Beiträge von Dani79

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Das Buch schildert die Zeit nach den Sissi-Filmen, als Romy Schneider beginnt, sich von ihrer allgegenwärtigen Mutter und Stiefvater zu lösen. Die Eltern haben bisher ihr Leben bestimmt und da Romy sehr früh zum Film kam, hat sie nie ein normales Teenager-Leben geführt.

    Als sie Alain Delon bei Dreharbeiten kennenlernt, funkt es zwischen diesen beiden so ungleichen Menschen und Romy folgt ihm nach Paris. Ihre Familie ist strikt gegen den "Schurken" und macht es ihr nicht leicht, doch Romy sucht ihren eigenen Weg.

    Das spätere Leben und den frühen Tod der Schauspielerin beschreibt die Autorin nur kurz im Nachwort. Das Buch konzentriert sich allein auf die Jahre 1958-62.


    Ich fühlte mich bei der Lektüre irgendwie ein bisschen wie ein Voyeur. Natürlich ist Romy Schneider schon lange tot, aber mir sie ist durch ihre Filme noch so präsent. Viele Details aus ihrem Leben kannte ich schon, dennoch war diese detaillierte Schilderung ihrer Pariser Jahre doch sehr intim. Genauso soll eine Romanbiografie natürlich auch sein!


    4ratten

    HoldenCaulfield

    Ich bin ja nicht das Maß der Dinge. Igela fand die Folgebände ja gut und spannend.


    In einigen Rezensionen hab ich als Kritik gelesen, dass Menschen ja nicht so blöd sein könnten und auf so was reinfallen und sich so behandeln lassen würden - genau das fand ich wiederum eher realistisch, Sekten gibt es ja wirklich und Tatsachenberichte klingen teilweise genauso "unglaublich" wie eben dieser Roman.

    Aber spannend war es für mich halt einfach nicht.

    Ich stell ja auch immer wieder Bücher an die Straße und vor Weihnachten stand dann mal eine Tüte mit Süßigkeiten und Bodycare-Produkten und einer Karte "Danke für die vielen tollen Bücher" vor der Haustür <3


    Oder über ebay Kleinanzeigen, eine Frau, die hier mit ihrer (ziemlich gelangweilten) Tochter Urlaub gemacht hat und zufällig die Anzeige gesehen hatte... die hat um die 10 quasi neue Jugend-HCs abgeholt und die Tochter konnte ihr Glück kaum fassen.


    Das ist einfach viel schöner als 15Ct bei Momox bekommen ^^

    (Aber passiert halt nur gelegentlich)

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    Kurzbeschreibung

    Zitat

    Auf einer nebeligen, sturmgepeitschten Insel vor der Westküste Schwedens hat sich der charismatische Franz Oswald, Anführer der Bewegung Via Terra, mit seinen Anhängern in einem herrschaftlichen Anwesen niedergelassen. Sofia Bauman ist fasziniert von dem Mann und dem geheimnisumwitterten Ort. Als er ihr einen Job anbietet, fällt es ihr leicht alles hinter sich zu lassen. Doch Oswald entpuppt sich als sadistischer Psychopath, der Sofia zu seinem Spielzeug machen will. Sie muss fliehen, aber sie ist längst in einem dunklen Netz aus Abhängigkeit, Liebe und Gewalt gefangen …

    Es gibt hier im Forum schon Threads zu Band 2 und Band 3, zum ersten Teil habe ich aber nichts gefunden. Teil 4 erscheint im Juli 2021

    Ich werde die weiteren Bänden allerdings nicht lesen, mich konnte schon der erste Teil nicht überzeugen.


    Ich fand die ganze Geschichte total stereotyp. Genauso stellt man sich doch Erfahrungen mit Sekten vor. Charismatischer Anführer, tolle Umgebung, anfangs wirkt alles wunderbar und dann entwickelt es sich schleichend hin zum Negativen. Die Mitglieder sind aber inzwischen so "gehirn-gewaschen", dass sie das gar nicht mehr merken, nicht merken wollen oder die Entwicklung tatsächlich gut finden.

    Das mag alles authentisch, realistisch und glaubwürdig sein, aber ich fand es einfach nicht spannend.


    Die kursiv eingeschobenen Abschnitte aus Sicht eines geheimnisvollen Ich-Erzählers sollten wahrscheinlich schockierend sein, aber auch das konnte mich nicht wirklich packen. Zudem war mir sehr schnell klar, wer hier erzählt.


    Ich habe immer gehofft, dass es noch eine überraschende Wendung gibt, aber da kam einfach nichts. Daher für mich enttäuschend und langweilig.


    2ratten

    Früher habe ich die Bücher von Eric Berg geradezu verschlungen und mich daher gefreut, als meine Online dieses hier im Angebot hatte.

    Wer ein hohes Erzähltempo mag und nichts mit verschachtelten Zeitebenen anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen.

    Auch mir war es teilweise etwas zu langatmig.

