Beiträge von tári

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Avila ich musste in de letzten Monaten öfter daran denken, dass vor der Gefahr einer Viruspandemie seitens Mediziner und Biologen eigentlich schon länger ernstlich gewarnt wurde. Aber ich glaube viele - auch Entscheidungsträger - haben das eher beiseite geschoben.

    Ironmonger hat da wohl genauer hingehört.

    Die Bücher der Reihe habe ich bereits alle gelesen bzw. besser gesagt vorgelesen bekommen von Kobna Holdbrook-Smith (:love:).


    Der erste Teil der Comic-Reihe war recht kurzweilig und hat mir gut gefallen, ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Stil und Farben haben mir sehr gut gefallen, ich habe aber (noch) nicht wirklich viel Comic-Erfahrung mit unterschiedlichen Stilrichtungen und somit wenig Vergleich.

    Inhaltlich habe ich keinen Unterschied zu den Büchern bemerkt, die Geschichte könnte so auch in geschriebener Form vorkommen und der Stil und Humor von Aaronovitch kommt in beiden gut zur Geltung.

    HoldenCaulfield stimmt, Tyll ist mehr die Erzählerfigur, die durch die Handlung führt. Für mich war er trotzdem wichtig, andernfalls fehlte das verbindende Element zwischen den einzelnen Geschichten und es wäre mehr eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten.

    Allerdings war genau dieses Aneinanderreihen denke ich auch ein Punkt, weshalb mich der Roman selbst nicht so überzeugt hat. In "Die Vermessung der Welt" hatte ich auch deutlich mehr Bezug zu den beiden Hauptfiguren.

    Also dafür das um sie so ein Hype veranstaltet wird, überzeugt mich ihr Spannungsbogen nicht wirklich. Aber das geht mir z.B. auch mit Fitzek so, der ja auch total den Oberhype erfährt und dessen Bücher ich ziemlich schlecht finde... Da ist Raabe eindeutig die bessere Schriftstellerin, da sie mich sprachlich und auch was die Psychologie der Figuren angeht, mehr überzeugt.

    Das sehen wir wohl ziemlich ähnlich! Auch was Fitzek angeht. (Das letzte Fitzek-Hörbuch habe ich mit einer massiven Bronchitis gehört, weil es da das einzige war, das ich mental geschafft habe. Und selbst da fand ich ihn nicht gut :D Den Zweck fürs Krankenlager hat er dann aber doch ganz gut erfüllt.)


    Ich kann das Buch eigentlich auch damit zusammenfassen, das ich Raabes Stil gut finde, die Idee auch, aber die Umsetzung ein wenig mager. Irgendwo in der Mitte des Buches war mir klar, dass die Handlung sich eigentlich nur in eine von zwei Richtungen auflösen konnte. Und von diesen zwei Richtungen fand ich auch beide nicht sehr aufregend. Das liegt vielleicht auch daran, dass man mittlerweile schon so viele ähnliche Geschichten kennt, zumindest wenn man sich in dem Genre Psychothriller bewegt.


    Für Zwischendurch war es ganz nett und da ich gerade eine kleine Leseflaute habe, kommen mir kurzweilige "Fast-Food-Thriller" sogar ganz recht, überwältigt bin ich aber nicht.

    Igela ich habe selbst mit der Erkrankung auch nicht so viel Erfahrung. Privat gar nicht, beruflich an meiner vorigen Arbeitsstelle, aber aktuell nicht oder nur am Rande.

    Aber generell ist es ja so, dass der Schweregrad bei allen chronischen Erkrankungen sehr unterschiedlich sein kann. Ich kann mir also gut vorstellen, dass hier vielleicht die Erfahrung der Autorin einfließt, die aber nicht unbedingt mit der Erfahrung anderer Betroffene übereinstimmen muss.


    Ich werde auf jeden Fall berichten!

