Beiträge von tári

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Der zweite Band der Reihe war für mich etwas enttäuschend, denn er hat mich etwas zu sehr an den ersten Band erinnert – auf mich wirkte er wie ein zweiter Aufguss des gleichen Themas. Der zu lösende Fall ist in diesem Buch leider der Schwachpunkt.

    Mir ging es genauso. Und wo ich im ersten Teil noch die Atmosphäre sehr stimmig fand, fehlte mir diese hier im zweiten Teil umso mehr.

    Auch die ganzen Komplikationen um Ruths Schwangerschaft fand ich zeitweise fast etwas nervig, aber das lag vor allem daran, dass Ruth sich hier manchmal eher wie ein Teenager als eine erwachsene Frau verhält.


    Nach kurzem Zögern habe ich mir dann aber doch den dritten Band gekauft und hoffe jetzt, dass die Reihe sich trotzdem positiv weiterentwickelt.

    Ich war auf der Suche nach einer relativ lockeren Murder Mystery Reihe, die ich als Hörbuch hören kann. Ein wenig habe ich dabei immer die David Hunter Reihe von Simon Beckett im Hinterkopf, wobei mir da die ersten zwei Teile sehr gut gefallen haben, ich dann aber sehr schnell das Interesse verloren habe und nie über den dritten Teil hinaus gekommen bin.


    Ruth Galloway hat jedenfalls insofern Parallelen zu David Hunter, in dem der eine forensischer Anthropologe/Arzt und die andere forensische Archäologin ist. Für Wissenschaftlerinnen als Protagonistinnen habe ich sowieso ein Faible, vor allem wenn es aus dem Gebiet Anthropologie, Geschichte kommt.

    Außerdem leben beide in Norfolk und die Beschreibungen der Landschaft und des Lebens in einem abgeschiedenen Teil von Norfolk haben mir an dem Buch sehr gut gefallen. Das Buch wird hier sehr von der Atmosphäre getragen, die die Autorin zeichnet.


    Den Kriminalfall selbst fand ich nicht überragend, habe auch einiges vor Ende erraten, aber das stört mich nicht, solange das Drumherum halbwegs passt.

    In Summe hat mir der ersten Teil dieser Reihe ganz gut gefallen und ich habe dann auch gleich den zweiten Teil gekauft.

    Ich habe das Buch kürzlich beendet und es war eine nette, entspannende Sommerlektüre (im Frühling ^^), hat mich jetzt aber auch nicht vom Hocker gehauen. Letzteres habe ich aber auch nicht erwartet, also passt das schon so.


    Im Grunde hänge ich mich an die Kritik von Grisel an. Zum einen war das vermeintliche Wunschdenken der Autorin in Sachen politische Realtität ein wenig zu viel, zum anderen waren mir da fast schon etwas zu viel Verständnis und beinahe perfekte Reaktionen vorhanden, was vor allem das Umfeld von Alex angeht. Ein wenig Konflikt gibt ja auch die Möglichkeit zu Charakterentwicklung und vor allem finde ich Menschen mit Ecken und Kanten einfach ein wenig interessanter.


    Was mich auch fast ein wenig gestresst hat, waren die Karriere-Schnellstraßen, auf denen sich Alex und seine Schwester befinden. Dass das als Präsidentinnenkinder natürlich etwas anders ist und vor allem sehr viel leichter, ist mir natürlich klar, aber trotzdem fand ich es fast ein wenig befremdlich. Vor allem Alex konnte ich seine fast schon sture Besessenheit, Politiker zu werden und nur dieses eine Ziel zu verfolgen, nicht ganz abkaufen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er gerade mal Anfang 20 ist.

    Und auch, dass er dann sogar noch sein Studium vor dem ganzen Chaos mit summa cum laude abschließt, fand ich irgendwie unnötig perfektioniert. Es hätte nichts an der Geschichte verändert, hätte er einfach einen guten Studienabschluss, und es hätte Alex für mich ein wenig greifbarer gemacht.


    Ansonsten war es aber eine nette, unterhaltsame Geschichte. Gerade bei Henry musste ich auch mehrmals an den realen Prinz Harry und Meghan denken. Als die beiden ihren Rückzug bekannt gaben, haben ja viele Medien über die beiden berichtet, als hätte jeder britische Büger einen dezidierten Besitzanspruch an den Royals und wäre jetzt zu Recht sauer, dass einer von ihnen sein eigenes Leben leben möchte. Da fand ich schon sehr gut dargestellt, wie eng eigentlich auch so ein scheinbares Traumleben sein kann.

