Beiträge von odenwaldcollies

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Aber auch Marthas Stellung als ehrenamtliche Krankenschwester... weil eine verheiratete Frau ja keine Krankenschwester sein konnte. Durch diese Doppelmoral ist ja leider viel Wissen ungenutzt geblieben und mögliches Engagement ist verloren gegangen.

    Ja, diese Doppelmoral ist echt was, was meinen Bluckdruck ansteigen lässt.


    Weißt Du zufällig, warum Wichern das Haus so genannt hat? Es klingt ja eigentlich kalt und abweisend... Der Preis, den das Rauhe Haus verlangte, war schockierend hoch...

    Da ging es mir wie dir, ich dachte auch, was für ein "kalter" Name für das Haus. Aber wenn das schon vorher so hieß und unter dem Namen bekannt war, dann ist es klar.


    Ist halt bei Jungfernfahrten noch nicht immer alles perfekt - aber kein Vergleich zu einem gewissen britischen Schiff, das auf seiner Jungfernfahrt gleich ganz unterging, nicht wahr ;-) ?

    An die Titanic musste ich auch öfters denken.


    Wegen Martha und Li-Ming - Martha ist gekränkt, dass Heinrich sie nicht einbezogen hat und dann von der Familie erwartet, alles für ihn zu regeln.

    Das könnte ich mir auch vorstellen, vielleicht auch ein wenig Eifersucht, weil es nun noch eine andere Frau in Heinrichs leben gibt, obwohl sie sich schon lange gewünscht hat, dass er eine Familie gründet, aber wenn man dann so vor vollendete Tatsachen gestellt wird, gibt es doch den einen oder anderen inneren Stich ...


    Seither hat Martha immer unbewusst Angst, dass ihn irgendwas aus der Bahn werfen könnte.

    Ich hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm, dass Karl ja früher Alkoholiker war, von daher fand ich diese Sorge dann in jedem Fall begründet.


    Ich schreibe gerade an Band 3 - der wird dicker als die beiden ersten Bände, weil er die Weimarer Republik und das 3. Reich umfasst. Ich habe heute gerade mit dem 3. Reich begonnen.

    Éinerseits freue ich mich riesig, dass es einen dritten Band geben wird, andererseits habe ich auch Angst davor: Paul und Martha als bekennende Sozialdemokraten, Fredi und Rudi sind dann im kriegsfähigen Alter ...


    Als Rudi sagte, ....»Dann sind die dumm«, sagte Rudi. »Ich ess doch lieber, was mir schmeckt, wenn ich mir alles leisten kann.« , musste ich schmunzeln.

    Kindermund tut Wahrheit kund :D


    Das Wilhelmina die zwei Kleinsten adoptieren möchte und Lida Katrin zu sich nimmt, finde ich sehr aufopferungsvoll. Das ist mehr wie Einsatz zeigen.

    Da hast du absolut recht.


    Tausendzweihundert Mark, diese Summe für die Unterbringung in dem Rauhe Haus, fand ich gigantisch.

    Das ist echt der Hammer, vor allem wenn man in Relation dazu Pauls ziemlich guten Verdient sieht, der ja weit unter dieser Summe liegt.


    Was mich mal interessieren würde - ich habe ja hier ein coloriertes Video mit alten Aufnahmen vom Imperator eingestellt. Hättet ihr euch das auch ungefähr so nach meinen Beschreibungen vorgestellt?

    Vielen Dank für die Videos und ja, ich habe mir den Imperator tatsächlich schon in diese Richtung vorgestellt. O.k., wahrscheinlich auch beeinflusst durch die bekannten Fotos von der Titanic. Aber wenn man es dann doch nochmal in echt sieht ... was für ein Luxus. Hatte die Titanic überhaupt ein Schwimmbad?


    Bei Heinrichs Segler habe ich mich ertappt, dass ich die ganze Zeit an ein dampfbetriebenes Schiff dachte, da ist man einfach zu sehr in der Moderne drin, dass ich alllzu gerne vergesse, dass damals auch noch Segler unterwegs waren. Schade, dass deren Ende naht, sie haben irgendwie mehr Charme, finde ich. Aber es zählt halt immer die Effizienz.

    Hallo ihr Lieben,


    ich freue mich auch sehr, wieder von Martha und Paul zu lesen. Den beiden ist es in der Zwischenzeit wirklich gut ergangen und ich kann verstehen, dass Martha mehr als positiv in die Zukunft sieht - noch wurde auch kein Thronfolger in Sarajevo erschossen. Wir Leser, die bereits die Zukunft kennen, ahnen und fürchten natürlich, was ab 1914 kommen wird.


    Beim Lesen der ersten Kapitel und der Erwähnung z.B. des Eisschranks oder des hochmodernen Gasherds dachte ich immer an die ersten Kapitel im Band 1, stärker könnte der Kontrast zu ihrem damaligen Leben echt nicht sein.


    Grinsen musste ich bei den Vorbehalten gegenüber Toiletten in der Wohnung ^^ jaja, immer dieses neumodische Zeugs :D


    Das Schicksal der Familie Schwenke ist natürlich traurig, aber es wäre wohl sehr unrealisistisch gewesen, wenn alle neun Kinder zusammenbleiben hätten können. Martha und ihre Freudinnen tun wirklich ihr möglichstes, damit die Kinder hoffentlich einigermaßen gut untergebracht werden. Und auch wenn es sich hart anhört: Frau Schwenke hat ja auch in keinster Weise auf Martha gehört, was eine Verhütung angeht. Ganz ehrlich, als erwähnt wurde, dass der Vater gestorben ist, war einer meiner Gedanken auch, dass nun hoffentlich keine weiteren Kinder mehr nachkommen werden. Die Famillie steht stellvertretend für all die Familien, die sich hier in einem absoluten Teufelskreis bewegen, sie sind früher oder später zum Scheitern verurteilt, wenn sie immer mehr und mehr Kinder bekommen. Gottgegeben, wenn ich das schon lese - vor allem macht das auch deutlich, von welcher Seite hier bezüglich der Verhütung ganz dringend entsprechende Signale hätten kommen müssen; aber das ist ja ein Thema, das die Welt bis in die Gegenwart beschäftigt.

    Martha kann natürlich in die Richtung hinarbeiten, aber sie wird eher kleine Erfolge erzielen, wenn man auf Kirche & Co. lieber hört.


    Milli scheint auch weiterhin glücklich zu sein, das freut mich sehr für sie, wobei mich etwas stutzig macht, wie sie immer ihr Glück in Bezug auf den Reichtum ihres Mannes betont. Andererseits, wenn man ihre Vergangenheit kennt, hat das garantiert auch nochmal einen ganz anderen Stellenwert, denn durch ihre finanzielle Sicherheit bedeutet auch Sicherheit vor Missbrauch und Ausbeutung.

    Das Angebot von ihr und ihrem Mann, den Studts die Überfahrt zur Hochzeit von Anna sowie Pauls Lohnausfall zu bezahlen, ist mehr als großzügig und ein absoluter Glücksfall, aber bei der alten und tiefen Freundschaft zwischen den Frauen hat dieses Angebot auch gar nichts von "schau mal, wieviel Geld wir haben", sondern das Angebot kommt wirklich von Herzen, davon bin ich überzeugt. Ich freue mich wirklich sehr auf das Zusammentreffen der beiden Freundinnen. Und auch darauf, dass wir Lawrence endlich persönlich kennenlernen.

    Und ja, ich muss gestehen, ich bin auch ein wenig neugierig, was es mit den beiden Kindern Millis auf sich hat ^^


    Fredi und Rudi sind so richtige Jungens, was sie für eine Freude an dem Imperator und der Überfahrt haben, da muss man sich einfach mitfreuen ^^ Dass man aber auf der Schiffsreise direkt auch von Anlageverkäufern angequatscht wurde, hätte ich auch nicht gedacht.


    Heinrich und Li-Ming: tja, was soll man dazu sagen, das kam ja wohl wirklich etwas plötzlich. Ich muss gestehen, das eine oder andere Mal hat mich Marthas Misstrauen hier etwas mit den Augen rollen lassen. Heinrich ist alt genug, um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen - allerdings hätte er dann auch von vornherein nach einer eigenen Wohnung suchen müssen, in dem Punkt bin ich ganz bei Martha. Vorübergehend bei Karl unterzukommen, kein Thema, aber Li-Ming und seinen Vater einfach sich selbst zu überlassen, während er dann wieder für Wochen auf See verschwindet (um das mal etwas salopp auszudrücken), damit hätte er sich ein wenig zu sehr aus der Affäre gezogen.


    Ich gestehe, dass ich bei Karl und Heinrich ein wenig in Klischees verfallen bin, den als beide nicht den Mund aufbekommen und hoffen, dass sich das "Problem" von selbst löst, dachte ich schon auch, dass das wieder mal typisch Mann ist :D


    Spannend fand ich natürlich auch wieder das Drumherum, die historischen Begebenheiten, wie die unterschiedlichen Kinderheime und ihre Regeln und Auflagen. Die Begründung des Heimleiters, warum keine unehelichen Kinder aufgenommen werden, weil man damit Tür und Tor öffnen würde, dass die Prostituierten dann ohne Bedenken ihrer Unzucht nachkommen können, ist schon sehr einfach, vor allem immer mit Millis Geschichte im Hinterkopf X( Immer sind nur die Frauen für ihr Unglück schuld:cursing:


    Der Zusammenhalt und die Arbeit von Martha, Lida, Wilhelmine und den anderen Frauen fasziniert mich weiterhin - ich habe mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit diesen starken Frauen gefreut. In dem Zusammenhang darf ich aber Doktor Schlüter nicht vergessen, er war und ist einfach auch nur sympathisch mit seiner warmherzigen Art.

    Die Schlacht gegen die Seeschäumer wäre beinahe eine Katastrophe für die Küstländer und -märker geworden - was für ein Glück, dass König Durs den Kämpfenden mit Verstärkung helfen konnte. Und ja, mir ging es wie Harmen, dass ich das mit dem Bluttanz nicht wirklich nachvollziehen kann. Brandolf hat meiner Meinung den Ernst der Lage überhaupt nicht erkannt, den ihm Harmen, Volkmer und die anderen dargelegt haben, denn sonst hätte er erkennen müssen, dass jeder Überlebende im Kampf gegen Teramon wichtiger ist als irgendwelche Ehre und Tradition. Ganz ehrlich, das ist aus meiner Sicht eh eine blöde Tradition mit dem Bluttanz ^^ Wobei ich das mit dem Gesang interessant fand, das hatte ich an der Stelle echt nicht erwartet.


    Und woher hätte Durs wissen sollen, dass die Gegner sich vorher auf einen Bluttanz geeinigt hatten? Glücklicherweise wusste er es nicht, ansonsten wären jetzt auch Harmen und Volkmer tot, es gab auch so schon genügend Verluste; namentlich diejenigen, die das Grauen von Bernstadt und die anschließende Flucht nach Flussen überlebt hatten.


    Sehr gut, dass Durs nun doch erkennt, dass die Bekämpfung von Teramon nun höchste Priorität hat, dass er Harmens und Volkmers Anliegen nicht auf die lange Bank schieben kann. Noch wissen sie alle nicht, was in Grenzfurt geschehen ist.


    Die Beschreibungen der Schlacht fand ich wieder sehr gut, da die ganze Hässlichkeit des Krieges herausgestellt wurde.


    Bei den Wassermännern wird diesmal auch klar erwähnt, dass ihre Vorfahren aus Xanon stammen, was die Geschichte der Eisler nochmal unterstreicht.


    Dass der Flüchtlingsstrom nun doch geschlossen bei den Grenzern unterkommen kann, hat mich sehr gefreut. Allerdings weiß ich noch nicht, wie die Reise nun weitergehen soll.


    Feodor, Adel und die Endagider dürfen mal ein paar ruhigere Momente in Taledu erleben, wobei die Stadt ja sehr lebendig und vielfältig ist. Die Beschreibungen von dieser rührigen Stadt haben mir gut gefallen.


    Boralt kommt mit seinen Begleitern nun in Hegershausen an. Kein Wunder, dass die Soldaten ihn anstarren. Nun bin ich mal gespannt, wie der Empfang allgemein aussehen wird. Die Kinder sind ja noch harmlos, mal sehen, wie sich die Erwachsenen verhalten werden.


    Ich fahre morgen für eine Woche nach Italien und werde in der Zeit offline sein, d.h. ich werde mich dann erst übernächste Woche hier wieder melden können.

    Mir ist heute noch was in den Sinn gekommen: wir haben Völker aus Heliad und aus Xanon, die beide jeweils aus fremden Welten gekommen sind, um sich in der vorliegenden Welt zu bekriegen. Bwz. wollten sie vielleicht beide die Welt für sich beanspruchen und darüber hinaus ist - mal wieder - ein Krieg entstanden.


    Nur: wie sind denn die Völker aus den beiden Welten überhaupt auf diese Welt gekommen? Kommen hier die fliegenden Schiffe ins Spiel, die Boralt (und Salvatore) erwähnt haben? Scheinbar ist das Wissen darum auch bei den heute lebenden Völker ziemlich verschollen; vielleicht ist die Geschichte noch bei wenigen Gruppen bekannt, wie z.B. bei den Eisler.


    Wenn sie mit Raumschiffen o.ä. in diese Welt kamen, muss aber auch das Wissen über diese Technologien völlig in Vergessenheit geraten sein. Warum ist das geschehen?


    Die Eisler, die tatsächlich eines der "Alten" Völker darstellen, sind dagegen technologisch den Anderen überlegen. Die Gelblinge haben eine ganz fremdartige und seltsam erscheinende Lebensform: dieses Licht erschien mir eher wie Energie o.ä. Und irgendwie sind sie in der Lage, mit den Insekten zu kommunizieren oder sie zu "steuern". Die beiden Völker muten eher wie Zivilisationen aus dem All an. Nur die Waldkehre passen hier so gar nicht in das Bild, ihre Lebensweise ist eigentlich nicht so viel anders wie die ihrer Mitbewohner. Außer, dass sie kaum handwerkliche Fähigkeiten besitzen, was sie dazu zwingt, sich auf Schatzsuche zu begeben, wie das bei Gerold der Fall ist. Andererseits ist er vielleicht eher die Ausnahme, die nicht in den SIedlungen der Waldkehre lebt. Und außerhalb von Waldbrück rief Gerold doch auch recht viel Erstaunen hervor, da die Waldkehre in großen Teilen der Welt nicht bekannt sind.


    Ob meine Überlegungen aber überhaupt irgend einen Nutzen gegen Teramon haben, wage ich zu bezweifeln :D

    Man merkt, dass wir uns im 8. Band befinden, die ganze Situation spitzt sich immer weiter zu.


    Und die Reihe hat immer noch nichts an Spannung verloren :thumbup:


    Salvatore Wie lange Zeit ist inzwischen vergangen, seit Gerold die Magiehülle auf dem ehemaligen Schlachtfeld gefunden hat? Gefühlt ist so viel passiert, dass ich manchmal das Gefühl habe, allmählich müsste ein Jahr vorüber sein, aber ich glaube, im letzten oder vorletzten Band wurde mal was erwähnt, dass es lediglich wenige Monate bzw. einige Wochen waren.

    Ich habe heute Nachmittag den Rest dieses Abschnitts gelesen. Ich befürchte, dass am Ende dieses Bandes Teramon ein großes Stück weiter sein wird, der Erfolge des Bundes und von Helmko sind dagegen zu gering.


    Teramon gelingt es, weitere Brandherde zu erzeugen, er hat an drei Fronten zu viele Verbündete stehen, die Kernland und nun auch Küstland in die Zange nehmen.


    Und ja, nun kämpfen Mensch gegen Mensch, genauso brutal und grausam, wie zuvor die Kreaturen, die Teramon mobilisiert hat, es gibt keinen Unterschied zwischen ihnen. Teramons Gegner sind sich noch uneinig bzw. zu selbstbezogen, um endlich eine geschlossene Front gegen den Magier zu bilden.


    Als das Horn von Eckhard ertönt und wir von dessen Bedeutung erfahren, war ich kurz überrascht, dass die Wassermänner mit ihren Pferden schon so schnell Groshav erreicht haben sollen, bis dann die Schiffe erwähnt werden. In dem Moment war mir klar, dass es sich dabei nur um die Seeschäumer handeln kann, die kurz zuvor noch erwähnt wurden. Dass die Seeschäumer den Pferdemenschen und Grasfüßern in der Grausamkeit nichts nachstehen, haben wir ja schon bei der Überfahrt von Olef und Fenja erlebt. Jetzt fehlen nur noch diese Riesenvögel, dass Teramon die auch noch auf seine Seite bringt =O

    Salvatore, ich bin froh, dass du die Gemetzel nicht näher beschreibst, ich kann mir das nach den Beschreibungen in den ersten Bänden auch so gut genug vorstellen ;(


    König Durs kommt jedenfalls schneller in Bedrängnis, als ich erwartet hatte. Und die Menschen in Grenzfurt können lange auf die Verstärkung warten, wenn Groshav selber Ziel eines Angriffs wird. Zumal die Aussichten in Grenzfurt auch eher düster sind - und ich war zuerst noch etwas erleichtert, dass die Pferdemenschen an der Mauer und den Gitter unter Wasser scheiterten. Aber jetzt, wo sie quasi von hinten kommen ...


    Spannend fand ich die Beschreibungen der Verteidigungsanlagen von Groshav, sehr ausgeklügelt. Man kann nur hoffen, dass das in Notfall auch wirklich hilft.


    Einzig Heidruns und Eriks Auffinden der zurückgelassenen Pferde war noch ein kleiner Lichtblick und hatte ein Hauch von Normalität. Mich graut es allerdings, was die beiden am Ziel ihrer Reise vorfinden werden, das Ziel, das vermeintlich noch sicher sein soll.

    Aber ist Olef wirklich die unbesiegbare Kampfmaschine und muss auch Gerold endgültig seine Friedfertigkeit aufgeben, um Teramon zu besiegen? Wenn ja, wäre auch das ein Sieg des Bösen. Oder nicht?

    Genau das sind auch meine Überlegungen, dass, wenn Olef und Gerold zu Kampfmaschinen mutieren, das eher ein Sieg des Bösen wäre. Deswegen tendiere ich im Moment eher dazu, dass das, was die beiden bei den Gelblingen und Eisler über Gerwod erfahren haben (oder auch nicht, wie sie glauben) sich ihnen noch nicht erschlossen hat. Jedenfalls ist das mal meine Hoffnung.


    Oder wird Feodor eine andere Lösung finden? Noch haben wir die Luftdinger nicht kennengelernt....

    Evtl. erhält er ebenfalls Informationen, mit denen er selbst erstmal nicht viel anfangen kann, aber die vielleicht wie ein Puzzlestück sind; sprich, dass die evtl. alle Informationen zusammen erst die Erleuchtung bringen.

    So gesehen wäre es dann eigentlich von Vorteil gewesen, wenn die Drei sich gemeinsam zu den Alten Völkern gemacht hätten, sie hätten sich dann austauschen können (vorausgesetzt, es hätten alle die Strapazen überlebt), aber zeitlich gesehen hätten sie das nie und nimmer geschafft. Es war also schon besser, dass sie sich getrennt haben, denke ich.

    Ich bin noch nicht ganz durch mit diesem Abschnitt, die letzten beiden Abende war ich leider wieder zu müde, um länger zu lesen, aber meine bisherigen Eindrücke will ich schon mal festhalten.


    Na, Kiturs Lupiner und Markods Zähhäuter verstehen sich ja prächtig :cursing: und die Artefakte scheinen leider auch noch zu funktioneren. Meinetwegen könnte die letzte Szene bei dem gemütlichen Beisammensein ruhig einen Riss zwischen die beiden Gruppen bilden, aber ich befürchte, die mögen sich auch weiterhin. Ich habe überhaupt kein gutes Gefühl dabei.


    Und dann befinden sich noch die Bernstadter Flüchtlinge in der Nähe, die wenigstens auf der Weide der Grenzer campieren können, auch wenn es nachts empflindlich kalt wird. O.k., Frauen und Kinder werden es jetzt etwas gemütlicher haben.


    Arnims Traum kann ich noch nicht so richtig einordnen; bei der gehauchten Stimme muss es sich doch um Teramon handeln, oder nicht? Andererseits spricht er davon, dass Arnim den Weg des Friedens wählen soll, das hört sich nicht nach dem Magier an. Aber wer weiß, was er tatsächlich plant, in dem er Arnim so von anderen Aufgaben abbringt.


    Olef kommt fast nahezu zur gleichen Erkenntnis wie Gerold, dass er akzeptieren müsste, dass er zum Kämpfen geboren sein. Aber ist das wirklich das, was der Beschwörer mit Gerwod gemeint hat? Kampfbereitschaft und Kaltblütigkeit kann ich schlecht mit einem reinen Herzen zusammenbringen.


    Teramon eröffnet einige Brandherde: die Lupiner und die Zähhäuter am Übergang in den Süden. Mit Gero und den Grasfüßern und Pferdemenschen fällt er in Kernland ein - und dabei gehen sie absolut grausam vor; es werden eindeutig keine Nachtgreife, Schwarzfalter o.ä. benötigt, um ihre ganze Grausamkeit zu entfalten. Und das Schlimme ist ja, dass keiner überlebt, der die umliegenden Ortschaften bzw. Kernburg eine Warnung zukommen lassen könnte.


    Und dann betreten jetzt noch die Wassermänner die Bühne, die ein mögliches Bündnis zwischen Harmen und König Durs mit Gewalt unterbinden sollen. Wobei es momentan nicht so aussieht, als ob Harmen die erhoffte Unterstützung bekommen würde, dabei ist das genau das, was Teramon am meisten befürchtet, weil er weiß, dass ihm dann die Menschen doch noch gefährlich werden könnten.


    Aber ich muss gestehen, nachdem Durs seinen Standpunkt klar gemacht hat, kann ich seine Haltung durchaus auch nachvollziehen. Er war nicht in Bernstadt dabei, kennt die Schrecken nur aus Erzählungen, das ist in jedem Fall etwas anderes. Und dann hängt er der Hoffnung an, dass Teramon vielleicht sein Land in Ruhe lässt - Harmen, Volkmer und wir wissen, dass das eine irrige Hoffnung ist, aber auf der anderen Seite nochmal eine große Armee in den Krieg zu schicken, mit dem Risiko, auch diese zu verlieren, zeichnet natürlich ein ganz düsteres Bild für sein Land, was die anschließende Verteidigungsfähigkeit angeht.

    Andererseits wird Teramon auch ihn und das Küstland früher oder später platt machen und das Beispiel Merzen hat gezeigt, nur wenn die Völker zusammen gegen Teramon antreten, können sie auch eine Chance haben.

    Mal sehen, wenn nun aber die Attacken der Wassermänner erfolgen, wie Durs dann weiter agieren wird.


    Richtig gut gefällt mir dabei Volkmer: er steht voll und ganz hinter dem Bündnis zusammen mit den Kernländern und was das für alle bedeuten könnte.


    Es wäre auch zu schön gewesen, wenn Feodors Suche ohne Verluste vonstatten gegangen wäre ... nun erwischt es doch zwei der Fährtensucher, einmal tödlich und einmal mit schwerer Verletzung. Das hat mir sehr leid getan, aber ein wenig tröstlich war es, dass die Fährtensucher selbst den Verlust bzw. den Tod relativ gelassen nehmen, da sie überzeugt davon sind, dass ihre Toten wiedergeboren werden.