    Chloe leidet unter Fibromyalgie und ich habe es ihr auf circa 40 Seiten geglaubt. Tut mir leid, aber das, was Chloe hat, ist alles andere als eine Lebens einschränkende Krankheit. Denn Chloe macht so viele Dinge, die mit dieser Krankheit schlichtweg nicht möglich oder sehr viel schwerer sind.

    Da bin ich schon gespannt, wie mein Eindruck dazu ist. Fibromyalgie ist aber auch echt eine Herausforderung, denn zu dieser Krankheit ist sich die Fachwelt alles andere als einig und sie wird auch meiner Erfahrung nach oft recht schlampig diagnostiziert, auch fehldiagnostiziert.

    Wenn man recherchiert, wird allerdings über die Autorin erwähnt, dass sie selbst unter Fibromyalgie und Ehlers-Danlos-Syndrom leidet, also sollte sie eigentlich wissen, wovon sie schreibt.

    Ich bin auch zu spät dran für die Weihnachtswünsche und hoffe, dass Ihr die Feiertage gut verbracht habt.

    Ich setzte dem ganzen noch ein paar Tage drauf :D


    Meine Neujahrswünsche für 2021 fallen dieses Jahr ziemlich unisono aus: ich wünsche uns allen ein hoffentlich einfacheres und besseres Jahr als 2020!

    Und vor allem ganz viel Gesundheit, auch all jenen hier, die 2020 noch mit anderen Krankheiten als dem Virus zu tun hatten!

    Ständig rege ich mich darüber auf, das in verschiedensten Büchern nach wie vor männliche und weibliche Stereotypen verarbeitet werden, die nicht mehr zeitgemäß sind. Männer die Frauen schlecht behandeln und dafür dann angehimmelt und romantisiert werden.

    Das Buch ist mir in letzter Zeit öfter untergekommen, aber aus eben diesem Grund bin ich bei Liebesromanen schon sehr vorsichtig geworden. Obwohl ich das Genre zum Kopfabschalten eigentlich gerne mag.


    Gut zu wissen, dass ich dem Buch doch eine Chance geben kann! Das hat ja bei "Red, White & Royal Blue" dank Forenmeinung auch schon gut funktioniert ;)


    Die deutsche Titelübersetzung hat mich allerdings kurz verwirrt. Auf Englisch heißt der Teil "Get a Life, Chloe Brown" und ich dachte zuerst, dass es sich um einen Folgeteil handelt. Die Autorin hat mittlerweile ja mehrere Teile geschrieben, die offenbar die Schwestern als Protagonistinnen haben.

    Boris ist echt eine Nummer für sich :lachen:

    Ich habe gerade nochmal meinen eigenen Beitrag gelesen und muss zugeben, dass ich völlig vergessen habe, dass mich das Buch stellenweise so genervt hat ^^

    Aber, was mir von dem Buch wirklich in Erinnerung geblieben ist, ist Boris. Die Handlung musste ich wieder auffrischen, aber an Boris kann ich mich noch sehr gut erinnern.

    Nachdem ich irgendwann in Babylon Berlin reinschauen will, habe ich kürzlich diese Leselücke geschlossen.


    So ganz warm bin ich mit dem ersten Teil der Gereon Rath Serie aber nicht geworden. Der Roman ist gut geschrieben und die damalige Zeit wird auch sehr atmosphärisch beschrieben. Wie auch andere hier schon schreiben, habe ich auch ein paar historische Umstände dazugelernt.

    Nach der Hälfte ist mir aber ein wenig die Luft ausgegangen und ich fand, dass sich die Geschichte dann etwas gezogen hat. Zur Verteidigung des Romans muss ich aber auch sagen, dass ich gerade generell Schwierigkeiten habe, dass ich mich voll und ganz von einem Buch fesseln lasse.

    Ich war auch noch nie in Berlin, deswegen sind die Schauplätze für mich vielleicht auch nicht so greifbar gewesen.


    Auf die Serie freue ich mich trotzdem und vielleicht probiere ich mich irgendwann auch an den Folgeteilen.

