Beiträge von odenwaldcollies

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Zu Beginn, als Heinrich Fuchs in seiner Wort-Wahl ziemlich grob zu ihr war, habe ich schon gedacht er ist ein mieser Kerl geworden. Aber dem ist Gott sei Dank nicht so.

    In dem Moment bin ich auch kurz erschrocken.


    Der Moment, als sie es nicht an das angestammte Versteck zurück legen konnte, war ziemlich brenslig.

    Ohja, ich war mir nicht sicher, ob das wirklich gut ausgeht.


    Aber damals konnte man wohl froh sein, wenn es einen wie Heinrich gab, der einen noch geheiratet hat.

    Vor allem kann sie Heinrich vertrauen - die Alternative wäre sonst Schumann gewesen und das wäre ein anständiger Griff ins Klo gewesen =O


    Clever von Sophia dem Schwein die Ohren anzumalen :D , nur ob der Schinder dicht hält wenn Schumann diesen unter Druck setzt oder mehr Geld bietet?

    Bei den gefärbten Schweineohren musste ich auch kurz grinsen - ich hoffe allerdings auch, dass das nun wirklich nicht noch irgendwelche Folgen haben wird.


    Was ich mir auch wünschen würde ist, das sein Teufelspackt mit Corlowitz ihm das Genick bricht.

    Da sind wir schon zwei :D


    Bei Marten sein Treffen mit seinem Vater habe ich ein ungutes Gefühl. Will der seinen Sohn in eine Falle locken damit er Maria nicht heiratet, oder hat er wirklich seine Meinung geändert?

    Genau dieses ungute Gefühl habe ich ebenfalls.


    Nicht zu vergessen die historischen Hintergründe, wie die politische Situation im Land gewesen ist. Schön das man als Leser auch da wieder interessante Fakten erfährt.

    Ja, das rundet die Geschichte perfekt ab und liefert noch so viel Wissen. Ebenfalls Heikes super-spannende Antworten - vielen Dankd dafür <3


    Im Gegensatz dazu erzählt ja Arnold Sophia und dem Bader von den Flößern und es interessiert sie überhaupt nicht. Ich fürchte mal, es dauert noch etwas, bis die beiden zusammenkommen.

    Ja, das war wieder so eine Situation, in der viel Potenzial steckte, wäre Sophia in dem Moment nicht damit abgelenkt gewesen, sich Gedanken darum zu machen, ob Arnold und Heinrich das notdürftige Buch entdecken könnten.


    Ich habe noch vergessen, die Begegnung mit Hidwigk zu erwähnen - die könnte Schumann nämlich gut auf seine Seite ziehen. Er denkt ja gerne über viele Ecken und ich finde, Hidwigk sucht sicher aufgrund ihrer Eifersucht nach einer Möglichkeit, Maria zu schaden. Und da Maria und Sophia Freundinnen sind, könnte das auch auf sie zurückfallen. Ich fürchte, Schumann wird sich da was ausdenken...

    Stimmt, bei Hidwigk habe ich auch ein ganz blödes Gefühl, dass sie noch gemeinsame Sache mit Schumann machen wird.


    (Dass Heike uns alle foppt und Moses gar nicht Niklas ist, glaube ich jetzt mal weniger. Zumal ich die dann aufkommende Frage, wer es sonst sein soll, auch nicht beantworten könnte.)

    Das wäre in jedem Fall der Knaller =O

    Nun habe ich auch den Rest des ersten Abschnitts fertiggelesen, es geht spannend weiter und ich denke, schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zu erkennen.


    Als erstes freue ich mich für Maria und Marten, dass die beiden heiraten wollen und Martens Vater sich mit seinem Sohn aussöhnen möchte. Ich hoffe nur, auf dem Weg nach Dresden passiert nicht etwas Schlimmes - ich vermute inzwischen überall Ungemach =O


    Was bildet sich dieser Schumann eigentlich ein, Sophia und Heinrich eine Magd vermitteln zu wollen? Da wäre ich an Sophias Stelle ebenfalls ausgerastet und ich hoffe sehr, dass es dazu nicht kommen wird, dass er im Fuchschen Haushalt einen Spion platzieren kann.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das zwischen Schumann und seiner neuen "Auftraggeberin" entwickeln wird. Ob sie ihm wirklich dabei nützlich sein kann, Carlowitz zu entkommen. Müsste eigentlich nicht sein, dieser Fiesling darf meinetwegen gerne seine Magenschmerzen deswegen behalten :evil:


