Beiträge von odenwaldcollies

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ach ja, das Wiehern, hätte ich fast vergessen. Irgendwie musste ich dabei an das Pferd denken, dass am Anfang vom Herrn der Ringe als Reittier der Nazgûl gedient hat. Das war auch ein unheimliches Wiehern.

    Stimmt, die waren auch so gruslig.


    Ezta ist kein Uelgner gewesen...soviel kann ich schon verraten...

    Ich bin gespannt, was wir noch über Ezta erfahren werden.

    Der Sturm in der Nacht war ja wirklich gruslig, obwohl ich zuerst dachte, dass es sich tatsächlich einfach nur um einen Sturm handelt und die Menschen sich einfach aufgrund ihres Aberglaubens völlig umsonst ängstigen. Aber als die Kinder dann das Wiehern hören, war klar, das ist kein einfacher Sturm. Durch die Angst der Kinder und wie sie sich zuerst versuchen, selber zu beruhigen, wurde die ganze Szenerie noch unheimlicher.


    Und dann bekommt Rena Besuch: nachdem sie zuerst auch von den Fliegen gebissen wird und diese versuchen, ihr durch Nase und Ohren in den Kopf zu kriechen, hatte ich damit gerechnet, dass sie auch ein Opfer der Uelgner wird, aber nein, vielmehr erfährt sie die Wahrheit über ihre Mutter Ezta. Und trotzdem bleibt Rena erstmal gegenüber den Randener loyal und will ihr mütterliches Erbe verweigern, und das, obwohl die Randener sie immer schon als Außenseiterin behandelt haben. Solange sie ihnen geholfen hat, war es o.k., aber mehr wollte man mit der blassäugigen dann auch nicht. zu tun haben.


    Dass es sich bei dem Gottesgericht nicht um einen Spaziergang handeln würde, war zu befürchten, ich dachte mir schon, dass das Prüfungen sind, die man eigentlich gar nicht bestehen kann. Solche "Wunder", dass man sich die Hand nicht verbrennt, gibt es eben einfach nicht. Aber es reichte schon für Renas "Unschuld", dass sie die Prüfung mit Willenstärke durchgezogen hat. Ich muss gestehen, ich hatte mit einer eindrucksvolleren Unterstützung für Rena durch die Uelgner gerechnet, dass ihre Hand weniger verletzt wäre. Aber war das genauso beabsichtigt, damit sie erkennt, was die Randener unmenschliches von ihr verlangen, um ihre Unschuld zu beweisen.


    Man kann darüber streiten, wie und ob es klug von Rena war, nachdem ihre Unschuld bewiesen ist, zu offenbaren, dass ihre Mutter von den Uelgnern abstammt, aber ich kann es durchaus nachvollziehen, dass sie aufgrund der übermächtigen Schmerzen und all dem Frust die Nerven verloren hat und die Nase einfach voll hatte. Und im Endeffekt hat sie so viel nicht mehr zu verlieren: sie hat nicht mehr viele Lebensjahre vor sich, sie wird von allen gemieden und verachtet und nun ist auch noch eine Hand unwiderbringlich zerstört.

    Außer Seppner und Wera kann sie auch von niemanden sonst Mitleid erwarten. Vielleicht noch Gütlich, sie sieht Rena auch etwas differenzierter.


    Diesen Mahr, den Urs in seinem Traum bzw. der wiehernde Dämon in der Fliegenwolke (sind die beiden eigentlich identisch?), sind sie eine Art Verbündete oder Helfer derjenigen, die Vren erschossen und seine beiden Arbeiter gefangengenommen haben? Diese hellen Menschen, die sich ihr Land zurückholen wollen, sehen ja schließlich aus wie Menschen und nicht wie der Dämon. Sie sind ja als Hexer bekannt, da sind Bündnisse mit solchen Wesen eher nicht ungewöhnlich.


    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und mir gefällt das Buch ausgesprochen gut.

    Ich mag Raphael sehr. ihre bedachte, verständnisvolle, unglaublich einfühlsame Art mit Piranesi/Matthew umzugehen. Ich finde man sollte sich von ihr eine Scheibe abschneiden, wenn man mit Menschen redet die vielleicht irgendwelche Probleme haben usw., man sollte sich wirklich immer bemühen die Sache aus deren Augen zu sehen, ihnen dort zu begegnen, ehrlich und offen, wo sie stehen und ihnen nicht immer nur zu sagen wo sie sein sollten.

