Beiträge von tári

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Naja, ich weiß ja nicht, wie die Verfilmung geplant ist, aber schwarze Frauen können ja auch rote Haare tragen. Da gibt es genügend Beispiele und als Naturhaarfarbe existiert das Arielle-Rot ja sowieso schon mal gar nicht.


    Aber ich denke, der beste Weg ist, dass man diese Stimmen so gut es geht ignoriert und weiter macht. Oft ist der Ursprung ja tatsächlich eine Minderheit im Internet, die sehr laut wird.

    Ich denke, ein Großteil der Gesellschaft ist sehr viel aufgeschlossener, als ihr das oftmals zugetraut wird. Das sieht man ja auch an den aktuellen Protesten.

    Sehr bezeichnend fand ich auch immer die Diskussion um die Ehe für alle. Da ergaben Umfragen ja bereits seit Jahren, dass der überwiegende Anteil der Bevölkerung sich irgendwo zwischen starker Befürwortung oder zumindest einer gewissen Indifferenz befand und trotzdem brauchte es in vielen Ländern erst ein höchstgerichtliches Urteil, bis die Politik endlich mal nachzog.


    Bei Harry Potter and the Cursed Child gab es den gleichen Shitstorm um die schwarze Hermione. Letzten Endes hat das Stück einen Rekord an Kartenverkäufen aufgestellt.

    Auf Mulan bin ich auch gespannt. Und außerdem auf Arielle, weil ich mir noch nicht vorstellen kann, wie sie die ganzen Unterwasserszenen bei einer Realverfilmung lösen. (Ich vermute mal, dass da dann sehr viel dazuanimiert wird, aber trotzdem.)


    Cinderella fand ich nett, bei "Die Schöne und das Biest" hat mir gefallen, dass Belle ihren eigenen Willen hat, das war aber soweit ich mich erinnere auch in der Zeichentrickversion schon so. Außerdem fand ich gut, dass LeFou in Gaston verliebt ist. Den Shitstorm darüber konnte ich echt nur müde belächeln, denn wenn es nach mir ginge, könnte Disney da noch viel, viel mutiger werden.


    Das Dschungelbuch hat mir auch gut gefallen, vor allem auch weil ich die Sprecher im Original gerne mag.

    Am besten hat mir bisher Aladdin gefallen. Die Zeichentrickversion mit Robin Williams als Dschinni finde ich auch toll, aber Will Smith hat das meiner Meinung nach auch sehr gut gemacht. Außerdem fand ich gut, dass Aladdin von einem relativ unbekannten, aber dafür ägyptisch-stämmigen Schauspieler gespielt wurde. Und auch der restliche Cast wurde großteils nicht mit den bekannten Hollywood-Gesichtern besetzt, sondern überwiegend mit Schauspielern mit asiatischen und afrikanischen Wurzeln.


    Ich sehe das auch so, dass die Realverfilmungen eine Möglichkeit sind, dass man gewisse Aspekte einfach moderner darstellt. Die Zeichentrickversionen spiegeln ja auch die Zeit wider, in der sie entstanden sind und genauso sollten die Realverfilmungen das auch tun. Wie gesagt, wenn es nach mir ginge, könnte das noch deutlich offensiver passieren.

    (Huch, hier im Therad wird durchaus einiges auch ohne Spoiler-Markierungen verraten ;))


    Ich habe den Roman gerade beendet und bin zwiegespalten. Die erste Hälfte hat mir definitiv besser gefallen als die zweite Hälfte und auch das Ende lässt mich ein wenig grübelnd zurück, obwohl ich es schon etwas erahnt habe.

    In der zweiten Hälfte gab es vor allem zwei Entwicklungen, die mir persönlich nicht so gefallen haben.


    Zum einen ist das die Beziehung zwischen Rob und Cassy:


    Zum anderen das viel disskutierte Ende:


    Ich fand es außerdem relativ unglaubwürdig, dass Rob zur Polizei gehen konnte und so lange nicht herauskam, dass er Adam Ryan ist. Nicht nur unglaubwürdig, sondern auch schon etwas gruselig. Er hat ja lediglich seinen Rufnamen geändert, gibt es da keine Background Checks?

    Ok, ich mag übertriebene Konjunktive ja sehr ^^ Als Österreicherin hat man zum Konjunktiv sowieso so seine eigene Beziehung, vielleicht gilt das auch für den Autor ;)


    Ja, ich denke auch, dass Tyll kein angenehmes Buch werden sollte und dass Kehlmann die Menschen der damaligen Zeit auf keinen Fall in irgendeiner Art und Weise romantisieren wollte. Das finde ich auch gut so und ich glaube, das ist es nicht (nur), weshalb ich in den Roman nicht so reinfand.