    EIne Gänsehaut habe ich bekommen, als Johanna Moses aus der Hand liest, wenn sie wüsste, wie treffend ihre Vermutungen sind. Allmählich setzen bei ihm die ersten Flashbacks ein bzw. Fertigkeiten, über die kein Holzfäller verfügt. Es ist ja nur gut, dass das noch alles, wenn auch verschüttet, da ist, ich habe schon von Amnesie-Patienten gehört, die seit ihrem Gedächtnisverlust über komplett andere Fähigkeiten und Interessen verfügen als zuvor.

    Nun hat Moses schon den einen oder anderen Hinweis auf Pirna erhalten, ich bin gespannt, wann er sich doch noch in die Stadt aufmachen wird.

    Währenddessen fallen Sophia Holzfiguren in die Hand, die denen von ihrem Niklas verblüffend ähneln, aber sie hat nach dem, was sie damals gesehen hat, keinen Grund, an Niklas' Tod zu zweifeln, da muss schon noch mehr kommen, als die Holzfiguren.


    Ich bin froh, dass sich Hans wieder ziemlich erholt hat; ich könnte mir vorstellen, dass er und Sophia sich ziemlich gut verstehen könnten bei ihrer gemeinsamen Interesse an Kräuter- und Heilkunde.


    Puh, Heinrichs Vergangenheit mit dem Tod seiner Familie ist heftig, kein Wunder, dass er nicht gerne darüber spricht, weil er starke Schuldgefühle deswegen empfindet. Storch war mir anfang unsympathisch, weil er so oberflächlich erschien, aber im Laufe des Gesprächs hatte ich dann doch den Eindruck, dass ihn der Tod seiner Schwester und das Schicksal von Heinrichs Familie doch sehr berührt hat. Ich bin mir ja noch nicht sicher, dass es Heinrich schaffen wird, Storch wieder vor die Tür zu setzen, da hat Sophia auch noch ein Wort mitzureden - was das betrifft, kann sie störrisch wie ein Esel sein ^^


    Das Gespräch zwischen Elias und Sophia ist ebenfalls spannend, vor allem weil es einen Hinweis auf ein Codebuch gibt. Nachdem Sophia das weiß und die Chance besteht, dass dieses Buch in der Nähe ist, wird sie garantiert nicht darauf verzichten, weiter an dem Buch zu forschen. Spannend fand ich, dass auch Elias in das Buch gesehen hat, wenn auch nur heimlich.


    Moses und Marthe ... das wird keine Zukunft haben, denn auch wenn er nicht weiß, zu wem das Gesicht gehört, von dem er immer mal wieder träumt, ist Sophia doch unbewusst sehr präsent, das wird auch Marthe klar sein. Nach ihrer Reaktion rechnet sie damit, dass er eines Tages wieder in sein altes Leben zurückkehren könnte, wenn er es wieder findet. Ich hoffe nur, dass Marthe nicht noch schwanger wird, das würde alles ziemlich verkomplizieren. Wobei, Sophia ist ja auch verheiratet und wenn ich mir auch ein Happy End für sie und Niklas wünsche, so möchte ich aber nicht, dass Heinrich etwas zustößt.

    Kennt Sophia, ist gut im Schwertkampf und hatte eine Begegnung mit einem Schwein - da gab's ja diese lustige Szene recht am Anfang der "Fallstricke", wenn ihr euch erinnert.

    Stimmt, jetzt kann ich mich dunkel wieder an die Schweine-Szene erinnern, wo du es erwähnst. Beim Lesen konnte ich mich partout nicht mehr erinnern, warum Moses eine Abneigung gegen Schweine hat ;)

    Hallo ihr Lieben, vor allem ein ganz herzliches Hallo an dich, liebe Heike :*


    Erstmal bin ich froh, dass es wieder geklappt hat mit der Leserunde und dass der zweite Teil endlich erschienen ist <3


    Ich bin noch nicht durch mit dem ersten Abschnitt, möchte aber schon mal meine Gedanken zu Papier bringen, gehe aber noch nicht auf die Beiträge der anderen ein, das mache ich dann, wenn ich den Abschnitt beendet habe.