    Ohja, ich bin froh, dass sie Matthew/Piranesi gefunden hat, endlich ein Mensch, der ihn nicht nur für seine Zwecke einspannen wollte. Und du hast recht, an ihr kann man sich ein Beispiel nehmen.


    Es ist folgerichtig, daß ein anderer Mensch aus "Matthew + Piranesi" geworden ist, weder der eine noch der andere. So eine Zeit kann ja nicht ohne Spuren bleiben.

    Das sehe ich genauso. Es erinnerte mich an die Kinder, die in einem Land aufwachsen, deren Eltern aber aus einem ganz anderen Land kommen; sie fühlen sich auch oft wie "zwischen den Stühlen", weder der einen noch der anderen Kultur 100% zugehörig.


    Vielleicht ist es diese Eigenschaft, dieser Fokus auf ihre innere Welt, die es ihr ermöglicht hat den Zugang zu finden.

    Der Gedanke kam mir auch - und er gefällt mir sehr gut.


    Achja und ich sollte wohl doch endlich irgendwann noch "Dr. Strange and Mr. Norell" lesen.

    Das Buch möchte ich in jedem Fall auch lesen, nachdem mir Piranesi so gut gefallen hat.

    Die Mail ist rausgegangen, vielen Dank!
    Ich bin gerade noch relativ am Anfang einer anderen Leserunde und bin mir nicht sicher, ob ich bis zum 06.12. durch bin. Ich werde aber möglichst zeitnah beginnen, auch wenn ich zwei Bücher parallel lesen muss.

    Mir geht es genauso wie RitaM (ist auch dieselbe Leserunde ^^), ich werde garantiert noch nicht durch sein, weil ich unter der Woche zur Zeit kaum zum Lesen komme, aber ich rolle einfach das Feld wieder von hinten auf ^^

    Hallo zusammen,

    eigentlich war ich überzeugt, dass ich mir in meinem eBook die Abschnitte markiert hatte und vorher merke ich, dass ich das doch nicht getan hatte - nun habe ich zu weit gelesen. Und ich habe mich schon gewundert, wie lang der Abschnitt ist ^^


    Dieses Buch ist wieder ganz anders als Gerwod oder Honua, diesmal entführt uns Salvatore in eine Bergwelt, die mich nicht nur durch den Dialekt an die Alpen in früheren Zeiten erinnert. Als die einzelnen Dörfer teilweise so abgeschiedenen in abgelegenen Tälern lagen oder immer noch liegen, haben sich eigene Dialekte, ja sogar eigene Sprachen entwickelt, siehe das Rätoromanische. Und dort war früher viel Aberglaube und Misstrauen gegenüber dem Fremden vorhanden.


    Das Setting gefällt mir aber sehr gut und dieser unterschwellige Horror und Grusel noch viel mehr, denn ganz unberechtigt ist der Aberglaube ja nicht, wie wir an diesem unheimlichen Wesen sehen, dass sich in einer Wolke aus Stechfliegen fortbewegt.


    Das Leben in dieser Alpenwelt ist hart, nur mit viel Arbeit können die Menschen ihr Überleben sichern. Allerdings bürden sich die Männer noch mehr Arbeit und Pflichten durch ihre Vielweiberei auf ^^ Das erinnerte mich jetzt weniger an die Alpenbewohner, sondern eher an die Mormonen.


    Dass Rued sich einen Moment der Ruhe und des Nichtstun gönnt, kann man ihm nicht verübeln, hätte ich wahrscheinlich ebenso ausgenutzt. Leider geht die Pause übel für ihn aus. Diese Stechfliegen, die dem armen Jungen in die Ohren krabbeln, igitt!


