Beiträge von odenwaldcollies

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Die vier Orden sind also wieder vereint. War gar nicht so leicht, alle wieder zu vereinen. Und das Tor zur Zwischenwelt ist offen. Und klar, dass auch gleich auch wieder die Verdorbenen melden müssen!

    Da bin ich auch mal gespannt.


    deine bisherigen Erklärungen finde ich toll. Kurz war ich bei den Zusammenhängen etwas verwirrt, aber dadurch, dass du den Sachverhalt (kann ich nicht näher ausführen, nicht dass ich Spoiler) aus verschiedenen Blickwinkeln beschreibst, hatte ich dann auch keine Probleme mehr.

    Ja, es werden auch immer Fragen beantwortet, die durch die bisherigen Zwiegespräche aufgeworfen wurden :thumbup:


    Das leidige Thema meiner Wiederholungen kann also hier helfen

    Ja, hier passt es perfekt, vor allem auch, weil sich teilweise Erinnerungen bezogen wird, die schon einige Bücher zurückliegen, wie die Geschichte von Behun.

    Bermer - was habe ich mich gefreut, dass er auch nochmal einen Auftritt hatte. Ich kann nicht sagen, warum, aber er gehört zu meinen Lieblingsfiguren in dem Buch.


    Dass Boralt argwöhnt, bei Bermer könnte es sich um Teramon handeln, kann ich ihm nicht verübeln; ich wäre zwar nicht auf den Gedanken gekommen, aber Boralt weiß auch nichts von den vielen Zwiegesprächen, die die anderen schon geführt und den Erkenntnissen, die sie daraus gewonnen haben. Und auf diese Weise hat Teramon ja tatsächlich in der Vergangenheit schon Einfluss auf die einzelnen Lebewesen genommen.

    Das wäre ja was, wenn das alles ein riesengroßer Betrug von Teramon wäre, aber das will ich doch mal nicht hoffen, dass er womöglich neben der Eroberung der Quelljochfestung auch noch in der Lage wäre, in der Zwischenwelt solch einen Einfluss zu nehmen. Nein, ich hoffe, dass Teramon überhaupt keine Ahnung hat, was da in der Zwischenwelt gerade so vor sich geht.


    Super hat auch die Geschichte von Behun hier reingepasst: als wir sie das erste Mal hörten, war sie einfach nur eine Geschichte, aber unter den jetzigen Aspekten bekommt sie ein ganz neue Bedeutung.
    Noch genialer ist aber, dass Gerold überlebt hat, jedenfalls erstmal, und quasi als Vermittler zwischen den Verbündeten in der Zwischenwelt und dem Diesseits auftreten kann. Ich war so froh, als Isidor geholt wurde, denn bei ihm war klar, dass er sich nicht über den Waldkehr lustig machen würde, sondern es ernst nimmt, was er zu sagen hat, schließlich hat Isidor lange genug Helmko begleitet. Gut auch, dass Cuno relativ schnell bereit ist, das alles zu glauben und ein Tor zur Zwischenwelt zu öffnen. Nun bin ich mal gespannt, wie und ob das klappen wird mit der Kommunikation bzw. dass nicht die ganzen wahnsinnig gewordenen Seelen ins Diesseits gelangen.


    Dass ausgerechnet Manfried im richtigen Moment auftaucht und direkt seine Unterstützung des Bundes zusagt, war großartig. Es freut mich, dass auch er nicht dem Wahnsinn verfallen ist und auf den Moment gewartet hat, in dem er doch nochmal das Gute unterstützen kann, nachdem ihn das Böse missbraucht hat.


    Tja, ist der Bund nun wieder vereint? Wo sind die Ritter hin? Irgendwas muss in jeden Fall geschehen sein, wenn sie nicht mehr antworten.


    Aber wird das, was nun geschehen wird, ausreichen, um Herman vor dem Tod zu retten?


    Ha, und Gero gelingt es nicht mehr zu fliehen :evil:


    Mir gefallt die Wendung der Geschichte richtig gut, vor allem hätte ich damit überhaupt nicht gerechnet.

    Können sie im Tod etwas erreichen, was sie im Leben nicht konnten? Allmählich fügen sich jedoch die Puzzlestücke zusammen...

    In jedem Fall besteht noch die Chance, dass sie tatsächlich was erreichen können. Wären sie einfach nur mausetot, dann wäre ihre Geschichte in jedem Fall vorbei gewesen.


    Ich habe mir bis jetzt das so erklärt, dass der Schöpfer den Frieden als Köder benutzt, damit seine Geschöpfe bei der Stange bleiben und weiter kämpfen. Denn ohne die Aussicht auf Frieden würde keiner so viele Entbehrungen auf sich nehmen.

    Ah, das ist eine gute Überlegung und das würde ich dem Schöpfer inzwischen auch locker zutrauen.


    Den Viererbund hatte ich auch außer Acht gelassen. Da liest man 9 Bände lang, dass der Eberorden mit den anderen drei verfeindet ist, dass man ganz vergisst, dass es vor dem großen Krieg ja ganz anders gewesen ist.

    Das stimmt. Aber irgendwie hatte ich das zwar gelesen, aber nicht bewusst darüber nachgedacht.

    Da geht es mir genauso wie dir, ich habe das zwar gelesen, aber ich dachte, o.k., das war in der Vergangenheit und habe dem auch nicht die Bedeutung zugemessen, die es tatsächlich hat, wie sich jetzt herausstellt.

    Aha, so ist das mit dem grünen Leuchten! Die Gelblinge nehmen das Böse auf. Und dann, vernichten sie es oder wird es irgendwohin gelenkt? Umgewandelt? Könnten die Gelblinge irgendwie den Durchbruch bringen?

    Darauf bin ich auch gespannt, vor allem, weil wir alle die Gelblinge nicht "verstehen".


    Hoffnung besteht doch noch, obwohl ich es schon fast aufgegeben hatte. Es scheint doch noch irgendeine gute Macht zu geben, die den Kreislauf durchbrechen könnte. Auch wenn es nicht der Schöpfer ist!

    Bloß, was hat der Schwur der Ritterorden und die Tempelruine dann damit zu tun? 🧐

    Hoffentlich lässt der "Schöpfer" es auch zu, dass seine eigenen Kämpfer ihren eigenen Weg gehen wollen, denn eigentlich agieren sie damit gegen seinen Willen, der ja den Krieg aufrechterhalten will und ihn womöglich damit angefeuert hat, dass er Olef und den Zähhäutern damals in der Schmiede "eingeflüstert" hat, die Magiehüllen zu öffnen, damit der Krieg mit aller Macht wieder aufflammen kann.


    Teilweise bekomme ich fast Knoten ins Gehirn vom Überlegen, wer wie was wo ^^

    Endlich konnte ich gestern Abend diesen Abschnitt beenden, was definitiv nicht am Buch liegt, ganz im Gegenteil, ich will doch endlich wissen, wie alles ausgeht.


    Aber die Woche war von der Arbeit her Stress pur und wenn ich abends noch gelesen habe, dann nur in homöopathischen Dosen, bevor ich direkt eingeschlafen bin.


    Die "Begegnung" zwischen Boralt und seinem Trudchen fand ich so berührend, es hat mir richtig wehgetan, dass er nur so eine kurze Zeit zusammen mit seiner Tochter erleben durfte. So lange Zeit konnte er diese Gefühle unterdrücken bzw. in Schach halten, aber jetzt brechen sie aus ihm heraus. In jedem Fall habe ich mich gefreut, dass das Gespräch für ihn gut verlaufen ist, neben den Informationen, die er daraus gewinnt.


    Sowohl er als auch Olef und Gerold kommen auf dieselben Überlegungen wie Helmko, Feodor und Alfons. Ich hoffe sehr, dass sie nun wirklich auf dem richtigen Weg sind. In jedem Fall bin ich so froh, dass unsere Helden nicht einfach tot sind, sondern wir sie noch weiter begleiten dürfen.


    Gerolds Überlegungen, warum die Geblinge zuerst grün und später dann weiß leuchten (wie bei Teramon, als er die Magie gegen das Tor einsetzt und seine Krieger kurzzeitig in dem weißen Licht wieder zu Verstand gekommen sind), finde ich auch sehr interessant; darauf wäre ich nicht gekommen. Ich bin gespannt, ob er und wir erfahren werden, ob er richtig liegt.