    Ich lese die englische Originalausgabe und habe gut 300 Seiten von über 800 gelesen. Es fesselt mich einfach nicht ausreichend und es passiert zu wenig, dass ich da noch über 500 Seiten investieren will. Deswegen breche ich ab.


    Vielleicht ist epic fantasy auch gerade nicht mehr so meins, ich weiß es nicht. Wie gesagt, ich mag den feministischen Ton, aber das allein reicht mir nicht für einen solchen Schmöker.

    finsbury Ja, ich gehöre da eher zur Sorte Mensch, deren Romane, Filme etc. möglichst wenig mit den eigenen sensiblen Themen zu tun haben sollten. Da will ich mich wirklich eher ablenken.

    Wenn ich mich mit etwas konfrontieren möchte, greife ich eher zum Fach- und Sachbuch.

    Ich könnte jetzt auch gar nichts an dem Roman tatsächlich kritisieren, es war einfach der falsche Zeitpunkt. Kann passieren, da kann das Buch nichts dafür.


    Was ich aber doch ein wenig tröstlich fand: alles, wo es keine Parallelen gab, also die Dinge, die zum Glück nicht eingetreten sind.

    Ich kann den Roman nicht wirklich neutral beurteilen. Ich wusste im Vorfeld, dass es um eine Dystopie geht, aber ich wusste nicht, was für eine Dystopie es ist.

    Die englische Phrase too close to home beschreibt für mich am besten, wie sich der Roman angefühlt hat. Also für die aktuelle Zeit etwas zu passend und deswegen wollte ich mich irgendwie auch gar nicht so sehr darauf einlassen.


    Nichtsdestotrotz gab es auch amüsante Stellen und ganz allgemein mochte ich den Stil und die Figuren. Aber ich bin auch froh, dass ich jetzt fertig bin ^^

    Das erinnert mich dran, wie ich in Hamburg in ein Taxi gestiegen bin und Hallo gesagt habe - eh extra nicht Grüß Gott. Und der Taxifahrer sagt: Ah, eine Österreicherin.

    Als ich noch in Salzburg gewohnt habe, war ich manchmal in Deutschland einkaufen. An der Kasse war es oft so, dass alle vor mir gefragt wurden, ob Sie eine Tüte brauchen. Ich wurde gefragt, ob ich ein Sackerl will ^^ Da hab ich auch nicht mehr als „hallo“ gesagt.

    "Ich bin heraußen" heißt normalerweise übersetzt, dass man nicht in Wien ist.

    Also da muss ich jetzt aber einwerfen: man kann sich auch nicht in Wien befinden und trotzdem nicht "am Land" sein ^^ Ich sitze gerade in Linz, im Vergleich zu Wien eine Kleinstadt mit 200.000 Einwohner, aber "am Land" bin ich nicht ;)


    Ich habe ja auch Linguistik studiert und bin daher sehr kritisch sozialisiert was präskriptiven Sprachgebrauch und Kategorien wie "richtig" und "falsch" angeht. Auch die Abwertung von Dialekten als Sprachen zweiter Klasse ist in diesen Kreisen sehr unbeliebt.
    In der linguistischen Grammatikforschung wird auch ganz viel mit Sprecherurteilen gearbeitet, also ein fraglicher Satz wird konstruiert und die Versuchspersonen werden einfach gefragt, ob der Satz für ihr Sprachgefühl in Ordnung kling oder nicht.


    In einem Roman würden mir "herinnen" und "heraußen" wahrscheinlich gar nicht weiter auffallen. Ich würde es aber wahrscheinlich nicht verwenden, wenn ich einen Befund schreibe oder irgendein amtliches Schreiben in der Hand habe.

    Kurz gesagt: je informeller, umso Österreichischer (auch schriftlich) - je formeller, umso eher "schönes" Standarddeutsch.