    Kapitel 1 bis 4:


    Ich finde, man ist direkt wieder im Geschehen drin und ich muss dir, liebe Heike, ein großes Lob aussprechen, wie du die Wiederholungen aus dem ersten Teil raffiniert eingebaut hast. Und die sind auch ziemlich hilfreich, an einiges hätte ich mich tatsächlich nicht mehr erinnert.


    Moses alias Niklas kann sich bisher an überhaupt nichts erinnern. Und vor lauter Frust, weil ihm in Dresden nichts bekannt vorkam (und wegen seiner Migräne), verzichtet er ausgerechnet in Pirna darauf, in die Stadt zu gehen. Evtl. wäre ihm dort etwas bekannt vorgekommen? Vor allem als die anderen ihm vorschlagen, zu Meister Arnold zu gehen, habe ich die Luft angehalten und dachte, das ist die Chance!


    In jedem Fall hatte Niklas ein unheimliches Glück, dass er damals dem alten Hans vor die Füße gespült wurde, der so heilkundig ist und ihn über die Zeit pflegt - das hätte mal nicht jeder gemacht. Umso schlimmer fand ich es dann, als der Großvater unter dem Baum begraben wurde. Ich hoffe, er kann sich wieder erholen. Die Holzfällerei war damals schon ein ganz schöner Knochenjob und gefährlich obendrein dazu.


    Dass Sophia diese Albträume hat, ist ja kein Wunder, nach dem, was sie im vorigen Jahr alles durchgemacht hat. Ich weiß nicht, wie ich dazu stehen soll, dass Sophia unbedingt wieder die Studien zu dem Buch aufnehmen will, ich kann es einerseits verstehen, dass sie unbedingt versuchen will, seinen Inhalt zu entschlüsseln, aber die Bedenken von Heinrich Fuchs kann ebenfalls sehr gut nachvollziehen. Ja, ich muss gestehen, im Moment bin ich sogar eher auf seiner Seite, solange die beiden ihren wahren Feind nicht kennen.


    Zuerst habe ich mich geärgert, dass Schumann immer noch auf der Erfolgswelle schwimmt, darum habe ich mich umso mehr gefreut, als er so ein Magengrimmen bekommt, als er Carlowitz' Brief erhält :evil:

    Dass Carlowitz Schumann in der Hand hat, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Wisst ihr noch, was die beiden genau für eine Vereinbarung hatten? Warum wollte Carlowitz nicht, dass Fuchs irgendwie in Schwierigkeiten kommt?


    Hm, jedenfalls kommt dieser schmierige Schumann durch Carlowitz' Auftrag wieder in die Nähe von Sophia und Heinrich, und ich befürchte, dass er dann womöglich irgendwie mitbekommt, dass das Buch doch noch existiert.

    "Ein Dach über dem Kopf":


    "Die beiden Ritter, der mit dem Adlerwappen und der mit dem gekreuzten Schwertpaar auf dem Schild, sehen menschlich aus", stellte Leif sie die Krieger mit dem Turmwappen überrascht.


    Hier ist am Ende irgendwas durcheinander gekommen :)

    Das war richtig knapp. Ich hatte mich schon gefreut, dass Gero scheitert, aber leider hat Teramon in letzter Minute eingegriffen. Hoffentlich sind die Berater des Königs besonnener und können das schlimmste verhindern!

    So ging es mir ebenfalls - ich war echt entsetzt, weil Teramon bei Gisbert dann doch noch so ein leichtes Spiel hatte.


    Hermans Traum nehme ich als gutes Zeichen, dass es doch noch eine Möglichkeit gibt, das Artefakt zu vernichten.

    Das hoffe ich ebenfalls.

    Im Moment freue ich mich gerade immer am meisten auf die Szenen in der Bergfestung, das ist so richtig schön gruslig =O


    Was sind das für Wolfsmenschen? Hoffentlich werden die Skelette nicht plötzlich auch wieder lebendig. Was mich beunruhigt: sie haben seinerzeit wohl gegen die Ritter des Bundes gekämpft, d.h. sollten sie wieder lebendig werden bzw. noch solche Wolfsmenschen geben, könnten das weitere Verbündete von Teramon werden bzw. sein. Und ob das wirklich "nur" Wolfsheulen ist, das die Männer rund um die Festung hören, bin ich mir auch noch nicht sicher, vielleicht sind das solche Wolfsmenschen.