    Hm, der Viererbund muss damals, als er noch komplett war, doch eine größere Rolle gespielt haben. Inzwischen war ich soweit, dass ich gedacht habe, das war eine "Erfindung" Heliads, um seine Kämpfer bei Laune zu halten, weil mit Ritual und so das alles natürlich viel eindrucksvoller ist, damit sie schön brav weiterhin Krieg mit ihren Gegnern aus Xanon führen. Aber scheinbar waren sie früher doch mal wichtig für die Erhaltung eines gewissen Gleichgewichts und dass es nicht ganz so kriegerisch auf Mälm zuging. Wobei das doch eigentlich gegen den Willen von Heliad sein muss, wenn "seine" Kämpfer sich für Frieden auf Mälm einsetzen. In jedem Fall ist das Gleichgewicht nicht mehr da, wenn sich inzwischen die Geschöpfe aus Heliad selbst untereinander bekriegen.


    Der Tempel der Wächter - irgendetwas scheint es mit diesem Ort auf sich zu haben, aber was? Neron meint zu Olef, die Statue hätte dort nie stehen dürfen, Olef wiederum vermutet, dass die Ritterorden es getan haben, um aus der Statue ein friedenschaffendes Werzkeug zu machen.


    Während unsere Helden in der Zwischenwelt Wissen sammeln und in Ruhe Gespräche führen :D, wird es für die Verteidiger rund um Harald, Herman und Preton immer enger. Allmählich habe ich kaum noch Hoffnung, dass sie das Ende des Buches erleben werden, jedenfalls nicht im Diesseits. Auch wenn in der Zwischenwelt garantiert neue Aufgaben auf sie warten, würde ich es dennoch schade finden, wenn alle auf der Quelljochfestung den Tod finden würden. Andererseits, wo sin Cuno und Isidor? Von ihnen haben wir schon länger nichts mehr gelesen, sie müssen doch auch noch irgendwo in der Nähe sein.


    Es bleibt in jedem Fall weiterhin spannend.

    Ich für mich habe mich immer wieder gefragt, warum wir Menschen nie Frieden finden können? Und warum wir nie Beistand erhalten, wenn wir bei einem Gott um Frieden beten.

    Dabei muss ich immer an komplexe Familien- und Gesellschaftsstrukturen im Tierreich denken, z.B. an die Ameisenvölker, bei denen ebenfalls viele Individuen auf relativ engem Raum zusammen leben: auch hier führen die verschiedensten Ameisenvölker immer wieder Krieg untereinander, i.d.R. um Ressourcen oder Lebensraum - für mich frappierende Parallelen zu uns Menschen. Vielleicht sind die Menschen doch nicht so besonders, wie sie immer meinen, immerhin schaffen auch wir es nicht, mit unserer ach so überragenden Intelligenz das zu überwinden.


    Oder landen auch Ameisen in der Zwischenwelt und feuern ihre Artgenossen an? 8o


    An dieser Stelle der Hinweis, manche Gespräche sollen euch auch jetzt noch auf eine falsche Fährte führen.

    Den Verdacht hatte ich auch schon während der letzten beiden Abschnitte, da sich die Gespräche teilweise widersprechen.


    Seitdem es Menschen gibt, gibt es irgendwo Krieg. Und sehr viele Kriege fanden im Namen der Religion statt. Jede Seite ist davon überzeugt, das Richtige zu tun.

    Ohja :cursing:

    Puh, das ist ja ein interessanter Abschnitt. Damit können wir wohl das meiste, was wir uns gedacht hatten, vergessen.

    Aber wirklich, unsere schönen Überlegungen über 9 Bände :D


    Gut und Böse gibt es also tatsächlich nicht, außer man will es als böse ansehen, dass Heliad und Xanon ihre Konflikte auf einer anderen Welt austragen. 😡 Auf so was wäre ich nie gekommen.

    Ich auch nicht, das ist wirklich eine Überraschung. Ich muss gestehen, ich habe es auch erst so richtig bei Cronon kapiert, die anderen Gespräche haben mich eher noch mehr verwirrt zurückgelassen.


