Beiträge von Dani79

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Vor tausenden von Jahren wurden die Dämonen besiegt und aus dem Land getrieben. Der Erzdämon wurde vernichtet und in eine Schriftrolle gebannt. Diese wird seit damals von Steinernen Wächtern bewacht. Doch ist dieses Dämonen-Gefängnis auch heute wirklich noch sicher oder steht das Land vor einer immensen Bedrohung, von der es noch gar nichts ahnt?


    Der jüngste Prinz des Reiches, Tymur, geht mit 3 Gefährten auf eine lange Reise. Sie wollen die Zauberin Illiane finden, die den Dämon damals in die Schriftrolle gebannt hat. Die kleine Reisegruppe ist ungewöhnlich. Ein entlassener steinerner Wächter, ein Fälscher und eine junge Zauberin, die bisher außer ihrem klosterartigen Magier-Zuhause noch nichts von der Welt gesehen hat.


    Das hätte interessant werden können. Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut und eine spannende High-Fantasy-Geschichte erwartet. Der Prolog gab mir auch erst einmal recht und wenn es so weitergegangen wäre, wäre ich sicher begeistert gewesen. Stattdessen habe ich mich wochenlang durch die knapp 500 Seiten gekämpft und war mehrfach sehr kurz vor dem Abbruch. Aber ich dachte immer, es muss doch irgendwann mal was passieren! Tut es aber nicht. Die 4 Reisenden haben alle so ihre Probleme, mit sich selbst und mit den anderen, von einer wirklichen Gemeinschaft sind sie weit entfernt. Auch ist wirklich keiner von ihnen ein besonderer Sympathieträger. Tymur ist manipulativ und geht mit den anderen wie mit Schachfiguren um. Lorcan, der ehemalige Wächter, ist ein guter Kämpfer und ansonsten lieb und nett und völlig kantenlos. Die eine "Kante", die ihm wahrscheinlich etwas Profil verleihen soll, ist ihm selbst zwar unangenehm, spielt aber nicht wirklich eine Rolle. Kevron, der Fälscher, ist seit dem Tod seines Zwillingsbruders vor einigen Jahren ein drogensüchtiges psychisches und physisches Wrack. Und Enidin, die Zauberin, bildet sich viel auf ihre Magie und ihr Wissen ein, ist jung und ohne Erfahrungen und überspielt das nach Möglichkeit.

    Soweit zu den Figuren. Nebencharaktere gibt es quasi keine, alles konzentriert sich auf diese vier.


    Bleibt noch die Handlung: die Reise. Und Punkt. Mehr passiert nicht.

    Gut, am Anfang finden sie alle zusammen, dann reisen sie los und immer weiter und [Spoiler] irgendwann kommen sie irgendwo an. Fertig.


    Am Ende gibt es noch einen kleinen Cliffhanger, aber auch der motiviert mich nicht einmal ansatzweise, die Sage weiterlesen zu wollen. Auf Band 2 werde ich daher verzichten.


    1ratte

    Ja, Mobi ist dann korrekt.

    Und wie funktioniert das mit meiner Kindle-Mailadresse, würde das E-Book direkt in meine Bibliothek geschickt werden?

    Das ist eher kompliziert, da du ja dann 1) deine Kindle-Mail-Adresse angeben müsstest und 2) den Absender (den wir aber beim Verlag ja zB auch nicht immer kennen) in deinem Amazon-Konto freischalten musst.


    Daher besser das mobi an deine normale Adresse schicken lassen und von dort leitest du es dir selbst an die App weiter.

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    Kurzbeschreibung von amazon:

    Odinskind handelt vom Dasein als Außenseiter und von Vorurteilen, Intrigen und Machtkämpfen. Und von der Liebe. Hirka ist in der Welt von Ym aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist, ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Verachtet, verfolgt, aussätzig. Von nun an ändert sich alles in ihrem Leben. Hirka weiß weder, wer sie ist, noch wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist erst der Anfang: Sie ist bei weitem nicht der einzige Fremdling, den es nach Ymsland verschlagen hat. Doch Hirka ist die Einzige, die nicht mit der Absicht gekommen ist, zu töten.



