Beiträge von Keshia

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Habe das heute morgen mal gegooglet, ja genau so.


    @ Sandhofer: Meinetwegen muss so etwas auch nicht in jedem Buch beigelegt werden, aber für besondere Bücher stelle ich mir das schon schön vor. Ich habe "Jennys Lieblingskuchen" und darin finden sich alle möglichen unterschiedlich großen "handgeschriebenen" Rezeptzettel, auf alt getrimmt, in Schreibmaschinenschrift und unterschiedlichen Handschriften. Das fand ich sehr süß und habe es für die Foodfotografie verwendet.


    LG von

    Keshia

    eben ein bisschen Literaturgeschichte.

    Absolut. So hat meine Deutschlehrerin unsre Klasse dazu gebracht Faust zu lesen. Sie hatte in der elften so oft Faust eibgestreut Zb Ach das Thema taucht in Faust auch auf. Das wir einstimmig dafür abgestimmt haben, als wir gefragt wurden welche Zusatzlektüre wir lesen wollen, neben der Pflichtlektüre fürs Abi.

    Haha, witzig, diese Methode wurde in "Dangerous Minds" vorgestellt (Buch), so hat die Lehrerin die eher bildungsfernen Jugendlichen zum Shakespearelesen überredet.:D

    Jetzt hole ich mein Abi nach, und soll gleich 'Arnes Nachlass' lesen. Ist eben mit der Post eingetroffen, bin gespannt!

    Es ist bestimmt sinnvoller, diese Bücher als Erwachsene, jedenfalls nicht mehr als 16 oder 17jährige, zu lesen, weil man schon mehr Lebens- und Leseerfahrung und damit vermutlich auch mehr Interesse am Text hat. Als jüngerer Schüler fragt man sich ja oft, warum man den Kram überhaupt lesen soll. Ich habe mit Begeisterung Byatts "Posession" gelesen und war entsetzt als ich von Schülern hörte, die das in der Oberstufe lesen "durften" und nur qualvoll fanden (zu lang, zu antiquiert, zu langweilig ;().

    Teilweise merkt man schon, dass das Niveau angehoben wurde, wir hatten im Leistungskurs "Educating Rita", "Animal Farm", "An inspector calls". Also sehr, sehr kurze und sprachlich eher einfache Texte! Möglicherweie noch andere, an die ich mich nicht mehr erinnere, aber so viel mehr werden das nicht gewesen sein!

    Da ist ein 600 Seiten starker Roman schon eine ganz andere Hausnummer, auch fürs Durchhaltevermögen der Schüler!


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    Keshia

    Keshia sicherlich alles richtig. Ich sollte vielleicht noch ergänzen, dass wir ein Englisch-Leistungskurs waren. Man durfte uns also schon etwas mehr zutrauen als Standbilder. ;)

    Ich war auch im Leistungskurs. Nach meiner Erinnerung befassten wir uns mehrere Monate (können aber auch Wochen gewesen sein) mit Macbeath, wobei wir NIE das ganze Stück lasen, sondern ausschließlich dieses spezielle Begleitbuch (Shakespeare und seine Zeit oder so ähnlich, jedenfalls wurde dort Zeit, Politik, Theater und das Stück im Besonderen behandelt). Wir lasen dann in wenigen Stunden auszugsweise Szenen aus dem Stück und ja, es gab einen Rap über eine Szene.

    Vermittelt wurde damit leider natürlich: Shakespeare ist selbst für euch zu schwierig, ihr versteht das gar nicht, daher lesen wir nicht das ganze Stück.

    Mich hat das nachhaltig beeinflusst; ich hatte später eine Gesamtausgabe von Shakespears Stücken und ein Buch "Shakespeare's language" (war wohl mal ein Bestseller). Das Buch habe ich sofort gelesen, das war auch sehr interessant, an die Stücke habe ich mich laaaange Zeit nicht rangetraut!


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    Keshia

    Es geht um Meerschweinchen Pauline und ihre Babys (das Partnertier ist gerade verstorben). Besitzer Johnny fährt übers Wochenende mit seinen Eltern in den Urlaub und hat niemanden, der auf sie aufpasst.

    Je nach Alter von Johnny wären hier eher die Eltern fahrlässig. Als Kind kann man so etwas schwer überblicken und weiß vielleicht auch selbst erst am Freitag, dass es übers WE in den Urlaub geht.