    Die Nordener scheinen einen größeren Raum in der Geschichte einnehmen zu können, nicht nur finden sich ihre Schriftzeichen in der Bergfestung (was für ein Jammer, dass sie niemand lesen kann), sondern auch auf dem Thron von Gisbert :/


    In jedem Fall bin ich gespannt, wie die Nacht werden wird, ich befürchte, nicht so ruhig, wie sich die Männer das erhoffen.


    Nur gut, dass die Tergisier auf Herman und die Echsenkrieger hören und sich nicht Neron mit seinen skelettierten Begleitern in den Weg stellen, es ist besser so.

    Dass Herman ausgerechnet jetzt diesen so lebendigen Traum von den Ritualworten hat, ist schon eigenartig; ich bin davon überzeugt, dass das kein Zufall ist, sondern eher eine Botschaft, aber von wem und zu welchem Zweck?


    Dann stehen wir endlich Gisbert, dem König von Kernland gegenüber. Die Beschreibungen seines Palastes haben mir wieder sehr gut gefallen, da hatte ich wieder Kopfkino. Und ich hatte mich schon gefreut, dass es so aussah, als ob Gero bei Gisbert und seinen Verwandten/Beratern kein so leichtes Spiel haben würde ... bis sich Teramon in seinen Geist "einschleicht". Mensch, warum gelingt ihm das so einfach X( Jetzt setze ich meine ganze Hoffnung auf Helmko, dass er es schafft, den König von Teramons Einfluss zu befreien, aber dazu müssen sie diesmal einigermaßen rechtzeitig in Kernburg eintreffen. Harmen und Wagen wissen auch noch nichts von ihrem Glück, dass sie in Kernburg erwarten wird.

    "In der Nacht":


    "Aber eigentlich war ich es selbst schuld."


    "Lassen wie sie mein Eisen schmecken."

    wir statt wie.



    "Der geflügelte Bote:


    "Wisst ihr es, Knut?", richtete sich Helmko an den Landwirt.


    Der Landwirt heißt doch Kurt, oder?

    Gero, dieser kleine Drecksack, ist aber durch die Nachtfalter schneller und kann nun vor Eintreffen seine Intrigen spinnen. Ich befürchte - was auch nur konsequent wäre - dass Harmen und Wagen direkt verhaftet werden, ohne das sie überhaupt die Möglichkeit haben, mit dem König zu reden.

    So etwa male ich mir Harmens Ankunft in Kernburg auch ungefähr aus. Ich hoffe nur, dass, wenn Helmko und Isidor dann auch noch in Kernburg ankommen (hoffentlich gemeinsam und heil), dass sie dann vielleicht noch was bewirken können.


    Das "zu-spät-kommen" zieht sich da wie ein roter Faden durch die Geschichte.

    Ja, das ist für die Betroffenen ziemlich frustrierend.

    Das Gespräch zwischen Helmko und Isidor über die Zukunft der Ritterorden hat mir gut gefallen, denn Helmko hat schon recht: wenn die Orden weiterhin eine Zukunft haben wollen, dann müssen sie ganz flott ihre Statuten ändern, was neue Mitglieder angeht. Und außerdem würde die Aufnahme von Angehörigen der Alten Völker dem Schöpfer garantiert gefallen.


    Und dann tauchen wieder diese grässlichen Nachtgreife auf: bei den ersten beiden dachte ich noch, na, die kriegen sie vielleicht besiegt, aber nachdem das immer mehr wurden ... Aber Helmko und Isidor machen das recht souverän - ich muss mich hier nochmal wiederholen: die beiden sind inzwischen ein richtig gutes Team :thumbup:


    Dass auf dem Hof noch jemand überlebt hat, grenzt an ein Wunder. Toll, dass Isidor darauf besteht, ihnen zu helfen, so haben sie vielleicht ein klein wenig eine größere Chance, doch noch zu überleben.


