Beiträge von roulade

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    :sauer: Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, ein Monatsrundenbuch zu lesen. "Bridie and Finn" habe ich zwar begonnen, aber erst etwa 20 Seiten gelesen. Dann war ich mit Karen Duves "Anständig essen" beschäftigt und damit, mir vegane Rezepte auf youtube anzugucken. :breitgrins:


    Ich komme in letzter Zeit kaum zum Lesen. Ein, maximal 2 Bücher im Monat. Mehr schaffe ich nicht. Und die müssen sehr "easy" sein. Sobald ich mich konzentrieren muss, hänge ich schon tagelang bei den ersten Seiten und komme nicht weiter... :rollen: :redface:


    Ich glaube, ich übersiedle in den Leseblockade-Thread... :sauer:


    Ich finde das interessant mit den Kindern. Ich musste ja früher das essen, was meine Mama für alle gekocht hat :breitgrins:


    So werde ich es auch handhaben. :breitgrins: Mein Sohn hat sowieso genug Fleisch im Kindergarten und bei seinem Papa. Mühsam ist der Rest der Familie, die Leute, die sich Sorgen machen, dass die Kinder nicht genug Eiweiß und pipapo bekommen. Ich habe zu schwache Nerven für solche Diskussionen. Darum werde ich die Kinder vorerst auf Mischkost lassen und sie nur zuhause vegetarisch bis vegan ernähren.


    Während der Umstellung kann es in einem Haushalt mit anderen erwachsenen Fleischessern schwierig sein, wenn jemand neben einem irgendein leckeres Fleischgericht isst. Interessanterweise hilft mir dabei ein Kapitel aus Tobias O. Meißners "Barbarendämmerung". Nämlich das Kapitel, das so grausam war, das ich es ab einem gewissen Punkt übersprungen habe. Die Bilder sind immer noch in meinem Kopf präsent und dadurch bekommt das "leckere Fleischgericht" auch schnell wieder ein Gesicht und die Gerüche sind nicht mehr unwiderstehlich.

    Mein Sohn fährt gerade total auf griechische Göttersagen ab. Nein, ich bin nicht im falschen Thread, denn ich habe ihm gerade vorgelesen:
    "... der Fluss Skamandros, der nicht weit von Soja floss..." :breitgrins:


    Übrigens habe ich mich immer schon mehr als Biskuitroulade begriffen. Die ist wenigstens vegetarisch. :breitgrins:


    Ich habe noch das Problem der beiden Kinder, die ich weder zwingen kann noch möchte. Die Teenagerin rollt schon mit den Augen, wenn ich zu referieren beginne und verlangt ein Gyros. Der Kleine isst relativ brav was ich ihm vorsetze. Sojamilch mag ich selbst überhaupt nicht. Reis- und Hafermilch auch nicht. Aber der Kleine trinkt seinen Kakao mit allen drei Varianten gerne. :klatschen: Ein Problem weniger auf dem Weg zur Super-Grille. :breitgrins:


    Ich klammere mich überhaupt noch ein bisschen an Käse...und Sauerrahm... :redface: Eier brauche ich nicht unbedingt. Das ständige Lesen von Inhaltsstoffen wiederum habe ich mir schon angewöhnt, nur um am Ende jedes Mal über das leidige Magermilchpulver zu stolpern.... und die Schokolade wieder ins Regal zu stellen. Das Ganze hat also auch andere positive Nebeneffekte.


    Kurz und gut: Ich mache mal einen kleinen Zwischenstopp bei der Station "Vegetarisch" (mit so wenig Tierprodukten wie möglich). Hardcore-Vegan werde ich wohl nie erreichen. So vegan wie möglich. Das strebe ich an.


    Es gibt übrigens unzählige coole Rezepte im Internet. :eis:

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    Gleich vorweg: bei mir hat das Buch seinen Zweck erfüllt. Zwar kann ich nach etwa einer Woche nicht behaupten ich sei Vegetarierin, aber ich möchte es auf jeden Fall sein. Vegan ist das Ziel. Die Hindernisse sind einerseits die Kaffee-Milch und meine Leidenschaft für Feta und Parmesan, andererseits die Tatsache, dass Vegan außerhalb der eigenen Küche echt mühsam ist. Man muss oft entweder verzichten oder sein Essen mitnehmen.


    Aber nun zu dem Buch.


    Karen Duve nimmt sich vor, 4 verschiedene gesunde bzw. moralisch-ethisch „bessere“ Ernährungsweisen über einen längeren Zeitraum an sich selbst zu testen, mit dem Zweck herauszufinden, welche Ernährungsweise für sie eine „anständige“ ist. Dabei nimmt sie sich von Beginn an vor, darüber Buch zu führen und das Ergebnis zu veröffentlichen. Zu ihren Vorgaben gehört nicht nur die Ernährung, sondern sie möchte auch die Geisteshaltung, die dahinter steht nach außen hin vehement vertreten. Das führt natürlich ab der vegetarischen Phase dazu, dass sie diversen Fleischessern auf der einen oder anderen Familienfeier und erst recht beim Grillen den Spaß an deren Mahlzeit verdirbt. Obwohl sie einen lockeren, humorvollen Schreibstil hat und sehr sympathisch wirkt, ist mir auch die Freude am Fleischverzehr vergangen und zwar immer mehr, je tiefer ich in die Lektüre eingedrungen bin. Ich gehöre zu denen, die seit langem auf der Kippe zum Vegetarismus standen und habe nur auf einen Schubs gewartet, damit ich endlich meine Entscheidung treffe. Ich glaube, es geht vielen so wie mir, und bin zuversichtlich, dass Frau Duve die meisten davon schubsen kann.


    Im Laufe des Buches geht Karen Duve immer tiefer auf die Hintergründe des Fleischkonsums, der Massentierhaltung und des Konsums anderer tierischer Produkte ein. Dabei wird das Buch immer ernster, ohne dass der Eindruck entstehen würde, dass die Autorin selbst zur Dogmatikerin mutieren würde.


    Es gibt nur eine ethisch vertretbare Konsequenz nachdem man sämtliche Informationen eingeholt hat. Die Autorin lässt aber den Leser nicht mit dem Gefühl zurück, dass er diese Konsequenz ziehen muss, um vor ihren Augen nicht in Ungnade zu fallen.


    Obwohl das Thema von Kapitel zu Kapitel immer ernster behandelt wird, verliert der Stil des Buches bis zum Ende nicht an Humor und Lockerheit.


    Interessant sind auch die immer wieder eingestreuten Absätze über diverse Unwetter, die während der Zeit ihres Selbstversuches wüteten. Dazu die widersprüchlichen Aussagen der Klimaforscher.


    Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen. Es ist informativ, unterhaltsam und dazu geeignet ein Umdenken im Leser zu Bewirken.


    5ratten


    Ich habe mir nun den Film gekauft und hoffe, dass ich diesen bis zum Schluss durchhalte. :zwinker:


    Ich habe den Film beinahe gleich nach Beenden des Buches angesehen und fand ihn sehr gut gemacht. Das bedeutet natürlich, dass er nahe am Buch ist, also wird jemand, der das Buch zu heftig findet den Film vielleicht auch nicht aushalten. Immerhin geht es schneller vorbei. Die Bilder von Buch (und Film) sind jetzt - 2 Jahre später immer noch in meinem Kopf und ich muss immer wieder über dieses Thema nachdenken.


    Ich habe allerdings keinen Saramago mehr angerührt und werde das in nächster Zukunft auch nicht tun.


    Aber abgesehen von all diesen Dingen entbindet einen wie gesagt keiner von seiner zusätzlichen Sicherungspflicht. Hätte diese Norwegerin eine gehabt, wäre das immer noch eine blöde Situation gewesen, aber ihre Bücher wären alle noch da gewesen.


    Bitte entschuldigt, wenn meine Zwischenfrage eher blöd sein sollte, aber wie macht man das? Wie sichert man Amazon e-books auf andere Datenträger? Ich dachte, dass sein nicht möglich. Also dass man die e-books nur auf 6 (?) Geräten laden kann, aber eben immer nur in das Amazon-Programm hinein. Sobald du dieses Gerät wieder mit dem Internet verbindest, können die Bücher theoretisch gelöscht werden, wenn Amazon das wünscht.


    Ich sehe das allerdings auch eher entspannt und denke, dass Amazon überhaupt keine Motivation haben kann, seine Kunden zu berauben.

    Ich will dich auch noch zum Durchhalten ermutigen. Mit genauso schwammigen Argumenten, denn auch ich habe das Buch vor langer Zeit gelesen. Ich kann mich aber erinnern, dass es eine Zeit lang gedauert hat, bis ich in der Geschichte drinnen war. Das Buch ist ja ein ziemlich dicker Wälzer.

    William Shatner hat dafür im Alter eine größere Fan-Gemeinde und eine sexy (wenn auch etwas irre) Rolle mit Boston Legal gefunden.
    (Die Serie ist sehr zu empfehlen - James Spader ist großartig darin!)


    Sorry für OT - Ich bin auch weiterhin auf Spocks Biografie gespannt..... Das Buch ist schon auf meiner Wunschliste.

    Na ja, wenn man solche Produkte bzw. nur andere davon zu Hause hatte, woher soll man das kennen?!


    EDIT: Und falls es nun heißt, dass man die Werbung kennen sollte: ich habe noch nie viel ferngesehen. :zwinker:


    Die Dinger gehören heute zum Retrostyle, wie das Testbild .... Wobei wenn du noch nie viel ferngesehen hast, kennst du das bestimmt auch nicht :zwinker:


    Man kann T-Shirts und Aufkleber usw. mit Prilblumen kaufen....



    Ich bin übrigens auf das Buch neugierig. Eva Menasse habe ich einmal im Fernsehen gesehen ( :breitgrins:) und ein Buch von ihr subt bei mir.

    Ich finde die Max-Bücher von Eva Eriksson und Barbro Lindgren super für Kinder ab 1 Jahr (vielleicht sogar früher), zum Beispiel "Max und der Teddy":

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    Außerdem von dem gleichen Team "Hier ist das kleine Haus":

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    Die Autorin von "Kamfu mir helfen?" (das ich und mein Sohn auch lieben) hat ein neues herausgebracht:

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    Mein Sohn und ich haben auch alle Gedichte von James Krüss, die es als Pappbilderbücher vom Boje-Verlag gibt geliebt.
    Die habe ich ihm auch vorgelesen, seit er ca 1 Jahr alt war. Ich habe mit "Ich wär' so gerne Zoodirektor" begonnen. Das ist das "einfachste".

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    Danke, kleinerHase! :smile:


    Ich habe noch zwei Bücher in meinem SuB gefunden.


    Dieses hier ist absolut perfekt:
    Astrid Lindgren - Das entschwundene Land
    „Das entschwundene Land, von dem Astrid Lindgren erzählt, ist das glückliche Land ihrer Kindheit. Sie erinnert sich an die Kinderspiele und daran, wie sie mit ihren Eltern und Geschwistern auf dem Hof nahe der schwedischen Kleinstadt Vimmerby in Småland aufwuchs.“

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    Außerdem würde ich gerne dieses lesen, falls es sich noch ausgeht:
    Clemens Laar – Meines Vaters Pferde

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    Als Argument habe ich bloß den Titel, der danach klingt, als ob jemand aus den Erinnerungen seiner Kindheit über seinen Vater und dessen Pferde erzählen würde.


    Ich fasse zusammen, damit du nur copy-pasten musst:


    Harry Cauley – Bridie und Finn
    Astrid Lindgren – Das entschwundene Land
    Clemens Maar – Meines Vaters Pferde


    (Den Irving kannst du streichen, passt sowieso nicht wirklich zum Thema.)

    Hallo!


    Ich würde gerne wieder in das Forumsleben und die Monatsrunde einsteigen und habe vorerst 2 Bücher im Sinn, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie zugelassen werden:


    1. Harry Cauley – Bridie und Finn

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    Die Geschichte der beiden beginnt in ihrer Kindheit.



    2. John Irving – Until I Find You

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    Laut Amazon ist es unter anderem “ ein Roman über ….. gestohlene Kindheit…“


    Würdest du diese Bücher zulassen kleinerHase?


    Ich sehe zuhause noch meinen (ins Unbewältigbare gewachsenen) SuB an, ob ich noch etwas passendes finde.

    Wenn das kein Grund ist, mich nach einem Jahr Forumsabstinenz wieder zu Wort zu melden... Freut mich sehr, dass dir dieses Buch gefallen hat, tina!


    Ich habe immer noch kein zweites von ihm gelesen. Als Einstieg war dieses Buch doch zu seltsam. Es fällt in jeder Hinsicht aus der Reihe.

    Nina Blazon - Wolfszeit


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    Frankreich im 18. Jahrhundert. Eine Bestie wütet im Gévaudan, tötet Frauen und Kinder auf brutale Art und Weise und hält die Menschen über Monate und Jahre in Angst und Schrecken. Den jungen Naturforscher und talentierten Zeichner Thomas aus Versailles zieht es ins Abenteuer. Er schafft es, mit der Delegation des Königs ins Gévaudan geschickt zu werden. Doch stellt sich heraus, dass die Jagd nach der Bestie schwieriger ist, als die Herren Jäger angenommen hatten. So töten sie einen Wolf nach dem anderen, die Morde aber hören nicht auf.


    Nina Blazon hat sich in die Vergangenheit begeben, minutiös recherchiert und uns hier ihre Version dieser nach wie vor unaufgeklärten Mordserie präsentiert. Eine schöne Liebesgeschichte zum drüberstreuen und fertig ist der Roman. Es war mein erster Nina Blazon und wird nicht mein letzter bleiben. Ich hatte großen Spaß daran, mit Thomas auf den Spuren der Bestie zu gehen. Die Geschichte war bis zum Ende spannend, die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen (manche auch nicht – diese habe ich dann verdächtigt) und die Gegend ist so gut beschrieben, dass ich - jetzt, da die Bestie nicht mehr wütet - gerne hinreisen möchte.


    Das Buch - ein historischer Kriminalroman mit kleiner Romanze - ist Lesegenuss für Liebhaber jeglicher Genres. Ich kann es wärmstens empfehlen!


    5ratten