    Ich habe das Hörbuch nun am Ende der 1. CD erstmal abgebrochen. Entweder bin ich nicht gemacht für ungekürzte Hörbücher oder diese Geschichte ist einfach zu langatmig. Zu Beginn habe ich überhaupt nichts kapiert, man wird ziemlich unvermittelt in diese Welt geworfen und es gibt nicht besonders viele Erklärungen.

    Am Ende der 1. CD und somit nach einem Drittel der Handlung weiß ich immer noch nicht so recht, was die besondere Gabe der Ymsländer, das ständig erwähnte "Umarmen", eigentlich ist und bewirkt.

    Auch die diversen Parteien und Gruppierungen sind mir immer noch eher unklar.

    Vielleicht würde ich mit dieser Geschichte in Buchform besser klarkommen, als ungekürztes Hörbuch funktioniert es für mich leider gar nicht.

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    Eine Welt, in der Technologie verboten wurde. König Leopold hat diesen radikalen Schritt, genannt "Die Abkehr, damit begründet, dass die Menschen sich zurück auf traditionelle Werte und menschliches Miteinander besinnen sollen. Dies hätten sie unter dem zunehmenden Einfluss von immer intelligenteren Technologien mehr und mehr verlernt.

    Für viele Menschen klingt das auch gar nicht schlecht und sie sind zufrieden mit der neuen Situation. Ophelia ist 18, Kind von technologie-begeisterten Eltern und hyper-intelligent durch eine Genmanipulation ihrer Mutter. Sie ist nicht bereit, sich mit dieser neuen Welt abzufinden und ist daher im Widerstand aktiv, den sogenannten ReVerse. Deren Ziel ist es, den König umzubringen und durch einen neuen Herrscher die Abkehr rückgängig zu machen.

    Als Nachwuchkräfte für die Garde des Königs gesucht werden, meldet sich Ophelia freiwillig, denn der König ist gut abgeschirmt und nur ein Attentat aus den eigenen Reihen scheint vielversprechend. Aber ob sie die Ausbilder und ihre ganze Umgebung täuschen und ihre wahren Absichten verbergen kann?


    Ich war bei ca. 40% kurz davor, das Buch abzubrechen. Es beginnt relativ ruhig und es zieht sich ziemlich, bis die Handlung dann so allmählich mal in Schwung kommt. Die Nebencharaktere sind nur teilweise gut ausgearbeitet, ich konnte z.B. die Ausbilder bis zum Schluss hin nicht auseinanderhalten.

    Als Ophelia dann Lucien, den Bruder des Königs kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt, habe ich das Buch schon als typische Jugendromanze vor dystopischer Hintergrundkulisse abgetan. Mir ging nicht in den Kopf, wie sie so leichtgläubig sein und sich so manipulieren lassen kann. Nun zog aber auch endlich das Tempo der Geschichte an und so bin ich dann doch drangeblieben. Die Charaktere und das ganze Setting offenbaren nun, dass doch nicht alles so klar und einfach ist, wie es zu Beginn aussah und dass manche Gewissheiten alles sind - nur nicht gewiss!

    Gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse, so dass am Schluss weder Ophelia noch die Leserin wissen, was denn nun wahr und was gespielt und gelogen ist.

    Das Ende kommt dann, wie auf den letzten Seiten fast schon zu erwarten war, sehr aprupt und lässt einen ziemlich in der Schwebe hängen. Abgeschlossen ist die Geschichte so auf jeden Fall nicht. Band 2 ist für Ende August 2019 angekündigt, immerhin keine allzulange Wartezeit.


    Von mir gibts 3ratten wegen des schwachen Beginns, aber ich könnte mir dennoch vorstellen, die Fortsetzung zu lesen!