    Grrrr, Gero hat schon wieder einen zu großen Vorsprung gegenüber Helmko und Isidor sowie Harmen und seinen Begleitern. Nun hat er leider genug Zeit, um bei König Gisbert sein verlogenes Gift zu verspritzen. Wenn allerdings Harmen ebenfalls in Kernburg auftaucht, muss sich der König aber schon fragen, warum der Statthalter, der angeblich mit dem Bösen im Bunde stehen soll, plötzlich als "Flüchtling" nach Kernburg kommt. Andererseits ... das könnte Gero natürlich so verargumentieren, dass Harmen mit der Bitte nach weiteren Soldaten Kernburg schwächen möchte, um dem Bösen auch hier den Angriff zu erleichtern. Evtl. bewirkt es etwas, wenn Helmko und Isidor dann auch noch dazukommen und Harmen unterstützen können?


    Als wir Boralt und Bermer dabei begleiten, wie sie die zerstörte Oase der Sandläufer aufsuchen, musste ich nochmal heftig schlucken. Boralts Geschocktsein über die Auslöschung der Echsen fand ich sehr ehrenhaft.


    Aus dem Mealeg werde ich immer noch nicht schlau, warum verfolgt er Feodor? Ich habe nach wie vor keine Ahnung, ob der Mealeg tatsächlich zu Teramon gehören soll oder nicht, ich tendiere aber immer noch eher dazu, dass das nicht der Fall ist. Warum Adel aber so anhänglich ist, weiß ich auch nicht.


    Na super, Teramon will die Pferdemenschen als Verbündete gewinnen. Wir durften ja schon erleben, wie die drauf sind =O Teramon setzt es immer mehr darauf an, die ganze Welt nach und nach in Krieg und Chaos zu stürzen.


    Ziemlich spannend finde ich den letzten Abschnitt, als wir Baldwin auf dem Grenzpfad begleiten. Das ist doch bestimmt die titelgebende Bergfestung, denen sie dort gegenüberstehen. Aber warum ist diese Festung niemandem bekannt? Wem gehört(e) sie? Sehr mysteriös. Da bin ich ja jetzt echt gespannt, vor allem auch, wie sich das für die weitere Handlung auswirken wird.

    "Botschaft für Harald Meister":


    "Sie sind sie gute Kämpfer."



    "Fenjas Herz":


    "Sobald ich wieder unter Deck bin, beginnen mein Magen und mein Kopf, sich zu drehen."


    Ich denke, das zweite Komma ist hier überflüssig.

    Aber warum erzählt sie es ausgerechnet Olef? Er ist zwar aus ihrem Volk aber trotzdem praktisch ein Fremder für sie. Oder hofft sie, ihn als Ehemann gewinnen zu können?

    Vielleicht fällt es ihr leichter, mit jemanden darüber zu reden, der nicht so viele Worte macht, zumal er eben nicht zu ihren Gefolgsleuten gehört, bei denen sie sonst Angst haben müsste, dass sie womöglich den Respekt vor ihr verlieren könnten, wenn sie so ihre Gefühle preisgibt.

    Und manchmal fällt es Menschen leichter, sich jemanden anzuvertrauen, den sie noch nicht allzu gut kennen. Ich glaube, Olef hatte ihr gegenüber bereits erwähnt, dass er verheiratet ist, oder nicht?


    Obwohl ich zwischendurch beim letzten Buch immer wieder den Verdacht hatte, dass Helmko eigentlich viel mehr kann, wenn er denn wüsste, wie er mit dieser Macht umgehen könnnte.

    Ja, den Verdacht habe ich zwischendrin auch immer mal wieder, dass Helmko, seit er aus der Zwischenwelt zurückgekehrt ist, mehr kann als vorher, aber noch nicht so richtig darüber Bescheid weiß bzw. wie und wann er seine neuen Fertigkeiten einsetzen kann. Von daher ist es sicher kein Fehler, wenn Isidor ihm manchmal einen Schubs gibt.


    Ob Fenja was von Olef will bzw. von ihm ein Kind?