    Dölf ist außer sich vor lauter Trauer um seinen Sohn und er will unbedingt einen Schuldigen dafür bestrafen, und das ist dummerweise Rena, die eh als Hexe beschuldigt wird. Rena ist greifbar, irgendwelche Nebelleute oder Dämonen dagegen nicht. Außerdem hat sie blaue Augen, was an sich für die Randener schon verdächtig ist, obwohl sie in Heyda völlig normal sind. Dann wird auch etwas hexenartiges in ihr Aussehen hineininterpretiert, weil sie in ihrem Alter halt nicht mehr so ansehnlich ist, wie jüngere Menschen, aber das wird nun alles gegen sie verwendet.


    Aber nicht alle sind von Renas Schuld überzeugt, die Frage darüber droht das Dorf zu spalten. Ich könnte mir vorstellen, dass Wera, die ihr Leben, so wie es bisher ist, Rena zu verdanken hat, ohne dass irgendwer davon weiß, noch eine wichtige Rolle in dem vorliegenden Buch spielen könnte.


    Adriners Söhne, die namensgebend für das Buch sind, lernen wir auch kernen: ich hatte durch den Titel eher erwartet, dass es sich bei ihnen um junge Männer handelt, aber tatsächlich sind es noch Kinder. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, welche Rollen sie noch spielen werden.


    Und ich bin sehr gespannt auf das Gottesgericht, welches Rena selbst für sich forderte.

    außer, dass ich es immer mehr schade finde, dass mein Buch den Anhang nicht hat, man übersieht so leider doch vieles)

    Die deutsche Ausgabe hat leider auch keinen Anhang.


    Laurence Arne-Sayles ist wirklich ein Widerling, der ohne Rücksicht auf Verluste agiert. Ich war entsetzt, als ich auch noch gelesen habe, dass er Sylvia dazu gebracht hat, einen bösen Streit mit ihren Eltern zu inszenieren.

    Ja, ekelhaft; und einfach nur, weil er es kann bzw. austesten will, inwieweit er Sylvia manipulieren kann.


    Dass das "Haus" insbesondere von Ketterley auch als Labyrinth bezeichnet wird und der Minotaurus immer wieder erwähnt wird, kam mir auch der Vergleich zwischen Laurence und dem Minotaurus in den Sinn, der ja auch alles verschlungen hat, was sein Labyrinth betrat.

    Das ist ein super Vergleich.


    Vielleicht liegt der Unterschied auch darin, dass Raphael mehr oder minder freiwillig hinübergegangen ist, während Ritter und Piranesi von Laurence und Ketterley hinüberbefördert wurden?

    Und weil die Drei vielleicht "bessere" Menschen als die gierigen Ketterly und Arne-Sayles sind? Evtl. kann Das Haus so etwas erkennen?

    Nun kommt die ganze Wahrheit ans Licht: Ketterly hat Sorensen gelinkt und gegen seinen Willen in die andere Welt geschickt, damit dieser für ihn diese Welt erkundet und erforscht - und hat dabei billigend in Kauf genommen, dass Matthew/Piranesi in Dem Haus früher oder später den Verstand verliert. Damit ist er keinen Deut besser als Arne-Sayles.


    Sarah Raphael ist 16; dass es sich bei Raphael um den Nachnamen der weiblichen 16 geht, darauf bin ich gar nicht gekommen, dabei wäre das eigentlich naheliegend gewesen ^^

    Ich muss gestehen, anfangs war ich trotz allem misstrauisch, auch wenn ich nach Ketterlys Verrat schon eher geneigt war, davon auszugehen, dass es 16 besser mit Matthew meint.


    Sarah ist also Polizistin und war bereit, andere Wege zu gehen bzw. ihren Geist zu öffnen, um Matthew zu finden, daher wunderte es mich nicht, dass die beiden sich so gut verstehen und Sarah sich auch in Dem Haus wohlfühlt. Schön fand ich vor allem, dass Sarah nicht einfach voraussetzt, dass Matthew mit ihr zurückgehen wird, sondern ihn behutsam darum bittet.


    Als Matthew die Wahrheit über seinen angeblichen Freund erfährt, ist er voller Rache, aber als Ketterly bei der Flut dann doch in Lebensgefahr gerät, versucht Matthew noch, ihm zu helfen, so gut er kann. Dabei hätte man es ihm nicht verübelt, wenn er gar nichts gesagt hätte. Aber auch so geht alles seinen Lauf und Ketterly kommt um; nur gut, dass bei den nachfolgenden Untersuchungen keinerlei Verdachtsmomente gegenüber Matthew aufkommen.


