Beiträge von British_Soul

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Heute bin ich mehr zum Lesen gekommen, habe allerdings nicht zum Roman gegriffen, sondern doch zum Buch von Yalom. Irgendwie lässt mich die Arbeit auch am Wochenende nicht los...trotzdem waren auch dort wieder schöne Anregungen dabei und ich finde es schade, wieviel auf "Sachlichkeit" (in Bezug auf Verhalten des Therapeuten gegenüber den Patienten) in der Psychotherapie (zumindest in meinem Studium und der Ausbildung) Wert gelegt wird.


    Außerdem habe ich einige Sagen aus dem Buch Sagen des klassischen Altertums weitergelesen - um wenigstens ein bisschen mit den Vorsätzen für dieses Jahr voranzukommen. Trotzdem fühlt es sich zu sehr nach einem Muss an; die vielen Namen und Orte kann ich mir nie merken und leider vergesse ich die meisten Geschichten direkt wieder.


    Gestern war ich noch kurz in Dresden, um eine meiner (neuen) Lieblingsbuchhandlungen aufzusuchen, und rausgegangen bin ich mit "Blade Runner" von Philip K.Dick.

    Da muss ich jetzt direkt fragen welche Buchhandlung du meinst und wo genau die ist. :saint:

    Gestern abend habe ich noch den Weihnachtsroman zu ende gelesen und heute morgen die Rezension geschrieben. 5 Sterne und eine Leseempfehlung:


    Natalie Cox - Winterwunder für die Liebe

    Oh super - ich suche immer wieder nach Geschichten zum Winter/Weihnachten und lege die meisten alleine beim Klappentext schon weg, weil man all die Handlungen beliebig austauschen könnte und in Kitsch versinkt. Aber nach deiner Rezi schaue ich es mir mal genauer an.

    Ich habe diese Wochenende nichts Größeres vor als ein bisschen Kleinkram zu erledigen und hoffe, dass ich statt Netflix (Schaut jeder im ersten Netflix-Monat zu viel???) wieder mehr zu einem Buch greife.


    Seit vielen Wochen lese ich nebenbei das Buch "Der Panama-Hut - oder was einen guten Therapeuten ausmacht" von Irvin Yalom. Es enthält viele Anregungen für meine Arbeit, aber auch für das persönliche Leben. Trotzdem lese ich es nur häppchenweise und nach den zig Überstunden die letzten Wochen wäre es vielleicht mal gut, am Wochenende ganz von Arbeit abzuschalten.:autsch:


    Daher ist mein Ziel, endlich mit "Wintermärchen" von Mark Helprin zu beginnen (Der SLW lässt grüßen...ebenso meine Mutter, die das Buch vor Jahren gelesen hat und mich immer wieder fragt, ob ich es nicht endlich auch mal begonnen habe - immerhin hat sie es mir geschenkt, weil ich meinte es wäre schon so lange auf meiner Wunschliste gewesen.:verlegen:).


    Nun also die Hoffnung, dass wir uns gegenseitig etwas motivieren und die Wochenendstunden mit vielen schönen Lesestunden verbringen können.:zwinker:


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    Gäbe es denn einige unter euch, die gerne ein Lesewochenende verbringen würden?

    Ich habe den letzten Monat Netflix entdeckt und kaum gelesen, was mich langsam etwas nervt - ein Lesewochenende würde da vielleicht helfen... :verlegen:

    Du machst mir die Entscheidung leichter Dani79 .

    Jetzt bin ich etwa auf Seite 200 und habe in der Zwischenzeit immer mal wieder Seiten überblättert.

    War es zunächst (nach einem wirklich spannendem Auftakt der Handlung) die zu detaillierte Beschreibung des Zustands eines Toten (Gehirn, Auge etc.), wurde die Geschichte abstrus und wirkt nun so schräg, um das scheinbar abgrundtief Böse deutlich zu machen.

    Vor allem die vielen Gedankengänge und Beschreibungen machen das Buch so träge, mehr Dialoge wurden die Handlung ins Laufen bringen.

    Aber so werde ich das Buch lieber abbrechen.