    Aber damit haben unsere Freunde ja keine Chance mehr, den Krieg zu beenden. Egal, was Cronon zu Helmko gesagt hat, Heliad und Xanon werden sich nicht so einfach davon abbringen lassen, den Krieg in der Welt der Lebenden zu beenden.

    Genauso sehe ich das auch.


    Diese ganzen Erinnerungen gefallen mir sehr gut. Der Grundtenor ist zwar immer gleich und sie sind voller Andeutungen. Aber gleichzeitig enthalten sie noch viel persönliches über unsere Freunde, ihre Gefühle und Gedanken.

    Ja, es ist auch eine Art Abschluss für unsere Helden - wobei sich immer mehr andeutet, dass noch viel mehr hinter den Gesprächen steckt. Und ich hoffe jetzt sehr, dass Helmko und Cronon bald auf Feodor und Egbert stoßen. Und die anderen Sucher und Boralt ebenso. Denn einige von ihnen haben schon etwas geschafft, das Heliad und Xanon nicht schaffen: nämlich ihre Feindschaft untereinander zu begraben und an einem Strang zu ziehen.


    Eins habe ich vergessen zu erwähnen. Mir ist aufgefallen, dass sowohl die Gelblinge als auch die Eberstatue ein grünes Leuchten besitzen. Ich frage mich, ob es da einen Zusammenhang gibt

    Die erwähnten Farben spielen eine Rolle und sind auch versteckte Botschaften.

    Ha, also doch - da bin ich jetzt auch gespannt.

    In diesem Abschnitt werden jede Menge Gespräche in der Zwischenwelt geführt, die zwar die eine oder andere Antwort liefern, aber noch mehr Fragen aufwerfen, finde ich. Bis auf das Gespräch zwischen Helmko und Cronon: hier hatte ich das Gefühl, dass endlich das erste Mal einer Klartext sprach, wobei das überraschend ist, denn wenn das alles tatsächlich nur Selbstgespräche sind ...


    Das würde ja bedeuten, dass Helmko die Wahrheit eigentlich schon immer in sich trug, aber nie erkannt hat, wenn es wirklich Selbstgespräche sind. Aber vielleicht sind es eben auch nicht nur Selbstgespräche, sondern es versucht tatsächlich irgendwer mit ihnen in Kontakt zu treten, siehe die Erinnerung Gerolds an Boralt, als dieser damals im Thronsaal von Bernstadt davon sprach, dass der Schöpfer in Träumen zu ihnen sprechen würde. Wobei das mit dem Schöpfer inzwischen relativ ist, wenn Cronon recht hat - und das denke ich, dass er recht hat, denn das deckt sich mit einigem, was die Eisler und auch die Luftdinger erzählt haben.


    Cronon und Helmko denken weiterhin, dass Gerwod eine Bedeutung hat, ich selber war nach dem Gespräch zwischen Feodor und Egbert am Zweifeln, denn Egbert ist nach wie vor der Meinung, dass Heliad das Gute und Xanon das Böse sei, was nicht der Fall ist, wie wir inzwischen wissen.


    Gibt es wirklich nochmal etwas, das über Xanon und Heliad steht? Ich hoffe es und vor allem, dass es wirklich friedfertiger und weniger skrupellos als die beiden Welten ist, das ihren Krieg in die Welt der Lebenden getragen hat, nur um bei sich vielleicht Frieden zu haben :cursing:


    So dramatisch die Kämpfe auf der Quelljochfestung sind, im Moment finde ich die Zwischenwelt tatsächlich spannender, vor allem jetzt, nachdem wir Cronon begegnet sind. Es verfallen also nicht alle dem Wahn, sondern wenn sie in ihrem Leben eine gewissen geistige Reife durchlaufen haben, kann ihnen das erspart bleiben, auch nach Jahren in der Zwischenwelt.


