Beiträge von Callibso

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    "Feuertaufe" ist bei mir schon ne Zeit her, aber da ist mir noch die Geschichte von Regis in Erinnerung, die fand ich durchaus amüsant. :zwinker: Auch Milva war nicht übel.
    Den nächsten Teil, "Der Schwalbenturm", fand ich aber insgesamt am Besten.


    Als Karte gibts noch die aus dem Computerspiel, welche sogar mit A. Sapkowski abgestimmt ist. Blöd, dass keine im Buch ist.
    Vielleicht hilfts dir ja auch:


    http://images.wikia.com/witcher/images/5/58/World_map.jpg

    Wenn es dtv schafft und alle Geralt-Romane rausbringt, dann kommt die komplexere, zusammenhängende Story noch.
    Die ersten beiden Bände, "Der letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung", sind gesammelte Kurzgeschichten. Im polnischen Original folgte darauf ein fünfbändiger Zyklus richtiger Romane, die nach Plan dann im Halbjahresabstand auf deutsch veröffentlicht werden sollen.

    Zu "Dance with Dragons" gibts ein Statusupdate; nachdems vorletztes und letztes Jahr nicht geklappt hat, will Schorsch nun dieses Jahr fertig werden. :breitgrins:
    http://georgerrmartin.com/if-update.html


    Zudem hat er ein neues Vorabkapitel online gestellt, es handelt sich um das erste mit Jon als POV:
    http://georgerrmartin.com/if-sample.html


    Nun sind drei Vorabkapitel raus, eins mit Dany, eins mit Tyrion und das neue mit Jon; diese drei will er alle paar Wochen/Monate rotierend unter obigem Link einstellen.


    Im Augenblick macht das Lesen wenig Spaß. Auf Seite 319 hat der Übersetzer etwas zuviel des Guten getan. Da steht:
    "Randy öffnet ein Fenster und tippt: Wer ist eruditorum.org"


    Im Englischen stand da bestimmt "whois eruditorum.org" Man beachte, das da kein Leerzeichen zwischen who und is steht! whois ist ein Unix-Befehl. Befehle zu übersetzen macht wenig Sinn. :sauer:


    Hihi, das kenn ich doch...
    http://forum.sf-fan.de//viewto…?p=32518&highlight=#32518


    :winken:

    Hi! Hab' Hyperion/Endymion vor einiger Zeit gelesen und war ziemlich begeistert von den Schwergewichten.
    Kann hier leider gerade wegen Klausurvorbereitungen nicht sonderlich mitwirken...


    Über die Zeitschuld wurde im SF-Forum schonmal diskutiert. Das Resultat war grob:


    Du fliegst 3 Monate Bordzeit, für deine Umwelt außerhalb des Schiffes sind dabei wegen Zeitdilatation 60 Jahre vergangen.
    Daher bringst du eine Zeitschuld von 59 Jahren und 9 Monaten auf.


    Kringel hat das dort recht gut ausformuliert:


    Zitat von "Kringel"

    "Zeitschuld" heißt es wahrscheinlich deshalb, weil man dem Universum sozusagen die Zeitdifferenz "abgeluchst" hat. Will sagen: Eigentlich müßte für den Raumfahrer viel mehr Zeit vergangen sein, wegen des Dilatationseffekts darf er aber jünger bleiben, als er es den Uhren zufolge, die außerhalb seines Schiffs weiterlaufen, sein müßte. Der Raumfahrer schuldet also dem Universum die Zeit, die für ihn hätte vergehen müssen, wenn er nicht so schnell in der Weltgeschichte herumgeflitzt wäre.

    Vielleicht ist das auch jemandem aufgefallen: Auf Seite 77, zum Ende des ersten Dorne-Kapitels, unterhalten sich Areo Hotah und Doran Martell:



    Und nun schaut mal genau hin,



    :zwinker:

    Levia: Halte ich (leider) für recht unwarscheinlich, dafür ist das Buch imo zu speziell, als dass sich zum Hardcover auch noch eine Taschenbuchauflage lohnen würde. Ich glaub nicht, dass Hiobs Spiel jemals den Massenmarkt erreichen wird.


    Fincayra: Gern geschehen. :breitgrins: Hast überhaupt 'nen guten Geschmack, wenn ich jetzt nur mal noch Pain of Salvation erwähnen darf. ;)

    Hi Elchkusel,


    ich finde zwar auch, dass "Morphogenesis" eher ein schwächeres Buch war, aber für Michael Marrak auch eher untypisch ist.


    "Lord Gamma" dagegen ist richtige Sci-Fi mit einem interessanten Start (klick) und zu viel Techno-Babbel zum Schluß, "Imagon" wiederum ein bisschen Sci-Fi, ein bisschen Horror und vorallem ein toller, atmosphärischer Roman (ganz im Gegensatz zu "Morphogenesis"!).
    Für mich ist "Imagon" daher das Beste dieser drei Bücher, "Lord Gamma" würde ich als ganz interessant einstufen und "Morphogenesis", hmm, ebenfalls eher als Enttäuschung...