    Hier wäre es also eher an den Eltern, gleich beim Erwerb der Tiere darauf hinzuweisen, dass die Tiere auch bei Urlaub oder Krankenhausaufenthalt Betreuung brauchen und wie man das regelt. Kinder schaffen das meist von sich aus nicht, sie sind zu aufgeregt vor dem Urlaub oder suchen die flaschen Betreuungspersonen aus.

    Im Prinzip sollten die Eltern immer über ALLE mit dem Tier des Kindes in Verbindung stehenden Aufgaben Bescheid wissen, sei es die richtige Fütterung, Tierarztkontrolltermine, mögliche Krankheitssymptome, richtige Beschäftigung, Gefahren, Unterbringung usw. Das Kind kann das langsam lernen, bis dahin muss der Elternteil aber überwachen können, was sachgemäß ist und sicherstellen, dass das Tier gut versorgt wird.

    Der Wellensittich eines Klassenkameraden von mir starb wenige Wochen nach Anschaffung. Er wurde ernsthaft mit Cola und Chips gefüttert, weil der junge Halter meinte, dem Vogel damit etwas Gutes zu tun; die Eltern hatten offenbar kein Auge darauf!


    LG von

    Keshia

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    Ich gebe zu, dass mich der Untertitel Auf 400 Seiten 250 Bücher zu besprechen, ist eine ehrgeizige Idee und kann eigentlich nicht gut gehen.

    Ich habe mal AS Byatts "On histories and stories" gelesen.


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    Da werden sehr viele Bücher angesprochen, vermutlich nicht unbedingt 250, aber schon viele (es gibt ein Literaturverzeichnis). Sie macht das allerdings schon so im Fließtext (also es gibt nicht extra ein Kapitel pro Buch bis auf wenige Ausnahmen), dass man animiert wird, die Bücher zu lesen. Man hat nach der Lektüre allerdings das Gefühl, jetzt eine riesige Leseliste vor sich zu haben!


    LG von

    Keshia

    In dr Oberstufe haben wir z.B. "Macbeth" im Englischunterricht durchgenommen.


    Über das Buch selbst, Inhalt, Hintergrund, Bedeutung, usw haben wir nie gesprochen. Sie konnte offensichtlich noch nicht zwischen Oberstufe und 5.Klasse unterscheiden :rolleyes:

    Ich glaube, viele sehen Shakespeare dann doch als "zu schwierig" an und unterrichten daher Zusammenfassungen, Auszüge, Verfilmungen, Szenen, Sprache anhand von Einzelszenen etc. Macbeath wird wohl genommen, weil es das kürzeste Shakespearestück ist und/ oder, weil es dazu sehr viel Schul-Sekundarliteratur und didaktisch aufbereitetes Material gibt und man arbeitet mit Standbildern, Raps usw. in der Hoffnung, dass so der "schwierige und verstaubte" Unterrichtsinhalt wenigstens ein bisschen von den Schülern aufgenommen wird. Das stört natürlich die Schüler, die von alleine gern mal so eine Lektüre lesen würden, sich vielleicht das aber nicht zutrauen und ganz sicher die Schüler, die solche Stücke schon selbstständig gelesen haben und gern darüber diskutieren würden!


    LG von

    Keshia

    Das war bisher für mich bei Literatur für Schule/ Studium oder Fachbüchern nie ein Problem. Die mussten halt gelesen werden. Teilweise unter Zeitdruck (Middlemarch in einer Woche, uff!) etwas oberflächlich. Zusammenfassungen habe ich da nie gelesen. Ich verstehe bis heute nicht, wie jemand mit mir durchs Abi kam, der mich vor der letzten Deutschklausur über Homo Faber fragte, was da eigentlich im Buch passierte. Ich hätte so viel Angst gehabt, dass ich in der Klausur gar keinen Satz hätte zustande bringen können.

    Auf der anderen Seite lese ich NIE diverse komische Bücher, die mir bestimmte Leute immer wieder schenken. Diese Bücher gehören alle zur Kategorie "seichte Unterhaltung" und ich kann meist mit den Titeln nichts anfangen. Glücklicherweise kommt da auch nie eine Nachfrage. Ich kann so wenig damit anfangen, dass ich jetzt nicht mal einen Titel nennen könnte.


    Für Schullektüre etc: Einfach ein Zeitfenster festlegen, z.B. vor dem Schlafengehen eine Stunde und dann täglich lesen, bis man durch ist. Soll ja wohl auch eine Konzentrationsübung sein.

    Ich muss allerdings gestehen, es gab ein Buch, das ich NICHT ganz durchgelesen habe, Adam Thorpes "Ulverton". Das spielt in einem fiktiven Dorf über mehrere Jahrzehnte und begleitet pro Kapitel einen Menschen in einer speziellen (immer sehr unterschiedlichen) Situation. Da gibt es sehr viele verschiedene Textformen und eine ist eine Art Stream of Consciousness von jemadnem, der wohl geistig zurück geblieben sein soll UND noch einen extremen englischen Dialekt hat. Das Kapitel ist ohne Punkt und Komma geschrieben. Ich glaube, wir haben im Kurs alle das Handtuch geworfen, nur die Dozentin hatte sich da durchgequält und dann eine sehr kurze Besprechung des Kapitels angesetzt.


    Bei Interesse: Jemand hat das hier zusammengefasst. Chapters 9-11, "Stiches".


    Der Rest des Buches ist weitgehend lesbar und sehr interessant geschrieben, man bekommt auch viele Einblicke in der Dorfleben im 19. Jahrhundert, in bestimmte Herausforderungen, kulturelle Besonderheiten, Unterschiede zwischen den Schichten, Alltagsleben verschiedener Menschen usw.


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    Keshia

    Ich möchte weiterhin viel auf diversen Fremdsprachen lesen und meine Lesekompetenz in Französisch, Niederländisch, Afrikaans, Jiddisch und Färöisch verbessern.

    Ich hatte Französisch bis zum Abi, Grundkurs, stand da immer auf 2 und trotzdem würde ich mir nie zutrauen, ein Buch auf Französisch zu lesen. Wir haben am Ende so ein paar kurze Kinderbücher in einfacher Sprache gelesen. In der letzten Stunde brachte die Lehrerin den Anfang eines Romans mit, uns fehlte sehr viel Grammatik und fast alle Vokabeln und wir übersetzten gemeinsam mit Mühe in der Doppelstunde den ersten Kurzen Absatz.:|

    Ich bewundere immer Leute, die "einfach so" in Fremdsprachen Bücher lesen können!


    LG von

    Keshia

    Meinen SUB!

    Vermutlich wird doch wieder das eine oder andere Buch hinzukommen, aber vorrangig möchte ich jetzt mal meinen SUB in Angriff nehmen, vor allem meinen Reader-SUB. Da sind reichlich Titel drauf, das dürfte für das gesamte Jahr reichen!


    Parallel lese ich allerdings noch Pflege- und Medizinbücher semi-privat (möchte mich evtl. in die Richtung umorientieren) und dann würde ich gern mal ein Projekt beenden, das ich vor Jahren mal angefangen hatte, den "Biologischen Atlas Schleswig-Holstein" ganz zu lesen. Den hatte ich mal zu Weihnachten bekommen, lange im Regal gelassen und vor ein paar Jahren hatte ich mal angefangen, da durch zu lesen, kam aber nur ca. bis zur Seite 100.


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    Keshia

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    Einfach, günstig und superlecker


    Meine Freundin ist ein großer Christian Rach Fan und so habe ich für sie dieses Buch als Geschenk ausgesucht.

    Von seinen Kochbüchern oder auch von seiner Sendung? Ich finde, er macht sich wie viele TV-Köche und Dokusoap-Moderatoren so extrem unsympathisch in der Sendung, immer geht es darum, Leute zu provozieren oder vorzuführen. Deshalb habe ich ehrlich gesagt bisher keines seiner Bücher gekauft, weil mich diese Art sehr abgestoßen hat.


    LG von

    Keshia

    Ich habe das Buch auch und habe mal zwei Aufstriche daraus probiert (einer war mit Heidelbeeren und dere andere war glaube ich mit Paprika).

    Die waren beide ganz lecker.

    Mich stört ein bisschen, dass diese Reihe ja eigentlich ein Thema pro Buch abdeckt und das hier formell auch tut, aber vegetarische, vegane und Fleisch enthaltene Aufstriche mischt, so dass ein Vegetarier oder Veganer gar nicht das ganze Buch nutzen kann. Hier könnte ich mir einzelne Bände für fleisch- und fischhaltige, vegetarische und vegane Aufstriche separat vorstellen.



    LG von

    Keshia

    Gibt es hier einen Buchempfehlungsthread für Bücher, die man noch nicht gelesen hat?


    Wenn ihr mal in Büchern etwas finden wollt, dann sucht mal nach englischen Klassikern auf Deutsch vom Coppenrathverlag.


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    Da gibt es Stolz und Vorurteil, Sturmhöhe, Sinn und Sinnlichtkeit und Jane Eyre und evtl. noch weitere.


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    Was macht die Bücher so besonders?