    Eine Schwierigkeit war glaube ich, dass bei mir aus dem Geschichtsunterricht nicht wirklich viel über den Dreißigjährigen Krieg hängen geblieben ist. Während mich als Erwachsene diese Zeit durchaus interessiert, hatte ich als Jugendliche reichlich besseres zu tun. Ich denke, der Roman macht mehr Spaß, wenn man die Ereignisse besser kontextualisieren kann und mehr Hintergrundwissen hat. Zumindest ging es mir so.

    Dennoch ein großartiges Panorama, das da in guter Sprache - nicht so gekünstelt wie in der "Vermessung der Welt" - vor dem Leser ausgebreitet wird.

    Witzig, mir hat ja "Vermessung der Welt" besser gefallen als Tyll, wobei das aber nicht am Sprachlichen lag. Allerdings ist es bereits über zehn Jahre her, dass ich die Vermessung der Welt gelesen habe und ich kann nur das Gefühl vergleichen, das beide Romane bei mir hinterlassen haben.


    Ich bin persönlich nicht 100%ig warm geworden mit Tyll, aber die Stimmung und Atmosphäre, die Kehlmann kreiiert, haben mir trotzdem sehr gut gefallen.

    Ich habe mittlerweile auch den zweiten Sandman-Band beendet. Wiederum in der original colorierten Form der alten Paperpack-Ausgaben von meinem Freund.


    Der Vorteil am zweiten Band ist, dass ich diesmal schon viel besser in der Geschichte drinnen war und auch wusste, dass hin und wieder einfach eine Nebenhandlung hineingeschmissen wird, die erst sehr viel später Sinn macht.

    An den Zeichenstil habe ich mich auch schon mehr gewöhnt, es ist aber nach wie vor nicht der Stil, der mich sofort anspricht. Das macht aber nichts, weil man mit der Zeit ja die auch Figuren und die Geschichte damit verbindet.


    Alles in allem hat mir der Band sehr gut gefallen, meine Favoriten sind die cereal convention ;) und das Kapitel über die Freundschaft zwischen Dream und Hob Gadling.

    Jetzt fehlt mir noch der dritte Teil, damit ich dann auch startklar bin für das neue Audible-Hörspiel mit James McAvoy als Dream.

    Aber heute habe ich im Hexer-Buch von Sapkowski weitergelesen, und auch in meinem aktuellen Clare-Buch.

    Ich habe "Das Erbe der Elfen" seit Monaten in meiner Audible-Bibliothek. Alle paar Monate höre ich ein Kapitel, dann wechsel ich wieder zu was anderem.

    Ich glaube, ich habe die Spiele einfach etwas zu intensiv gespielt, sodass mich die Bücher jetzt nur so mäßig fesseln :D

    Die Serie haben wir auch noch nicht geschaut, kommt aber sicher noch irgendwann.

    Ich habe jetzt die ersten drei Ruth Galloway Bücher in einem Rutsch gehört und werde jetzt eine Pause einlegen.


    Für sich genommen sind die Bücher nicht schlecht, nacheinander gelesen werden aber die ständigen Wiederholungen ziemlich offensichtlich. Das betrifft zum einen die Charaktere, die wiederholt auf eine bestimmte Art und Weise beschrieben werden, aber auch den Handlungsstrang an sich.

    Ein wenig ermüdet bin ich auch von Harry Nelson und Ruth Galloway. Vor allem Nelson fand ich im ersten Teil noch etwas vielschichtiger und spannender. Seine wiederholt sexistischen Ansichten werden zwar nicht unbedingt positiv dargestellt, bekommen für meinen Geschmack aber auch zu wenig Contra und werden irgendwann langweilig. Seine für mich seltsam anmutende Rückkehr zum Katholizismus war auch nicht so ganz meins.
    Und auch wenn Ruths Entwicklung durch die Geburt von Kate natürlich eine deutliche Veränderung mit sich bringt, kommt sie mir schon ein wenig monoton vor.


    Trotz all dieser Mängel mag ich die Charaktere an sich und auch den Nebenfiguren haucht Griffiths durchaus Leben ein und gibt ihnen eigene Handlungsstränge mit. Und auch das Thema forensische Archäologie und der Schauplatz Norfolk sind ein Pluspunkt.


    Ich denke ich werde die Reihe immer wieder mal weiterlesen bzw. -hören. Die Bücher sind zügig zum Lesen und gute Unterhaltung, wenn man leichte Lektüre sucht. Was ich so von den weiteren Teilen bisher spoilerfrei gelesen habe, bleiben diese Wiederholungen aber ein Kritikpunkt.


