Beiträge von odenwaldcollies

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Vor allem, da man nicht weiß, was dort wirklich vor sich geht, wenn man nichts sieht. Diese Geräusche stelle ich mir in vollkommener Dunkelheit sehr furchterregend vor.

    Ohja, das will ich mir lieber nicht zu genau vorstellen.


    Sie sind zwar der Unterwelt erstmal entkommen, müssen dahin aber zurück, um nach Honua zu kommen.

    Ich muss gestehen, ich wüßte nicht, ob ich direkt bereit wäre, nochmal da runterzugehen und dieses Wagnis auf mich zu nehmen, vor allem mit der Aussicht, nie wieder an die Oberfläche zu können, falls der Weg nach Honua tatsächlich versperrt sein sollte.


    Langsam schöpfe ich Hoffnung, dass es doch mehr der freundlichen Kreaturen in dieser Welt gibt als am Anfang der Reihe vermutet. Am Anfang war alles irgendwie böse und feindlich, aber in diesem (und auch schon im letzten Band) wurden die Begegnungen auch zunehmend freundlicher.

    Stimmt, aber ich befürchte, Salvatore will uns nur in Sicherheit wiegen, um dann noch mal ganz fies zuzuschlagen ^^


    Das weiße Flimmern der imaginären Sterne an der Höhlendecke... und das ....braune Schimmern der Wurzeln..

    Ich muss gestehen, dass ich das auch gerne mal sehen würde.


    unheimlich ist es trotzdem, nicht zu wissen, was im dunklen Wasser lauert. Selbst, wenn das Wasser nicht zu tief ist....

    In jedem Fall.


    Ich habe nur das Gefühl, dass das Glück nicht mehr lange anhält.

    Wir kennen Salvatore bereits, nicht wahr? :D


    Langsam macht es mich stutzig, dass du, Salvatore, dich immer wieder auf die Mutter Honua beziehst, die Milch, ihre glühenden Kinder. Ich frage mich, ob da mehr dahintersteckt als ein einfacher Naturglaube.

    Da geht es mir wie dir, allerdings habe ich auch noch keine Idee, was konkret dahinterstecken könnte.

    Als unsere Helden doch relativ plötzlich wieder an der Oberfläche sind, war ich doch etwas überrascht - aber nicht sehr überrascht, dass sie den Kontinent noch nicht verlassen haben, das hätte ja auch gar nicht sein können. Aber ich gebe zu, ich hatte trotzdem ein wenig die Hoffnung, dass sich da unten irgendwelche Wunder vollzogen hätten, die die Gruppe schon viel weiter gebracht hätten ^^


    Was mir immer wieder so richtig gut gefällt, ist, wie eng inzwischen Hiyweius und Erellmusa zusammenarbeiten und z.B. den Fang der Fische miteinander teilen, ohne Wenn und Aber bzw. die beiden Erellmusa überhaupt kein Problem damit haben, sich Yapas zu unterstellen.


    Ging es euch auch so, dass ihr die ganze Zeit darauf gewartet habt, dass irgendein Ungeheuer auftaucht, das die Gruppe fressen will? Das war doch schon fast zu schön, um wahr zu sein. Selbst Allani war derart gechillt, dass ich schon den Verdacht hatte, dass da unten irgendwas in der Luft ist, was tiefenentspannt ^^ Aber ganz so friedlich ist es da unten doch nicht und es sind wiederum Tote zu beklagen, auch wenn sich der Angriff nicht gegen die Gruppe wandte, sondern sie unglücklicherweise zwischen die Fronten geraten sind.


    Entgegen Atalussas Vorhersage, dass die Dunkelleute die Gruppe nicht in ihre Welt lassen wird, sind diese doch bereit, sie durch ihr Land zu geleiten bzw. ziehen zu lassen. Allerdings mit der klaren Ansage, falls sie doch wieder umkehren, ihre Welt niemals mehr verlassen dürfen. Zusätzlich steht im Raum, dass der Weg nach Honua versperrt sein soll - ich kann daher gut verstehen, dass das einem Teil der Gruppe zu vage ist und sie lieber ihr Glück vor Ort versuchen wollen. Wobei ich die Gründe der Dunkelleute absolut verstehen kann, warum sie niemanden die Rückkehr gestatten, den sie in ihr Versteck gelassen haben.