    Erst mal sind sie teuer und kosten um die 30€ pro Stück. Dann sind sie sehr schön gestaltet (Cover). Im Inneren findet man Bilder und pro Buch 10 "Einlagen", das können Postkarten, Einladungen (für Protagonisten), Briefe usw. sein. Bei amazon haben einige Käufer diese Sachen fotografiert. So eine Einlage findet sich wohl immer an der passenden Stelle im Buch.


    Einziges Manko für mich: Das gilt wohl nur für die deutsche Übersetzung vom Coppenrathverlag, also man ist dann gezwungen, die Bücher auf Deutsch zu lesen, eigentlich (wenn man Englisch mag) ein No-go für englische Klassiker. Dafür soll die Übersetzung recht gut und eng am Text, allerdings trotzdem recht modern sein.


    Also, wer mal etwas in Büchern finden möchte und englische Klassiker mag, kann sich da mal umsehen!


    LG von

    Keshia

    Ich habe das Buch vor Jahren gelesen. Es war eines der wenigen Bücher, die ich mir allein aufgrund des Covers (pink mit Blüten) gekauft habe.

    Soweit ich mich erinnere, blieb vor allem dieser Eindruck des Gegensatzes Sprache vs. einer recht heftigen Sexszene, eventuell eine Vergewaltigung, zurück. Das passte für mich gar nicht.


    LG von

    Keshia

    Eben höre ich aus ihrem Zimmer, wie sie laut liest und nach ein paar Worten habe ich begriffen, dass sie das auf Englisch tut. Sie versteht zwar nicht alles, aber schon den Sinn von dem, was sie liest. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich gerade ein sehr breites und sehr stolzes Grinsen auf dem Gesicht habe<3

    Wie geht das? Spricht sie die Wörter dann so aus, wie es nach der deutschen Schreibweise richtig wäre, also "laug" für "laugh" usw.? Und wenn ja, könnte das nicht später das Lernen der Aussprache beeinträchtigen?

    Ich musste in der 5. Klasse auf die Realschule, weil ich von den Herbstferien bis nach Weihnachten krank war (Augen-OP, konnte danach bis Ende Januar fast nichts sehen) und sprach danach alles quasi spanisch aus, also "Pukture" statt "puncture". Leider kam keiner auf mich zu und erklärte, wie ich das aufholen sollte und ich war allein damit überfordert. Es wäre schön gewesen, wenn der Lehrer mich mal zur Seite genommen und mir ein paar Ausspracheregeln erklärt hätte oder ein mir ein Buch mit Hörbuch gegeben hätte, durch das ich das lernen konnte. Ich war genau in der Phase weg, in der die Mitschüler vom Sprechen zum Schreiben geleitet wurden.


    LG von

    Keshia

    M


    Durch ihre große Zahl an Followern dauert es immer nur kurze Zeit bis einer ihrer Beiträge kommentiert wird und dadurch fühlt Emma sich lebendig und „von Freunden umgeben“. Mit einer Hand voll Followern hat Emma sogar eine etwas engere Beziehung; man schreibt sich private Nachrichten aber sobald es auf ein Treffen hinausläuft, fällt Emma immer irgend etwas ein, warum sie zu diesem Treffen nicht kommen kann. Selbst ihrer Familie kann sie seit fast 2 Jahren erfolgreich etwas vorspielen und ihre Schwester Jana immer wieder von einem Besuch bei ihr abhalten.


    Dem Leser wird zwar klar, dass Emma ein Problem damit hat unter Menschen zu gehen und am Leben teilzunehmen, das direkt vor der Haustüre stattfindet, es wird jedoch erst im Laufe der Geschichte offenbart, warum das so ist. Für mich steht das Verhalten von Emma in keinem Verhältnis zu dem Vorfall, der sie dazu veranlasst hat, sich in ihr Schneckenhaus zurückzuziehen. Emma zeigt für mich auch nicht die typischen Anzeichen eines Menschen der unter Panikattacken leidet, wenn er seine sichere Wohnung verlässt, sie fühlt sich unwohl, hat ein wenig Herzklopfen, mehr aber auch nicht. Sie ist durchaus in der Lage einkaufen zu gehen, wenn alle anderen Optionen versagen.