    Und es ist ein unüberschaubares Geflecht von Personen. Aber genau dadurch hat man als Leser*in keine Ahnung, wie denn nun alles zusammenhängt und wer am Ende schuldig ist. Ich habe bis zum Schluss gerätselt!


    4ratten

    Erst nach und nach dämmerte es mir, wie alles zusammenhängt und ab da wollte ich definitiv wissen, ob meine Vermutung richtig ist.

    Ich dachte mir schon ziemlich früh, was passiert ist und lag damit auch richtig... dennoch war es eine ziemlich spannende Lektüre.

    Puh, ich tu mich sehr schwer damit, zu dem Buch etwas zu schreiben. Ich hab mich auch mit der Lektüre schwergetan.

    Einerseits wollte ich mehr als einmal abbrechen, andererseits auf gar keinen Fall.

    Einerseits hat es sich wunderbar gelesen, andererseits war es für mich einfach zu viel.


    Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil, ich hätte zig Sätze markieren und am liebsten ausdrucken mögen. Aber die Story... wer eine geradlinige nachvollziehbare Handlung mag, der sollte die Finger von dem Buch lassen. Alles ist ineinander verschachtelt, hängt miteinander zusammen, Zeit und Raum sind Konstrukte, von denen man hier keine physikalische Logik erwarten darf.

    Mir gefielen tatsächlich die vielen kleinen eingeschobenen Geschichten sehr gut, mit dem großen Ganzen hatte ich eher meine Schwierigkeiten.


    Wenn man sich auf diesen Erzählstil einlassen kann, sicher eine ganz wunderbare Geschichte. Ich fürchte, für mich war es das falsche Buch zu falschen Zeit, ich konnte mich da einfach nicht richtig konzentrieren und hineinfallen lassen.

    Mich hat das Buch leider so gar nicht überzeugt. Ich war mehrfach kurz davor, abzubrechen.

    Für mich kam leider überhaupt keine Spannung auf. Die beiden Protagonistinnen waren zwar theoretisch interessant, aber keine von beiden hat in mir ansatzweise irgendwelche Emotionen geweckt. Genausowenig wie die tote Summer oder die Nebenfiguren im Jetzt. Ich musste regelmäßig zurückblättern, um anhand der jeweiligen Kapitelüberschrift noch einmal nachzulesen, wer eigentlich gerade erzählt.

    Tolle Idee, leider für mich fürchterlich öde umgesetzt.

    Hach, in meiner Ostpreußen-Phase (vor ca 20 Jahren?) habe ich alles von ihr gelesen und fand ihre Bücher so wunderbar.


    auch wenn ich aus den Zeilen herauslesen konnte, wie sehr der Verlust immer noch schmerzt.

    Genauso habe ich ihre Texte auch in Erinnerung. Die Liebe zur verlorenen Heimat, die Trauer über den Verlust, aber gleichzeitig auch ohne Bitterkeit die klare Erkenntnis, dass es nun so ist und nicht mehr zu ändern. Und dass somit nur die Erinnerung bleibt.

    Nina Blazon ist für mich eine Blindkauf-Autorin. Ihre Jugendbücher mag ich zwar fast noch eine Spur lieber als die Romane für Erwachsene, aber auch letztere haben mich eigentlich noch nie enttäuscht.


    Hier hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Das gab sich zwar dann, aber auch im weiteren Verlauf hatte die Handlung für mich ein paar kleine Längen.

    Das lag für mich auch daran, dass wir hier so viele wichtige Figuren und tragische Schicksale haben. Auch die Nebenfiguren bringen so viel mit und auf all das muss man sich einlassen können.


    Swea fand ich eine tolle Protagonistin und ihren Weg zu einem neuen Ich mitzuerleben war wirklich spannend. Ihre Familie hingegen hat mich regelrecht aggressiv gemacht. Mit Einar und seiner Geschichte habe ich mich etwas schwergetan. Aber letztendlich hat alles passend ineinander gegriffen und so würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.


    4ratten

    Von Piper krieg ich eigentlich alles, was ich anfordere.


    Das mit der Quote ist saudämlich. Wenn ich ein Buch abbreche und ich schreibe trotzdem 3 Sätze dazu, wird es gezählt, wenn ich offen zugebe, dass ich es abgebrochen habe und nicht bewerten möchte, wirkt es sich negativ auf die Quote aus.

    Seit mir das bewusst ist, schreibe ich eben auch zu abgebrochenen Büchern ein kurzes Statement.

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    Zitat

    Der Sage nach hat einst ein legendärer Magier seinen Lehrmeister, den Gebannten, in einem großen magischen Krieg besiegt. Seit dem Ende des Krieges ist die Magie aus der Welt verbannt, gemunkelt wird aber, dass sie immer noch im Untergrund schlummert. Theo verdingt sich auf dem Schwarzmarkt als Verkäufer von mystischen Artefakten. Als er eine Statue veräußern will, gerät er in einen Hinterhalt – die Statue erwacht zum Leben und eine magische blaue Flamme entzündet sich. Bei der Flucht vor seinen Feinden trifft Theo auf Laviany, Angehörige des Nachtclans. Sie hat sich mit ihrer Assassinengilde überworfen und wird ebenfalls verfolgt. Scheinbar hat ihr Jäger es auf Theos Statue abgesehen ..


