Beiträge von read_myself_into_paradise

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Der Bürgermeister ist wirklich ein Ar....... und nicht mal ein "gezuckertes", wie sich Louise über andere einmal ausgedrückt hat.


    Mit der von euch vielfach angesprochenen Taktik Yvonnes geht es mir wie Bettina, darauf bin ich im ersten Moment gar nicht gekommen. Für mich verhielt es sich in Kapitel 9 eher so, dass Léon beträchtlich an Sympathie eingebüßt hat, während Yvonne für mich dazugewann. Natürlich, ihre Stärke und Nüchternheit, die sie in dieser Situation an den Tag legt und Léon beinahe dazu nötigt, nach Louise zu suchen, kann nicht 100% echt sein, doch es erschien mir fast so, als hätte sie sich damit abgefunden, denn was soll sie schon großartig dagegen tun. Sie konstatiert Léon ein Pflichtgefühl, was ihre Ehe betrifft und so scheint es auch zu sein, denn verlassen wird er sie nicht, da bin ich mir beinahe sicher und auch aus ihren Dialogen geht hervor, dass es vor allem die Normen sind, die ihn in der Ehe zu halten scheinen (wenn er z.B. sagt, dass er bei ihr bleibt, weil er eben ihr Mann und sie seine Frau ist, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe).
    Zunächst scheint es also, als könne Yvonne sich mit der Situation abfinden und ich habe auch nicht den Eindruck gehabt, dass ihr Charakter negativ geschildert wird.


    Durcheinandergebracht wird meine Meinung dann wieder, als Yvonne selbst eine kurze Affaire hat, die ihr ein schlechtes Gewissen macht. Sie ist nicht perfekt und sie schämt sich dafür. Aber schämt sie sich nur aufgrund der Normen und Werte?
    Letztendlich glaube ich, sie liebt Léon, denn auch wenn sie zuerst abweisend und kühl ist (kein Sex mehr), so hält das doch nicht lange an.
    Ich mag Yvonne und empfinde Mitleid für sie.


    Die schnelle Abhandlung der Geschehnisse zwischen den großen Zeitsprüngen tut der Geschichte in meinen Augen keinen Abbruch. Zum einen ist es realistisch, dass ein Leben nicht immer unbedingt in jeder Sekunde aufregend verläuft und zum anderen bildet es einen Kontrast zu den detaillierteren Schilderungen im Aufeinandertreffen mit Louise.


    Fasziniert bin ich auch davon, dass bis zum Ende des Abschnitts vom Krieg quasi nichts zu spüren ist und dann bricht er mit aller Gewalt über die beiden frisch verliebten herein!


    Das ging mir ganz genauso, obwohl es ja, wie ihr auch schon gesagt hab, einige deutliche Einstreuungen gab, in welcher Zeit wir uns befinden, aber nichtsdestotrotz ist es wie Breña sagte



    Capus schafft es mit einer verblüffenden Leichtigkeit, mich als Leserin in eine behagliche Lesestimmung zu versetzen, wodurch die Momente, in denen der Krieg durchbricht, umso fiesere Spitzen in der ansonsten fast idyllischen Realität sind. Ich hatte in solchen Momenten fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich dabei erwischte, bis dahin lächelnd gelesen zu haben.


    genau das, was den Krieg in gewisser Weise während des Lesens in den Hintergrund gedrängt hat.
    Ich kam mir am Ende des 6. Kapitels vor als hätte... nun wollte ich schreiben, eine Bombe eingeschlagen, aber genau das ist es eigentlich. Der Effekt, den dieser Stimmungswechsel auf mich hatte, ist also vergleichbar mit der Szene.
    Das ist, was ich von einem guten Buch erwarte - Eindrücke zu hinterlassen und mitreißen zu können.
    Bisher gelingt das Herrn Capus sehr gut, und wo ich nun schon ein paar Kapitel weiter bin, werde ich mich gleich weiter der Lektüre widmen :klatschen:


    Louise gefällt mir mehr und mehr, ihre Ausdrucksweise, ihr Auftreten, frech, kokett, auf den Punkt. Man möchte schon in ihrem jungen Alter den Hauch einer Grande Dame sehen. Mehr davon :)

    Hallo ihr Lieben,


    ich kam bisher erst dazu, die ersten beiden Kapitel zu lesen, weshalb ich eure Beiträge erst einmal auch nur überflogen hab, um nicht zu weit "vorzulesen" :)


    Aber ich stimme euch soweit zu, die Eingangsszene war schön, gerade weil sie bereits auf die besondere Verbindung zwischen Léon und Louise hinweist und die Herausstellung des Konträren zwischen Louise und Léons Familie ist wirklich toll. Der "Auftrit Louise", da schließe ich mich Bettina an: das hat was!


    Im zweiten Kapitel beeindruckte mich vor allem dieser scheinbar nahtlose Übergang von der Erzählung des Enkels zur eigenständigen Geschichte, zumindest für mich war dies zunächst so unmerklich, dass ich erst beim weiteren Lesen darauf aufmerksam wurde, so sehr war ich gedanklich mit auf Léons Fahrrad :)


    Freue mich schon auf die weitere Lektüre und wünsche euch schonmal einen schönen Sonntag :winken:

    Hui, gerade noch drangedacht, den SLW 09 will ich mir doch nicht entgehen lassen, auch wenn ich 2008 kläglich gescheitert bin. :redface:


    Im Schnellverfahren habe ich gerade 10 Bücher ausgesucht, die der Regel entsprechen, die illy gleich zu Anfang genannt hat, nämlich die, Bücher derselben Coverfarbe zu lesen. Meine Wahl fiel auf: Schwarz.


    Und hier kommt meine Liste:


    J.D.Robb - In den Armen der Nacht
    J.D.Robb - Tödliche Unschuld
    J.D.Robb - Sündige Rache
    J.D.Robb - Ein gefährliches Geschenk
    J.R.R. Tolkien - The Lord of the Rings
    Stephenie Meyer - Twilight
    Stephen King - drei
    Stephen King - tot
    Stephen King - Glas
    Brian Lumley - Vampirblut (Necroscope Bd 2)



    Wünsche euch Lieben einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr!


    liebe Grüße,
    read :winken:

    Hallo, es tut mir wahnsinnig leid, mein Internet hatte wie ein schlechter Aprilscherz den Geist aufgegeben und mich heute Nacht zum ersten Mal wieder reingelassen :grmpf:


    Hatte das Buch angefangen und komme absolut nicht weiter. Mit jedem Satz wurde die Lese-Blockade größer und nun hänge ich immer noch auf Seite 50 fest, will heißen, es gefällt mir absolut nicht und ich quäle mich nur damit :sauer:


    Tut mir leid, dass du ganz alleine hier in der Leserunde warst, konnte nicht ahnen, dass mein Anbieter mich so lange im Stich lassen würde :sauer:


    Auch wenn die LR abgeblasen ist, wollte ich mich nochmal melden, weil ich sonst irgendwie ein schlechtes Gewissen gehabt hätte.


    Liebe Grüße, read

    Dies ist meine Rezi für den SLW 2008 incl dem Vergleich zum Film :smile:


    Meine Meinung:


    Dies war mein erstes Buch von Jane Austen, wobei ich den Film schon früher gesehen hatte, was die Kaufentscheidung noch einmal positiv beeinflusst hat.


    Schon nach den ersten Seiten war ich Austens Schreibstil verfallen. Passagen reiner Erzählung wechseln mit ausführlichen Dialogen, was mir sehr zusagte.
    Die Geschichte an sich ist einfach toll und ich habe mich richtig darin verloren, auch wenn ich sie aufgrund des Films schon kannte.
    Sehr amüsiert habe ich mich über die Wortwechsel, weil ich dabei das Bild der betreffenden Personen lebendig vor Augen und ihre Stimmen im Ohr hatte.
    Im Film wurde manches ausgelassen, so tauchen dort z.B. die Figuren von Sir Johns Ehefrau und Mrs Ferrars nicht persönlich auf, doch ansonsten hält sich der Film meiner Meinung nach sehr ans Buch.
    Besonders die Dialoge wurden teilweise wortgetreu übernommen, was den lebendigen Charakter des Buches für mich verstärkte.
    Ich erinnere mich aber auch an Szenen, die so im Buch nicht auftraten, beispielsweise als Margaret unter dem Tiosch verschwindet, als Edward und Fanny die Bibliothek besichtigen.


    Alles in allem ein wundervolles Buch mit einer Vielfalt an Charakteren, das für mich keine Wünsche offen lässt.


    Der Film ist einer meiner Lieblingsfilme, da die Besetzung wirklich einmalig ist und dem Buch sehr gerecht wird.


    Ich vergebe:


    5ratten




    (Meine Rezension bezieht sich auf die Originalausgabe des Buches sowie auch auf den Film in der originalen Tonspur, d.h. ich kann für den Vergleich der wortgetreuen Dialoge zwischen Film und Buch nicht für die deutsche Ausgabe bzw. deutsche Synchronisation sprechen.)


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    Heute angekommen :klatschen:


    Paulo Coelho: Der Alchimist
    Bastian Sick: Happy Aua


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    Rosemary Laury: Unsterbliche Küsse (sieht extrem nach Nackenbeißer aus, aber dass es dabei um Vampire geht, hat mich dann doch zum Kauf verleitet :redface:)
    Walter Schober: Malt Whisky Guide Für Kenner und Genießer
    Holger Dopp: 200 Kakteen und andere Sukkulenten


    Von den letzten gibt es leider bei Amazon keine Bilder bzw. generell nichts, weil es alles von Weltbild ist.

    Das fand ich sehr interessant :winken:. Ich glaube, es gibt einen gelungenen Einblick in das Störungsbild Schizophrenie. Neben Hannah Greens "Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen" vielleicht sogar den besten.


    Ich fand es auch sehr interessant, habe aber trotzdem ca 2 Tage gebraucht, um es zu lesen, denn die Informationsfülle bzw. diese "andere Welt" stürmte dann doch etwas über mich herein und ich fühlte mich ein bisschen ausgelaugt.


    - - - - - - -


    Weiter geht es mit Scriptum von Raymond Khoury


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    wenn mir 5 von euch davon jeweils 2 Bücher aussuchen könnten.


    Wenn ich darf, würde ich dir auch gerne zwei Bücher aussuchen (kannst es selbstverständlich auch ablehnen :zwinker:)


    Und zwar Burgess' Clockwork Orange und Coelhos Veronika beschließt zu sterben.


    Meine Begründung ist dann eigentlich auch sehr einfach: ich liebe diese Bücher einfach!


    Gerade Clockwork Orange finde ich sehr, sehr lesenswert. Es mag am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig sein, aber ich fand es absolut grandios und in die Slang-Sprache hatte ich mich sehr schnell eingefunden. Die Geschichte an sich finde ich einfach super, das kann ich gar nicht richtig in Worte fassen :)


    Veronika beschließt zu sterben fand ich auch sehr schön, weil Veronikas Entwicklung in dem Buch sehr schön herausgearbeitet wird und mir auch die Wendung gefallen hat.