    Wie weit wird Haduma den kleinen Rest, der den Weg nach Honua finden will, begleiten? Wenn die Welt da unten weiterhin so vernetzt und labyrinthisch ist, hat die Gruppe keine Chance, den Weg alleine zu finden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Haduma sie die ganze lange Strecke begleiten wird.

    auch wenn Martha wirklich großes Pech hat, in welche Zeiten sie hineingeboren wurde. Zum Glück weiß sie das noch nicht.

    Das ist echt ein Segen, sonst könnte man schon vorher verzweifeln, wenn man wüsste, was auf einen zukommt.


    Hätte Hitler damals Erfolg mit dem Putsch gehabt, wäre er vermutlich schnell wieder abgesägt worden, weil er die Hyperinflation nicht hätte beseitigen können - dazu fehlte ihm der Überblick - wie in so vielen Dingen

    Der hatte echt so einen Dusel, wie er sich all die Jahre durchlaviert hat und immer mächtiger wurde. Auch sein "Glück" bei all den Attentatsversuchen.


    Ich hatte ja zu Beginn Bedenken, ob ich mich noch an alles oder zumindest an alles wichtige aus den vorangegangenen Büchern erinnern kann, aber Melanie macht es einem ja richtig leicht, sofort wieder den Anscchluss zu finden. Rückblenden und Hinweise erleichtern alles und aktivieren die Erinnerungen.

    Ja, das hat Melanie wieder super gemacht.


    Und Äffchen Maximilian hat es auch gut bei Heinrich - da kommt er dann auch noch mal um die Welt

    Das freute mich auch sehr, dass Maximilian nochmal gut unterkommt.


    Ich habe hier mal einen kleinen Screenshot mit der Information angehängt.

    Bei dem letzten Satz muss man einfach Gänsehaut bekommen.

    Was ich total interessant fand, war der Besuch von Paul und Moritz im Museum von Friedrich. Melanie hat es geschrieben und ich fand Friedrich seine Einstellung auch ganz schön radikal. Den Ansatz finde ich gut, doch die Vermittlung des Themas sollte Friedrich anders angehen.

    Genauso geht es mir auch, ich denke auch, dass er damit zu viele Leute vor den Kopf stoßen wird, auch wenn er eigentlich recht hat.


    Das die Wohnungsauflösung schlimmer als die Beisetzung war, kann ich gut nachvollziehen.

    Das hatte dann so was endgültiges.


    Was mich ein wenig gewundert hat, dass man , so wie Lida und Anita damals schon zum Vegetarier geworden ist. Ich meine das wegen dem Mangel an allem, da wäre ich über jede Form von Essen dankbar gewesen.

    Der kleine Schreihals war ja auch Vegetarier :cursing:


    Ja, da gab es Vergewaltigungen und Misshandlungen und später auch Todesurteile - die Franzosen waren ja noch vom 1. Weltkrieg voller Hass auf die Deutschen, weil der 1. Weltkrieg Frankreich stärker verwüstet hatte, als es später der 2. WK tun sollte (da wurden sie ja schnell besetzt und es gab kaum Bomben), sodass der 1. WK das größere Trauma für die Franzosen ist,

    Das kam noch dazu.


    Hier mal die Original-Aussagen aus dem Prozess, falls es euch interessiert. Da habe ich natürlich einiges gerafft. http://www.kurt-bauer-geschich…2009/06_Hitlerprozess.pdf

    Vielen Dank für den Link, den werde ich mir in Ruhe mal durchlesen.

    Hallo ihr Lieben,


    nun habe ich auch den ersten Abschnitt beendet; ich bin natürlich sehr gut in die Handlung gekommen und habe mich über das Wiedersehen mit unseren liebgewonnenen Charaktere gefreut. Auch wenn Rudis Entwicklung etwas ernüchternd ist, aber Melanie hat uns dazu ja schon in der letzten Leserunde vorgewarnt ^^


    Das Buch startet mitten in der Wirtschaftskrise und Inflation von 1923: obwohl auch die Studts ihre Ersparnisse verlieren, geht es ihnen immer noch verhältnismäßig gut, auch wenn keine teuren Weihnachtsgeschenke möglich sind, aber sie sind glücklicherweise noch weit davon entfernt, Suizidgedanken aufgrund der Auswegslosigkeit entwickeln zu müssen.

    Wir können uns das gar nicht vorstellen, innerhalb welch unglaublicher Zeit die Preise damals in die Millionen für einfachste Grundnahrungsmittel gestiegen sind.

    Umso grotesker wirkt es, wenn Rudi mit seinen Freunden um die Häuser und durch die Kneipen zieht, um das Leben in vollen Zügen und mit viel Alkohol zu genießen :rolleyes:


    Aufschlussreich ist auch die Erwähnungen der hasserfüllten Spannungen zwischen Deutschen und Franzosen, sogar Paul hat inzwischen eine starke Abneigung gegen den französischen Nachbarn. Glücklicherweise waren die Alliierten nach dem 2. Weltkrieg gescheiter und haben Deutschland eine Chance gegeben, statt uns nur spüren zu lassen, dass wir für den ganzen Schlamassel verantwortlich waren. Diese unglaublichen Reparationszahlungen oder auch das im Buch beschriebene Verhalten der Franzosen war natürlich dann Wasser auf die Mühlen der Nazis.

    Allerdings muss man dabei erwähnen, dass die Reichsgründung von 1871 in Versailles ebenfalls keine wohlüberlegte Handlung war und den Hass der Franzosen auf die Deutschen damals angeheizt hat.


    Wie man es richtig macht, zeigen dagegen die drei Kapitäne, unter ihnen Heinrich, die nach dem Erdbeben ohne Ressentiments einfach nur geholfen und dabei an einem Strang gezogen haben :thumbup:


    1923 - das Jahr des Hitlerputsches ... noch gelingt ihm nicht der Griff nach der Macht, aber Lidas und Anitas Hoffnungen, dass der Schreihals ausgewiesen werden könnte, erfüllt sich leider nicht.


    Es sind wieder diese vielen historische Details und auch die unbekannten Details, wie das schwarz-weiß-rote Toilettenpapier der Marke "Siegreich", die mich wieder begeistern.


    Dass Moritz wieder so gut ins Leben zurückgefunden hat, freut mich natürlich auch ganz besonders, auch wenn er natürlich den Vorteil hat, einen reichen Bruder zu haben, der alles für ihn tut. Aber Moritz ruht sich nicht darauf aus, sondern greift begeistert die Idee auf, anderen Kriegsversehrten eine Zukunft zu ermöglichen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Erhard Schramm weitergehen wird.


    Karl Westphal ist tot ;(;( Es war zwar klar, dass er nicht ewig leben wird, aber lesen möchte man es trotzdem nicht. Tröstlich war ein wenig, dass alle seine Liebsten bei ihm waren und er sogar nochmal Maximilian sehen durfte.


    Rudi, tja, was will man da sagen - mich wundert es jedenfalls nicht, dass Paul ziemlich wütend ist. Marthas Abgeklärtheit dagegen verwundert mich etwas, auch wenn sie in der Vergangenheit oft genug abgeklärt reagiert hat. Aber evtl. will sie sich gar nicht allzu sehr mit dem Thema beschäftigen, nach dem Motto, das wird hoffentlich bald vorübergehen - vor allem jetzt, nachdem sie der Tod ihres Vaters so runterzieht.


    Bei Pauls Standpauke gegenüber Rudi musste ich aber auch lachen, das war herrlich :D

    Ich bin da jetzt wieder guter Dinge, dass das klappen wird.

    Ich bin jetzt in jedem Fall auch hoffnungsvoller wie zu Beginn dieses Abschnitts.


    Super gefallen hat mir auch die Geschichte hinter dem Seelenfresser und, dass er durch Bikols Sorge bei der Unterland-Gruppe aufgetaucht ist. Super gemacht und geschrieben, Salvatore.

    Ja, das war großartig.


    Noch aber steht unseren Helden eine lange Reise bevor

    Ohja, ich mag mir gar nicht vorstellen, welche Strecke noch vor ihnen liegt, sonst sinkt die Zuversicht direkt wieder.

    Die Rettung vor Beschobaschich kam schneller als ich erwartet hatte: wir hatten ja schon eine Verbindung zwischen dem Seelenfresser und Bikol vermutet und in diesem Abschnitt bekommen wir darauf die endgültige Antwort. Der gute Bikol, vor lauter Sorge um seine Freunde in der Tiefe schickt er ihnen unwissentlich einen starken Verbündeten, der sie vor dem Monster rettet <3

    Und wieder erstaunt mich die Macht und Kraft, die der Talgano auf seiner Seite hat, nicht nur, dass er, wenn er einen Seelenkampf gewinnt, seinen Gegner töten kann, er kann auch noch Leben dabei freisetzen, dass ihm (oder seinen Freunden) dann in brenzligen Situationen zur Seite steht. Weiß Bikol davon eigentlich nichts, denn er fürchtet den Kalakpagam eher?


    Bei folgendem Dialog hatte ich dann mal richtig Pipi in den Augen: "Nein, ein Gott ist er nicht. Aber ein Freund. Ein sehr guter Freund", richtete sich Sapila an die Gemeinschaft. "Seine Einfühlsamkeit, sein Einfluss haben uns von Feinden zu Freunden gemacht", gab Kelo zu."

    Genau das trifft es auf den Punkt, Bikol ist ein gutes Geschöpf und das obwohl ihm die anderen, die seinesgleichen nicht kennen, mit Spott und Misstrauen begegnen, weil er ihnen so hässlich erscheint. Für die Mitleser, die die Gerwod-Reihe gelesen haben: ich finde, Bikol würde hervorragend zu Gerwod passen :)<3


    Allani geht mir zunehmend auf die Nerven, außer Gejammer und Beschwerden kommt nicht viel von ihr, aber ich hoffe mal, das bessert sich bald, immerhin zeigt sie sich am Ende dieses Abschnitts einmal etwas dankbarer.


    Febas hat mich überrascht, als sie ihre Fehler aus der Vergangenheit einsieht. Und wieder zeigt Yapas Größe, als sie ihr keine Vorwürfe macht, sondern darauf hinweist, dass das alles auch eine Verkettung unglücklicher Zufälle war. Febas zeigt Größe, als sie Yapas als neue Anführerin vorschlägt. Und ich bin mir sicher, dass Yapas der Aufgabe gewachsen sein wird, sollte sie überleben.


    Als die Gruppe bei dem Magmabecken angelangt, dachte ich erst auch, das war es, vor allem, weil es ja keine Abzweigungen bisher gab. Aber es gibt glücklicherweise doch noch einen Weg und sie finden die Wurzelbüsche, von denen die Laotauen gesprochen hatten. Die Wurzeln sind vielleicht nicht das Nahrhafteste, aber besser wie nichts und ganz so übel schmecken sie auch nicht. Dass sie dazu noch etwas Helligkeit abgeben, ist fast noch ein größerer Vorteil.


    Ich überlege die ganze Zeit, wie lange der Weg bis nach Honua unter der Erde ist, immerhin waren sie einige Tage auf dem Schiff unterwegs und danach noch ins Landesinnere geschafft worden. Die Gruppe muss noch einen weiten Weg vor sich haben. Ob die Magmakammer wirklich zu Honua gehört, bezweifle ich daher, müsste das nicht noch ein ganz Stück entfernt sein?