    Da wünsch' ich dir schonmal viel Spaß. :winken:


    Da "A Feast for Crows" ja selbst nur ein halbes Buch ist (und die imho interessanteren Charaktere Tyrion, Dany, Bran und Jon alle auf "A Dance with Dragons" verschoben wurden) hat man im Deutschen effektiv sogar nur ein Viertel vom Buch in der Hand. :grmpf:


    Kann selbst übrigens leider erst in drei Wochen beginnen und werde das Buch auch erst dann kaufen (Disziplin!!!), da vorher noch 'ne Klausur ansteht. :traurig:

    Hab' gerade eine offizielle Leseprobe zu "Zeit der Krähen" gefunden, die möcht' ich euch nicht vorenthalten:


    http://www.randomhouse.de/cont…cerpts/243_24350_4357.pdf


    22 Seiten, davon drei Karten und zwölf Seiten Text (also nur ein Teil des Prologs um den Novizen Pate). Viel Spaß!


    Nach der englischen Ausgabe, die ich schon kaum erwarten konnte, wird das wohl das erste Buch überhaupt sein, dass ich ein zweites Mal komplett durchlese. Laut Verlag wird es nun im Juni erscheinen. :elch:

    Jep.


    Wenn du dir ein Rosa-Kaninchen-Welt erarbeitest, die so ausgefeilt und gelungen ist, dass sie Millionen Menschen über Jahrhunderte zu begeistern weiß und diese sich ebenfalls damit beschäftigen und darüber nachdenken, dann ist es warscheinlich, dass ein Bran-Loch dorthin geöffnet werden kann. :zwinker:

    (leicht OffTopic, aber passt wohl dennoch in den Leserundenthread...)


    Auf phantastik-news.de ist diese Woche ein interessantes Interview mit Tobias erschienen. Schaut mal rein:


    http://www.phantastik-news.de/…ews&file=article&sid=1848


    Zitat

    Im Gegensatz zu vielen Ihrer Kollegen haben Sie keine eigene Webseite. Wie kommen Sie mit Ihren Lesern in Kontakt, ist Ihnen die Reaktion der Leser auf ihre Bücher wichtig, oder schrieben Sie in erster Linie für sich selbst?


    Ich MUSS in erster Linie für mich selbst schreiben, denn ich kann mir DEN LESER, dieses völlig abstrakte - weil aus tausenden von Einzelindividuen zusammengesetzte - Wesen, nicht vorstellen und ihm etwas rechtmachen. Andererseits interessiert mich schon sehr, was die Leser von meinen Büchern halten. Unter literaturschock.de zum Beispiel gibt es Leserunden, die mein „Mammut“-Projekt und auch „Das Paradies der Schwerter“ begleiten.


    :bang:

    Zitat von "nimue"

    Diese Charaktere birgen ein für mich gerade unvorstellbares Potential. Tobiaaas?? Darf man Wünsche äußern? Hast Du demnächst schon ein Buch in Planung? :engel:


    Hey, erst will ich "Hiobs Spiel" Teil 2 - x! Und einige Mammut-Freunde wären sicher auch nicht sehr begeistert... :breitgrins:

    Zitat von "Ingroscha"


    Na derjenige hatte aber wohl eine sehr einseitige Betrachtungsweise der Dinge. Ich kann der Aussage gar nicht zustimmen. Du auch nicht oder warum das Engelchen? ;-)


    Jep, ist schon ziemlich schwarz/weiß und sollte eigentlich nur abrunden. Meine Betrachtungsweise ist eher, dass ein gutes Buch meist besser als ein guter Film ist. ;)


    Im Ernst: In meinem Privatleben schau' ich zum Beispiel alleine so gut wie gar kein Fernsehen mehr. In geselliger Runde mal 'nen Film oder 'ne Sendung schauen oder auch ein Kinobesuch sind sehr angenehm, aber sonst ist hier das Fernsehen fast immer aus und wird nur mal für ne DVD aktiviert -- eben aus Zeitgründen :breitgrins: und da ich lieber lese als fernsehe. Gerade von vielen halb- und populärwissenschaftlichen Sendungen bin ich sehr enttäuscht (auch wenn da der Sprung zu den öffentlich-rechtlichen Sendern etwas abhilft).


    Hi Marypipe, aufgrund meines durchaus provokanten Beitrags auf der ersten Seite fühle ich mich hier auch mal angesprochen. ;)


    Nun, ich halte es nicht für verwerflich, wenn jemand seine Freizeit mit was anderem als Unterhaltungslektüre verbringen möchte. Vorallem wenn diese Freizeit auch noch sehr beschränkt ist. Aber ich finde die Einstellung, stolz darauf zu sein, in seinem Leben nie auch nur ein Buch überhaupt angefasst zu haben, nicht nur fragwürdig, sondern verwerflich, ignorant und letzten Endes auch dumm.
    Wie Kringel schon ausgeführt hat, haben die meisten in unserer Gesellschaft sicher schonmal ein Buch in der Hand gehabt und wohl auch mal was gelesen, daher wird dieser Kreis (hoffentlich) nicht sonderlich groß sein.
    Und dass Fachliteratur lesen (hier setze ich Zeitschriften eigentlich mit Büchern gleich, zumindest sofern es keine Modejournale sind :breitgrins:) bildungsmäßig sehr viel mehr bringen mag, möchte ich auch nicht abstreiten.


    Zum Schluss: hat nicht irgendwer mal gesagt: "Ein schlechtes Buch ist immer noch besser als ein guter Film"? :engel: