten mir nur ein paar ganz kleine Details.

    Das Ende kommt dann sehr plötzlich und lässt mich mit einem unguten Gefühl zurück.

    Ich mochte die Bücher von Teresa Simon früher sehr. Ich weiß daher nicht genau, ob ich generell mit dem Genre nichts mehr anfangen kann oder ob es an diesem Buch hier liegt. Die anderen Meinungen sind ja alle positiv und ich hatte eigentlich auch einige Hoffung in die Geschichte gesetzt.

    Ich habe schon länger keinen solchen Familien-Geheimnis-Roman mehr gelesen - und weiß nun auch wiede, warum. Diese Bücher sind immer gleich aufgebaut, das Schema scheint ja auch immer noch oft genug zu funktionieren. Bei mir irgendwie nicht mehr, zumindest bei diesem Buch nicht so richtig.

    Ja, ich habe es fertiggelesen, fand aber keinen der beiden Handlungsstränge so richtig überzeugend.

    Die Dornenvögel-Liebe in der Vergangenheit empfand ich als fürchterlich kitschig.

    Auch überzeugt mich die Autorin immer weniger darin, wie sie historische Fakten in ihre Geschichten einstreut. Da lesen sich ganz Absätze wie vom Geschichtslehrer trocken vorgetragen. Goebbels Sportpalastrede über mehrere (ebook)Seiten hinweg ausführlich abzudrucken... muss das sein?

    Mein größter Kritikpunkt ist dann aber die Verknüpfung mit der Gegenwart. Natürlich treffen hier genau die richtigen Personen aufeinander, deren Verbindung zwar nicht von Anfang an im Detail klar ist, aber dass es eine Verbindung gibt, steht beim ersten Aufeinandertreffen fest. Eben besagtes Schema F. Außerdem sind alle lieb und toll und wunderbar und ehrenhaft, nur die Fieslinge sind natürlich unerhört widerlich. Zwischentöne? Nicht vorhanden.

    Dazu noch diverse (für mich) nicht nachvollziehbare Handlungen/Unterlassungen der Figuren... nein, ich bin von solchen Geschichten übersättigt und werde wohl in absehbarer Zeit keine weiteren Bücher aus diesem Genre lesen.

    Unterhaltsam, leicht zu lesen - aber mir fehlten die Ecken und Kanten. Sowohl bei den Figuren als auch bei der Handlung. Das bleibt mir alles zu oberflächlich und da nutzt dann die eigentlich faszinierende nordische Götterwelt nicht wirklich.

    Story mit Potential, aber leider für meinen Geschmack nicht gut umgesetzt...