    Matthew ist verändert, er ist nicht mehr der Matthew von früher, er trägt auch etwas von Piranesi in sich und ich finde, das schadet ihm nicht. Sehr berührend fand ich auch, wie er James Ritter aufsucht und ihm seinen dringenden Wunsch erfüllt, dass er Das Haus immer wieder besuchen darf. Matthew scheint wirklich in der Gunst Des Hauses zu stehen, das mit dem Geliebten Kind des Hauses kommt durchaus hin. Jedenfall kann er sich zwischen den beiden Welten bewegen bzw. in Dem Haus länger verweilen, ohne den Verstand zu verlieren, im Gegensatz zu Arne-Sayles oder Ketterly, die egoistisch und nur auf den eigenen Vorteil bedacht an Dem Haus interessiert waren.


    Spannend finde ich, wie Matthew in realen Personen Statuen Des Hauses wiedererkannt - oder andersrum.


    In jedem Fall hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh, dass es hier für eine gemeinsame Leserunde vorgeschlagen wurde <3

    Dieses Buch ist wirklich eines, das man unbedingt im Austausch mit anderen lesen sollte. Ich habe mir gefühlt bei jeder Seite irgendwas notiert, das ich mit Euch diskutieren möchte.

    Ohja, genauso geht es mir auch. Vor allem ärgert es mich gerade, dass ich jeden Abend nur wenige Seiten gelesen bekomme, teilweise verlieren sich dann die Informationen über die Tage, bis ich mit dem Abschnitt durch bin.


    Apropos Erinnerungen: als der Prophet erwähnt, Piranesi habe ihm geschrieben, kommt der nicht darauf, dass es sich dann wohl um Laurence handeln müsste. Hat er das auch schon wieder vergessen oder hat er nur momentan ein Brett vorm Kopf?

    Ich war mir nicht sicher, ob sich der Prophet auf die Nachricht vor ein paar Tagen von Piranesi bezieht oder ob Piranesi vielleicht in der früheren Welt zu ihm Kontakt aufgenommen hat und zwar wegen folgendem Satz des Propheten: "Dieser Brief, den Sie mir geschrieben haben. Ich fand, Sie klangen wie ein arroganter kleiner Scheißer. Waren Sie damals wahrscheinlich auch. Aber jetzt ... charmant. Sehr charmant." Das liest sich nach etwas, was schon länger zurückliegt.


    Clever von Piranesi, ihm unter diesen Umständen lieber nicht von der Begegnung mit dem Propheten zu erzählen.

    Ich tendiere momentan auch dazu, dass es besser ist, Dem Anderen nichts von seinen Begegnungen oder Nachrichten an 16 zu erzählen.


    Laurence (der Verdacht hat sich ja bestätigt) erscheint darin wie genau der Typ Mensch, der zu sein er Ketterley vorwirft: überheblich, selbstherrlich, manipulativ, mit einem enormen Sendungsbewusstsein, was seine Forschungen angeht. Ich habe mich auch kurz gefragt, ob Piranesi der entführte junge Mann sein könnte, der erwähnt wurde, aber das ist ja der arme James Ritter. Und ist es Absicht, dass wir den Abschnitt über Orenden nicht bis zum Ende zu lesen bekommen? Was aus dem geworden ist, wissen wir ja nicht, im Gegensatz zu Sylvia D'Agostino (die schätzungsweise wirklich im Haus gestorben ist) und James Ritter.

    Arne-Sayles ist ein furchtbarer Mensch ohne jegliche Moral. Er kommt mir wie eine Art Sektenführer vor.


    Das Haus erscheint in diesem Abschnitt immer wieder wie eine Art Gottheit, die ihren eigenen Gesetzen gehorcht, nach eigenem Ermessen gibt und nimmt und dafür Vertrauen einfordert.

    Das gefällt mir.


    Ich habe immer noch keinen blassen Schimmer, wo am Ende die Reise hingeht, aber ich finde das Buch nach wie vor sehr faszinierend.

    Mir geht es in beiden Punkten genauso.