    Rauschen in bestimmten Frequenzen wird sogar als Therapie bei Schlafstörungen eingesetzt ;)

    (Nutzen auch viele Eltern bei ihren Babys, dafür gibt es eigene Apps.)


    Was die Trauer angeht - und das ist ganz allgemein gesprochen und bezieht sich nicht auf individuelle Situationen! - habe ich ja ehrlich gesagt den Eindruck, dass uns als Gesellschaft die Trauer so unangenehm und bedrohlich erscheint, dass wir ihr eher mehr Raum und Zeit einräumen sollten als weniger. Es ist eben schon völlig normal, wenn ein Mensch auch ein Jahr oder zwei Jahre nach einem Verlust, nach Trennungen oder anderen Schicksalschlägen immer noch belastet ist.

    Ich will nichts verharmlosen und jede*r sollte sich völlig scham- und barrierefrei da Hilfe holen können, wo sie gebraucht wird, egal ob Störung oder nicht, aber es ist auch nicht alles pathologisch, was von der Norm abweicht oder schlichtweg ungewöhnlich ist.

    Mir ging es selbst so, dass meine Trauer irgendwann im Freundeskreis nicht mehr wirklich Platz hatte. Das hatte ja auch gute Seiten, weil ich sie ja eh nicht überall mitnehmen wollte, aber weg war sie halt auch nicht. Ich habe übrigens auch zehn Jahre später nochmal ganz aktiv Trauerarbeit betrieben und auch wenn mich der Schmerz nicht mehr so überrollt hat, war er immer noch sehr intensiv da. Inzwischen sind es 13 Jahre, der Schmerz besucht mich immer noch, ich weiß jetzt einfach nur besser, wann ich ihn erwarten kann und was mir dann gut tut. Dass er aber kommt, habe ich akzeptiert und das ist eben auch ein Teil von mir, der bleiben wird.


    Zurück zum Thema Lesen: mir geht es auch schon länger so, dass ich zwar Hörbücher sehr gut hören kann, aber Bücher lesen wird immer weniger. Inzwischen vergehen oft auch schon mal 14 Tage, wo ich meinen Kindle nicht mal starte und wenn ich es mir dann vornehme, mache ich schnell wieder schlapp.

    Das geht mir in den letzten Monaten auch sehr ab, dieses Versinken in einem Buch. Gründe dafür gibt es genug, keiner ist wirklich bedrohlich, aber etwas traurig macht es mich trotzdem.


    Von daher wünsche ich mir und allen, die sich angesprochen fühlen, irgendwann wieder einmal dieses gute Gefühl, gerade einfach in einem Buch versunken zu sein und die Welt da draußen und in uns drinnen geht mal kurz auf Pause ;)

    Mein Hauptcharakter ist in einem kleinen englischen Dorf gestrandet, nachdem er wohl eine Art mittleren Wirtschaftscrash (?) durch ein mathematisches Modell verursacht hat. Die Dorfatmosphäre ist zwar sehr heimelig, aber Verluste in Millionenhöhe zu verantworten macht sicherlich ein eher mulmiges Gefühl - also bleib ich vorsichtshalber lieber erst mal, wer ich bin.. ^^

    Wir lesen gerade das gleiche Buch ^^

    Ich lese gerade den englischen Titel, The Priory of the Orange Tree. Ich bin etwa bei 20% (Ebook), also wird das wohl etwa bei der Hälfte des ersten deutschen Teils ungefähr sein.


    Bisher gefällt mir das Buch ganz gut, aber es haut mich nicht vom Hocker. Positiv empfinde ich die Frauendominanz im Buch, gerade im Bereich High Fantasy ja (immer noch :rolleyes:) keine Selbstverständlichkeit. Es geht auch nicht um irgendwelche Tomboy-Charaktere, die sich in einer Männerwelt behaupten, sondern die Welt ist einfach inhärent weiblicher. Mit der Zeit "vergisst" man diesen Umstand irgendwann auch, eben weil es gar nicht größer thematisiert wird.