    So sehr ist mir das gar nicht aufgefallen. Und wenn, dann habe ich es mir damit erklärt, dass sie unsicher ist. Junge Frau, das erste Mal weit weg von zu Hause, sonst eher wenige soziale Interaktion, dann auch noch solch ungewöhnliche Menschen. Vermutlich hätte ich meist auch nur gelächelt. :breitgrins:


    Was mich eher gestört hat, war dieser Eiertanz zwischen ihr und dem Mann. Das zog sich künstlich in die Länge schien mir.

    Leider bin ich mit meiner Meinung zu diesem Buch etwas zwigespalten. War der Prolog noch wirklich vielversprechend, folgten dann an die 80-90 Seiten, die zwar wichtig im Zusammenhang mit unserem Ermittler und seiner Familie und vermutlich auch für die komplette Krimi-Reihe sind, in meinen Augen aber für ein Buch mit rund 480 Seiten eindeutig zu lang und zu ausführlich geraten sind, zumal ich mich auf wirklich spannende Lesemomente gefreut und diese auch anhand des Klappentextes erwartet habe.

    Ich kann dich total verstehen!

    Tatsächlich habe ich das Buch nach etwa 100 Seiten einige Zeit beiseite gelegt und in der Zwischenzeit andere Bücher gelesen. Man braucht da wirklich etwas Puste, bis man für das Durchhaltevermögen belohnt wird!

    Eines möchte ich gleich vorweg nehmen: man sollte dieses Buch nicht lesen wenn man nicht schon die Vorgänger der Serie kennt. Sonst wird zuviel vorweg genommen.

    Da ich das Buch gebraucht ganz günstig kaufen konnte, habe ich es mitgenommen, ohne die zwei vorigen Teile der Reihe zu kennen. Es stimmt schon, so einiges der Vorgängerbände wird hier erklärt, sodass die Lesefreude genommen wird, sollte man doch noch zu den vorigen Bänden greifen. Hat man das jedoch nicht vor, kann man den Teil gut unabhängig lesen - als Neuling hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas an Erläuterungen fehlt, um die Handlung zu verstehen.

    Dafür kann man einen genaueren Blick in Wills Seele werfen. Leider ist für mich seine Beziehung zu Angie Polaski nicht nachvollziehbar

    Das fand ich auch ziemlich schräg. Nun kenne ich ihn als Neueinsteiger kaum, doch da schien mir einiges sehr weit hergeholt und konstruiert, damit die Handlung weitergeführt werden kann.


    Insgesamt aber eine wirklich spannende Geschichte, deren Charaktere facettenreich scheinen und neugierig auf deren weitere Entwicklung machen. Eine schöne Mischung aus Ermittlung und Privatem.

    Die Auflösung hat mich auch nicht gänzlich zufrieden gestellt. Da hätte ich mir mehr Hintergründe gewünscht, z. B.


    Knapp 4ratten

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    Zunächst: Auch wenn das Buch das dritte der Reihe ist, kann man es problemlos unabhängig lesen. Wichtige vorangegangene Aspekte werden eingestreut und Cliffhanger gibt es ebenso nicht.


    Rückentext:

    Detective Inspector Geraldine Steel hat in ihrer Dienstzeit schon viele furchtbare Dinge gesehen. Doch als die Leiche der Schulleiterin Abigail Kirby in einem Park gefunden wird, ist selbst die erfahrene Ermittlerin entsetzt. Denn die Frau wurde nicht einfach nur getötet - ihr wurde die Zunge herausgeschnitten, während sie im Sterben lag. Geraldine und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel - und bald vor der nächsten verstümmelten Leiche, einem Mann, dem vor seinem Tod die Augen entfernt wurden. Als wenig später die Tochter des ersten Opfers verschwindet, ahnt Geraldine, dass ihnen die Zeit davonläuft.


    Meine Meinung:

    Das Buch umfasst 415 Seiten. Oder anders gesagt: 68 Kapitel. Da kann man sich vorstellen wie kurz die jeweiligen Kapitel sind, jeweils mit einem Schlagwort als Überschritt, das quasi vorwegnimmt, um wen oder was es im Kapitel geht. Man springt so also ununterbrochen vom einem Setting zum nächsten, um vermeintlich Spannung zu erzeugen – aber leider auf Kosten des Leseflusses.