    Die Grundidee, Patroklos und Achill als Liebespaar anzulegen hat mir sehr gut gefallen. Doch leider plätschert die Geschichte vor sich hin und es kam selten richtige Lesefreude auf.


    Ich hatte vielleicht einfach zu viel erwartet, denn die sprachliche Finesse von „Ich bin Circe“ konnte ich hier nicht finden.

    Ich habe ja um Circe bisher einen Bogen gemacht, eben weil ich von Achilles eher enttäuscht war. Aber wenn ich das lese, frage ich mich, ob ich der Autorin nicht noch eine Chance geben soll.

    Patrick Rothfuss hat wohl tatsächlich schon öfter erwähnt, dass er unter einer affektiven Störung leidet und dass sich diese negative auf sein Schreiben auswirkt.

    Er hat auf seinem Blog auch erzählt, dass der Tod seines Vaters vor ein paar Jahren in ziemlich mitgenommen hat.


    Patrick Rothfuss scheint ja ganz schön umtriebig zu sein, aber vielleicht sollte er sich einfach mal an seinen Schreibtisch setzen und schreiben. Oder bekannt geben, dass die Königsmörder-Chroniken unvollendet bleiben, dann ist es so. Aber dieses Hinhalten finde ich nicht ok.

    Ich gehe mal nicht davon aus, dass er das absichtlich so macht. Wer weiß, was seine eigenen Pläne sind für die Reihe.

    Viele Menschen mit affektiven Störungen leiden übrigens an den Äußerungen ihres Umfeldes, dass sie doch gar nicht so depressiv wirken. Depressionen und andere Störungen aus dieser Gruppe haben viele Gesichter und ich denke es liegt nicht an uns, zu bewerten, ob ein Autor depressiv genug ist, damit er sein Buch verschieben kann.

    Es gibt übrigens auch affektive Störungen, die ähnlich aussehen wie eine bipolare Störung nur abgeschwächt. Es kommt zu depressiven Episoden, die dann von hypomanen Episoden abgwechselt werden. In diesen Episoden wirken die Betroffenen voller Tatendrang und energiegeladen, leiden aber gleichzeitig an Ideenflucht, Zerstreutheit und fehlenden Fähigkeiten sich auf etwas zu fokussieren. Das Umfeld nimmt das aber oft nicht als Symptom war, da es eben nicht so ausgeprägt ist wie bei einer vollen manischen Episode.

    Das nur zusätzlich, weil Rothfuss meines Wissens seine genaue Diagnose nicht bekannt gegeben hat, nur dass es eine affektive Störung ist und da denken die meisten dann an eine unipolare Depression, das muss aber nicht so sein.

    Zank ja, der Post, den ich gemeldet habe, wurde auch geteilt von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Ich mag ihn gern, mir ist aber schon öfter aufgefallen, dass er auf Facebook recht anfällig für Mist ist.

    Diskussionen darüber erlebe ich da auch nicht immer als sehr sinnvoll, deswegen war eben meine Strategien den Urheber zu melden, in der Hoffnung, dass ich nicht die einzige bin und der Inhalt zumindest nicht mehr so leicht verbreitet wird. Leider reagiert Facebook seltenst, aber ich gebe nicht auf :rollen:


    Übrigens gibt es auch spannende Forschung dazu, die zeigt, dass das Diskutieren über die Verschwörungstheorien eher zu einem Verstärken des Glaubens daran führt. Das liegt schon an den Ursachen, die überhaupt dazu führen, dass jemand an sowas glaubt. Tatsächlich wirksame Interventionen waren eher indirekter Art.


    Jedenfalls liegt mein persönliches Augenmerk immer eher am Publikum als am Verbreiter. Und wenn dann jemand wie Attila Hildmann, der viele Anhänger hat, sich in dieser Weise auf Social Media äußert, empfinde ich das nochmal als problematischer.

    Das stört mich übrigens generell auch an vielen Influencern, Promis, etc. Gwyneth Paltrow ist eine gute Schauspielerin, aber sie ist keine Expertin für Gesundheit. Trotzdem erzeugt ihre Expertise in einem Bereich so einen Halo–Effekt, der ihr unbewusst, bewusst sofort auch Expertise und Glaubwürdigkeit in einem völlig anderen Bereich fälschlicherweise attestiert.

