Beiträge von Kathrin

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Und auch ich kann mich den positiven Meinungen so vieler Leser nur anschließen. Auch für mich war es ein echtes Highlight. Hier meine Meinung:


    „Die Vergessenen“ ist der erste Roman der erfolgreichen Krimiautorin Inge Löhnig unter dem Pseudonym Ellen Sandberg. Ich habe zugegebenermaßen etwas gezögert, dieses Buch zu lesen, auch wenn es von einer meiner Lieblingsautorinnen ist, da ich lange Zeit einen großen Bogen um Literatur über den Zweiten Weltkrieg gemacht habe. Natürlich finde auch ich es wichtig, dass das Thema nicht vergessen wird. Aber Lesen ist für mich in erster Linie Unterhaltung, Abschalten vom Alltag und über die Gräueltaten der Nazis zu lesen ist keine Unterhaltung. Da muss ich wirklich offen und belastbar genug dafür sein, das geht nicht immer. Aber „Die Vergessenen“ hat mich tief bewegt, hat mir atemlose, spannende Lesestunden beschert und ist eines der Jahreshighlights aus dem Lesejahr 2018. Und seit ich dieses Buch gelesen habe, bin ich offener für die Thematik geworden und greife öfter nach Büchern über den Zweiten Weltkrieg bzw. will mehr darüber lesen.


    Die Geschichte, die uns Ellen Sandberg hier erzählt, spielt in zwei Zeitebenen. Im Jahr 1944 arbeitet die junge Kathrin Mändler als Krankenschwester in der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg bei München. Als sie den Arzt Karl Landmann trifft und sich in ihn verliebt, ahnt sie nichts von den schrecklichen Ereignissen, die sich in der Anstalt abspielen und auch Karl Landmann zeigt nicht immer sein wahres Gesicht. Als Kathrin 2013 einen schweren Schlaganfall erleidet, kümmert sich ihre Nichte Vera um Kathrins Wohnung. Sie stößt dabei auf ein dunkles Geheimnis. Doch sie ist nicht die einzige, die sich für die Vergangenheit ihrer Tante interessiert, denn auch Manolis Lefteris, ein Mann für besondere Aufträge, soll geheime Unterlagen, die sich in Kathrins Besitz befinden, aufspüren.


    Wie bereits geschrieben, war „Die Vergessenen“ für mich ein absolutes Lesehighlight in 2018, allerdings benötigte ich zunächst einige Zeit, bis ich wirklich vollends in der Geschichte angekommen bin. Die lag neben der Scheu vor diesem großen Themen, vor allem an der Vielzahl an Personen und die unterschiedlichen Erzählperspektiven bzw. Erzählstränge, die mich anfangs derart überfordert hatten, dass ich mit dem Gedanken spielte, das Buch abzubrechen. Aber der wunderbare Schreibstil von Ellen Sandberg hat mich durchhalten lassen und inzwischen ist dieses Buch wohl jenes, welches ich am häufigsten anderen Lesebegeisterten empfehle.


    Von den Verbrechen der Nazis im Zweiten Weltkrieg haben wir alle in der Schule und vielleicht auch über Reportagen im Fernsehen viel erfahren, aber für mich sind Einzelschicksale von fiktiven Romanfiguren genauso unfassbar und schrecklich wie Tatsachenberichte. Da kann ich den Roman, die fiktive Geschichte oft nicht mehr spüren, sondern ich lese Wirklichkeit, weil es . Dieses Buch kann schon allein aufgrund der Thematik kein Wohlfühlbuch sein, ich hatte permanent einen dicken Kloß im Hals und ich habe geweint, aber es ist so gut, so unglaublich spannend und wirklich ein Buch, das ich jedem empfehlen kann.


    Bewertung:

    5ratten:tipp:

    Oh Esther auf das Buch von Inge Löhnig kannst Du Dich freuen. Ich fand es wieder einmal großartig!

    Danke, Enid. Es gibt nach so einem Buch dann immer einen Moment bei mir, wo ich denke, ich hätte vielleicht iwas nicht kapiert.. *g*

    Das kenne ich, die Überlegung hatte ich bei dem Buch auch. Vielleicht ist das so, vielleicht war das Buch aber auch einfach nichts für mich / uns. Kommt vor...


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    "Gott wohnt im Wedding" lese ich auch seit Freitag. Ein ganz ganz tolles Buch!!!

    :marypipeshalbeprivatmaus:

    Meine Meinung:

    „Eine unbeliebte Frau“ ist der erste Kriminalroman um das Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff von Nele Neuhaus.


    Der Einstieg ist mir extrem leicht gefallen. Kaum 10 Seiten gelesen, und schon war ich mitten drin, im Taunus und im Fall. Der Stil der Autorin ist herrlich unkompliziert und lässt sich leicht und flüssig lesen. Sie hält sich nicht mit endlosen und unnötigen Beschreibungen auf, welche die Ermittlungen und somit auch das Weiterkommen in einem Krimi kräftig bremsen können. Über die vielen, sehr lebendig und natürlich wirkenden Dialoge blitzt auch immer wieder feiner Humor auf. Stilistisch war es eine Wohltat, zumal ich zuvor zwei Bücher gelesen habe, die teilweise bewusst altmodisch und dadurch anstrengend geschrieben waren.


    Auch die beiden Ermittler, Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sind sofort sehr präsent, allerdings konnten sie mir nicht ans Herz wachsen, wie manch anderer Ermittler in anderen Krimiserien, aber vielleicht müsste ich sie dazu auch noch besser - über die weiteren Fälle, die sie zu lösen haben - kennenlernen. Ob es dazu aber kommen wird, wage ich zu bezweifeln, dann weder der Fall noch die Polizeiarbeit konnten mich überzeugen.

    Ich finde es etwas unrealistisch, dass sich die Autorin so extrem auf Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fokussiert und die anderen Mitarbeiter des K11 dabei sträflich vernachlässigt werden – wenn es denn überhaupt weitere Teamkollegen gibt. Vieles von der Ermittlungsarbeit erscheint zu zufällig, zu schnell und zu einfach. Wo beispielsweise einer der Verdächtigen die Wohnung des Mordopfers akribisch nach Belastungsmaterial durchsucht und nichts findet, wirkt es bei unseren Ermittlern so, als würden die Aufnahmen und Aufzeichnungen des Opfers offen auf den Tisch liegen (auch wenn es nicht so war). Hinzu kommt, dass Bodenstein mindestens 3x im Laufe diesen einen Romans überfallen wird - irgendwie etwas peinlich für einen Hauptkommissar - und einer der Hauptverdächtigen mitten in den Ermittlungen entführt und entmannt werden kann – er hat zwar nichts anderes verdient, aber wo bitte war die Polizei, dass so etwas passieren kann? Die Suche nach dem Mörder wirkt zwischenzeitlich wie ein heiteres Mörder-Raten, weil so ziemlich jede in den Fall verwickelte Figur gründlich verdächtigt wird. Das mache ich als Leser zwar auch, aber ich bin auch nicht bei der Polizei.


    Dass es so viele Tatverdächtige gibt, liegt vor allem an der Figurenfülle, die mich zeitweise überfordert hat. Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es bei der Klärung eines Mordfalls zu weiteren Ermittlungserfolgen in anderen Straftaten kommen kann, so sind es mir hier doch zu viele Nebenschauplätze: Selbstmord, Insolvenzverschleppung, Erpressung, Zuhälterei, Drogen- und Menschenhandel bis hin zu Betrug, eheliche Gewalt, Totschlag und Verstümmelung. Auch die Figuren, die in den Fall verwickelt sind, sind mir alle zu extrem charakterisiert, zu durchtrieben, zu böse.


    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Mir war es irgendwann sogar egal, wer der Mörder ist. Ich habe für mich beschlossen, die Reihe bis auf den vierten Fall („Schneewittchen muss sterben“, steht schon daheim im Regal) nicht weiterzulesen, weil es einfach zu viele Bücher gibt, auf die ich mich freue und mit meiner Meinung zu „Eine unbeliebte Frau“ kann ich mich einfach nicht mehr auf weitere Romane dieser Krimireihe freuen.


    2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:


    PS. Außer diesem ersten Fall habe ich auch noch "Schneewittchen muss sterben" gelesen, das war etwas besser, aber ich werde wohl leider kein Fan mehr der Reihe. Und da fällt mir ein, ich habe auch noch "Im Wald" im SUB. Anlesen werde ich das auf jeden Fall

    Ich bin in Osten Ard und zusammen mit einem Troll und seiner Wölfin auf den Weg zu Prinz Josua (wenn er denn dort ist, wo ich ihn vermute)

    Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich da noch lange sein werde. Denn so richtig packt mich das Buch nicht. Ich will dem Buch jetzt noch ca. 50-100 Seiten lang eine Chance geben, wenn es aber dann nicht besser wird, dann werde ich mir andere Gefilde suchen, wo ich mich wohler fühle (hoffentlich).

    „Der Teufel von New York“ von Lyndsay Faye ist der Auftakt zu einer historischen Krimi-Reihe um den Ermittler Tmothy Wilde und spielt im Jahr 1845 in New York. Timothy Wilde hat bei einem verheerenden Brand all sein Hab und Gut, seinen geliebten Job als Barkeeper wie auch durch Verbrennungen einen Teil seines Gesichts verloren und arbeitet nun dank der unerwünschten Hilfe seines Bruders Valentine als Polizist bei der jüngst gegründeten NYPD. Schon allein aufgrund der sehr gemischten Gefühle, die Timothy gegenüber seinem Bruder Valentine empfindet, findet Timothy zunächst so gar keinen Gefallen an seinem neuen Job. Doch in dem Moment, als er anlässlich des für ihn ersten Todesfalles das Handtuch schmeißen will, läuft ihm auf der Straße ein kleines Mädchen in die Arme, das mit einem blutdurchtränkten Nachthemd bekleidet und auf der Flucht zu sein scheint. Als kurz darauf auf einem entlegenen Gelände weitere 19 vergrabene Kinderleichen gefunden werden, verbeißt sich Timothy in den Fall.


    Leider bin ich mit meiner Meinung zu diesem Buch etwas zwigespalten. War der Prolog noch wirklich vielversprechend, folgten dann an die 80-90 Seiten, die zwar wichtig im Zusammenhang mit unserem Ermittler und seiner Familie und vermutlich auch für die komplette Krimi-Reihe sind, in meinen Augen aber für ein Buch mit rund 480 Seiten eindeutig zu lang und zu ausführlich geraten sind, zumal ich mich auf wirklich spannende Lesemomente gefreut und diese auch anhand des Klappentextes erwartet habe.


    Und da sind wir vermutlich auch schon beim dem Hauptproblem, das ich mit diesem Buch hatte: meine Erwartungen. Ich hatte das Buch an die 3-4 Jahre auf meiner Wunschliste und tatsächlich vergessen, dass es ein historischer Krimi ist, auch wenn ich die Grundidee noch im Kopf hatte. Diese Grundidee und auch der Titel haben mich eindeutig mehr auf einen Thriller und viel Spannung hoffen lassen, doch diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Dass ich dabei auch bereits relativ früh den richtigen Riecher für die Lösung des Falles hatte, störte mich dabei weniger. Vielmehr hemmten mich am Weiterlesen die vielen kleinen Nebenschauplätze, vor allem die um die anstehenden Wahl und den Wahlkampf der Demokraten. Die Zeit – die Mitte des 19. Jahrhunderts – ist dabei wirklich gut eingefangen, mit den vielen Einwanderern vor allem aus Irland, der politischen Lage und den Ängsten der „Einheimischen“, aber es nahm zu viel Platz in der Geschichte ein, wodurch der Fall seine Spannung und auch die Protagonisten ihr Potential einfach nicht entfalten konnten.

    In einigen Kleinigkeiten wirkte das Buch auf mich auch nicht wirklich rund, auch wenn am Ende alles stimmig ist und alle losen Fäden zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden.


    Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich noch nicht. Ich habe sicherlich schon schlechtere aber eben auch schon deutlich bessere Auftaktromane zu einer neuen Buchreihe – egal welchen Genres – gelesen und allein schon die Tatsache, dass ich über das Weiterlesen nachdenke, ist eigentlich schon mal ein ganz gutes Zeichen. Vielleicht probiere ich Teil 2 ja doch noch, denn da scheint Timothys Bruder Valentine, für den ich eine kleine Schwäche entwickelt habe, noch mehr in den Fokus zu rücken. Wir werden sehen … oder auch nicht.


    3ratten

    [...] da gab es eine Szene, die ich nicht verstanden habe. An seinem Sterbebett versucht er Caedmon etwas zu sagen, wenn ich mich recht entsinne platzt William dazwischen. WAS wollte er ihm sagen? Wurde das aufgelöst?

    Der Punkt ist bei mir auch noch offen und ich frage mich, ob ich die Auflösung überlesen habe. Leider funktioniert der Link von Kathrin nicht mehr...was wusste Jehande Belleme über Robert?

    Oh je, ist das lange her, dass ich hier im Forum war. Ich wollte eigentlich eben bei leserunden.de vorbeischauen und habe dann - nach ich weiß nicht wie langer Abwesenheit - eben erst mitbekommen, dass leserunden.de eingestellt wurde. Ich war mir auch gar nicht sicher, ob mein Login hier noch funktionieren würde. Aber es klappt.


    Stimmt, der Link funktioniert nicht mehr, das DG-Forum ist schon viele Jahre in dieser Form eingestellt worden.


    Ihr müsst mir gerade nochmal helfen, denn es ist jetzt inzwischen auch schon wieder 1-2 Jahre her, dass ich "Das zweite Königreich" gere-readed habe: Ging es da um Robert oder um Rufus? Bei Rufus wüsste ich die Antwort sofort. Aber bei Robert, weiß ich es jetzt auch nicht mehr. Hat jemand die Stelle, in der Jehan stirbt griffbereit, welche Seite es ist? Vielleicht kommt die Erinnerung zurück, wenn ich die Stelle nochmal lese. Allerdings laufe ich dann GEfahr, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand lege :-)

    Sodele, ich geh jetzt auch in die Heia. War sehr nett mit Euch, nur leider war mein Buch nicht so der Brüller. Ich hab jetzt noch gut 100 Seiten vor mir, die werde ich mir aber morgen dann antun...ähm heute, später, nach dem Schlafen halt.


    liebe grüße, lest noch schön, viel Spaß und Spannung mit Euren Büchern und bis zum nächsten Mal
    kathrin

    Bin auch noch da, leg aber auch grad die Genial-Daneben-Pause ein.
    Schlaf schön, Mara!


    Mobi, wie schmeckt denn der heiße Apfelsaft mit Zimt? Ich hab da jetzt nämlich doch keine Lust mehr drauf...so was muss ich trinken, wenn mir kalt ist und bei mir ist's kuschelig warm :breitgrins:


    Ich selbst bin nicht so der Marzipan-Fan, nur in Mozart-Kugeln.
    Und Jenny (Jamies Schwester) mag ich extrem gern!!!! Ich liebe die Szenen auf Lallybroch.


    Murkxsi, ich bin auch ein Buch-Heuler! Ganz kräftig sogar, wenn ich doch nur mal mit meinem Buch mitfühlen könnte...da ist echt gar nix zu fühlen, :grmpf:


    Mobi, hast Du von Viola Alvarez schon mal was gelesen? Ich finde sie hat einen ganz besonderen Stil, vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber ich kann es kaum erwarten, bis die Autorin was neues rausbringt!


    lg
    kathrin

    Gute Nacht Arjuna!!! Schlaf schön!


    Mein Buch ist echt langweilig, momentan, weshalb ich auch irgendwann den Fernseh nebenbei angemacht hab und die Chart-Show läuft. Walther von der Vogelweide ist aufgetaucht und hat als "selbstvergessener Held" die Frau mit den heilenden Händen vor dem sicheren Tod in der Menge vor dem Krönungs-Dom gerettet....uahhhhhhhh, unabhängig, dass ich dieses "heilende-Hände"-Sch... nicht leiden kann, passt das Bild von Walther von der Vogelweide gar nicht das schöne Bild, das Viola Alvarez von ihm gemalt/ geschrieben hat. Ich geb ja zu, dass ich da jetzt ein wenig verbohrt bin, aber ich liebe das Buch von Viola Alvarez einfach (Wer gab Dir, Liebe, die Gewalt) und da will ich glaub ich kein anderes Bild mehr von Walther akzeptieren. Mobi, ich hab Dir ja schon geschrieben, dass Du Dich auf das Buch freuen kannst!!!


    Mara: die Bratäp2fel sind eigentlich total easy.
    Äpfel mit so einem Komplett-Kerngehäuse-Entstanzer" (weißt Du was ich mein???? so ein Ding, das ein Loch in den ganzen Apfel stanzt und das Kerngehäuse entfernt, weiß nicht, wie das korrekt heißt) vom Gehäuse "befreien", dann die Äpfel schälen und in Alufolio einpacken. In das Loch vom Apfel kannst Du dann füllen, was Du willst und was Du denkst, was schmecken könnte. Wir machen immer Rosinen und kleingehackte Nüsse rein (den Apfel voll füllen) und dann noch einen kleinen klecks Butter drauf, in ne Auflaufform setzen und ab in die Röhre (bei ca. 200°) und solange drin lassen, bis die Äpfel kurz vor dem Zusammenfallen sind, musst Du halt mal mit nem Messer reinstechen und gucken wie weit sie sind. Eigentlich gehört da dann noch Vanilleeis dazu, hatte ich aber nicht mehr. Ich hatte sie auch zu kurz im Ofen, aber ich hatte so Hunger und sie waren auch fast so weit. Und geschmacklich waren sie gut!


    IceTea: ich kann Dich sooo gut verstehen. Ich würde dann auch die Bücher in meinem RUB vorziehen, aber EHvSuA ist ja im RUB *uuuuuuuuuh*


    Mobi: Die Chroniken hab ich auch angetestet letztes Jahr und noch nicht beendet. Kann den Hype um die Bücher nicht verstehen, ist nicht so meins. Ist mir zu sehr Kinderbuch und auch nicht mein Stil, zu alt. ich steh da eindeutig mehr auf die moderneren Fantasy-Autor/innen.


    So, jetzt aber weitergelesen, damit dieses Drama bald ein Ende hat :rollen:


    lg
    kathrin

    Mein Buch plätschert leider immer noch vor sich hin und wird nicht besser. Ich seh die Lesenacht hier quasi als Belohnung an, für jeden Abschnitt den ich hinter mich gebracht hab, darf ich hier wieder reingucken.


    @Hildegunst: bei mir steht RUB aber für Regal der ungelesenen Bücher, das ist es nämlich tatsächlich und soll kräftig abgebaut werden in diesem Jahr, mal schauen, ob ich das hinkriege, wie ich das gerne hätte, aber befürchte nein :breitgrins:


    Um "Die Frau des Zeitreisenden" bin ich auch schon öfter rumgeschlichen. Hatte mir schon überlegt, ob ich es mir von meiner Schwester ausleihe, weil ich mir nicht sicher bin, ob es mir gefallen könnte, auf Grund der unerschiedlichen Meinungen, die ich dazu gehört hab, aber ein Buch das ich mir ausleihe hilft mir ja nicht bei meinem RUB-Abbau :sauer:



    Also Feuer und Stein ist meiner Meinung nach wirklich ein schönes Buch, es wäre allerdings noch viel Schöner, wenn die Autorin die S.e.x.uellen Handlungen zwischen Claire und Jamie dezimieren würde, manchmal wirkt das ziemlich irreal. :breitgrins:


    Ach, im ersten Teil finde ich es sogar noch okay, da sind die beiden ja jung, relativ jung und Jamie wird ja erst in das Liebesleben eingeführt, aber irgendwann, so ab Band 4 oder 5 war es mir dann auch zu viel des Guten. Ich hab Band 6 auch immer noch im RUB :breitgrins: stehen (sogar signiert, war damals bei der Leseung in Bonn), aber hab's noch nicht gelesen, weil ich Teil 5 echt nicht so toll fand. Jetzt hatte ich vor ca. einem Jahr mit einem Re-Read angefangen und hab dann bei Band 3 leider entnervt aufgehört. irgendwie geht Diana Gabaldon grad gar nicht an mich ran. Bin gespannt, ob ich "Ein Hauch von Schnee und Asche" jemals lesen werde.


    lg
    kathrin

    Ach ja, Feuer und Stein, ein schönes Buch, allerdings verliert die Serie mit der Zeit an Reiz find ich.
    Zum goldenen Kompass: alleine der Name des Dämons is ja schon toll, Pantalaimon. Ich finde ja, dass gute Namen absolut wichtig sind, grad in Fantasy-Büchern, was bei Nocturna der Fall ist...ich glaub ich muss im Laufe des Abends doch wieder zu diesen Buch wechseln.


    Bekomme jetzt langsam Hunger, ich glaub ich bereit mal die Bratäpfel vor, bis die dann fertig sind, dauert es eh noch.


    Huhu Mobi, ja, diese Foren können süchtig machen, schön, Dich hier zu lesen! ich werde mal gucken ob ich irgendwann doch mal mit der Pern-Reihe anfange. Aber momentan hab ich eh einen Buch-Kauf-Stopp, wird also noch dauern. Vielleicht sind sie für immer im RUB. Hab neulich meine ehemalige Flötenschülerin gesehen, die einen ähnlichen Büchergeschmack hat wie ich und die hat die ganze Reihe daheim, die alten Teil aus den 60er noch von ihrem Vater und sie hat sie jetzt vervollständigt. Da hab ich leider Pech, das ist ein Genre, das so gar nix für meine Eltern ist.


    lg
    kathrin

    Hallo zusammen,


    ich würde mich Euch gerne anschließen, wenn's recht ist. Mein Wochenend-Plan ist gestern in sich zusammengefallen, weil gewissen Leute nicht kommunizieren können und bevor ich mich über jemanden aufrege und ärgere, hab ich lieber die Flucht ergriffen und verzieh mich heute mit meinen Büchern auf die Couch.


    Ich lese zurzeit zwei Bücher parallel, was bei mir eigentlich nicht oft vorkommt, weil ich bislang immer dachte, dass ich das nicht kann, parallellesen, aber es klappt momentan erstaunlich gut, weil das eine Buch ein Fantasy-Buch und das andere ein hist. Roman ist. Wahrscheinlich sind die Bücher einfach zu unterschiedlich und ich komm deshalb ganz gut mit zurecht.


    Für heute abend will ich mir aber den hist. Roman vornehmen, das andere Buch lese ich bei leserunden.de als LR mit Autorin (Jenny-Mai Nuyen: Nocturna), insofern hier meine Buchvorstellung:


    Katja von Glan: Silber im Saum

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    Klappentext:
    Nach dem Tod Heinrichs VI. im Herbst des Jahres 1197 herrscht im deutschen Reich ein Machtvakuum. In den Thronstreit werden die Kölner Kaufmannstochter Mechthild und die Hofdame Johanna verwickelt; sie erleben die Irrungen und Wirrungen von Macht und Liebe, die höfischen Intrigen, die hohe Liebe des Minnegesangs mit Walther von der Vogelweide.


    Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, ich hab das HC (war ein Mängelexemplar) und da ist ein wunderschönes Lesezeichen, passend zum Einband mit den wichtigsten Personen des Buches sowohl auf Seiten der Staufer als auch auf Seiten der Welfen. So was mag ich. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch bislang nicht sonderlich mag :redface: Alles in allem finde ich das Buch momentan leider total emotionslos, die Figuren und ich landen einfach nicht auf einer Wellenlänge und irgendwie bin ich echt leicht genervt. Weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich parallel ein Buch lese, dass ich absolut grandios finde, aber ich muss mich hier echt zum weiterlesen zwingen. Die Thematik an sich finde ich interessant und auch die Idee sowohl von der stauferischen als auch von welfischen Seite an die Sache ranzugehen, aber durch diesen mangelnden Bezug zu den Figuren muss ich mich echt zum weiterlesen zwingen. Ganz wichtiger Kritikpunkt für mich ist der Hokus-Pokus-Faktor. Johanna, die Hofdame hat heilende Hände, Irene, die Frau von Philip dem Schönen hat Alpträume über den ach so bösen Richard Löwenherz und im Hause des Kaufmanns Cleingedenk ist eine Hexe...uuuuuaaaaaah, ich will sowas nicht in hist. Romanen haben :grmpf: Fehlen nur noch irgendwelche magischen Riten...nicht falsch verstehen, bei einer MZB mag das ja hingehören und vielleicht auch in Bücher, in denen der alten Glauben noch eine wichtige Rolle spielt, aber Ende des 12. Jahrhunderts mitten in Deutschland will ich das nicht lesen.


    So, genug gemotzt für's erste, denke ich :breitgrins:
    Das Buch von Wolfram Fleischhauer interessiert mich auch sehr. Ich hab schon so viel gutes über den Autor und seine Bücher gelesen, mal schauen, wann das erste Buch von ihm bei mir im RUB landet.
    An der Pern-Reihe war ich auch schon mal dran...sie zu kaufen, wenn möglich, aber diese Mischung zwischen Fantasy und Science Fiction stößt mich irgendwie dann doch momentan davon ab.
    Die Teerose hab ich vor ziemlich genau einem Jahr gelesen. Hat mir gut gefallen, allerdings war es mir zu viel LiRo, mag ich nicht sooo gern. Nichtsdestotrotz werde ich mir auch die Fortsetzung zulegen, allerdings erst, wenn es das Buch als TB gibt.
    Der goldene Kompass war ein Buch auf meiner Wichtelliste, allerdings ist es dann doch etwas anderes geworden. Ich denke, es wird nicht mehr allzulange dauern und ich hab die Bücher der Reihe auch.
    Die Rebellin steht bei mir auch noch im RUB, werde ich in einer LR im Februar lesen. Bin sehr gespannt, wie mir das Buch dann gefallen wird.
    Nachtzug nach Lissabon ist das einzige buch, das mir nix sagt.


    Was das Essen und Trinken angeht ist nix besonderes geplant. Ich hab alles da, was ich brauch und worauf ich ggf. Lust bekommen könnte, aber im moment brauch ich nix. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mir im Laufe des Abends noch Bratäpfel mache, die gab's Weihnachten und das schmeckt sooooo lecker, ich glaub, das gönn ich mir nachher mal und vielleicht probier ich auch mal den heißen Apfelsaft mit Zimt, von dem Marmotte neulich gesprochen hat, aber momentan wie gesagt, nix außergewöhnliches.


    lg
    kathrin


    Ich habe "Q" nach nur 140 Seiten abgebrochen :heul:, hat mir gar nicht gefallen und mehr war einfach erstmal nicht zu schaffen. :sauer:


    ich kann Dich so gut verstehen, auch wenn ich ein paar Seiten weiter gelesen hab, aber meins war's definitiv auch nicht (weißt Du ja :breitgrins:) !!!


    lg
    kathrin

    Hallo zusammen,


    in meinem akuten Fantasy-Wahn hab ich es jetzt auch endlich geschafft "Der Krieg der Zwerge" zu lesen und hier jetzt dann auch Meine Meinung:


    Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, ein absolut nervtötendes Buch beiseite zu legen, hab ich mir spontan den zweiten Teil der Zwerge-Trilogie von Markus Heitz geschnappt, weil das grade in meine akute Fantasy-Laune so schön passte. Vermutlich hab ich grad einen kleinen Histo-Koller, auf jeden Fall scheint mich dieses Buch nun endgültig aus der Leseflaute rauszureißen.


    Gleich mit den ersten Seiten schafft es der Autor mich wieder voll und ganz in die Welt der Zwerge zu ziehen und leider muss ich auch direkt um den ersten meiner Lieblinge bangen, Boendal, der etwas beherrschtere Zwillingsbruder von Ingrimmsch, der jetzt wohl mein Liebling ist, wo doch mein Bavragor in Teil 1 sterben musste. Aber letztlich finde ich es ja nur gut, wenn nicht alle „Guten“ überleben dürfen, das macht das ganze doch realistischer, wenn man das von Fantasy überhaupt sagen kann.


    Ansonsten muss ich leider sagen, dass ich viel zu viel Zeit hab verstreichen lassen zwischen Teil 1 und Teil 2 der Zwerge-Trilogie. Ich hab zwar die Grundzüge wieder intus, aber mir fehlen Kleinigkeiten. Ich hab zum Beispiel die ganze Zeit bei Balendilin ein schlechtes Gefühl im Bauch, als ob ich ihn nicht leiden könnte, hab aber gleichzeitig auch das Gefühl, dass ich ihn mit Bislipur verwechsle, von dem jetzt im zweiten Teil ziemlich schlecht gesprochen wird. Ich glaub langsam echt, dass ich mich die alte Leserunde reinlesen muss, mir fehlen echt ein paar Details. Ich frag mich zum Beispiel auch, ob in Teil 1 geklärt wurde, was genau hinter Djerun steckt. Und ich frag mich auch, ob ich Andokai oder später dann Namora vertrauen kann. Aber es ist gut wenn es so ist, dass ich nicht eindeutig einordnen kann, wie ich diese Figuren bewerten soll, das macht es unendlich spannend und abwechslungsreich.


    Was mir sehr gut gefällt, ist, dass die Zwerge ihre Gefühle ausleben dürfen und ihre eigene Gesellschaftsstruktur haben und ich bin eindeutig bekennender Fan der Freien!!! Ich schätze ich stehe einfach auf Revoluzzer aller Art und viele der Freien sind eindeutig Revoluzzer gegen die alten Regeln der Zwergenwelt.


    Das was ich im ersten Teil kritisiert hab, hält sich zunächst noch in Grenzen aber das große Gemetzel kam dann doch immer wieder und war mir auch diesmal zu viel des Guten, aber ich hab es nicht mehr als so extrem empfunden, wie bei „Die Zwerge“. Vielleicht bin ich etwas abgestumpfter geworden, weiß nicht genau. Alles in allem sterben mir aber auch hier eindeutig zu viele von der „guten Truppe“, da musste ich doch teilweise sehr schlucken und mit den Tränen kämpfen. Gerade weil so viele sterben mussten, frag Ich mich schon ein wenig, wie Markus Heitz da jetzt dran anknüpfen will im dritten Band, aber da lasse ich mich gerne überraschen, ich hoffe sehr, dass ich diesmal nicht ganz so viel Zeit verstreichen lasse, bis ich „Die Rache der Zwerge“ lese, schließlich soll es ja auch bald eine Rückkehr ins Geborgene Land mit einem vierten Zwerge-Band geben.


    Bewertung:
    5ratten (allerdings eine 1-)


    lg
    kathrin

    Die Lesenacht verlängern??? Find ich gut! Da bin ich dabei!


    Ich bin grad ein wenig geschockt: Andokai ist tot und Djerun evtl. auch, wenn es denn Djerun war. Balyndis sagt ja, dass er das nicht wäre, aber wenn er es doch war, dann weiß ich grad gar nicht, ob ich weiterlesen will. Das ist doch irgendwie grad arg gemein.


    Ansonsten verkriech ich mich jetzt auch unter die Decke, mit ner heißen Schokolade und lese weiter. Bei uns ist das Wetter nämlich gar nicht schön. Wenn es schneien würde, dann wär ich ja auch zufrieden aber bei uns ist es einfach nur eklig :sauer:


    lg
    kathrin