    Die Sprache ist sehr einfach gehalten, erinnert teilweise an Jugendbücher. Und das nicht nur, wenn die verschiedenen Teenager im Fokus stehen.

    Kritische Punkte scheinen oft gar nicht erst ausgearbeitet, sondern werden umschifft, indem ohne Erklärung Schritte übersprungen werden und man sich fragt wie z. B. jemand darauf gekommen ist.

    Wer für die Morde verantwortlich ist, habe ich mir bereits früh gedacht, einzig die Hintergründe waren somit eine Überraschung.

    Das Cover lässt zunächst einen stimmungsvollen Krimi erwarten, im Sinne einer „beschaulichen Dorfatmosphäre“. Und trotzdem gibt es gefühlt neben Dialog und Interaktion kaum etwas, das ein Gefühl für die Umgebung aufkommen lässt.


    Insgesamt ist das Buch mäßig spannend, wirkt holprig und nicht ganz ausgegoren, so interessant die Rahmenhandlung auch klingt und auch trotz der verschiedenen Fährten, welche die Autorin zu legen versucht.


    Fazit: Man verpasst nichts und ich zweifle, ob ich ein weiteres Buch der Reihe lesen werde.


    2ratten

    Ich sehe schon, nicht nur ich bin nicht so schnell in die Geschichte gekommen wie sonst.

    Nach einigen anderen Büchern von Rebecca Gablé muss man sich hier zunächst an ein etwas anderes Konzept gewöhnen.

    Der Beginn an einem völlig unerwartetem Ort sowie die Perspektivenwechsel kommen somit für „alte Gablé-Hasen“ überraschend und letzteres führte dazu, dass ich mich nur bedingt in die Charaktere einfühlen konnte.


    Das Einweben heikler Themen – z. B. der Antisemitismus, die Käuflichkeit des Klerus, der Umgang mit Menschen, die durch physische oder psychische Merkmale auf das Wohlwollen ihrer Umgebung angewiesen waren – geschieht wie nebenbei und funktioniert hier außerordentlich gut. Davon hätte ich gerne noch mehr gelesen.

    Ebenso ist das Aufgreifen von Geschehnissen aus dem vorigen Teil sehr willkommen. Ob Personen, Orte oder Handlungen, an die erinnert werden. All das lässt die Geschichte ein Stück weit authentischer erscheinen.


    Trotz teils verwirrender Beziehungen und Zugehörigen der Charaktere und zwei etwas langatmigen Stellen ist das Buch in seiner Gesamtheit spannend und aufregend. Trotz, oder vielleicht gerade wegen, der vielen Unglücke, Intrigen und Feindschaften. Und dennoch fehlt mir jedes Mal ein Stück das Alltags, des Lebens der Bauern und auf der Burg, ohne das eine neue Hiobsbotschaft über die Anwesenden hereinbricht. Denn meist hat man kaum Zeit zum Durchatmen.


    All das ist Jammern auf hohem Niveau – im Vergleich zu ihren anderen Büchern, die in der Umgebung spielen, ist man mehr gewohnt, und doch ist Rebecca Gablé eine Klasse für sich.


    4ratten

    Wie nicht anders zu erwarten war, hat sich der Verlag wieder unheimlich viel Mühe mit der Gestaltung des Romans gegeben. Die Illustrationen passen perfekt zur Handlung, das Nachwort ist ausführlich und hat all die Fragen beantwortet, die ich mir beim Lesen gestellt habe. Im Einband des Buches befindet sich eine Karte, ein Personenverzeichnis der historischen Persönlichkeiten sucht man ebenfalls nicht vergeblich. Die Umschlaggestaltung finde ich zwar wunderschön, aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich es sehr schade finde, dass der Buchrücken nicht zu den anderen Romanen der Autorin passt.

    Das unterschreibe ich komplett!

    Mir geht es ähnlich wie euch. Die Idee versprach mehr, dazu noch der deutsche Titel.