    Da braucht man gar nicht psychisch krank sein, damit man diesen Effekt an sich selbst erlebt. Jemanden, den wir mögen, glauben wir viel mehr, als jemanden, den wir unsympathisch finden

    Nur mal so allgemein in den Raum gestellt: man kann auch ein Arsch sein und psychisch krank. Das sind keine voneinander exklusiven Kategorien :zwinker:

    Deswegen gibt es ja auch Gerichtsgutachter, die einen ziemlich harten Job haben. Nur weil jemand eine Schizophrenie-Diagnose hat, heißt ja noch lange nicht, dass er zu dem Zeitpunkt, wo er seine Frau erstochen hat, nicht genau wusste was er tat und was die Folgen seiner Tat sind.

    Menschen mit einer psychischen Störung und auch jene mit tiefgreifenden Persönlichkeitsstörungen geben ja nicht automatisch alle Eigenverantwortung ab.


    Ich habe erst kürzlich auf Facebook einen Post gemeldet, der auch Verschwörungstheorien verbreitet hat. Auch Corona-bezogen, aber andere Ausführungen. Die Rhetorik bei beiden ist aber erschreckend gleich, einzelne Textbausteine sind 1:1 ident.

    Houellebecq war mir noch nie sympathisch, aber ich habe mich auch nicht tiefergehend mit seinen Ansichten beschäftigt.

    Geht mir genauso.

    Für mich ist er vom Typ her in einer Schublade mit Handke. Beide bekommen von der Kritik dieses Schild "enfant terrible der Intellektuellen" umgehangen, beides ältere, weiße Männer, die es sich auf ihren Privilegien gemütlich gemütlich gemacht haben. Beide umweht sowas arrogant Unnahbares.

    Da verliere ich das Interesse und lasse ihnen so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zukommen. (Solange sie keinen Nobelpreis bekommen :rollen: ...)

    Ich habe das Buch nicht gelesen, habe aber auch erst kürzlich wieder eine eher mittelmäßige Bewertung gelesen. Dass der Hintergedanke und das Thema top seien, aber Handlung und Charaktere eher nicht so. Das passt ja auch zu einigen Eindrücken hier.


    Mich reizt die Geschichte leider gerade auch gar nicht mehr.

    Das klingt für mich total falsch. Das ist ja selbst im Englischen falsch.

    Hm, aber kann man nicht im Englischen als Ellipse sagen "no wonder Ian was happy"?

    Ähnliche Phrasen findet man auch im Oxford Dictionary.


    Da wäre es im Englischen ja einfach ein Ellipse von "no wonder (that) Ian was happy", also alles nach dem Verb "wonder" wäre ein untergeordneter Nebensatz. Wobei im Englischen die Satzstellung in Haupt- und Nebensetzen gleich ist, nämlich Subjekt-Verb-Objekt ist, oder nicht?

    Im Deutschen gibt es bei untergeordneten Nebensätzen aber meistens eine Verbletztstellung, also Subjekt-Objekt-Verb und die Satzstellung kann nicht einfach so verändert werden. Aber genau hier gibt es durchaus einen Sprachwandel, wo das Verb in manchen Nebensätzen schon an die zweite Stelle rutscht. Bei weil-Sätzen passiert das zum Beispiel.


    Ich glaube aber, dass ich solche Phrasen durchaus schon öfter mal gehört habe, auch wenn ich sie persönlich auch eher unschön finde. Aber wenn, dann eher Umgangssprache und ob es dann ein Anglizismus ist, oder ein Sprachwandel, der sich unabhängig vom Englischen im Deutschen vollzieht, wüsste ich auch nicht.

    So, ich wurde überzeugt, dem Buch eine Chance zu geben! :D


    Eigentlich bin ich kein Fan von Büchern, bei denen es um Figuren geht, die sich ganz offensichtlich an noch lebenden Personen anlehnen.

    Und auch hatte ich irgendwie Angst, das Buch könnte sich lesen, wie eine dieser selbsternannten Royal-Expert*innen, die überall im deutschsprachigen Fernsehen hervorkommen, sobald eine Hochzeit ansteht oder auch beim jährlichen Trooping the Colour.

    (Ich mag ja Trooping the Colour irgendwie, aber die dazu laufende Kommentarspur irgendwelcher Societydamen und -herren finde ich furchtbar.)

    Aber auch beim Team USA war der Kontrast fast schon zu extrem, statt Trump eine demokratische, liberale, geschiedene Präsidentin mit multikultureller Familie!

    Das ist genau der Grund, weshalb ich solchen Büchern wie oben erwähnt eher aus dem Weg gehe. Aber wenn mich das Buch ansonsten überzeugt, dann nehme ich das wahrscheinlich in Kauf.


    Jedenfalls habe ich mit dem Buch begonnen und bin schon gespannt, wie es mir gefällt.

    Ich habe das Buch letzten Herbst als Hörbuch gehört.

    Nachdem ich die Six of Crows Reihe sehr gerne mag, die Shadow und Bone Trilogie ganz nett fand und von King of Scars eher enttäuscht war, war ich schon sehr gespannt auf diesen Roman, der als erstes nicht NA/YA-Buch von Bardugo vermarktet wurde.


    Ich war bereits zu Beginn gewarnt, dass das Buch ziemlich blutig rüber kommt und daher hat es mich vielleicht nicht so überrascht oder erschreckt.

    Die Figuren im Roman mochte ich wieder sehr gerne, aber die sind es generell, die mich immer wieder zu den Büchern von Leigh Bardugo hinziehen. Auch die Geschichte fand ich grundsätzlich spannend und durchaus in Anteilen mal etwas neues.

    In Summe hat mich der Roman aber dennoch nicht ganz überzeugt. Zum einen finde ich, dass einen "Erwachsenenroman" durchaus mehr ausmacht, als mehr Sex und mehr Blut. Ich hatte aber den Eindruck, dass Bardugo gerade an diesen beiden Elementen geschraubt hat - mehr am Blut als am Sex - um zu beweisen, dass sie auch für Erwachsene schreiben kann. Das war mir ein bisschen zu plakativ. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Six of Crows ohnehin schon mehr adult als new adult war, von daher fand ich diese Trennung auch etwas künstlich herbeigeführt.

    Zwar wusste ich beim Lesen, dass ich mich auf Frau Bardugo verlassen kann und dass sie alles aufklären und verbinden wird, aber gerade zu Beginn der Geschichte habe ich doch einige Nerven gelassen. Ich war etwas verwirrt durch die Zeitsprünge und musste mich stark auf die Geschichte konzentrieren.

    So ging es mir auch, das war allerdings auch bei Six of Crows schon ähnlich. Im Gegenteil zu letzteren bin ich Ninth House aber nie so richtig verfallen, auch dann nicht, als ich mich eingelesen hatte.

    Das I-Tüpfelchen war für mich der Kriminalfall, der sich wie eine zweite Haut über die Handlung legt und sie von Seite zu Seite mehr bestimmt. Alex ermittelt heimlich, da sie der Mord nicht loslässt. Und Ich liebe Phantastik mit Krimielementen, die nicht zu starr in der Handlung erscheinen.

    Diese Mischung aus Fantasy und Krimi fand ich auch sehr reizvoll.


    Ich freue mich auf den zweiten Teil, weil ich wissen möchte, wie es mit Darlington und Alex (und auch Turner und Dawes) weitergeht. Ich hoffe aber auch, dass Bardugo sich genug Zeit für die Geschichte lässt und vielleicht noch einen Tick besser wird. Im Zweifelsfalls ist mir eine spannende Charakterentwicklung wichtiger, als ein möglichst rasanter - und blutiger - Plot.

    Ich habe Tyll von Kehlmann als Hörbuch gehört. Das hat mir gut gefallen, aber "Die Vermessung der Welt" hat mich damals irgendwie mehr mitgerissen.


    Ansonsten habe ich mir nur die Shortlist durchgesehen und davon würden mich "The Memory Police" und "The Adventures of China Iron" interessieren.

    Bei beiden würde ich aber auf die deutsche Übersetzung warten, wenn ich ohnehin eine Übersetzung lesen muss, dann lieber gleich die deutsche. (Obwohl ich ja sehr gerne auf Spanisch lesen wollte, aber ich befürchte, dass mein Spanisch dafür nicht ausreicht.)

    Weratundrina Eleanor Oliphant ist super! Ich fand es aber auch ziemlich bedrückend.