    Ich dachte auch schon, ob sie ihm ein unmoralisches Angebot macht ^^

    Dieser zweite Abschnitt hat mir richtig gut gefallen :thumbup:


    Tja, da muss noch manches Misstrauen überwunden werden zwischen den Kernländern und den Küstländern - es ist ja auch kein Wunder, dass die Bernstädter nicht allzu begeistert über ihre neuen Verbündeten sind, nachdem diese ihnen vor wenigen Tagen einen blutigen Krieg aufgezwungen haben. Aber wie Ansgar so treffend sagt: der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und die 1.100 Mann müssen jetzt einfach zusammenstehen und ihr Misstrauen über Bord werfen und alles auf eine Karte setzen, denn die Alternativen sind nicht gerade reich gesät.


    Aber Harald bleibt beharrlich, unterstützt durch Männer wie Gerald oder den Statthalter, der mir auch wieder richtig gut gefällt. Seine Entscheidung, Harald zum Anführer in Flussen zu machen, kann ich absolut zustimmen, er hat tatsächlich den nötigen Weitblick dafür und erkennt auch eine Niederlage, wenn sie bevorsteht. Besser der General macht sich mit Harmen auf den Weg zum König nach Kernburg. Ich hoffe nur, sie kommen noch vor dem Heilswart dort an bzw. können den König vor den vergifteten Worten Geros abschirmen.


    Froh war ich auch, dass Hannes und Humbert tatsächlich auf den Tross aus Bernstadt treffen und nicht doch noch plötzlich alleine dem Feind gegenüberstehen, denn das wäre garantiert nicht gut ausgegangen.


    Mein Güte, ich musste echt die ganze Zeit mit dem Kopf schütteln, weil Helmko nur mit Isidor an seiner Seite sich Teramon entgegenstellt. Hättet ihr mich vor diesem Abschnitt gefragt, wie die Chancen für die beiden stehen, hätte ich darauf gewettet, dass beide oder einer von ihnen nicht überleben wird.

    O.k., Helmko zieht wieder gegenüber Teramon den Kürzeren, aber: er überlebt diesmal und er kann ihm doch ein paar kleine Stiche versetzen, ich fand, ganz so unterlegen war Helmko diesmal nicht, wie damals, als er bei ihrem Duell gestorben ist. Helmko und Isidor sind ein tolles Gespann, weil sie sich hervorragend ergänzen und auch im richtigen Moment immer wieder aufbauen. Dabei erinnern sie mich immer wieder an Boralt und Bermer.


    Und mal ehrlich, als Helmko Teramons Rappen dazu bringt, das Klappergestell abzuwerfen, musste ich doch kurz auflachen :D:evil: Wenigstens muss der Rappen dafür nicht büßen, wenn ich auch nicht weiß, was besser ist: tot zu sein oder unter Teramons Willen zu stehen. Aber solange er "nur" unter Teramons Willen steht, besteht noch die Chance, eines Tages davon befreit zu werden. Nun hoffe ich, dass Helmko und Isidor tatsächlich die Flucht gelingt. In jedem Fall hat es mal gutgetan, dass Teramon und seine Schergen nicht wieder einen blutigen Sieg auf ganzer Linie davontragen.


    In jedem Fall war der ungleiche Kampf vor den Toren Bernstadts sehr spannend :thumbup:


    Boralt und Bermer erfahren dagegen vom Schicksal der Sandläufer - ich glaube, damit sind sie neben Herman die Einzigen, die nun davon wissen, oder?


    Das Gespräch zwischen Fenja und Olef fand ich auch sehr schön, die Zuneigung und das Vertrauen zwischen den beiden ist deutlich zu spüren. Fenja tut mir schon leid, dass sie es als Frau mit Macht so schwer hat, einen geeigneten Mann zu finden. Vielleicht bringt aber Olefs Rat, sich unter den Nachtalpen mal umzusehen, doch den erwünschten Erfolg.


    Seeschäumer? Ohoh, ich befürchte, dass wir denen womöglich auch noch begegnen werden.


    Lachen musste ich wegen der knallenden und dröhnenden stinkenden Darmwinde :D:D Mal davon abgesehen (und von der Seekrankheit - oh, wie kann ich dem armen Olef nachempfinden) läuft der Alltag auf dem Schiff aber recht gesittet und geordnet ab, keine Streitereien oder gar Prügeleien, weil man die ganze Zeit auf so engem Raum zusammengepfercht ist.