    Zunächst braucht das Buch etwas, um in die Gänge zu kommen und auch insgesamt wartet man immer auf „mehr“, als ob es nicht richtig losgeht.


    Dennoch lebt das Buch von seinen schrulligen Charakteren, die in Brocken Wheels leben, teilweise sehr einfältig gezeichnet, aber immer zum Liebhaben und gerne Zurückkehren sind.


    So verbringt man einige schöne Stunden mitten im Nirgendwo und auch wenn man die Handlung nicht unbedingt ernst nehmen kann, kann man sich ruhig selbst die Fragen stellen, wie man sein Leben so verbringt, womit man es füllt und ob es einen erfüllt.


    3ratten

    Kathrin : Was für ein Zufall. :winken:

    Es geht tatsächlich um Robert. Das Buch habe ich derzeit nicht parat, fürchte aber, dass man die Stelle ohnehin nicht schnell finden würde.

    Oder ein legitimer Grund, das Buch irgendwann erneut zu lesen, um dem Geheimnis doch noch auf die Spur zu kommen.:zwinker:

    Die Bücher von Rebecca Gable lese ich immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits taucht man so tief in die Geschichte ein, freut sich über viele Lesestunden und dass das Buch viele Seiten hat, andererseits fällt es mir immer sehr schwer, die Figuren gehen zu lassen.

    Hier fühlt man sich nie wie ein unsichtbarer Beobachter, sondern wie ein Teil der Gruppe, fiebert mit, ärgert sich tierisch, bangt und hofft.

    Und anders als Avila habe ich die meisten Charaktere als facettenreich empfunden.:verlegen: Die meisten Personen, selbst die "nebensächlichen", weisen in meinen Augen viele Stärken und Schwächen auf, mir fällt niemand ein, der ganz platt Schwarz-Weiß gezeichnet ist. Und gleichzeitig kann man als Leser meist nachvollziehen was die jeweilige Person zu ihrem Handeln bewegt hat, ganz gleich, ob man dies gutheißt oder nicht.

    Dennoch hätte ich mir weniger glückliche Zufälle und Mut des Protagonisten Caedmon gewünscht – was der alles hat überstehen müssen…da nutzte sich das Mitfiebern irgendwann ab, könnte man sagen.


    Trotz allem wieder eine großartige Einbettung in den historischen Kontext, der mich als Leser immer wieder anregt zu weiteren Recherchen. Seien es Personen, Orte oder dieser unfassbar lange Teppich.

    Bis auf den Namen William und die Schlacht von Hastings 1066 wusste ich praktisch nichts über die damalige Zeit. Und gerade das Einbinden dieser Umwälzungen, des Lebens zu der Zeit und der Umgang mit der Eroberung durch die Normannen (Frisuren, Sprache, alltägliche Kleinigkeiten) machen dieses Buch zu einem Schatz.


    4ratten

    sie erzählt sehr detailliert, aber trotzdem noch so richtig knackig kompakt

    Ich frage mich ständig wie sie das schafft: So viel Handlung in ein Buch zu packen, ohne dass man das Gefühl hat, ewig daran zu lesen.

    [...] da gab es eine Szene, die ich nicht verstanden habe. An seinem Sterbebett versucht er Caedmon etwas zu sagen, wenn ich mich recht entsinne platzt William dazwischen. WAS wollte er ihm sagen? Wurde das aufgelöst?

    Der Punkt ist bei mir auch noch offen und ich frage mich, ob ich die Auflösung überlesen habe. Leider funktioniert der Link von Kathrin nicht mehr...was wusste Jehande Belleme über Robert?

    Mir geht es ziemlich genau wie Zank schon geschrieben hat.


    Es dauert etwas, bis einen das Buch fängt – zudem entwickelt es sich dann in eine völlig unerwartete Richtung hin zu einem Thema, das spaltet. Als Leser begegnet man den Fragen, was ein „lebenswertes Leben“ ist – wer entscheidet darüber? Und darf das überhaupt jemand? Selbst wenn man es gut meint?

    Fragen, die heute genauso aktuell sind wie zu der Zeit, in welcher der Handlungsstrang spielt.