    Auf jeden Fall scheint es sich bei der Welt des "Hauses" nicht um eine postapokalyptisch umgebaute Welt zu handeln, sondern um eine Nebenwelt, die aus Ideen der normalen (?) Welt entstanden ist. Dafür verschwinden Erinnerungen der Bewohner - was mich an die Unendliche Geschichte erinnert hat.

    Ah, das ist auch eine interessante und schlüssige Theorie.


    Fällt ihm da gar nicht selbst auf, wie wenig er über sich "weiß"? Oder für wichtig hält?

    Ja, das hat mich im ersten Abschnitt auch stutzen lassen.


    Ob James Ritter wohl die Zettel geschrieben hat, deren Fetzen Piranesi aus den Möwennestern holt?

    Das könnte gut sein, von Arne-Sayles wissen wir, dass James Ritter definitiv in Der Welt "verrückt" geworden ist. Aber geblieben ist er dort ja nicht, wenn er dann gefangen in einem Hinterzimmer gefunden wurde. Oder befand sich sein Körper in dem Zimmer und sein Verstand in Der Welt? Das hoffe ich mal nicht, denn ich möchte mir nicht vorstellen, was das für Piranesi bedeuten könnte.


    Aber wer ist dann Raphael, nach dem The Other gerufen hat?

    Ah, siehst, Raphael hatte ich ganz vergessen, obwohl ich ihn mir ebenfalls markiert hatte. Ich habe auch keine Ahnung, um wen es sich dabei handeln könnte; nicht um 16, da sie weiblich ist.


    Und ich bin mir immer sicherer, dass er ein Wanderer zwischen den Welten ist. Wie sonst kann es sein, dass er auf Piranesis Warnung vor der Flut antwortet, er sei an dem Tag sowieso nicht im Haus.

    Davon gehe ich inzwischen auch aus, dass Der Andere nur zu den Treffen in Die Welt kommt.


    Versteht mich nicht falsch, nichts gegen "out of the box-thinking", aber die Art und Weise, wie in Piranesis Journal Laurence' Forschung beschrieben wird, scheint mir das hier eindeutig weiter zu gehen.

    Ohja, den Eindruck habe ich auch, dass hier bestimmte Grenzen überschritten wurden.


    Spannend! Auf die Idee, dass hier reale Personen zitiert werden würden, bin ich gar nicht gekommen.

    Ich auch nicht - danke für den Exkurs über das Mathe-Genie, Valentine.


    Ich musste ihn nicht einmal googeln, denn in der russischen Ausgabe ist ein Glossar enthalten.

    Oh, da muss ich mal nachsehen, ob in der deutschen Ausgabe ein Glossar dabei ist.


    Was mich immer wieder erstaunt: Die Studenten von Arne-Sayles haben fast alle zuerst Mathematik studiert. Mathematik ist ja nun keine Mystik. Wie konnten sich die Studenten auf die Ideen von Arne-Sayles einlassen? Wie konnte er sie überzeugen?

    Stimmt, du hast recht! Die Mathematik taucht immer wieder auf. Ich bin echt gespannt, wie sich das Ganze auflösen wird.

    In diesem Abschnitt erhalten wir jede Menge neuer Erkenntnisse, aber dafür auch mindestens genauso viele neue Fragen ^^ Ich habe mir im eBook die letzten Tage so viel zu diesem Abschnitt markiert, hoffentlich verliere ich jetzt nicht den Überblick.


    Durch den ersten Abschnitt hat man den Eindruck gewonnen, dass außer Piranesi und Dem Anderen all die Jahre kein anderer lebender Mensch in Der Welt war. Und nun geben sie sich schon beinahe die Klinke in die Hand 8o


    Der Prophet: er scheint tatsächlich Arne-Sayles zu sein und ich finde ihn noch überheblicher als den Anderen. Und aus dem, was wir aus Piranesis Tagebüchern über ihn erfahren, ist er auch ein unangenehmer und manipulativer Typ, der ohne Rücksicht auf Verluste nur seine Theorien usw. bestätigen sehen möchte.