    Ich bin bei meinem Hörbuch sehr langsam unterwegs, aber was solls, ist ja kein Wettbewerb.


    Am Kindle lese ich gerade vorzugsweise am Balkon in der Sonne weiter mit "The Last Letter" und schätze, dass ich bald fertig werde.

    Der Roman ist schon enorm schwulstig und melodramatisch, aber aktuell auch so angenehm zum Kopfabschalten.

    Im Grunde werden die üblichen Schnulzenklischees erfüllt, aber ein paar Details sind auch drinnen, die mir die Autorin sympathisch machen. Zum Beispiel finden Sexszenen mit Kondom statt.

    Ich habe mich unabsichtlich-absichtlich schon zum Ende gespoilert und weiß, dass es sehr polarisiert, aber das stört mich nicht so sehr. Ich glaube, trotz der auch ernsten Themen, ist es für mich im Moment ein Buch, das ich eben nicht zu Ernst nehme und mich einfach unterhalten lasse.

    Achja und am Wochenende habe ich endlich an einem Buch weitergelesen, dass jetzt schon seit ein paar Monaten auf meinem Stapel neben dem Bett liegt und das ich überall mithin schleppe, um es dann doch nicht zu lesen :verlegen:


    The Wise Heart von Jack Kornfield, ein Klassiker der buddhistischen Psychologie.


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    Vielleicht ist es auch gut so, dass ich bis jetzt gewartet habe und es genau dann lese, wo ich es am besten gebrauchen kann.

    Ich komme gerade nicht sehr zum Lesen, aber bald hoffentlich mehr.


    Bei meinen Hörbuch "Der dunkle Wald" bin ich jetzt ungefähr bei der Hälfte angelangt. Es gefällt mir ganz gut, aber ich muss auch zugeben, dass ich zeitweise nicht ganz mit meiner Aufmerksamkeit bei der Sache bin.

    Als ich das Buch begonnen habe, war die Krise noch weiter weg. Inzwischen ist es seltsam ein Buch zu hören, wo es darum geht, dass sich die Menschheit auf eine globale Krise vorbereitet. Zum Glück hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch schon wieder auf.


    Am Kindle habe ich die Tage mit "The Last Letter" von Rebecca Yarros angefangen.


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    Immer dann, wenn um mich herum gerade sehr viel passiert, zieht es mich zu schnulzigen Liebesromanen, bei denen ich nicht viel nachdenken muss.

    Eigentlich finde ich diese amerikanische Soldatenverehrung ja ganz befremdlich und gehe Büchern aus dem Weg, wo es zu sehr darum gehen könnte. Die Autorin ist mit einem Berufssoldaten verheiratet und ich hoffe mal, dass das wenigstens etwas Realismus mitbringt. (Oder auch das Gegenteil davon, ich werde es sehen.)

    Jetzt hoffe ich noch, dass sich unsere Hauptfigur nicht als Alphamale herausstellt, denn in letzter Zeit häufen sich die Fälle, wo ich Liebesschnulzen aus diesem Grund dann abbreche. Und ich habe ja eh schon keine zu hohen Anforderungen an so einen Roman ^^


    Bisher ist die Handlung sehr, sehr melodramatisch, aber vielleicht brauche ich ja jetzt genau so was. Etwas, wo ich in den verrückten Zeiten wie diesen immer noch sagen kann "wie unrealistisch!" ;)

    Ich habe gestern Normal People fertig gelesen.


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    Ich kann jetzt verstehen, dass dieses Buch polarisiert. Ich tue mir selbst schwer mit einer Bewertung. Die erste Hälfte hat mir gefallen, die zweite Hälfte lässt aber meiner Meinung nach ziemlich nach. Vor allem haben mich in der zweiten Hälfte dann die Kritikpunkte am gesamten Buch mehr gestört, weil nichts mehr kam, was diese abschwächen würde.

    Aber viele sind ja auch völlig begeistert von diesem Buch, was ich teilweise vielleicht nachvollziehen kann.


    Ich weiß noch nicht, was ich als nächstes lesen soll. Das ist leider eine Entwicklung, die ich bei mir schon seit fast einem Jahr bemerke: ich tue mir immer schwerer mit der Auswahl und es fühlt sich oft ein wenig zwanghaft an, ein Buch auszuwählen. (Das geht mir übrigens bei Serien und Filmen genauso.)