    Wenn das wirklich stimmt, dass Heliad und Xanon ihren Kampf der Gefühle in die Welt der Lebenden getragen hat und es ihnen sch....egal ist, was mit den Lebenden geschieht, dann kann man Heliad wirklich nicht als "das Gute" bezeichnen. Das ist von beiden Seiten rücksichtslos und lebensverachtend. Und die angeblichen Kämpfer für Heliad sind nichts weiter als Spielfiguren, die in dem Irrglauben leben, sie würden in die Nachwelt kommen, wenn sie ein gottgefälliges Leben leben, dabei ist das keine Belohnung, sondern es kommen nur diejenigen in die Nachwelt, die aus Sicht der beiden Welten "nichts getaugt" haben :cursing:

    Das beantwortet dann auch unsere Fragen, die aufgekommen sind, warum so viele in der Zwischenwelt festsitzen.


    Kein Wunder, dass wir das mit Gerwod bisher nicht verstanden haben und irgendwie auch nie gepasst hat, wenn das gar keine "Waffe" ist, mit der Heliad über Xanon siegen kann. Eher könnte ich mir vorstellen, dass Heliad genauso wenig erpicht auf Gerwod ist, wie Xanon, den beiden kann es nicht daran gelegen sein, dass irgendwer ihren ewig währenden Kampf in der Welt der Lebenden beendet und sie womöglich zwingt, ihn in ihren eigenen Welten weiter auszufechten.


    Aufgehorcht habe ich bei der Erwähnung des grünlich pulsierenden Lichts der Gelblinge, das erinnert mich an die Eberstatue mit ihrem pulsierenden grünen Licht; daran hatte ich mich nach dem Zusammenbau der Statue gar nicht mehr erinnert, dass es hier eine Parallele zu den Gelblingen gibt.


    Und was hat es mit diesem weißen Übergangslicht auf sich, als Teramon die Tür des Turms wegschmolz und in dem die Kämpfer kurzzeitig aus ihrer Trance aufwachten? Ich habe das Gefühl, dass die Lichtfarben noch eine Rolle spielen könnten.


    Wie Helmko es kurzzeitig geschafft hat, Teramon wieder zu sich zu bringen, war schon stark; ich hätte nie damit gerechnet, dass ihm das überhaupt in Ansätzen gelingen könnte. Es ging zwar schief, aber trotzdem.


    Für die Verteidiger der Quelljochfestung wird es immer enger, aber nach dem, was wir von Cronon erfahren haben, ist es eigentlich "egal", wie die Schlacht ausgeht, sie ist damit ja nicht beendet, sondern wird ewig weitergehen. Ich gestehe, das macht die Verluste ein wenig "leichter", aber natürlich wäre es trotzde schön, wenn nachher noch ein paar der Charaktere der ersten Bücher noch leben würden; falls das auch von Vorteil für die Welt ist, da sie ja eigentlich nur Spielfiguren von Heliad oder Xanon sind.


    Warum verschont Teramon die Zähhäuter um Cato? Weil sie, wie er, Zähhäuter sind oder was hat er mit ihnen vor? Will er sie mental wieder unter seine Kontrolle bringen?

    Ist Gerold nun auch tot? So ganz kann ich es noch nicht glauben, denn die anderen Verstorbenen hören zwar auch Stimmen, aber sehen nicht deren Körper, was aber bei Gerolds Begegnungen der Fall ist. An einer Stelle wurde auch etwas von Bewusstlosigkeit erwähnt, jetzt hoffe ich, dass wenigstens er von den drei Suchern überlebt hat.


    In Boralt wächst der Zorn und der Gedanke an Rache darüber, dass der Schöpfer ihn einfach so hat fallen lassen, nachdem er ihm zuerst so ein langes Leben auferlegt hat, um in seinem Namen zu kämpfen, das erinnerte mich fatal an Maarten - und ich kann die Gefühle nachvollziehen. Aber die Begegnung mit Bela von Hegershausen scheint ihm dann doch noch die Augen zu öffnen.

    RitaM Deine Überlegungen aus dem letzten Abschnitt, dass Gut und Böse vertauscht sein könnten, verdichten sich hier, finde ich, als Boralt erkennen muss, dass Xanon Heliad und seine Gefolgsleute mit genau der Waffe angreift, die eigentlich eine Waffe gegen das Böse sein sollte.

    Und dass der Schöpfer dadurch evtl. nicht in der Lage ist, seinen Leuten zu helfen.