    Und genau dieser Handlungsstrang – der zweite Teil – ist der strahlende Held des Buches. Er stellt den Beginn und das Ende des Buches in seiner Spannung, seiner Bedeutung und der Wirkung auf den Leser in den Schatten.


    Ganz besonders das Ende (die letzten 30-50 Seiten) haben das Buch enorm abgeschwächt und blieben besser ungelesen. So wirkt es überzogen und teils auch unstimmig, sodass ich das Ende lieber vergesse.


    Insgesamt ist das Buch spannend, lehrreich und aufwühlend – quasi Krimi, Geschichtliches und Paranormales in einem. Dabei wird Vieles in die Handlung gepackt – teils zu viel, sodass einige interessante Aspekte nur angerissen werden können und auch die Charaktere selten dreidimensional wirken.


    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Was für ein ausdrucksstarkes Cover! Hätte mich der Titel nicht schon angesprochen, wäre es spätestens das Cover gewesen.:herz:


    Auch wenn man zunächst etwa 100 Seiten erklimmen muss, bis die Handlung ins Rollen gerät – dann aber durchweg auf hohem Niveau – ist das Buch ein Tipp für jeden, der gut durchdachte historische Kriminalromane liest, die dazu noch mit vielen Charakteren aufwarten, von denen allesamt viele Ecken und Kanten haben: Jeder der Beteiligten wirkt authentisch, ist facettenreich und für viele Überraschungen gut.

    Ausgewählte historische Zitate (?) zu Beginn der einzelnen Kapitel spiegeln das damalige gesellschaftliche Klima eindrücklich wider und tragen zusätzlich zur aufgeheizten Atmosphäre der Handlung bei.


    Ein wenig Meckern auf hohem Niveau: Das Glossar des Flash am Ende des Buches ist zwar hilfreich, doch für den Leser meist wohl nur durch Zufall rechtzeitig zu finden. Am Beginn des Buches hätte der Leser mehr davon.


    Ein wahrhaft unterhaltsamer, spannender und mit vielen Verflechtungen versehener Roman, in dem man dem Protagonisten bei den Anfängen der Polizeiarbeit in New York in Zeiten historischer Umwälzungen über die Schulter schauen darf – welche so aktuell wie eh und je sind.


    4ratten


    Der Kriminalfall selbst konnte mich insgesamt auch überzeugen, die Auflösung fand ich eigentlich gelungen und war wirklich mal wieder etwas Neues. Leider hat sich die Autorin gegen Ende mit etwas arg vielen falschen Fährten aufgehalten. Das hat mich ehrlich gesagt nach und nach etwas genervt, weil ich das Gefühl hatte, das alles nur noch künstlich in die Länge gezogen wurde. Außerdem hätte ich es auch schön gefunden, wenn die Autorin ein klein wenig mutiger gewesen wäre.

    Das ist jetzt vermutlich zu lange her - erinnerst du dich noch, was du mit "mutiger" meintest?

    Besondere Attraktion bei den Jugendgruppenstunden sind die Elektro-Basteleien des Pfarrers, mit deren spektakulären Effekten er gerne die jungen Pfarreiangehörigen unterhält. Und nicht nur das.


    Diese Basteleien waren mein Untergang. :zwinker: Diese - von mir als solche empfundenen - detaillierten, langatmigen Beschreibungen haben dazu geführt, dass ich das Buch abgebrochen und meiner Mutter geschenkt habe.

    Nach euren tollen Rezis bin ich wieder am Schwanken, ob ich es nicht doch versuchen sollte, weil der Inhalt ja doch spannend scheint - auch wenn ich schon mehrere King-Bücher wegen der empfundenen Zähe abgebrochen habe.

    Doch gerade das was TheNightingale so schön beschrieben hat -

    Ich liebe Stephen Kings Ausführungen zur Kindheit in einer Zeit, die viele nachfolgende Generationen so leider nicht mehr kennenlernen werden.

    - fand ich zu Beginn des Buches so besonders und hätte gerne mehr davon.

    Hach, ihr macht es einem schwer. :ichweissauchnicht: