Beiträge von odenwaldcollies

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Das frage ich mich auch! Ob Goreg eine Strafe dafür bekommen wird, dass er einfach so einen Pataiwarter eigenmächtig loslässt und den dazugehörigen Sedawader schlägt?

    Nachdem ich gestern fertiggelesen habe, wird das nichts mehr mit der Strafe ^^ Und ausgerechnet Badel kann ihm den Todesstoß verpassen, jetzt, nachdem Badel mit dem Thema selbst inzwischen abgeschlossen hatte. Aber es blieb ihnen auch nichts anderes übrig, sie mussten sich bis aufs Blut verteidigen, sonst wärens von den Mipiganen getötet worden, das ist mal sicher.


    Dass die Erellmusa Bikol und den anderen über den Weg laufen, war auch eine Überraschung, ich dachte eher, dass sie zuerst Husubata und Co. treffen würden. Aber so passte es ja perfekt und glücklicherweise kommt keiner von der Gruppe um. Bomil allerdings ist ziemlich geschockt über Bikols Fähigkeiten, als er den Mipiganen mithilfe seines seelenfressendes Blicks umbringt. Das trifft es gut, Bikol "frisst" mit seinem Blick die Seele seines Gegners, wenn dieser schwächer als er ist ... also wenn hier mal kein Zusammenhang zum Seelenfresser besteht, dann weiß ich auch nicht.


    Ich hoffe mal, dass Badel nun aber nicht wieder Stress mit Bikol anfängt, aber ich bin zuverlässig, dass er über diesen Punkt hinweg ist.


    Interessant war die Entwicklung der Nasudtawi, dass Romblon und auch die Balikaoni aus ihrer Erstarrung aufwachen und auch ohne einen Talago die Initiative ergreifen. Das wurde aber auch Zeit, denn sonst wäre ihnen das gar nicht gut bekommen. Ich spinne das gerade mal weiter ... angenommen, Romblon und auch die Balikaoni befreien sich auch weiterhin aus der starren Ordnung, dass immer ein Talago zwischen ihnen vermitteln muss und sie kehren in ihre Heimat zurück, wird sich das dann evtl. sogar mittel- bis langfristig auf die dortige Gesellschaftsstruktur auswirken können?

    Ich bin auch nicht besser wie Husubata und Inivi, die sich Gedanken darüber machen, wer wem folgen könnte, während die Aussicht, in die Heimat überhaupt zurückkehren zu können, mehr als gering ist.


    Nun bin ich aber erstmal gespannt, wievielen Sklaven die Flucht gelungen ist und ob sie sich zu einer größeren Gruppe zusammenfinden, die dann - hoffentlich - die Wagaten befreien wird. Und sich dann - immer noch hoffentlich - gegen Bikols Verfolger Käpt'n Dub und seine Leute durchsetzen können.


    Für Asatal wird es jetzt jedenfalls ziemlich eng, ich hoffe sehr, dass seine Hinrichtung noch verhindert werden kann. Ich glaube auch nicht, dass Husubata einfach so zugucken wird, wenn sein kleiner Bruder hingerichtet wird.

    Als Asatal diesen fremden Geruch wahrnimmt, dachte ich zuerst, das ist wieder der Seelenfresser.

    Natürlich wird das ohne Probleme klappen. :saint::saint:

    Soso ... :/


    Dämonenbienen :D:D Na, das wäre doch auch mal eine Geschichte. Was Dämonenbienen wohl so treiben? Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie nicht unbedingt nett sind und man besser die Beine in die Hand nehmen sollte, wenn man einer begegnet. ^^

    Dämonenbienen gibt es schon :D


    Nun muss sie feststellen, dass ihre Fähigkeiten auch Konsequenzen haben. Sie verändern Cassy und sie muss für sich einen Weg finden, damit klar zu kommen. Bzw. herausfinden, was das aus ihr macht und inwieweit das Einfluss auf sie und ihre Persönlichkeit hat. Ich finde so etwas auch ziemlich beunruhigend.

    Ohja, das würde mich auch sehr verunsichern.

    Ich bin noch nicht durch mit dem Abschnitt, habe gestern das Kapitel "Badels Flucht" beendet, wil aber dazu schon mal was schreiben. Wenn ich komplett durch bin, lese ich auch eure Beiträge.


    Ich hatte auf eine vorbereitete Flucht mit Hilfe von Bikol, Bomil und Co. gehofft, aber dass es jetzt so kommt und die ganze Situation so schnell aus dem Ruder läuft, damit habe ich nicht gerechnet. Die Überraschung ist dir wieder gut gelungen, lieber Salvatore:thumbup:


    Nun hat sich Badel endlich gefangen, dann dreht Akel durch, aber mal richtig und effektiv. Bei ihm hatte ich aber das Gefühl, dass er alle Hoffnung aufgegeben hatte, jemals frei zu sein und in seine Heimat zurückkehren zu können, dass er stattdessen lieber tot ist. Das ist ja schon Todesverachtung, wie er die Mipiganen angreift, ihm musste klar gewesen sein, dass er das nicht überleben wird und kann.

    Aber mit dieser Einstellung gelingt es ihm tatsächlich, nicht nur die Mipiganen zu verletzen, sondern sie sogar zu töten.


    Den Erellmusa bleibt jetzt nur noch die Flucht, zumal Kelb nicht vor Ort ist die Aufseher und Wächter auf sich alleine gestellt sind. Dass Goreg allerdings eigenmächtig den Sedawado niederschlägt, um den Pataiwarter loszulassen, da bin ich mir nicht sicher, wie gut dass ankommen wird.


    Yapas erkennt jedenfalls ihre Chance und ich bin gespannt, ob ihnen die Flucht gelingen wird. Und ob sie dann wieder mit den Erellmusa zusammentreffen werden.


    Aber auch im Lager bei Husubata und Asatal eskaliert die Situation, als Asatal für sein Trübsinn blasen so hart bestraft wird. Auf diese Gelegenheit hat dieser fiese Yehar doch nur gewartet. Wird Asatal eine Chance gegen den Allesfresser haben? Wie wird sich Husubata verhalten? Wird er seinem Freund helfen? Im Gegensatz zu dem Isapiten hat er schon mal mehr Mut bewiesen, wenn es um den Freund ging. Und was ist mit Inivi, sollte Husubata zugunsten von Asatal eingreifen, denn das wird nicht ohne Folgen für ihn bleiben, das ist mal sicher, denn Yehar hat auch Husubata auf dem Kieker.


    Und dann befinden sich Bikol und seine Begleiter ganz in der Nähe ... werden sie aufeinandertreffen?


    Als Husubata und Inivi darüber diskutieren, ob sie auf Honua dem jeweils anderen folgen würden, ging es mir wie Astatama, dass die beiden eigentlich andere Sorgen haben, als sich über solch ungelegten Eier Gedanken zu machen. Andererseits ist es positiv, dass sie weiterhin in Erwägung ziehen, in ihre Heimat zurückkehren zu können. Nicht wie Akel. Außerdem vermittelte die Situation ein wenig Normalität - ich bin in jedem Fall froh, dass Inivi den Genuss der Schnecken überlebt hat, ich fand es schon schlimm genug, dass 3 Talafagen sterben mussten.

    Felor, tja, kann man ihm trauen? Ist es eine Falle? Warum hilft er Ihnen? Ich bin noch skeptisch

    Und den Plan finde ich auch sehr waghalsig

    Aber haben sie eine andere Wahl?

    Das ist es, großartig eine andere Wahl haben sie nicht ... und auch nicht ewig Zeit, sondern gerade mal 3 Tage, das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass man die Angelegenheit ganz entspannt und in Ruhe angehen könnte ^^


    Diese schemenhaften Gestalten, die Cassy da im Nebel sieht (und die mysteriöser Weise niemand außer ihr sonst sieht, warum wohl) erinnern mich spontan an Dementoren, binj gespannt, was dahinter steckt

    Dementoren ist auch :thumbup:


    Und Alraunen und Werziegenkäse, so fantastische Ideen :daumen:

    Ob der Wirt wirklich die Feen als Spione benutzt? Wäre ja schlau

    Von dem Käse hätte ich auch sehr gerne sofort probieren wollen.


    Und ich mag ja "Avalons Erben", dieser geigenspielende Bär, der aussieht wie Cousin ITT von der Addams Family

    Ich muss gestehen, dass ich Cousin Itt nicht kannte, aber ich habe mich gestern diesbezüglich weitergebildet :D


    Ich liebe übrigens diese Anspielungen auf andere Fantasy Klassiker immer, Harry Potter, Star Wars (OK, Sci-Fi) etc, ich freue mich immer, wenn ich was entdecke

    Ich mich auch.


    Mittlerweile ist Cassy vorsichtiger geworden und möchte den Rat ihrer Freunde einholen, bevor sie eine Entscheidung trifft.

    Die Vermutung, dann noch zu wissen, dass es womöglich Wissen über einen gibt, das Herodot tunlichst vermeidet, dass es bekannt wird, dient auch nicht gerade dazu, dass man sich sicherer vorkommt.

    Meine Güte, was für ein Satz 8o


    Feen und Pixies sind ja häufig in der magischen Welt und werden von den meisten ignoriert. Für ein paar Leckereien sind sie sicher bereit, Augen und Ohren offenzuhalten.

    Rhea War das in der Schwertfeuer-Saga von Corvus, in der Feen ausgepresst wurden, wenn sie Pech hatten? :evil:


    Vor allem über Corvus - da muss ich immer grinsen, wenn ich den Namen lese.

    Ich auch ^^


    Ich bin auch so ein Käsefan und ich habe an so einen richtig scharfen Käse gedacht, so richtig käsig-scharf, ich stelle mir das super vor, mit Honig und so

    Ich hatte direkt Gerichte im Kopf

    Na prima, ich habe heute Abend noch nichts gegessen und habe jetzt richtig Hunger.


    Gibt es auch Werbienen ? Und wie könnten Werbienen ihren Honig anbauen?

    Oder Dämonenbienen aus Honigtal.


    Nein, das ist sicher eine über Jahrhunderte tradierte Sache, die später einfach anders geschrieben wurde. Die Bienen bekommen dann eine feuerfeste Außenhaut und es wächst feuerfestes Horn über ihre Augen. Der Stachel wird zu einer Fackel, die dann auch die "Bestäubung " übernimmt. Sie werden we(h)rhaft.

    Das gefällt mir auch :thumbup:

    Hallo ihr LIeben,


    den ersten Abschnitt habe ich zwar vorgestern gelesen, aber bin die ganze Zeit nicht dazugekommen, hier was zu schreiben. Blöde Arbeit ... hält einen immer von allem Angenehmen ab :D


    Nach dem ersten Kapitel "Was bisher geschah" war mein Stresslevel direkt wieder weit oben, nach Maeve und Ray in den Kampf mit diesem Monster verwickelt waren, während Cassy direkt den Flüsterern in die Arme läuft und befürchten muss, dass Nick tot ist.


    Aber glücklicherweise hat Michael ein Einsehen mit uns armen Lesern und lässt uns nicht lange zappeln, in dem es an beiden Schauplätzen glimpflich für unsere Helden ausgeht. Bei Nick war es aber ganz schön knapp, aber die Hexen geben alles <3


    Mit Felor betritt ein weiterer spannender Charakter die Bühne - ich hatte im letzten Band schon gehofft, dass dieser rothaarige Elf noch eine Rolle spielen wird. Ob man ihm trauen kann? Sicherlich nur bedingt, denn er ist nun mal ein Elf, der nichts tut, was ihm einen persönlichen Vorteil verspricht, aber ich hoffe sehr, dass er tatsächlich nicht mit Sonnenauge unter einer Decke steckt. Bisher deutet ja wirklich alles daraufhin, dass Gideon mit Sonnenauge gemeinsame Sache macht und wenn es stimmt, was Felor sagt, dass derjenige, der die Verfluchten ruft, einige Tage ziemlich angeschlagen ist, dann kann es nicht Felor sein, der den Verfluchten gerufen hat.


    Ehrlich, ich würde Sonnenauge tatsächlich zutrauen, dass er so ein Theater abzieht, indem er Gideon als den Bösen darstellt und Felor als Retter schickt, der dann Cassy, Ray und Co. so richtig schön in die Falle lockt. Aber ich hoffe jetzt mal nicht. Wobei es mich schon etwas misstrauisch gemacht hat, dass Felor von dem Deal zwischen Gideon und Sonnenauge von Gideons Bruder erfahren hat. Warum sollte der Bruder so etwas verraten, das ist ja eine ganz schön brisante Information, die der Familie Goldaue ziemlich schlecht bekommen kann. Mal sehen, ob wir das noch erfahren.


    Dass Cassy diesen Tiefpunkt hat, an dem sie an sich und ihrer Gabe verzweifelt und die Angst hat, dass sie evtl. genauso wie Sonnenauge werden könnte, kann ich gut verstehen, sie wurde ja regelrecht von dem allen überrollt und irgendwann muss der Punkt kommen, an dem man einen einfach mal die Kraft und Zuversicht verlässt, vor allem, wenn man noch Dinge und Wesen sieht, die die anderen nicht sehen. Dieser eigentümlich schleppende Gang erinnerte mich irgendwie an Zombies o.ä.

    Die Vorstellung, dass Herodot etwas über Cassy wissen könnte, von dem er nicht wollte, dass es irgendwer erfährt, ist nicht sehr beruhigend.


    Spannend, dass auch Nick die Flüsterer als solche erkannt hat :/Ah, der gute Mr Ayden ist ebenfalls ein Mitglied es Ordens.


    Nun bin ich mal gespannt, ob das mit dem "Einbruch" bei den Goldaues problemlos klappen wird - bestimmt wieder nicht ^^


    Stachel? Hat mich doch direkt an Stich erinnert ^^

    Jetzt habe ich mal nach er Rachenpest gegoogelt, es handelt sich also um Diphterie. Ich glaube, Kessi69 hat das auch schon mal erwähnt. Ausgerechnet, als diese Krankheit unter den Kindern der Täufer ausbricht, ist Lienhard nicht zur Stelle. Sein Stellvertreter mag ja schon auch was können, aber wir wissen aus heutiger Sicht natürlich, dass Lienhards Ansicht, was die Herkunft der Krankheitserreger angeht, zutreffender ist.


    Umso erleichterter war ich, als Lienhard im richtigen Moment eintrifft, als Sophia den Luftröhrenschnitt (?) setzen will. Nicht, dass ich ihr es nicht zugetraut hätte, aber wenn eine Mutter das bei ihrem eigenen Kind durchführen muss - und das zum ersten Mal -, ist schon sehr heftig.

    Justus und Clara überleben, was mich sehr gefreut hat, aber Filomenas Kinder hatten nicht das Glück. Evtl. hätten sie überleben können, wenn Lienhard nicht in Prag gewesen wäre.

    Wobei ja auch Johann ein Gutteil der Ehre gebührt ... umso tragischer finde ich es, dass er und Hanna kein gemeinsames Glück finden können, weil sie so sehr in der Vergangenheit traumatisiert wurde. Johann wäre bestimmt ein toller und vorsichtiger Ehemann, aber wenn Hanna bei dem Gedanken, mit einem Mann ins Bett zu gehen, derart in Panik versetzt, dann hat es auch keinen Sinn, dass sie sich quält.


    Dass der Rat der Ältesten entscheiden will, wen Sophia und Hanna heiraten sollen, ist ja wohl das Letzte und zeigt, dass die Frauen auch bei den Täufern nicht selbstbestimmt leben können.

    Den beiden Frauen bleibt ja gar nichts übrig, als abzureisen, wobei es sehr großzügig von Lienhard ist, sie bei sich aufzunehmen und ihnen somit erst mal einen Ausweg ermöglicht.


    Endlich kommt jemand dahinter, dass Sophia nicht in Leipzig aufhält und Niklas verhält sich genauso, wie ich es von ihn erwartet habe. Es gab zwar zwischen ihm und Heinrich im letzten Band Eifersüchteleien und dadurch Differenzen, aber sie sind immer noch Freunde und wenn es dann um Sophia geht, stehen sie zusammen.

    Mann, die Tante ist echt ein Drachen, nur gut, dass der Diener heimlich eingreifen kann und Daniel mit ins Boot holt.

    Und ich bin froh, dass er und Heinrich nun an einem Strick ziehen und sogar wissen, wer der Drahtzieher hinter all den Unglücken in der Vergangenheit und der Gegenwart steckt: der Stadtschreiber Schumann. Allerdings beginnt nun eine Art Wettrennen, nachdem Sophia ihm in die Falle gegangen ist.


    Hanna öffnet sich auch endlich gegenüber Sophia, die zwar schockiert ist, aber die Freundschaft dafür nicht aufgeben will - dazu haben die beiden Frauen schon zu viel miteinander erlebt. Alles andere hätte mich auch gewundert und enttäuscht, da bin ich ehrlich.


    Ich bin froh, dass endlich Heinrichs Unschuld bewiesen wurde, aber die Folter musste er bis dahin über sich ergehen lassen und sie hat sich überhaupt nicht vorteilhaft auf seine Gesundheit ausgewirkt. Seine Herzschwäche macht mir Sorgen, vor allem im Hinblick darauf, dass womöglich noch eine Konfrontation mit Schumann auf ihn wartet.

    Was war ich erleichtert, als Fuchs auf Niklas trifft.


    Mein Verdacht, dass Reinfeld der uneheliche Sohn von Ambroisus sein könnte, war richtig. Aber dass er eigentlich Fuchs mit dem Anschlag treffen wollte, da lag ich dann doch etwas daneben. Einerseits tut mir Reinfeld leid, wie er unter der Ablehnung seines Vaters leiden musste, der ihm nie eine Chance gegeben hat, andererseits deutet es auf kaltblütiges Verhalten, dass er kurzerhand, nachdem klar ist, dass Meister Ambrosius dem Anschlag zum Opfer gefallen ist, Heinrichs Papier verschwinden lässt. Oder hat er die schon vorher verschwinden lassen?

    Schumann wäre jedenfalls stolz auf Reinfeld gewesen, weil dieser die Briefe von Heinrich an Sophia nicht weitergeschickt hat.


    Apropos Schumann: geschieht ihm recht, dass sein zweites Kind wieder eine Tochter ist :evil:


    Tja, und dann die Falle, in die Sophia tappt. Dass sie als Mann nach Prina reist, war genial. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie zuerst Arnold aufgesucht hätte, um von ihm zu erfahren, ob der Brief tatsächlich von ihm ist und wie es um Heinrich steht, vor allem, nachdem Hanna schon den zutreffenden Verdacht äußerste, dass das eine Fall von Schumann sein könnte.


    Aber ich muss gestehen, ich hätte wohl auch alles vergessen, wenn ich den Rauch aus dem Schornstein daheim gesehen hätte - ich kann Sophias Handeln in dem Moment sehr gut nachvollziehen, nachdem sie sich nur noch wenige Meter von Heinrich entfernt glaubt, den sie seit so langer Zeit nicht mehr gesehen hat und von dem glaubte, dass er ihr womöglich nicht verziehen hätte und er zudem kurz davor steht, zu sterben.


    Mensch, dieser Schumann soll in der Hölle schmoren :explodier:

    Auch im achten Band geht es spannend weiter


    Die Stadt Merzen erholt sich von dem schwer erkämpften Sieg gegen Teramon und seine Schergen, aber Boralt, Bermer und Herman ist klar, dass sie die Stadt zusammen mit dem Eberkopf verlassen müssen, um die Stadt vor weiteren Angriff zu bewahren und das magische Artefakt vor der Gier des bösen Magiers zu schützen.


    In der Zwischenzeit versuchen die Flüchtlinge aus Flussen, rechtzeitig den Quelljochpass zu überqueren, allerdings wartet dort eine böse Überraschung auf sie.

    Harmen von Dernau ist auf dem Weg in den Norden zu König Durs, um dort für Bündnisse gegen Teramon zu werben.


    Feodor und Olef befinden sich weiterhin auf der Suche nach Gerwod, dem reinen Herzen. Während Feodor sich durch den tropischen Süden kämpft, kämpft Olef in den eiskalten nordischen Stürmen um das Überleben.


    In Kernburg steht König Gisbert weiterhin unter dem Einfluss des verdorbenen Heilwarts Gero, der Teramons Handlanger im Westen darstellt und der ein Bündnis mit dem grausamen Pferdemenschen anstrebt.


    Dies und noch einiges mehr erwartet den Leser im achten Band der Gerwod-Reihe, die weiterhin nichts an Spannung eingebüßt hat. Man merkt, dass man nur noch zwei Bände vor sich hat, die Handlung nähert sich immer mehr einem dramatischen Showdown. Als Leser zittert man mit den Gegenspieler des verdorbenen Magiers, die immer mehr auf verlorenem Posten kämpfen, da die Gegner zu mächtig und zu zahlreich sind. Aber noch gibt es Hoffnung, dass das reine Herz gefunden und als Waffe gegen Teramon eingesetzt werden kann – nur, wer oder was ist das reine Herz und wie kann es gegen das Böse verwendet werden?


    Was ist überhaupt das Böse und ist das Gute wirklich immer „gut“? Oder kommt es vielmehr auf die Perspektive an? Das ist eine Frage, die in diesem Band an Bedeutung gewinnt und den Leser ins Grübeln bringt, vor allem in Zusammenhang mit den Eislern. Die Eisler waren die große Überraschung für mich in diesem Buch, da ich mit vielem gerechnet hatte, nachdem wir mit Gerold die Gelblinge bereits kennengelernt hatten, aber absolut nicht mit dem, was wir über das Volk erfahren.


    Ein weiterer Höhepunkt in diesem Buch ist die Ankunft von Boralt und seinen Gefährten in Herkanien, seiner Heimat, denn ich war sehr gespannt, wie die Herkanier auf einen über 300 Jahre alten Ritter reagieren würden, dessen Familie früher viel Einfluss hatte. Boralt wirkte bisher immer sehr abgeklärt, aber die Konfrontation mit seiner Vergangenheit, dem Schicksal seiner Familienangehörigen und dem Erkennen, was er damals aufgegeben hat, hinterlassen ihre Spuren. Ich war jedenfalls froh, dass Boralt Bermer, aber auch Herman an seiner Seite hat.


    Schockierend waren für mich die Entwicklungen rund um und in Kernburg, wie König Gisbert Energie und Soldaten für völlig irrsinnige Verfolgungen abzieht, statt sie zur Verteidigung der Stadt und ihrer Umgebung einzusetzen … hier zeigte sich Teramons Macht wieder in ihrer ganzen Grausamkeit, die leider auch einen sehr mutigen und integren Mann trifft.


    Harmen von Dernau trifft mit seinen Begleitern bei König Durs ein, aber Teramon ist sich im Klaren darüber, dass ein Bündnis zwischen den beiden zu einer echten Gefahr für ihn und Bernstadt werden könnte, daher setzt er alles daran, um Harmen zuvorzukommen.


    Mit Harald und den anderen Flüchtlingen, die inzwischen aus Flussen Richtung Süden aufgebrochen sind, gibt es ein Wiedersehen mit dem Quelljochpass und den Grenzern. Aber auch hier war Teramon nicht untätig und eine Überquerung des Passes scheint unmöglich zu sein. Dazu droht das bevorstehende Tauwetter den Fluch der Quelljochfestung wiederaufleben zu lassen. Dafür kommt es aber zu einem weiteren erfreulichen Zusammentreffen.


    Ich kann gar nicht auf alle Handlungsstränge eingehen, die der Autor über die 8 Teile bisher aufgebaut hat, ohne dabei den Faden zu verlieren und in der Spannung nachzulassen. Ich bin nun sehr gespannt auf die letzten beiden Bände und wie sich alles weiterhin entwickeln wird.


    5ratten

    Die Unbezanen überleben aufgrund ihrer hohen Anzahl. Wie Ameisen, die man zwar leicht töten, in der Summe aber nicht vernichten kann

    Stimmt, so kann es klappen.


    Ich freue mich auch für die zwei umbezanischen Begleiter von Bikol, dass sie endlich wieder in ihrer Heimat sind und hoffe, dass die Sklavenjäger nicht nochmal zuschlagen und sie wieder einfangen.

    Das hoffe ich auch sehr, dass sie nicht nochmal diesen Albtraum erleben müssen.


    Badel's Jünglinge finde ich hingegen sehr arm... sie bemühen sich, werden aber von den anderen geärgert bis sie zurückschlagen. Und dann gibt es eben Strafe... zum Glück hat eine der Wachen die ganze Szene beobachtet und konnte so die Schuldigen zurechtweisen.

    Da befürchte ich auch, dass das noch ziemlichen Ärger geben könnte.

    Auf der einen Seite bedaure ich es, dass Ghansi und Pareg nicht mehr Bikol begleiten, auf der anderen Seite freue ich mich sehr für die beiden, dass sie bei den Kinder Naragas mit offenen Armen aufgenommen wurden. Die schönen Gärten, das hat mir sehr gut gefallen und sieht bestimmt ganz wunderbar aus.


    Die Gruppe um Bikol dagegen verdankt wiederum ihr Leben dem Seelenfresser ... das ist doch jetzt kein Zufall mehr, oder? Zuerst war ich jetzt auch davon überzeugt, dass Bikol den Seelenfresser evtl. falsch einschätzt, aber so grau, wie Gajon wurde, bin ich mir dann doch nicht mehr sicher. Aber er scheint der Gruppe auf den Fersen zu bleiben, warum auch immer. Ihr habt es schon im letzten Abschnitt gemutmaßt, dass hier irgendeine Verbindung zu Bikol bestehen könnte - ich finde, das wird hier noch untermauert.


    Die ersten Schwimmzüge in dem Wasserloch sind ja überraschend angenehmer als gedacht bei dem trüben Wasser. Gerade in trübem Wasser, wo man nur wenige Zentimeter weit sehen kann, ist eine lauernde Gefahr umso "gefährlicher". Die Begeisterung der Hiyweius, endlich wieder in ihrem nassen Element zu sein sein - und sogar den einen oder anderen Fisch abschnappen zu können -, war sehr gut beschrieben.

    Aber in jedem Fall war es sehr klug von Yapas, Schely in seinem ersten Enthusiasmus zu bremsen, Kelb zuzurufen, dass der Tauchgang eine Kleinigkeit werden würde. Man muss seinem Feind nicht alles auf die Nase binden, sonst bleibt es mal nicht bei den 4 Perlen pro Tag. Zumal die Wächter nicht wirklich einen Plan zu Verteidigung der Hiyweius haben, hier überwiegt die Gier das Risiko, seine Taucher zu verlieren.


    Das Monster war schon mal ziemlich monströs. Als es Yapas aufs Land verfolgt, dachte ich noch, das war es jetzt mir ihr, nach Lakol stirbt nun auch noch die zweite Hoffnungsträgerin ... und ich habe mich gefragt, warum denn keiner der Wächter einen Finger zu krümmen scheint.

    Als dann ausgerechnet Badel sich zwischen Yapas und dem Monster stellt, um es zu töten, hatte ich echt Gänsehaut. Badel hat es endlich, endlich begriffen und mit Denken angefangen. Jetzt bin auch ich zuversichtlich, dass das mit dem Bündnis klappen könnte. Sogar Febas lenkt allmählich ein - Hallelujah!


    Und Badel hat recht, momentan ist noch nicht der richtige Zeitpunkt, um zu fliehen, das sehe ich genauso. Zum einen sind die Sklaven getrennt, zum anderen haben sie in dem Camp am Wasserloch doch eine gewisse Sicherheit, was die Verpflegung und die Bewachung angeht. Völlig auf sich gestellt den umliegenden Urwald zu überleben, ist momentan mehr als fraglich. Ich hoffe ja darauf, dass Bikol, Bomil, Sapila, Gajon und Jolos bald bei den Sklaven ankommen und sie tatsächlich irgendwie befreien können. Mit Sapila, Gajon und Jolos hätten sie immerhin 3 Begleiter, die sich in der Umgebung besser auskennen, vorausgesetzt, sie haben keine anderen Pläne.


    Ich hoffe nur, dass alle lange genug überleben, bis es so weit ist. Das hoffe ich jetzt zu allererst bei den Talafagen, die sich durch die Schnecken vergiftet haben.