    Das erinnert mich an Elizabeth Barrett-Browning. Die hatte immer extreme Angst vor ersten Treffen, versuchte alles, um langjährige Brieffreunde - die oft im gleichen Ort wohnten - von einem Besuch abzuhalten und schob oft Verbote ihres Vaters vor. Erst wenn es gar nicht mehr ging, stimmte sie einem Treffen zu, war aber bis zum Treffen ein völliges Wrack, machte alle in der Umgebung verrückt, verhielt sich so, als ob sie das Treffen nicht überleben würde. Hatte sie den Briefpartner dann persönlich kennengelernt, fühlte sie sich sehr wohl mit ihm und stimmte sofort begeistert weiteren Treffen zu.

    Den Grund für diese extreme Überängstlichkeit konnten ihre Biografen auch nicht wirklich nennen. Das Muster wiederholte sich aber bis zur Hochzeit - in ihren 40ern - immer wieder: Briefpartner gefunden, begeistert geschrieben, er möchte ein Treffen - was damals nach wenigen Briefen normal war unter anderen Menschen - sie bricht völlig zusammen und versucht alles, dieses Treffen zu verhinden oder zu verzögern, es findet statt, der Mensch ist ihr bester Freund.


    LG von

    Keshia

    Zank Kleine Stephen Hawkings oder Kinder in der Art kenne ich überhaupt nicht.

    OT

    Ich habe mal eine Biografie von Stephen Hawking gelesen. Der hat meines Wissens nicht viel gelesen, schon gar keine Romane/ Kinderbücher, sondern hatte früh ein intuitives Verständnis für Mathematik und Physik und war dann in der/ vor der Uni so arrogant zu sagen, dass er nicht Biologie wählen würde, weil das die "wirklich intellektuellen Studenten" nicht tun (und sie nicht fundamental genug wäre). Selbst im Studium hat er dann bis kurz vor der Abschlussprüfung fast nichts gelernt und sich nur auf seine Intiution/ Begabung verlassen.

    Also der kleine Stephen Hawking war wohl kein großer Leser. Seine Frau hat am King's College, glaube ich, Literatur studiert, war auch extrem gut darin und sehr ehrgeizig, wurde aber in seinem Wissenschaftszirkel überhaupt nicht akzeptiert, da sie "nur" Literatur studiert hattte und keine Wissenschaft.


    LG von

    Keshia

    Also zunächst mal: Ich lese grundsätzlich zu Weihnachten (zwischen Weihnachten und Neujahr) nur "Wohlfühlbücher", wobei das breit gefächert ist, "Das Seelenhaus" von Hannah Kent war auch mal dabei oder eine Mann-Biografie, aber keine Horrorstories oder so.



    Allerdings habe ich im Winter auch schon Romane gelesen, in denen eben auch der Sommer vorkam.

    Schön sind aber auch Bücher, in denen jemand gegen die Kälte ankämpfen muss, während man selbst gemütlich mit dem Buch im Warmen sitzt!:P


    LG von

    Keshia

    Na dann kann ich kniffel e auch als gehört abhaken

    Anne Hertz - Goldstück

    Zitat


    Stefan räumt die leeren Gläser und die Pizzakartons vom Tisch, mehr Geschirr gibt es nicht, denn ich habe die Pizza mit den Fingern direkt aus dem Karton gegessen!

    Wäre das nicht etwas für den Thread über komische Buchzitate? Er hat die Finger auch mitgegessen oder was? Oder isst er mit den Fingern statt mit dem Mund?

    Zank : ich bin beeindruckt, dass du als Grundschulkind Was-ist-Was-Bücher gelesen hast; wenn ich hier mal Bände dieser "alten" Ausgaben (die mit dem weißen Einband) in die Hände bekomme, muss ich feststellen, dass ich nicht mal einen Bruchteil von dem weiß, was darin steht. Die Kinder hier kommen anscheinend nach mir, sind beide nicht so die hellsten Birnen im Kronleuchter :) .., hier sind immer noch Bücher für Grundschulkinder voll beliebt.

    Das ist ein Missverständnis!

    Zwar ist das Wissen dort für Kinder verständlich aufbereitet, aber bei dem großen Themenkomplex (Titel), muss KEIN Erwachsener ALLE Fakten aus den Büchern kennen! Kommt halt auf die interessen, Schulbild, Erwachsenenbildung an. Nicht jedes interessante Wissen kam auch in der Schule dran!




    Ich finde diese "Holunderweg"-Bücher ganz nett, ein bisschen Wohlfühlen für Kinder mit Anregungen für jahreszeitliche Aktivitäten.


    LG von

    Keshia


    PS

    Vielleicht solltest du "jünger" mal genauer definieren, also Kindergartenalter, Grundschule, nur einfacher Text, aber anspruchsvolles Thema usw.