    Was wahrscheinlich völlig an mir liegt: ich tue mir etwas schwer bei der Vorstellung ein Baby "Kate" zu nennen. Ich weiß nicht mal wieso, meine eigene Nichte heißt Katharina und die rufen wir auch mit ihrem vollen Namen. Bei "Kate" sehe ich aber immer eine erwachsene Frau vor mir und nicht ein kleines Baby. Mit "Katie" käme ich besser zurecht, da würde ich aber in Clinch mit Ruth kommen ;)

    Ich melde mich hier auch wieder mal. Ich komme eigentlich ganz gut voran mit dem Lesen, nur "The Wise Heart", ein Standardwerk aus der buddhistischen Psychologie, geht bei mir immer nur in Etappen, wo ich ein paar Kapitel lese und es dann wieder ein paar Wochen ruhen lasse. Ich rede mir ein, dass ich die Inhalte eben ausgiebig verarbeite ^^


    Ansonsten hab ich seit Mitte März drei Romane, eine Graphic Novel und fünf Hörbücher beendet. Das ist für mich schon ein ganz guter Schnitt.


    Bei den Hörbüchern waren der neueste Teil der Peter Grant Reihe "False Vale" von Ben Aaronovitch dabei, der mir ganz gut gefallen hat und die ersten drei Teile der Ruth Galloway Reihe von Elly Griffiths. Ich schwindle ein bisschen, denn beim dritten Teil habe ich noch 50 Minuten zu hören ^^ Bisher gefällt mir die Reihe ganz gut, manches finde ich aber auch nicht so gut. Für die leichte Unterhaltung zwischendurch passt es aber ganz gut.

    Ich bin ja schon sehr lange ein Fan von Gaiman, habe die meisten seiner Romane gelesen, lese seine Blogposts, folge ihm auf Social Media.

    Was ich aber nie geschafft habe: die Comics zu lesen, die ihn überhaupt bekannt gemacht haben und mit denen er in gewissen Kreisen bis heute viel eher in Verbindung gebracht wird als mit seinen Romanen. Bis jetzt! ;)


    Es war nicht leicht und das liegt vor allem daran, dass ich zwar die Form Graphic Novel spannend und interessant finde, und als Kind und Jugendliche auch viele Comics gelesen habe, als Erwachsene aber nie sehr in dieses Genre eingetaucht bin.

    Mein Freund hat die ersten Bände der Sandman-Reihe und der erste Teil "Preludes and Nocturnes" lag schon länger in meiner Nähe, weil ich es endlich versuchen wollte.


    Jetzt habe ich es also geschafft und muss sagen, dass mir der erste Band ganz gut gefallen hat. Ein wenig musste ich mich mit den Zeichenstilen anfreunden und es ist nicht der Stil, der mir sofort zusagt. Ich glaube aber, dass er mir mit der Zeit trotzdem besser gefallen wird, wenn ich mehr in die Geschichte eintauche und dann auch emotional was damit verbinde.


    Die Ausgaben, die ich lese, sind übrigens noch die originalen Ausgaben aus den 90ern. Die gesamte Reihe wurde mit Aufkommen der Digitalisierung ja neu gefärbt (recolored). Mein Freund besitzt die ersten fünf Paperback-Ausgaben, wenn ich so weit komme, bin ich auch schon sehr gespannt auf die neuen Ausgaben anschließend. (Die dann aber eventuell am Tablet in einer Comic-App und nicht gebunden.)

    Jetzt bin ich jedenfalls mal bei Band 2.

    Oh, auf die Serie freue ich mich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ist aber schon etwas her und ich weiß vieles nicht mehr. Das sind eh keine schlechten Voraussetzungen für die Serie, so wird mir weder fad, noch ärgere ich mich über Änderungen :D


    Ich mag die Arbeit von Reese Witherspoon über ihre Produktionsfirma auch, sie setzt ja hauptsächlich Geschichten und Buchverfilmungen von und mit Frauen um, genauso wie bei ihrem Buchklub.

    Der zweite Band der Reihe war für mich etwas enttäuschend, denn er hat mich etwas zu sehr an den ersten Band erinnert – auf mich wirkte er wie ein zweiter Aufguss des gleichen Themas. Der zu lösende Fall ist in diesem Buch leider der Schwachpunkt.

    Mir ging es genauso. Und wo ich im ersten Teil noch die Atmosphäre sehr stimmig fand, fehlte mir diese hier im zweiten Teil umso mehr.

    Auch die ganzen Komplikationen um Ruths Schwangerschaft fand ich zeitweise fast etwas nervig, aber das lag vor allem daran, dass Ruth sich hier manchmal eher wie ein Teenager als eine erwachsene Frau verhält.


    Nach kurzem Zögern habe ich mir dann aber doch den dritten Band gekauft und hoffe jetzt, dass die Reihe sich trotzdem positiv weiterentwickelt.