    Aber selbst wenn es den Menschen gelingen sollte, Teramon die Eberstatue wieder abzunehmen, könnte sie ihnen überhaupt noch nutzen, nachdem sie ja verdorben wurde?


    Helmkos Versuch, mit einer friedfertigen Haltung seinen ehemaligen Bruder besiegen zu können, war ziemlich naiv, aber es war auch ein Versuch der Verzweiflung. Aber nun ist es amtlich, dass es so nicht funktioniert. Andererseits erfährt er aber etwas Interessantes über Gerwodol, einer Schwurwaffe. Nach dem, was Boralt von Bela über die Eberstatue erfährt und Helmkos Überlegungen würde ich auf die Eberstatue tippen, dass sie die Schwurwaffe ist, die aber nun verloren ist. Oder gibt es noch eine weitere Waffe? Aber warum hat Egbert von einem "reinen Herzen" gesprochen und die Sucher zu den Alten Völkern geschickt? Hat er die Bedeutung des "reinen Herzen" vielleicht auch nicht gekannt und der Tipp mit den Alten Völkern war einfach ein Schuss ins Blaue?


    Baldwin - an den Priester habe ich überhaupt nicht mehr gedacht ... er mag zwar ein Hasenfuß sein, aber es ist nicht das erste Mal, dass er im richtigen Moment die richtigen Überlegungen anstellt. Hoffentlich klappt das mit dem Fluchtweg, denn im Moment ist Elofs Rat, sein Heil in der Flucht zu suchen, das einzige Mittel der Wahl. Die noch verbliebenen Menschen können Teramon in dieser Schlacht nicht besiegen und es ist Heliad nicht geholfen, wenn sie auch noch sterben.


    Die gegensätzliche Sicht von Knud und Elof fand ich ziemlich interessant, wobei ich im ersten Moment dachte, dass Elofs Sicht ganz schön naiv ist, weil er nicht miterlebt hat, wie es zuerst den Waldbrückern und danach den Bernstädter ging. So viele Menschen hätten nicht fliehen können bzw. endete die Flucht nach Kernburg teilweise auch in einem Desaster, weil Teramon die Flüchtenden hat verfolgen lassen. Im Nachinein kann man wirklich sagen, evtl. wäre es besser gewesen, Heliads Anhänger wären erstmal abgetaucht, um dann evtl. mit mehr Zeit gegen Teramon vorgehen zu können, aber Teramon hatte doch überall die Fäden in der Hand und hat u.a. über das Netz der Gefühle seine Intrigen gesponnen, um auch an weit entlegenen Orten die Menschen zu vergiften.

    Und abwarten, bis Teramons Macht irgendwann wieder geschwunden wäre, na, ich weiß nicht.


    Ich frage mich allerdings schon, warum die Verstorbenen diese ganzen Begegnungen und Diskussionen haben, ich denke, das könnte schon was bedeuten. Sind sie evtl. so eine Art Boten von Heliad?


    Salvatore, du spannst uns jedenfalls ganz schön auf die Folter, ich will doch wissen, wie es in der Zwischenwelt weitergeht ^^

    Nerons Tod sehe ich wie du, odenwaldcollies . Er wäre ein zu unsicherer Verbündeter geworden. Aber wenigstens konnte er vor seinem Tod seinen freien Willen wiedererlangen und etwas gutes tun.

    Ja, das ist für Neron wenigstens ein versöhnliches Ende, auch wenn es sich makaber anhört.


    Allerdings befürchte ich dann, dass Heliad die Bewohner ausgehen könnten, wenn man nach dem Tod nur durch Durchqueren der Zwischenwelt in die Nachwelt gelangen kann.

    Was dann wieder im Sinne von Xanon wäre, würde also passen.


    In mir macht sich immer mehr die Befürchtung breit, dass hier Gut und Böse vertauscht sind. Ich denke dabei an die ganzen Gräueltaten, die bei uns im Namen Gottes verübt wurden. Damals dachte man auch, man tue das richtige.

    Das ist ein guter Gedanke, da könnte wirklich was dran sein. Würde auch gut zu der "vertauschten" Sprache passen.