    Pehov ist für mich immer ein Garant für gute Fantasy-Unterhaltung. So auch diesmal.

    Ein interessantes Protagonisten-Trio, temporeiche Erzählung, Spannung, sehr viel phantastisches Potential.

    Allerdings fehlen ein bisschen die Emotionen.

    Und der Weltenaufbau ist sehr kompliziert. Auch die erklärenden Erzählungen haben mir nicht wirklich ausgereicht, um genau zu verstehen, wie und warum diese Welt so geworden ist, wie sie nun ist.

    Außerdem fürchte ich, all diese Details bis zum Erscheinen des Folgebandes ohnehin wieder vergessen zu haben, da das wirklich sehr komplex und vielschichtig aufgebaut ist und die Erklärungen eher minimal waren.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Mir geht es eher wie Holden.

    Hab neulich erst gedacht, dass ich dort kaum noch etwas finde.


    Ich muss aber auch gestehen, diese ganzen 3-4 Euro ebooks von Impress & Co schau ich gar nicht an. Wenn ich da unbedingt eins lesen wollen würde, würde ich es mir wahrscheinlich kaufen.

    Erotik ist auch nicht so meins, Kinder- und Sachbücher auch nicht.


    Natürlich bleibt da noch einiges, aber mich spricht zur Zeit auch eher wenig dort an.

    Ein Grand-Hotel, hoch in den Schweizer Alpen, Ende der 50er Jahre.

    Eine illustre Gesellschaft findet sich hier zur Sommerfrische zusammen. Ein bekannter Schauspieler, ein Hellseher, ein Staatssekretär, reiche Fabrikanten und die dazugehörigen Ehegattinnen, die Hoteliersfamilie selbst sowie die Angestellten des Hotels, all das ergibt einen eng miteinander verflochtenen Mikrokosmos mit Potential für unerwartete Entwicklungen. Und davon gibt es reichlich: verschwundene Kinder, ein Mord und viele rätselhafte, zwischenmenschliche Beziehungen!


    Die Autorin hat einen ganz eigenen Erzählstil, auf den man sich einlassen können muss. Das Tempo der Erzählung ist eigentlich nicht besonders schnell, dafür entwickelt sich aber eine erstaunliche Tiefe der Erzählung und so haben viele kleine Nebensätze eine durchaus entscheidende Bedeutung.

    Ich muss gestehen, die Story rund um Kate und ihren ermordeten Vater konnte mich leider nicht im erwarteten Maß fesseln, wohingegen ich bei den Passagen, in denen es um die Familie Crane ging, kaum dazu gekommen bin, Atem zu holen.

    Da kann ich zustimmen. Das Unheil bei den Cranes sieht man kommen wie einen heranrasenden Zug und die Familie steht auf den Schienen und geht einfach nicht aus dem Weg. Aber auch die weitere Entwicklung dann war wirklich spannend und da habe ich wirklich mitgelitten, während bei Kate und dem Fall ihres Vaters schon auch Spannung aufkam, aber ich persönlich eher distanziert geblieben bin und die Entwicklung hier auch einige Längen hatte.

    Ich habe ja gerade erst "Die Suche" gelesen und dabei festgestellt, dass es dazu einen Vorgänger gibt, eben "Die Betrogene".

    Daher erst einmal ein Lob an die Autorin: sie erwähnt im zweiten Teil immer wieder mal den ersten Fall, aber ohne irgendetwas Relevantes zu verraten (naja, das Opfer, aber das stirbt hier ja auch auf den ersten Seiten). Ich habe schon Bücher aus Reihen gelesen, da wird doch glatt der Mörder des Vorgängers verraten. Das ist hier also definitiv nicht so.

    Aus meiner Vorkenntnis kannte ich nun schon die beiden Hauptfiguren auf Ermittlerseite, aber das war nicht weiter schlimm.

    Ebenfalls aus der Vorkenntnis war ich irgendwann verwundert, dass eine Figur aus diesem Band in Band 2 nicht mehr in Erscheinung tritt. Aber auch das hat mich der Lösung nicht wirklich näher gebracht.


    Von den beiden wichtigen Handlungssträngen fand ich die eigentliche Haupthandlung über weite Strecken weniger spannend als die anderen Geschehnisse.

    Am Ende habe ich, wie so oft in Krimis, ziemlich häufig den Kopf geschüttelt über so viel Unprofessionalität auf Ermittlerseite. Aber wenn die Kommissare immer erst Verstärkung rufen und nicht allein in irgendwelche gefährlichen Situationen reinstolpern würden, wären Krimis natürlich deutlich weniger spannend.


    Ich glaube, diese Reihe werde ich weiterverfolgen ;-)