    Wer hat Arne-Sayles ein Foto von Piranesi gezeigt? Und was meint er damit, er müsse ganz proper gewesen sein, bevor ihm "das hier" passiert sei? Spricht er auf Piranesis Gedächtnisverlust an? Der Prophet und Der Andere scheinen ja zwischen den Welten problemlos wechseln zu können, aber Piranesi nicht bzw. verrät oder sagt es ihm niemand.


    Zwischendurch habe ich es für möglich gehalten, dass Piranesi tatsächlich ein Geschöpf Der Welt ist, dass er schon immer dort gelebt hat und Arne-Sayles oder Ketterly ihn zufällig getroffen haben, als sie diese Welt entdeckt haben, aber diese Fotografie, seine Tagebücher und die Erinnerungsvision auf 16s Frage, ob er Matthew Rose Sorensen sei, deuten eigentlich daraufhin, dass er auch aus unserer Welt stammt.

    Da Arne-Sayles von ihm aber nur eine Fotografie kennt, kann er keiner seiner unmittelbarer Anhänger sein, die ihn in seinen Forschungen bis zur Selbstaufgabe unterstützt haben.


    Wegen Piranesis Gedächtnisverlust: der Prophet sagt ihm, dass ein längerer Aufenthalt in dieser Welt u.a. Amnesie und einen totalen psychischen Zusammenbruch als Folge haben; das würde erklären, warum sich Piranesi an vieles nicht mehr erinnert, auch nicht an seine eigenen Tagebücher. Zwischendurch habe ich dran gezweifelt, ob er sie wirklich geschrieben hat oder ob er sie womöglich in Der Welt gefunden hat. Wir haben ja immer noch die von Piranesi gefundene Nachricht von Laurence Arne-Sayles an einen unbekannten Empfänger.

    Könnte Piranesi denn überhaupt wieder in die "normale" Welt zurück bzw. irgendwie seine Erinnerungen an sein früheres Leben zurückerhalten? Warum ist er damals überhaupt so lange in Der Welt geblieben, bis sich die Nebenwirkungen bei ihm einstellten? War das überhaupt freiwillig? Andererseits muss man sich fragen, warum Piranesi insgesamt doch so einen guten Eindruck macht, wenn lt. Arne-Sayles der arme James Ritter viel schlimmer dran war, obwohl er nicht so viel Zeit in Der Welt verbracht hat.

    Piranesi hat Arne-Sayles also vor Jahren mal in einem Brief um ein Treffen gebeten?


    Wieder habe ich den Eindruck, dass Piranesi für Den Anderen eine Art Versuchskaninchen ist - und dass die Vitamintabletten tatsächlich nur Vitamintabletten sind, die nicht für die Amnesie verantwortlich sind ^^

    Erschreckt hat mich allerdings die Bereitschaft Des Anderen, Piranesi im Notfall umzubringen oder auch 16, weil sie seiner Meinung nach böswillig ist. Obwohl ich den Eindruck habe, dass Ketterly nicht halb so kaltblütig ist, wie er sich gibt.


    16: bei ihr handelt es sich um eine Frau, aber sie scheint nicht Sylvia D'Agostini zu sein, aber es ist jemand, mit dem Arne-Sayles in Kontakt steht. Könnte es sich bei ihr um Angahard Scott handeln? Ich kann mich gerade nicht daran erinnern, dass noch mehr Frauen erwähnt wurden. Es könnte aber auch jemand sein, der bisher noch gar nicht erwähnt wurde. Ich kann nicht einschätzen, ob sie wirklich böswillig ist oder nicht, aber allmählich traue ich keinem mehr über den Weg, ob er Piranesi nicht nur für seine Zwecke einspannen will. Was bedeutet das Gerede Des Anderen, dass 16 sie beiden in den Wahnsinn schicken will? Stimmt das überhaupt oder soll damit Piranesi nur von 16 ferngehalten werden, weil sie ihm vielleicht die Wahrheit erzählen könnte? Andererseits, vielleicht würde diese Wahrheit dazu beitragen, dass Piranesi in Folge einen Zusammenbruch bekomment, nachdem Die Welt eh schon solche gefährlichen Nebenwirkungen hat.


    Nun bin ich jedenfalls gepannt, was das Zusammenstückeln der Papierschnipsel über Ketterly ergeben wird.